In der Nacht auf Sonntag ist es in Thun zu einem Polizeieinsatz gekommen. Die Einsatzkräfte wurden nach der Rückkehr von Anhängern des FC Thun von einem Auswärtsspiel mit Steinen beworfen.
Es mussten Mittel eingesetzt werden.
Am Sonntag ist in einer Wohnung in Huttwil ein lokaler Brand ausgebrochen. Dieser war bereits bei Eintreffen der Einsatzkräfte gelöscht.
Eine Frau wurde verletzt und musste mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen werden.
Der Bundesrat will die Massnahmen gegen Gewalt an Frauen und gegen häusliche Gewalt verstärken. Er hat an seiner Sitzung vom 13. November 2019 eine neue Verordnung verabschiedet.
Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt sind auch in der Schweiz weit verbreitet und verursachen grosses Leid. In der polizeilichen Kriminalstatistik wurde 2018 mit 18'522 Straftaten ein neuer Höchststand im Bereich der häuslichen Gewalt registriert, das sind 1'498 Straftaten mehr als im Vorjahr (+8,8%). Jede Woche ist eine Person Opfer eines Tötungsversuchs. Letztes Jahr starben 27 Personen, davon 24 Frauen.
Die Meldung eines Wasserleitungsbruchs hat am Samstagnachmittag einen grösseren Einsatz von Mitarbeitenden der Berufsfeuerwehr Bern, der Kantonspolizei Bern und von Energie Wasser Bern (ewb) ausgelöst: Eine Versorgungsleitung war geborsten und grosse Mengen Wasser ergossen sich über die Länggassstrasse und angrenzende Strassen.
Ursache und Schadenhöhe sind noch nicht bekannt.
Am Freitagnachmittag ist ein Rollerlenker in Bern gestürzt. Er wurde dabei schwer verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Es werden Zeugen gesucht – so etwa ein Velofahrer, der in Bereich des Unfallorts unterwegs gewesen war.
Am Donnerstagabend hat sich in Nidau ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin ereignet. Die Fussgängerin wurde verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Es werden Zeugen gesucht.
Am 21. März 2019 wurde im St. Galler-Ring ein 7-jähriges Kind Opfer eines Tötungsdelikts. Die Ermittlungen der Sonderkommission der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass sich der 7-jährige Knabe nach Schulschluss auf den Weg nach Hause machte.
Unterwegs wurde er plötzlich von einer unbekannten Person attackiert und niedergestochen. Dabei wurde er lebensgefährlich verletzt. Mehrere Personen leisteten Erste Hilfe und alarmierten die Polizei sowie die Rettungsdienste.
Der rasche Abgleich von DNA-Profilen und Fingerabdrücken ist ausschlaggebend dafür, dass Ermittlungen vorangebracht und Zusammenhänge zwischen verschiedenen Fällen – sowohl in der Schweiz als auch im Ausland – erkannt werden können.
Damit die Schweizer Polizei rasch in Erfahrung bringen kann, welche anderen Länder Informationen zu DNA-Profilen oder Fingerabdrücken haben, mit deren Hilfe Ermittlungen vorangebracht werden können, hat der Bundesrat in seiner Sitzung vom 13. Dezember 2019 das Vernehmlassungsverfahren über die Genehmigung und Umsetzung von drei internationalen Kooperationsabkommen eröffnet.
Am Donnerstagnachmittag ist es auf der A6 bei Bern zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Auto gekommen. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden. Zur Klärung des Unfalls werden Zeugen gesucht.
Bei der Kantonspolizei Bern ging am Donnerstag, 12. Dezember 2019, kurz nach 1525 Uhr, die Meldung ein, dass es auf der Autobahn A6 bei Bern zu einem Unfall gekommen sei.
In der Nacht auf Samstag hat ein Mann zwischen La Neuveville und Twann Verletzungen erlitten.
Er musste sich ins Spital begeben. Um den Hergang und die Umstände der Ereignisse zu klären, werden Zeugen gesucht.
Am Dienstagnachmittag ist in Thun ein Brand ausgebrochen. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr rasch lokalisiert und gelöscht werden.
Wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung mussten zwei Personen mit Ambulanzen ins Spital gebracht werden. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens wurden aufgenommen.
Seit zwei Jahren werden auch im Kanton Bern regelmässig Anrufe von "falschen Polizisten" verzeichnet. Die Betrüger versuchen die Angerufenen dazu zu bewegen, ihnen Bargeld zu übergeben- angeblich, um es in Sicherheit zu bringen. So haben die Täter im Kanton Bern fast eine halbe Million Franken erbeutet.
Die Kantonspolizei Bern will die potentiellen Zielpersonen möglichst direkt sensibilisieren und zählt dazu auch auf die Mithilfe von Angehörigen.
Die Kantonspolizei Bern hat am Dienstag drei Männer angehalten, die dringend verdächtigt werden, in einen Handel mit Betäubungsmittel verwickelt zu sein.
Bei Hausdurchsuchungen wurden über 5 Kilogramm Heroin sichergestellt.
Am Samstagabend ist auf der A8 bei Unterseen bei einer Geschwindigkeitskontrolle ein Auto mit 149 km/h statt den erlaubten 80 km/h gemessen worden.
Der Lenker wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
In der Nacht auf Sonntag sind in Biel bei einer tätlichen Auseinandersetzung zwei Personen verletzt worden. Sie wiesen Schnittverletzungen auf.
Die Kantonspolizei Bern ermitteln und sucht Zeugen.
In der Nacht auf Sonntag ist in Bern ein Mann von zwei Tätern angegriffen und ausgeraubt worden. Er wurde verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Bern konnte einen tatverdächtigen Jugendlichen anhalten.
Im Rahmen von Ermittlungen zu drei Raubdelikten in Burgdorf und in Kirchberg, welche im Juli und August 2019 verübt worden waren, konnte die Kantonspolizei Bern vier mutmassliche Täter identifizieren.
Sie werden sich für die Raube vor der Justiz zu verantworten haben.
Seit Anfang November wird ein 22-jähriger Tourist aus Mexiko vermisst. Trotz umfangreichen Nachforschungen konnte sein Aufenthaltsort bislang nicht geklärt werden.
Die Kantonspolizei Bern bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Die Schweiz arbeitet im Kampf gegen den Terrorismus eng mit der Organisation der Vereinten Nationen (UNO) zusammen.
Am Donnerstag, dem 5. Dezember 2019, stellte sie dem Ausschuss des Sicherheitsrats zur Bekämpfung des Terrorismus (CCT) in New York die jüngsten Anpassungen ihres Dispositivs zur Terrorismusbekämpfung vor, die sie infolge des letztjährigen Besuchs der UNO-Expertinnen und Experten vorgenommen hat.
Am Donnerstagmorgen ist es bei Wangen an der Aare zu zwei Unfällen gekommen. Eine Autolenkerin wurde verletzt mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Der Verkehr musste für mehrere Stunden wechselseitig geführt werden.
Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Der Autolenker, der am Mittwoch nach einem Unfall in Meiringen schwer verletzt und mit einem Helikopter ins Spital gebracht worden war, ist in der Nacht am Donnerstag im Spital seinen Verletzungen erlegen.
Der Mann, der bei einem Unfall am Mittwoch in Meiringen schwer verletzt worden war (s. Meldung vom 4. Dezember 2019), ist in der Nacht auf Donnerstag, 5. Dezember 2019, im Spital verstorben. Es handelt sich um einen 68-jährigen Schweizer aus dem Kanton Bern.
Im dritten Teil der nationalen Kampagne zur Prävention von Cyberbetrug macht die Kantonspolizei Bern zusammen mit anderen Schweizer Polizeikorps und der Schweizer Kriminalprävention auf das Thema Finanzagenten ("Money Mules") aufmerksam. Eine Betrugsform, bei der sich die Opfer ebenfalls strafbar machen.
Die Kantons- und Stadtpolizeien der Schweiz und die Schweizer Kriminalprävention haben im Juni dieses Jahres eine nationale Präventionskampagne lanciert, um die Bevölkerung für die möglichen Gefahren im Zusammenhang mit der Nutzung des Internets zu sensibilisieren.
