In der Nacht auf Dienstag ist in einem Wohnblock in Burgdorf ein Brand ausgebrochen. Eine Person erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde mit einem Rega-Helikopter ins Spital geflogen. Die Brandursache wird untersucht.
Die Meldung zu einem Brand in einem Wohnblock an der Gyrischachenstrasse 42 in Burgdorf ging bei der Kantonspolizei Bern am Dienstag, 12. Juni 2018, kurz nach 03.15 Uhr, ein. Der Brand ist in einer der Wohnungen ausgebrochen.
In der Nacht auf Montag kam es in Murten zu einem Brand auf dem Balkon einer Wohnung.
Eine umgefallene Kerze verursachte Schäden am Mobiliar, an der Terrassentür sowie an der Fassade. Die Bewohner mehrerer Wohnungen wurden evakuiert, konnten aber später unbeschadet zurückkehren.
Am Montag, 11. Juni 2018, kurz 09.00 Uhr, kam es an der Friedhofstrasse in Birsfelden BL zu einem Fahrzeugbrand. Verletzt wurde niemand.
Am Fahrzeug entstand grosser Sachschaden.
Die Berufsfeuerwehr Bern ist am Freitagmittag wegen eines Brandes in einer Waschküche an die Murtenstrasse ausgerückt. Der Brand war rasch gelöscht.
Waschküche, Treppenhaus und mehrere Wohnungen mussten wegen des Rauchs belüftet werden. Es gab keine Verletzten. Der Sachschaden dürfte einige 10‘000 Franken betragen.
Die Ursache eines Dachstockbrandes in einem Mehrfamilienhaus in Bern von Anfang Juni ist geklärt. Demnach war das Feuer von nicht vollständig erloschener Kohle oder Asche ausgegangen.
Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Am Donnerstag, 7. Juni 2018, fuhr eine Automobilistin kurz vor 8 Uhr von Richterswil in Richtung Pfäffikon SZ.
Während der Fahrt bemerkte sie, wie Rauch aus dem Motorenraum aufstieg und hielt ihr Fahrzeug in Bäch an.
Ein landwirtschaftlicher Traktor ist während der Fahrt in Brand geraten. Der Traktor ist vollständig ausgebrannt.
Am Mittwoch, 06.06.2018, 11.00 Uhr, fuhr ein Traktor mit Anhänger auf einer Nebenstrasse in Richtung Grosswangen. Dabei ist der Traktor selbständig in Brand geraten. Der Lenker hat den Traktor angehalten und den Anhänger abgehängt. Mit einem Feuerlöscher wurde das Feuer bekämpft und die Feuerwehr Grosswangen aufgeboten.
Am Mittwochmorgen (06.06.2018) ist in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Sennereistrasse in Schaffhausen ein Brand ausgebrochen.
Personen wurden bei diesem Brand keine verletzt. Es entstand jedoch erheblicher Sachschaden.
Am Sonntagabend wurde in Kriens nach einem Wohnungsbrand eine weibliche Leiche aufgefunden. Die verstorbene Person konnte identifiziert werden. Die Brandursache lässt sich nicht eindeutig klären.
Am Sonntag (3. Juni 2018) hat es in Kriens in einer Wohnung an der Obernauerstrasse gebrannt (siehe Meldung vom 3.6.18). In der Wohnung wurde eine Person tot aufgefunden. Die verstorbene Frau wurde inzwischen identifiziert. Es handelt sich um eine 47-jährige Schweizerin, welche die Wohnung bewohnte.
Am Dienstagabend ereignete sich in Malters ein Brandunfall. Ein 56-jähriger Mann musste mit Brandverletzungen von der Rega ins Spital geflogen werden.
Der Unfall ereignete sich am Dienstagabend (5.6.18), nach 17.15 Uhr, in Malters. Ein Mann reinigte einen Motorfahrradauspuff, indem er diesen mit Feuer ausbrannte.
Die Berufsfeuerwehr Bern ist am Dienstagmittag wegen eines Wohnungsbrandes ins Neufeldquartier ausgerückt. Drei Personen sind durch die Feuerwehr aus der Wohnung geführt worden. Es gab keine Verletzten. Der Brand war rasch gelöscht.
Der Sachschaden ist beträchtlich, die Wohnung nicht mehr bewohnbar.
Am Montag (04.06.2018), um 18.20 Uhr, ist eine Hecke an der Oberrietstrasse in Brand geraten. Grund dafür war ein Grillplausch eines Ehepaars.
Der 52-jährige Ehemann konnte den Brand selbständig löschen.
Am Montag, 04.06.2018, kurz nach 20:00 Uhr hat die Kantonspolizei Nidwalden den Notruf einer Automobilistin erhalten, dass sie im Stau sei und ihr Fahrzeug brenne.
