Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in der Nacht zum Sonntag in Kreuzlingen einen Selbstunfall.
Er blieb unverletzt. Der Mann war zudem ohne gültigen Führerausweis unterwegs.
Am Samstag, 15.10.2022, kam es auf der Autobahn A1 bei Kölliken zu einem Unfall mit einem Oldtimer, als dieser in die Leitplanke prallte.
Am Samstagmittag fuhr ein 66-jähriger PW-Lenker mit seinem Oldtimer auf der Autobahn A1 in allgemeine Fahrtrichtung Zürich.
Am Samstagnachmittag, 15. Oktober 2022, kam es im Kreis 2 zu einer Kollision zwischen einem Tram und einer Fussgängerin.
Diese verstarb leider noch auf der Unfallstelle.
Vergangenen Mittwoch besuchte die Air Zermatt die 73. International Commission for Alpine Rescue (Internationale Kommission für Alpine Rettung). Der jährlich stattfindende Event bringt Spezialisten der Alpinen Rettung aus der ganzen Welt zusammen und gilt als einer der wichtigsten Kongresse auf seinem Gebiet, wobei sich der Austragungsort jährlich ändert - 2010 unter dem Präsidium von Gerold Biner.
Nebst einem Practical Day präsentiert die ICAR verschiedene Workshops, Konferenzen und Diskussionen an und dient als Netzwerk für Fachpersonen rund um das Rettungswesen.
Die Kantonspolizei Zürich hat nach einem Raubüberfall am Freitagnachmittag (14.10.2022) auf einen Shop in Glattbrugg (Gemeinde Opfikon) den mutmasslichen Täter verhaftet.
Verletzt wurde niemand.
Sachschaden ist am Freitagmorgen, 14. Oktober 2022, bei einer Auffahrkollision mit zwei beteiligten Personenwagen in Waldstatt entstanden.
Eine Lenkerin fuhr kurz nach 10.30 Uhr mit ihrem Personenwagen von Herisau kommend auf der Hauptstrasse in Richtung Hundwil.
Ein verdächtigtes Paket hat am Freitag (14.10.2022) einen polizeilichen Grosseinsatz ausgelöst. Kurz nach 7:15 Uhr meldete ein Anwohner der Einsatzzentrale, dass bei einem Mehrfamilienhaus ein verdächtiges Paket liege.
Aufgrund der Situation, die die ersten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau vor Ort antrafen, wurden der Kriminaltechnische Dienst und Spezialisten des Forensischen Instituts Zürich FOR aufgeboten.
In La-Chaux-de-Fonds im Kanton Neuenburg sind am Freitag kurz nach dem Mittag zwei siebenjährige Brüder entführt worden.
Am Samstag konnten sie in Frankreich wohlbehalten gefunden werden.
Vermisst wird in Fräschels, seit Donnerstag, 13. Oktober 2022, um zirka 09:00 Uhr; Oden W., geb. 15.07.1970, wohnhaft in Menznau /LU.
Die Polizei sucht Zeugen.
Eine Frau ist am Freitagabend schwer verletzt worden, nachdem sie am Bahnhof Schafhausen im Emmental mit einem fahrenden Zug zusammengestossen war.
Sie wurde von einer Ambulanz versorgt und ins Spital gebracht. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Innerhalb der letzten Woche sind der Kantonspolizei Bern vermehrt Fälle von Einbruch- und Einschleichdiebstählen in Fahrzeuge in der Region Bern gemeldet worden. Deshalb wurde die präventive Präsenz erhöht und gezielte Kontrollen wurden durchgeführt.
So konnten bereits zwei Männer angehalten werden, die mutmasslich Gegenstände aus Fahrzeugen entwendet haben.
Sachschaden ist am Freitagmorgen, 14. Oktober 2022, bei einer Auffahrkollision mit zwei beteiligten Personenwagen in Waldstatt entstanden.
Eine Lenkerin fuhr kurz nach 10.30 Uhr mit ihrem Personenwagen von Herisau kommend auf der Hauptstrasse in Richtung Hundwil.
