Am Dienstagvormittag, 13. Dezember 2022, kurz nach 11.00 Uhr, kam es bei der Hafenstrasse in Birsfelden BL zu einem Zwischenfall, wobei Heizöl in den Rhein floss.
Die Feuerwehr konnte den Austritt stoppen und das Heizöl fachgerecht entsorgen.
Heute gegen 17:00 Uhr ereignete sich im Kreisel von Le Stand in Delémont ein Verkehrsunfall. Ein Autofahrer, der auf der Route de Porrentruy unterwegs war, übersah einen von links kommenden Radfahrer.
Es kam zu einem Zusammenstoss zwischen den beiden Teilnehmern. Infolge dieses Zusammenstosses stürzte der Radfahrer und verletzte sich. Dieser wurde von einem Krankenwagen versorgt und in die Notaufnahme des HJU in Delémont gebracht.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz nach 17:00 Uhr ein Verkehrsunfall im Gebiet von Serravalle (Weiler Malvaglia).
Nach einer ersten Rekonstruktion war ein 54-jähriger Schweizer Autofahrer, der in der Region lebt, auf der Via Campagnora unterwegs.
Am Donnerstag, den 15. Dezember 2022, findet ein offizieller Empfang zur Feier der Wahl von Frau Elisabeth Baume-Schneider in den Bundesrat statt.
In Delémont und Les Breuleux wird es zu Verkehrsstörungen und -einschränkungen kommen.
Telefonbetrug ist mittlerweile bekannt, aber das hindert die Ganoven nicht daran, es immer wieder zu versuchen und dabei besonders Senioren ins Visier zu nehmen.
Die Feiertage zum Jahresende kommen ihnen dabei zugute. In der Tat wurden innerhalb von fünf Tagen vier Fälle von Telefonbetrug angezeigt. Die Kantonspolizei informiert Sie, damit Sie sich besser davor schützen können.
Im vergangenen Monat wurde die Präventions- und Kontrollaktion "Distratti mai!" abgeschlossen, die von der Kantonspolizei im Rahmen des Projekts "Sichere Strassen" des Departements für Institutionen durchgeführt wurde.
Die Beamten sensibilisierten insbesondere für die Gefahren der Handynutzung und der damit verbundenen Ablenkung beim Autofahren, führten gezielte Kontrollen durch und ahndeten die zahlreichen festgestellten Verstösse.
Aus Südwesten hat in der Höhe eine markante Erwärmung eingesetzt. Gleichzeitig kommt allmählich schwacher Niederschlag auf. In einer ersten Phase fällt dieser in Form von Schnee. In der Nacht auf Mittwoch und am Mittwochvormittag geht der Niederschlag jedoch in Regen über.
Kommt es in der bodennahen Kaltluftschicht zu gefrierendem Regen? Wir schauen uns die Details an.
Der Kommission für Justiz und Sicherheit des Grossen Rats (KJS) wurde in den vergangenen Tagen mehrfach die Frage unterbreitet, weshalb der Verwaltungsrichter, gegen welchen zurzeit eine Strafuntersuchung läuft, noch im Amt ist respektive nicht „suspendiert“ wurde.
Dazu ist zur Klärung festzuhalten was folgt: Zuständig für Amtsenthebung und Amtseinstellung ist der Grosse Rat.
Am Montagabend, 12. Dezember 2022, kam es an der Schützenstrasse zu einem Auffahrunfall. Nach dem Unfall geriet eines der Fahrzeuge in Brand und musste von der Feuerwehr gelöscht werden.
Verletzt wurde niemand.
Rund 840 Mitarbeitende kümmern sich bei der Polizei im Kanton Luzern um die Sicherheit der Bevölkerung. Eine starke Vernetzung mit weiteren Institutionen unterstützt die effektive Arbeit der Polizei Luzern.
Die Bediensteten sind bei Unfällen, Delikten oder auch für die Verkehrsinstruktion in Schulen und Altersheimen, bei Streitigkeiten unter Nachbarn oder häuslicher Gewalt zur Stelle.
Die Polizei im Kanton Solothurn ist für die Sicherheit der Bevölkerung und die Abwehr von Gefahren zuständig.
Die Mitarbeitenden verhindern Straftaten oder klären Delikte auf. Dabei arbeitet die Kantonspolizei Solothurn bürgernah und vorausschauend und setzt auf viel Teamgeist. Grundlage für die Polizeiarbeit ist das Gesetz über die Kantonspolizei aus dem Jahr 1990.
Die Kantonspolizei Zürich ist für die Bevölkerung des Kantonsrund um die Uhr im Einsatz. Die Kapo gliedert sich in verschiedene Hauptabteilungen und Kommandobereiche.
Die Aufklärung und Prävention von Straftaten sowie weitere Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger stehen bei der Arbeit im Vordergrund.
Zwischen einem Auto und einem Lieferwagen ist es zu einer seitlich/frontalen Kollision gekommen. Eine Person wurde leicht verletzt.