Verletzt wurde niemand. Das Fahrzeug erlitt einen Totalschaden.
Am Montagnachmittag, 21. Mai 2018, geriet in Lüterkofen ein älteres Bauernhaus in Brand. Die Liegenschaft wurde dabei komplett zerstört.
Die Brandursachenabklärung durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn hat nun ergeben, dass eine eingeschaltete Kochplatte den Brand verursacht hat.
Eine Bewohnerin hat absichtlich ein Feuer entfacht. Die Flammen konnten von einer Angestellten und einem weiteren Bewohner gelöscht werden.
Am Montagmorgen (4. Juni 2018), um 04:00 Uhr, ging bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung ein, wonach es im Wohnheim Eichholz in der Gemeinde Steinhausen brenne.
Am Sonntagabend, 3 Juni 2018, kurz vor 18.45 Uhr, brannten auf einem Firmenareal am Dammweg in Pratteln drei Sperrgutcontainer. Verletzt wurde niemand. Es gab eine starke Rauch- und Geruchsentwicklung.
Die entsprechende Meldung war um 18.43 Uhr in der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal eingegangen. Beim Eintreffen der Feuerwehr und der Polizei Basel-Landschaft standen die drei Sperrgutcontainer am Dammweg bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen und somit ein Übergreifen auf die angrenzenden Gebäude verhindern.
An der Obernauerstrasse ist eine Wohnung ausgebrannt. Das ganze Haus wurde evakuiert. Nachdem der Brand gelöscht war, fand man in der Wohnung eine tote Person.
Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Weitere Personen wurden nicht verletzt.
Am frühen Sonntagmorgen stand eine Waldhütte im Oberholz, nahe des Zoos, in Vollbrand. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Gegen 04.15 Uhr meldete ein Anwohner der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung, dass es vom Wald oberhalb des Zoos her stark nach Rauch rieche. Fast gleichzeitig erreichte eine gleiche Meldung die Stadtpolizei Zürich.
Am Sonntag (03.06.2018), kurz nach 1 Uhr, ist in einem Einfamilienhaus am Rebenweg ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr Oberriet konnte den Brand löschen.
Es entstand ein Sachschaden mehreren hunderttausend Franken.
In einer Werkstatt in einem Hinterhof an der Baselstrasse in Allschwil BL kam es am Samstagabend, 2. Juni 2018, kurz vor 23.00 Uhr, zu einem Brand.
Eine Person ist verstorben.
Bei einer Explosion in der Küche eines Mehrfamilienhauses in Schlieren ist am Freitagabend (1.6.2018) ein Sachschaden von rund 50‘000 Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstag (31.05.2018), in der Zeit zwischen 15:30 Uhr und 16:00 Uhr, ist der Motor eines Lieferwagens auf der Simon Frick-Strasse in Brand geraten. Ein aufmerksamer Lieferwagenfahrer konnte eine Brandausbreitung verhindern.
Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
Bei einem Brand einer Scheune sowie einem weiteren Brand in einer öffentlichen Toilette ist am Dienstagmittag (15.5.2018) in Otelfingen ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden (siehe Meldung vom 15.5.2018).
Zwei mutmassliche Täter konnten nach intensiven Ermittlungen eruiert und verhaftet werden.
Am Donnerstag (31.05.2018), um 6 Uhr, ist ein 42-jähriger Lieferwagenfahrer mit einem Wohnanhänger von Lustenau auf der Autobahn A13 in Fahrtrichtung Buchs gefahren, als der Wohnanhänger in Brand geraten ist.
Als der Mann Rauch wahrnahm, fuhr er auf den Pannenstreifen, stieg aus und öffnete den Wohnanhänger, wobei der Innenraum bereits in Flammen stand. In der Folge brannte der Anhänger komplett aus.
Am Mittwoch (30.05.2018), in der Zeit zwischen 12:45 Uhr und 13:30 Uhr, ist es in einem Geschäftshaus an der Taastrasse zu einem Dachbrand gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen, weshalb der Sachschaden eher gering ausfiel.
Am Dienstagabend (29.05.2018) kam es in einer Scheune in Herblingen zu einem Brand mit Rauchentwicklung. Verletzt wurde niemand.
Es entstand ein geringer Sachschaden.
Am Dienstag (29.05.2018), in der Zeit zwischen 14.00 Uhr und 15.00 Uhr, ist es an der Herberrietstrasse zu einem Schwelbrand in einer Filteranlage gekommen.
Die Feuerwehren brachten den Brand schnell unter Kontrolle. Eine technische Ursache steht im Vordergrund.
