Der Sonntag bringt im Norden vielerorts den ersten Sommertag dieses Jahres (Temperaturmaxima 25 Grad und mehr). Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass der früheste Sommertag normalerweise im März oder April und der späteste erste Sommertag im Juni erfolgt.
Der erste Sommertag in der ersten Maihälfte kann als durchschnittlich und normal bezeichnet werden.
Heute Donnerstag und morgen Freitag bleibt es noch kühl, zeitweise nass und windig, am Wochenende wird es dann deutlich milder und auch recht sonnig. Am Sonntag dürfte es im Norden recht verbreitet den ersten Sommertag des Jahres geben (Maximaltemperaturen 25 Grad und mehr), dazu weht in den Alpentälern ein zunehmend starker bis stürmischer Föhn.
Letzterer dürfte etwa in der Nacht auf Dienstag zu Ende gehen und den Weg für eine Störung und damit auch deutlich kühlere Luft frei machen.
Gestern Dienstag und in der Nacht auf heute zog ein Sturmtief nördlich von uns vorbei von der Nordsee nach Dänemark und brachte im Flachland und auf den Bergen teilweise stürmischen Wind mit örtlich bis über 100 km/h.
Heute Mittwoch bleibt es tagsüber windig, zudem zieht bis zum Mittag auch noch die Kaltfront des Tiefs durch.
Am Dienstag wandert das Sturmtief Eugen von den Britischen Inseln in Richtung Ostsee, die Schweiz gerät dabei in sein Windfeld. Am Dienstag erwarten uns daher stürmische Windböen begleitet von ausgedehnten Wolken und gegen Abend einsetzenden Niederschlägen.
Auch die restliche Arbeitswoche wird von Westwindwetter geprägt.
Der vergangene April war in der Schweiz verbreitet zwischen ein paar wenigen Zehntelgraden und mehr als 2 Grad zu kühl. In der Deutschschweiz konnte dabei vielerorts der kühlste April seit mindestens 20 Jahren verzeichnet werden.
Dazu wurden aussergewöhnlich viele Frosttage registriert. Ausserdem war es überall viel zu trocken und verbreitet zu sonnig.
Die Schweizerische Nationalbank ruft die Noten der 8. Banknotenserie per 30. April 2021 zurück.
Die Noten der 8. Banknotenserie verlieren damit ab diesem Zeitpunkt den Status als gesetzliches Zahlungsmittel und können nicht mehr zu Zahlungszwecken verwendet werden.
Nennenswerte Niederschläge waren zuletzt rar und liegen inzwischen vielerorts schon zwei Wochen zurück. Nun aber stellt sich die Wetterlage um, Tief Beat führt feuchtere Luft zu uns in den Alpenraum.
Der heutige Mittwoch ist eine Art Übergangstag, schon jetzt am Vormittag ziehen gebietsweise erste Schauer durch. Im Laufe des Nachmittags nimmt die Schauertätigkeit weiter an Fahrt auf, von Südwesten her werden die Regengüsse immer häufiger.
Schon der Februar und der März waren vielerorts zu trocken, auch der April brachte bislang zu wenig Niederschlag. In seiner letzten Woche erwartet uns nun aber tiefdruckbestimmtes Wetter, welches sich wahrscheinlich auch zum Start in den Mai fortsetzten wird.
Die Natur lechzt nach Regen. Doch wie viel ist in nächster Zeit zu erwarten?
In der Schweiz dürfen wir uns über ein schönes Frühlingswochenende freuen. Allerdings lohnt sich auch ein Blick in das westliche Nordafrika, hier macht sich nämlich wieder eine Portion Saharastaub auf den Weg zu uns.
Zwischen einem flachen Hoch über dem westlichen Mittelmeer sowie einem Tief über dem Nordwesten Afrikas frischt in der Algerischen Wüste der Wind zum Teil kräftig auf – er weht hier aus Ost bis Südost. Im Laufe des Samstags und Sonntags wirbelt er wieder grosse Mengen Staub auf und verfrachtet ihn in höhere Luftschichten.
Von morgen Freitag bis zum Sonntag sorgt das Hoch Renate in der ganzen Schweiz für oft sonniges und vor allem am Wochenende für warmes Wetter, der Frühling ist zurück!