Der Unfall ereignete sich am Dienstagmorgen (13. Dezember 2022), kurz vor 08:00 Uhr, auf der Kantonsstrasse zwischen Edlibach und der Verzweigung „Nidfuren“.
Am frühen Montagmorgen (12.12.2022) hantierte eine bislang unbekannte Täterschaft an einer Ladentüre eines Haushaltwarengeschäftes in der Hauptgasse in Appenzell.
Kurz vor 07.00 Uhr stellte eine Passantin zwei Personen fest, die sich in der Eingangsnische befanden und gegen die Türe schlugen.
Jeden Winter verunfallen rund 33 000 Arbeitnehmende auf den Schweizer Skipisten, rund 2300 davon schwer mit gravierenden Folgen. Ein konsequentes Warm-up wirkt schweren Verletzungen entgegen.
Die App „Slope Track“ unterstützt, sich und sein Fahrverhalten richtig einzuschätzen. Neu bietet die App ein Warm-up-Spiel in Augmented Reality mit Profiskisportlerin Wendy Holdener an.
Es braucht erstaunlich wenig, um zu viel Alkohol im Blut zu haben. Abbauen kann der Körper hingegen nur 0,1 bis 0,15 Promille pro Stunde. Die BFU empfiehlt deshalb, auch am Tag nach dem Betriebsfest oder der Weihnachtsfeier vorsichtig zu sein.
Im letzten Jahr gab es auf Schweizer Strassen 441 Schwerverletzte bei Unfällen mit der Hauptursache Alkohol – 21 Menschen starben. Fast jeder dritte dieser Unfälle wurde von einer Person auf dem Velo oder E-Bike verursacht.
Schneebedeckte Strassen und vereiste Scheiben bergen besondere Gefahren für alle Strassenbenutzenden.
Mit dem Wintereinzug müssen sich alle Fahrzeuglenkenden besonderen Herausforderungen stellen. Schneebedeckte Strassen fordern gute Winterausrüstungen der Fahrzeuge.
Am Dienstagmorgen (13.12.2022) brannte ein Linienbus aufgrund einer mutmasslich technischen Ursache aus. Beim Brand wurde niemand verletzt, es entstand jedoch ein Sachschaden in Höhe mehrerer zehntausend Franken.
Das Fahrzeug wurde anschliessend abgeschleppt.
Am Sonntag (11.12.2022), in der Zeit zwischen 10 Uhr und 12 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Büro an der Merkurstrasse eingebrochen.
Sie gelangte auf unbekannte Weise ins Haus und verschaffte sich gewaltsam durch die Tür Zutritt in die Büroräumlichkeiten.
In der Zeit zwischen Montagmorgen und Dienstagmorgen (13.12.2022) sind auf dem Kantonsgebiet drei Autofahrer und ein Lieferwagenfahrer angehalten worden, welche die Frontscheibe und teilweise auch die Seitenscheibe ihrer Autos nicht genügend vom Eis befreit hatten.
Sie wurden alle bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Montag (12.12.2022), um 13:40 Uhr, ist es auf der Poststrasse zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos gekommen. Eine 38-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von über 10'000 Franken.
Nach Angaben der Kriminalstatistik des Kantons St. Gallen, kam es im Jahr 2021 zu mehr als 800 Einbruchdiebstählen. Grund genug für die Kantonspolizei St. Gallen, wichtige Tipps zur Einbruchsprävention zu geben.
Die Kapo St. Gallen arbeitet bei der Einbruchsprävention mit der Schweizerischen Kriminalprävention SKP zusammen.
Eine Polizeipatrouille kontrollierte am Nachmittag ein verdächtiges Fahrzeug. Bei der Durchsuchung konnten mutmasslich gestohlene Waren im Wert von über fünftausend Franken sichergestellt werden.
Die drei Insassen wurden vorläufig festgenommen.
In der Nacht von Montag / Dienstag, 12./13. Dezember 2022, kurz vor 23.30 Uhr, ereignete sich in der Ausserdorfstrasse in Hemmiken BL ein Selbstunfall, wobei ein Personenwagen von der Strasse abkam und im abfallenden Strassenbord zum Stillstand kam.
Der Fahrzeuglenker blieb dabei unverletzt.
Am Montag, 12.12.2022, 15.45 Uhr, kam es auf der Sernftalstrasse in Engi zu einem Verkehrsunfall mit einer Strassenwalze.
Der 29-jährige Walzenfahrer beabsichtigte das Fahrzeug für den Abtransport auf einen Anhänger zu fahren.
Damit wir nicht einfach „ins kalte Wasser geschubst“ werden, steht uns während des Praxisjahres ein Coach – ein/e Polizist/in mit mehreren Jahren Erfahrung – zur Seite. Dieser begleitet uns im Alltag und wir dürfen ihn immer alles fragen.
