In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 19./20. April 2017, um ca. 01.45 Uhr, brannte bei der Tramhaltestelle «Lindenplatz» in Allschwil ein Postgeldautomat.
Die Polizei geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen.
Auf dem Gelände der Trimmiser Baustoffe AG ist in der Nacht auf Donnerstag ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr steht mit einem Grossaufgebot im Einsatz.
Stand: 20.04.2017/0430 Uhr
Ab 14:45h erhielt die Einsatzzentrale der Walliser Kantonspolizei zahlreiche Anrufe über eine starke Rauchentwicklung zwischen der "Bisse de Sillonin" und der Colline du Châtelard auf Gemeindegebiet Lens.
Die Feuerwehr Lens wurde unverzüglich alarmiert.
Am Dienstag, 18. April 2017, kurz nach 20 Uhr, wurden die Feuerwehr und die Polizei nach Aarburg an die Strickereistrasse gerufen. Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses erhitzte Öl in einer Pfanne und vergass diese auf dem Herd.
Das Öl entzündete sich, worauf die Flammen auf das Küchenmobiliar übergriffen.
Eine Anwohnerin eines Altbaus an der Schönbühlstrasse in Fislisbach meldete der Feuerwehr- Alarmzentrale 118 am Dienstag, 18. April 2017, um 12 Uhr, einen Brand. Umgehend rückten Polizei und Feuerwehr an den Ereignisort aus.
Der Feuerwehr gelang es, den Brand rasch unter Kontrolle zu bringen. Trotzdem richteten Feuer und Rauch einen Schaden von zirka 50'000 Franken an. Die beiden Bewohner wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Mittwochmorgen, kurz vor Mittag, hat die Berufsfeuerwehr Bern die Meldung eines Küchenbrandes an der Melchtalstrasse in Bern erreicht. Die Einsatzkräfte hatten den Brand rasch unter Kontrolle. Wegen Inhalation von Rauchgasen musste die Bewohnerin der Wohnung durch die Sanität kontrolliert werden. Der Schaden ist beträchtlich.
Am Mittwoch, 19. April 2017, kurz vor 11:45 Uhr, wurde die Einsatzleitzentrale der Berufsfeuerwehr Bern über eine starke Rauchentwicklung in einer Liegenschaft an der Melchtalstrasse informiert.
Am Dienstag (18.04.2017), um 09:45 Uhr, ist in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Altendorferstrasse die Kleidung einer 80-jährigen Frau in Brand geraten. Sie erlitt dadurch schwere Verbrennungen.
Sie wurde mit der Rega ins Spital geflogen.
Am Samstagnachmittag (15.4.2017), kurz vor 17 Uhr, kam es in einer Werkstatt zu einem Schwelbrand mit starker Rauchentwicklung.
Durch Schutz & Intervention Winterthur konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.
Ein Sachschaden von einigen zehntausend Franken ist am frühen Montagmorgen (17.04.2017) in Effretikon (Gemeinde Illnau-Effretikon) beim Brand in einem Verdampferhaus der SBB entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am 16. April 2017 kurz nach 11:00, wurde nach einer starken Rauchentwicklung in einer Zelle des Ausschaffungszentrums in Granges ein Brandalarm ausgelöst.
Eine Person wurde verletzt.
Nach dem Brand eines Strommastens in Hauptwil sind umliegende Gemeinden seit Sonntagnachmittag ohne Strom.
Ein Passant meldete kurz vor 14.15 Uhr eine Rauchentwicklung an einem Holzstrommasten beim Weiler Horbach.
Ein Sachschaden von über hunderttausend Franken ist am frühen Samstagmorgen (15.04.2017) in Hütten beim Brand einer Scheune entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Bei einem Brand auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Frauenfeld wurde am Freitagabend niemand verletzt.
Eine Bewohnerin bemerkte kurz nach 22 Uhr das Feuer, das auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Zielackerstrasse ausgebrochen war und schlug Alarm.
Wegen eines beschädigten Benzinzapfhahns sind am Karfreitag Abend (14.4.2017) in Oetwil am See an einer Tankstelle rund 130 Liter Benzin ausgeflossen.
Für Mensch und Umwelt bestand keine Gefahr.
