Eine Umfrage untersuchte die Wirkung der 2020 gestarteten Kampagne „Schon geschnallt“, die für das Angurten in landwirtschaftlichen Fahrzeugen wirbt. Diese ist gut bekannt, aber noch zu viele Traktoren verfügen über keinen Sicherheitsgurt. Nur 5 Prozent der Befragten geben zudem an, sich immer anzugurten. Auch dieses Jahr hätten zahlreiche tödliche Unfälle durch Angurten verhindert werden können. Die Kampagne „Schon geschnallt“ wird deshalb 2022 fortgesetzt: Ein kleiner Klick mit grosser Wirkung!
„Schon geschnallt?“ Mit dieser Frage erinnerte die Anfang 2020 gestartete Kampagne Fahrerinnen und Fahrer von landwirtschaftlichen Fahrzeugen ans Angurten. Zuständig dafür war die Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL), der Schweizer Bauernverband (SBV) übernahm die Schirmherrschaft.
Als Ursache des Brandes von Mitte November in einem Wohnblock in Biel steht ein menschliches Verschulden im Vordergrund. Den Erkenntnissen zufolge kann eine technische Ursache ausgeschlossen werden.
Die Ermittlungen zum Brand in einem Wohnblock an der Länggasse in Biel vom 15. November 2021 sind abgeschlossen (Polizei.news berichtete).
Die Staatsanwaltschaft Luzern hat die Untersuchung gegen eine 54-jährige ehemalige Bordellbetreiberin abgeschlossen. Der Frau wird vorgeworfen, dass sie mindestens 29 thailändische Frauen zur Prostitution zwang und dabei ausbeutete, indem sie deren Abhängigkeit ausnutzte. Die Staatsanwaltschaft hat die Anklage an das Kriminalgericht des Kantons Luzern überwiesen. Sie beantragt für die Beschuldigte u.a. eine Freiheitsstrafe von 6.5 Jahren. Für die Angeklagte gilt die Unschuldsvermutung.
Der Bordellbetreiberin wird vorgeworfen, dass sie während knapp 2 Jahren von verschiedenen thailändischen Menschenhandelsorganisationen Sexarbeiterinnen ohne gültige Aufenthalts- und Arbeitspapiere übernommen und diese in ihrem Bordell in der Stadt Luzern zur Prostitution gezwungen und finanziell ausgebeutet hat. Die Opfer stammten aus ärmlichen Verhältnissen in Thailand und nahmen ihre Tätigkeit aus einer finanziellen Not an. Sie wurden mit falschen Versprechen in die Schweiz gelockt und glaubten mit dem Erwerb ihre Familien in der Heimat finanziell unterstützen zu können.
In der Nacht auf Samstag, 4. Dezember 2021, hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden zusammen mit dem Bundesamt für Zoll- und Grenzsicherheit (BAZG) im Appenzeller Vorderland koordinierte Verkehrskontrollen durchgeführt.
Verschiedene Fachdienste der Kantonspolizei führten in enger Zusammenarbeit mit dem BAZG im Appenzeller Vorderland Verkehrskontrollen durch. Im Rahmen der mehrstündigen Kontrolle wurden rund 150 Fahrzeuge und dessen Fahrzeuginsassen kontrolliert.
Unbekannte Diebe sind vom Sonntag auf den Montag (5./6.12.2021) in Dürnten in ein Verkaufsgeschäft eingebrochen und haben mehrere Zehntausend Franken erbeutet.
Die Täter verschafften sich durch einen Seiteneingang Zutritt ins Gebäude des Verkaufsgeschäftes. Sie brachen Tresore auf und erbeuteten daraus Bargeld. Die Deliktsumme sowie der entstandene Sachschaden wird auf mehrere Zehntausend Franken geschätzt.
Am Sonntagabend verlor eine Autofahrerin auf der Autobahn A2 die Kontrolle über ihr Auto. Die Frau blieb unverletzt.
Der Unfall ereignete sich am Sonntagabend (5. Dezember 2021), kurz nach 23.00 Uhr, auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden.
Gestern Vormittag intervenierte die Kantonspolizei wegen einer Verschmutzung in Villaz-St-Pierre. Etwa 300 Liter Diesel liefen in eine Kanalisation und gelangten in den Fluss Glâne. Die Feuerwehr des Verstärkungszentrums Romont richteten zwei Dämme ein.
