Nach einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos auf der Autobahn A1 bei Sirnach kam es am Mittwochabend zu Verkehrsbehinderungen.
Verletzt wurde niemand.
Zahlreiche Akteure des Veloverkehrs in der Schweiz schliessen sich zusammen, um das Velofahren attraktiver zu machen und mehr Menschen dazu zu bringen, häufiger auf das Velo zu steigen.
Zu diesem Zweck hat das Bundesamt für Strassen (ASTRA) in Zürich die Roadmap Velo vorgestellt. Die Roadmap Velo zielt auch darauf ab, das Velowegnetz im Einklang mit dem eidgenössischen Veloweggesetz sicherer und direkter zu gestalten.
Heute legen der Kanton St.Gallen und die Gemeinde Altstätten den symbolischen Grundstein für den Erweiterungsbau des Regionalgefängnisses Altstätten.
Der Erweiterungsbau erfüllt die Anforderungen an einen sicheren, zeitgemässen und gesetzeskonformen Gefängnisbetrieb. Er bietet auch moderne Arbeitsplätze für die Staatsanwaltschaft. Der Kanton nimmt den Erweiterungsbau voraussichtlich Mitte 2027 in Betrieb. Anschliessend wird der Bestandsbau erneuert.
Seit Anfang Mai wurden im ganzen Kanton vermehrt Diebstähle von und aus dem Inneren von Fahrzeugen beobachtet.
Die Kantonspolizei Wallis gibt Ihnen Ratschläge.
Drei Häuser in Aarau wurden in der Nacht auf Mittwoch Ziel von lautlosen Dieben. Ein entwendetes Smartphone konnte später im Kanton Zürich geortet werden.
Bei einer nahen Asylbewerberunterkunft konnte die Polizei auch einen mutmasslichen Täter festnehmen und weiteres Diebesgut sicherstellen.
Am Mittwochabend, 22. Mai 2024, wurde ein Fahrzeugeinbrecher im Kreis 3 während der Tat überrascht.
Passanten hielten den Täter bis zum Eintreffen der Stadtpolizei zurück. Er wurde festgenommen.
Telefonbetrug, finanzieller Missbrauch oder Gewalt und Vernachlässigung - Wir wollen Seniorinnen und Senioren vor Kriminalität schützen.
Dies geht aber nur, wenn alle das gleiche Verständnis haben und an einem Strick ziehen.
Die Kantonspolizei Zürich präsentiert ein historisches Foto.
Vor hundert Jahren, am 3. März 1924, beobachteten diese Menschen einen Unfallort in Schlieren, an dem ein Auto und einem Motorrad zusammenprallten.
Ein Senior verlor in einem Wohnquartier die Herrschaft über seinen Wagen. Dieser prallte gegen das Vordach eines Nachbarhauses und landete auf dem Vorplatz.
Der Lenker wurde verletzt. Der Sachschaden ist gross.
A2P Gotthardpassstrasse Aufhebung Wintersperre
Am Mittwoch, 29. Mai 2024, 11 Uhr, wird am Gotthardpass die Wintersperre aufgehoben. Der Termin ist ohne Gewähr und kann sich abhängig von der Witterung erneut verschieben.
Taucht am Samstag, 22. Juni 2024, mit uns in die spannende Welt von Schutz & Rettung Zürich und der Stadtpolizei Zürich ein.
Im neuen Bildungszentrum Blaulicht (BZB) in Opfikon zeigen wir am „Erlebnistag“ diverse Einsatzfahrzeuge und präsentieren an Ständen sowie interaktiven Posten die vielseitigen Aufgaben und Tätigkeitsbereiche der Einsatzkräfte.
Am Mittwoch (22.05.2024), kurz nach 17:35 Uhr, ist es auf der Bernhardzellerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Ein 60-jähriger Mann war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Ihm wurde der Fahrausweis abgenommen.
Im Zeitraum zwischen dem 28. Mai und dem 26. Juni 2024 werden rund 4'500 Kinder der sechsten Primarschulklasse im Kanton St.Gallen die praktische Veloprüfung absolvieren.
Die Kantonspolizei St.Gallen bittet die Verkehrsteilnehmenden um entsprechende Rücksichtnahme und Vorsicht gegenüber den Schülerinnen und Schülern.
Am Mittwoch hat sich auf der Autostrasse in Bonaduz ein Anhänger von einem Lastwagen gelöst.
Er kollidierte frontal mit einem Personenwagen aus der Gegenrichtung.
Am 23.05.2024, um 06.40 Uhr wurde den Rettungsdiensten gemeldet, dass es am Clarahofweg in der Nähe des Polizeipostens in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses zu einem Brandfall gekommen sei.
