Am Sonntag (17.12.2023), kurz vor 22 Uhr, ist an der Büchelstrasse ein Carport und ein Auto in Brand geraten. Verletzt wurde niemand.
Es entstand Sachschaden.
Die Wintersportsaison 2023/2024 im Oberwallis hat begonnen, und dies spiegelt sich auch in der gestiegenen Anzahl Rettungseinsätze der Air Zermatt wider.
Im Verlauf des letzten Wochenendes wurden die Rettungscrews der Air Zermatt zu insgesamt 19 Einsätzen gerufen, vor allem aufgrund von Unfällen auf den Skipisten, aber nicht nur.
Am Samstagmittag (16. Dezember 2023, kurz vor 13.00 Uhr) kam ein 18-jährigr Mann mit dem Auto von der Witwilerstrasse ab und fuhr damit gegen einen Baum.
Ein Drogenschnelltest fiel positiv aus.
Am Samstagabend (16. Dezember 2023, ca. 20:30 Uhr) fuhr eine alkoholisierte, 26-jährige Frau (0.54 mg/l) auf der Hauptstrasse in das Heck eines stehenden Autos.
Verletzt wurde niemand.
Am frühen Montagmorgen (18. Dezember 2023, kurz vor 03.00 Uhr) verursachte ein 24-jähriger Autofahrer in Schenkon auf der Autobahn A2 einen Selbstunfall.
Aus bisher unklaren Gründen kam er in Fahrtrichtung Norden von der Strasse ab und fuhr mit dem Auto eine Böschung hoch.
Nach einer Pause während der Coronapandemie hat die Zahl der alkoholbedingten Unfälle mit schweren Verletzungen oder Todesfolge neue Rekordhöhen erreicht.
2022 waren in der Schweiz 432 Unfälle zu beklagen – gegenüber 364 im Jahr 2021. 25 der Unfälle im Jahr 2022 waren tödlich, 2021 waren es 15. Im siebenten Jahr in Folge kam es in Genf zu den meisten schweren Unfällen wegen Alkohol am Steuer auf 10’000 Einwohner.
Gestern Nachmittag ereignete sich auf der Autobahn A12 in Riaz ein Verkehrsunfall. Vier Personen wurden verletzt, drei von ihnen wurden in Krankenhäuser gebracht.
Am Sonntag, den 17. Dezember 2023, gegen 16.20 Uhr, fuhr ein 35-jähriger Autofahrer auf der A12 von Rossens in Richtung Bulle.
Am Sonntagabend, 17. Dezember 2023, gegen 20.00 Uhr, musste die Polizei Basel-Landschaft nach Münchenstein BL an die Starenstrasse ausrücken.
Aufgrund eines Streits wurde ein Grosseinsatz der Polizei Basel-Landschaft ausgelöst. Der Mann konnte festgenommen werden. Es wurde niemand verletzt.
Am Samstag, 16. Dezember 2023, ist es in Herisau zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Eine Beifahrerin verletzte sich leicht, beide Autolenker blieben unverletzt. An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Manchmal kommt es vor, dass wir eine Partner-Organisation wie die Rega, welche in der Luft unterwegs ist, aufbieten.
Die Einweisung des Helikopters übernehmen dann jeweils unsere Mitarbeitenden.
In der Nacht auf Sonntag, 17.12.2023, wurde an der Landstrasse in Netstal in ein Lebensmittelgeschäft eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude, durchsuchte die Räumlichkeiten und entwendete Bargeld und Zigaretten.
Heute Morgen am 17. Dezember 2023 um 09:45 Uhr, wurde die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri über einen Brand in einem Einfamilienhaus informiert.
Die anwesenden Personen konnten sich selbständig und rechtzeitig in Sicherheit begeben.