Am Freitagmorgen (14.10.2022) ist es bei der Verzweigung Zürcher Strasse / Hafnersbergstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand mässiger Sachschaden.
Am Freitagabend (14.10.2022) hat ein Velofahrer ein Lichtsignal an der Splügenstrasse missachtet, worauf es zur Kollision mit einem Auto gekommen ist.
Der Zweiradfahrer verletzte sich unbestimmt und musste ins Spital gebracht werden.
Am Freitagabend, ereignete sich im Baustellenbereich auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung Zürich ein Unfall zwischen zwei Autos.
Am Freitagabend, 14.10.2022, kurz vor 21:15 Uhr, fuhr ein 39-jähriger PW-Lenker mit einem weissen Hyundai Tucson auf der Autobahn A1 in allgemeine Fahrtrichtung Zürich.
Am Samstag, 15.10.2022, ca. 09.15 Uhr, ereignete sich auf der Kantonsstrasse zwischen Netstal und Näfels ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Ein 22-jähriger Lenker geriet im Bereich "Mühle" in einen Sekundenschlaf und kam rechtsseitig von der Strasse ab.
Heute Freitag wurden in La Chaux-de-Fonds (Neuenburg) zwei Brüder entführt. Die Entführung erfolgte im Rahmen eines Sorgerechtsstreits.
Am Freitag, 14. Oktober 2022 erschienen zwei bis drei Personen in einer Wohnung im Quartier Les Arêtes in La Chaux-de-Fonds.
Die Kantonspolizei Zürich hat in einer gemeinsamen Aktion am Mittwochabend (16.02.2022) in einem Hotel in Zürich einen der meistgesuchten Verbrecher Europas verhaftet.
Der 35-jährige Belgier wurde heute erfolgreich ausgeliefert.
Bei einem Kellerbrand ist am frühen Freitagmorgen (14.10.2022) grosser Sachschaden entstanden.
Der Brand im Keller eines Restaurants in der Vorstadt wurde der Einsatzzentrale der Schaffhauser Polizei kurz vor 6:00 Uhr gemeldet.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist ein Mann in Bern ausgeraubt und verletzt worden. Sofort eingeleitete Fahndungsmassnahmen führten dazu, dass der mutmassliche Täter identifiziert und kurz danach angehalten werden konnte.
Der Jugendliche wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Anfangs Oktober hat die Sondereinheit Sirius Zuwachs erhalten.
„Chase“ vom Team Hunnenkönig wird in den kommenden Jahren die anspruchsvolle Ausbildung zum Diensthund absolvieren und die Polizei Basel-Landschaft in ihren Aufgaben tatkräftig unterstützen.
Vom 10. bis 14. Oktober trafen sich über 130 Fachexpertinnen und -experten sowie Delegierte der Forschungsorganisation der NATO aus 22 Ländern in Interlaken.
Im Fokus standen eine Fachveranstaltung zur Satellitenbeobachtung sowie ein Paneltreffen zur moderner Sensorik und Elektronik. Das VBS, vertreten durch armasuisse Wissenschaft und Technologie (W+T), hat die Veranstaltung mitorganisiert und nahm im Rahmen des Programms Partnerschaft für den Frieden (PfP) an den beiden Forschungsaktivitäten teil.
Ein verdächtiges Paket löste am Freitag in Erlen einen polizeilichen Grosseinsatz aus. Mit Hilfe eines Entschärfungsroboters wurde der Inhalt unschädlich gemacht.
Kurz nach 7.15 Uhr meldete ein Anwohner der Kantonalen Notrufzentrale, dass bei einem Mehrfamilienhaus an der Bahnhofstrasse ein verdächtiges Paket liege.
Am Freitagnachmittag, 14. Oktober 2022, erbeutete ein Unbekannter bei einem Raubüberfall in einem Geschäft im Kreis 11 Bargeld.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Am Freitag (14.10.2022), kurz vor 06:45 Uhr, ist es auf der Kriessernstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Dabei wurde der 22-jährige Autofahrer leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Mittwoch (12.10.2022), kurz nach 12:00 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen auf der Rietstrasse, Höhe Eisenriet, eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Dabei konnte im Ausserortsbereich ein Raser mit der Geschwindigkeit von 147 km/h gemessen werden.