Eine 53-jährige Frau musste mit der Ambulanz in die Notfallstation verbracht werden.
Am Sonntag, 26. Mai 2024, findet der 24. Winterthur Marathon statt. Es ist folglich mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Betroffen sind der private und der öffentliche Verkehr.
Ab Montag, 27. Mai 2024, führt das Strassenkreisinspektorat Gossau Belagsarbeiten an der Bischofszellerstrasse in Waldkirch durch.
Mit den Vorhaltemassnahmen kann die Kantonsstrasse bis zur Realisierung des Strassenprojekts in einem betriebssicheren Zustand gehalten werden.
In der Nacht vom 23. auf den 24. Mai 2024 wird die N15 im Abschnitt zwischen dem Anschluss Volketswil bis nach dem Anschluss Uster-West in beide Fahrtrichtungen für 4 x 20 Minten gesperrt.
Die Sperrungen finden im Zeitfenster von 22:00 – 05:00 Uhr statt.
Am Dienstagmittag (22.05.2024) hat sich auf der Kantonsstrasse H15 in Richtung Kesslerloch eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad ereignet.
Der Motorradfahrer und sein Mitfahrer wurden dabei verletzt.
Am späten Mittwochnachmittag rückte die Feuerwehr sowie die Polizei wegen eines Brandes in einer mechanischen Werkstatt in Bonnefontaine aus.
Eine Person wurde dabei verletzt. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Am Mittwoch, 22. Mai 2024, ca. 12:00 Uhr, kam es infolge unvorsichtiger Fahrweise auf dem Parkplatzareal des Fachmarktcenter Krumm zwischen einem 18-jährigen Autolenker und einer 41-jährigen Autolenkerin zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden.
Die Autolenkerin und ihre Beifahrerin wurden zur Abklärung allfälliger Verletzungen mit der Ambulanz ins Kantonsspital Glarus überführt.
Am Dienstag, 21. Mai 2024, ist es in Speicher zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Fussgänger und einem Personenwagen gekommen.
Dabei verletzte sich eine Person leicht. Es entstand Sachschaden.
Am Mittwoch, 22.05.2024, ca. 09:45 Uhr, ereignete sich im Gebiet Schliifi in der Nähe des Obersees in Näfels ein Arbeitsunfall.
Zwei Personen waren mit Forstarbeiten beschäftigt.
Am vergangenen Samstag, den 18.05.2024, um 13:15 Uhr, deponierte ein hochbetagter Senior sein Elektromobil beim Veloständer am Bahnhof Näfels und setzte seine Reise per Zug fort.
Als er am Abend gegen 18:00 Uhr nach Näfels zurückkehrte, stellte er fest, dass sein Elektromobil gestohlen wurde.
Am Dienstagabend (21.05.2024) ist in Männedorf eine Frau von einem Mann angegriffen und tödlich verletzt worden.
Kurz vor 20 Uhr meldeten Passanten einen Mann im Alma Park, welcher nackt herumschreie und andere Menschen tätlich angreife.
Am Dienstagabend, 21. Mai 2024, kurz nach 18.00 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Diegten ein Selbstunfall mit einem Lieferwagen.
Der Lenker war alkoholisiert.
Am Dienstagabend ist es in der Gemeinde Schlierbach zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen.
Verletzt wurde bei der Kollision niemand. Es entstand erheblicher Sachschaden.
In den letzten zwei Tagen intervenierte die Kantonspolizei infolge von Diebstählen in Fahrzeugen und Einschleichdiebstählen in Wohnhäuser im Seebezirk.
Im Rahmen der Suchaktionen wurden drei Personen, darunter ein Minderjähriger, in Flagranti angehalten. Ermittlungen sind im Gange.
Die Polizeiausbildung an der Interkantonalen Polizeischule in Hitzkirch.
Andy und Dani sind gerade mitten im ersten Ausbildungsjahr und nehmen euch in nächster Zeit mit.
Aufgrund einer Sachbeschädigung im Eingangsbereich der Kundenzone der Polizeiwache Kannenfeld musste diese vorübergehend geschlossen werden.
Ab Donnerstag, 23.05.2024, ist es wieder möglich, mit der Kantonspolizei Basel-Stadt für Anliegen, Anzeigen und Auskünfte persönlich auf der PW Kannenfeld in Kontakt zu treten.
Taucht am Samstag, 22. Juni 2024, mit uns in die spannende Welt von Schutz & Rettung Zürich und der Stadtpolizei Zürich ein.
