Die erste Reisewelle Richtung Süden fand bereits am Wochenende vor Ostern statt.
Grund dafür war der frühe Beginn der Frühlingsferien in vielen deutschen Bundesländern. Die zweite Reisewelle ist wie üblich vor Ostern und über die Ostertage zu erwarten. Damit bestätigt sich die seit zwei Jahren anhaltende neue Tendenz ,dass sich die Stau-Spitzen auf zwei Wochenenden verteilen.
Unterwegs mit unseren Diensthundeführerinnen und Diensthundeführer und ihren vierbeinigen Begleitern!
Bei einer Ausbildung letzte Woche ist dieses Foto entstanden.
Die polizeiliche Kriminalstatistik des Kantons St.Gallen für das Jahr 2023 liegt vor.
Im Jahr 2023 wurden über sieben Prozent mehr Straftaten erfasst als noch im Vorjahr.
Die Kantonspolizei Bern hat am Montag anlässlich eines Medienanlasses die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2023 für den Kanton Bern präsentiert. Diese weist im Jahr 2023 mehr Straftaten aus als 2022.
Der Kommandant und der Chef der Kriminalabteilung haben zudem polizeiliche Schwerpunktthemen für das Jahr 2024 vorgestellt. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf Vermögensdelikten, Jugendgewalt und Rekrutierung.
Die Kantonspolizei Graubünden hat am Montagvormittag an einer Medienkonferenz in Chur die Polizeiliche Kriminalstatistik 2023 vorgestellt.
Das Deliktsaufkommen bei den Widerhandlungen gegen das Strafgesetzbuch hat gegenüber dem Vorjahr um 23 % zugenommen. Diese Zunahme ist insbesondere durch die steigenden Zahlen bei den Vermögensdelikten und den Delikten der digitalen Kriminalität begründet. Positiv zu werten ist der leichte Rückgang von 13% bei den Sexualdelikten sowie bei den Straftaten im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt.
Am 5. Mai 2024 sind wir am Luzerner Familientag der Stiftung Fokus Familie.
Sie wollten schon immer mal in einem Polizeiauto sitzen? Wir freuen uns, Familien einen Einblick zu bieten und zu einem unvergesslichen Tag beizutragen.
Zwischen Donnerstagabend (21.03.2024) und Sonntagnachmittag (24.03.2024) hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in eine Terrassen-Etagenwohnung in Thayngen verübt.
Dabei hat sie Schmuck und Uhren gestohlen. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Das Jahr 2023 war für die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden mit insgesamt 616 registrierten Straftaten wiederum ein sehr intensives Jahr.
Allgemein sind in den Bereichen des BetmG, des AIG sowie der übrigen Bundesnebengesetze keine Auffälligkeiten festzustellen.
Am vergangenen Freitag fand in der Stadtkirche in Liestal die Beförderungs- und Anlobungsfeier der Anwärterinnen und Anwärter der Polizeischule 2022-1, der Polizistinnen und Polizisten der Polizeischule 2021-2, der Polizeilichen Sicherheitsassistentinnen und –Assistenten sowie der neu ins Korps eingetretenen Mitarbeitenden statt.
Nach der Begrüssung durch den Kommandanten der Polizei Basel-Landschaft, Mark Burkhard, und einer Ansprache von Regierungspräsidentin Katrin Schweizer, wurden die Teilnehmenden angelobt bzw. vereidigt.
Am vergangenen Wochenende ist es auf der Autobahn zu zwei Verkehrsunfällen gekommen.
Weiter wurden drei alkoholisierte Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, ein Auto ist in Brand geraten und ein Fischerboot ist im Hafen gesunken.
Ab Montag, 2. April 2024, bis ca. Ende Mai 2024 wird in Matzingen die Thundorferstrasse (K27) zwischen der Bushaltestelle "Dingenhart Brand" und dem Waldausgang in Richtung Thundorf saniert. Die Verkehrsführung erfolgt mit einer Lichtsignalanlage.
Der Strassenabschnitt ist hangseitig mit starken Senkungen gekennzeichnet, weshalb südseitig eine Strassenfundationserneuerung sowie eine Hangsicherung gebaut wird.
Die vorberatende Kommission begrüsst die Aufhebung des Alkoholausschankverbots für Betriebe in Schwimm- und Strandbädern.
Sie beantragt dem Kantonsrat Eintreten auf die entsprechende Vorlage.
Mit der Revision der Jagdverordnung hat der Landrat eine Leinenpflicht für Hunde beschlossen.
Somit sind Hundehalterinnen und Hundehalter verpflichtet, ihre Vierbeiner vom 1. April bis am 31. Juli im Wald und in Waldrandgebieten an der Leine zu führen. Eine Ausnahme von dieser Pflicht gilt für Arbeitshunde.
Für die Reisesaison 2024 realisieren die Stadt Bern und der Kanton Bern einen provisorischen Transitplatz für ausländische Fahrende an der Steigerhubelstrasse in Bern.
