In der Nacht von Samstag auf Sonntag brannten mehrere Fahrzeuge im Industriegebiet Kerzers unter der Brücke der Umfahrungsstrasse.
Die Ursache dieses Feuers ist zurzeit nicht bekannt. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Ein Brand richtete gestern Abend an einem Einfamilienhaus in Nussbaumen grossen Schaden an. Verletzt wurde niemand.
Geringeres Ausmass hatte zur gleichen Zeit ein Küchenbrand in Aarau. Zwei Personen wurden ins Spital gebracht.
Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Romanshorn konnten am Mittwochabend zwei Personen nur noch tot aus ihrer Wohnung geborgen werden.
Kurz nach 20.30 Uhr bemerkte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Feldeggstrasse eine Rauchentwicklung aus einer Wohnung und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale.
Am Mittwoch (26.12.2018), kurz nach 11:15 Uhr, hat an der Alten Landstrasse das Auto einer 76-jährigen Frau Feuer gefangen.
Während der Fahrt bemerkte sie, dass das Auto nicht richtig funktionierte.
In Grosshöchstetten hat in der Nacht auf Mittwoch ein Technikraum einer Sendemastanlage gebrannt. Es entstand Sachschaden.
Die Kantonspolizei Bern geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen.
Bei einem Dachstockbrand in einer Altstadtliegenschaft ist am Mittwochmorgen (26.12.2018) in Winterthur ein Schaden in Höhe von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am Sonntagnachmittag, 23. Dezember 2018, kurz 1500 Uhr, ist es im Hinterfeld in Altendorf zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus gekommen.
Nach ersten Erkenntnissen hatte die Wohnungsmieterin eine Pfanne mit Speiseöl auf dem Kochherd erhitzt und diese vergessen.
An der Dorfstrasse in 8236 Büttenhardt hat sich ein Brand am frühen Samstagmorgen, 22.12.2018, ereignet, wobei ein Ökonomiegebäude vollständig ausbrannte.
Es wurde niemand verletzt.
Am Freitagnachmittag ist in Faulensee ein Mehrfamilienhaus in Brand geraten. Das Gebäude wurde dabei zerstört. Verletzt wurde niemand.
Am Freitag, 21. Dezember 2018, um 12.50 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Kirschgartenstrasse in Faulensee ein. Beim Eintreffen der umgehend ausgerückten Einsatzkräfte stand das betroffene Gebäude bereits in Vollbrand.
Heute Morgen ist in Marbach ein Wohnhaus in Brand geraten. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Der Sachschaden ist beträchtlich.
Am Freitag, 21. Dezember 2018, kurz vor 10:00 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass in Marbach eine Wohnung in Brand geraten sei. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte das Feuer bereits auf den Dachstock übergegriffen. Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstagabend ist in Inkwil in einem Mehrfamilienhaus ein Brand ausgebrochen. Mehrere Personen wurden evakuiert, verletzt wurde niemand.
Es entstand massiver Sachschaden.
Am Freitag (21.12.2018), kurz nach 9 Uhr, ist an der Flumserbergstrasse, Höhe Brünisberg, ein Lieferwagen in Brand geraten.
Die Strecke zwischen Bergheim und Tannenboden musste für die Löscharbeiten kurzzeitig gesperrt werden.
Die Berufsfeuerwehr Bern ist in der Nacht auf Freitag wegen einer Brandmeldung in die Lorraine ausgerückt. Am Randweg brannte es in einer Schreinerei. Im Wohnhaus, zu welchem die Schreinerei gehört, erlitten drei Bewohner Rauchgasvergiftungen.
Der Sachschaden dürfte mehrere zehntausend Franken betragen.
Am Freitag (21.12.2018), um 01:15 Uhr, ist es zu einem Brand in einem Wohnhaus an der Kübachstrasse gekommen. Die Feuerwehren sind zur Zeit der Berichterstattung noch daran das Feuer zu löschen.
Vier Bewohner erlitten eine leichte Rausgasvergiftung.
Am Donnerstag (20.12.2018), kurz nach 10:30 Uhr, ist an der Staatsstrasse, auf dem Parkplatz der Shell-Tankstelle, ein Lieferwagen in Brand geraten.
Am Fahrzeug entstand Totalschaden in der Höhe von mehreren 10'000 Franken.
Die Ermittlungen zur Brandursache des Brandes in einem Mehrfamilienhaus in Bönigen b. Interlaken sind abgeschlossen.
Demnach steht ein technischer Defekt als Brandursache im Vordergrund.
In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Pappelstrasse in Allschwil BL kam es am Dienstagnachmittag, 18. Dezember 2018, kurz nach 15.00 Uhr, zu einem Brandausbruch.
