Am Montag ist es auf der Nationalstrasse N28 in Landquart zu einer Frontalkollision zweier Personenwagen gekommen.
Die Lenker und ihre Mitfahrerinnen wurden dabei verletzt.
Am Sonntag (17.12.2023), kurz nach 21 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen auf der St.Gallerstrasse eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Dabei wurde ein 20-jähriger Mann angehalten, welcher mit seinem Auto im Innerortsbereich mit 99 km/h unterwegs war.
Unbekannte sind in der Nacht von Sonntag auf Montag, 17./18. Dezember 2023, auf der Autobahn-Raststätte Gunzgen Süd gewaltsam in das Restaurant Marché eingedrungen.
Erbeutet wurden bei diesem Einbruch mehrere 1'000 Franken Bargeld. Zur Ermittlung der Täterschaft sucht die Polizei Zeugen.
In der Zeit zwischen Sonntagabend und Montagmittag (18.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Gastronomiebetrieb an der Neuen Jonastrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zugang zum Innern des Betriebs, brach dort einen Tresor auf und stahl mehrere tausend Franken Bargeld daraus.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Montagmorgen (18.12.2023) ist es zu zwei Einbrüchen in Baustellencontainer gekommen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich in Buchs an der Güterstrasse und in Sargans an der Bachstrasse jeweils gewaltsam Zugang zum Innern der Container.
Auf der Strecke von Bremgarten in Richtung Wohlen kollidierten am Montagabend zwei Autos frontal miteinander.
Der Unfallverursacher wies Anzeichen auf Betäubungsmittelkonsum auf.
In der Zeit zwischen Sonntagabend und Montagmorgen (18.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Kiosk an der Dorfstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang zum Kiosk, durchsuchte diverse Behältnisse und stahl Zigaretten und Bargeld im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Am Montag (18.12.2023), kurz vor 18 Uhr, ist es am Bahnhofplatz zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Eine 41-jährige Frau war alkoholisiert mit ihrem Auto gefahren. Verletzt wurde niemand.
Am Montag (18.12.2023), kurz vor 13 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen. Ein 73-jähriger Mann war alkoholisiert mit seinem Auto unterwegs.
Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden.
Die Stadtpolizei Winterthur führte in den Monaten November und Dezember sechs Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt „Beleuchtung“ durch. In 69 Fällen musste die Beleuchtung der Fahrzeuge beanstandet werden.
Die Schwerpunktkontrollen fanden jeweils zwischen 20.30 Uhr und Mitternacht an verschiedenen Orten in der Stadt Winterthur statt.
Die Kantonspolizei Zürich nahm in der Nacht auf Montag (18.12.2023) einen Raser fest.
Der 18-Jährige überholte zuvor ein ziviles Patrouillenfahrzeug mit massiv überhöhter Geschwindigkeit.
2022 sind auf Schweizer Strassen 547 Personen bei alkoholbedingten Verkehrsunfällen schwer oder tödlich verletzt worden.
Obwohl die aktuellen Zahlen ungefähr auf dem Niveau von vor zehn Jahren liegen, ist die Zahl der alkoholbedingten Unfälle mit E-Bikes, Velos und E-Trottinetten in diesem Zeitraum gestiegen. Kurz vor den Feiertagen weist die BFU darauf hin, dass unabhängig vom Verkehrsmittel bereits geringe Mengen Alkohol das Unfallrisiko erhöhen.
Im Einmündungsbereich Busterminal, Engadin- und Tivolistrasse in Chur ist es zu einem Verkehrsunfall zwischen der Arosabahn und einem Gelenkbus gekommen.
Verletzt wurde niemand.
Nach der Kollision mit einem Lastwagen musste am Montagmittag in Wängi eine Autofahrerin ins Spital gebracht werden.
Kurz vor 11.45 Uhr war eine 73-jährige Autofahrerin auf der Neuhausstrasse von Wängi in Richtung Matzingen unterwegs.
