In der Nacht zum Samstag brannte in Frauenfeld aus noch ungeklärten Gründen das Stallgebäude eines Landwirtschaftsbetriebes nieder.
Es wurden keine Personen verletzt.
Am Donnerstagabend brannte in Dornach eine Garage eines Einfamilienhauses. Dabei wurde auch die Fassade in Mitleidenschaft gezogen.
Drei Personen mussten zur Kontrolle in ein Spital gebracht werden.
Stuttgart-Sillenbuch. Eine Frau ist am Mittwoch (09.10.2019) bei einem Wohnungsbrand an der Eduard-Steinle-Straße tot in der ausgebrannten Wohnung gefunden worden.
Hausbewohner bemerkten gegen 23.15 Uhr Rauch aus der Wohnung im ersten Obergeschoss und alarmierten die Feuerwehr.
Am Donnerstag (10.10.2019), um 10:20 Uhr, ist in einer leerstehenden Wohnung an der Charlottengasse die Küche in Brand geraten.
Zwei Frauen, welche mit den Reinigungsarbeiten in der Wohnung beschäftigt waren, versuchten das Feuer selbstständig zu löschen. Sie mussten mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden.
In einer Wohnung im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Gerberstrasse in Liestal BL kam es am Dienstag, 8. Oktober 2019, kurz nach 23.15 Uhr, zu einem Brand in einem Schlafzimmer.
Zwei Personen wurden verletzt.
Köln. Mit Fotos aus einer Überwachungskamera sucht die Polizei Köln einen Zeugen, der Dienstagnacht (9. Juli) einen Brandstifter in Köln-Vogelsang beobachtet haben könnte. Ein derzeit unbekannter Täter hatte nach derzeitigem Ermittlungsstand kurz vor 3 Uhr in der Bisterfeldstraße einen Wohnwagen, ein Auto sowie eine Mülltonne in Brand gesetzt.
Die Flammen zerstörten das Fahrzeug und den Wohnanhänger, es entstand hoher Sachschaden. Die Kriminalpolizei Köln ermittelt wegen vorsätzlicher Brandstiftung.
Am Mittwoch, 9. Oktober 2019, kam es bei einem Leihwagen in Winterthur Veltheim zu einem Brand im Motorraum.
Das Feuer konnte durch die Feuerwehr von Schutz & Intervention Winterthur schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Am 08.10.2019, ca. 15.30 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus in der Dornacherstrasse, Höhe Pfeffingerstrasse, zu einem Brandfall. Personen wurden keine verletzt.
Anwohner verständigten die Polizei, weil sie eine starke Rauchentwicklung aus der Liegenschaft festgestellt hatten.
Hamburg. Am Nachmittag des 7. Oktober 2019 setzte ein 22-jähriger Deutscher in der Toilette eines Reisezugwagens einen Abfallbehälter in Brand. Bundespolizisten konnten den Mann im Hamburger Hauptbahnhof vorläufig festnehmen.
Nach derzeitigen Ermittlungsstand, bestieg der Mann aus dem Landkreis Lüneburg gegen 16:30 Uhr den Zug im Bahnhof Lüneburg. Kurz nach dem Einstieg verschwand er in der Toilette des Reisezugwagens, verließ diese aber kurz darauf wieder.
Schmiedefeld, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. Ein mutmaßlicher Brandstifter aus dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt kam am vergangenen Wochenende in Untersuchungshaft.
Der 26-Jährige (deutsch) steht im dringenden Verdacht, für einen Brand von insgesamt vier Pkw am Abend des 28.09.2019 (Samstag) in Schmiedefeld verantwortlich zu sein.
Am Samstagmorgen (05.10.2019), kurz vor 05:30 Uhr, hat eine aufmerksame Autofahrerin vor einem Mehrfamilienhaus an der Balgacherstrasse 220 einen Brand entdeckt. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete darüber.
Nach jetzigen Erkenntnissen geht die Strafverfolgungsbehörde von Brandstiftung aus. Es werden Zeugen gesucht.
