Während einer Suche mit Google wird plötzlich ein Fenster eingeblendet und nichts geht mehr. Der Computer reagiert nicht und das Fenster lässt sich mit Mausklicks nicht mehr schliessen. Der PC sei mit Viren verseucht und man müsse unbedingt Microsoft anrufen. Eingeblendet wird eine Schweizer Telefonnummer. Ruft man dort an, so nimmt ein Call Center ab und behauptet von Microsoft zu sein. Dies stimmt aber nicht. Es handelt sich um Betrüger.
Neu an dieser Masche: Nicht die Betrüger rufen an, sondern man soll die Betrüger selber anrufen.
Bis zu Beginn der kommenden Woche bleibt uns im Norden das sehr unbeständige Wetter mit immer wieder durchziehenden Fronten erhalten.
Dabei pendelt die Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und rund 1500 Metern. Auf den Bergen kommt viel Neuschnee dazu, die Lawinengefahr bleibt mindestens erheblich. Dazu ist es zeitweise auch windig, auf den Bergen sogar stürmisch, insbesondere am Samstag. Für Abwechslung ist also weiterhin gesorgt!
Am Mittwochmittag ist es in Klosters beim Einfahren auf die Prättigauerstrasse zu einem Verkehrsunfall zweier Autos gekommen. Zwei Personen zogen sich dabei Verletzungen zu.
Am Mittwoch kurz vor 13 Uhr fuhr eine 27-jährige Autolenkerin von Klosters her auf der Zubringerstrasse in die Prättigauerstrasse ein.
Die Kantonspolizei Graubünden hat in Igis ein Ehepaar ermittelt, das mit Betäubungsmitteln handelte. Den beiden wird vorgeworfen, in den letzten drei Jahren über ein Kilo Heroin verkauft zu haben.
Dem 56-jährigen Schweizer und der 54-jährigen Schweizerin wird vorgeworfen, zwischen Juni 2018 und Juni 2021 über drei Kilogramm Heroin angekauft und teilweise konsumiert zu haben.
Die Schneefälle haben am Dienstag (30.11.2021) auf dem Churer Stadtgebiet zu insgesamt vier Verkehrsunfällen geführt. Personen wurden dabei nicht verletzt. An den Fahrzeugen entstandenen Sachschäden.
Die Unfälle sind auf die winterlichen Strassenverhältnisse, beziehungsweise auf das Nichtanpassen der Geschwindigkeit an die gegebenen Strassenverhältnisse zurückzuführen.
In den letzten Tagen waren wieder einige Autofahrer als sogenannte Iglu-Fahrer unterwegs. Nur ein Guckloch in die Frontscheibe kratzen reicht nicht. Die Sicht ist dann so stark eingeschränkt, dass solche Verkehrsteilnehmer sich und andere gefährden.
Dieses Verhalten kann einen Führerausweisentzug zur Folge haben.
Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn in Chur hat sich am Montag ein Personenwagen auf das Dach überschlagen. Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Ein 61-jähriger Automobilist fuhr am Montag um 16.20 Uhr auf der Südspur der Autobahn A13 in Richtung Domat/Ems. Um 16.20 Uhr wechselte er nach ersten Erkenntnissen im Bereiche der Ausfahrt Chur Nord von der Normal- auf die Überholspur.
Der Kommandant der Kantonspolizei Graubünden hat eine Frau sowie zwei Männer aus Südbünden für die Polizeiausbildung gewählt. Die drei Rekrutierten werden während zwei Jahren für den polizeilichen Berufsalltag ausgebildet.
Seit dem Jahr 2016 werden Bündner Polizeiaspirantinnen und Polizeiaspiranten mit italienischer Muttersprache an der Scuola cantonale di polizia (SCP) in Giubiasco ausgebildet.
In Printmedien sind vermehrt Inserate aufgetaucht, die darauf abzielen, dass Leute ihre Vermögenswerte veräussern. Die Inserate täuschen lukrative Angebote vor.
In den letzten Monaten sind in verschiedenen Printmedien Inserate aufgetaucht, in welchen sich die Inserenten für Pelze, Silberbesteck, Möbel oder Bilder interessieren. Vielfach zielt ihr Interesse auch auf Gold, Goldschmuck, Edelsteine und vieles mehr.
In Disentis ist es am Sonntagnachmittag zu einem Brand in einer Wohnung gekommen. Eine Frau wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital transportiert.
Am Sonntag ging vor 16.45 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung ein, dass es in einer der oberen Wohnungen eines Hauses in Disentis brenne.