Zu Beginn der kommenden Woche dürfte dann feuchtere und weniger milde Luft einfliessen und sich so der April wieder von seiner wechselhaften Seite zeigen.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 21. April 2021 seine Strategie für die kommenden Monate konkretisiert.
Er hat dazu drei Phasen definiert, bis alle erwachsenen impfwilligen Personen geimpft sind und die Massnahmen zum Schutz gegen Covid-19 weitgehend aufgehoben werden können.
Ab dem Februar immer wieder erfolgte Kälteeinbrüche haben dafür gesorgt, dass die Pollensaison bisher moderat ausgefallen ist. Die momentan blühenden und hochallergenen Birken- und Eschenpollen folgen zudem einem biologischen Muster und sollten nach dem starken Pollenjahr 2020 dieses Jahr eher unterdurchschnittlich ausfallen.
Wie es mit dem Hauptpollenallergen, den Gräserpollen dieses Jahr aussieht, hängt von der weiteren Entwicklung der Witterung ab.
Die erste Hälfte des Aprils zeigte sich bisher zu kalt, zu trocken und eher sonnenarm.
Die zwei Polarluftausbrüche in den vergangenen zwei Wochen führten zwar zu einem Temperaturdefizit und wurden auch von Niederschlägen begleitet, ansonsten haben sich die Regenwolken bisher geziert. Dies bedeutete für uns jedoch keinen strahlend blauen Himmel - ausgedehnte Wolkenfelder und Quellwolken beeinträchtigten das Sonne Tanken.
Der Bundesrat führt seine Strategie einer vorsichtigen, schrittweisen Öffnung fort. An seiner Sitzung vom 14. April 2021 hat er einen weiteren Öffnungsschritt beschlossen.
Ab Montag, 19. April, sind mit Einschränkungen wieder Veranstaltungen mit Publikum möglich, etwa in Sportstadien, Kinos oder Theater- und Konzertlokalen.
Heute Morgen gab es im Flachland erneut verbreitet schwachen bis mässigen Frost und teilweise starken Bodenfrost. Während die Obstbauern weiterhin gefordert sind, kommen die Weinbauern und Erdbeerproduzenten noch weitgehend ungeschoren davon.
Wie MeteoNews mitteilt, gab es heute Morgen im Flachland erneut verbreitet schwachen bis mässigen Frost. Am kältesten wurde es dabei auf 2 Metern über Boden in Welschenrohr (SO) mit -6,8 Grad und in Visp (VS) mit -6,0 Grad.
Der April 2021 ist in seiner ersten Hälfte bislang ein Monat der grossen Temperaturkontraste, wobei das kalte Ende des Spektrums deutlich dominiert. Schon bis jetzt gab es überdurchschnittlich viele Frosttage, und es folgen weitere.
Im Vergleich mit den letzten Jahren sticht er damit klar hervor.
In der vergangenen Nacht klarte es oft auf, die Temperaturen sanken entsprechend in den Keller. Der heutige Dienstag beginnt vielerorts frostig und fügt damit der Wetterstatistik für diesen Monat einen weiteren Frosttag hinzu.
Gestern war es noch mild und föhnig, inzwischen hat uns mit einer Kaltfront wieder markant kältere Luft erreicht. Es ist dies der Beginn einer nachhaltig kühleren Periode, Temperaturen wie an diesem Wochenende bleiben in nächster Zeit klar ausser Reichweite.
Nachtfröste sorgen bei den Obstbauern weiterhin für Sorgenfalten!
Heute Freitag und am Wochenende riecht es endlich wieder nach Frühling. Zwar ist es nicht strahlend schön, aber doch oft freundlich und vor allem deutlich milder als zuletzt.
Allerdings ist dieser Umstand leider nicht nachhaltig, das Muster mit dem ausgeprägten Auf und Ab der Temperaturen setzt sich vorerst weiter fort.
Aufkeimende Frühlingsgefühle, dann wieder derbe Temperaturrücksetzer – dieses Muster zeigt sich schon seit etlichen Wochen. Auch dieser April begann noch frühsommerlich warm, inzwischen finden wir uns durch einen Ausbruch arktischer Kaltluft in einem spätwinterlichen Ambiente wieder.