Wir haben mit dem Rückbau der mobilen Hochwasserschutzmassnahmen an der Aare begonnen.
Dieser sollte bis morgen Dienstag abgeschlossen sein. Der Infopoint am Läuferplatz ist nicht mehr in Betrieb.
Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt stellt das Strafverfahren wegen Verdachts eines Tötungsdeliktes vom 8. Februar 2021 an der Dornacherstrasse ein – mangels Beweises des Tatbestandes.
Sie hat die entsprechende Verfügung dieser Tage den Parteien zugestellt. Diese ist noch nicht rechtskräftig.
Innerhalb einer Woche stellte die Kantonspolizei 21 Verkehrsunfälle, 18 Lenker unter Alkoholeinfluss und 7 Lenker fest, die mutmasslich unter Betäubungsmitteleinfluss standen.
Am 12. Dezember verfasste die Kantonspolizei eine Medienmitteilung, in der sie an die Eigenverantwortung aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer appellierte.
Ein von Sarnen Richtung Kerns fahrender Fahrradlenker beabsichtigte auf der Höhe Foribach nach links auf das Trottoir zu wechseln.
Dabei kam zu einer Kollision mit dem dahinter folgenden Personenwagen. Der Fahrradlenker zog sich dabei erhebliche Kopf- und Rückenverletzungen zu.
In der vergangenen Woche führte die Polizei Basel-Landschaft unter dem Motto „Wer fährt, trinkt nicht“ im ganzen Kanton intensive Verkehrskontrollen in Bezug auf die Fahrfähigkeit durch.
Dabei wurden knapp 1000 Fahrzeuglenkerinnen und Fahrzeuglenker kontrolliert.
Die Kantonsstrasse Belp – Kirchdorf ist zwischen Belp und Heiteren (Hargarten) bis auf weiteres in beiden Fahrtrichtungen für den Verkehr gesperrt.
Die Strassenböschung des betroffenen Abschnitts ist wegen massiver Durchnässung instabil.
Die Unwetter der vergangenen Woche führten zu Hangrutschen, Schlammlawinen, Erdrutschen und Steinschlag, wodurch mehrere Strecken im gesamten Kantonsgebiet für den Verkehr gesperrt werden mussten.
Oberhalb von Champéry führte ein Erdrutsch ebenfalls zu einer Verklausung der Vièze.
Gestern Abend, 18:15 Uhr, ereignete sich in Giswil ein Selbstunfall eines 38-jährigen Elektrorollerfahrers.
Der Fahrer fuhr ohne Helm auf dem Trottoir der Brünigstrasse in Richtung Rudenz.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montagmorgen (18.12.2023) in Embrach, Kemptthal und Winterthur vier Männer verhaftet, die verdächtigt werden, Vermögensdelikte begangen zu haben.
Im Rahmen einer Kontrolle zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität haben Polizistinnen und Polizisten Personen in der Nähe von Bahnhöfen überprüft.
Am Freitag, 15. Dezember 2023 führte die Kantonspolizei Basel-Stadt im Rahmen der Aktion „Via“ eine Verkehrskontrolle durch.
200 Fahrzeuglenkende wurden auf Alkohol kontrolliert, drei Lenkenden wurde die Weiterfahrt untersagt.
Am Montagmorgen, 18. Dezember 2023, wurde in Hergiswil ein Gleisschaden an einer Weiche festgestellt.
Aufgrund dieses Schadens ist die Strecke Hergiswil–Horw momentan gesperrt. Es verkehren Bahnersatzbusse.
Auf der Kaltbrunnentalstrasse in Himmelried hat sich am Sonntag, 17. Dezember 2023, ein Motorradfahrer bei einem Selbstunfall schwere Verletzungen zugezogen.
Nach der medizinischen Erstbetreuung vor Ort wurde der Verunfallte mit einem Helikopter der Rega in ein Spital geflogen. Zur Klärung des Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen.
