Beim Brand in einer Tiefgarage eines Einfamilienhauses ist am frühen Mittwochmorgen (23.5.2018) in Oberwinterthur ein Sachschaden von rund hunderttausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am Montag (21.05.2018), um 22.15 Uhr, ist ein Jeep auf der St.Gallerstrasse in Brand geraten und ausgebrannt.
Die Berufsfeuerwehr St.Gallen konnte den Brand löschen.
In Lüterkofen geriet am Montagnachmittag ein älteres Bauernhaus in Brand und wurde dadurch komplett zerstört.
Verletzt wurde niemand. Die Brandursache bildet Gegenstand der eingeleiteten Untersuchungen.
Am Sonntag (20.05.2018), um 17:20 Uhr, ist der Kantonspolizei St.Gallen ein Brand in einer Firma im Industriegebiet Mels gemeldet worden.
Die Feuerwehr Pizol rückte aus und brachte den Grossbrand rasch unter Kontrolle. Die Brandursache ist unklar.
Beim Brand einer Dachwohnung ist am Pfingstsonntag (20.5.2018) im Aeugstertal (Gemeinde Aeugst am Albis) grosser Sachschaden entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
Von Freitag- auf Samstagnacht (19.05.2018) ereignete sich an der Nordstrasse, in Schaffhausen, ein Fahrzeugbrand, wobei der betroffene Personenwagen vollständig ausbrannte.
Personen wurden keine verletzt.
Eine Gruppe Jugendlicher steckten mehrere Container in Brand und verübten weitere Sachbeschädigungen.
In der Nacht auf Sonntag, 20. Mai 2018 kam es in Wohlen zu einem Saubannerzug.
Weil eine Mieterin unbeaufsichtigt eine Pfanne mit Öl erhitzt hatte, brannte es am Freitagabend in der Küche eines Mehrfamilienhauses in Romanshorn.
Es wurde niemand verletzt.
Am Freitag ist auf der Autostrasse A13 im San Bernardinotunnel ein Gesellschaftswagen in Brand geraten.
Der San Bernardinotunnel ist bis auf weiteres gesperrt.
Im San Bernardinotunnel ist heute kurz nach 13 Uhr ein deutscher Car in Brand geraten.
Nach ersten Erkenntnissen konnten sämtliche Fahrzeuginsassen des Cars und weiterer Personenwagen den Brandort verlassen.
Am Donnerstagnachmittag ist auf der Autobahn A13 ein Personenwagen in Brand geraten und komplett ausgebrannt. Die vier Fahrzeuginsassen konnten das Fahrzeug unverletzt verlassen.
Am Donnerstag um 16 Uhr fuhr ein Autolenker auf der Nordspur der Autobahn A13 in Richtung Landquart. Beim Anschluss Chur Süd trat am Fahrzeug ein technischer Defekt auf, worauf der Lenker dieses auf dem Pannenstreifen anhielt.
Am Mittwoch, 16. Mai 2018, musste die Feuerwehr Schübelbach um 19.45 Uhr an die Breitfeldstrasse in Siebnen aufgeboten werden.
Ein Hausbewohner war mit seinen Gasgrill am Grillieren, als er ein Feuer bemerkte, den Grill von der Hauswand wegzog und die Feuerwehr alarmierte.
Am Mittwoch, 16. Mai 2018, um ca. 18.10 Uhr, meldeten diverse Personen, dass im Industriegebiet Breiteli in Erstfeld eine Gewerbehalle in Brand stehe.
Umgehend rückten die Feuerwehr und die Polizei an die genannte Örtlichkeit aus. Bei deren Eintreffen stand die Holzhalle in Vollbrand. Die Feuerwehr brachte den Brand unter Kontrolle und verhinderte so ein Übergreifen auf die umliegenden Gewerbegebäude. Dennoch brannte die Halle bis auf die Grundmauern ab.