Am Freitagabend (14.04.2017) kurz vor Mitternacht kam es in Schaffhausen in einem Kleingartenquartier zu einem Brand eines Gartenhauses. Verletzt wurde bei diesem Vorfall niemand.
Das Gartenhaus ist dabei vollständig abgebrannt.
Am Donnerstagnachmittag kam es in Riedholz zu einem Küchenbrand in einem Zweifamilienhaus. Personen wurden keine verletzt.
Die Wohnung im Erdgeschoss ist nicht mehr bewohnbar.
In der Nacht auf Freitag geriet in Wolfwil ein parkiertes Auto in Brand. Ein Anwohner bemerkte das Feuer und konnte dieses zusammen mit dem Autobesitzer löschen.
Verletzt wurde niemand.
Am frühen Freitagmorgen, 14. April 2017, kurz nach 04.30 Uhr, brannten im Hafenareal in Birsfelden zwei Schiffscontainer, welche mit verschiedenem Holzmaterial beladen waren, komplett aus.
Verletzt wurde niemand.
Beim Brand eines Lieferwagens ist am Mittwochabend (12.04.2017) in Bülach ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 22.00 Uhr melden Anwohner der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich, dass in einem Gewerbegebiet ein Feuer ausgebrochen sei.
Am Mittwochabend (12.04.2017), kurz nach 20:30 Uhr, wurden am Waldrand an der Chucherenstrasse brennende Bäume festgestellt. Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Das Schadensausmass kann noch nicht genau beziffert werden. Die Brandursache wird durch die Kantonspolizei St.Gallen abgeklärt.
Am Mittwoch (12.04.2017), um 23:45 Uhr, bemerkten Anwohner eine in Brand geratene Thuja-Hecke an der Quellenstrasse.
Die zuständige Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Verletzt wurde niemand. Der Brand ging nicht auf angrenzenden Häuser über.
Am Dienstagvormittag ist in Wiedlisbach ein Industriegebäude in Brand geraten. Dieses wurde dabei teilweise zerstört. Ein Feuerwehrmann wurde leicht verletzt. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Am Dienstag, 11. April 2017, ging bei der Kantonspolizei Bern um 09.40 Uhr die Meldung ein, dass in Wiedlisbach ein Industriegebäude mit mehreren Werkstätten in Brand geraten sei.
Der am Montagabend, 10. April 2017, gegen 23 Uhr, entdeckte Waldbrand in Gersau konnte am späteren Dienstagnachmittag, 11. April 2017, gelöscht werden. Im steilen und schwer zugänglichen Gelände stand ein Armee-Superpuma zum Erkennen der Brandnester und die Koordination der Löschflüge im Einsatz.
Ein weiterer Armee-Superpuma und ein ziviler Helikopter flogen im Löscheinsatz knapp 300 Flugrotationen und 324 Tonnen Wasser vom Vierwaldstättersee ins Waldbrandgebiet.
Die Trockenheit und das sonnige Wetter haben die Gefahr für Wald- und Flurbrände erhöht. Der Kanton Luzern ruft deshalb die Bevölkerung zum vorsichtigen Umgang mit Feuer im Wald und in Waldesnähe auf.
Anhaltende Trockenheit und sonniges Wetter haben auch im Kanton Luzern das Risiko für Wald- und Flurbrände massiv erhöht. Die Dienststelle Landwirtschaft und Wald ruft deshalb die Bevölkerung zur Vorsicht im Umgang mit Feuer auf.
Ein Campingbus fing am Montag in Ottoberg während der Fahrt Feuer und brannte vollständig aus. Es wurde niemand verletzt.
Ein 31-jähriger Mann war kurz nach 16.30 Uhr mit seinem Campingbus auf der Hauptstrasse von Weinfelden her in Richtung Ottoberg unterwegs.
Im Kanton Bern ist die Waldbrandgefahr erstmals im Jahr 2017 auf „erheblich“ gestiegen. Betroffen sind die die sonnenexponierten Hänge entlang des Jurabogens. In den gefährdeten Gebieten sollen Feuer nur in fest eingerichteten Feuerstellen entfacht werden. Jedes Feuer ist zu beaufsichtigen und beim Verlassen der Feuerstelle vollständig zu löschen.