Ist das normal?
Gestern war es zwar windig, aber noch relativ mild. Ein paar Stunden später finden wird uns auf der Alpennordseite in einem April-Winter mit Frost und Neuschnee wieder!
Gestern am frühen Abend erfasste von Frankreich und Deutschland her die Kaltfront von Tief Ulli unser Land. Zuerst regnete es zum Teil kräftig, die Schneefallgrenze sank dann aber rasch bis in tiefe Lagen.
Die Rega stand über Ostern mehr als 150 Mal im Einsatz. Die Hilfe der Helikopter-Crews wurde am häufigsten aufgrund von verunfallten Freizeitsportlern oder aufgrund von akuten Erkrankungen benötigt.
Die meist guten Wetterverhältnisse über die Ostertage hatten zahlreiche Menschen in die Natur gelockt.
Für Ostersonntagabend (04.04.2021) wird erneut zu Gewalt in der Stadt St.Gallen aufgerufen. Dem Stadtrat sowie der Stadtpolizei St.Gallen ist es ein Anliegen, dass die Öffentlichkeit Kenntnis des polizeilichen Vorgehens hat. Es werden weiterhin weder Gewalt noch Sachbeschädigungen geduldet. Am Sonntagabend finden daher ausgedehnte Personenkontrollen statt.
Ziel ist es, Personen die auf Krawall aus sind oder als Schaulustige den Gewaltaufrufen folgen, wegzuweisen.
Nach der vergangenen frühsommerlichen Woche haben sich die Temperaturen am Osterwochenende wieder den Durchschnittstemperaturen der aktuellen Jahreszeit angenähert. Der Temperaturrückgang ist allerdings noch nicht vorbei. Am Abend des Ostermontags erreicht die Schweiz ausgehend von einem Sturmtief über Nordskandinavien eine Kaltfront, welche der Schweiz vorübergehend nochmals ein Wintermäntelchen umlegt.
So erwarten uns insbesondere am Dienstag und Mittwoch für die Jahreszeit deutlich zu tiefe Temperaturen und am Morgen teils mässigen Frost, welcher den Blüten der Obstbäume an den Kragen geht.
Das Osterwetter zeigt sich leicht durchzogen und weniger mild als an den letzten Tagen, aber grundsätzlich freundlich und mindestens teilweise auch sonnig. Am mildesten ist es dabei am Karfreitag und am Ostermontag, am kühlsten dagegen mit Bise am Karsamstag.
Am Ostermontag in der zweiten Tageshälfte beendet dann eine Kaltfront das freundliche Osterwetter, am Dienstag muss gar mit Schneeschauern bis ins Flachland gerechnet werden! Nachfolgend nun ein Wetterüberblick über die einzelnen Ostertage.
Der März 2021 schliesst temperaturmässig gegenüber dem klimatologischen Mittel von 1981 bis 2010 ziemlich durchschnittlich ab, dies trotz grossen Schwankungen innerhalb des Monats. Zudem war er insbesondere im Tessin und im Engadin viel zu trocken und verbreitet teilweise deutlich zu sonnig.
Detaillierte Information finden Sie untenstehend.
Trotz der Corona-Pandemie ist mit Feiertagsverkehr zu rechnen, welcher sich negativ auf die Reisezeiten auswirken kann.
Die Osterfeiertage liegen dieses Jahr relativ früh im Kalender. Nebst den Nord-Süd-Achsen dürften deshalb auch die Strassen in die Skigebiete teilweise hohes Verkehrsaufkommen aufweisen.
Nach einem insgesamt recht sonnigen Freitag erreicht uns in der Nacht auf Samstag eine Kaltfront, welche vorübergehend kühleres Wetter mit sich bringt.
Ab Sonntag übernimmt jedoch wieder ein ausgeprägtes Hochdruckgebiet die Oberhand, so gestaltet sich die erste Hälfte der Karwoche strahlend schön und mit Temperaturen von teilweise über 20 Grad schon fast frühsommerlich.
