Am späteren Montagabend (30.12.2019) hat sich in Neuhausen am Rheinfall ein Brand in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt, jedoch entstand erheblicher Sachschaden. Die Brandursache ist noch Gegenstand von Ermittlungen.
Bei einem Brand in einem Reiheneinfamilienhaus ist am Sonntagnachmittag (29.12.2019) in Winterthur ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Vier Personen wurden verletzt.
Gelsenkirchen. Bei einem Wohnungsbrand in Gelsenkirchen-Schalke kam für einen Bewohner die Hilfe zu spät.
Am 28.12.2019 gegen 23 Uhr liefen mehrere Anrufe in der Feuerwehrleitstelle ein, es wurde ein Wohnungsbrand gemeldet.
Am Freitag, 27. Dezember 2019, musste die Feuerwehr Stützpunkt Schwyz kurz nach 17 Uhr aufgrund eines Fahrzeugbrands nach Seewen ausrücken.
Eine Autolenkerin hatte während der Fahrt eine Rauchentwicklung im vorderen Fahrzeugbereich bemerkt.
Am Freitag (27.12.2019), kurz vor 18 Uhr, sind an der Sennrütistrasse zwei brennende Balkone entdeckt worden. Durch das Feuer wurden zwei Wohnungen so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass diese nicht mehr bewohnbar sind.
Der Sachschaden wurde auf mehrere hunderttausend Franken geschätzt. Die Brandursache wird abgeklärt.
Am Freitagvormittag ist in einem Mehrfamilienhaus in Stettlen ein Brand ausgebrochen. Ein Mann wurde verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Die Brandursache wird untersucht.
Die Ursache des Brandes von Anfang Dezember in Thun ist geklärt. Erkenntnissen zufolge war ein Adventskranz wegen einer brennenden Kerze in Brand geraten.
Das Feuer breitete sich in der Folge auf die Räumlichkeiten des Restaurants aus. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Bei einem Unfall am Freitagmorgen in Rüti bei Riggisberg ist ein Auto von der Strasse abgekommen und in einen Bach geraten.
Drei Personen wurden verletzt mit drei Ambulanzen ins Spital gebracht. Der Unfall wird untersucht.
Am Donnerstag (26.12.2019), kurz nach 20:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einem Mehrfamilienhaus am Zehnstadel erhalten. In einer Dachgeschosswohnung war ein Brand ausgebrochen.
Ein Grossaufgebot der Feuerwehr stand im Einsatz. Mehrere Personen mussten ins Spital.
Am Donnerstag (26.12.2019), kurz vor 21 Uhr, ist einer Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen auf der Autobahn A1 zwischen Kreuzbleiche und Winkeln ein brennendes Auto auf dem Pannenstreifen aufgefallen.
Alle Insassen konnten das Auto rechtzeitig verlassen.
Bei einem Adventskranzbrand in einer Mehrfamilienhauswohnung ist am späten Donnerstagnachmittag (26.12.2019) in Hombrechtikon Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Ein Schopf neben dem Jugendtreff Wenk in Aarau brannte am frühen Donnerstagabend nieder.
Brandursache ist noch unbekannt. Verletzt wurde niemand. Die Kantonspolizei sucht Zeugen.
Ein Brand zerstörte gestern in Staufen einen Schopf. Die Feuerwehr konnte das unmittelbar angrenzende Wohnhaus schützen und damit Schlimmeres verhindern.
Es entstand grosser Schaden. Die Ursache ist noch unklar.
In der Nacht auf Freitag ist die Kinderspielanlage des Kindergartens in Fislisbach niedergebrannt.
Brandursache ist noch unklar. Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Die Kantonspolizei sucht Zeugen.
Am Mittwoch (25.12.2019), kurz vor 13:30 Uhr, ist in einer Wohnung an der Chäsistrasse ein Brand entdeckt worden. Die dreistöckige Wohnung brannte vollständig aus und ist nicht mehr bewohnbar. Der Sachschaden beläuft sich auf einige hunderttausend Franken.
Die Brandursache ist nicht bekannt.
Vorläufig nicht mehr bewohnbar ist eine Wohnung in Schafisheim, wo eine vergessene Kerze gestern Nachmittag einen Brand verursachte.
Verletzt wurde niemand.
