Schweiz

Münsterlingen TG: PW-Lenker (28) verliert Kontrolle über Auto - Zeugen gesucht

Bei einem Selbstunfall in Münsterlingen wurde am Dienstag ein Autofahrer leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau befuhr gegen 12.30 Uhr ein Autofahrer den östlichen Spitalkreisel an der Seestrasse. Aus noch ungeklärten Gründen verlor der Mann die Kontrolle über das Auto. Dieses kam rechts von der Fahrbahn ab und im angrenzenden Maisfeld auf der Seite liegend zum Stillstand.

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Granges VS: PW-Fahrer (50) überschlägt sich und bleibt auf Dach liegen

Am Mittwochmorgen (21.09.2021) ereignete sich bei Granges ein Verkehrsunfall. Ein 50-jähriger Lenker eines Lieferwagens zog sich bei einem Selbstunfall schwere Verletzungen zu. Der Unfall ereignete sich gegen 06:50 Uhr. Der Mann fuhr mit einem Lieferwagen talwärts von Flanthey in Richtung Granges. Aus derzeit nicht geklärten Gründen kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab, überschlug sich im steilen Gelände und kam auf der darunterliegenden Strasse auf dem Dach zum Stillstand.

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Vaulruz FR: Polizei stoppt Lastwagen mit abgefahrenen Reifen

Gestern Morgen führte die Kantonspolizei Freiburg eine Schwerverkehrskontrolle im Unterhaltszentrum von Vaulruz durch. Ein Lastwagen wurde stillgelegt, weil er nicht vorschriftsgemäss unterwegs war. Der Geschäftsinhaber und der Chauffeur werden bei der zuständigen Behörde angezeigt. Am Montag, 20. September 2021, um 10 Uhr, hielt eine Patrouille der Kantonspolizei Freiburg einen Lastwagen an, der auf der Autobahn von Bulle in Richtung Châtel-St-Denis unterwegs war. Das Fahrzeug wurde bis zum Unterhaltszentrum von Vaulruz eskortiert.

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Lohn-Ammannsegg SO: Brand in Mehrfamilienhaus mit Gewerbebetrieb

Am Dienstagvormittag ging bei der kantonalen Alarmzentrale die Meldung von einem Brand in Lohn-Ammannsegg ein. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, befanden sich noch mehrere Personen im Gebäude, diese wurden gerettet und der Brand konnte gelöscht werden. Mehrere Personen wurden vor Ort ärztlich untersucht, drei Personen mussten zur Kontrolle in Spitäler transportiert werden. Ernsthaft verletzt wurde niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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Basel BS: Baufahrzeug bleibt an Baum hängen – abfallender Ast verletzt Lenker

Der 49-jährige Lenker eines Dumpers ist am Dienstagvormittag im Schützenmattpark von einem herunterfallenden Ast schwer verletzt worden. Der Ast ist abgebrochen, nachdem der Lenker mit dem Überrollbügel seines Fahrzeugs am Baum hängengeblieben war. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den Lenker in die Notfallaufnahme. Am Rand des Parks befindet sich eine Baustelle, auf welcher der Dumper im Einsatz steht. Weshalb der Lenker kurz vor 10.30 Uhr mit dem Fahrzeug durch den Park unterwegs war, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Verkehrspolizei. Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hat eine Blut-/Urinprobe angeordnet.

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Schattdorf UR: Brand in Industriehalle – niemand verletzt

Am Montag, 20. September 2021, gegen 09.30 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Uri eine Meldung zu einem Brandausbruch in einer Industriehalle in Schattdorf ein. Im Innenraum der Halle konnte ein Feuer mit einer starken Rauchentwicklung festgestellt werden, welches die Feuerwehr Schattdorf rasch unter Kontrolle brachte. Verletzt wurde niemand. Acht Personen wurden zur ärztlichen Abklärung ins Kantonsspital Uri gebracht. Sie konnten das Spital wenig später wieder verlassen.