Das Jahr 2020 bestätigt den Rückgang, der schon vor einigen Jahren begonnen hat. Dieser Rückgang betrifft insbesondere Eigentumsdelikte wie Einbruchdiebstahl (-56%), Taschendiebstahl (-52%) und Raub (-63%).
Die Straftaten gegen Leib und Leben sind stabil, obwohl ein Anstieg der Fälle von schwerer Gewalt nach der Definition des Bundesamts für Statistik (BFS; 177 Fälle im Jahr 2020 und 140 im Jahr 2019) besorgniserregend ist.
Die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) stellt für das Jahr 2020 keine signifikante Erhö-hung bei Gewaltstraftaten im häuslichen Bereich fest. Es gibt aber in verschiedenen Landesteilen Hinweise auf vermehrte Konflikte innerhalb der Familie.
Für die „Task Force Häusliche Gewalt und Corona“ steht fest: Es braucht weiterhin eine erhöhte Wachsamkeit. Betroffene sind auch in den nächsten Monaten auf Hilfsangebote angewiesen und die Öffentlichkeit muss weiter für das Thema sensibilisiert werden.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. März 2021 entschieden, die Einschränkung für Treffen im Familien- und Freundeskreis in Innenräumen von fünf auf maximal zehn Personen zu lockern.
Für weitere Öffnungen ist das Risiko eines unkontrollierten Anstiegs der Fallzahlen derzeit zu gross, nachdem die Zahl der Infektionen seit Ende Februar wieder zunimmt.
Seit dem 1. März befinden wir uns im meteorologischen Frühling. Nun beginnt am kommenden Samstag, den 20. März auch der kalendarische bzw. astronomische Frühling.
Die Bise und Temperaturen im tiefen einstelligen Bereich lassen dabei aber kaum Frühlingsgefühle zu.
Sturmtief Luis zog im Laufe des Samstags von den Britischen Inseln über die Nordsee in Richtung Dänemark, sein Windfeld erfasste dabei auch die Schweiz.
Später erreichte noch die dazugehörige Kaltfront die Alpennordseite.
Sturmtief Klaus und die dazugehörige Kaltfront sorgten gestern für einen turbulenten Donnerstag.
Im Flachland erreichten die Windspitzen verbreitet 60 bis 80 km/h, in westexponierten Lagen waren es zum Teil über 90 km/h.
Von morgen Donnerstag bis zu Beginn der kommenden Woche stellt sich ein windiger, zwischendurch auch stürmischer Wetterabschnitt ein.
Aussergewöhnlich stürmische Winde sind aber nicht zu erwarten, die Windspitzen liegen in einem Bereich, wie sie im Winterhalbjahr immer mal wieder vorkommen.
Aktuell zeigt sich unser Wetter von einer vergleichsweise ruhige Seite, daran wird sich bis inklusive Mittwoch wenig ändern. Ab Donnerstag kommt dann aber deutlich mehr Schwung in die Wetterküche, wir gelangen an den Südrand eines riesigen Sturmtiefs mit Zentrum über dem Nordmeer.
Im Flachland zeigt sich der heutige Start in die neue Woche recht sonnig, auch entlang der Alpen lockern sich die Wolken am Nachmittag vermehrt auf. In der kommenden Nacht ist es gering bewölkt bis klar, die Temperaturen sinken auf Werte um den Gefrierpunkt.
Die Jahreszahlen 2020 der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) sind stark von der Covid-19-Pandemie geprägt. Zur Verminderung des Übertragungsrisikos des Coronavirus führte die Schweiz erstmals seit dem Beitritt zu Schengen wieder systematische Binnengrenzkontrollen ein, erliess Einreisebeschränkungen und schloss temporär kleinere Grenzübergänge.
Der boomende Online-Handel führte zu einem deutlichen Anstieg bei den sichergestellten Markenfälschungen. Im Gegensatz dazu wurden weniger gefälschte Dokumente sowie ein leichter Rückgang bei den Einnahmen festgestellt.