Am frühen Mittwochmorgen (16.05.2018), ca. 01.15 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale in Herisau ein Feuerwehrnotruf ein. Familienangehörige bemerkten Rauchgeruch und hielten Nachschau.
Dabei entdeckten sie in der Werkstatt im Untergeschoss Feuer und schlugen Alarm. Unverzüglich wurde die Feuerwehr aufgeboten.
Am Dienstag (15.05.2018) zog ein Gewitter, begleitet von Blitz und Hagelschlag über Meistersrüte Richtung Appenzell. Um 17.15 Uhr ging ein Feuerwehrnotruf ein, dass ein Blitz in Mendlegatter eine landwirtschaftliche Liegenschaft getroffen habe.
Sofort wurde die Stützpunktfeuerwehr Appenzell aufgeboten. Am Schadenplatz war Rauch auf dem Scheunendach erkennbar. Die Feuerwehr kühlte die vom Blitz getroffene Balken- Dach- und Fassadenkonstruktion ab und konnte ein Ausbrechen eines Feuers verhindern.
Am Dienstagvormittag ist in Riggisberg der Dachstock eines Bauernhauses in Vollbrand geraten. Verletzt wurde dabei niemand. Es entstand Sachschaden. Das Haus ist bis auf weiteres unbewohnbar. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Am Dienstag, 15. Mai 2018, um 1115 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass an der Eichmatt in Riggisberg ein Bauernhaus brenne. Beim Eintreffen der umgehend ausgerückten Einsatzkräfte stand der Dachstock des Gebäudes bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen. Ein Übergreifen auf den Ökonomieteil konnte grösstenteils verhindert werden. Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde eine Brandwache errichtet.
Bei einem Brand einer Scheune sowie einem weiteren Brand in einer öffentlichen Toilette ist am Dienstagmittag (15.5.2018) in Otelfingen ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Unbekannte drangen bei der Schiessanlage Dintikon gewaltsam in den Scheibenstand ein und legten Feuer.
Es entstand beträchtlicher Schaden. Die Polizei sucht Augenzeugen.
Von einem gedeckten Anbau breiteten sich Flammen auf ein Einfamilienhaus aus und richteten grossen Schaden an. Personen wurden keine verletzt.
Die Brandursache wird durch die Polizei abgeklärt.
Am Montagmittag ist es in einer Lagerhalle in Biel zu einem Brand gekommen. Der Feuerwehr gelang es, den Brand zu löschen. Eine Person wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht. Die Ermittlungen zur Brandursache sind im Gang.
Die Meldung zu einem Brand an der Mittelstrasse in Biel ging bei der Regionalen Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern am Montag, 14. Mai 2018, kurz nach 12.05 Uhr, ein.
Im Zusammenhang mit dem Brand in einem Hochhaus in Brügg mussten die Einsatzkräfte am Montagvormittag insgesamt 84 Personen aus dem betroffenen Gebäude evakuieren. 49 Personen wurden wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung in umliegende Spitäler gebracht.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Am Montagmorgen ist in einem Hochhaus in Brügg ein Brand ausgebrochen. Dieser konnte inzwischen gelöscht werden, die Feuerwehreinsatz sowie die Evakuation des Gebäudes dauern noch an.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Montag, 14. Mai 2018, kurz nach 04.40 Uhr, eine starke Rauchentwicklung in einem elfstöckigen Hochhaus an der Erlenstrasse in Brügg gemeldet.
Am Samstagnachmittag (12.05.2018), kurz nach 15:50 Uhr, ist in einer Küche im Ortsteil Enkhüsern ein Brand entdeckt worden. Dank dem schnellen Eingreifen von Nachbarn und der Feuerwehr konnte ein Ausbreiten des Feuers verhindert werden.
Der Sach- und Rauchschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.
Die Stadtpolizei Chur ist über das vergangene Wochenende zu 30 Einsätzen ausgerückt, unter anderem wegen Menschen und Tieren, welche Hilfe brauchten.