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Zoll: Von einer Bierwette, der Wertfreigrenze für Hunde und einer neuen Orgel

Der Zoll erhält jeden Tag Dutzende Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern aus dem In- und Ausland, die wissen möchten, was sie bei der Ein- und Ausfuhr von Waren beachten müssen. Forum Z. hat eine Auswahl von Schreiben zusammengestellt – frei nach dem Motto „Es gibt nichts, was es nicht gibt“. Gesammelt und illustriert von Roman Dörr, Zollexperte, Zoll Basel Süd

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Schaffhausen SH: Vermisste Personen (†23, †28) tot durch Taucher geborgen

Am Montag (20.09.2021) bargen Polizeitaucher im Zuge einer Suchaktion, nach einem Badeunfall bei Paradies TG, am Vormittag eine weibliche Leiche aus dem Rhein bei der Stadt Schaffhausen. Am Nachmittag konnte dann Höhe Langwiesen eine männliche Leiche geborgen werden. Bei den toten Personen dürfte es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um die nach dem Badeunfall vermissten Personen handeln. Um 11.00 Uhr am späteren Montagvormittag (20.09.2021) fanden Taucher der Kantonspolizei Thurgau und der Schaffhauser Polizei im Rhein bei der Stadt Schaffhausen (Höhe Feuerthalerbrücke) eine weibliche Leiche. Um ca. 16.00 Uhr am Nachmittag fanden die Polizeitaucher Höhe Langwiesen eine zweite männliche Leiche.

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Basel BS: Festnahme (Albaner, 28) in flagranti nach Einbruch - Zeugenaufruf

Am Montag, 20. September 2021, kurz vor 23.00 Uhr, hat die Kantonspolizei Basel-Stadt in der Hohe Winde-Strasse dank eines aufmerksamen Anwohners einen Einbrecher stellen und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festnehmen können. Nach den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft hatte der Anwohner der Polizei gemeldet, er habe Glas klirren hören und einen Unbekannten in einem Gebüsch beobachtet. Die Polizei umstellte die Liegenschaft, aus der ein Mann zu fliehen versuchte. Sie konnte den Tatverdächtigen – einen 28-jährigen Albaner – anhalten.

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Astronomischer Herbstanfang: Was passiert da genau?

Für uns Meteorologen ist der Herbst inzwischen schon drei Wochen alt, aus astronomischer Sicht ist es morgen Mittwoch um 21:21 Uhr soweit. Was passiert da genau? Die Unterscheidung zwischen meteorologischen und astronomischen Jahreszeiten hat statistische Gründe. In der Meteorologie werden für die Aufzeichnungen immer ganze Monate verwendet, sodass die Zeiträume identischen bleiben.

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Kantonspolizei Zürich: Einblick in die spannende Arbeit des Bomb Squad (Video)

Die Sicherheit im Luftverkehr ist von zentraler Bedeutung. Am Flughafen Zürich, dem grössten Landesflughafen der Schweiz, bestehen besondere Sicherheitsbedürfnisse, um die sich die Flughafenpolizei, eine Hauptabteilung der Kantonspolizei Zürich, rund um die Uhr kümmert. Pro Jahr werden der Flughafenpolizei rund 1000 herrenlose oder verdächtige Gepäckstücke gemeldet.

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Champfèr GR: Lieferwagen kollidiert mit Leitplanke und Stützmauer

Am Montagvormittag ist auf der Hauptstrasse in Champfèr ein Lieferwagen mit einer Leitplanke und einer Stützmauer kollidiert. Der Fahrer zog sich bei den Kollisionen Verletzungen zu. Ein Chauffeur fuhr am Montag um 10 Uhr auf der Engadinerstrasse H27 mit seinem Lieferwagen vom Kreisel Piz her in Richtung St. Moritz. In einer Linkskurve vor Champfèr prallte sein Fahrzeug rechts in eine Leitplanke. Danach überquerte es beide Fahrspuren, verliess die Strasse linksseitig und kollidierte mit einer Stützmauer.

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Kirchberg SG: Einbruchdiebstahl in Autogarage und Coiffeur-Salon

In der Zeit zwischen Sonntagabend und Montagmorgen (20.09.2021) ist eine unbekannte Täterschaft im Weiler Wolfikon in eine Autogarage und einen angrenzenden Coiffeur-Salon eingebrochen. Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt zur Autogarage und durchsuchte sämtliche Räume und Behältnisse. Danach brach die unbekannte Täterschaft die Tür zum Coiffeur-Salon auf und durchsuchte diesen ebenfalls.

