Beim Brand einer Scheune ist am frühen Sonntagmorgen (6.5.2018) in Winkel ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am Samstag (05.05.2018), kurz nach 8 Uhr, ging bei Schutz & Rettung Zürich die Meldung über einen Wohnungsbrand an der Schöneggstrasse ein.
Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr loderten bereits Flammen und dicker Rauch aus der Wohnung im vierten Stock.
In der Nacht vom Freitag auf den Samstag (04./05.05.2018) kam es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Schaffhausen zu einem Schwelbrand.
Es entstand hoher Sachschaden, verletzt wurde niemand.
In Chur ist am Freitagnachmittag in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses ein Brand ausgebrochen. Es entstand grosser Sachschaden.
Verletzt wurde niemand.
Die Berufsfeuerwehr Bern rückte am Freitagmittag wegen einer Rauchmeldung in einer Metzgerei an die Spitalgasse aus. Vor Ort konnte ein Glimmbrand in einem Lüftungsschacht festgestellt und rasch gelöscht werden. Die Metzgerei musste den Betrieb vorübergehend einstellen.
Das genaue Schadenausmass ist nicht bekannt.
Am Donnerstagabend ist in Pieterlen ein Einfamilienhaus in Brand geraten. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden, verletzt wurde niemand. Die Wohnung ist derzeit unbewohnbar. Die Ermittlungen zur Brandursache sind im Gang.
Am Donnerstag, 3. Mai 2018, wurde der Kantonspolizei Bern kurz vor 22.35 Uhr gemeldet, dass an der Bielstrasse in Pieterlen ein Einfamilienhaus brenne.
In der Nacht auf Dienstag sind in Thun zwei Autos einer Sicherheitsfirma ausgebrannt. Eine Brandstiftung konnte gestützt auf die bisher getätigten Ermittlungen nicht ausgeschlossen werden.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Gestern Mittag ist im Hotel & Restaurant Schlüssel am Franziskanerplatz ein Brand ausgebrochen. Die Brandursache ist geklärt. In Brand geratenes Öl in der Restaurationsküche führte zum Brand mit grossem Ausmass. Es wurde niemand verletzt.
Die Schadenhöhe kann zurzeit noch nicht abgeschätzt werden.
Heute Mittwoch ist im Hotel & Restaurant Schlüssel in der Stadt Luzern ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr ist mit einem Grossaufgebot vor Ort. Meldungen über verletzte Personen liegen derzeit nicht vor. Die Löscharbeiten dauern derzeit noch an.
Die Luzerner Polizei bittet, das besagte Gebiet grossräumig zu umfahren.
Heute Mittwochmorgen, 2. Mai 2018, gegen 03:40 Uhr, kam es in Liestal am Schwieriweg zu einem Brand einer leerstehenden Liegenschaft. Die Feuerwehr hatte den Brand rasch unter Kontrolle.
Der Brand ist gelöscht, die Feuerwehr ist aber noch vor Ort.
Am Mittwoch (02.05.2018), um 10 Uhr, sind die Einsatzkräfte zur Abfallentsorgungsanlage an der WBK-Strasse gerufen worden.
Dort kam es in einem Material-Bunker zu einem Brand. Zwei Personen mussten zur Überprüfung wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung durch die Rettung ins Spital gebracht werden.
Heute Mittwochmorgen, 2. Mai 2018, gegen 03:40 Uhr, kam es in Liestal am Schwieriweg zu einem Brand einer leerstehenden Liegenschaft. Die Einsatzkräfte sind noch vor Ort. Der Brand ist unter Kontrolle. Bis anhin niemand verletzt.
Die entsprechende Meldung ging um 03.38 Uhr in der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal ein. Beim Eintreffen der Feuerwehr und der Polizei stand das Gebäude bereits im Vollbrand. Der genaue Ort des Brandausbruches sowie die Brandursache sind zurzeit unklar.
Nach dem offiziellen 1. Mai-Umzug verhinderte die Stadtpolizei Zürich, dass es zu einer unbewilligten Nachdemonstration oder zu Ausschreitungen kam.