Gestern gab es zunächst nur einzelne Schneeschauer, in den tiefsten Lagen waren auch noch Regentropfen mit dabei. Im Laufe des Nachmittags breiteten sich die Niederschläge weiter aus, in der Nacht konzentrierte sich der Schneefall entlang der Alpen. Das Resultat ist ein winterlicher Wochenstart!
Wie geht es nun mit dem Schnee weiter?
In Arosa ist am Sonntagnachmittag ein Auto von der Strasse gerutscht. Der Fahrer sowie seine beiden Mitfahrerinnen zogen sich dabei leichte Verletzungen zu.
Der 30-jährige Autolenker fuhr am Sonntag kurz nach 16 Uhr auf der Schanfiggerstrasse talwärts. Knapp einen Kilometer ausserhalb der Ortschaft Arosa rutschte das Auto links von der Strasse und kam auf der rechten Seite liegend in einem Bach zum Stillstand.
Am Sonntagabend (28.11.2021) ist es auf der Emserstrasse nahe der Stadtgrenze zu einer heftigen Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Drei Personen verletzten sich dabei.
Die 35-jährige Personenwagenlenkerin fuhr kurz nach 18.00 Uhr über die Emserstrasse Richtung Chur. Kurz nach der Stadtgrenze kam es zu einer heftigen Frontalkollision mit einem entgegenkommenden Personenwagen eines 57-jährigen Fahrzeuglenkers.
Der Gleitschirmpilot, welcher am letzten Sonntag in Arosa beim Starten abgestürzt ist (Polizei.news berichtete) ist verstorben.
Der 75-jährige Gleitschirmpilot war am Sonntag, 21.11.2021, beim Starten aus einer Höhe von zirka zehn Meter abgestürzt und anschliessend noch rund hundert Meter einen steilen Abhang hinuntergerutscht.
Am Freitagabend ist es auf der Südspur der Autobahn A13, zirka 1 Kilometer vor der Ausfahrt Landquart, zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Eine 19-jährige Lenkerin eines Personenwagens fuhr um 17:00 Uhr auf der Autobahn von Maienfeld in Richtung Landquart. Zirka einen Kilometer vor der Ausfahrt Landquart fuhr eine Personenwagenlenkerin aus noch nicht geklärten Gründen einem Personenwagen auf das Heck auf.
Schon in den letzten Tagen war oft die Rede vom ersten Schnee – jetzt ist er da! In der Nacht breiteten sich Niederschläge aus, dabei sank die Schneefallgrenze schon bis in tiefe Lagen.
In der Folge gab es heute vielerorts ein winterliches Erwachen, die Landschaft ist leicht angezuckert. Der Winter gibt also im Flachland seine Ouvertüre. Aber ist er gekommen, um zu bleiben?
Am Donnerstagnachmittag hat sich auf einer Baustelle in Selma ein Arbeitsunfall zugetragen. Ein Mann erlitt dabei schwere Fussverletzungen.
Der 62-Jährige wurde gegen 14.15 Uhr durch einen rückwärtsfahrenden Raupenbagger erfasst und durch die Stahlraupen am unteren Beinbereich schwer verletzt. Anwesende Arbeitskollegen betreuten den Mann bis zum Eintreffen eines Ambulanz-Teams des Stützpunktes Roveredo.
Am Donnerstagabend, (25.11.2021), kurz nach 19:00 Uhr, ist es an der Comercialstrasse, auf der Höhe des Einkaufszentrums City West zu einem Selbstunfall gekommen. Dabei zog sich die 68-jährige Fahrzeuglenkerin Verletzungen im Gesicht zu.
Die Fahrzeuglenkerin verliess die Tiefgarage des Einkaufszentrums und fuhr über die Comercialstrasse in Richtung Kalchbühlstrasse.
Im Churer Rheintal häufen sich Diebstähle aus meist unverschlossenen Fahrzeugen. Die Kantonspolizei Graubünden bittet Geschädigte erneut (Polizei.news berichtete am 16.10.2020), den Spurenschutz aktiv zu unterstützen.
Seit Anfang Oktober 2021 entwendete die unbekannte Täterschaft sowohl zu Tages- als auch Nachtzeiten aus über vierzig, meist unverschlossenen, Fahrzeugen Wertgegenstände. Die Diebstähle fanden insbesondere im Churer Rheintal, vereinzelt auch in benachbarten Tälern, statt. Die Kantonspolizei Graubünden ruft die folgenden Punkte in Erinnerung:
An seiner Sitzung vom 24. November 2021 hat der Bundesrat die aktuelle Lage der Pandemie vertieft analysiert. Er schätzt die epidemische Situation als kritisch ein. Angesichts der aktuell relativ tiefen Belastung der Intensivpflegestationen mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten und der grossen regionalen Unterschiede hält er eine schweizweite Verschärfung der Massnahmen derzeit nicht für angezeigt.
