Am Dienstagabend (01.08.2017), zwischen 18:30 Uhr und 20 Uhr ist ein Gewitter über den Kanton St.Gallen gezogen. In 12 Gemeinden und der Stadt St.Gallen mussten die Feuerwehren zu rund 25 Unwettereinsätzen aufgeboten werden.
Personen sind nach jetzigem Kenntnisstand keine zu Schaden gekommen.
Am Dienstag (01.08.2017), kurz vor 13 Uhr, ist bei einem Doppeleinfamilienhaus an der Fährhüttenstrasse ein Brand entdeckt worden. Dank dem gezielten Einsatz der zuständigen Feuerwehren konnte noch Schlimmeres verhindert werden.
Der Sachschaden beläuft sich auf über 100‘000 Franken. Als Brandursache steht eine Hitzentwicklung in einer Grüntonne im Vordergrund.
Am frühen Abend des Nationalfeiertages hat ein Blitzeinschlag in einem Einfamilienhaus in Wienacht-Tobel zu einem Feuerwehreinsatz geführt.
Personen oder Tiere kamen nicht zu schaden.
Bei einem Brand auf einer Baustelle in Weinfelden entstand am Montagnachmittag Schachschaden.
Zwei Personen waren am Nachmittag auf der Baustelle beim Bahnhof Weinfelden mit Abdichtarbeiten beschäftigt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau platzte gegen 16.15 Uhr plötzlich ein Schlauch eines Gasbrenners.
Am Sonntagabend ist in Wiedlisbach eine Hornusserhütte in Brand geraten.
Verletzt wurde dabei niemand. Die Hütte wurde durch das Feuer stark beschädigt. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Am Sonntag, 30. Juli 2017, gegen 18.15 Uhr, kam es „Im Gwidem“ in Aesch BL zu einem Brandfall im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses. Es entstand grosser Sachschaden.
Verletzt wurde niemand.
Im Keller eines Einfamilienhauses in Gunzgen kam es in der Nacht auf Montag zu einem Brand. Gemäss ersten Erkenntnissen der Polizei dürfte ein technischer Defekt an einem Boiler zum Brand geführt haben.
Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch beträchtlicher Sachschaden.
Am frühen Samstagmorgen hat ein Feuer einen Bauernhof in Payerne vollständig zerstört. Niemand wurde verletzt, aber mehrere Rinder kamen ums Leben.
Eine grosse Anzahl an Feuerwehrleuten konnte den Brand unter Kontrolle bringen. Untersuchungen sind im Gange, um die Ursache des Feuers zu ermitteln.
Am Freitagnachmittag um 15.15 Uhr hat auf der Autostrasse A13 in Pian San Giacomo ein Personenwagen Feuer gefangen. Verletzt wurde niemand.
Während der Fahrt auf der A13 in Richtung Norden bemerkte der Lenker des Personenwagens mit Thurgauer Kontrollschild, dass das Fahrzeug Leistung verlor. Er stellte in einer SOS-Nische zwischen den Tunnels Landrüfe und Gei aus. Nach einem lauten Knall stand das Fahrzeug in Flammen.
Ein Feuer zerstörte heute Nacht teilweise eine Scheune. Mehrere Rinder starben dabei.
Am Samstag, den 29. Juli 2017 um 01:50 Uhr haben die Beamten der Kantonspolizei während einer Patrouille zwischen Dominier und Dompierre ein Gebäude bemerkt, das voll in Flammen stand. Sie öffneten das Scheunentor, um das Vieh zu befreien, das drinnen war.
Beim Brand in einem Industrieareal ist am frühen Freitagmorgen (28.07.2017) in Urdorf Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach Mitternacht wurde durch ein Passant ein Brand auf einem Industrieareal entdeckt. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Ein Ausbreiten des Feuers auf die angrenzenden Gebäude konnte durch die Einsatzkräfte verhindert werden. Verletzte Personen gab es keine.
Beim Brand einer Holzbeige in Basadingen entstand in der Nacht zum Freitag Sachschaden. Die Brandursache wird abgeklärt.
Ein Passant bemerkte kurz vor 0.20 Uhr eine brennende Holzbeige neben einem Haus an der Kirchgasse und schlug Alarm. Die Feuerwehr Diessenhofen kam mit rund 30 Einsatzkräften vor Ort und konnte den Brand löschen.
