Schweiz

Au SG: Kollision zwischen Motorrad und PW - Motorradfahrer (38) verletzt

Am Sonntag (30.10.2022), kurz nach 17:40 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Der 38-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er musste mit der Rega ins Spital geflogen werden. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 10'000 Franken.

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Rebstein SG: E-Bike-Fahrer (82) nach Kollision mit Auto leicht verletzt

Am Sonntag (30.10.2022), kurz nach 14:40 Uhr, ist es auf der Riestrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen. Der 82-jährige E-Bike-Fahrer wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.

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Kapo Solothurn führt Präventionskampagne „Gemeinsam gegen Einbruch“

Mit dem heutigen Tag des Einbruchschutzes startet auch im Kanton Solothurn erneut die Präventionskampagne „Bei Verdacht Tel. 117 – Gemeinsam gegen Einbruch“. Die Polizei bittet damit die Bevölkerung, verdächtige Beobachtungen umgehend zu melden. Dank solcher Meldungen konnten schon oft Einbrecher/-innen festgenommen werden.

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Von 30 Minuten auf wenige Sekunden - Willkommen beim Zoll von morgen (Video)

Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) hat am Zoll Süd ein Pilotprojekt lanciert, um die Zollabfertigung von Handelswaren durch den Einsatz digitaler Verfahren zu beschleunigen. Das Projekt ist Teil des Programms DaziT und wurde in enger Zusammenarbeit mit der italienischen Agentur für Verbrauchssteuern, Zölle und Monopole (ADM) umgesetzt. Die erste Bilanz ist erfreulich: Knapp ein Monat nach Einführung werden bereits 40 Prozent der Transitvorgänge in Chiasso über die neue Schnellspur abgewickelt.

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Iran: An Weihnachten verhaftet, weil er Christ war

Am Open Doors Jugendanlass in Zofingen gab der in die Schweiz geflüchtete, iranische Christ Amin Afsharnaderi einen Einblick in die schwierige Lage der Christen in seiner Heimat. Und am Samstag, beim Open Doors Anlass, berichtete Tina (Vorname geändert) über die Herausforderungen, denen die Christen in Ostafrika gegenüberstehen. Amin Afsharnaderi wollte Mullah werden. Vor 15 Jahren fand er auf dem Schwarzmarkt eine Bibel. Er kaufte sie, weil er die Christen widerlegen wollte. Stattdessen wurde er selbst Christ. Sein Pastor warnte ihn damals, dass er Familie, Freunde und Job verlieren und im Gefängnis landen könnte.

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Frenkendorf BL: 57-jähriger Mann bedroht nach Streit Passanten mit Schusswaffe

Am Samstag, 29. Oktober 2022, kurz vor 19.00 Uhr, kam es beim Bahnhof Frenkendorf zu einem Streit zwischen mehreren Personen. Dabei zog ein 57-jähriger Mann eine Schusswaffe und bedrohte mehrere Passanten. Der mutmassliche Täter konnte durch eine Drittperson überwältigt und anschliessend der Polizei übergeben werden. Verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht Zeugen.

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Unfall in Altstätten SG: Sechs Verletzte bei Frontalkollision – darunter drei Kinder

Am Sonntag (30.10.2022), kurz nach 13:20 Uhr, sind auf der Kriessernstrasse, Höhe Innerer Seegraben, zwei Autos frontal zusammengestossen, wobei alle Fahrzeuginsassen verletzt wurden. Sechs Personen, darunter drei Kinder, mussten ins Spital gebracht werden. Es stand ein Grossaufgebot von Rettungskräften im Einsatz. Beide Autos erlitten Totalschaden.

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St.Gallen SG: Mutmasslich Auto angezündet

Am Sonntagmorgen (30.10.2022), kurz vor 6:40 Uhr, hat die Einsatzzentrale der Stadtpolizei St.Gallen die Meldung von einem brennenden Auto auf einem Parkplatz an der Oberstrasse erhalten. Die Feuerwehr konnte das Auto löschen. Als Brandursache steht Brandstiftung im Vordergrund. Ein 30-jähriger Portugiese wurde als Tatverdächtiger vorläufig festgenommen.

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Eiken AG: Jugendliche Diebe (Algerier, 16) festgenommen

Anwohner beobachteten am Sonntag, 30.10.2022. in Eiken zwei 16-jährige Jugendliche, die sich verdächtig verhielten. Kurz vor 07.00 Uhr am Samstag, 29. Oktober 2022, beobachtete eine Anwohnerin in Eiken, wie zwei Jugendliche von Fahrzeug zu Fahrzeug gingen und versuchten, diese zu öffnen. Einer zweiten Melderin fielen die beiden jungen Männer ebenfalls verdächtig auf. Die Kantonspolizei konnte die beiden 16-Jährigen antreffen und kontrollieren.

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Basel BS / Autobahn A2: Schweizer (22) mit 2,4 Promille unter Waffenhoheit gestoppt

Am Samstag, 29.10.2022, musste eine Patrouille der Verkehrspolizei unter Waffenhoheit einen 22-jährigen Schweizer Fahrzeuglenker stoppen. Kurz nach 22.30 Uhr erhielt die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Basel-Stadt die Meldung, dass auf der A2 in Fahrtrichtung Deutschland ein Fahrzeug mit platten Reifen auf der linken Seite unterwegs sei.

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Oberuzwil SG: Mann verletzt - Zeugenaufruf

Am Samstagabend (29.10.2022), kurz nach 18:20 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem verletzten Mann in Oberuzwil erhalten. Der 60-jährige Schweizer wies eine Stichverletzung im Bauchbereich auf. Eine 67-jährige Schweizerin wird verdächtigt, dem Mann die Stichverletzung zugefügt zu haben. Sie wurde festgenommen. Die Hintergründe des Vorgefallenen sind unklar und Gegenstand laufender Ermittlungen. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.

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Schwägalp AR: Raserdelikt mit Motorrad

Am Samstag, 29. Oktober 2022, fuhr ein Motorradlenker mit stark übersetzter Geschwindigkeit von der Schwägalp in Richtung Urnäsch.  Der 28 jährige Motorradlenker war kurz nach 1400 Uhr alleine mit dem Motorrad auf der Fahrt in Richtung Urnäsch, als er im Bereich Dürrenbach auf der Schwägalpstrasse einen Personenwagen überholte.

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Stadt St.Gallen SG: Fahrunfähigkeit durch Fahrzeuglenkerin – Zeugenaufruf

Am Montagnachmittag (24.10.2022) wurde durch die Stadtpolizei St.Gallen eine Fahrzeuglenkerin mit ihrem Auto an der Demutstrasse angehalten. Bei der Kontrolle wurde sie als fahrunfähig eingestuft. Vorgängig gingen mehrere Meldungen ein, dass ein Personenwagen in Schlangenlinien von Haslen AI via Teufen AR über die Umfahrungsstrasse nach St.Gallen fahre. Die Stadtpolizei sucht Auskunftspersonen.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.