Er hält an der mit den Kantonen vereinbarten Zusammenarbeit fest, wonach bei regional unterschiedlicher Entwicklung der Pandemie die Kantone die notwendigen Massnahmen ergreifen. Mit kantonalen Massnahmen und der konsequenten Umsetzung der Basismassnahmen durch die Bevölkerung wie Abstand halten, Maske tragen, Lüften und Testen will der Bundesrat eine Überlastung der Spitäler möglichst verhindern.
In Flims ist in ein Einfamilienhaus eingebrochen worden. Ohne etwas zu entwenden, richtete die unbekannte Täterschaft einen Sachschaden von mehreren tausend Franken an.
Am Dienstagnachmittag erhielt die Kantonspolizei Graubünden die Meldung, dass in den vergangenen zwei Wochen in ein sporadisch bewohntes Einfamilienhaus an der Via Plaids eingebrochen worden sei.
Nach einer ruhigen Phase mit Hochnebel wechselt jetzt die Wetterlage pünktlich auf das erste Adventswochenende. Bald befinden wir uns in einer ausgeprägten Troglage.
Schnee ist ab dem Freitag auch im Flachland möglich, in den Bergen gibt es bis Montag einiges an Neuschnee.
Ein potentieller Käufer meldet sich über WhatsApp und teilt mit, dass er die Ware kaufen will.
Da er aber weit weg wohnt, bittet er den Verkäufer, die Ware per Post zu senden. Kurz darauf bekommt der Verkäufer einen Link angeblich von der Post, der bestätigt, dass die Ware bereits bezahlt sei.
Am Dienstag (23.11.2021) um 19:20 Uhr fuhr der 32-jährige Fahrradlenker abwärts über die Scalettastrasse und bog nach links in die Badusstrasse ein. Gleichzeitig setzte der hinter ihm fahrende 15-jährige Motorradlenker zum Überholen an.
Folglich kam es zur Kollision zwischen den beiden Lenkern. Durch den Sturz verletzte sich der Motorradlenker am linken Bein und wurde mit der Rettung Chur ins Kantonsspital Graubünden überführt.
Am Dienstag (23.11.2021) um 10.20 Uhr fuhr der 54-jährige Sattelschlepperlenker und der 64-jährige Wohnmobillenker hintereinander auf der Autobahn A13 in Richtung Süden.
Beim Anschluss Chur Süd verliessen sie die Autobahn in Richtung Sommeraustrasse. Auf der Waffenplatzstrasse kurz vor der Lichtsignalanlage Waffenplatz-/Sommeraustrasse fuhr das Wohnmobil dem Sattelschlepper hinten auf. Durch die Kollision wurde niemand verletzt.
Am Dienstagvormittag hat ein Mottbrand in einem Einfamilienhaus in Chur einen grösseren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Den Brand hatte die Feuerwehr rasch gelöscht.
Kurz nach 11.15 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung ein, wonach bei einem Einfamilienhaus an der Loëstrasse in Chur eine starke Rauchentwicklung feststellbar sei. Die mit rund zwanzig Einsatzkräften ausgerückte Feuerwehr Chur konnte den Brand rasch löschen. Zuvor wurden zwei Bewohner durch Patrouillen der Stadpolizei Chur aus dem Haus in Sicherheit gebracht.
Am Sonntag ist am Weisshorn in Arosa ein Gleitschirmpilot beim Starten abgestürzt. Dabei verletzte er sich schwer.
Beim Start um 13 Uhr verlor der 75-Jährige die Kontrolle über seinen Gleitschirm und stürzte aus einer Höhe von zirka zehn Metern ab. Nach dem Aufprall rutschte er noch rund hundert Meter den steilen Abhang hinunter.
In der Nacht auf Sonntag hat sich in Obersaxen ein Verkehrsunfall mit einem Personenwagen ereignet. Ein Jugendlicher wurde dabei schwer am Kopf verletzt.
Drei Kollegen fuhren gegen 3 Uhr morgens in Obersaxen Richtung St. Martin. Der 17-Jährige befand sich auf dem Beifahrersitz des Personenwagens. Im Weiler St. Martin liess er die Scheibe herunter und streckte den Kopf aus dem Fenster.
