Deshalb durchlaufen alle unsere Polizistinnen und Polizisten in regelmässigen Abständen eine Sanitätsausbildung.
Dies in Zusammenarbeit mit Angehörigen des Rettungsdienstes der Solothurner Spitäler AG soH.
Am Montagmorgen führte eine Automobilistin auf der Autobahn A1 zwischen Niederbipp und Gunzgen mindestens drei Wendemanöver durch und fuhr jeweils für mehrere Kilometer auf der falschen Fahrbahn.
Nach ersten Erkenntnissen kam es zu keinen Kollisionen. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Sonntagnachmittag (17.10.2022) ist es auf der Splügenstrasse, Höhe Autobahnausfahrt, zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Eine beteiligte Autofahrerin stieg kurz nach dem Unfall wieder in ihr Auto ein und fuhr davon.
Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Über das Wochenende vom 15./16.10.2022, wurde in Ennenda und Netstal in drei Gewerbebetriebe eingebrochen.
In der Mühlefuhr in Ennenda verschaffte sich eine unbekannte Täterschaft gewaltsam Zutritt zu einem Holzbaubetrieb und durchsuchte die Büro- und Aufenthaltsräume.
In der Nacht auf Montag hat sich in Safnern ein Selbstunfall ereignet, bei dem ein Auto aufs Dach gedreht wurde. Der Fahrer wurde schwer verletzt. Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
Die Meldung zu einem Verkehrsunfall mit einem beteiligten Auto auf der Bielstrasse in Safnern ging bei der Kantonspolizei Bern am Montag, 17. Oktober 2022, kurz nach 00.45 Uhr ein.
In Wollerau wurde ein Lastwagenchauffeur am Montag, 17. Oktober 2022, um 11.30 Uhr bei einem Unfall erheblich verletzt.
Der 20-Jährige fuhr auf der Hauptstrasse talwärts, als der Lastwagen in einer Kurve aus bislang ungeklärten Gründen in Schieflage geriet, umkippte, sich überschlug und auf der Fahrzeugseite zum Stillstand kam.
Am Mittwoch, 10. August 2022, wurde eine Frau im Bahnhof Goldau umgestossen und verletzt.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz sucht unter der Telefonnummer 041 819 29 29 Zeugen.
Gestern Abend wurden die Feuerwehr und die Polizei wegen des Brandes eines Nahrungsmittelautomaten in Châtel-St-Denis angefordert. Bei der Suche nach den Brandstiftern konnten die Polizisten die mutmasslichen Täter anhalten.
Sie werden bei der zuständigen Behörde angezeigt.
Vier Unbekannte haben am Sonntagabend (16.10.2022) in Dübendorf einen Fahrgast in einem Tram angegriffen und ausgeraubt.
Das Opfer erlitt dabei Verletzungen.
Die Tunnel der Nationalstrasse werden regelmässig gereinigt. Nun ist der Soliwaldtunnel bei Brienzwiler an der Reihe. Er wird deshalb für eine Nacht gesperrt.
Die Tunnel entlang der Nationalstrassen werden regelmässig gereinigt. Dies dient nicht einzig der Sauberkeit.
Gestern Sonntag, 16. Oktober 2022, kurz nach 18.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Motorrads mit Urner Kontrollschild von Wassen in Richtung Amsteg.
Im Bereich Meitschligen fuhr der 20-Jährige aus noch unbekannten Gründen in die sich am rechten Strassenrand befindende Regenrinne.
Die Luzerner Polizei sucht neue Polizistinnen und Polizisten. Am Dienstag, 15. November 2022, findet im Campus Sursee ein Info-Event statt.
Eine neu gestaltete Werbekampagne richtet sich an Interessierte für diesen spannenden Beruf.
Unbestimmte Verletzungen hat sich am Sonntag, 16. Oktober 2022, ein Lenker bei einem Selbstunfall mit seinem Personenwagen in der Lustmühle zugezogen.
Ein 68-jähriger Lenker fuhr kurz vor 13.30 Uhr mit seinem Personenwagen auf der Battenhusstrasse in Richtung Steinerstrasse.
Sachschaden ist am Sonntagmittag, 16. Oktober 2022, bei einer Kollision zwischen zwei Personenwagen in Gais entstanden.