Nach einem schneereichen Dezember im Süden folgte Mitte Januar der rekordverdächtige Schnee im nördlichen Flachland. Daraufhin sorgte zunächst der Föhn, anschliessend milde Atlantikluft für Tauwetter und Schneeschmelze. Vor einer kurzen Kältewelle mit mehreren Eistagen in Folge erreichte uns am ersten Februarwochenende eine ordentliche Portion Saharastaub, bevor in der letzten Februardekade ausserordentlich milde Temperaturen verzeichnet wurden.
Insgesamt geht heute Sonntag also ein facettenreicher (meteorologischer) Winter zu Ende.
Der vergangene Februar war verbreitet zwischen 2 und über 4 Grad zu mild. Im Süden war er zudem zu nass, im Norden dagegen vielerorts zu trocken.
Bei der Sonnenscheindauer zeigt sich kein einheitliches Bild, zumeist war es aber etwas zu sonnig.
Ab Montag, 1. März 2021, können Läden, Museen und Lesesäle von Bibliotheken wieder öffnen, ebenso die Aussenbereiche von Sport- und Freizeitanlagen, Zoos und botanischen Gärten. Im Freien sind Treffen im Familien- und Freundeskreis sowie sportliche und kulturelle Aktivitäten mit bis zu 15 Personen wieder erlaubt. Jugendliche und junge Erwachsene bis 20 Jahre können den meisten sportlichen und kulturellen Aktivitäten wieder nachgehen. Dies hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 24. Februar 2021 nach Konsultation der Kantone entschieden.
Der nächste Öffnungsschritt soll am 22. März erfolgen, wenn es die epidemiologische Lage erlaubt.
Morgen Dienstag und dann vor allem am Mittwoch gibt es etwas Schnee, danach folgt ab Donnerstag mit Bise arktische Luft, mit der es eisig kalt wird.
Der Winter zieht also in dieser Woche wieder alle Register!
Die Schweiz liegt auf der Vorderseite einer Tiefdruckzone über Westeuropa. Mit der daraus resultierenden Südwestströmung gelangt eine Portion Saharastaub in den Alpenraum, und es wird zunehmend föhnig.
Der Höhepunkt des Föhns wird am Samstagabend erwartet.
Der vergangene Januar fiel temperaturmässig recht normal aus, teilweise war es leicht zu mild, teilweise auch etwas zu kühl, nur in den Bergen war das Temperaturdefizit grösser.
Dazu war es verbreitet deutlich zu nass (örtlich bis über dreimal mehr Niederschlag als normal) und überall zu bewölkt (örtlich mehr als die Hälfte weniger Sonne als normal).
Nachdem bereits in den letzten Januartagen sehr milde Luft zum Alpenraum transportiert wurde, erreichen uns auch in der ersten Februarwoche ausgesprochen milde Luftmassen.
Im Flachland werden ab Dienstag verbreitet zweistellige Höchstwerte erreicht, und die Schneefallgrenze steigt in einen Bereich um 2000 Meter.
Die Sirenen als Kernelement im Gesamtsystem zur Alarmierung der Bevölkerung werden jährlich überprüft. Im Ereignisfall können die Sirenen nur zuverlässig alarmieren, wenn sie auch richtig funktionieren.
Am Mittwoch, 3. Februar 2021 findet deshalb in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Wie in den beiden letzten Jahren werden auch die Alertswiss-Kanäle getestet. Die Zahl der Alertswiss-Nutzerinnen und –Nutzer ist auf 680'000 gestiegen.
In den kommenden Tagen zeigt sich unser Wetter tiefdruckbestimmt und ziemlich dynamisch, dabei konkurrieren über Mitteleuropa milde und kalte Luftmassen miteinander.
Dies führt bei uns im Alpenraum zu teilweise erheblichen Niederschlagsmengen.
Ab dem 1. Februar darf auf Schweizer Autobahnen und Autostrassen nur noch mit der Autobahnvignette 2021 gefahren werden. Lenkerinnen und Lenker auf der Autobahn, die ohne sichtbar angebrachte Vignette unterwegs sind, müssen mit einer Busse von 200 Franken rechnen.
In wenigen Tagen läuft die Übergangsfrist fürs Anbringen der Autobahnvignette 2021 an der Windschutzscheibe ab. Die Vignette 2020 ist noch bis einschliesslich Sonntag, 31. Januar 2021, gültig. Der neue Aufkleber 2021 ist ab Montag, 1. Februar 2021, für alle, die auf Autobahnen und Autostrassen unterwegs sind, obligatorisch.
