Bei einem Balkonbrand in einem Mehrfamilienhaus ist am Sonntagnachmittag (20.8.2017) in Dübendorf ein Schaden von zirka 250'000 Franken entstanden; verletzt wurde niemand.
Kurz nach 16.30 Uhr wurde eine Anwohnerin auf Rauch auf einem Balkon eines Nachbarhauses aufmerksam und alarmierte die Feuerwehr.
Am Sonntagnachmittag ist in Dotzigen in einer Werkstatt in einem Mehrfamilienhaus ein Brand ausgebrochen. Ein Mann wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Die Kantonspolizei Bern untersucht die Brandursache.
Am Freitag, 18.08.2017, ca. 20.00 Uhr, schlug in Obstalden bei einem heftigen vorüberziehenden Gewitter ein Blitz in das Dach eines Einfamilienhauses ein und entfachte ein Feuer.
Durch die schnelle Intervention der Feuerwehr Glarus Nord und dank tatkräftiger Mithilfe der Nachbarn konnte das Feuer rasch gelöscht werden.
Am Freitagabend (18.08.2017), kurz nach 18:45 Uhr, hat ein Bauer in seinem Landwirtschaftsbetrieb glücklicherweise frühzeitig einen Brand an einem Fahrzeug entdeckt. Zusammen mit seinem Nachbarn gelang es ihm, dieses aus dem Tenn zu ziehen.
Die aufgebotene Feuerwehr konnte es löschen.
In der Nacht auf Freitag ist in Bern-Bümpliz ein Auto in Brand geraten. Verletzt wurde dabei niemand. Ersten Erkenntnissen zufolge wird von einer Brandstiftung ausgegangen.
Die Kantonspolizei Bern ermittelt und sucht Zeugen.
Am Mittwochabend hat es in Münsingen in einer Einstellhalle gebrannt. Verletzt wurde niemand. Sieben Fahrzeuge wurden durch das Feuer zum Teil stark beschädigt.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Beim Brand eines Wohnhauses mit angrenzender Scheune ist am Donnerstagvormittag (17.8.2017) in Winterthur ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Vier Personen wurden leicht verletzt.
Am frühen Donnerstagmorgen, 17. August 2017, wurden in Zürich-Leimbach drei Bagger angezündet. Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere hunderttausend Franken.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am Dienstag, 15.08.2017, ca. 20.05 Uhr, ereignete sich in Netstal, in einer Tiefgarage eines Wohn- und Geschäftshauses, ein Fahrzeugbrand.
Ein Fahrzeuglenker stellte den Personenwagen in die Tiefgarage des Wohn- und Geschäftshauses. Ca. 10 Minuten danach geriet das Fahrzeug in Brand.
In der Nacht von Montag, dem 14. auf Dienstag, den 15. August 2017, hat ein Industriegebäude, das sich an der Avenue de la Gare (13) in Marin befindet, Feuer gefangen.
Ein Nachbar hat um 00:45 Alarm geschlagen.
Bei einem Autobrand entstand am Dienstag in Sulgen Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Mehrere Personen meldeten gegen 13.15 Uhr der Kantonspolizei Thurgau, dass an der Kirchstrasse ein parkiertes Auto brenne. Der Feuerwehrzweckverband Sulgen-Kradolf-Schönenberg war rasch vor Ort und konnte den Brand löschen.
Am Montag (14.08.2017), kurz nach 19 Uhr, ist auf der Autobahn A1, Fahrtrichtung St.Gallen – Zürich, ein Auto in Brand geraten.
Die Feuerwehr Züberwangen konnte das Feuer löschen. Am Auto entstand ein Totalschaden in der Höhe von rund 15‘000 Franken.
In einem Mehrfamilienhaus in Wohlen brach letzte Nacht ein Brand aus. Dieser machte mehrere Wohnungen unbewohnbar.
Vier Personen wurden verletzt. Die Brandursache ist noch unklar.
Am Sonntagabend ist in einem Wohnhaus in Oberhofen ein Brand ausgebrochen. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung.
Zwei Feuerwehrleute mussten wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung medizinisch betreut werden.
In der Nacht auf Sonntag ist in einer Garage eines Wohnhauses ein Brand ausgebrochen. Verletzt wurde niemand. Es entstand jedoch erheblicher Sachschaden an mehreren Fahrzeugen.