Dieser ersetzt die vorübergehende Haltemöglichkeit auf der Autobahnraststätte Wileroltigen, die aufgrund von Bauarbeiten dieses Jahr nicht zur Verfügung steht. Ab 2025 wird der definitive kantonale Transitplatz für ausländische Fahrende in Wileroltigen geregelte Halte ermöglichen.
Am Donnerstag, 21. März 2024, um 12.30 Uhr, kam es im Petersgraben zu einer Kollision zwischen einem Bus der Basler Verkehrsbetriebe und einer Velofahrerin.
Diese wurde bei der Kollision schwer verletzt.
Am Wochenende vom Samstag und Sonntag, 23/24. März 2024, sind bei der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden Meldungen über Einschleichediebstähle eingegangen.
Über das vergangene Wochenende sind bei der Kantonalen Notrufzentrale in Herisau Meldungen eingegangen, dass es in Schwellbrunn und in Bühler zu Einschleichediebstählen gekommen ist.
In Trimbach hat sich am Samstagabend, 23. März 2024, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Dieses rutschte eine Böschung hinunter und kollidierte in der Folge mit einer Hauswand.
Der Autolenker wurde dabei leicht verletzt.
Am Samstagabend, 23. März 2024, kurz vor 20.00 Uhr, kam es in der Küche einer Wohnung im fünften Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Melchior Berri-Strasse in Münchenstein BL zu einem Brandausbruch.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Am Sonntag (24.3.2024), kurz nach 4:15 Uhr, hat es in einem Zweifamilienhaus an der Wiesenstrasse gebrannt. Die Feuerwehr konnte den Brand sowie die starke Rauchentwicklung rasch unter Kontrolle bringen.
Alle Bewohnenden des Hauses blieben unverletzt.
Am Samstagnachmittag 23. März 2024, kurz nach 15.00 Uhr, ereignete sich auf der Oberen Hauensteinstrasse in Bubendorf BL, zwischen Bad Bubendorf und Talhaus, eine seitliche Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr eine 32-jährige Lernfahrerin mit ihrem roten VW von Liestal kommend auf der Oberen Hauensteinstrasse in Richtung Hölstein.
Mit einem entwendeten Auto unternahmen vier Jugendliche am frühen Sonntagmorgen eine Spritztour.
Dabei verunfallten sie, wobei alle leicht verletzt und zur Kontrolle ins Spital gebracht wurden.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag verursachten zwei Automobilisten einen Selbstunfall. Dabei erlitten deren Autos Totalschaden. Einer der beiden Autolenker wurde mittelschwer verletzt.
Zwecks Spurensicherung wurde jeweils die Unfallgruppe der Kantonspolizei Aargau aufgeboten. Die Führerausweise mussten die jeweiligen Autolenker abgeben.
Im Dachstock eines Einfamilienhauses in Möhlin brach vergangene Nacht ein Brand aus. Die Feuerwehr konnte diesen rasch löschen.
Es entstand nur geringer Sachschaden.
Am Freitagnachmittag wurde ein Motorradfahrer in Châtel-sur-Montsalvens mit einer Nettogeschwindigkeit von 145 km/h geblitzt.
Sein Führerschein wurde ihm abgenommen und sein Fahrzeug beschlagnahmt.
Am Samstag (23.3.2024), gegen 20:20 Uhr, betraten zwei unbekannte maskierte Personen einen Lebensmittelladen an der Poststrasse. Eine der Personen hielt ein Messer in der Hand. Sie forderten das Bargeld aus den Kassen.
Die Angestellten händigten ihnen dieses aus und die unbekannte Täterschaft entfernte sich mit einem E-Scooter in allgemeine Richtung Lindenstrasse.
Am Samstag (23.3.2024), in der Zeit zwischen 16:50 Uhr und 19:15 Uhr, hat sich eine unbekannte Täterschaft über eine unverschlossene Tür in einen Jugendtreff an der Rechenstrasse begeben.
Dort öffnete sie gewaltsam eine Bürotür und entnahm aus einem Schlüsselkasten den Zahlencode für den Tresor.
Am Samstag (23.3.2024), 20:45 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung bekommen, wonach einige Zeit vorher am Bahnhof Wil eine Person verletzt worden sei. Die ausgerückten Polizisten der Kantonspolizei St.Gallen trafen in Bazenheid einen 28-jährigen Schweizer an, welcher unbestimmt verletzt war. Mit ihm wurde das Spital aufgesucht.
Im Zuge der ersten Ermittlungen konnte die Kantonspolizei St.Gallen einen 36-jährigen Türken und eine 39-jährige Schweizerin anhalten und festnehmen.
Am Samstagmittag, 23. März 2024, rollte im Gebiet Wissweid in Immensee ein führerloser PW rund 250 Meter einen Abhang hinunter.
Das Auto, welches ungenügend gesichert war, überschlug sich anschliessend und kam in einem Garten zum Stillstand.