Am frühen Freitagmorgen hat in Maienfeld ein Fahrzeug auf der Autobahn A13 Möbel verloren.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht die lenkende Person dieses Fahrzeuges.
Am frühen Freitagmorgen (14.10.2022) kam es in der Vorstadt in der Stadt Schaffhausen zu einem Brand im Keller eines Restaurants.
Verletzt wurde dabei niemand.
Am Donnerstagabend ist es am Bahnhof in Lyss zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen, wobei ein Mann verletzt wurde. Ein weiterer mutmasslich an der Auseinandersetzung beteiligter Mann konnte angehalten werden.
Zur Klärung der Ereignisse werden Zeugen gesucht.
Am Donnerstagabend, 13. Oktober 2022, gegen 19.45 Uhr, kam es zu einem Raubüberfall auf einen SPAR express Tankstellenshop an der Hohenrainstrasse in Pratteln BL – der mutmassliche Täter konnte durch die Polizei angehalten werden.
Die entsprechende Meldung, wonach soeben Mann einen Raubüberfall auf den SPAR express Tankstellenshop an der Hohenrainstrasse in Pratteln BL verübt habe, ging um 19.45 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein.
Am Donnerstag (13.10.2022), kurz vor 13:15 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Mann auf einem E-Bike gekommen. Ein 61-jähriger E-Bike-Fahrer wurde dabei unbestimmt verletzt.
Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Der Sachschaden beträgt rund 8'000 Franken.
Am Donnerstag (13.10.2022), kurz nach 17:52 Uhr, ist es auf der Gasterstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Zwei Beifahrerinnen wurden dabei leicht verletzt. Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Am Donnerstag (13.10.2022), um 19:00 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen. Ein 56-jähriger Mann wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Am Donnerstag (13.10.2022), kurz vor 19:30 Uhr, ist an der Buchserbergstrasse ein Geräteschuppen in Vollbrand geraten.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (14.10.2022), kurz nach 00:50 Uhr, hat sich auf der Autobahn A13, Höhe Montlingen, eine Streifkollision zwischen einem korrekt fahrenden Auto und dem Auto eines Geisterfahrers ereignet.
Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Am Donnerstag, 13. Oktober 2022 ist in Herisau ein Tankstellenshop durch einen bewaffneten Mann überfallen worden.
Um 13.45 Uhr betrat ein maskierter Mann einen Tankstellenshop an der Kasernenstrasse in Herisau. Er verlangte beim Verkaufspersonal mit einem vorgehaltenen Messer nach Bargeld. Der Täter erbeutete mehrere Hundert Franken Bargeld und flüchtete. Personen sind keine zu Schaden gekommen.
Gestern Abend ereignete sich in Dierikon und auf der Autobahn A2 in Emmenbrücke je ein Selbstunfall eines Personenwagens. Eine Fahrzeuglenkerin verletzte sich dabei leicht.
Bei den Unfällen entstanden Sachschäden von ca. 39'000 Franken.
Am Freitagmorgen, 14. Oktober 2022, setzte sich eine Gruppe von Klimaaktivist/innen im Kreis 1 auf die Fahrbahn und blockierte so den Verkehr. Die Einsatzkräfte lösten die Blockade auf.
Sieben Personen wurden festgenommen.
Am Donnerstag (13.10.2022) ist es auf der Zürcher Strasse zu einer frontalen Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Es entstand hoher Sachschaden an beiden Fahrzeugen.
Beide Autofahrer blieben unverletzt.
Im Bözbergtunnel geriet eine Automobilistin am Donnerstagabend auf die Gegenfahrbahn und stiess mit drei entgegenkommenden Autos zusammen.
Verletzt wurde niemand.
Zu den Hauptaufgaben unserer Kriminalabteilung gehören Ermittlungstätigkeiten zur Aufklärung von Straftaten sowie die Fahndungen.
Die Kriminalabteilung ist in vier Kommissariate aufgeteilt: Ermittlungen, Spezialisierte Ermittlungen, Fahndung und Digitale Ermittlungsdienste.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.