Verletzt wurde niemand, es entstand erheblicher Sachschaden.
Am 18.12.2018, gegen 14.30 Uhr, kam es in der Rheingasse, im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses, zu einem Brandfall. Eine Person wurde dabei verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass der Liegenschaftsbesitzer Rauch in einer Mansardenwohnung im 2. Stock bemerkte.
Am Montagabend sowie in der Nacht auf Dienstag ist es in Ruschein und Vals zu je einem Mottbrand gekommen. Zwei Personen mussten wegen Rauchgasvergiftungen in ärztliche Behandlung.
In Ruschein stellte ein Paar am Montag kurz vor 22.30 Uhr einen Mottbrand beim Specksteinofen in ihrem Wohnzimmer fest. Die beiden versuchten, den Brand zu löschen und alarmierten die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden.
Am Dienstagmorgen (18.12.2018) hat ein Insasse des Kantonalen Gefängnisses in Schaffhausen sein Bettlaken angezündet. Dadurch ist geringer Sach- und Rauchschaden am Inventar entstanden.
Die inhaftierte Person wurde bei diesem Vorfall nicht verletzt.
Nach zwei Bränden am frühen Montagmorgen (17.12.2018) ist in Regensdorf eine Person verhaftet worden.
Kurz nach 3.30 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich zwei Meldungen ein, wonach in Regensdorf ein Gartenhaus und in unmittelbar Nähe ein Spielturm brennen würden.
Am Montag, 17.12.2018, 10.00 Uhr, ereignete sich im Adlenbach in Luchsingen aus noch ungeklärten Gründen ein Brandfall in einem Wohnhaus.
Mehrere Anwohner meldeten dem Feuerwehrnotruf, dass im Quartier Adlenbach ein älteres Doppeleinfamilienhaus in Vollbrand stehe. Die Feuerwehren Grosstal Süd und Kärpf konnten den Vollbrand rasch unter Kontrolle bringen. Eine 82-jährige Frau erlitt durch Feuer und Rauch Verletzungen.
Im Kellergeschoss eines Einfamilienhauses am Frändletenweg in Gelterkinden BL kam es am Samstagnachmittag, 15. Dezember 2018, gegen 17.00 Uhr, zu einem Tumblerbrand. Verletzt wurde niemand, es entstand erheblicher Sachschaden.
Die entsprechende Meldung bei der Polizei erfolgte durch den Hausbesitzer um 17.27 Uhr.
Am Samstag (15.12.2018) rückten Stadtpolizei und Feuerwehr St.Gallen an die Zürcher Strasse aus. Ein Gast hatte in einem Hotelzimmer eine Pfanne auf einer mobilen Kochplatte vergessen. Er hatte Glück, denn die Einsatzkräfte konnten ihn rechtzeitig aufwecken.
Am Samstagabend rückten die Stadtpolizei und die Feuerwehr St.Gallen um 22 Uhr aufgrund eines Brandalarmes an die Zürcher Strasse aus.
Gestern Abend brach in einem Haus in Plasselb ein Brand aus. Die Bewohnerin konnte mit Hilfe eines Nachbarn das Gebäude rechtzeitig verlassen. Leichtverletzt wurde sie in ein Freiburger Spital überführt.
Eine Untersuchung, um die Brandursache zu ermitteln, wurde eingeleitet.
Am 16.12.2018, ca. 04.00 Uhr, wurden Im Surinam und In den Schorenmatten Fahrzeuge durch eine unbekannte Täterschaft in Brand gesetzt. Personen wurden nicht verletzt.
Die Polizei wurde alarmiert, weil Fahrzeuge in Brand standen. Kurze Zeit später löschte die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt die Brände.
An der Bruderholzstrasse / im Gebiet Hohlegasse, kam es in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 15./16. Dezember 2018, kurz vor 01.00 Uhr, zu einem Brand in einer selbstgebauten Waldhütte.
Verletzt wurde niemand; die Waldhütte brannte vollständig nieder.
Am Samstagabend kam es in Beringen zu einem Brand eines Einfamilienhauses.
Dabei wurde eine Person leicht verletzt und es entstand grosser Sachschaden.
Bei einem Brand in einem Wohn- und Geschäftsgebäude ist am Samstagmorgen (15.12.2018) in Wald ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten leicht verletzt.
Am Donnerstagabend (13.12.2018) kam es in einem Wohnheim am Max-Präger-Weg zu einem tragischen Unfallgeschehen.
Nach ersten Erkenntnissen dürfte sich eine 61-jährige Bewohnerin nach einem Brandgeschehen im Zusammenhang mit dem Anzünden einer Zigarette schwere Verletzungen zugezogen haben.