Die Ursache des Brandes in einem Industriegebäude in Wiedlisbach im April ist geklärt. Das Feuer ist auf eine Fahrlässigkeit zurückzuführen. Der Brand ist im Rahmen von Schweissarbeiten ausgebrochen.
Die polizeilichen Untersuchungen zum Brand in einem Industriegebäude an der Gartenstrasse in Wiedlisbach (s. Meldung vom 11. April 2017), sind abgeschlossen.
Am 26. Juli 2017 gegen 18:00, entfachte sich im Forstbetrieb an der Rue des Finettes ein Brand. Personen kamen keine zu Schaden.
Ein Angestellter begab sich ins Treibstofflokal um die Benzinkanister der Motorsägen aufzufüllen. Dabei stellte er fest, dass ein Benzinkanister undicht war. Beim Versuch das Leck zu stopfen, entfachte sich im Lokal ein Feuer. Obwohl der Angestellte versuchte das Feuer zu löschen, breitete es sich auf die angebauten Garagen und den Bürokomplex aus.
Schaden in noch nicht bestimmter Höhe entstand am Donnerstag, 27. Juli 2017, bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Wolfhalden. Personen wurden nicht verletzt.
Um 02.09 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass es im Weiler Ödlehn in Wolfhalden in einem Einfamilienhaus brenne. Den ausgerückten Feuerwehren Regiwehr und Oberegg gelang es rasch, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und ein weiteres Ausbreiten zu verhindern.
Bei einem Küchenbrand ist am Montagnachmittag (24.07.2017) in Wetzikon ein Sachschaden in der Höhe von über hunderttausend Franken entstanden. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 16:00 Uhr bemerkten Anwohner starke Rauchentwicklung in der Küche eines Mehrfamilienhauses. Der ursprüngliche Brandherd, brennendes Öl in einer Pfanne, konnte durch die Bewohner erstickt werden.
Am Montagmorgen ist in einem Mehrfamilienhaus in Biel zu einem Dachstockbrand gekommen. Eine Person musste zur Kontrolle ins Spital gebracht werden. Das Haus ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Die Brandursache wird untersucht.
Die Meldung zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der General-Dufour-Strasse in Biel ging bei der Kantonspolizei Bern am Montag, 24. Juli 2017, kurz vor 09.30 Uhr, ein. Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte stellten vor Ort fest, dass ein Teil des Daches in Flammen stand. Der Berufsfeuerwehr Biel gelang es, das Feuer rasch unter Kontrolle zu bringen und in der Folge zu löschen.
In einem Fabrikationsgebäude an der Rührbergstrasse in Birsfelden BL kam es am Montag, 24. Juli 2017, kurz nach 08.00 Uhr, zu einem Brand. Verletzt wurde niemand.
Die entsprechende Meldung war um 08.16 Uhr in der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal eingegangen. Beim Eintreffen der Feuerwehr und der Polizei drang bereits starker Rauch aus dem Gebäude.
Am Montag, 24. Juli 2017, brannte in Herisau eine Entsorgungsmulde. Es entstand Sachschaden.
In der Nacht auf Montag ging um 01.10 Uhr bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der oberen Sonnenbergstrasse eine Entsorgungsmulde brenne.
Bei einem verheerenden Brand in Avenches im Kanton Waadt sind 24 Pferde und Ponys auf qualvolle Weise verbrannt. Jetzt hat die Polizei den mutmasslichen Täter verhaftet. Er wurde verhört.
Der Staatsanwalt beantragte Untersuchungshaft. Weitere Details teilte die Kantonspolizei Waadt nicht mit.
Ein Schaden von mehreren hunderttausend Franken ist am Sonntagvormittag (23.7.2017) durch Feuer im Lager einer Druckerei in Schlieren entstanden. Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei Zürich wurde kurz vor 11 Uhr durch Schutz & Rettung Zürich darüber informiert, dass es in einem Industriegebäude in Schlieren brenne. Es habe allenfalls noch Wohnungen im Gebäude.
In der Nacht auf Samstag (22.07.2017) hat im Innenhof einer Wohn- und Geschäftsliegenschaft an der Bruggwaldstrasse eine Palette mit Altkarton Feuer gefangen.
Kurz nach 01:00 Uhr wurde eine Anwohnerin auf den Geruch von Rauch aufmerksam.