In der Nacht auf Montag kam es in Zumholz aus noch ungeklärten Gründen zu einem Brandausbruch. Dabei wurde eine Scheune komplett zerstört. Es wurden keine Menschen verletzt, noch kamen Tiere zu Schaden.
Ermittlungen zur Brandursache sind im Gange.
In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses am Unteren Rütschetenweg in Pratteln BL kam es Sonntag, 6. Oktober 2019, kurz nach 14.45 Uhr, zu einem Küchenbrand.
Verletzt wurde niemand, es entstand einiger Sachschaden.
Am 05.10.2019, um 11.45 Uhr, kam es an der Birmannsgasse, bei der Verzweigung zur Socinstrasse, zu einem Brandfall in einem Mehrfamilienhaus.
Eine 27-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt. Es entstand geringer Sachschaden.
Am frühen Sonntagmorgen wurde ein Sendemast in Thun durch ein Feuer beschädigt. Ersten Ermittlungen zufolge steht Brandstiftung im Vordergrund.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Samstagmorgen (05.10.2019), kurz vor 05:30 Uhr, hat eine aufmerksame Autofahrerin vor einem Mehrfamilienhaus an der Balgacherstrasse einen Brandherd entdeckt.
Alle Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten das Haus unbeschadet verlassen.
Am Freitagabend (04.10.2019), kurz vor 20 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von Rauch aus einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Zwyssigstrasse erhalten.
Wie sich herausstellte, ist ein 19-jähriger Bewohner nach dem Einstellen des Backofens eingeschlafen und der Inhalt verkohlte im Backofen.
Höxter. Um 23.28 Uhr befuhr ein Pkw mit hoher Geschwindigkeit die Corveyer Strasse in Höxter-Stahle in Fahrtrichtung Kreuzung Corveyer Str./Heinser Str./Holzmindener Str./Am Sportplatz.
Der Pkw fuhr geradeaus über die Kreuzung und prallte gegen eine Hauswand.
Overath Steinenbrück. Um 2:57 Uhr wurden die Einheiten aus Steinenbrück, Immekeppel, Heiligenhaus und Overath nach Overath Steinenbrück in die Olper Straße zu einem Feuer in einem alten Fachwerkhauskomplex gerufen.
Bereits kurz nach der ersten Alarmierung war ein deutlicher Feuerschein über Steinenbrück erkennbar. Die ersten Kräfte entschieden, die Alarmstufe sofort auf "Stadtalarm" zu erhöhen und dadurch zusätzlich die Einheiten aus Vilkerath und Marialinden an die Einsatzstelle zu rufen.
Waibstadt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg wurde Haftbefehl gegen einen 15-jährigen Deutschen und einen 16-jährigen Esten wegen gemeinschaftlichen Mordes in Tateinheit mit gemeinschaftlicher Brandstiftung mit Todesfolge erlassen.
Die beiden Jugendlichen stehen im dringenden Verdacht, in den frühen Morgenstunden des 10.09.2019 eine abgestellte Mülltonne vor einem Wohncontainer einer Obdachlosenunterkunft in der Straße Unteres Lohhaus in Brand gesetzt zu haben. Hierbei wurde ein Bewohner der Unterkunft getötet.
Im Quartier Röhrliberg nahmen Anwohner einen komischen, gasähnlichen Geruch wahr. Die Bewohner mehrerer Reiheneinfamilienhäuser und eines Hochhauses mussten die Gebäude vorsorglich verlassen.
Die Ursache für die Geruchsimmissionen ist noch nicht geklärt.
Nordkirchen. Am frühen Donnerstagmorgen, gegen 4.06 Uhr, wurden die Löschzüge Südkirchen und Nordkirchen zur Wagenfeldstraße alarmiert.
Nachbarn hatten einen lauten Knall und Flammen aus einem abgestellten Boot vernommen.
Kurz nach 13 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale Thurgau die Meldung von einer brennenden Häckselmaschine nahe des Weilers «Höfli» ein.
Die Feuerwehr Steckborn war rasch vor Ort und konnte den Brand löschen.
Heidenheim. Eine Frau erlitt am Dienstag in Heidenheim schwere Verletzungen.