Im neuen Bildungszentrum Blaulicht (BZB) in Opfikon zeigen wir am „Erlebnistag“ diverse Einsatzfahrzeuge und präsentieren an Ständen sowie interaktiven Posten die vielseitigen Aufgaben und Tätigkeitsbereiche der Einsatzkräfte.
Manchmal ist die Polizeiarbeit eben doch ein bisschen wie im Film.
Was ein Ermittler (oder Detektiv, wie wir intern manchmal sagen) macht, erfahrt ihr im Video.
Am Samstagmorgen ist ein verdächtiges Verhalten in einem Garten in Thun gemeldet worden.
Zwei Personen konnten in der Folge angehalten werden. Sie werden verdächtigt mehrere Einschleich- und einen Einbruchdiebstahl in der Region begangen zu haben. Weitere Ermittlungen zu den Ereignissen sind im Gange.
Mit einer Nachricht, die angeblich von Coop stammt, fordern die Cyberkriminellen zur Aktualisierung von persönlichen Daten auf.
Neben dem Passwort zum Coop-Supercard-Account haben es die Betrüger vor allem auf die Kreditkartendaten abgesehen.
Der Brand von Titanspänen in einer Recyclingfirma hat am Mittwochmorgen (22.05.2024) in Regensdorf zu einem Grossaufgebot von Rettungskräften geführt.
Kurz vor 8 Uhr meldeten Mitarbeiter eines Metallrecycling-Unternehmens den Brand von Titanspänen, die in einem Container gelagert waren.
Ab Montag, 27. Mai 2024, baut das kantonale Tiefbauamt im Zentrum von Rorschach den lärmarmen Deckbelag ein.
Mit diesen dreiwöchigen Arbeiten schliessen das Amt und die Stadt das Projekt zur Erneuerung der Kantonsstrasse ab. Mit der Neugestaltung verbessern sich entlang der Hauptstrasse die Sicherheit sowie die Aufenthaltsqualität.
In der Nacht auf Mittwoch ist es im Lötschbergtunnel zwischen Hohtenn und Kandersteg zu einem Chemievorfall gekommen.
Bei einem geladenen IBC-Container auf einem Güterzug war eine chemische Flüssigkeit ausgetreten. Im Kanton Bern wurde niemand verletzt und es bestand keine Gefahr für Mensch und Umwelt. Der Güter- sowie der Personenverkehr musste mehrere Stunden unterbrochen und der Bahnhof abgesperrt werden.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 22. Mai 2024 die Botschaft zur Weiterentwicklung der Geldwäscherei-Bekämpfung an das Parlament übermittelt.
Mit einem eidgenössischen Register der wirtschaftlich berechtigten Personen und Sorgfaltspflichten für besonders risikobehaftete Tätigkeiten in Rechtsberufen sowie weiteren Bestimmungen sollen die Integrität und die Wettbewerbsfähigkeit des Finanz- und Wirtschaftsstandortes Schweiz gestärkt werden. Die Massnahmen entsprechen den internationalen Standards.
Von Sonntag, 26. Mai 2024, 12 Uhr, bis Donnerstag, 20. Juni 2024, 12 Uhr, kann die Fahrbeziehung von der Bahnhofbrücke in Richtung Sihlquai/Limmatplatz nicht gewährleistet werden.
Von Sonntag, 26. Mai 2024, 12 Uhr, bis Donnerstag, 20. Juni 2024, 12 Uhr, kann die Fahrbeziehung von der Bahnhofbrücke in Richtung Sihlquai/Limmatplatz nicht gewährleistet werden.
Eine zunächst unbekannte Täterschaft schlich am frühen Mittwochmorgen in ein Wohnhaus.
Auf der Fahndung konnte die Polizei zwei junge Männer festnehmen.
Die Kantonspolizei Schwyz hat in den vergangenen Wochen mehrere Meldungen erhalten, dass Weidezäune durch eine unbekannte Täterschaft zerschnitten und beschädigt wurden.
So wurden Zaunpfähle umgeknickt und Stacheldrähte mehrfach durchtrennt.
Auf der N6 bei der Ausfahrt Kandersteg finden in den nächsten Wochen diverse Arbeiten statt.
Zudem finden Unterhaltsarbeiten im Mitholztunnel statt. Es kommt zu verschiedenen Sperrungen.
Die Regierung hat gemeinsam mit dem Land Vorarlberg eine Absichtserklärung unterschrieben, um den grenzüberschreitenden Bahnverkehr weiterzuentwickeln.
Im Dezember 2025 soll ein neues Fahrplankonzept umgesetzt werden, welches hilft, Staus in der Grenzregion zu vermindern und das Pendeln einfacher zu machen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.