Am Sonntag, 5. Dezember 2021, gegen 11:15 Uhr, wurde die Intervention der Kantonspolizei in Villaz-St-Pierre wegen eines Treibstoffgeruchs, der aus einem Kanalisationsschacht austrat, angefordert.
Die Kantonspolizei Thurgau und die Staatsanwaltschaft Winterthur / Unterland haben einer Autofahrerin eine massive Geschwindigkeitsüberschreitung nachweisen können. Die Lenkerin war am 7. Juni auf der Autobahn A7, zwischen Attikon und Frauenfeld West, mit bis zu 233 km/h unterwegs.
Umfangreiche Ermittlungen der Verkehrspolizei führten am 23. November zur Festnahme der 28-Jährigen mit Wohnsitz im Kanton Thurgau.
Nach dem Zusammenstoss mit einem Auto in Roggwil musste am Montagmorgen ein Velofahrer ins Spital gebracht werden.
Ein 52-jähriger Autofahrer war kurz vor 7 Uhr auf der St. Gallerstrasse von Arbon in Richtung Roggwil unterwegs.
Auch diese Woche steht im Zeichen von unbeständigem Wetter mit immer wieder durchziehenden Störungen. Diese bringen vor allem in der Nacht auf Dienstag und am Mittwoch teilweise Schnee bis in tiefe Lagen. Vor allem am Mittwoch gibt es viel Niederschlag, allerdings wird es im Flachland für Schneefall knapp, in der West- und Nordwestschweiz fällt in tiefen Lagen Regen.
Wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt, bleibt unser Wetter auch in dieser Woche im Wesentlichen tiefdruckbestimmt und damit unbeständig. Mitte der Woche installiert sich dabei ein Höhentrog über Mitteleuropa, der insbesondere am Mittwoch auch stärkere Niederschläge mit Schnee bis teilweise in tiefe Lagen bringt. Nachfolgend soll die Wetterentwicklung in dieser Woche näher erläutert werden.
In Kestenholz hat am Sonntagabend ein Autolenker die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und ist frontal in ein Vereinslokal geprallt. Dabei sind der Fahrzeuglenker und die drei Mitfahrer verletzt worden. Es stand ein Grossaugebot an Rettungskräften im Einsatz.
Am Sonntag, 5. Dezember 2021, kurz nach 21.05 Uhr, fuhr ein 20-jähriger Automobilist von Oensingen herkommend auf der Breitfeldstrasse in Richtung Kestenholz. Im Bereich des Flugplatzes der Modellfluggruppe Kestenholz verlor er aus noch zu kläreden Gründen die Kontrolle über das Auto, geriet in einer leichten Rechtskurve ins Wiesland und prallte anschliessend mit der rechten Fahrzeugfront in das Vereinslokal der Modellfluggruppe.
Am Sonntagnachmittag (05.12.2021) hat an der Tellstrasse ein Auto gebrannt. Verletzt wurde niemand. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Ein Autofahrer hat am Sonntagnachmittag auf der Fahrt einen komischen Geruch bemerkt. Als er sein Auto kurz nach 17 Uhr an der Tellstrasse abgestellt hatte, fing dieses Feuer.
Am Sonntagnachmittag (05.12.2021) fand in St.Gallen das Fussballspiel zwischen dem FC St.Gallen und GC Zürich statt. Einige der Gäste aus Zürich verhielten sich aggressiv, zündeten pyrotechnisches Feuerwerk, bedrohten Personen und brachten mehrere Sprayereien an. Die Stadtpolizei St.Gallen führt weitere Abklärungen zu den Zwischenfällen durch.
Am Sonntagnachmittag reisten rund 400 Gästefans mit dem Extrazug nach St.Gallen, um das Fussballspiel FC St.Gallen gegen GC zu besuchen. Beim Fussmarsch zum Stadion wurden durch Gästefans knallendes Feuerwerk gezündet und es kam zu einzelnen Provokationen. Zudem wurden entlang der Herisauer Strasse gegen 20 Sprayereien an Hausfassaden angebracht.
Beim Brand eines leerstehenden Hauses in Egnach entstand am Montagmorgen Sachschaden. Verletzt wurde niemand, die Polizei sucht Zeugen.
Kurz nach 4 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass ein Haus an der Bahnhofstrasse in Flammen stehe.
Am Montagmorgen sind in Rüderswil zwei Autos frontal kollidiert. Zwei Personen wurden verletzt ins Spital gebracht. Der betroffene Strassenabschnitt musste gesperrt werden.