Am Mittwochmorgen ist in Bern ein Raub auf eine Apotheke verübt worden. Unter Mithilfe eines aufmerksamen Zeugen konnte der mutmassliche Täter wenig später angehalten werden.
Die Meldung zum Raub auf eine Apotheke an der Genfergasse in Bern ging bei der Kantonspolizei Bern am Mittwoch, 4. Dezember 2019, kurz nach 0820 Uhr ein.
Am Mittwochmorgen ist es zwischen Meiringen und Brienz zu einem Selbstunfall gekommen. Der Verunfallte musste schwer verletzt mit der Rega ins Spital geflogen werden.
Die Kantonspolizei Bern ermittelt zum Unfall.
Die Frau, die am Freitagnachmittag bei einem Unfall schwer verletzt worden ist, ist am Montag im Spital verstorben.
Die Ermittlungen zum Unfallhergang sind im Gang.
Am Sonntagnachmittag ist in Wangenried ein Auto mit 144 km/h gemessen worden. Erlaubt sind auf dem betreffenden Strassenabschnitt maximal 80 km/h.
Der Lenker wird sich vor der Justiz zu verantworten haben.
Die Feuerwehr der Stadt Bern pflegt mit den Milizfeuerwehren der Nachbargemeinden ein kameradschaftliches Verhältnis und arbeitet seit Jahren eng mit ihnen zusammen. Bisher fand die gegenseitige Unterstützung vorwiegend bei Einsätzen statt.
Neu wird die Zusammenarbeit auf die individuellen Bedürfnisse der verschiedenen Feuerwehren abgestimmt und geht über eigentliche Einsätze hinaus.
Ein Velofahrer ist am Dienstag im Langnau im Emmental bei einer Kollision mit einem Auto zu Fall gekommen und dabei verletzt worden. Das Auto fuhr ohne anzuhalten weiter.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Sonntagabend ist in Muri bei Bern ein Kind bei einem Verkehrsunfall verletzt worden. Das Mädchen und eine Frau wurden von zwei Ambulanzen ins Spital gebracht.
Die Frau konnte das Spital am Montag wieder verlassen.
Am Freitagnachmittag hat die Kantonspolizei Bern in Uttigen zwei mutmassliche Einbrecher, ein Mann und eine Frau, angehalten.
Der Mann war gültig zur Verhaftung ausgeschrieben und wurde ins Gefängnis überführt. Seine Begleiterin wurde vorläufig festgenommen. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Am Freitagnachmittag hat sich in Lamboing ein schwerer Selbstunfall ereignet. Der Lenker erlag trotz den Rettungsmassnahmen noch auf der Unfallstelle seinen Verletzungen.
Die Kantonspolizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Am Freitagnachmittag ist es in Leuzigen zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine Lenkerin wurde schwer verletzt und mit der Rega in ein Spital geflogen. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen.
Seit mehreren Wochen gehen wieder vermehrt Meldungen zu Anrufen von "falschen Polizisten" ein. Die Personen, die sich als Polizisten ausgeben, sprechen sowohl Hoch- als auch Schweizerdeutsch.
Sie versuchen, die Angerufenen zu Bargeldübergaben zu bewegen, wobei das Geld teilweise an öffentlichen Orten deponiert werden soll. In einem Fall vom Oktober erbeuteten "falsche Polizisten" so 16'000 Franken. Die Kantonspolizei Bern mahnt zur Vorsicht und gibt Tipps.
Die Kantonspolizei Bern hat am Donnerstag in Bern eine Indoor-Hanfanlage ausgehoben. Im Zuge einer Hausdurchsuchung wurden über 3300 Hanfpflanzen in unterschiedlichen Wachstumsstadien sowie Gerätschaften zum Hanfanbau sichergestellt. Ein Mann wurde angehalten und vorläufig festgenommen.
Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Am Freitagmorgen ist es auf der A6 bei Allmendingen zu einer Auffahrkollision zwischen drei Autos gekommen. Zwei Lenkerinnen wurden beim Unfall verletzt und mit Ambulanzen ins Spital gebracht.
Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Gewalt ist als Erziehungsmittel in der Schweiz auch heute noch verbreitet. Das bestätigen die Ergebnisse neuerer Studien. Auch wenn physische Gewalt weniger oft vorkommt als vor 25 Jahren, sind wie schon damals die jüngsten Kinder am meisten davon betroffen. Zudem geben 2/3 der befragten Eltern an, psychische Gewalt anzuwenden.
Die Eidgenössische Kommission für Kinder- und Jugendfragen EKKJ bezieht in einem Positionspapier Stellung, formuliert ihre Forderungen und ruft Behörden und Politik zum Handeln auf. Aktueller Anlass ist der Beginn des Verfahrens, in dem die Schweiz dem UN-Kinderrechtsausschuss Bericht erstattet über ihre Fortschritte in der Umsetzung der Kinderrechtskonvention.
Die Ermittlungen zu einem Raserdelikt von Anfang Oktober in Bern sind weitgehend abgeschlossen.
Der Autolenker ist geständig und wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Donnerstagnachmittag hat ein Mann einen Raubüberfall auf eine Apotheke in Biel verübt. Er flüchtete mit der Beute. Es wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Nach dem Fussballspiel zwischen dem BSC YB und dem FC Porto ist es rund ums Stadion zu verschiedenen Auseinandersetzungen gekommen. Die Polizei musste intervenieren und kurzzeitig Mittel einsetzen.
Vier Personen wurden angehalten.
Am Mittwochabend haben zwei maskierte Männer einen bewaffneten Raubversuch auf einen Tankstellenshop in Steffisburg verübt. Sie konnten nichts erbeuten und flüchteten in unbekannte Richtung.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen eingeleitet und sucht Zeugen.
In der Nacht auf Dienstag hat die Kantonspolizei Bern dank einem Hinweis aus der Bevölkerung in Reichenbach im Kandertal zwei mutmassliche Diebe festnehmen können. Die Männer haben mehrere Diebstähle sowie einen Fahrzeugeinbruchdiebstahl gestanden.
Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Mitarbeitende der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) haben in Kreuzlingen einen Mann beim versuchten Schmuggel von 250 pyrotechnischen Fackeln und 240 Blitzknallkörpern erwischt.
An der Wiesenstrasse in Kreuzlingen fiel den EZV-Mitarbeitenden ein Mann auf, der mit drei grossen Kartonschachteln am Strassenrand stand.
Am Mittwochabend ist ein Mann bei einem Angriff in Biel mit einer Stichwaffe schwer verletzt worden. Er wurde ins Spital geflogen. Der mutmassliche Täter wurde angehalten.
Die zuständige Staatsanwaltschaft wird Untersuchungshaft beantragen. Weitere Ermittlungen zu den genauen Umständen und dem Hergang der Ereignisse sind im Gang.
Der Bundesrat lehnt die Volksinitiative "Bestimmung der Bundesrichterinnen und Bundesrichter im Losverfahren (Justiz-Initiative)" ab. Dies hat er an seiner Aussprache vom 27. November 2019 entschieden.
Die Wahl von Richterinnen und Richtern per Losverfahren führt zu einer Entscheidung nach dem Zufallsprinzip, was die Akzeptanz des Gerichts und seiner Urteile schwächen würde. Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) wird dem Bundesrat bis am 26. August 2020 einen entsprechenden Botschaftsentwurf unterbreiten.
Am Donnerstagabend findet im Stade de Suisse in Bern das Europa-League-Spiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Porto statt. Matchbesuchern wird eine frühzeitige Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen.
Das Europa-League-Spiel zwischen dem BSC YB und dem FC Porto wird am Donnerstag, 28. November 2019, um 1855 Uhr, angepfiffen. Der Einlass ins Stadion erfolgt ab 1730 Uhr.