Wenn wir zusammen Schicht haben, dann lässt mich mein Coach sehr selbstständig arbeiten und schaut mir mit einem prüfenden Auge über die Schulter. Er gibt mir gute Tipps, unterstützt mich und greift, wo nötig, ein.
Zwischen Juni 2021 und April 2022 beging eine russische Staatsangehörige zahlreiche Betrügereien und Betrugsversuche durch Paketbetrügereien.
Nachdem sie identifiziert und festgenommen worden war, wurde sie bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Am Freitagmorgen, 09.12.2022, kurz nach 06:00 Uhr, kam es auf der Kernserstrasse, zwischen Kerns und Sarnen-Kägiswil, zu einer Streifkollision zwischen einem Personenwagen und einem Mofa.
Die Lenkerin des Mofas wurde dabei verletzt. Der verantwortliche Fahrzeuglenker verliess die Unfallstelle ohne sich um die Mofalenkerin zu kümmern.
Am Montag, den 12. Dezember 2022, um 18:25, fuhr ein Lieferwagen, der von einem 59-jährigen Mann aus Le Locle gesteuert wurde, auf der Rue des Envers in westlicher Richtung.
Auf Höhe der Hausnummer 41 dieser Strasse kam es zu einer Kollision mit einem 52-jährigen Fussgänger aus Le Locle.
Am Montag, den 12. Dezember gegen 18:30 Uhr rückte die Feuerwehr der DPS 2 von Le Landeron auf der Hauptstrasse zwischen St-Blaise und Enges zu einem brennenden Fahrzeug aus.
Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Gestern gegen 17:00 Uhr ereignete sich auf der Hauptstrasse zwischen Boécourt und La Caquerelle ein Verkehrsunfall.
Kurz vor dem Restaurant von La Caquerelle rutschte ein Autofahrer auf der schneebedeckten Strasse aus, kam nach rechts von der Fahrtrichtung ab und landete in der Böschung.
Nach den ersten durchgeführten Ermittlungen, insbesondere den Befragungen des Fahrers des Fahrzeugs, des Beifahrers, der vor Ort anwesenden Personen und den Feststellungen am Tatort, kann die Staatsanwaltschaft folgende Angaben machen:
Am Freitagabend, den 9. Dezember 2022, trafen sich mehrere junge Männer in einem Lokal in der Rue des Longs Champs in Bassecourt, wo sie sich gewöhnlich aufhielten.
Am Sonntag, den 11. Dezember um 20.40 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 50-jährigen Einwohner von Boudry gesteuert wurde, auf dem Chemin de Perreux-Nord-CFF in Richtung Bevaix.
Als er in die Nähe des Endes des Weges kam, prallte er gegen einen Holzpfosten einer Barriere, die die Eisenbahngleise von der Strasse trennt.
In den vergangenen Tagen fand im Bundesstrafgericht in Bellinzona der jährliche Festakt der Kantonspolizei statt.
Anwesend waren die Präsidentin des Grossen Rates Luigina La Mantia, der Direktor des Departements für Institutionen Norman Gobbi, der Präsident des Bundesstrafgerichts Alberto Fabbri und der Generalstaatsanwalt Andrea Pagani.
Am Sonntag, den 11. Dezember um 20:20 Uhr fuhr ein Auto, das von einer 22-jährigen Einwohnerin von Cernier gesteuert wurde, auf der H10 in Richtung Fleurier.
Kurz vor der Einfahrt in das Dorf Brot-Dessous kam ihr Fahrzeug nach rechts und prallte gegen die Felswand und eine Bake.
Am Sonntag, den 11. Dezember um 13:08 Uhr rückten die DPS 1 NE und die DPS 1 des Montagnes in Valangin am Sorgereux 1 zu einem brennenden Gebäude aus.
Der Brand konnte von den Feuerwehrleuten schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Am Sonntag, 11. Dezember, um 11:25 Uhr, fuhr ein Auto, das von einer 23-jährigen Frau aus Nancy/Frankreich gelenkt wurde, auf der Tendentenstrasse von La Chaux-de-Fonds in Richtung Biaufond.
In den Côtes du Doubs, am Eingang einer Linkskurve, prallte sie in die linke Seite des Autos, das von einer 20-jährigen Frau aus Fournet-Blancheroche/Frankreich gesteuert wurde, die normal in die entgegengesetzte Richtung fuhr.
Am Samstag, den 10. Dezember 2022, gegen 14:00 Uhr, ereignete sich auf der Route des Chenolettes in der Gemeinde Château-d'Oex ein Unfall mit einem Fahrzeug.
Trotz des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte verstarb der Fahrer noch auf der Unfallstelle. Die Staatsanwaltschaft wurde informiert und eine Untersuchung durch den diensthabenden Staatsanwalt eingeleitet.
Die Ermittlungen zum Brand eines Wagenschopfes in Weier im Emmental von Ende Juli sind abgeschlossen. Die Ursache konnte nicht abschliessend geklärt werden.
Im Vordergrund steht eine technische Havarie an einem Elektroheizlüfter.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.