Am Freitagvormittag ist in Chur ein Auto vollständig ausgebrannt. Es kamen keine Personen zu Schaden.
Ein 43-jähriger Automobilist fuhr am Freitag in Chur über die Industriestrasse in Richtung Plessur.
Am Dienstag, 20. November 2018, gegen 6.00 Uhr, ist nach dem Brand eines Wohnhauses am Ortsrand von Volkmarsen-Lütersheim im Erdgeschoss der einzige Bewohner, ein 79-jähriger Mann, tot aufgefunden worden.
An den folgenden Tagen untersuchten Brandermittler der Kriminalpolizei Korbach mit Sachverständigen des Hessischen Landeskriminalamtes Wiesbaden den Brandort. Bei den umfangreichen Untersuchungen stellten sie eindeutig fest, dass es sich um vorsätzliche Brandstiftung handelt. Weiterhin ergab die anschliessende Obduktion, dass der 79-jährige Mann gewaltsam zu Tode kam.
Nach einer vorsätzlichen Brandlegung im Bereich des Einkaufszentrums Kaufland in Neckarsulm, Rötelstrasse 35 am Montagabend, hat die Staatsanwaltschaft Heilbronn ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Mordes eingeleitet.
Nach Auswertung der Überwachungskameras aus dem Ladeninneren besteht derzeit der dringende Tatverdacht, dass ein bislang unbekannter Mann das Feuer vorsätzlich gelegt hat. Der Mann wurde bei der Tatausführung von einer Überwachungskamera erfasst.
Am Mittwoch (12.12.2018), nach 18 Uhr, ist die Kantonspolizei St.Gallen über einen Brand in einer Wohnung an der Lanzenmoosstrasse informiert worden.
Die Feuerwehr Uznach-Schmerikon stellte in der Wohnung starken Rauch, aber kein offenes Feuer fest.
Am Mittwoch (12.12.2018), kurz vor 18 Uhr, hat an der Säntisstrasse ein Lieferwagen aus noch unbekannten Gründen gebrannt.
Die Brandursache wird von den Spezialisten des Kompetenzzentrums Forensik der Kantonspolizei St.Gallen untersucht.
Am Mittwochnachmittag ist in Konolfingen ein Mehrfamilienhaus in Brand geraten. Das Feuer konnte rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Zwei Personen wurden verletzt.
Am Mittwoch, 12. Dezember 2018, kurz nach 15.00 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung zu einer starken Rauchentwicklung in einem mehrstöckigen Mehrfamilienhaus an der Burgdorfstrasse 52 in Konolfingen ein.
Beim Brand eines Wohnhauses an der Stodtbrochstrasse haben Rettungskräfte heute Mittag einen 80-jährigen Hausbewohner nur noch tot bergen können.
Das Feuer in dem Einfamilienhaus war gegen 12.00 Uhr ausgebrochen. Die 73-jährige Hausbewohnerin versuchte noch ihren Ehemann aus dem brennenden Gebäude zu retten, zog sich dabei aber lebensgefährliche Verletzungen zu.
Nach einem Wohnungsbrand ist in der Nacht auf Mittwoch (12.12.2018) in Effretikon (Gemeindegebiet Illnau-Effretikon) eine noch unbekannte Frau tot aufgefunden worden.
Sonst wurde niemand verletzt.
Am frühen Dienstagmorgen kam es im Ankerzentrum Bamberg zu einem grösseren Polizeieinsatz. Mehrere Bewohner griffen Sicherheitsmitarbeiter und Polizeibeamte an. Zudem kam es zum Brand in einer Wohnung der Einrichtung.
Zahlreiche Einsatzkräfte haben die Lage mittlerweile im Griff. Mehrere Personen konnten bereits festgenommen werden. Insgesamt gab es elf Verletzte.
In der Nacht von Montag auf Dienstag brannte ein Wohnhaus in Dielkirchen aus bislang ungeklärten Gründen vollständig ab.
Zwei der drei Anwohner konnten über den Balkon aus dem Gebäude flüchten und sich retten. Für eine 90-Jährige kam jedoch jede Hilfe zu spät. Die Frau wurde noch während den Löscharbeiten tot aufgefunden.
Am frühen Montagabend (10.12.2018) kam es auf einem öffentlichen Parkplatz im Zentrum von Neuhausen am Rheinfall zu einem Fahrzeugbrand. Beim Vorfall wurde niemand verletzt, das Fahrzeug wurde jedoch erheblich beschädigt.
Die Brandursache dürfte technischer Natur sein.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.