In einer Gewerbehalle an der Wölferstrasse in Füllinsdorf BL kam es in der Nacht auf Sonntag, 22. April 2017, kurz nach 02.00 Uhr, zu einem Grossbrand.
Verletzt wurde niemand. Es entstand grosser Sachschaden.
In Urnäsch ist es am Freitag, 13. April 2018, zu einem Brand eines Mehrfamilienhauses gekommen. Das Gebäude erlitt einen grösseren Sachschaden.
Die Ermittlungen am Brandort haben Erkenntnisse zur Brandursache ergeben.
Am Donnerstagnachmittag brannte auf einem Waldweg bei Günsberg ein Auto vollständig aus. Durch die Hitze gerieten angrenzendes Wiesland und der Wald in Brand.
Dank raschem Löscheinsatz konnte ein grösserer Schaden verhindert werden.
Am Donnerstagnachmittag (19.04.2018), in der Zeit zwischen 13:45 Uhr und 15:45 Uhr, hat an der Wartensteinstrasse eine vorerst unbekannte Person mehrere Tücher in einer Kirche angezündet und diverse Sachbeschädigungen begangen.
Die Kantonspolizei St.Gallen hat einen verwirrten Mann ausfindig gemacht, der für den Schaden verantwortlich sein dürfte.
Am 20.04.2018, um 04.00 Uhr, brannte an der Klybeckstrasse, zwischen Altrheinweg und Kleinhüningerstrasse, in einem Hinterhof ein umgebautes ehemaliges Lagerhaus.
Es wurden dabei keine Personen verletzt.
Die beiden Personen, welche am frühen Sonntagmorgen, 19. März 2017, in einem ausgebrannten Einfamilienhaus in Gansingen aufgefunden wurden, starben durch Schussverletzungen.
Im Endergebnis ist somit erstellt, dass es sich um ein vorsätzliches Tötungsdelikt handelt.
Bei einem Küchenbrand ist am frühen Donnerstagabend (19.4.2018) in Schlieren ein Sachschaden von einigen zehntausend Franken entstanden.
Vier Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Donnerstag, 19. April 2018, musste die Feuerwehr Morschach um 10 Uhr zum Spielplatz an der Gewerbestrasse in Morschach ausrücken, weil in einer Böschung ein Mottbrand ausgebrochen war.
Unbekannte hatten aus einer Grillstelle Asche in der Böschung entsorgt, die den Kleinbrand auslöste.
Bei einem Brand auf dem Balkon eines Reiheneinfamilienhauses ist am späten Mittwochabend (18.4.2018) in Oberrieden erheblicher Sachschaden entstanden. Verletzt wurde niemand.
Anwohner meldeten kurz vor Mitternacht, dass es in einem Reihenfamilienhaus am Unteren Stünziweg in Oberrieden brenne. Gemäss ihren Aussagen habe der Brand auf dem Balkon im ersten Stock begonnen und sich dann schnell über das Vordach bis zum Dach ausgebreitet. Die sofort ausgerückte Feuerwehr evakuierte alle Bewohner des Reihenhauskomplexes und begann mit den Löscharbeiten.
Bei einem Küchenbrand ist am frühen Mittwochabend (18.4.2018) in Wald ein Sachschaden von einigen zehntausend Franken entstanden. Drei Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Kurz nach 17.00 Uhr wurde starke Rauchentwicklung in der Küche eines Mehrfamilienhauses bemerkt.
Am Mittwochnachmittag ist oberhalb von La Neuveville ein Waldstück in Brand geraten. Die Löscharbeiten dauern zur Stunde noch an und gestalten sich aufgrund des steilen Geländes schwierig. Im Einsatz stehen verschiedene Orts- und Regionalfeuerwehren sowie Löschhelikopter.
Die Strasse zwischen La Neuveville und Prêles ist gesperrt, eine Umleitung eingerichtet.
Am Mittwochvormittag kam es in einem Einfamilienhaus in Oberhofen bei Renovationsarbeiten zu einem Fassadenbrand. Es wurde niemand verletzt.
Kurz nach 10.30 Uhr war ein Mann mit Arbeiten auf dem Flachdach eines Einfamilienhauses beschäftigt, als er eine Rauchentwicklung an der Holzfassade bemerkte. Der Arbeiter versuchte den Fassadenbrand selbständig mit Wasser zu löschen und alarmierte zusätzlich die Kantonale Notrufzentrale. Die Feuerwehr Lengwil war rasch vor Ort und konnte den Brand schliesslich löschen.
In einem Mehrfamilienhaus in Hägendorf kam es am Dienstagnachmittag zu einem Brand. Dabei entstand ein Gesamtschaden von einigen CHF 100'000.-.
Mehrere Wohnungen sind nicht mehr bewohnbar, eine Person wurde leicht verletzt. Die Brandursache bildet Gegenstand der eingeleiteten Untersuchungen.
Am Montag (16.04.2018), in der Zeit zwischen 19:30 und 20:40 Uhr, sind der Kantonspolizei St.Gallen gleich drei Brandfälle gemeldet worden.