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Weesen SG: 8-Jähriger bei Unfall verletzt - ins Spital geflogen

Am Montag (20.09.2021), um 16:10 Uhr, ist ein 8-jähriger Junge auf der Ziegelbrückstrasse mit seinem Kickboard von einem Auto angefahren worden. Dabei wurde er verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden. Ein 8-jähriger Junge fuhr mit seinem Kickboard auf dem Trottoir in Richtung Ziegelbrücke. Gleichzeitig lenkte ein 19-jähriger Mann sein Auto in dieselbe Richtung. Auf der Höhe der Verkehrsinsel lenkte der Junge sein Kickboard auf die Strasse und kollidierte dabei mit dem Auto des 19-Jährigen.

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Trachslau SZ: Stall in Vollbrand – 2 Kälber verenden

Am Montag, 20. September 2021, ging bei der Kantonspolizei Schwyz kurz nach 21 Uhr die Meldung ein, dass in einem Stall am Chlösterliweg in Trachslau ein Brand ausgebrochen sei. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Sie konnte ein Übergreifen des Feuers auf eine angrenzende Biogasanlage und ein Wohnhaus verhindern. Personen wurden keine verletzt, zwei Kälber konnten nicht mehr rechtzeitig gerettet werden.

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Neukirch TG: Zwei Arbeiter (26, 59) stürzen von Tieflader – Helikopter im Einsatz

Auf einer Baustelle in Neukirch wurden am Montag bei Aufbauarbeiten eines Krans zwei Personen verletzt und mussten ins Spital gebracht werden. Kurz nach 13 Uhr waren mehrere Personen beim Aufstellen eines Krans auf einer Baustelle an der Bahnhofstrasse beschäftigt. Nach bisherigen Erkenntnissen fielen ein 26-Jähriger sowie ein 59-Jähriger Arbeiter beim Anheben eines Betonelements von der Plattform des Tiefladers.

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Kriens LU / A2: Kollision von vier Fahrzeugen – zwei Personen leicht verletzt

Auf der Autobahn A2 bei Kriens ereignete sich am Samstagnachmittag ein Unfall, in den vier Personenwagen involviert waren. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 54'000 Franken. Am Samstag, 18. September 2021, 15:40 Uhr kam es auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden auf der Höhe der Autobahneinfahrt Luzern-Kriens zu einem Rückstau. Zwei Fahrzeuglenker mussten ihre Autos bis zum Stillstand abbremsen. Ein dritter Fahrzeuglenker bemerkte dies zu spät und kollidierte mit dem zweiten Fahrzeug, wodurch dieses in das vorderste Fahrzeug geschoben wurde. Auch eine vierte Fahrzeuglenkerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem dritten Fahrzeug.

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St.Gallen SG: 20-jähriger Mann schwebt in Lebensgefahr – Zeugenaufruf

Am Sonntag (19.09.2021), ca. 02:45 Uhr, hat sich an der Bahnhofstrasse eine tätliche Auseinandersetzung mit mehreren Personen ereignet (Polizei.news berichtete). Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete darüber. Sie sucht nun Film- und Fotoaufnahmen, welche per Uploadportal direkt der Kantonspolizei St.Gallen zur Verfügung gestellt werden können. Ein 20-jähriger Mann befindet sich nach wie vor in lebensbedrohlichem Zustand im Spital. Die Ermittlungen der Kantonspolizei St.Gallen laufen auf Hochtouren. Der genaue Ablauf der Auseinandersetzung zwischen den drei verletzten Männern und der nach wie vor unbekannten Täterschaft ist Gegenstand der umfangreichen Ermittlungen.

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Rüti b. Büren BE: Zwei Verletzte bei Auffahrkollision

Am Montagvormittag ist es in Rüti b. Büren zu einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen. Zwei Personen wurden verletzt und ins Spital gebracht. Der Unfall wird untersucht. Die Meldung zu einer Auffahrkollision auf der Bürenstrasse in Rüti bei Büren ging bei der Kantonspolizei Bern am Montag, 20. September 2021, kurz nach 10.10 Uhr ein. Aktuellen Erkenntnissen zufolge waren ein Lastwagen und ein Auto hintereinander auf der Bürenstrasse in Fahrtrichtung Büren an der Aare unterwegs, als es kurz nach der Hausnummer 28 aus noch zu klärenden Gründen zum Auffahrunfall kam.

