Am Montag wurden in Tägerwilen bei einer Kollision zwischen zwei Autos drei Personen verletzt.
Zwei Frauen mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Bei einem Selbstunfall am Sonntagmorgen (31.03.2024) in Regensdorf hat sich eine Personenwagenlenkerin mittelschwere Verletzungen zugezogen.
Kurz vor 10 Uhr fuhr ein mit zwei Personen besetzter Personenwagen auf der Neuen Dällikerstrasse von Regensdorf herkommend Richtung Dällikon.
Am Freitagabend ist es auf dem Zälggässli in Kaufdorf zu einem Selbstunfall eines Lieferwagens mit zwei Fahrzeuginsassen gekommen.
Eine Person wurde schwer verletzt an der Unfallstelle angetroffen. Eine zweite Person konnte wenig später angehalten werden. Ermittlungen zu den Ereignissen laufen.
Am Freitag (29.03.2024), kurz nach 06:30 Uhr, ist es auf der Seebleichestrasse zu einem Selbstunfall eines Autofahrers gekommen.
Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Am Donnerstag (28.03.3024), kurz nach 11:00 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale eine Meldung über eine Gewässerverschmutzung eines Seitengewässers der Glatt im Bereich Riederen erhalten.
Gemäss aktuellen Erkenntnissen gelangte eine unbekannte Menge an Jauche über ein Rohr von einem Landwirtschaftsbetrieb in das Gewässer. Ein 46-jähriger Landwirt wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem elektrischen Leichtmotorfahrrad sind am Donnerstagabend (28.03.2024) in Dietlikon zwei Jugendliche verletzt worden.
Kurz nach 19 Uhr fuhr eine 45-jährige Personenwagenlenkerin auf der Dietlikonstrasse Richtung Dietlikon.
Am Donnerstagabend ist in Liebefeld ein Zug mit einem Auto kollidiert. Es wurden keine Personen verletzt.
Infolge des Unfalls kam es zu Einschränkungen im Bahnverkehr. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Unfall aufgenommen.
Auf dem vermeintlich kürzesten Weg ist ein Auto auf dem Fussweg entlang des Ägerisees stecken geblieben.
Das Fahrzeug musste von der Feuerwehr geborgen werden.
Auf der Autobahn A5 bei Luterbach, in Fahrtrichtung Zürich, hat sich am Mittwochnachmittag, 27. März 2024, eine Auffahrkollision mit drei beteiligten Fahrzeugen ereignet.
Dabei hat sich die Lenkerin eines Kleinwagens Verletzungen zugezogen, die eine Einweisung durch den Rettungsdienst in ein Spital erforderlich machten.
Am Dienstagabend ist es in Reutigen zu einer Kollision zwischen einem Motorfahrrad und einem Personenwagen gekommen.
Der Motorfahrradlenker wurde dabei schwer verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Der Unfall wird untersucht.
Am Dienstag, 26. März 2024, gingen bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Basel-Stadt mehrere Notrufe wegen einer im Rhein treibenden Person ein.
Die Rettungskräfte konnten wenig später eine Frau bergen.
Am Sonntagabend (24.03.2024), kurz vor 21:15 Uhr, ist es auf der Niederbürerstrasse zu einem Selbstunfall von einem Auto gekommen.
Es entstand Sachschaden von über 100'000 Franken.
Am Montag (25.03.2024), kurz vor 20:55 Uhr, ist es auf der Riedenerstrasse zu einer Frontalkollision zwischen einem Lieferwagen und einem Postauto gekommen.
Der 57-jährige Lieferwagenfahrer wurde als fahrunfähig eingestuft und war ohne gültigen Führerausweis unterwegs. Er wurde leicht verletzt. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich keine Fahrgäste im Postauto.
Am Montagmorgen hat in Frauenfeld ein 68-jähriger Mann seine 74-jährige Ehefrau getötet. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen.
Kurz vor 7.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Information ein, dass in einem Haus im Quartier Langäcker ein Mann beabsichtige, seine Ehefrau zu töten und sich selbst das Leben zu nehmen.
Am letzten Samstagabend, 23.03.2024, fuhr ein 41-jähriger brasilianischer Autolenker auf der Herrenrütistrasse in Richtung Dorf Engelberg.
Ausgangs der Rechtskurve kam er aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit und momentaner Unaufmerksamkeit von der Strasse ab.
In Schaanwald ist es am Montag zu einem Verkehrsunfall mit einem Bus gekommen, der glücklicherweise keine Fahrgäste mitführte.
Eine Person wurde verletzt, am Fahrzeug entstand Sachschaden.
Am Sonntagmorgen (24. März 2024, ca. 05.45 Uhr) verlor ein 21-jähriger Mann auf der Zentralstrasse die Kontrolle über das Auto und fuhr damit gegen einen Baum.
Verletzt wurde niemand.
In Trimbach hat sich am Samstagabend, 23. März 2024, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Dieses rutschte eine Böschung hinunter und kollidierte in der Folge mit einer Hauswand.
Der Autolenker wurde dabei leicht verletzt.
Am Freitagnachmittag, 22. März 2024, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Wollerau eine seitliche Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Die beiden Fahrzeuglenkenden wurden leicht verletzt. Die Kantonspolizei Schwyz sucht Zeugen.
Bei einem Selbstunfall ist am Donnerstagmittag (21.03.2024) in Rüschlikon ein Lastwagenchauffeur tödlich verletzt worden.
Kurz nach 12 Uhr hielt ein Chauffeur seinen Anhängerzug auf der talwärts führenden Eggstrasse an und verliess die Führerkabine.
Bei einem Arbeitsunfall in Rümlang ist am Donnerstagnachmittag (21.03.2024) ein Mann tödlich verletzt worden.