Am Freitag, 21.07.2017, ca. 21'00 Uhr, geriet aus bis dato ungeklärten Gründen beim Bahnhof in Glarus eine Leuchtreklametafel in Brand.
Die aufgebotene Feuerwehr Glarus konnte den Brand rasch löschen.
Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Tägerwilen mussten am Donnerstag drei Personen zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
Ein Bewohner bemerkte kurz nach 22.30 Uhr eine starke Rauchentwicklung im Trocknungsraum und schlug Alarm. Die Feuerwehr Tägerwilen war rasch vor Ort und konnte einen brennenden Luftentfeuchter löschen.
Aufgrund der immer noch geringen Mengen an Niederschlägen im Kanton Basel-Landschaft ist die Lage weiter angespannt. Die Waldbrandgefahr wurde auf die Stufe 3 (orange) angehoben. Deshalb gelten weiterhin die Verhaltensempfehlungen des Kantonalen Krisenstabes und des Amtes für Wald beider Basel vom 23. Juni 2017.
In der ganzen Region ist in den vergangenen Wochen immer noch zu wenig Niederschlag gefallen. Die prognostizierten Niederschläge sind marginal und zu wenig, um von einer Entspannung zu reden.
Der Bundesrat hat am 20. Juli 2017 beschlossen, dass ein Helikopter vom Typ Super Puma der Schweizer Armee zur Bekämpfung der Waldbrände aus der Schweiz nach Montenegro geschickt werden soll.
Der Helikopter ist bereits auf dem Weg nach Tivat und wird dort den Helikopter der KFOR ersetzen, der gestern für erste Unterstützungsmassnahmen von Pristina nach Tivat verlegt worden war.
Gestern Nachmittag brannten im Kanton drei Ballenpressen in weniger als zwei Stunden, zwei Maschinen in Murten und eine in Blessens. Eine Feldfläche von total fast 30‘000 m² stand in Flammen.
Am Mittwoch, 19. Juli 2017, um 15 Uhr 25, wurde die Polizei wegen einem Brand einer Ballenpresse nach Murten, Oberburg, gerufen. Ein 23-Jähriger bemerkte während dem Strohpressen, dass seine Arbeitsmaschine plötzlich Feuer fing.
Am Mittwoch, 19. Juli 2017, zog kurz nach 18 Uhr eine Gewitterfront über den Kanton Schwyz. In Steinerberg musste die Feuerwehr wegen eines Dachstockbrandes an die Nolbergstrasse ausrücken.
Die Feuerwehren Steinerberg und Steinen konnten den Brand, der auf einen Blitzschlag zurückzuführen ist, rasch löschen. Verletzt wurde niemand.
In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Zwingenstrasse in Brislach BL kam es am Mittwoch, 19.Juli 2017, gegen 18.30 Uhr, zu einem Brand. Verletzt wurde niemand, es entstand beträchtlicher Sachschaden.
Die entsprechende Meldung war um 18.30 Uhr in der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal eingegangen. Beim Eintreffen der Feuerwehr und der Polizei drang bereits starker Rauch aus der Wohnung im Erdgeschoss.
Am Mitwoch (19.07.2017), kurz vor 13:15 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einem brennenden Lastwagen auf der Autobahn A13 erhalten.
Dies hatte die Sperrung der A13 zwischen Oberriet und Sennwald während mehreren Stunden zur Folge.
In der Asylunterkunft an der Gempenstrasse in Dornach kam es am Dienstagnachmittag zu einem Brand. Verletzt wurde niemand.
Gemäss ersten Erkenntnissen dürfte ein Bewohner für den Brand verantwortlich sein.
Während Feldarbeiten geriet gestern eine Strohballenpresse in Brand. Aufgrund der Trockenheit entflammte das Stroh und setzte das Feld in Brand. Die Feuerwehr konnte die Maschine und das Feld löschen.
Es entstand beträchtlicher Sachschaden.
Am frühen Mittwochmorgen (19.07.2017) ist in Siblingen eine Scheune, welche an ein Wohnhaus angrenzt, in Brand geraten. Personen wurden dabei keine verletzt. Die Brandursache wird von der Schaffhauser Polizei untersucht.
Um 03.35 Uhr am Mittwochmorgen (19.07.2017) gingen bei der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale der Schaffhauser Polizei mehrere Meldungen von Anwohnern ein, dass an der Hauptstrasse in Siblingen eine Scheune in Brand stehe.