Die 5 Polizei-Tipps für eine schöne Weihnachtszeit:
Wer trinkt, fährt nicht
Türen am Haus, am Auto und das Velo immer sicher abschliessen
Auf Tasche und Portemonnaie aufpassen beim Weihnachtsshopping
Vorsicht mit brennenden Kerzen am Weihnachtsbaum
Habt euch lieb und vertragt euch
Zwei alkoholisierte Autofahrer mussten am Samstagabend in St.Margarethen ihre Führerausweise abgeben.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt kurz vor 21 Uhr auf der Trungerstrasse einen Autofahrer bei einer Verkehrskontrolle an. Die Atemalkoholprobe ergab beim 70-jährigen Schweizer einen Wert von 0,75mg/l.
Am Freitag, 15. Dezember 2023, circa 01.00 Uhr, ist eine 28-jährige Frau bei der Wettsteinbrücke Opfer eines Sexualdeliktes geworden.
Sie wurde dabei verletzt.
Am Freitagabend ist es auf der Südspur der Autobahn A13, kurz vor der Ausfahrt Zizers, zu einer Auffahrkollision gekommen.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
In Münchenbuchsee ist am Samstagnachmittag in einem Doppeleinfamilienhaus ein Brand ausgebrochen.
Verletzt wurde niemand. Beide Haushälften sind bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Am Samstagmorgen (16.12.2023), zwischen 5:00 Uhr und 6:30 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft sich an sechs parkierten Autos an der Bahnhofstrasse zu schaffen gemacht.
Es wurden jeweils Scheiben an den Autos eingeschlagen und diverses Deliktsgut entwendet.
Am Samstag (16.12.2023), gegen 19:00 Uhr, hat ein 34-jähriger Autofahrer auf der Bürgstrasse einen Selbstunfall verursacht.
Er entfernte sich von der Unfallstelle ohne sich um den verursachten Schaden zu kümmern. Er konnte im Anschluss durch eine Patrouille der Kantonspolizei Zürich an seinem Wohnort angetroffen werden. Der 34-Jährige wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Samstag (16.12.2023), kurz nach 19:30 Uhr, prallte ein 43-jähriger Autofahrer an der Tonhallenstrasse gegen ein korrekt parkiertes Auto und beschädigte dieses.
Dieses Auto wurde in ein weiteres parkiertes Auto geschoben und ebenfalls beschädigt.
Am Samstag (16.12.2023) im Zeitraum zwischen 16:00 Uhr und 20:45 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Sonnenweg eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft gelangte über ein Wohnzimmerfenster gewaltsam in das Haus.
Im Zeitraum zwischen Samstagabend 19:30 Uhr und Sonntagmorgen 1:00 Uhr (17.12.2023), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus in Bächigen eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich über ein Wohnzimmerfenster Zutritt zum Haus und durchsuchte dieses.
Am frühen Sonntagmorgen (17.12.2023) kollidierte ein Autolenker auf der H13 Höhe Beringen mit einem Baum und musste in der Folge für einen Kontrolluntersuch ins Spital gebracht werden.
Das Auto erlitt Totalschaden.
Am Samstagabend, 16. Dezember 2023, gegen 21.30 Uhr, ereignete sich auf der Birsfelderstrasse in Muttenz BL ein Verkehrsunfall mit einem e-Trottinett und mit einem mutmasslichen Drittfahrzeug.
Der Lenker wurde verletzt.
Allen einen frohen 3. Advent und eine besinnliche Adventszeit.
Lasst euren Adventskranz niemals unbeaufsichtigt und macht die Kerzen aus, wenn ihr den Raum verlasst.
Am Samstag,16. Dezember 2023, circa 23.55 Uhr, hat ein Unbekannter im Claragraben eine 17- jährige Frau sexuell angegangen.
Ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt zufolge befand sich die Frau auf einer Treppe, als sich ein Mann neben sie setzte.
Am gestrigen Nachmittag, dem 16. Dezember 2023, um 14:30 Uhr, kam es unterhalb des Älpetligrat zum Abgang einer Schneebrettlawine.
Während drei von vier Freeridern den Abhang befuhren, löste sich die Lawine aus noch ungeklärten Gründen. Die drei im Hang befindlichen Personen wurden von der Lawine erfasst und mitgerissen.
Alles im Hoch: Während die Gewässer der Alpennordseite noch Hochwasser führen, sorgte Hoch Fiona für aussergewöhnlich hohen Luftdruck.