In einer Wohnung in Wettingen brach heute Morgen ein Brand aus. Die beiden Bewohner wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Es entstand erheblicher Schaden.
Am 24.12.2019, ca. 20.30 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Bahnhofstrasse in Riehen zu einem Brandfall.
Eine 67-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt.
Am 24.12.2019, ca. 17.00 Uhr, kam es in einer Liegenschaft an der Friedensgasse zu einem Brandfall.
Dabei wurde die 84-jährige Wohnungsinhaberin verletzt.
Der Brand in Herzogenbuchsee konnte in der Nacht auf Mittwoch gelöscht werden. An der Kirche entstand nach ersten Schätzungen Sachschaden in Millionenhöhe.
Die Ermittlungen zur Brandursache sind im Gang und gestalten sich aufwändig.
Am Dienstagabend ist der Brand im Turm der reformierten Kirche Herzogenbuchsee erneut ausgebrochen. Teile des Turmdachs sind eingestürzt und haben das Kirchenschiff beschädigt. Der Löscheinsatz der Feuerwehr ist aktuell im Gang und dauert voraussichtlich noch bis weit in die Nacht an.
Zwei naheliegende Liegenschaften sind vorsorglich evakuiert worden.
Am Dienstag ist in der reformierten Kirche in Herzogenbuchsee ein Brand ausgebrochen. Das Feuer im Kirchenturm konnte gegen Mittag grösstenteils gelöscht werden. Die Nachlöscharbeiten dauern an, ein Übergreifen auf das Kirchenschiff wurde verhindert. Verletzt wurde niemand, es entstand aber erheblicher Sachschaden.
Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
In der Nacht auf Dienstag, 24. Dezember 2019, ist in einem Restaurant in Oberiberg ein Brand ausgebrochen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Oberiberg konnten das Feuer rasch löschen. Personen wurden keine verletzt.
Ersten Ermittlungen zur Brandursache ergaben, dass das Feuer bei einem Getränkekühler ausgebrochen war.
An der Schlossgasse in Bottmingen BL zündete eine unbekannte Täterschaft in der Nacht von Montag auf Dienstag, 23. / 24. Dezember 2019, kurz nach 03.00 Uhr, in einem Fahrradunterstand ein Elektrofahrrad an.
Es entstand erheblicher Sachschaden. Die Polizei Basel-Landschaft sucht Zeugen.
Oberhausen. Nach einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Oberhausener Langemarkstraße, am Donnerstag, den 5. Dezember, gegen 22:30 Uhr, hat die Polizei Essen eine mehrköpfige Mordkommission gebildet, die intensiv die vielen Zeugenangaben und Spuren auswertet.
Die Mordkommission, gebildet aus Kriminalisten der verschiedenen Dienststellen der Polizei Essen und Oberhausen, arbeitet intensiv an der Aufklärung des schweren Brandes und des versuchten Mordes.
In der vergangenen Nacht ist es beim Restaurant Seehaus in der Stadt Luzern zu einem Brand gekommen. Aufgrund eines elektrotechnischen Defektes geriet die Holzterrasse in Brand.
Verletzt wurde niemand.
Am Montag, 23.12.2019, 06.25 Uhr, kam es an der Schiltstrasse in Glarus aus noch ungeklärten Gründen zu einem Brandfall in einem Wohnhaus.
Die Mieterin einer Wohnung im 6. Stock des Mehrfamilienhauses benachrichtigte den Feuerwehrnotruf, als sie ihrem Wohnzimmer Feuer bemerkte.
Die Ermittlungen zu einem Brand Ende Oktober vom Dachstock eines Einfamilienhauses in Attiswil sind abgeschlossen.
Demnach ist das Feuer auf eine Fahrlässigkeit zurückzuführen.
In der Nacht von Sonntag auf Montag, 22. / 23. Dezember 2019, kurz nach 01.30 Uhr, geriet auf einem Familiengartenareal an der Birseckstrasse ein Gartenhaus in Vollbrand.
Ein weiteres Gartenhaus wurde stark beschädigt. Verletzt wurde niemand.
Am Sonntagmorgen, 22.12.2019 stellten die Betreiber des Naturfreundehauses in Brittnau fest, dass die Fassade des Gebäudes massiv beschädigt wurde.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitagabend, 20.12.2019, um 17:00 Uhr wurde der Schaffhauser Polizei gemeldet, dass eine mobile WC-Anlage in der Stadt Schaffhausen am Brennen sei.