Die Ereignisse konnten rasch bewältigt werden. Es entstanden nur geringe Sachschäden.
Am Montag, 16. April 2018, ist es in Trogen in einem Mehrfamilienhaus zu einem Brand im Treppenhaus gekommen. Es entstand ein Gebäudeschaden von mehreren zehntausend Franken.
Um 08.00 Uhr meldete eine Bewohnerin der Liegenschaft Sägli 8, dass im Haus ein Brand ausgebrochen sei. Die ausgerückten Feuerwehren Trogen und Speicher brachten den Brand schnell unter Kontrolle. Zwei Bewohnerinnen mussten die Feuerwehren mit einer Leiter aus der Wohnung retten. Es wurden keine Personen verletzt.
Bei einem Grillbrand auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Dietikon ist am Sonntagnachmittag (15.4.2018) erheblicher Sachschaden entstanden. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 15 Uhr nahm ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Bleicherstrasse auf dem Balkon seiner Dachgeschosswohnung einen mit Gas betrieben Kugelgrill in Betrieb.
Am Sonntagnachmittag hat in Chur ein Haus gebrannt. Bis auf weiteres können die Bewohner nicht in das Haus zurück.
Um 14.15 Uhr ging auf der Notrufnummer 118 die Meldung ein, wonach am Meierweg in Chur ein dreistöckiges Mehrfamilienhaus brenne.
Die Feuerwehr Wald musste am Samstag (14.4.2018) in Wald den Brand in einem Elektrogebäude löschen. Es entstand hoher Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei Zürich bekam kurz nach 12 Uhr von Schutz & Rettung Zürich die Meldung, dass in Wald ein Elektrogebäude in Brand geraten sei.
Die Unbekannten zündeten unter anderem auch einen Fensterladen der Roverhütte an.
Während der Nacht auf Sonntag (15.04.2018) wüteten bisher unbekannte Vandalen im Bereich der sogenannten Roverhütte im Lauftentöbeli, Gebiet Mettlen in Appenzell.
Gestern Mittag brach ein Brand in einem Dachstock eines Einfamilienhauses aus. Die Bewohner konnten sich selbständig ins Freie begeben.
Es wurde niemand verletzt. Die Brandursache ist noch unbekannt.
Beim Brand eines Gartenhauses am späteren Freitagnachmittag (13.4.2018) am Stadtrand von Zürich bei Glattbrugg hat ein Mann Verbrennungen im Gesicht und an den Händen erlitten.
Die Kantonspolizei Zürich bekam die Meldung des Brandes kurz nach 17 Uhr.
Am Samstagmorgen, 14. April 2018, geriet um 07.00 Uhr in einem Quartier in Pfäffikon ein Personenwagen in Vollbrand.
Die Flammen griffen folglich auf das nebenstehende Haus über.
Am Freitagabend ist in einem Haus in Uetendorf ein Brand ausgebrochen. Eine Person musste aus den Räumlichkeiten evakuiert werden.
Das Gebäude ist derzeit unbewohnbar. Ermittlungen zur Brandursache sind im Gang.
Am Freitag (13.04.2018), um 23 Uhr, ist Abfall in einem Gitterwagen an der Oberstrasse in Brand geraten.
Auskunftspersonen entfernten brennbares Material vom Brandort und verhinderten mit ihrem beherzten Einsatz ein grösseres Ereignis.
Am Freitag, 13. April 2018, ist es in Urnäsch in einem Mehrfamilienhaus zu einem Brand gekommen. Es entstand ein Gebäudeschaden von ca. Fr. 100‘000.00.
Kurz nach 12.00 Uhr meldete ein Bewohner der Liegenschaft Herisauerstrasse 27, dass im Haus ein Brand ausgebrochen sei. Die ausgerückten Feuerwehren von Urnäsch, Waldstatt, Hundwil und Herisau konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Vor dem Eintreffen der Feuerwehr konnten die Bewohner das Brandobjekt selbständig verlassen. Es wurden keine Personen verletzt.
Gestern Nachmittag brach in einem Mehrfamilienhaus in Wettingen ein Brand aus. Die betroffene Wohnung wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Verletzt wurde niemand.
Vom Brand betroffen war ein Mehrfamilienhaus an der Landstrasse in Wettingen. Die Mieter einer Wohnung stellten am Donnerstagmittag, 12. April 2018, Kerzen her. Dabei stellten sie die Pfanne mit dem Wachs auf den Herd und gingen auf den Balkon. In der Zwischenzeit geriet das Wachs in Brand.
Am Donnerstagmorgen (12.04.2018) ist auf einem Industrieplatz in Neunkirch ein Brand ausgebrochen. Die zur Brandbekämpfung aufgebotene Feuerwehr konnte das Feuer rasch unter Kontrolle bringen.
Personen wurden bei diesem Brand nicht verletzt. Es entstand geringer Sachschaden.
Am Mittwoch, 11.04.2018, kurz vor 9 Uhr, hat es im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Grüzenstrasse gebrannt. Es entstand hoher Sachschaden.
Gemäss jetzigen Erkenntnissen ist der Brand im Keller des Mehrfamilienhauses ausgebrochen und hat starken Rauch verursacht.