Im Rahmen einer Einsatzübung auf dem Gelände der Firma Tamoil in Zollikofen ist am Montagabend die Alarmorganisation überprüft worden.
Aufgeboten wurden die Ortsfeuerwehren von Münchenbuchsee und Zollikofen sowie die Berufsfeuerwehr Bern und der Lösch- und Rettungszug der SBB.
Die Tage werden länger und damit hat die Grillsaison endgültig begonnen. Jährlich ereignen sich zahlreiche Unfälle durch unsachgemässen Umgang mit Grillfeuer.
Insbesondere die Verwendung von hochexplosiven Anzündhilfen ist äusserst gefährlich. Die BfB Beratungsstelle für Brandverhütung gibt Tipps, auf was für ein sicheres Grillvergnügen geachtet werden muss.
Die Wohnung steht in Flammen, es bleiben nur noch wenige Sekunden, um das Wichtigste zusammenzuraffen.
immowelt.ch, eines der beliebtesten Immobilienportale, hat Schweizer Bürger in einer repräsentativen Studie gefragt, was sie zuerst retten würden. 38 Prozent bringen als erstes Versicherungen, Pässe und andere wichtige Papiere in Sicherheit. 6 Prozent sind für den Notfall bestens vorbereitet: Sie halten für den Fall, dass es in Haus oder Wohnung brennt, sogar einen fertig gepackten Koffer mit den wichtigsten Dingen griffbereit.
In der Zeit zwischen Montag und Dienstag (29.05.2018), ist es in der Mehrzweckhalle Arche zu zwei Schwelbränden an gleicher Stelle gekommen.
Beide Male wurden die Brände rasch entdeckt und gelöscht, weshalb sich der Sachschaden mit mehreren tausend Franken in Grenzen hält. Eine technische Brandursache steht im Vordergrund.
Gestern Abend, 28. Mai 2018, gegen 17.40 Uhr, kam es bei einer Firma in Bubendorf BL zu einem Brand einer neuen Lagerhalle.
Das Feuer konnte noch vor Eintreffen der Feuerwehr unter Kontrolle gebracht werden. Verletzt wurde niemand.
Am Sonntag (27.05.2018), um 11.30 Uhr, sind bei einem Schopf an der Frühweidstrasse Bretter angezündet worden.
Die Feuerwehr Wildhaus – Alt St. Johann konnte den Brand löschen. Die Kantonspolizei St.Gallen hat einen 55-jährigen Schweizer festgenommen der für die Tat verdächtigt wird.
Bei einem Autobrand in Ellighausen entstand am Montagmorgen Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Ein 22-jähriger Autofahrer war kurz nach 7.30 Uhr auf der Stickereistrasse in Richtung Fischweiherstrasse unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau bemerkte er plötzlich eine Rauchentwicklung im Motorraum. Nachdem er angehalten und das Auto verlassen hatte, versuchte er noch, mit einem Handfeuerlöscher die Flammen einzudämmen, was jedoch nicht mehr gelang.
In der Nacht von Freitag (25.05.2018) auf Samstag (26.05.2018) brannte ein Sachentransportanhänger in der Stadt Schaffhausen an der Nordstrasse.
Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen dieses Vorfalls.
Bei einem Gasgrillbrand auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses ist am Samstagabend (26.5.2018) in Effretikon (Gemeindegebiet Illnau-Effretikon) ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstagabend, 24. Mai 2018, mussten Feuerwehr und Polizei gleich zweimal wegen fahrlässig verursachter Brände in Winterthur ausrücken. Zuerst setzte eine Frau einen Backofen in Betrieb in dem sich noch Verpackungsmaterial befand, wenig später suchte ein Mann das Gas-Leck eines neuen Grills mit einem Feuerzeug.
Glücklicherweise gingen beide Fälle glimpflich aus und es wurde niemand verletzt.
Am Donnerstag (24.05.2018), kurz vor 19:15 Uhr, ist der kantonalen Notrufzentrale ein Wohnungsbrand an der Linsebühlstrasse gemeldet worden. Die Rettungskräfte rückten mit rund 70 Angehörigen aus.
Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Sieben Personen, davon drei Feuerwehrmänner und drei Kinder, mussten wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden.
Am 24. Mai 2018, gegen 03:00 brach im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in Arbaz ein Brand aus. Dabei erlitten vier Personen eine Rauchvergiftung.
Das Feuer entfachte sich im Obergeschoss des Wohnhauses, wobei rasch eine grosse Rauchentwicklung entstand. Durch den Brandgeruch wurde eine Bewohnerin aus dem Schlaf gerissen.
In Oberbuchsiten kam es in der Nacht auf Mittwoch zu einem Brand in der Einstellhalle eines Neubaus.
Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.