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Stadt Zürich ZH: Toter Mann beim Gemeinschaftszentrum Bachwiesen aufgefunden - Nachtrag

Am frühen Sonntagmorgen (19.9.2021) hat die Stadtpolizei Zürich beim Gemeinschaftszentrum Bachwiesen einen toten Mann aufgefunden (Polizei.news berichtete am 19.9.2021). Für den mutmasslichen, inzwischen geständigen Täter hat die Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft beantragt. Beim tot aufgefundenen Mann dürfte es sich nach den derzeitigen Erkenntnissen um einen 66-jährigen Schweizer ohne bestimmten Wohnsitz handeln. Die abschliessende formelle Identifikation steht derzeit noch aus. Gemäss aktuellem Ermittlungsstand ist der Mann durch massive, stumpfe Gewalteinwirkung gestorben.

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Kanton Bern: Unbewilligte Covid-Kundgebungen werden nicht mehr toleriert

Nach der gewalttätigen Eskalation einer Demonstration von Gegnerinnen und Gegnern der Coronamassnahmen vergangenen Donnerstag und der zunehmend aufgeheizten Stimmung, beauftragt der Gemeinderat die Kantonspolizei, die für den 23. September 2021 angekündigten unbewilligten Kundgebungen nicht zuzulassen. Der Gemeinderat betont das hohe Gut der freien Meinungsäusserung und bekräftigt seine Bereitschaft zum Dialog: Er ruft dazu auf, die Kundgebungen mit den Behörden abzusprechen und bewilligen zu lassen.

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Kanton BS: Reorganisation der Medienarbeit im Justiz- und Sicherheitsdepartement

Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt reorganisiert seine Medienarbeit. Bisher war die Abteilung Kommunikation der Kantonspolizei Basel-Stadt für alle Bereiche der Kommunikation zuständig, mit Ausnahme der Medienarbeit und der Ereigniskommunikation. Diese lagen in der Verantwortung des Departements. Mit der Reorganisation wird in den kommenden Monaten die gesamte Kommunikation bei der Kantonspolizei zusammengeführt, analog zu den anderen Polizeikorps in der Schweiz. Die neue Organisation der Kommunikation der Kantonspolizei Basel-Stadt wird voraussichtlich im Frühjahr 2022 ihre Tätigkeit aufnehmen. Bis dahin wird Adrian Plachesi (siehe Titelbild), Co-Leiter der Abteilung Kommunikation bei der Kantonspolizei, den neuen Leiter Kommunikation des Departements, Toprak Yerguz (siehe unten), in einem 50-Prozent-Pensum auf der Medienstelle des Departements unterstützen und Erfahrungen sammeln. Damit können Erkenntnisse ausgetauscht, Prozesse abgestimmt und der künftige Ressourcenbedarf der Kantonspolizei Basel-Stadt abgeschätzt werden. Die Stelle von Martin R. Schütz, der Ende Juni vom Department zur Staatsanwaltschaft Basel-Stadt als Chef Medien und Information gewechselt hat, wird in die Kantonspolizei integriert. Die Frage, ob es zu Stellenausschreibungen oder internen Besetzungen kommt, wird bis zur Umsetzung der Reorganisation geklärt.

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Klausenpass GL: Vorsorgliche Verkehrsmeldung „Ride the Alps Klausen“

Am Samstag, 25.09.2021, findet am Klausenpass der Veloanlass „Ride the Alps Klausen“ statt. Damit der Anlass für die Velofahrer, aber auch für die übrigen Verkehrsteilnehmenden und Zuschauerinnen und Zuschauer gefahrlos durchgeführt werden kann, wird die Klausenstrasse ab Linthal bis Unterschächen am Samstag, 25.09.2021, von 09.00 bis 16.00 Uhr, für den Individualverkehr in beide Fahrtrichtungen gesperrt.

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Kanton TG: Sicherheit durch Sichtbarkeit

Wer auf der Strasse sichtbar ist, der ist sicherer unterwegs. Das Sujet „Zeichengebung“ ziert die neuen Leuchtwesten von „Verkehrssicherheit Thurgau“. Auch dieses Jahr werden mehrere tausend Stück gratis an Schulkinder abgegeben. Dieses Jahr ziert eine Hand die Leuchtwesten von "Verkehrssicherheit Thurgau". Es ist der zweite Teil einer Serie, die in den nächsten Jahren das Thema "Miteinander und gegenseitige Rücksichtnahme im Verkehr" fokussiert. Das aktuelle Sujet richtet sich an Velo-, Mofa- oder E-Bike-Fahrende. Der Schriftzug "Gib Zeichen" weist darauf hin, dass jede Richtungsänderung durch ein deutliches Handzeichen angezeigt werden muss. Nur so können die anderen Verkehrsteilnehmer die Absicht rechtzeitig erkennen. Auf einem Wettbewerbstalon, der in jeder Weste enthalten ist, werden die wichtigsten Regeln in Erinnerung gerufen. Die Leuchtwesten sind mit mehreren reflektierenden Elementen ergänzt.