Auch in diesem Jahr lautete der Auftrag des Sicherheitsvorstehers Nachdemonstrationen und Ausschreitungen im Anschluss an den offiziellen 1. Mai-Umzug konsequent zu verhindern.
Am Dienstagnachmittag (01.05.2018) kam es in einer Werkstatt in Schaffhausen-Herblingen zu einem Brand. Es entstand hoher Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Am Dienstagnachmittag (01.05.2018), gegen 16.15 Uhr, kam es in einer Werkstatt beim Murackerweg in Schaffhausen zu einer Brandentwicklung. Ein aufmerksamer Passant alarmierte umgehend den Notruf.
Am 01. Mai 2018 gegen 19:15 ist in der Industriezone in Turtmann in einer Schreinerei ein Brand ausgebrochen. Personen kamen keine zu Schaden.
Eine Drittperson meldete der Einsatzzentrale der Kantonspolizei einen Brandausbruch in einer Schreinerei in der Industriezone von Turtmann.
Ein Brand im Untergeschoss eines Hotels führte in der Nacht auf Dienstag zu einem Einsatz der Feuerwehr und Polizei. Die Umstände sind noch unklar.
Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Am Sonntag, 29. August 2018, musste die Feuerwehr Lachen kurz vor Mitternacht an die Breitenstrasse in Lachen ausrücken.
Im Motorraum eines Personenwagens war ein Feuer ausgebrochen.
Am 30.04.2018, ca. 20.15 Uhr, kam es in einem Reiheneinfamilienhaus in der Flughafenstrasse zu einem Brandfall. Ein Bewohner musste wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung in die Notfallstation eingewiesen werden.
Anwohner stellten fest, dass der Dachstock des Reiheneinfamilienhauses in Vollbrand stand.
Am Montagmorgen (30.04.2018) vergass ein Mann an der Wassergasse eine Pfanne auf dem Herd. Der Inhalt entzündete sich, wodurch es zu einer starken Rauchentwicklung kam. Verletzt wurde niemand.
Ein Mann kochte am Montagmorgen an der Wassergasse eine Suppe. Als er um 7 Uhr die Liegenschaft verliess, vergass er die eingeschaltete Herdplatte. Rund zwei Stunden später meldete eine Anwohnerin Rauch aus einem Fenster.
Die Ursache konnte nicht mehr abschliessend geklärt werden. Ein technischer Störfall steht im Vordergrund.
Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen zur Ursache des Brandes in einem Silo mit Holzschnitzeln und -Spänen von Anfang März in Schüpfen (siehe Meldung vom 2.3.2018) abgeschlossen. Die Brandursache konnte nicht mehr abschliessend geklärt werden.
Ein Brand eines Bauernhofes führte am Montagmorgen zu einem grossen Feuerwehreinsatz. Das Gebäude wurde komplett zerstört, der Sachschaden ist beträchtlich. Vier Personen, darunter zwei Angehörige der Feuerwehr wurden verletzt. Die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache wurden eingeleitet.
Bei der Kantonalen Notrufzentrale KNZ ging am Montagmorgen, 30. April 2018, 08.20 Uhr die Meldung über einen Brandausbruch auf einem Bauernhof in Zeiningen ein. Rasch rückten Einsatzkräfte der Feuerwehr Möhlin sowie Ambulanz, Kantons- und Regionalpolizei an den Einsatzort aus.
Am Sonntag, 29. April 2018, gegen 15:00 Uhr, kam es in Zwingen am Kleebodenweg auf einem Lagerplatz zu einem Brand von Bauabfall. Dabei lief auch ein Öltank mit ca. 40 Liter Diesel aus. Dies führte zu starker Rauchentwicklung und Geruchsbelästigungen.
Es wurde niemand verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Sonntagmorgen (29.04.2018), kurz nach Mitternacht, hat sich auf der Lehmwisstrasse ein Unfall ereignet. Der Autofahrer fuhr in fahrunfähigem Zustand und ohne Ausweis. Das Auto fing nach dem Unfall Feuer.