Im Wititunnel auf der Autobahn A5 bei Grenchen, in Fahrtrichtung Zürich, hat sich am Freitagabend eine seitliche Kollision mit zwei beteiligten Autos ereignet.
Eine Person wurde dabei leicht verletzt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Auf Wunsch der Familie bitten wir Sie, die folgende Vermisstenanzeige zu veröffentlichen:
Fabian A., 36 Jahre alt, verliess am Morgen des 23. März 2024 mit seinem Personenwagen, einem Mitsubishi Outlander grau, sein Wohnhaus in Ergisch um sich ins Unterwallis zu begeben. Seither wurde er nicht mehr gesehen.
In der Nacht auf Sonntag hat die Stadtpolizei Chur eine verkehrspolizeiliche Grosskontrolle durchgeführt.
Zwei fahrunfähige Fahrzeuglenker wurden dabei angehalten.
In den vergangenen Tagen fand im Tessin eine wichtige internationale Übung statt, an der spezialisierte Schweizer Beamte und Carabinieri unter der Koordination der Kantonspolizei beteiligt waren.
Die Aktivität erstreckte sich über mehrere Tage und gipfelte in einem Szenario, das sich am Ceresio-See, einem Grenzgebiet, abspielte, wo eine Intervention im Zusammenhang mit einer Geiselnahme auf einem Linienschiff zwischen der Schweiz und Italien geübt wurde.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 13 vom 25.03.2024 bis zum 31.03.2024 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
An der Anschlussstelle Conthey-Vétroz werden die bestehenden Markierungen und Beschilderungen geändert, um das Linksabbiegen an der Autobahnausfahrt für den aus Sion kommenden Verkehr zu verbieten.
Aus diesem Grund wird die Anschlussstelle Conthey-Vétroz während zweier Nächte geschlossen.
Nach einem Einbruch in ein Verkaufsgeschäft in Uttwil hat die Kantonspolizei Thurgau in der Nacht zum Samstag drei Tatverdächtige festgenommen und inhaftiert.
Kurz vor 2:30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale ein Einbruch-Alarm aus einem Verkaufsgeschäft in Uttwil ein. Vor Ort zeigte sich, dass die Täterschaft die Scheibe der Schiebetür eingeschlagen und sich so Zugang zum Geschäft verschafft hatte. Gestohlen wurde gemäss bisherigen Erkenntnissen nichts, der Sachschaden beträgt mehrere hundert Franken.
Zum Welttag der Meteorologie hat sich das Wetter mit einer wilden Party selbst gefeiert.
Zahlreiche Gäste waren geladen, von der Aufhellung bis zur Zyklone war alles dabei, was Rang und Namen hat. Hauptattraktion der Feier war aber sicherlich die Kaltfront mit seiner lauten und schrillen Entourage.
Nach dem Verzicht auf Publikumsanlässe passt die Armee den Dienstleistungsplan 2024 an.
Betroffen sind vor allem Wiederholungskurse von Formationen der Luftwaffe.
In der Nacht von Freitag, 22.03.2024, 23:30 Uhr, auf Samstag, 23.03.2024, 05:00 Uhr, führte die Kantonspolizei Glarus auf der Autobahn bei Obstalden, in Fahrtrichtung Zürich, eine Verkehrskontrolle durch.
Dabei wurden 166 Fahrzeuge kontrolliert.
Am Freitag (22.3.2024), gegen 17:50 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen gekommen.
Eine 29-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von über 10'000 Franken. Die Autobahn konnte für die Dauer der Unfallaufnahme nur einspurig befahren werden.
Am Freitag (22.3.2024), gegen 22:40 Uhr, ist es auf der Floozstrasse zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 58-jähriger Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft. Die Kantonspolizei St.Gallen verfügte die Entnahme einer Blut- und Urinprobe beim Autofahrer. Es entstand geringer Sachschaden.
Am späten Samstagmorgen rückte die Feuerwehr Stadt Luzern wegen eines Küchenbrandes an der Gibraltarstrasse aus.
Die Einsatzkräfte hatten den Brand schnell gelöscht. Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten zwei Bewohnende medizinisch betreut und eine davon hospitalisiert werden. Leider konnten zwei Katzen nur noch tot geborgen werden.
Am Freitagnachmittag, 22. März 2024, brannte in einer Waldlichtung im Kreis 7 eine Waldhütte bis auf die Grundmauern nieder.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
In der Nacht auf Donnerstag, 07. März 2024, ging auf der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz kurz vor 2 Uhr die Meldung über einen brennenden Gegenstand vor einem Haus an der Zürcherstrasse in Altendorf ein.
Die ausgerückte Polizeipatrouille konnte zusammen mit der Feuerwehr Altendorf die Flammen rasch löschen.
Am Freitagnachmittag, 22. März 2024, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Wollerau eine seitliche Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Die beiden Fahrzeuglenkenden wurden leicht verletzt. Die Kantonspolizei Schwyz sucht Zeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.