Auf der Autobahn A6 bei Rubigen ist am Mittwochmorgen ein Lieferwagen in Brand geraten. Der Lenker blieb unverletzt. Die A6 Fahrtrichtung Bern war für kurze Zeit gesperrt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Am Mittwoch, 11. April 2018, kurz vor 10.00 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, dass auf der A6 kurz nach der Autobahnauffahrt Rubigen ein Lieferwagen brenne.
Am Mittwochabend ist auf einer Baustelle im Breitenrainquartier ein Brand in einer Schuttmulde ausgebrochen. Die Berufsfeuerwehr Bern konnte das Feuer rasch löschen. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwochabend, 11. April 2018, kurz vor 21.15 Uhr, wurde der Einsatzzentrale der Berufsfeuerwehr Bern ein Brand auf einer Baustelle im Breitenrainquartier gemeldet.
In Gais brach kurz vor Mitternacht in einem Zweifamilienhaus ein Brand aus. Drei Bewohner mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung hospitalisiert werden. Der Gebäudeschaden beläuft sich auf ca. Fr. 100‘000.00.
Kurz vor Mitternacht wurden die Bewohner an der Rösslistrasse 28 aufgrund der starken Rauchentwicklung aus dem Schlaf gerissen. Die ausgerückte Feuerwehr Teufen-Bühler-Gais konnte das Feuer im Untergeschoss lokalisieren und ein Ausbreiten der Flammen verhindern.
Am frühen Mittwochmorgen, 11. April 2018, brannten im Kreis 4 zwei parkierte Fahrzeuge. Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Kurz nach 03.00 Uhr wurde der Stadtpolizei Zürich gemeldet, dass auf einem Parkplatz vor der Liegenschaft Bullingerstrasse 21 ein Fahrzeug brenne. Beim Eintreffen der Rettungskräfte standen ein Lieferwagen und ein daneben parkierter Personenwagen in Brand.
Am Montagabend, den 09. April 2018, gegen 20:00 Uhr, geriet im Langacker in Thürnen BL ein freistehender Holzschopf in Brand. Verletzt wurde niemand. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Die entsprechende Meldung war um 20:08 Uhr in der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal eingegangen. Beim Eintreffen der Feuerwehr sowie der Polizei Basel-Landschaft stand der Holzschopf bereits in Vollbrand.
Am 09.04.2018, ca. 18.30 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus im Claragraben zu einem Brandfall. Dabei wurde eine Frau leicht verletzt. Rund zwei Dutzend Hausbewohner mussten evakuiert werden. Es entstand ein grosser Sachschaden.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass das Feuer offensichtlich in einer Wohnung im 1. Stock des Mehrfamilienhauses ausgebrochen war. Als die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt kurze Zeit später mit einem grösseren Aufgebot vor Ort war, stellte sie eine sehr starke Rauchentwicklung fest.
Am Sonntagnachmittag ist in unwegsamen Gelände zwischen dem „Hofbergli“ und dem „Niederwiler Stierenberg“ ein grösseres Waldstück in Brand geraten.
Zur Brandbekämpfung stand unter anderem auch ein Helikopter im Einsatz. Verletzt wurde niemand.
Mutmasslich wegen einer Fahrlässigkeit brach gestern bei einem Garagenbetrieb ein Brand aus. Dieser richtete beträchtlichen Schaden an.
Betroffen war ein Garagenbetrieb an der Aarauerstrasse in Lenzburg. Augenzeugen bemerkten am Sonntag, 8. April 2018, um 16.50 Uhr schwarzen Qualm, der aus der Werkstatt drang. Nicht zuletzt aufgrund der Tankstelle, die sich in unmittelbarer Nähe befindet, rückte die Feuerwehr mit einem Grossaufgebot an.
In der Nacht auf Samstag kam es in Weinfelden innerhalb kurzer Zeit zu vier Bränden. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Kurz vor 3.15 Uhr entdeckte ein Passant einen brennenden Unterstand hinter einer Liegenschaft an der Pestalozzistrasse und schlug Alarm. Die Feuerwehr Weinfelden war rasch vor Ort und löschte den Brand. Während den Löscharbeiten wurden weitere Brände gemeldet.
Durch den Brand der Fassade eines Einfamilienhauses am frühen Samstagmorgen (7.4.2018) in Uster ist ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Beim Brand einer Scheune ist am frühen Samstagmorgen (7.4.2018) in Meilen ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am Freitagnachmittag (06.04.2018) brannte - aus noch ungeklärten Gründen - auf einem Parkplatz in Beringen ein Auto.
Personen wurden bei diesem Brand keine verletzt. Am Auto entstand jedoch Totalschaden.
Am 1. April 2018 ist an der Götzentalstrasse in Dierikon zu einem Brand gekommen. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist auf eine Feuerstelle vor dem Gebäude zurückzuführen.
Am Sonntag, 1. April 2018, 16:50 Uhr wurde der Polizei ein Brand eines Lagergebäudes an der Götzentalstrasse in Dierikon gemeldet.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.