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Schaffhausen SH: Einbruchdiebstahl in Spital - Zeugenaufruf

In der Nacht auf Montag (20.09.2021) hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in einem Spital in der Stadt Schaffhausen verübt. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall. Am Montagmorgen (20.09.2021) bemerkten Angestellte, dass in einem Spitalgebäude (Werkstatt) an der Geissbergstrasse in der Stadt Schaffhausen eine Türe von einer unbekannten Täterschaft aufgebrochen wurde. In der Folge hatte die Täterschaft die Räumlichkeiten betreten und in einem dieser Räume mehrere Behältnisse und Möbelstücke geöffnet. Was aus diesen gestohlen wurde, ist derzeit noch Gegenstand laufender Ermittlungen.

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Neftenbach ZH: Raser (Portugiese, 43) aus dem Verkehr gezogen

Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstagabend (18.9.2021) in Neftenbach eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt und dabei einen Raser gestoppt. Verkehrspolizisten führten auf der Schaffhausenstrasse mit einem Lasermessgerät eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Kurz nach 19 Uhr passierte ein 43-jähriger Motorradfahrer die Messstelle mit einer gemessenen Geschwindigkeit von 173 km/h anstelle der erlaubten 80 km/h.

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Hallo Herbst! Tief Sven sorgte für viel Regen und in den Bergen für Schnee

Zwischen dem Azorenhoch und einem Hoch über Skandinavien ist gestern Sonntag Tief Sven ziemlich genau über die Alpen gezogen. Das vor allem in der Höhe gut ausgeprägte Tief hat nicht nur für viel Regen und in den Bergen für Schnee gesorgt, auch bei den Temperaturen gab es einen ordentlichen Dämpfer. Auf seiner Vorderseite hat Sven viel Feuchtigkeit vor allem zum Alpensüdhang geführt. Im Südtessin gab es schon im Laufe des Samstags erste Regengüsse, diese breiteten sich in der Nacht zum Sonntag weiter aus. Auch in der Romandie begann es von Frankreich her zu regnen. Im Tessin gab es gestern weitere intensive und gewittrig durchsetzte Niederschläge. Auch im Wallis, im Berner Oberland, der Gotthardregion sowie Teilen Graubündens kam einiges zusammen.

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Zürich-Flughafen ZH: Ein neuer Simulator für verschiedene Helikoptertypen

Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega beschafft einen neuen Helikoptersimulator. Dank eines auswechselbaren Cockpits können die Rega-Crews künftig die Trainings für unterschiedliche Helikoptertypen im selben Simulator durchführen. Der neue Simulator wird derzeit entwickelt und soll Mitte 2023 in Betrieb genommen werden. Gut trainierte Crews bilden die Basis für sichere und erfolgreiche Rettungsflüge. Im Simulator können die Helikopterpiloten der Rega Standardsituationen sowie Notverfahren effizient trainieren, die in echt nicht oder kaum geübt werden können. Zudem verursachen sie dabei weder Lärm noch Schadstoffbelastung für die Umwelt. Bereits im Jahr 2013 hat die Rega in der Nähe des Flughafens Zürich einen eigenen Helikoptersimulator für ihren Gebirgshelikopter des Typs AgustaWestland Da Vinci in Betrieb genommen. Die Simulatortrainings für die Crews des anderen bei der Rega im Einsatz stehenden Helikoptertyps Airbus H145 finden jeweils in Deutschland statt.

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Sarn GR: Auto stürzt bei Selbstunfall den Hang hinunter

Am Sonntagnachmittag ist auf der Ausserheinzenbergstrasse in Sarn ein Auto einen Hang hinuntergestürzt. Alle drei leicht verletzten Fahrzeuginsassen konnten sich selbständig aus dem Auto befreien. Am Sonntag kurz vor 15.30 Uhr fuhr der 18-jährige Autolenker zusammen mit einem 18-jährigen Beifahrer und einem weiteren 17-jährigen Mitfahrer auf der Ausserheinzenbergstrasse von Sarn kommend talwärts in Richtung Cazis. In der Linkswendekehre im Gebiet Collers geriet das Fahrzeug aus noch ungeklärten Gründen über den rechtsseitigen Strassenrand hinaus und stürzte sich mehrmals überschlagend den Hang hinunter.