Der heutige Start in die neue Woche ist eine ziemlich trübe Angelegenheit, auch im weiteren Wochenverlauf tut sich die Sonne in den tiefen Lagen schwer. Bis inklusive Donnerstag bleibt das Wetter unspektakulär. Ab Freitag wird es wieder interessanter, die ersten Schneeflocken bis in tiefere Lagen liegen in der Luft.
In der vergangenen Nacht hat ein Schub feuchter Luft unser Land erreicht. Ein Mittelmeertief sorgt heute Montag im Süden für weiteren Nachschub, auf der Alpennordseite nimmt dagegen tagsüber der Einfluss eines kräftigen Hochs mit Zentrum bei Irland mehr und mehr zu – es trägt den Namen Walpurga.
Bern, 22.11.2021 - Ab dem 1. Dezember 2021 ist die neue Autobahnvignette an den üblichen Verkaufsstellen erhältlich. Sie hat die Grundfarbe „Violett metallic“. Die Jahreszahl auf der Klebeseite ist hellblau, jene auf der Vorderseite weiss. Die Vignette kostet weiterhin 40 Franken.
Die vom 1. Dezember 2021 bis zum 31. Januar 2023 gültige Vignette kann wie gewohnt bei Tankstellen und Garagen, an den Schaltern der Post sowie bei den Strassenverkehrsämtern und Zollstellen bezogen werden. Fahrzeugführerinnen und -führer sind aufgefordert, verfallene Vignetten von der Frontscheibe zu entfernen, um mögliche Sichtbehinderungen zu vermeiden.
Am Samstagvormittag ist oberhalb Schiers Wiesland durch einen Brand zerstört worden.
Am Samstag um 10.16 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung ein, dass auf Gemeindegebiet Schiers, im Bereiche Grüscher Älpli, ein bewilligtes Räumungsfeuer durch aufkommenden Wind ausser Kontrolle geraten sei.
Am Samstagnachmittag (20.11.2021) um 13:40 Uhr ist es im Kreisel Quader-/Masanser- strasse zu einer Kollision zwischen einem Fahrradfahrer und einem Personenwagen gekommen.
Der Fahrradfahrer verletzte sich leicht.
Am Samstagmittag (20.11.2021) ist es kurz nach 11 Uhr auf der Kreuzung Wiesental-/Giacomettistrasse zu einer frontal-seitlichen Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Verletzt wurde niemand.
Am Freitagmittag (19.11.2021) kollidierte ein Personenwagenlenker beim Abbiegen mit einem Wasserhydranten. Verletzt wurde niemand.
Der 45-jährige Personenwagenlenker fuhr über die Bienenstrasse in Richtung Kasernenstrasse. Als er nach rechts zu den Parkplätzen der Kasernenstrasse 30 abbiegen wollte, kollidierte er mit dem angrenzenden Wasserhydranten.
Am Mittwochvormittag ist in Duvin ein Maschinist mit seinem Arbeitsgerät von einer steilen Alpstrasse abgekommen und in ein Tobel gestürzt. Dabei wurde er tödlich verletzt.
Am Mittwoch kurz nach 18.15 Uhr erhielt die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung, wonach auf der Alpstrasse bei der Örtlichkeit Sum la Val in Duvin der Bündnerzaun durchbrochen sei.
Der eingesetzte ausserordentliche Staatsanwalt hat das Verfahren gegen den ehemaligen Präsidenten des Kantonsgerichts von Graubünden wegen Urkundenfälschung im Amt etc. eingestellt. Der Entscheid ist noch nicht rechtskräftig.
Gestützt auf die Strafanzeigen eines Kantonsrichters und einer betroffenen Person erteilte die Kommission für Justiz und Sicherheit der Staatsanwaltschaft Graubünden die Ermächtigung zur Durchführung einer Strafuntersuchung gegen den Kantonsgerichtspräsidenten Norbert Brunner wegen Urkundenfälschung im Amt etc. Dem Beschuldigten wurde vorgeworfen, er habe in einer Erbschaftssache ein durch das zuständige Dreiergremium bereits beschlossenes Urteil nachträglich und ohne Rücksprache mit seinen Mitrichtern in einem zentralen Punkt abgeändert.
In Chur hat am Mittwochabend die Meldung über einen gasähnlichen Geruch in einem mehrstöckigen Haus einen Einsatz mehrerer Blaulichtorganisationen ausgelöst. Das betroffene Haus wurde vorübergehend evakuiert.
Kurz nach 20 Uhr erhielt die Kantonspolizei Graubünden die Meldung, dass in einem Treppenhaus an der Steinbruchstrasse in Chur ein seltsamer Geruch wahrgenommen werde.