Ein 68-jähriger Lenker fuhr um 11.50 Uhr mit seinem Personenwagen auf der Schulhausstrasse in Richtung Oberstufenzentrum.
Am Montagmorgen (17.10.2022) ist es an der Oststrasse zu einem Pfannenbrand gekommen. Der Brand konnte schnell durch die Feuerwehr gelöscht werden. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses konnten alle evakuiert werden.
Verletzt wurde niemand.
Aufgrund von Hinweisen und polizeilichen Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass in einem Gebäude in Bürglen Hanf angebaut wird.
Am Donnerstag, 13. Oktober 2022, führte die Kantonspolizei Uri in den Räumlichkeiten der verdächtigen Person in Bürglen eine Hausdurchsuchung durch.
Am Sonntagnachmittag ist es in Domat/Ems bei einem Abbiegemanöver zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der Motorradfahrer wurde verletzt.
Um die Bushaltestelle bei der Migros Gossau behindertengerecht zu gestalten und die Sicherheit der Fussgänger zu erhöhen, führt der Kanton St.Gallen ab dem 24. Oktober 2022 Strassenbauarbeiten auf der St.Gallerstrasse in Gossau aus.
Die Arbeiten werden etappenweise durchgeführt und dauern voraussichtlich zwei Monate.
Mit Hilfe eines umfangreichen Suchaufgebots, konnte gestern in der Nacht eine gesundheitlich angeschlagene, 80-jährige Frau wohlbehalten aufgefunden werden.
Am Sonntagnachmittag (16.10.2022) ging bei der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden die Meldung ein, wonach eine gesundheitlich angeschlagene, 80-jährige Frau ab einer Altersinstitution in Appenzell vermisst werde.
Bei einem Verkehrsunfall mit einem Personenwagen ist am Sonntagnachmittag (16.10.2022) in Musterplatz (Gemeinde Bauma) der Autofahrer verstorben.
Kurz vor 16.30 Uhr fuhr ein 31-jähriger Mann mit einem Personenwagen auf der Sternenbergstrasse von Bauma Richtung Sternenberg.
Am Samstagnachmittag (15.10.2022) ist eine 60-jährige Frau nach einer Kollision mit einem Tram verstorben.
Ein Tram der Linie 13 war kurz nach 14:00 Uhr auf der Bederstrasse Richtung Bahnhof Enge unterwegs.
Über das Wochenende ereigneten sich im Kanton Luzern zwei Selbstunfälle. Verletzt wurde niemand. In einem Fall war die Lenkerin stark alkoholisiert mit dem Auto unterwegs. Ihr wurde der Führerausweis abgenommen.
Zudem wurde einem 45-jährigen Italiener der Führerausweis abgenommen, weil er alkoholisiert mit dem Auto fuhr.
Am Sonntag (16.10.2022), kurz nach 14:20, ist es auf der Juxstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Dabei wurde die 53-jährige Autofahrerin leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Am Freitagabend bis Montagmorgen (17.10.2022), in der Zeit zwischen 17:00 Uhr bis 05:25 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Firma an der Benknerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Gebäude.
In Printmedien finden sich vermehrt Inserate und Flyer, welche darauf abzielen, dass Leute ihre Vermögenswerte veräussern.
Die Kaufinserate täuschen lukrative Geschäfte vor und bieten Auktionstage an.
Bei einer Auseinandersetzung am Sonntagabend in Sirnach wurde ein 18-Jähriger tödlich verletzt. Ein 15-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen und inhaftiert.
Kurz nach 20 Uhr meldeten Anwohner telefonisch der Kantonalen Notrufzentrale eine Auseinandersetzung zwischen zwei Personen an der Feldstrasse.
Am Sonntagmorgen kam ein PW-Lenker mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn ab und kollidierte auf mehreren Metern mit dem Wildschutzzaun. Die beiden Fahr zeuginsassen blieben unverletzt.
Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden.
Von Samstag, 22. Oktober 2022, 1 Uhr, bis Montag, 24. Oktober 2022, 5 Uhr, ist die Witikonerstrasse ab Hegibachstrasse bis Sempacherstrasse für den Verkehr gesperrt.