Entlang der sonnenexponierten Hänge des Jurabogens ist die Waldbrandgefahr erstmals im Jahr 2017 auf erheblich gestiegen. Grund dafür sind fehlende Niederschläge der letzten Wochen und die stärkere Sonneneinstrahlung.
Am Montag, 10. April 2017, gegen 23 Uhr, ist im Totenlauizug in Gersau ein Waldbrand ausgebrochen (s. Meldung vom 11.04.2017).
Rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren von Gersau und Ingenbohl-Brunnen sowie die Feuerwehr Stützpunkt Schwyz hatten den 50 mal 200 Meter grossen Waldbrand im steilen und mehrheitlich schwer zugänglichen Gelände bis in die frühen Morgenstunden des Dienstages eingedämmt.
Am Montagabend, 10. April 2017, gegen 23 Uhr, ist im Gebiet Torlauizug in Gersau ein Waldbrand auf einer Fläche von 50 mal 200 Meter ausgebrochen. Im Einsatz stehen die Feuerwehren von Gersau und Ingenbohl-Brunnen sowie die Feuerwehr Stützpunkt Schwyz.
Im Verlaufe der Nacht gelang es den 100 Einsatzkräften den Brand im steilen einzudämmen. Zurzeit sind die Feuerwehrleute mit dem Löschen von Brandnestern beschäftigt. Eine Gefahr für die Bevölkerung von Gersau besteht nicht. Meldungen über Verletzte liegen nicht vor.
Am Montagmittag ist es in Pontresina aus ungeklärten Gründen zu einem Waldbrand gekommen. Für die Brandbekämpfung wurde auch ein Helikopter eingesetzt.
Am Montag meldeten kurz nach dem Mittag mehrere Personen der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden, dass es im Wald auf der linken Talseite bei Pontresina brenne.
Beim Brand in einem Riegelhaus ist am Montagnachmittag (10.4.2017) in Wil ZH ein Schaden in der Höhe von mehreren hunderttausend Franken entstanden. Personen wurden nicht verletzt.
Kurz vor 14.30 Uhr meldeten Anwohner der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich, dass es in der Dachwohnung zu einer starken Rauchentwicklung ge...
Am Montagnachmittag ist im Bremgartenwald Feuer ausgebrochen und hat eine Fläche von 200 mal 200 Meter erfasst. Verletzte sind nicht zu beklagen, Schadenhöhe und Brandursache sind zurzeit noch nicht bekannt.
Am Montagnachmittag, 10. April 2017, wurde die Berufsfeuerwehr kurz nach 16 Uhr über einen Flächenbrand im Bremgartenwald informiert.
Am Montagnachmittag (10.04.2017), kurz vor 14:30 Uhr, ist in einem Mehrfamilienhaus an der Ruhbergstrasse ein Brand ausgebrochen. Gemäss ersten Erkenntnissen ist ein auf dem Balkon deponierter Abfallsack in Brand geraten.
Die 79-jährige Bewohnerin der Wohnung versuchte den Brand selber zu löschen. Sie musste vom Rettungsdienst mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden. Die Berufsfeuerwehr St.Gallen konnte den Brand schliesslich löschen.
Am Montag (10.04.2017), nach 11 Uhr, ist im Bereich der Talstation der Stauberen-Seilbahn ein Holzstapel in Brand geraten. Ein grösseres Feuerwehraufgebot konnte den Brand unter Kontrolle bringen.
Gemäss jetzigen Erkenntnissen hat ein Arbeiter ein Feuer entfacht. Dieses griff auf einen Stapel von gerodetem Holz über, welches daneben deponiert war. Aufgrund der Nähe des Holzstapels zur Stauberen-Seilbahn und einer Transportbahn für den Bau der neuen Seilbahn, wurden nebst der Feuerwehr Sennwald auch die Feuerwehren Gams und Buchs zur Unterstützung aufgeboten. Diese brachten den Brand rasch unter Kontrolle.
Beim Abbrennen von Unkraut gerieten in Amriswil eine Thujahecke und eine Pergola in Brand. Es entstand Sachschaden.
Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein Mann kurz nach 11.30 Uhr damit beschäftigt, Unkraut zwischen Gartenplatten mit einem Bunsenbrenner abzubrennen. Dabei geriet eine Thujahecke in Brand. Das Feuer breitete sich anschliessend auf eine angrenzende Pergola aus.
Am Sonntagabend, 09. April 2017, kurz vor 18.30 Uhr, kam es auf einem Parkplatz in Pratteln zu einem Fahrzeugbrand. Verletzt wurde niemand. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Um 18.26 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft die Meldung ein, wonach sich ein Fahrzeug auf einem Parkplatz an der Hauptstrasse in Pratteln in Brand befinde.
Am Sonntag, 09. April 2017, gegen 22.56 Uhr, brannte bei der hinteren Ruine Wartenberg ein Stück Wald. Die Brandursache ist unklar. Die Polizei sucht Zeugen.
Die entsprechende Meldung an die Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal erfolgte um 22.56 Uhr durch eine aufmerksame Drittperson. Als die ausgerückte Feuerwehr am Ereignisort eintraf brannte der Wald unterhalb der Ruine Wartenberg auf einer Fläche von 50x50 Meter. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle.
Beim Brand einer Wohnungsterrasse ist am Samstagabend (8.4.2017) in Langnau am Albis ein Schaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken entstanden. Personen wurden nicht verletzt.
Um etwa 19.45 Uhr meldete eine Anwohnerin der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich, dass es auf dem obersten Balkon eines Mehrfamilienhauses brennen würde. Die örtliche Feuerwehr rückte für Löscharbeiten an die Sihltalstrasse aus.
In der Nacht auf Sonntag ist bei Oberdorf in einem Wald ein Brand ausgebrochen, der rasch gelöscht werden konnte. In den vergangenen Tagen kam es bereits zu kleineren Flurbränden. Angesichts anhaltender Trockenheit ruft die Polizei zu erhöhter Vorsicht im Umgang mit Feuer auf.
Am Sonntag, 9. April 2017, hat eine Frau gegen 3.50 Uhr ein Feuer bei Oberdorf (SO) im Gebiet des Nesselbodens gesichtet und die Alarmzentrale verständigt. Die ausgerüchte Feuerwehr Oberdorf stellte den Flurbrand unterhalb der Mittelstation der Seilbahn fest und konnte diesen rasch löschen.
Am Freitagabend, 7. April 2017, kurz vor 23:00 Uhr, stellte eine Patrouille der Kantonspolizei Uri in Wassen an der Gotthardstrasse im Ortsteil Wattingen bei einem Haus eine starke Rauchentwicklung im Dachstock fest.
Die beiden Polizisten konnten drei Personen, welche sich in der Liegenschaft befanden, unverletzt in Sicherheit bringen.
Bei einem Dachstockbrand in einem Doppel-Einfamilienhaus in Frasnacht entstand am Freitagnachmittag beträchtlicher Sachschaden.
Es wurde niemand verletzt.
Beim Brand eines Tumblers ist am Mittwochnachmittag (5.4.2017) in Hombrechtikon ein Sachschaden von mehreren tausend Franken entstanden. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 14.00 Uhr stellte die Bewohnerin eines Einfamilienhauses eine starke Rauchentwicklung aus der Waschküche fest. Sofort verliess sie mit ihrer Katze das Haus und avisierte die Feuerwehr.
Am Mittwochnachmittag (05.04.2017), wurde um 14:44 Uhr, ein automatischer Brandmeldealarm (BMA) im Bürotrakt des Tierspitals Zürich ausgelöst. Aufgrund der starken Rauchentwicklung im Gebäude wurden weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr und Sanität nachalarmiert. Die anwesenden Mitarbeiter des Hauses hatten dieses selbstständig verlassen können und blieben zum Glück unverletzt.
Angehörige der Feuerwehr konnten einen Hund, welcher sich im Gebäude befand in Sicherheit bringen.
Am Mittwoch, 05. April 2017, kurz nach 06.00 Uhr, kam es an der Kasernenstrasse in Liestal zu einem Brandfall in einem Restaurant. Die Brandursache ist noch unklar. An der Liegenschaft entstand erheblicher Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Die entsprechende Meldung war um 06.21 Uhr in der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal eingegangen.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.