Der Brand konnte durch aufmerksame Mitarbeiter der Stadtpolizei vollständig gelöscht werden.
In dieser Nacht wurde die Intervention der Feuerwehr und der Kantonspolizei wegen einer Rauchentwicklung in einer Wohnung in Freiburg verlangt. Gemäss ersten Erkenntnissen ist der Brand eines offenen Kamins am Ursprung des Schadenfalls.
Es wurde niemand verletzt, Ermittlungen werden aufgenommen.
Heute Nachmittag haben die Feuerwehr und die Kantonspolizei wegen eines brennenden Fahrzeugs in Gumefens interveniert.
Gemäss ersten Erkenntnissen ist ein technischer Defekt Ursache des Brandes. Es wurde niemand verletzt, das Fahrzeug wurde komplett zerstört.
Am Freitag ist in Lagerräumlichkeiten in Gutenburg ein Brand ausgebrochen. Das Feuer konnte rasch gelöscht und ein Übergreifen auf das angrenzende Wohngebäude verhindert werden. Ermittlungen zum Brand sind im Gang.
Bei der Kantonspolizei Bern ging am Freitag, 20. Dezember 2019, kurz vor 0820 Uhr, die Meldung ein, dass an der Dorfstrasse in Gutenburg (Gemeinde Madiswil) ein Brand ausgebrochen sei.
Im Untergeschoss einer Liegenschaft kam es am Freitag zu einem Brandausbruch. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Eine Person musste zur Kontrolle in Spital gebracht werden.
Die Ermittlungen der Kantonspolizei wurden eingeleitet.
Am Donnerstagabend ist auf der Julierstrasse in Lantsch/Lenz ein Auto heftig mit einer Leitplanke kollidiert und in Brand geraten.
Die beiden Insassen verletzten sich, einer davon erlitt schwere Brandverletzungen.
Am Freitagmorgen brannte es in einem Garagenbetrieb in Amriswil. Es wurde niemand verletzt.
Der Garagist stellte um ca. 5.00 Uhr in seinem Betrieb an der Kreuzlingerstrasse eine starke Rauchentwicklung fest und alarmierte die Feuerwehr.
Am Donnerstag brannte es im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhausen in Münchwilen. Es wurde niemand verletzt.
Um 15.40 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, es brenne auf dem Sitzplatz der Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses an der Eschlikonerstrasse.
Dahlerbrück. Nach dem Brand am 9. Dezember im Keller eines Mehrfamilienhauses in Schalksmühle ermittelte die Polizei wegen vorsätzlicher Brandstiftung.
Nachbarn bemerkten in der Nacht Flammen im Keller des Mehrfamilienhauses im Ortsteil Dahlerbrück und alarmierten die Feuerwehr.
Essen/Katernberg. Am 18.12.19 um 19:02 Uhr haben zwei aufmerksame Passanten einen Wohnungsbrand in Essen/Katernberg auf der Schonnebeckhöfe bemerkt.
Als sie die Flammen sahen, die aus dem Fenster drangen, rannten die beiden jungen Männer sofort in das Mehrfamilienhaus und ergriffen den sich dort befindenden Feuererlöscher. Sodann löschten sie die Flammen in der Küche.
Im Lehrlingshaus in Samedan ist am Mittwochabend ein Brand ausgebrochen.
Mehrere Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins örtliche Spital eingeliefert.
In der Nacht auf Donnerstag brannte in Oberdorf ein älteres Wohnhaus mit angebauter Scheune komplett nieder. Verletzt wurde niemand.
Für die Brandursachenabklärungen sind umgehend Untersuchungen eingeleitet worden.
Infolge fahrlässigem Umgang mit Raucherware fing eine Matratze Feuer. Die Person, welche sich in der Wohnung aufhielt, sowie zwei Nachbarn musste zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
Ein Anwohner meldete am Mittwoch, 18. Dezember 2019 kurz vor 15 Uhr dem Feuerwehrnotruf, dass er einen Schwellbrand festgestellt habe. Eine Person beklage sich bereits über Atemnot.
Auf einem Balkon ist ein Adventskranz in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte die Flammen rasch löschen, verletzt wurde niemand.
Die Polizei mahnt zur Vorsicht im Umgang mit Kerzen.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.