Am frühen Montagabend ist in einem Mehrfamilienhaus in der Altstadt von Biel ein Feuer ausgebrochen. Im Zuge des Einsatzes wurde im Innern des Gebäudes eine leblose Person aufgefunden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zu den Umständen und zur Brandursache aufgenommen.
Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.
Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.
Die Organisation der Polizei in Bern
Die Führung der Polizei in Bern obliegt dem Kommandanten, der dem Korps und den rund 2.500 Mitarbeitenden vorsteht. Die Kantonspolizei gliedert sich in vier verschiedene Regionalpolizeigebiete sowie für Abteilungen.
Die Regionalpolizeidienststellen im Überblick:
Regionalpolizei Seenland-Berner Jura
Regionalpolizei Mittelland-Emmental-Oberaargau
Regionalpolizei Berner Oberland
Regionalpolizei Bern
Die Abteilungen der Polizei im Detail:
Abteilung Ressourcen und Dienstleistungen
Abteilung Planung und Einsatz
Abteilung Technik
Kriminalabteilung
Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Die Kriminalabteilung übernimmt bei schweren Straftaten
Die Kriminalabteilung der Berner Polizei ist zuständig bei schweren Straftaten wie Kapitalverbrechen, Wirtschaftskriminalität oder bandenmässigen Einbruchdiebstählen. Die Bereiche Spezialfahndungen und Forensik unterstützen die Arbeit innerhalb der Abteilung. Die Spezialfahndungen übernehmen bei schweren Delikten und stehen mit besonderen Fachkenntnissen in digitaler Forensik, Observation oder Kriminalanalyse zur Verfügung. Die Forensik übernimmt die Untersuchung an Tatorten und wertet diese mit modernsten Technologien aus. Die Mitarbeitenden unterstützen bei der Rekonstruktion eines Tathergangs.
Die Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Innerhalb der Polizei im Kanton Bern gibt es in der Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention einen eigenen Bereich, der sich um Tierdelikte kümmert. Die Bediensteten übernehmen Aufgaben ausserdem bei Umweltkriminalität und sind für Arbeitssicherheit, Lärmakustik und Lasertechnik zuständig. Auch wenn es um Straftaten gegen Tier oder verlorene und gefundene Tiere geht, übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Fachstelle Umweltkriminalität spüren Umweltsünder auf und übernehmen bei illegal entsorgtem Abfall. Auch bei Gewässer-, Luft- oder Bodenverschmutzung sind die Kolleginnen und Kollegen dieser Abteilung vor Ort. Lärmbeschwerden oder Beschwerden über Laserquellen gehen die Mitarbeitenden ebenfalls auf den Grund.
Bei der Polizei im Kanton Bern arbeiten nicht nur Menschen, im Dienst sind zudem 60 Diensthunde, die verschiedene Aufgaben übernehmen. Dazu zählen die Suche nach gefährlichen Gegenständen, die Überwachung oder Sicherung und das Anhalten gefährlicher Personen. Die Vierbeiner sind auch bei der Suche nach Betäubungsmitteln, Sprengstoff oder Brandmitteln und Notengeld im Einsatz.
Neben Diensthunden verfügt die Polizei im Kanton Bern über einen Reiterzug, der aus 15 Reiterinnen und Reitern besteht, die gemeinsam mit ihren Pferden Sicherheitsaufgaben übernehmen. Nach Angaben der Polizei gibt es den Reiterzug bereits seit 1914. Die berittene Polizei ist vor allem in der Prävention, etwa bei der Verhinderung von Einbrüchen oder Diebstählen. Auch sicherheitspolizeiliche Aufgaben obliegen den Bediensteten ebenso wie die Suche nach Personen in unwegsamem Gelände.
Polizei in Bern sorgt für Sicherheit im Strassenverkehr
Die Polizei im Kanton Bern kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf im Verkehr. Die Mitarbeitenden prüfen, ob Verkehrsregeln eingehalten werden und sind bei einem Verkehrsunfall zur Stelle. Zudem übernehmen die Kolleginnen und Kollegen die Verkehrsinstruktion von Schulklassen und zeigen den Kindern, wie sie sich korrekt im Strassenverkehr verhalten. Die Verkehrsinstruktorinnen und Instruktoren führen zudem die Veloprüfungen mit Schulklassen durch. Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil und findet in der Regel in der 5. Klasse statt. Darüber hinaus kümmern die Mitarbeitenden sich um die Sicherheit auf den Schulwegen der Kinder.