Das Hoch Valentina sorgt bis Sonntag für ruhiges Hochdruckwetter mit teilweise Nebel oder Hochnebel im Flachland und viel Sonne in den Bergen, erst am Sonntag ziehen aus Westen zunehmend hohe Wolken auf.
Nach kurzfristig auch in den Bergen mehr Wolken am Montag herrschen am Dienstag nochmals hochdruckbestimmte Verhältnisse. Ab Mitte kommender Woche zeichnet sich dann ein Wetterwechsel ab.
Es war ein historisches Ereignis für den Kanton Graubünden aber auch für die ganze Schweiz: Die Gefängnisinsassen des Sennhofs in Chur wurden in die neue Justizvollzugsanstalt uüberführt.
DOK hat den komplexen Umzug von Beginn weg begleitet.
Die Notwendigkeit, die Bevölkerung vor Hassrede und Desinformation im Internet zu schützen, erfordert auch in der Schweiz eine breite Diskussion.
Der Bundesrat hat das UVEK beauftragt, ihm bis Ende 2022 in einem Aussprachepapier aufzuzeigen, ob und wie Kommunikationsplattformen reguliert werden könnten. Dies auch mit Blick auf die Stärkung der Nutzerrechte und den Umgang mit intransparenten Geschäftspraktiken. Er stützt sich dabei auf einen Bericht des BAKOM zu den Chancen und Risiken von Facebook, Youtube und Google.
Am Dienstagmittag sind auf der Schanfiggerstrasse im Tunnel Calfreisen zwei Personenwagen frontal kollidiert. Beide Lenker wurden verletzt.
Ein 72-jähriger Personenwagenlenker fuhr gegen 12.45 Uhr von Castiel in Richtung Chur. Kurz vor dem Ausgang des Tunnels Calfreisen fuhr er im Bereich einer Baustelle in einer unübersichtlichen Linkskurve auf der Gegenfahrbahn. Es kam zur Kollision mit einem bergwärts fahrenden Personenwagen.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurden im Rahmen der vom Kanton Obwalden koordinierten Polizeiaktion Contralpi zwischen dem 01.11.2021 und dem 14.11.2021 auf der Nord-Süd-Achse sowie auf dem Schienennetz rund 500 Fahrzeuge und mehr als 1'000 Personen kontrolliert.
Die Kontrollen wurden von der Kantonspolizei, dem Polizeikorps Zentralschweiz, dem Polizeikorps Graubünden, in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Zollverwaltung, der Transportpolizei, der Militärpolizei und fedpol durchgeführt.
In letzter Zeit häufen sich Meldungen wegen Erpressungen über soziale Medien.
Im Vertrauen erstellte Nacktaufnahmen werden dazu genutzt, Geld oder weitere Nacktaufnahmen zu erpressen.
Auf Anordnung des Bundesamtes für Justiz (BJ) sind heute in den Kantonen Graubünden, St. Gallen, Tessin und Zürich 6 Personen gestützt auf italienische Auslieferungsersuchen in Auslieferungshaft genommen worden. Die italienischen Behörden werfen ihnen namentlich Betäubungsmitteldelikte und teilweise auch Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation vor.
Die 6 italienischen Staatsangehörigen wurden heute von den Kantonspolizeien Graubünden, St. Gallen, Tessin und Zürich festgenommen (2 im Kanton Graubünden, 1 im Kanton St. Gallen, 2 im Kanton Tessin und 1 im Kanton Zürich).
Bei koordinierten kriminal-, sicherheits- und verkehrspolizeilichen Kontrollen wurden an vier Tagen während den Wochen 44 und 45 auf der Nord-/Südachse über 1'060 Personen und 500 Fahrzeuge kontrolliert. Es wurden verschiedene Strafverfahren eröffnet und Ordnungsbussen ausgestellt.
Seit Jahren führen die Polizeikorps der Zentralschweiz, Graubünden und Tessin mit Unterstützung der Grenzwache, Transport- und Militärpolizei und fedpol koordinierte kriminal-, sicherheits- und verkehrspolizeiliche Grosskontrollen durch. Diese fanden während den Wochen 44 und 45 an verschiedenen Orten in der Zentralschweiz, Tessin und Graubünden primär auf der Nord-/Südachse auf dem Strassen- als auch auf dem Eisenbahnnetz statt.
Am Montagabend (15.11.2021) ist es kurz vor 18 Uhr auf der Sägenstrasse zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorroller gekommen. Der Motorrollerfahrer verletzte sich dabei.