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Bütschwil SG: Auffahrunfall mit Verletzten

Am Sonntag (19.09.2021), um 14:50 Uhr, ist es an der Verzweigung Wilerstrasse zu einer Auffahrkollision mit zwei beteiligten Autos gekommen. Zwei Personen wurden verletzt. Sie wurden durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Eine 42-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto und drei Mitfahrenden und auf der Umfahrung Bütschwil von Wattwil Richtung Bazenheid. Hinter ihr fuhr ein 26-jähriger Mann mit seinem Auto und einer Mitfahrenden in dieselbe Richtung. Bei einem Lichtsignal nach dem Tunnel Engi, Höhe Verzweigung Wilerstrasse, musste die 42-Jährige ihr Auto aufgrund einer Rotlichtphase bis zum Stillstand abbremsen.

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Kantonspolizei St.Gallen: Präventive Tipps und Beratung des Jugenddienstes

Der Jugenddienst ist Ansprechpartner für Jugendliche, Eltern, Schulen, Behörden sowie Institutionen aus dem Jugendbereich. Die Mitarbeitenden des Jugenddienstes führen und leiten Ermittlungen gegen jugendliche Straftäter und Straftäterinnen. Sie leisten Präventionsarbeit mittels Vorträgen an Schulen und an öffentlichen Anlässen.

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Schaffhausen SH: Bewaffneter Raub auf Tankstellenshop

Am Sonntagabend (19.09.2021) ist ein Tankstellenshop in der Stadt Schaffhausen überfallen worden. Der bislang unbekannte, bewaffnete Täter erbeutete Bargeld in der Höhe von mehreren hundert Franken. Verletzt wurde niemand. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise. Um 21.55 Uhr am Sonntagabend (19.09.2021) betrat ein Mann den Tankstellenshop an der Hochstrasse in der Stadt Schaffhausen. Mit vorgehaltener Faustfeuerwaffe forderte er von der Angestellten die Herausgabe von Bargeld. Nachdem er mehrere hundert Franken erhalten hatte, verliess er den Shop und lief die Hochstrasse aufwärts. Personen wurden bei diesem Raub keine verletzt.

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Wetzikon ZH: Autofahrer prallt gegen Hauswand – Zeugenaufruf

Bei einem Selbstunfall eines Autofahrers am frühen Sonntagmorgen (19.9.2021) in Wetzikon ist erheblicher Sach- und Drittschaden entstanden. Kurz vor 2:30 Uhr fuhr ein 47-jähriger Autofahrer auf der Seegräbnerstrasse Richtung Usterstrasse. Kurz vor der Verzweigung überfuhr er das linksseitige Trottoir und touchierte mit dem Fahrzeug eine Mauer. Das Auto überquerte die Usterstrasse und prallte in ein Baugerüst und gegen eine Hauswand.

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Altstätten SG: Verkehrsrowdy angehalten – Zeugenaufruf

Am Freitag (17.09.2021), um 21:15 Uhr, wollte eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen einen 24-jährigen Lieferwagenfahrer kontrollieren. Erst nach einer längeren Verfolgungsfahrt und diversen gefährlichen Verkehrssituationen konnte der 24-Jährige, welcher mit einem weissen Lieferwagen unterwegs war, kontrolliert werden. Es stellte sich heraus, dass der Mann keinen gültigen Führerausweis besitzt.

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Bern BE: Mann angegangen und beraubt - Zeugenaufruf

In Bern ist in der Nacht auf Sonntag ein Mann von zwei Unbekannten mit Reizstoff angegangen und beraubt worden. Zur Klärung des Ereignisses sucht die Kantonspolizei Bern Zeugen. Der Kantonspolizei Bern wurde am Sonntag, 19. September 2021, kurz vor 00.30 Uhr, gemeldet, dass ein Mann in Bern beraubt worden sei. Eine Passantin begab sich in der Folge mit dem Opfer auf eine Polizeiwache.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.