Die Polizei im Kanton Genf ist für den Schutz der Bevölkerung zuständig. Die Einhaltung der öffentlichen Ordnung und die Verhinderung von Verstössen zählen ebenso wie die Aufklärung von Straftaten zu den Aufgaben der Kantonspolizei Genf.
Die Organisation der Kantonspolizei Genf
Ende des Jahres 2016 waren mehr als 1.400 Bedienstete, die sich auf die verschiedenen Bereiche aufteilen, für die Genfer Polizei im Einsatz. Die Polizei Genf setzt sich aus einem Generalstab, der Einsatzdirektion, fünf operativen Diensten und vier Unterstützungsdiensten zusammen. Die Bediensteten sind rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche für die Bevölkerung im Kanton unterwegs.
Die Einsatzabteilung der Genfer Polizei
Die Einsatzabteilung der Polizei Genf übernimmt bei Grossveranstaltungen wie Fussballspielen die Koordination. Zudem sorgen die Bediensteten dieser Abteilung für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und die Verhinderung von Straftaten. Die Mitarbeitenden treffen Vorkehrungen für Notfälle. Die Polizistinnen und Polizisten der Einsatzgruppe sind im gesamten Kantonsgebiet präsent und patrouillieren in Uniform. Unter anderem sollen durch die sichtbare Präsenz Straftaten verhindert werden. Die Einsatzpolizei ist auch für die Interventionsgruppe und die Hundestaffel zuständig.
Sicherheit auf dem Flughafen Genf
Auf dem Genfer Flughafen sorgt die internationale Polizei für Sicherheit. Alle Aufgaben rund um den Schutz von Personen und Gütern werden von den Bediensteten übernommen. Auch wenn es um den Bereich Migration geht, übernehmen die Polizistinnen und Polizisten. Eine Interventionsgruppe steht auf dem Flughafen unter der Leitung der internationalen Polizei bereit.
Kriminalpolizei Genf ermittelt bei schweren Straftaten
Geht es um die Ermittlung bei Straftaten oder Aufklärung von Verbrechen, sind die Polizistinnen und Polizisten der Kriminalpolizei zuständig. Die Kriminalabteilung ist am Hauptsitz der Polizei Genf ansässig. Im Rahmen der Ermittlungsarbeiten sind Bedienstete der Kriminalpolizei häufig in Zivil unterwegs. Justizbedienstete werden auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft tätig, verhüten Straftaten oder klären diese auf.
Gemeindepolizei vermittelt bei Konflikten
Die Gemeindepolizei hält an verschiedenen Standorten Kontakt zur Bevölkerung und Gewerbetreibenden. Die Mitarbeitenden sorgen für sozialen Zusammenhalt und versuchen, Konflikte zu verhindern. Bei Problemen in der Nachbarschaft intervenieren die Bediensteten und finden gemeinsam mit den Betroffenen eine Lösung.
Die Verkehrspolizei des Kantons Genf
Die Verkehrspolizei übernimmt, wenn es um die Untersuchung von Verkehrsunfällen geht. Zudem gewährleisten die Bediensteten die Sicherheit auf den Strassen des Kantons und überwachen den Verkehr. Die Regelung des Verkehrsflusse und vorbeugende Massnahmen zählen zu den Aufgaben der Verkehrspolizei.
Auf den Gewässern des Kantons Genf sorgt die Schifffahrtspolizei für Sicherheit. Auf dem Genfer See und den Flüssen des Kantons gewährleisten die Bediensteten die Einhaltung der Navigationsregeln, die Überwachung der Häfen und die Rettung von Menschen. Auch Tauchsuchen stehen unter der Verantwortung der Schifffahrtspolizei. Die Polizei verfügt über eine Flotte von zehn Booten und ein Segelflugzeug, das mit akustischem Sonar bei Suchen eingesetzt wird. Die Polizei arbeitet mit der Internationalen Rettungsgesellschaft von Léman sowie anderen professionellen Rettungsdiensten zusammen.