Bei der Kantonspolizei Bern ging am Montag, 6. Dezember 2021, kurz nach 6.30 Uhr, die Meldung ein, dass es in Rüderswil zu einem Unfall gekommen sei.
Unser Chevy gehört ab sofort zu den Grossen und darf ganz offiziell auf Polizeipatrouille gehen.
Zusammen mit seinem Hundeführer hat unser Vierbeiner die anspruchsvolle Einsatzprüfung zum Polizeihund mit Bravour bestanden.
In der Zeit zwischen Samstagmittag und Montagmorgen (06.12.2021), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Gebäude an der Bischofszellerstrasse eingebrochen. Im Inneren durchsuchte sie die Räumlichkeiten zweier Firmen. Sie stahl Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Um in die Räumlichkeiten der einen Firma zu kommen, wuchtete die Täterschaft gewaltsam eine Türe auf. Anschliessend stahl sie Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken. Es entstand Sachschaden von rund 1’000 Franken.
Am vergangenen Samstag prallte ein Autofahrer auf der Kirchfeldstrasse in Emmen bei einem Selbstunfall gegen einen Beleuchtungskandelaber. Er verletzte sich dabei und musste durch die Feuerwehr und den Rettungsdienst aus dem Fahrzeug geborgen werden. Die Kirchfeldstrasse war für ca. zwei Stunden gesperrt.
Am Samstag, 4. Dezember 2021, kurz nach 11:30 Uhr mündete ein Autofahrer in Emmen von der Pestalozzistrasse herkommend in die Kirchfeldstrasse ein.
Am Sonntagabend ereignete sich in Kriens ein Verkehrsunfall. Ein 28-jähriger Velofahrer wurde erheblich verletzt.
Der Unfall ereignete sich am Sonntagabend (5. Dezember 2021), kurz vor 21.00 Uhr, in Kriens. Auf der Kreuzung Schachenstrasse - Gemeindehausstrasse kam es zu einer Kollision zwischen einem Velofahrer und einem Auto.
Der Bericht mit den Kennzahlen aus dem Bereich des Kindes- und Erwachsenenschutzes (KESR) für das Jahr 2020 ist publiziert. Der Bericht wurde bereits zum zweiten Mal erhoben und gibt Auskunft über verschiedene Erhebungen, bildet Entwicklungen ab und ermöglicht Vergleiche auf innerkantonaler und interkantonaler Ebene. Erstellt wurde er durch die Gerichte Kanton Aargau sowie durch das Departement Bildung, Kultur und Sport und das Departement Volkswirtschaft und Inneres.
Die Veränderungen der Kennzahlen sind im Verhältnis zu den Vorjahren unauffällig. Die Anzahl der Personen im Kanton Aargau mit einer Kindes- oder Erwachsenenschutzmassnahme liegen im gesamtschweizerischen Durchschnitt.
Am Sonntagabend (05.12.2021) fuhr ein 29-jähriger Mann mit seinem Personenwagen von Appenzell in Richtung Stein AR.
Höhe Enggenhüttenstrasse 92 verlor er aufgrund einer momentanen Unaufmerksamkeit die Herrschaft über das Fahrzeug und kollidierte mit der rechtsseitigen Leitplanke.
Am Sonntag, 5. Dezember 2021, kurz vor 12.15 Uhr, kam es auf der Hauptstrasse in Biel-Benken zu einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen. Verletzt wurde niemand.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft kam es auf der Hauptstrasse in Biel-Benken, in einer leichten links Kurve zu einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen. Aufgrund des unklaren Unfallherganges sucht die Polizei Basel-Landschaft Zeugen.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Sonntag (4./5.12.2021) in den Bezirken Uster und Bülach verkehrs- und kriminalpolizeiliche Kontrollen durchgeführt und mehrere Fahrzeuglenker zur Anzeige gebracht.
Während über fünf Stunden kontrollierten Polizistinnen und Polizisten an diversen Kontrollstellen in den Bezirken Uster und Bülach rund 170 Fahrzeuge und deren Insassen.
Am frühen Sonntagmorgen, 5. Dezember 2021, war ein 31-jähriger Tessiner mit seinem Personenwagen gegen 01:00 Uhr auf der Autobahn A2 in Richtung Süden unterwegs.
Bei starkem Schneefall und heiklen Strassenbedingungen verlor er ausgangs der Galerie "Pfaffensprung" die Kontrolle über seinen Wagen.