Wichtige Hinweise gibt die Polizei Bern zum richtigen Verhalten bei einem Verkehrsunfall. Wer einen Unfall beobachtet, sollte sich zunächst einen Überblick verschaffen und am eigenen Fahrzeug Warnblinker und Abblendlicht einschalten. Zum eigenen Schutz sollte eine Warnweste getragen werden. Zudem ist ein Pannendreieck mindestens 50 Meter, wenn schnell gefahren wird 100 Meter von der Unfallstelle entfernt aufzustellen. Gab es Verletzte, sollte Erste Hilfe geleistet werden. Wichtig ist, die Rettungsdienste umgehend zu alarmieren. Handelt es sich um einen Unfall mit einem Wildtier, ist ebenfalls die Polizei zu kontaktieren. Ein angefahrenes Tier ist unter Umständen gefährlich, so dass Vorsicht geboten ist.
Sicherheit für die Berner Gewässer
Die Seepolizei der Kantonspolizei Bern ist für die Sicherheit auf den Gewässern im Kantonsgebiet zuständig. Die Bediensteten sind an insgesamt vier Standorten tätig und sorgen mit Patrouillen und Kontrollen für Ordnung. Zudem überwacht die See Polizei den öffentlichen Verkehr sowie Veranstaltungen auf den Gewässern.
Medienstelle der Polizei in Bern
Informationen über die Einsätze der Polizei verbreitet die Medienstelle regelmässig auf Deutsch und Französisch. Die Abteilung dient als Ansprechpartner für alle Medienschaffenden und stellt bei Bedarf Kontakte innerhalb der Polizeibehörde her.
Auf repräsentative Aufgaben übernimmt die Polizei in Bern. Seit 1983 gibt es eine eigene Ehrenformation, die mit den historischen Uniformen der Berner Milizinfantrie auftritt. Bei Anlässen wie Staatsbesuchen oder Festen tritt die Ehrenformation an.
Rund um die Uhr im Einsatz – die Notfallzentrale
Im Notfall sind die Mitarbeitenden der Polizei in Bern sofort für die Bevölkerung im Einsatz. Wer sofort dringend Hilfe benötigt, erhält unter den Notfallnummern 112 oder 117 direkt Unterstützung. Spezielle Rufnummern gibt es für Eltern, Kinder und Jugendliche oder auch für einen psychiatrischen Notfall. Auf der Internetseite der Polizei Bern finden Sie zudem die Kontakte für das Frauenhaus Bern oder die Opferhilfe. Bei einem Unfall oder einer Notsituation auf der Autobahn werden Sie über die Notrufsäulen direkt mit der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern verbunden.
Nicht immer ist ein persönlicher oder telefonischer Kontakt notwendig. Die Polizei in Bern bietet mit der Online Polizeiwache die Möglichkeit bequem über das Internet eine Anzeige zu erstatten. Informationen zu verschiedenen Themen sind ebenfalls über die Online Wache zu finden.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei Bern
Die Polizei Bern setzt sich für Prävention ein und sorgt dafür, dass es nicht zu Unfällen und Straftaten kommt. Die Bediensteten bieten daher Schulungen und Beratungen zu verschiedenen Themen an. So führen die Mitarbeitenden beispielsweise vor Ort eine Analyse zum Einbruchschutz durch. Für die Wohnbevölkerung und die Unternehmen des Kantons Bern stehen diese Termine zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es zum Thema „Zielgerichtete Gewalt“ Sicherheitsberatungen und Analysen für Behörden und Bildungseinrichtungen.