Kurz nach 17 Uhr bemerkte ein Zeuge Rauch aus einem Haus im Wichernweg. Er wählte den Notruf. Einsatz- und Rettungskräfte rückten an.
Am Dienstag, 1. Oktober 2019, kurz nach 11:30 Uhr, musste die Feuerwehr Sattel an die Eggstrasse in Sattel ausrücken.
Bis Eintreffen der Feuerwehr bekämpften ein Bauarbeiter und der Hausbesitzer eine brennende Hausfassade.
Aus aktuellem Anlass und wegen des lokalen Bezugs nach Erkrath teilt die Kreispolizeibehörde Mettmann eine Meldung der Bundespolizeidirektion St. Augustin: "Bundespolizei vollstreckt U-Haftbefehl gegen jugendlichen Brandstifter".
Bei der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle am gestrigen Montag wurde durch die Bundespolizei ein 17-Jähriger festgestellt, der zur Festnahme wegen Brandstiftung eines Kindesgartens ausgeschrieben war.
Zwei Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ärztliche Behandlung gebracht.
Am Montagabend (30.09.2019) bemerkten die Bewohner eines Einfamilienhauses im Riedquartier starke Rauchentwicklung im Bereich des Kamins.
Am Montagabend, 30. September 2019, nach 20 Uhr, hat ein brennender Quad in Seewen ein Lagergebäude in Brand gesetzt.
Die Einsatzkräfte der Stützpunktfeuerwehr Schwyz konnten das vollständige Abbrennen des Gebäudes verhindern. Personen wurden keine verletzt. Der entstandene Sachschaden kann noch nicht abgeschätzt werden.
Gestern Nacht geriet in Rothenburg ein Wohnhaus mit angebauter Scheune in Brand. Ein Feuerwehrmann wurde leicht verletzt. Die Brandbekämpfung wurde durch den heftigen Wind erschwert. Das Wohnhaus und die Scheune brannten vollständig nieder.
Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Am Sonntag (29.09.2019), um 14:20 Uhr, ist das Auto einer 20-jährigen Frau während der Fahrt in Brand geraten.
Die Feuerwehr konnte den Brand an der Sonnenbergstrasse löschen.
Schmiedefeld. Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. Vier Fahrzeuge brannten am Wochenende in der Straße des Friedens.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurden am Samstagabend vier abgemeldete Fahrzeuge auf einem umfriedeten Grundstück in Brand gesetzt.
Am Sonntagmittag, 29. September 2019, kurz nach 12.00 Uhr kam es auf der Autobahn A22 bei Liestal in Fahrtrichtung Sissach zu einem Fahrzeugbrand. Verletzt wurde niemand.
Die entsprechende Meldung ging um 12.11 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein. Die sofort angerückte Feuerwehr hatte den Brand rasch unter Kontrolle und konnte diesen schnell löschen.
Am Sonntagmittag, 29. September 2019, kurz nach 12.00 Uhr kam es auf der Autobahn A22 bei Liestal in Fahrtrichtung Sissach zu einem Fahrzeugbrand.
Verletzt wurde niemand.
Nach einem Wohnungsbrand in Weinfelden musste am Sonntag ein Mann in Spital gebracht werden.
Kurz nach 4.15 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass bei einem Mehrfamilienhaus an der Bahnhofstrasse Rauch zu sehen sei.
Am Samstag (28.09.2019), kurz nach 02:45 Uhr, ist es im Tobel 277 zu einem Brand in einem Ferienhaus gekommen.
Zwei Personen erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung.
Am Samstag (28.09.2019), um 21:30 Uhr, hat ein aufmerksamer Jogger bemerkt, dass auf dem Spielplatz an der Dorfstrasse mehrere Spielgeräte leicht brannten.
Das Feuer konnte durch ihn selbständig gelöscht werden.
Am Freitagabend (27.09.2019) hat sich in Herblingen ein Küchenbrand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses ereignet. Dabei wurde die Wohnungsmieterin mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital überführt.
Gemäss ersten Ermittlungen der Schaffhauser Polizei dürfte ein Wasserkocher den Brand verursacht haben.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.