Vier Einsätze der Polizei und Feuerwehr betrafen Meldungen wegen Rauchentwicklungen. Zudem ist es zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Am 11.05.2018, ca. 02.30 Uhr, wurden in der Kastelstrasse bei einem Brandfall drei Fahrzeuge beschädigt. Anwohner hörten einen Knall. Als sie Nachschau hielten, stellten sie ein parkiertes, brennendes Auto (Skoda, Firmenfahrzeug) fest.
Dieses rollte dann nach vorne in ein zweites parkiertes Auto (Citroën), sodass das Feuer auch auf dieses übergriff. Ein drittes Fahrzeug (Skoda) wurde in der Folge durch das zweite leicht beschädigt.
Am Mittwochabend, 9. Mai 2018, verletzte sich in Teufen ein Feuerwehrmann bei einer Übung. Er erlitt mittelschwere Verbrennungen.
Um 19.40 Uhr, richtete ein 56-jähriger Materialwart der Feuerwehr einen Arbeitsplatz für eine Übungslektion der Feuerwehr TBG ein.
Am späten Samstagnachmittag, 21. April 2018, wurden in einem Wohnkomplex in Wangen bei Olten mehrere Eigentumswohnungen durch einen Brand stark beschädigt. Der Gesamtschaden beträgt gemäss einer ersten Schätzung mehrere 100'000.- Franken.
Die Abklärungen zur Brandursache durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben in der Zwischenzeit ergeben, dass ein technischer Defekt an einem Verlängerungskabel Auslöser des Brandes war.
In einem Einfamilienhaus an der Sonnengasse in Buckten BL kam es am Donnerstagmorgen, 10. Mai 2018, kurz nach 7.30 Uhr, zu einem Küchenbrand.
Eine Person ist verstorben.
Bei einem Brand in einer Wohnung in Bürglen wurde in der Nacht auf Mittwoch ein Mann verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau bemerkte ein 26-jähriger Wohnungsmieter kurz nach 00.30 Uhr Rauch in der Wohnung und alarmierte die Nachbarn sowie die Kantonale Notrufzentrale.
Am 8. Mai 2018 gegen 21:15 ist in einem Wohnhaus in Grimisuat ein Brand ausgebrochen. Dabei wurde eine Person verletzt.
Eine Drittperson meldete der Einsatzzentrale der Kantonspolizei einen Brandausbruch in einer Wohnung im dritten Stock eines Wohnhauses, an der Rue du Grand Pont in Grimisuat. Die aufgebotene Feuerwehr von Adret (Ayent – Arbaz – Grimisuat) unterstützt von der Stützpunktfeuerwehr Sitten konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen.
Am frühen Mittwochmorgen (19.07.2017) brannte in Siblingen ein Wohnhaus und eine angebaute Scheune ab. Personen wurden damals keine verletzt. Nach intensiven Ermittlungen wird von Brandstiftung als Brandursache ausgegangen und nach möglichen Zeugen gesucht.
Ein Grossaufgebot an Feuerwehrleuten konnte nicht verhindern, dass am frühen Mittwochmorgen (19.07.2017) an der Hauptstrasse in Siblingen ein Wohnhaus und eine angebaute Scheune abbrannten. Personen wurden bei diesem Brandvorfall keine verletzt.
In der Nacht auf Dienstag haben am Holzikofenweg in Bern mehrere Reifen gebrannt. Es ist von versuchter Brandstiftung auszugehen. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Die Meldung über ein Feuer an einer Hausfassade am Holzikofenweg in Bern erreichte die Kantonspolizei Bern am Dienstag, 8. Mai 2018, kurz vor 02.00 Uhr. Die sofort ausgerückte Berufsfeuerwehr Bern konnte den Brand rasch löschen und verhindern, dass das Feuer auf das Gebäudeinnere übergriff.
Nicht vollständig ausgekühlte Grillasche dürfte am Montag in Schlatt einen Brand ausgelöst haben. Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Vorsicht.
Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau entsorgte der Bewohner eines Einfamilienhauses Asche vom vorabendlichen Grillieren in einer Kunststofftonne. Wenig später setzte die offensichtlich noch nicht vollständig ausgekühlte Asche die Tonne und weitere Gegenstände in Brand.
Am Dienstagnachmittag, 17. April 2018, kam es in einem Mehrfamilienhaus in Hägendorf zu einem Brand. Dabei entstand ein Gesamtschaden von über einer Million Franken. Die Brandursachenabklärung durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn hat in der Zwischenzeit ergeben, dass unsachgemäss entsorgte Raucherwaren den Brand verursacht haben.
In einem Mehrfamilienhaus in Hägendorf kam es am Dienstagnachmittag, 17. April 2018, zu einem Brand (siehe Meldung vom 17. April 2018).
In der Nacht auf Dienstag hat ein Brand im Multikitchen-Restaurant Plattform am Bärenplatz hohen Schaden verursacht. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Verletzte sind keine zu beklagen.
Am Dienstag, 8. März 2018, ist die Berufsfeuerwehr um 00.18 Uhr durch den automatischen Alarm einer Brandmeldeanlage zu einem Restaurationsbetrieb am Bärenplatz gerufen worden.
Einsätze auf Autobahnen sind für Polizisten und Feuerwehrleute anspruchsvoll und oftmals sehr gefährlich.
Am Montagabend (07.05.2018), kurz nach 19 Uhr wurden deshalb rund 24 Angehörige der Feuerwehr Uster sowie 8 Funktionäre des Verkehrszuges Hinwil von der Kantonspolizei Zürich - Kapo ZH auf der Autobahn A53 beübt.
Durch ein Feuer wurde am späteren Montagnachmittag (7.5.2018) in Birmensdorf ein Wohnhaus vollständig zerstört. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 16 Uhr meldete eine Passantin bei der Kantonspolizei Zürich, dass sie an der Luzernerstrasse eine massive Rauchentwicklung feststelle. Sofort wurde Schutz & Rettung Zürich orientiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Haus bereits im Vollbrand. Es handelt sich um ein freistehendes, abgelegenes Einfamilien-Wohnhaus mit angebauter Scheune, dessen Bewohner jedoch beim Brandausbruch nicht zu Hause waren.
Am Montagnachmittag ist es in Utzenstorf in einem Rohbau eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand gekommen. Es entstand eine starke Rauchentwicklung.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Ursache aufgenommen.
In einer Einstellhalle geriet heute Morgen ein Kleinbus in Brand. Das Fahrzeug brannte aus. Verletzt wurde niemand.
Der Kleinbus war in einer offenen Einstellhalle auf einem Gewerbeareal an der Allmendstrasse in Villmergen parkiert.
Am Montag (07.05.2018), um 01:40 Uhr, ist ein Auto an der Dufourstrasse aus noch unbekannten Gründen in Vollbrand geraten.
Der genaue Sachschaden ist zurzeit noch unbekannt.
Am späten Sonntagabend, 06. Mai 2018, hat die Feuerwehr einen Waldbrand in Lutzenberg verhindert. Die Brandursache könnte auf einen Blitzschlag zurückzuführen sein.
Um 21.20 Uhr erhielt die Kantonale Notrufzentrale in Herisau die Meldung über einen möglichen Waldbrand im Gebiet Vorderbühle der Gemeinde Wolfhalden.
Am 05.05.2018, gegen 16.30 Uhr, brannte es in der Schneidergasse, zwischen der Stadthausgasse und der Sattelgasse, in einer Wohnung.
Es wurde niemand verletzt.
Fahrlässigkeiten führten gestern in Wohnhäusern in Lenzburg und Schöftland zu je einem Brand. Obwohl beide frühzeitig gelöscht werden konnten, entstand beträchtlicher Schaden.
Eine Frau wurde verletzt.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.