Die Strategieplanung der Polizei Genf
Innerhalb der Kantonspolizei Genf gibt es eine Strategieabteilung, die für die strategische Analyse, die Überwachung sowie die Informationssicherheit und interne Kontrolle zuständig ist. Die Abteilung entwickelt Informationssysteme und sorgt für deren Sicherheit. Die Support- und Logistikabteilung übernimmt, wenn es um die Ausrüstung, das Gebäudemanagement, Uniformen oder Fahrzeuge geht. Zudem ist diese Abteilung für die Erhaltung des Polizeimuseums zuständig.
Personal- und Finanzmanagement
Die Personalabteilung der Polizei Genf übernimmt das gesamte Personalmanagement. Entscheidend ist die Rekrutierung von Personal, so dass die Polizei jederzeit in der Lage ist, ihre Aufgaben zu erfüllen und die strategischen Ziele zu erreichen. Mitarbeitende werden von der Personalabteilung in ihrer beruflichen Weiterentwicklung unterstützt.
Um die Finanzen der Polizei Genf kümmert sich die Finanzabteilung. Die Mitarbeitenden sorgen für einen reibungslosen Ablauf aller finanziellen Transaktionen und steuern den gesamten Haushaltsprozess. Sie stellen notwendige Mittel für den alltäglichen Betrieb bereit.
Der Sicherheitsbericht der Polizei in Genf
Alle drei Jahre veröffentlicht die Polizei Genf einen Bericht zur lokalen Sicherheit. Die Analyse zeigt die Entwicklung der öffentlichen Sicherheit und die Anforderungen der Bevölkerung. Der Bericht dient als Grundlage für die strategische Weiterentwicklung der Polizei Genf.
Der im Jahr 2020 erschienene Bericht zeigt, dass die Kriminalität im Kanton seit 2010 abgenommen hat. Im Jahr 2010 lag die Anzahl kleinerer und mittlerer Straftaten bei 60 pro 1.000 Einwohner. Im Jahr 2019 verzeichnete die Polizei Genf einen Rückgang auf 31 Straftaten pro 1.000 Einwohner.
Starker Anstieg der Internetdelikte
Einen starken Anstieg verzeichnete die Kantonspolizei bei Internetdelikten. Im Jahr 2013 begann die Polizei mit der Auswertung der Internetkriminalität, damals wurden 16,8 Prozent aller Internetnutzer Opfer von Cyberkriminellen. Bis zum Jahr 2020 ist die Rate auf über 30 Prozent angestiegen.
Sinkende Anzahl tödlicher Unfälle
Insgesamt ist die Anzahl tödlicher Verkehrsunfälle im Kanton gesunken. Nach Angaben der Polizei gab es im Jahr 2001 16 Verkehrstote, im Jahr 2019 reduzierte sich diese Zahl auf 9. Rückläufig ist auch die Anzahl von Verkehrsunfällen, wobei Gemeinden, die sehr stark vom Pendelverkehr betroffen sind, weiterhin hohe Unfallraten verzeichnen.
Keine Änderungen bei Interventionen
Im Bericht vermerkt die Polizei in Genf, dass es bei den Polizeieinsätzen und Interventionen in den letzten Jahren kaum Veränderungen gab. Die Bereitschaftsdienste meldeten im Jahr 2010 rund 42’000 Interventionen, neun Jahre später betrug die Zahl rund 39’000. Insbesondere im Genfer Stadtgebiet sowie in Carouge und Vernier. Geht es um die Sicherheit, fühlen sich Frauen unsicherer als Männer. Insbesondere sorgen sich die Einwohner vor Taschendiebstählen, Raub oder Belästigung. Insbesondere Bahnhöfe oder öffentlichen Parks empfinden die Einwohner als unsicher.
Positives Image der Genfer Polizei
Seit 2004 hat sich das Image der Genfer Polizei verbessert. Während 20 Prozent aller Einwohner keine Meinung zur Arbeit der Polizei haben, geben von den verbleibenden 80 Prozent neun von zehn Einwohnern an, dass die Polizei gute Arbeit leistet. Insgesamt ist das Image der Polizei Genf in den einzelnen Gemeinden sehr unterschiedlich und hängt unter anderem von der Sichtbarkeit der Fusspatrouillen und dem Gefühl der Unsicherheit ab.