Ein 24-Jähriger fuhr mit einem Auto von der Neuen Industriestrasse in Richtung Funkenbüel. In einer starken Linkskurve geriet der Autofahrer immer weiter in Richtung rechten Strassenrand und kollidierte am Kurvenausgang mit einer Steinmauer.
Am Samstagnachmittag, 28. April 2018, kurz vor 18.00 Uhr, ist in Oberarth eine Hausfassade in Brand geraten.
Zwei anwesende Bewohnerinnen sowie Nachbarn konnten das Feuer mit vereinten Kräften unter Kontrolle bringen, sodass die sofort alarmierte Feuerwehr Arth nur noch sekundär einschreiten musste.
Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Frauenfeld entstand am Freitagnachmittag Sachschaden. Es wurde niemand verletzt.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau waren Arbeiter mit Umbauarbeiten an einem Einfamilienhaus an der Speicherstrasse beschäftigt.
Kurz nach 10 Uhr heute Vormittag sind die Berufsfeuerwehr und der Rettungsdienst von Schutz & Rettung Zürich an einen Dachstockbrand in einem Gewerbegebäude im Kreis 1 ausgerückt. Die Liegenschaft sowie die angrenzende Baustelle wurden komplett evakuiert.
Verletzte sind keine zu beklagen. Die Lösch- und Aufräumarbeiten sind sehr aufwändig.
In der Nacht auf Donnerstag hat in Herzogenbuchsee ein landwirtschaftliches Lagergebäude gebrannt. Eine Person wurde leicht verletzt. Nach ersten Erkenntnissen ist von Brandstiftung auszugehen.
Die Meldung zu einem Brand an der Länggasse in Herzogenbuchsee erreichte die Kantonspolizei Bern in der Nacht auf Donnerstag, 26. April 2018, kurz nach 01.30 Uhr.
Am 26.04.2018, ca. 03.30 Uhr, kam es in einer Liegenschaft am Riehenring zu einem Brandfall. Zwei Personen wurden verletzt und mussten in die Notfallstation eingewiesen werden.
Anwohner alarmierten die Feuerwehr, weil sie in der mehrstöckigen Liegenschaft eine starke Rauchentwicklung feststellten. Kurze Zeit später waren die Polizei und die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt vor Ort. Aufgrund sehr dichten Rauches musste eine Frau mittels Drehleiter aus einem oberen Stockwerk sowie mehrere andere Bewohner aus dem Haus gerettet werden.
Am Dienstag, 24.04.2018, kam es in Näfels und Ennetbühls zu zwei Brandfällen. Dabei wurde niemand verletzt.
Um 20.25 Uhr wurde der Feuerwehrnotruf alarmiert, weil es vor einer Garage in Näfels brannte. Nach ersten Erkenntnissen hatte sich Abfall mit ölhaltigem Material zur Oberflächenbehandlung entzündet, wodurch Holzpaletten in Brand gerieten.
Am Dienstag ist in Rapperswil der Dachstock eines Mehrfamilienhauses in Brand geraten. Das Feuer dürfte auf eine technische Ursache zurückzuführen sein. Verletzt wurde niemand. Eine Wohnung ist derzeit unbewohnbar.
Der Brand an der Hauptstrasse in Rapperswil wurde der Kantonspolizei Bern am Dienstag, 24. April 2018, kurz vor 1155 Uhr, gemeldet. Die umgehend ausgerückten Einsatzkräfte – darunter rund 60 Angehörige der Feuerwehren Münchenbuchsee Regio, Rapperswil-Bangerten, Regio Büren und der Berufsfeuerwehr Biel – stellten vor Ort fest, dass der Dachstocks eines Mehrfamilienhauses in Brand geraten war.
Am Dienstagnachmittag (24.04.2018) brannte ein Auto in Beringen - aus noch ungeklärten Gründen - komplett aus. Personen wurden keine verletzt, jedoch entstand am Auto Totalschaden.
Um zirka 15:00 Uhr am Dienstagnachmittag (24.04.2018) parkierte eine Frau ihren Kleinwagen am Strassenrand des Zimmerbergstiegs in Beringen.