Am Sonntag, (05.12.2021), kurz vor 10 Uhr, hat ein 25-jähriger Autofahrer auf der Autobahn A1 einen Unfall verursacht.
Er wurde als fahrunfähig beurteilt.
Am Freitagabend, 3. Dezember 2021, kurz nach 21:30 Uhr, fuhr ein 16-jähriger Lernfahrer mit einem Roller auf der Hellgasse in Altdorf in Richtung Dorfzentrum.
Auf Höhe des Suworow-Hauses kollidierte er mit der dortigen rechtsseitigen Steinmauer und kam zu Fall. Beim Sturz zog er sich erhebliche Fussverletzungen zu.
In Klosters ist es am Samstagabend zu einem Verkehrsunfall mit vier Personenwagen gekommen.
Drei Personenwagen wurden total beschädigt, einer leicht. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Am Samstag, 04.12.2021, um 17:40 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Nidwalden ein Notruf ein, wonach in einem Wohnhaus am Heimeliweg starke Rauchentwicklung festgestellt worden sei.
Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden ist erheblich.
Am Samstag, 4. Dezember 2021, kurz vor 22.00 Uhr, kam es in Ziefen an der Hauptstrasse zu einem Brand einer Gartenlaube.
Die Feuerwehr stand im Einsatz. Verletzt wurde niemand.
Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Sirnach entstand am Samstag Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Die Bewohnerin und der Bewohner eines Einfamilienhauses an der Fischingerstrasse bemerkten kurz nach 20 Uhr einen Brand in der Küche. Die beiden schlugen Alarm und konnten das Feuer, das auf der Küchenkombination ausgebrochen war, noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr Sirnach löschen.
Schaden in noch nicht bestimmter Höhe entstand bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Waldstatt.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich in der vergangenen Woche gewaltsam Zutritt in ein Ferienhaus.
Am Samstag, 4. Dezember 2021, 22.20 Uhr, ereignete sich in Schwellbrunn ein Verkehrsunfall.
Eine Autolenkerin fuhr von der Örtlichkeit Risi in Richtung Schwellbrunn.
Am Samstag (04.12.2021), kurz vor 14:45 Uhr, hat ein 73-jähriger Autofahrer auf der Umfahrungsstrasse H16 einen Selbstunfall verursacht.
Er wurde dabei leicht verletzt.
Am Samstag (04.12.2021), ist um 12:00 Uhr, auf der Autobahn A15 ein 34-jähriger Mann mit seinem Auto verunfallt.
Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Strecke nur einseitig befahrbar.
Beim "Einkaufscenter Zugerland" ist es auf einer Kreuzung mit Lichtsignalanlage zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Verletzt wurde niemand.
Beide Beteiligten haben ausgesagt, bei grün gefahren zu sein.
Am Samstagnachmittag, 4. Dezember 2021, kurz vor 16 Uhr, ist es im Dachstock eines Einfamilienhauses in Goldau zu einem Brand gekommen.
Die sofort ausgerückte Feuerwehr der Gemeinde Arth konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen.
Am Samstagabend ist eine Person bei einem Brand in einer Mehrfamilienhaus-Wohnung verstorben.
Die Identität der unbekannten Frau sowie die Brandursache sind derzeit noch unbekannt.
Bei einer Auffahrkollision zwischen zwei Fahrzeugen sind am frühen Sonntagmorgen (5.12.2021) auf der A1 im Gubristtunnel bei Unterengstringen vier Personen verletzt worden.
Kurz nach 4.30 Uhr lenkte ein 33-jähriger Mann seinen Personenwagen mit übersetzter Geschwindigkeit auf der A1 Richtung Bern.
Am Samstag, 4. Dezember 2021, um 1945, fuhr ein Auto, das von einem 56-Jährigen aus Chézard/NE gesteuert wurde, auf der Rue Maire-Sandoz in La Chaux-de-Fonds in nördlicher Richtung.
Auf der Höhe der Kreuzung mit der Rue Numa-Droz kam es zu einem Zusammenstoß mit einem Auto, das von einem 31-Jährigen aus La Chaux-de-Fonds gelenkt wurde und auf der Rue Numa-Droz in Richtung Westen fuhr.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien geben bekannt, dass in der Woche 49 vom 06.11.2021 bis 12.12.2021 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen zur Prävention im Strassenverkehr durchgeführt werden:
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.