Geht es um Fragen der baulich-technischen Sicherheit, bietet die Polizei im Kanton Bern Informationsveranstaltungen an. Auch rund um den Schutz vor Diebstahl, Raub und Betrug gibt es entsprechende Veranstaltungen. Die Beratungen stellt die Polizei Bern nicht nur persönlich, sondern auch in elektronischer Form zur Verfügung. Zu verschiedenen Themen finden Interessierte Grundwissen auf der Webpräsenz der Polizei. Eltern haben Gelegenheit, sich über das sichere Velofahren und die Vorbereitung auf die Veloprüfung mit ihren Kindern vorzubereiten.
Kantonales Bedrohungsmanagement für die Sicherheit im Kanton
Unter der Führung der Polizei Bern arbeitet das Kantonale Bedrohungsmanagement. Verschiedene Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen. Die Kooperation soll dazu dienen, mögliche Gewaltspiralen vorzeitig zu durchbrechen. Zuständig ist die Fachstelle Bedrohungsmanagement in der Polizeibehörde Bern.
Die Fachstelle Alarmierung der Kantonspolizei ist Ansprechpartner für Feuerwehren, Zivilschutzorganisationen oder zivile Führungsorgane. Hier laufen zudem automatische Gefahrenmeldungen auf, die direkt an die Polizei weitergeleitet werden.
Bewilligungen für private Sicherheitsunternehmen
Private Sicherheitsunternehmen, die im Kanton Bern ihre Dienste anbieten möchten, benötigen bestimmte Bewilligungen. Die genauen Vorgaben stimmen die Unternehmen direkt mit der Berner Polizeibehörde ab. Unter anderem geht es im die Bewilligung verschiedener Sicherheitsdienstleistungen wie Zutrittskontrollen oder Sicherheitstransporten. Nicht jede Dienstleistung ist bewilligungspflichtig, genaue Auskünfte dazu erteilt die Polizei Bern.
Einblicke in die Berner Polizeiarbeit
In einem eigenen Blog gibt die Polizei Bern einen Einblick in den Polizeialltag. Beiträge über die vielfältigen Berufe sind hier ebenso zu lesen, wie unterhaltsame Geschichte, aus der Arbeit der Polizei. Zudem lesen Interessierte Wissenswertes rund um verschiedene Themen wie Sicherheit. Ein wichtiges Thema des Blogs ist der Schutz des eigenen Zuhauses.
Für Privatpersonen sind der Einbruchschutz sowie der Schutz vor Betrug von entscheidender Bedeutung. Die Polizei Bern gibt wichtige Tipps zur erfolgreichen Umsetzung eines Einbruchschutzes. Nach einer Sicherheitsberatung durch einen Bediensteten der Polizei gilt es, die Ratschläge umzusetzen. Die Polizei weist darauf hin, dass idealerweise zunächst mehrere Angebote seriöser Firmen eingeholt werden sollten. Bei Rückfragen stehen die Mitarbeitenden der Polizei gern für Fragen und Ratschläger zur Verfügung.
Lesenswert sind auch die Beiträge, die sich mit einer Ausbildung bei der Polizei in Bern beschäftigen. Die Kantonspolizei bietet die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungen zu absolvieren. Interessant sind Erfahrungsberichte von Bediensteten, wer sich für eine Arbeit bei der Polizei in Bern interessiert, bekommt hier Informationen aus erster Hand – es lohnt sich also, einmal in den Blog zu schauen und ein wenig zu stöbern!
Wissenswertes zum Kanton Bern
Im Kanton Bern leben mehr als 1’034’000 Menschen. Hauptort ist die schweizerische Hauptstadt Bern. Die Geschichte der Kantonspolizei geht zurück bis ins Jahr 1804, als der Landjägerkorps des Kantons Bern gegründet wurde. Die Landjäger waren zunächst vor allem für den Schutz der Grenzstationen zuständig und sollten Bettler und Landstreicher aus dem Stadtgebiet fernhalten. Wer sich für die Polizeiarbeit und die Geschichte und die Arbeit der Polizei im Kanton interessiert, schaut bei einer Führung hinter die Kulissen. Gruppen buchen auf Wunsch eine Führung durch das Kriminalmuseum der Stadt. Auch für Schulen, Heime oder Vereine und andere Gruppen gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Standorten eine Führung zu buchen.