Polizei Genf gibt Ratschläge zum sicheren Umgang mit dem Internet
Der Bericht zeigt, dass vor allem die Internetkriminalität in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Die Polizei Genf gibt daher verschiedene Ratschläge zum sicheren Umgang mit dem Netz. Verdächtige Emails oder unbekannte Anhänge sollten Computernutzer nicht öffnen, damit sich keine schädlichen Programme auf dem Computer ausbreiten können. Mails, in denen Nutzer aufgefordert werden, Ihre PIN oder Geheimnummern einzugeben, sollten ignoriert werden. Wachsamkeit und ein gesundes Misstrauen sind bei der Nutzung des Internets empfehlenswert.
Wichtig ist, Verbrechen, die im Internet begangen werden, der Polizei zu melden. Sollte etwa ein Cyberkrimineller mit der Veröffentlichung eines privaten Videos drohen oder anderweitige Erpressungsversuche unternehmen, ist sofort die Polizei einzuschalten. Eine eigene Computerbrigade untersucht die Vorgänge und unterstützt die Polizeidienste bei der Aufklärung der digitalen Straftaten. Wichtig ist, die Beschwerde schriftlich spätestens innerhalb von drei Monaten nach dem Vorkommnis bei der Polizei bekanntzumachen. Nach Angaben der Genfer Polizei sollte die Beschwerde mit entsprechenden Computer- oder Serverprotokollen ergänzt werden. Sollen Bilder oder andere Inhalte von Webseiten entfernt werden, ist die Polizei nicht zuständig. Wer fürchtet, sein Computer sei mit einem Virus infiziert, sollte sich an einen privaten Dienstleister zwecks Unterstützung wenden.
Richtiges Verhalten bei einem Verkehrsunfall
Auch wenn die Anzahl der Unfälle im Kanton rückläufig ist, ist bei einem Verkehrsunfall schnelles Handeln gefragt. Sind Personen zu Schaden gekommen, ist bei einem Notfall sofort die 144 zu rufen. Handelt es sich um einen Unfall ohne Personenschaden ist die Rufnummer 117 für polizeiliche Notfälle zuständig. Idealerweise bewegen die Unfallbeteiligten die Fahrzeuge nicht, sondern sichern die Unfallstelle und warten auf die Polizeibediensteten. Gibt es lediglich einen materiellen Schaden, ist auch eine Einigung der Beteiligten ohne Polizei möglich. Ausreichend ist die Erstellung eines Unfallberichts, der die beteiligten Fahrzeuge und Personen sowie eine Skizze enthält. Die Unterlagen sind bei der Polizei oder der Versicherung einzureichen.
Wurden ein Fahrzeug oder Tier beschädigt, sollte der Fahrer sofort die Polizei benachrichtigen.
Die Polizei Genf als Arbeitgeber
Wer sich für die Arbeit als Polizist oder Polizistin bei der Genfer Polizei interessiert, durchläuft zunächst einen Einstellungsprozess mit verschiedenen Tests. Für eine akademische Ausbildung bei der Polizei gilt eine Altersgrenze zwischen 20 und 35 Jahren. Wichtig ist, dass der Bewerber die Schweizer Staatsangehörigkeit oder eine Aufenthaltserlaubnis besitzt, die vor Ende der Ausbildung in eine Einbürgerung umgewandelt wird. Ein Abschluss über einen Französisch-Basistest ist ebenso nachzuweisen wie Kenntnisse in einer zweiten Sprache. Ein sauberes Strafregister und ein Führerschein der Kategorien B und A1 sollten ebenfalls vorhanden sein.
Wissenswertes zum Kanton Genf
Im Kanton Genf leben knapp eine halbe Million Einwohner. Hauptort des französischsprachigen Kantons ist die gleichnamige Stadt Genf. Weitere grössere Gemeinden sind Vernier, Lancy und Meyrin. In Genf befindet sich der zweitgrösste Flughafen der Schweiz, zudem gibt es einen Anschluss an das französische Hochgeschwindigkeitsbahnnetz TGV.