Am frühen Nachmittag wollte ein Mann in einer Autoreparaturwerkstatt Arbeiten unter einem Personenwagen ausführen.
Am Mittwoch (20.03.2024), kurz vor 9:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen eine Meldung über einen geplatzten Jaucheschlauch erhalten.
Gemäss aktuellen Erkenntnissen gelangten mehrere tausend Liter Jauche in den Stegbach und anschliessend in die Thur.
Am Dienstag (19.03.2024), kurz nach 13:10 Uhr, ist es auf der Unterdorfstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Kind gekommen. Der 9-jährige Knabe wurde schwer verletzt.
Er wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Am Dienstag (19.03.2024), kurz vor 17 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen eine Meldung über eine Gewässerverschmutzung im Eberliwiesbach erhalten.
Später stellte sich heraus, dass auch die Bäche Dorfaach sowie Länderenaach verschmutzt sind.
Bei einer Kollision zwischen einer Fussgängerin und einem Personenwagen am Montagmittag (18.03.2024) in Oetwil am See hat die Passantin lebensbedrohliche Verletzungen erlitten.
Sie ist ist in der Nacht auf Dienstag im Spital verstorben.
Am frühen Sonntagnachmittag (17.03.2024) kam es zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos in Thayngen, wobei zwei Personen leicht verletzt wurden.
An den involvierten Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Am Sonntag, 17. März 2024, ist es in Reute zu einem Selbstunfall mit einem Lieferwagen gekommen.
Die beiden Fahrzeuginsassen erlitten Verletzungen und wurden ins Spital überführt. Die Strasse musste während der Dauer der Rettungs- und Bergungsmassnahmen gesperrt werden.
Diese Woche befassten sich die Einsatzleiter der Berufs- und Milizfeuerwehr mit dem Entlastungsstollen Sihl-Zürichsee.
Wie verändert sich dadurch die Ausgangslage bei in einer Hochwassersituation?
Am Sonntagnachmittag ist in Bern ein Auto bei einem Selbstunfall mit einem Baum kollidiert. Der Lenker und die Beifahrerin wurden mit je einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Beide sind beim Unfall verletzt worden. Der Unfallhergang wird untersucht.
Eine anonyme, telefonische Drohung hat zu einem Polizeieinsatz beim Pflegezentrum Baar geführt. In diesem Zusammenhang wurde vor Ort ein verdächtiger Gegenstand gefunden.
Dieser wurde durch Spezialisten des Forensischen Instituts Zürich gesichert und untersucht.
Am Samstag, 16. März 2024, ist es in Bühler zu einem Unfall mit drei Personenwagen gekommen.
Drei Personen wurden leicht verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Freitagnachmittag ist es in Wimmis zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Ein Lenker und eine Lenkerin sowie zwei weitere Insassen wurden dabei verletzt. Der Verkehr wurde während den Unfallarbeiten wechselseitig geführt.
Eine Drohung hat am Donnerstagmorgen (14.03.2023) in Winterthur einen Grosseinsatz der Rettungskräfte ausgelöst.
Kurz vor 2 Uhr ging in den Einsatzzentralen der Kantonspolizei Zürich und der Stadtpolizei Winterthur eine Drohung ein, wonach in Winterthur in einem Fahrzeug ein gefährlicher Gegenstand deponiert worden sei.
Nach einem Verkehrsunfall auf der A3 bei Richterswil ist am Dienstagabend (12.3.2024) ein Mann noch auf der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen erlegen.
Kurz nach 22.30 Uhr ist es auf der A3 Richtung Chur kurz nach der Autobahneinfahrt Richterswil zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Am Dienstag (12.03.2024), um 14:10 Uhr, ist es auf der Umfahrungsstrasse H16 zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen.
Eine 43-jährige Frau kam dabei ums Leben.
Am Montag (11.03.2024), kurz vor 19 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen eine Meldung über eine Gewässerverschmutzung im Chrobel- und Hofenbach erhalten.
Gemäss aktuellen Erkenntnissen gelangten mehreren tausend Liter Jauche aus einem Jauchesilo eines Landwirtschaftsbetriebes in die Bäche. Es kam zu geringem Fischsterben.
Am Montagmorgen ist ein Auto in Schwarzenberg rechts von der Strasse geraten und frontal gegen einen Baum geprallt.
Der eingeklemmte Autofahrer wurde durch die Feuerwehr befreit und durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Am Sonntagabend ist ein Mann in Walkringen mit seinem Elektromobil verunfallt und schwer verletzt worden.
Er wurde mit einem Helikopter der Rega ins Spital gebracht, wo er später am Abend seinen schweren Verletzungen erlag. Der Unfall wird untersucht.
Während dem Föhnsturm vom Samstag auf Sonntag (9./10. März 2024) wurde ein Anhänger vom Vorplatz eines Gewerbebetriebes an der Gontenstrasse weggeblasen und fiel rund 3 Meter tief in die angrenzende Wiese.
Beim Anhänger handelt es sich um eine mobile Oelheizung, weshalb rund 50 Liter Heizöl ausflossen.
Am Samstag (09.03.2024), kurz vor 12:00 Uhr, hat ein 15-Jähriger auf der Ernetschwilerstrasse einen Selbstunfall verursacht.
Dabei entstand erheblicher Sachschaden.
Am späten Donnerstagabend ist in Burgistein ein Auto von der Strasse abgekommen und in der Folge zirka 60 Meter eine Waldböschung hinuntergestürzt.
Das Auto kam in einem Bach zum Stillstand. Der Lenker und der Beifahrer wurden verletzt. Der Unfall wird untersucht.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.