Die Brandursache wird untersucht.
Beim Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses in Winterthur-Seen ist am Samstagnachmittag (12.8.2017) ein Schaden von mehreren zehntausend Franken entstanden; verletzt wurde niemand.
Um zirka 16.15 Uhr stellte ein Anwohner fest, dass Rauch aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses an der Wingertlistrasse emporstieg.
Am Sonntagmorgen (13.08.2017), kurz nach 02:30 Uhr, ist in einem Mehrfamilienhaus an der Ahornstrasse ein Brand ausgebrochen.
Ein 30-jähriger Bewohner vergass die Pfanne von der eingeschalteten Herdplatte zu entfernen und schlief ein.
In einer Lagerhalle am Grüssenhölzliweg in Pratteln BL kam es am Freitagnachmittag, 11. August 2017, kurz vor 16.15 Uhr, zu einem Brand. Verletzt wurde niemand.
Die entsprechende Meldung war um 16.13 Uhr in der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal eingegangen. Beim Eintreffen der Feuerwehr und der Polizei drang bereits starker Rauch aus dem Gebäude. Der genaue Ort des Brandausbruches sowie die Brandursache sind zurzeit unklar.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 09./10. August 2017, gegen Mitternacht, brannte es an der Lindenstrasse in Birsfelden BL in einem Einfamilienhaus.
Die genaue Brandursache ist unklar. Die Polizei sucht Zeugen.
Der Scheunenbrand in Domdidier am 29. Juli und die Explosion in Dompierre am 5. August weisen eine kriminelle Spur auf.
Ermittlungen der Kantonspolizei Freiburg haben ergeben, dass das Feuer, das eine Scheune in Domdidier teilweise zerstört hat, kriminellen Ursprungs war.
Am Montagabend, 07. August 2017, um 17.41 Uhr, brannte auf der Autobahn A2 bei Sissach BL ein Pferdeanhänger.
Verletzt wurde niemand. Am Anhänger entstand grosser Sachschaden.
Der Brand eines Wohnmobils in Matten b. Interlaken von Sonntag ist auf einen technischen Störfall zurückzuführen.
Dies ergaben Ermittlungen des Dezernats Brände und Explosionen der Kantonspolizei Bern.
Am Sonntagnachmittag ist auf einem Parkplatz in Matten b. Interlaken ein Wohnmobil in Brand geraten.
Das Feuer griff in der Folge auf einen Lieferwagen über. Verletzt wurde niemand, beide Fahrzeuge brannten jedoch komplett aus.
Beim Brand in einem Reiheneinfamilienhaus am Samstagnachmittag (5.8.2017) in Wiesendangen ist durch die starke Russentwicklung ein grosser Sachschaden entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Im Innern eines Kleingewerbebetriebes ist am Samstagabend (5.8.2017) in Rüti ein Feuer ausgebrochen.
Es entstand ein grosser Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Nach einem Küchenbrand in Tägerwilen musste am Samstag eine Frau ins Spital gebracht werden.
Die Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses an der Glaserstrasse erhitzte gegen 16.15 Uhr in ihrer Küche eine Bratpfanne mit Öl.
Am vergangenen Dienstag, 01.08.2017, ca. 22:10 Uhr, hat sich in Stans ein Vorfall im Zusammenhang mit pyrotechnischem Material ereignet.
Eine Fussgängerin wurde dabei von einem unbekannten Feuerwerkskörper getroffen und verletzt.
Am Freitag (04.08.2017), kurz vor 15 Uhr, ist beim Neubau des Schulhauses Weiden ein Fassadenbrand entdeckt worden.
Durch den tatkräftigen Einsatz mehrerer Bauarbeiter konnte sich das Feuer bis zum Eintreffen der Feuerwehr nicht mehr viel weiter ausbreiten. Der Feuerwehr gelang es dann, den Brand unter Kontrolle zu bringen.
Am Freitagnachmittag, 4. August 2017, kurz vor 15.00 Uhr, stellte die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri fest, dass im Gotthardstrassentunnel ein Personenwagen mit niederländischen Kontrollschildern 6 Kilometer nach der Tunneleinfahrt in Göschenen Feuer gefangen hat.