Der 23-jährige Personenwagenlenker fuhr abwärts über die Sägenstrasse in Richtung Ringstrasse. Als er nach links in die Einfahrt zur Sägenstrasse 141 abbiegen wollte, kollidierte er mit dem entgegenkommenden Motorroller.
Die Polizei In Graubünden kümmert sich um die Sicherheit von Bürgerinnen und Bürgern, Feriengästen und anderen Besuchern des Kantons. Die Graubündener Polizei arbeitet besonders bürgernah und stellt den Menschen bei ihrer Tätigkeit stets in den Vordergrund.
So ist die Polizei in Graubünden organisiert
Dem Kommandanten unterstehen die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei Graubünden. Folgende Stabsabteilungen gibt es:
HR-Management
Dienste Polizeiführung
Kommunikation
Logistik
Darüber hinaus gliedern sich die Dienststellen des Korps wie folgt:
Regionalpolizei West
Regionalpolizei Ost
Verkehrspolizei
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Die Regionalpolizei im Kanton Graubünden
Die Bediensteten der Regionalpolizeidienststellen kümmern sich um die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung im Kanton. Sich selbst bezeichnet die Regionalpolizei als „Feuerwehr“, da die Mitarbeitenden immer dort vor Ort sind, wo schneller Einsatz gefragt ist. Das ist beispielsweise bei Unfällen, Hilfeleistungen oder Verbrechen der Fall.
Die uniformierten Polizistinnen und Polizisten sind rund um die Uhr auf Patrouille und dienen als Ansprechpartner für die Bevölkerung. Damit jederzeit und überall für Sicherheit gesorgt ist, teilen sich die Dienststellen in insgesamt vier Regionen auf: Rhein-Moesa, Surselva, Engiadina und Mittelbünden. Der jeweilige Regionalchef ist für die Führung zuständig. Rhein-Moesa und Surselva bilden zusammen die Region West, die Region Ost setzt sich aus Mittelbünden und Engiadina zusammen.
Die Verkehrspolizei der Polizei in Graubünden
Der Kanton Graubünden zeichnet sich durch besondere topographische Verhältnisse aus. Das Strassennetz führt zum Teil als Nord-Süd-Verbindung durch die Alpen und stellt besondere Anforderungen an die Verkehrspolizei.
Das Verkehrsnetz des Kantons ist sehr gut ausgebaut. Auch wenn die Mobilität stetig zunimmt, verzeichnet die Polizei Graubünden tendenzielle rückläufige Unfallzahlen. Die meisten Unfälle resultieren nach Angaben der Polizei aus überhöhter Geschwindigkeit und einer Missachtung des Vorfahrtsrechts. Oft passieren Unfälle durch Unachtsamkeit. Etwa 30 Prozent aller Unfälle sind sogenannte Selbstunfälle durch zu schnelles Fahren oder Fahren unter Alkoholeinfluss.
Die Verkehrspolizei wertet zur ständigen Verbesserung der Sicherheit die Unfälle aus und erkennt dadurch unter anderem Unfallschwerpunkte. Diese werden durch bauliche Massnahmen oder Signalanlagen entschärft.
Mit Schwerpunktkontrollen soll die Sicherheit auf den Strassen Graubündens verbessert werden. Darum führt die Verkehrspolizei in Kooperation mit den jeweiligen Regionalpolizeien regelmässige Schwerpunktaktionen auf den Strassen des Kantons durch.
Die Schwerverkehrskontrollzentren des Kantons übernehmen verkehrspolizeiliche Sonderaufgaben. Unter anderem überprüfen die Bediensteten die Arbeits- und Lenkzeiten sowie die Ruhezeiten der Fahrzeugführer und kontrollieren auch den Zustand der Fahrzeuge. Besonders wichtig sind die Checks der Ladungssicherung.
Die Verkehrstechnik kümmert sich um die Planung von Signalanlagen. Die Mitarbeitenden setzen die eidgenössischen und kantonalen Verordnungen um und sorgen für eine optimale Durchsetzung der Regelungen. Darüber hinaus übernehmen die Bediensteten der Verkehrstechnik die Aufsicht bei der Planung von Tankstellen, Parkplätzen oder Bushaltestellen. Auch bei Strassenbauprojekten und Orts- und Regionalplanungen wird die Dienststelle hinzugezogen.
In der Gruppe Verkehrsregelung übernehmen die Bediensteten die Strassensignalisation und prüfen örtliche Verkehrsregelungen, die von den Gemeinden geplant werden. Auch bei Baustellen, Grosskontrollen oder Umleitungen und Grossveranstaltungen ist diese Gruppe, die eng mit dem kantonalen Tiefbauamt zusammenarbeitet, zuständig.