In Ruggell kam es Montagmittag zu einem Brand, welcher nun geklärt ist.
Wie die Ermittlungen ergaben, entstand der Brand durch nicht vollständig ausgekühlte Asche.
Am Montag (23.04.2018), um 11:20 Uhr, sind die Einsatzkräfte nach Hönenschwil gerufen worden, da dort der Wald brenne.
Die zuständige Feuerwehr erhöhte nach dem Eintreffen das Aufgebot, da eine grössere Fläche brannte. Kurz nach Mittag konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden.
Beim Abbrennen von Unkraut geriet in Sulgen eine Holzfassade in Brand. Es entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein Mann kurz nach 13.30 Uhr damit beschäftigt, Unkraut auf einem Gehweg mit einem Abflammgerät abzubrennen.
Nach dem Waldbrand vom Mittwochnachmittag in La Neuveville haben die Nachlöscharbeiten den ganzen Donnerstag sowie den Freitag in Anspruch genommen.
Im Einsatz standen verschiedene Orts- und Regionalfeuerwehren sowie der Zivilschutz. Die Kantonspolizei Bern hat derweil die Brandursache geklärt. Der Waldbrand ist auf einen Funkenwurf eines Räumfeuers zurückzuführen.
In Ruggell kam es am Montag zu einem Brand. Kurz vor Mittag fing ein Holzstapel an einer Hauswand eines Einfamilienhauses in der ‚Nellengasse‘ Feuer, welches auf die Fassade sowie das Dach übergriff.
Nachbarn reagierten schnell und versuchten den Brand mit Feuerlöscher und Gartenschlauch einzudämmen.
Am Sonntag, 22. April 2018, ging bei der Kantonspolizei Schwyz kurz vor 19 Uhr die Meldung ein, dass aus dem alten Bahntunnel in Brunnen Rauch und Gestank dringe.
Die Feuerwehr Ingenbohl-Brunnen konnte den Brandherd rasch in einem Betonschacht lokalisieren und löschen.
Am Sonntag (22.04.2018) haben sich an mehreren Orten im Kanton St.Gallen Brände ereignet, die auf unsachgemässe Entsorgung von Asche oder Zigaretten zurückzuführen sein dürften.
Die Kantonspolizei St.Gallen weist darauf hin, dass aufgrund der momentanen Trockenheit schnell Brände entfacht werden können, wenn mit brennbaren Materialien fahrlässig umgegangen wird.
Am Sonntag (22.04.2018), kurz nach 16:30 Uhr, ist an der Dorfstrasse ein Mehrfamilienhaus an der Dorfstrasse in Vollbrand geraten.
Der Sachschaden beträgt mehrere hunderttausend Franken.
In Pontresina ist es am späteren Sonntagnachmittag zu einem Flurbrand gekommen. Vier Jugendliche spielten mit dem Feuer.
Am Sonntag um 17.08 Uhr meldete eine Person der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden starke Rauchentwicklung in einer Gartenanlage in Pontresina.
Am Samstag (21.04.2018), um 16:25 Uhr, ist zwischen zwei Häusern an der Alleestrasse eine starke Rauchentwicklung entdeckt worden.
Einem Anwohner gelangt es vor dem Eintreffen der alarmierten Feuerwehr, einen Mottbrand in einem Grüncontainer zu löschen.
Am Samstag (21.04.2018), um 14:40 Uhr, ist bei Chüeboden ein Waldbrand ausgebrochen. Ein Landwirt verbrannte dort sogenannten Schlagabraum.
Im steilen Gelände griff das Feuer auf die trockene Wiese und den Wald über. Betroffen war eine Fläche von 20x50 Meter. Erst der Feuerwehr gelang es, den Brand zu löschen.
Am Samstagnachmittag ist in Blumenstein ein Waldbrand ausgebrochen. Das Feuer in unwegsamem Gelände wurde aus der Luft bekämpft.
Verletzt wurde niemand. Eine Fahrlässigkeit steht im Vordergrund.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.