Beim Brand eines Bauernhauses in Istighofen entstand in der Nacht zum Mittwoch hoher Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 1 Uhr wurde der Bewohner eines Bauernhauses an der Reutistrasse auf die Rauchentwicklung und die Flammen im Obergeschoss aufmerksam und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale.
Am Dienstag, 18.07.2017, kurz vor 15:00 Uhr, hat sich in Stans NW in einem Mehrfamilienhaus ein Brand ereignet.
Die Feuerwehr hat den Brand schnell unter Kontrolle gebracht.
Am Dienstagmittag hat ein Küchenbrand an der Tscharnerstrasse erheblichen Schaden verursacht. Die Brandursache wird durch die Polizei abgeklärt.
Am Dienstagmittag, 18. Juli 2017, kurz nach 11:30 Uhr, wurde die Berufsfeuerwehr Bern zu einem Brand an die Tscharnerstrasse gerufen.
Beim Brand eines Mähdreschers auf einem Feld in Unterstammheim ist am Montagabend (17.07.2017) ein Sachschaden von über hunderttausend Franken entstanden. Verletzt wurde niemand.
Um ca. 20:30 Uhr geriet in Unterstammheim auf einem Feld ein im Einsatz stehender Mähdrescher in Brand. Trotz sofortigen Löschversuchen des Fahrers mit einem Feuerlöscher, entzündeten die Flammen das Weizenfeld.
Am frühen Dienstagmorgen ist in Thun eine Wohnung in Brand geraten. Durch das Feuer wurden zwei übereinanderliegende Wohnungen zerstört. Eine Frau wurde leicht verletzt ins Spital gebracht. Die Brandursache wird untersucht.
Die Meldung zu einem Wohnungsbrand an der Frutigenstrasse in Thun ging bei der Kantonspolizei Bern am Dienstag, 18. Juli 2017, um 04.15 Uhr, ein.
Am Montag (17.07.2017), um zirka 13 Uhr, ist es an der Churerstrasse zu einem Küchenbrand gekommen. Die Feuerwehr Buchs konnte den Brand frühzeitig löschen, jedoch entstand in der ganzen Wohnung Rauchschaden.
Der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei St.Gallen stellte die Brandausbruchszone in der Küche fest.
Die Ermittlungen zur Ursache des Küchenbrandes vom Freitagnachmittag in einem Einfamilienhaus in Büren an der Aare sind abgeschlossen. Der Brand ist auf menschliches Verschulden zurückzuführen.
Die polizeilichen Untersuchungen zum Küchenbrand in einem Einfamilienhaus am Höheweg in Büren an der Aare vom Freitag, 14. Juli 2017, sind abgeschlossen (vgl. Meldung vom 14. Juli 2017).
Beim Brand auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Wädenswil ist am Sonntagabend (16.07.2017) ein Sachschaden in der Höhe von rund 250'000 Franken entstanden. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 18:30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung die Meldung von einem Brand auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses ein. Die sofort ausgerückten Löschkräfte der Feuerwehr Wädenswil brachten das Feuer, das sich in der Zwischenzeit auf die Balkone der oberen Stockwerke ausgebreitet hatte, rasch unter Kontrolle.
Am Sonntag, 16. Juli 2017, ist in Lachen ein Fahrzeug in Brand geraten.
Als dessen Lenkerin im Sagenriet um 16.30 Uhr anhielt, stellte sie fest, dass Flammen aus dem Motorenraum schlugen. Trotz des Einsatzes eines Feuerlöschers durch eine Polizeipatrouille stand das Auto beim Eintreffen der Feuerwehr Lachen bereits im Vollbrand.
Wie berichtet, kam es am Samstagmorgen, 15. Juli 2017, in einem Einfamilienhaus mit Anbau in Bärschwil zu einem Brand (s. Meldung vom 15. Juli 2017). Dabei entstand ein geschätzter Schaden von mehreren 100‘000 Franken.
Die Untersuchungen zur Brandursache durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben in der Zwischenzeit ergeben, dass das Feuer im Anbau der Liegenschaft ausgebrochen ist. Die Ursachenabklärung hat ergeben, dass ein technischer Defekt in einer elektrischen Installation zum Brandausbruch geführt hatte.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.