Seit Mitte Oktober hatte uns – mit kurzen Unterbrechungen – tiefdruckbestimmtes und unbeständiges Regenwetter im Griff*.
Am Samstagnachmittag (16.12.2023), kurz nach 13:30 Uhr, ist es auf der Autostrasse H16, Höhe Lochweidli, zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Dabei wurden alle drei Fahrzeuginsassen unbestimmt verletzt. Die Rega und der Rettungsdienst brachten die Verletzten in verschiedene Spitäler.
Dieses hübsche Bäumlein schmückt derzeit den Polizeiposten Kreuzlingen.
Alle im Team haben einen originellen Christbaumschmuck beigesteuert und so durfte dieses kunterbunte Bäumchen erstrahlen und gleichzeitig die Vielfalt des Teams repräsentieren.
Heute Samstag, 16.12.2023, circa 17:52 Uhr, kam es in der Aeschenvorstadt, Höhe Nr. 24, zwischen einem Fussgänger und einem Personenwagen aus noch unklaren Gründen zu einem Verkehrsunfall.
In der Folge stürzte der Fussgänger und verletzte sich dabei. Er musste mit der Sanität ins Spital gebracht werden.
Ein junger Autolenker ist am Samstagmorgen (16.12.2023) auf der A3 in Weesen SG trotz Anhaltezeichen der Polizei weitergefahren und hat anschliessend in Richterswil einen Unfall verursacht.
Verletzt wurde niemand.
Am Samstagmittag ist es im Gebiet Ponte Isola unterhalb von San Bernardino auf der Autostrasse A13 zu einer heftigen Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Eine Person verstarb.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei Graubünden suchen nach Zeugen, die den Unfall beobachten konnten.
Am Samstagmorgen, 16. Dezember 2023, gegen 06.15 Uhr, wurde am Birsköpfli in Birsfelden, durch eine Drittperson eine bewusstlose Frau entdeckt, welche Verletzungen am Kopf aufwies.
Die Polizei sucht Zeugen.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Samstagmorgen in Kreuzlingen einen Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand, der 20-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Nach einem Verkehrsunfall in der Nacht zum Samstag in Fischingen musste ein alkoholisierter Autofahrer seinen Führerausweis abgeben.
Verletzt wurde niemand.
Am Samstag (16.12.2023), kurz vor 9:00 Uhr, ist es an der Rorschacherstrasse zu einer Frontalkollision gekommen.
Ein 80-jähriger Autofahrer überholte trotz Gegenverkehr einen Lieferwagen, woraufhin es zum Zusammenprall mit einem korrekt entgegenkommenden Auto kam.
Heute Nacht ereigneten sich in Le Bry und Cousset zwei Verkehrsunfälle, die vermutlich durch Glatteis verursacht wurden.
Zwei Personen wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
Am Freitagabend ist es auf der Südspur der Autobahn A13, bei der Ausfahrt Landquart, zu einer seitlichen Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Sattel-Sachentransportanhänger gekommen.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Samstag (16.12.2023) im Tösstal und auf der A1 im Milchbucktunnel Verkehrskontrollen durchgeführt und dabei rund 230 Fahrzeuge und über 330 Insassen kontrolliert.
Bei den Kontrollen wurde ein besonderes Augenmerk auf die Fahrtüchtigkeit der Fahrzeuglenkenden gelegt. Zehn Personen lenkten ein Fahrzeug in nicht fahrfähigem Zustand infolge Alkohol- oder Drogenkonsums. Davon wurden bei drei Fahrzeugführern die Fahrerausweise an Ort und Stelle abgenommen. Alle zehn Personen werden bei den zuständigen Untersuchungsbehörden zur Anzeige gebracht.
Am Samstagvormittag sind zwei Freerider abseits der Piste am Rothorn Gipfel von einer Lawine erfasst und mitgerissen worden.
Zwei Personen wurden verletzt.
Am Freitag (15.12.2023), mutmasslich zur Dämmerungszeit, hat eine unbekannte Täterschaft Einbrüche in zwei Einfamilienhäuser in Schleitheim verübt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.