Die Umleitung erfolgt via Hegibachstrasse, Forchstrasse und Hofackerstrasse.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle erfasste die Kantonspolizei Aargau gestern Sonntag sieben Schnellfahrer. Drei Fahrzeuglenker mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Mit einem Lasergerät führte die Kantonspolizei Aargau am gestrigen Sonntag, 17. Oktober 2022, auf der Staffeleggstrasse in Küttigen eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Auf der Ausserortsstrecke gilt die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.
Am frühen Sonntagabend kam es zu einer frontal-seitlichen Kollision zwischen zwei Personenwagen. Die beiden Lenker wurden dabei leicht verletzt.
An den Fahrzeugen entstand grosser Sachschaden. Die Feuerwehr richtete eine Umleitung ein.
Ein spezieller Einsatz für unsere Reiterstaffel. Sie durften den Olma-Umzug anführen. Tausende Besucherinnen und Besucher waren in der St.Galler Innnenstadt anzutreffen.
Nebst den Reiterinnen wurde der Umzug durch Polizistinnen und Polizisten auf dem E-Bike oder dem Motorrad begleitet.
Die seit Donnerstag, den 13. Oktober 2022 vermisste Person wurde lebend aufgefunden - Widerruf der Vermisstenmeldung.
Der 52-jährige Mann, der seit Donnerstag, dem 13. Oktober in Fräschels als vermisst galt, wurde von einer Drittperson lebend aufgefunden Er wurde von Sanitätern versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Die am Freitag veröffentlichte Vermisstenmeldung wird widerrufen.
Ein Autolenker hat den Vortritt missachtet, worauf es zum Zusammenstoss mit einem Motorradlenker kam.
Der Zweiradlenker wurde verletzt ins Spital geflogen.
Ein achtzigjähriges Paar wurde am 15. Oktober Opfer eines Raubüberfalls mit Freiheitsberaubung. Eine Untersuchung ist im Gange.
Die Kantonspolizei bittet alle Personen, die Angaben zu den mutmasslichen Tätern oder andere für die Ermittlungen relevante Informationen haben, sich zu melden.
Am Sonntagnachmittag ereignete sich in Bern ein Verkehrsunfall, an dem zwei Autos beteiligt waren.
Zwei Frauen wurden verletzt und ins Spital gebracht. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Bei einem missglückten Parkmanöver hat ein Autolenker mehrere Autos beschädigt. Der Unfallverursacher wurde verletzt.
Der Sachschaden ist beträchtlich.
Nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Mammern hat die Kantonspolizei Thurgau am Sonntagmorgen einen Tatverdächtigen festgenommen.
Der 24-jährige Algerier wurde inhaftiert.
Ein Autofahrer verursachte am Samstagabend in St. Margarethen einen Selbstunfall.
Er wurde mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen sind am Sonntagmorgen (16.10.2022) in Neftenbach zwei Personen mittelschwer verletzt worden.
Kurz nach 11 Uhr fuhr ein 32-jähriger Mann sowie eine Begleitperson mit einem Personenwagen auf der Weiachstrasse von Pfungen herkommend Richtung Winterthur.
Sachschaden ist am Samstag, 15. Oktober 2022, bei einem Selbstunfall mit einem Motorrad in Teufen entstanden.
Ein 22-jähriger Lenker fuhr kurz nach 13.30 Uhr mit seinem Motorrad von Speicher kommend auf der Speicherstrasse in Richtung Teufen.
Am Wochenende 14. – 16.10.2022 rückte die Stadtpolizei Chur zu zahlreichen Einsätzen aus, unter anderem gab es zwei Unfälle.
22 Einsätze auf dem Stadtgebiet
Am Sonntagmorgen konnten mehrere Polizeipatrouillen von der Polizei Kanton Solothurn zwei Männer festnehmen, welche Deliktsgut auf sich trugen.
Am Sonntag, 16. Oktober 2022, um 7 Uhr, ging die Meldung über einen Fahrzeugaufbruch in Olten ein.
Am Samstag, 15.10.2022, um zirka 17:30 Uhr, hat sich auf der A8 in Hergiswil ein Verkehrsunfall ereignet.
Drei Personen wurden dabei leicht bis mittelschwer verletzt. Der Sachschaden ist gross.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.