Dies führte dazu, dass der Gotthardstrassentunnel in beide Richtungen automatisch gesperrt wurde.
Am Donnerstagabend, 03.08.2017, hat ein Brand das Gasthaus Kapelle in der Schwendenen oberhalb von Siebnen vollständig zerstört. Personen kamen nicht zu Schaden. Weshalb das Feuer ausgebrochen ist, steht noch nicht fest.
Nach 23 Uhr gingen bei der Kantonspolizei Schwyz mehrere Meldungen ein, dass in der Schwendenen oberhalb von Siebnen das Gasthaus Kapelle brenne.
Gestern Nachmittag brach in einem Gartenhaus ein Brand aus. Zwei Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht. Der Sachschaden beträgt über 100'000 Franken. Die Brandursache ist noch unklar.
Vom Brand betroffen war ein Gartenhaus an der Langenthalerstrasse in Vordemwald. Die Bewohnerin bemerkte am Donnerstag, 3. August 2017, um 15 Uhr, dass Flammen und Rauch aus dem Gartenhaus drangen.
Die Kantonspolizei Bern hat die Untersuchung zur Ursache des Brandes eines Wohnhauses in Niederried bei Interlaken abgeschlossen. Ein unvorsichtiger Umgang mit Räucherstäbchen steht dabei im Vordergrund.
Die Untersuchungen zur Ursache des Brandes eines Wohnhauses vom 11. Mai 2017 in Niederried bei Interlaken sind abgeschlossen. Wie die Ermittlungen des Dezernates Brände und Explosionen der Kantonspolizei Bern ergeben haben, steht dabei der unvorsichtige Umgang mit Räucherstäbchen im Vordergrund.
Gestern Nachmittag geriet in Schötz ein alter Spycher in Brand. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen zur Brandursache sind am Laufen.
Am Mittwoch, 2. August 2017, kurz nach 14:15 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass in Schötz ein alter Spycher in Brand geraten sei. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Spycher in Vollbrand. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht werden und ein Übergreifen auf umliegende Gebäude verhindert werden. Verletzt wurde niemand.
Heute Morgen ist auf der Autobahn A2 in Kriens in der Ladung eines Sattelmotorfahrzeuges ein Schwelbrand ausgebrochen. Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstag, 3. August 2017, kurz vor 06:45 Uhr, fuhr ein Sattelmotorfahrzeug in langsamer Fahrt auf der Autobahn A2 von Hergiswil her Richtung Norden. Kurz vor dem Sonnenbergtunnel konnte das Fahrzeug durch die Polizei angehalten werden. Dabei wurde festgestellt, dass der Aufleger eine enorme Hitze ausstrahlte, worauf die Feuerwehr aufgeboten wurde, welche den Aufleger kühlte.
Ein Bürger bemerkte am Mittwoch, 2. August 2017, kurz vor 15.00 Uhr, starke Rauchentwicklung im Altdorfer Wald oberhalb der ALDI-Filiale und meldete dies der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri.
Die alarmierte Polizeipatrouille und die Feuerwehr Altdorf waren rasch vor Ort und trafen auf eine brennende Holzbeige. Sie konnten den Brand in der Folge rasch unter Kontrolle bringen und löschen. Verletzt wurde niemand.
Beim Brand eines Hausanbaus ist am Mittwochnachmittag (2.8.2017) in Dietikon ein Schaden von mehreren zehntausend Franken entstanden. Eine Person wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Kurz vor 14.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung über den Brand bei einer Wohnliegenschaft in Dietikon ein. Die sofort ausgerückten Löschkräfte brachten das Feuer, welches im Anbau eines Reiheneinfamilienhauses ausgebrochen war, rasch unter Kontrolle.
Bei der Kantonspolizei Bern sind rund um die Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag zahlreiche Lärmklagen und Meldungen zu Sachbeschädigungen eingegangen. Grössere Brandfälle wurden nicht verzeichnet. Drei Personen wurden beim Abbrennen von Feuerwerk verletzt und mussten ins Spital gebracht werden.
Bei den Regionalen Einsatzzentralen der Kantonspolizei Bern gingen zwischen Montag, 31. Juli 2017, 17.00 Uhr, und Mittwoch, 2. August 2017, 0800 Uhr, gegen 10.00 Meldungen wegen Ruhestörung und Lärm ein.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.