Die Verkehrsadministration ist für die Bewirtschaftung von Verkehrsunfall- und Verkehrssachenrapporten zuständig. Auch die Bearbeitung von Ordnunsbussen fällt in den Bereich dieser Gruppe. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Dienst Finanzen sorgt für ein reibungsloses Controlling.
Eine Überprüfung von Verkehrsrapporten der Kantons- und Stadtpolizei Chur findet in der Verkehrsregistratur statt. Die Rapporte werden nach Prüfung an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.
Das Radarbüro übernimmt bei Geschwindigkeitsvorfällen. Die Bilder und Daten werden hier weiter verarbeitet und Betroffenen als Ordnungsbussen zugestellt. Grössere Übertretungen werden zur weiteren Bearbeitung an das Gericht weitergeleitet.
Unter dem Motto „From Hero to Zero! Runter vom Gas“ informiert die Polizei in Graubünden über sicheres und umsichtiges Fahren. Unter anderem rät die Polizei zum Fahren mit an die Situation und dem Können angepassten Geschwindigkeit. Ein aufmerksames und konzentriertes Fahren sorgt für Sicherheit und vermeidet Unfälle. Dazu gibt es eine Infobroschüre, die zeigt, welche Folgen das Verursachen eines Verkehrsunfalls haben kann.
Die Kriminalpolizei im Kanton Graubünden
Die Kriminalpolizei ermittelt Täter von Straftaten und überstellt diese der Justiz. Bei der Polizei Graubünden sind 80 Bedienstete mit der Aufklärung von Straftaten beschäftigt. Die Polizei betont, dass auch durch Hinweise der Bevölkerung viele Taten aufgeklärt werden können.
Innerhalb der Kriminalpolizei gibt es sechs verschiedene Spezialdienste:
Kapitaldelikte/Fahrzeugfahndung
Brandermittlung/Sprengstoff/Unfälle Waffen und Feuerwerk
Wirtschaftsdelikte
Betäubungsmitteldelikte/Milieu/Sexualdelikte
Observation
Cybercrime
Der Spezialdienst Kapitaldelikte/Fahrzeugfahndung ermittelt bei Tötungsdelikten, Verbrechen wie Geiselnahme oder Entführung und Serienstraftaten wie Raub oder Einbruchdiebstahl und Betrug. Die Fahrzeugfahndung kümmert sich um Fahrzeugdiebstähle oder Versicherungsbetrug. Auch die Rückführung gestohlener Fahrzeuge aus dem Ausland liegt in den Händen dieses Dienstes.
Geht es darum, die Ursache eines Brandes oder einer Explosion zu ermitteln, übernimmt der Spezialdienst Brandermittlung. Auch wenn es um die Bewilligung zur Beschaffung und Lagerung von Sprengstoff geht, sind die Bediensteten zuständig.
Straftaten mit wirtschaftlichem Hintergrund klärt der Spezialdienst Wirtschaftsdelikte auf. Geht es um Veruntreuung, Urkundenfälschung oder Geldwäsche und ähnliche Straftaten, ist dieser Dienst zuständig.
Mit der Bekämpfung des illegalen Drogenhandels beschäftigen sich die Mitarbeitenden des Spezialdienstes Betäubungsmitteldelikte. Sie leisten zudem einen Beitrag zur Aufklärung und Verhinderung von Drogenkonsum.
Die Mitarbeitenden des Spezialdienstes Observation werden von allen anderen Polizeidienststellen im Kampf gegen die organisierte Kriminalität eingesetzt.
Straftaten im Internet klärt der Dienst Cybercrime auf. Auch die forensische Datensicherung und die Beweissicherung gehören zu den Aufgaben dieser Gruppe. Erfahrene Polizisten und Polizistinnen und Informatiker arbeiten in diesem Dienst eng zusammen.
Die Sicherheitspolizei der Polizei in Graubünden
Geht es um den Schutz von Personen, Sachen oder Veranstaltungen übernimmt die Sicherheitspolizei. Die Spezialeinheiten gehören ebenfalls zu dieser Abteilung des Korps:
Ordnungsdienst
Polizeigrenadiere
Hundeführer
Polizeiflugdienst
Alpinpolizei
Mobiles Einsatzelement
Verhandlungsgruppe
Bei einem Fussballspiel oder einer anderen Grossveranstaltung kümmert sich der Ordnungsdienst um die Sicherheit und sorgt für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung. Der Dienst ist auch für das Weltwirtschaftsforum in Davos zuständig.
Die Polizeigrenadiere arbeiten zum Schutz gefährdeter Personen oder übernehmen bei Geiselnahmen oder Erpressungen. Die Mitarbeitenden verfügen über eine Spezialausbildung, die das Verhalten in den besonderen Situationen schult.
Hunde werden für verschiedene Aufgaben bei der Polizei Graubünden eingesetzt. Das Aufspüren von Drogen oder die Suche nach Personen sowie der Schutz obliegen den Hundeführern und den Diensthunden. Die Vierbeiner begleiten die Hundeführer bei ihrer alltäglichen Arbeit.
Der Polizeiflugdienst koordiniert Einsätze aus der Luft, beobachtet und klärt auf. Auch verkehrspolizeiliche Aktionen unterstützt der Flugdienst mit dem Helikopter.
Bei Unfällen im Bergsport, beim Gleitschirmfliegen oder anderen Vorfällen in den Alpen übernehmen die Mitarbeitenden der Alpinpolizei. Auch wenn es bei Skiliften oder Bergbahnen zu Unfällen kommt, ist die Alpinpolizei zur Stelle.
Das Mobile Einsatzelement MEP arbeitet als Miliz-Spezialeinheit im gesamten Kanton. Besondere Schwerpunktaktionen werden durch diese Spezialabteilung durchgeführt.
Bei Konflikten übernehmen die Mitarbeitenden der Verhandlungsgruppe. Speziell ausgebildete Polizistinnen und Polizistinnen greifen bei Bedarf ein.
HR-Management der Polizei Graubünden
Das wichtigste Potential der Polizei in Graubünden sind die Mitarbeitenden. Die Abteilung HR unterstützt bei der Weiterbildung und Weiterbildung und steuert die Karriere der Korpsangehörigen. HR steht als Ansprechpartner in allen Personalbelangen zur Verfügung.
Bürgernahe Polizeiarbeit in Graubünden
Die Sicherheit der Bevölkerung steht für die Polizei Graubünden an erster Stelle. Wer sich für eine Ausbildung bei der Kantonspolizei interessiert, meldet sich zunächst zu einem Eignungstest für die Polizeischule an. Bei entsprechender Eignung werden die weiteren Schritte individuell mit den Bewerberinnen und Bewerbern abgestimmt.
Möglich sind Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen der Kantonspolizei. Der Dienst bei einer der Regionaldienststellen oder die Arbeit bei der Verkehrspolizei ist ebenso möglich, wie eine Tätigkeit in der Verbrechensaufklärung. Wo die Polizistinnen und Polizisten eingesetzt werden, hängt von der Kompetenz und den Fähigkeiten ab.
Für die Aufnahme in die Ausbildung sind verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen. Unter anderem gehören ein guter Leumund, ein Alter zwischen 20 und 35 Jahren und eine gute psychische und physische Verfassung zu den Bedingungen für den Polizeidienst.
Eine Ausbildung bei der Polizei Graubünden dauert zwei Jahre, in denen praktische und theoretische Kenntnisse vermittelt werden. Die Lehrgänge finden in der Polizeischule Tessin und der Polizeischule Ostschweiz statt. Nach einer ersten Ausbildungsphase an einer der Polizeischulen erfolgt eine praktische Tätigkeit im Korps der Polizei Graubünden.
Das Polizeimuseum der Polizei Graubünden
Im Polizeimuseum blickt die Kantonspolizei Graubünden auf eine über 200-jährige Geschichte zurück. Zu sehen sind historische Dokumente, Uniformen, Waffen oder Zeugnisse über aufsehenerregende Kriminalfälle. Wer sich für die Geschichte interessiert, kann sich im Rahmen einer Führung die Ausstellungsstücke des Polizeimuseums anschauen und dabei Wissenswertes erfahren. Eine vorherige Anmeldung zu einer Führung ist erforderlich. Zudem ist jeden ersten Dienstag des Monats für einen Besuch ohne Voranmeldung geöffnet.
Die Standorte der Polizei Graubünden
Die Kantonspolizei hat ihren Sitz Chur, verteilt über den Kanton gibt es verschiedene Polizeistützpunkte. Zudem verfügen die einzelnen Regionen über Kriminalstützpunkte sowie Verkehrsstützpunkte. Dazu kommen zwei Schwerverkehrskontrollzentren in Unterrealta und Mescolcina.
Wissenswertes zum Kanton Graubünden
Im Kanton Graubünden leben rund 198’000 Menschen. Der Kanton teilt sich in elf Bezirke auf, Hauptstadt des Kantons ist Chur. Weitere bekannte Orte sind Davos, Klosters, Seewies oder Trins.