Beim Brand eines kleinen Chalets in Rikon im Tösstal (Gemeinde Zell) ist am Sonntagabend (17.12.2023) grosser Sachschaden entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Ein vermummter Täter betrat am frühen Montagmorgen eine Bäckerei in Reinach und entwendete Bargeld. Trotz Fahndung blieb der Unbekannte verschwunden.
Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt beobachtet seit einiger Zeit eine neue Betrugsmasche: Bei Nutzerinnen und Nutzern von WhatsApp, Facebook Messenger oder anderen sozialen Medien häufen sich unseriöse Jobangebote.
In aller Regel handelt es ich bei diesen Angeboten, meist für Kurierjobs, um Betrugsversuche. Wer sich darauf einlässt, könnte unwissentlich in illegale Aktivitäten verwickelt werden.
Mit dem Abschluss der Bauarbeiten für den Abschnitt Mitte der Wiggertalstrasse (K204) hat das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) ein Monitoring in Aussicht gestellt.
Die Auswertung dieser Wirkungskontrolle liegt nun vor. Sie zeigt: Mit der K204 wurde eine leistungsfähige Strassenverbindung realisiert, die intensiv genutzt wird. Die neue Strasse erschliesst die Industriegebiete und sie entlastet das umliegende kommunale Strassennetz. Die neue Veloinfrastruktur ist gut akzeptiert.
Über das Wochenende gab es in der Stadt Luzern, Malters und Nottwil mehrere Meldungen zu Diebstählen aus Fahrzeugen.
Die Täter haben aus den Fahrzeugen Bargeld, Bankkarten, Tankkarten, Kleider oder Wertgegenstände entwendet. In Malters konnten zwei mutmassliche Täter festgenommen werden. In Nottwil konnten Diensthunde der Luzerner Polizei die Fährte von zwei mutmasslichen Dieben aufnehmen und diese stoppen. Die Luzerner Polizei gibt Tipps, wie man sich vor Dieben schützen kann.
Ende der letzten Woche und über das Wochenende wurden in der Region Rothrist-Murgenthal-Brittnau mehrere gerissene Schafe entdeckt.
Der Rissexperte der Abteilung Wald des Departements Bau, Verkehr und Umwelt hat die Risse vor Ort beurteilt, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ist auf einen Wolf als Verursacher zu schliessen. Um diese Einschätzung zu bestätigen, wurden DNA-Proben sichergestellt.
Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden ist es am Montagmorgen vor der Ausfahrt Stans-Nord zu einer Auffahrkollision gekommen.
Insgesamt waren sechs Fahrzeuge involviert. Mehrere Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht. Es entstand ein beträchtlicher Sachschaden.
In einer Wohnung in Dättwil brach in der Nacht ein Brand aus. Beim Versuch, die Flammen zu löschen, zog sich ein Bewohner Verbrennungen zu.
Betroffen war ein Mehrfamilienhaus an der Pilgerstrasse in Dättwil.
Am Sonntag (17.12.2023), kurz vor 20 Uhr, ist es auf der Binzenstrasse zu einem Selbstunfall eines E-Bikes gekommen.
Ein 44-jähriger Mann wurde leicht verletzt. Es war fahrunfähig und ohne erforderlichen Führerausweis unterwegs.
Am Mittwoch ist es in einem Verkaufsgeschäft am Bahnhof in Chur zu einem Raubüberfall gekommen.
In Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Chur wurde der Täter am selben Tag festgenommen.
In der Nacht auf Samstag, 16. Dezember 2023, übersah ein Autofahrer im Quartier Rosenberg eine Mauer und fuhr sich fest.
Grund für den Unfall war mangelnde Sicht durch vereiste Scheiben.
Am Sonntag (17.12.2023), kurz vor 15:30 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Verletzt wurde niemand.
Am Sonntag (17.12.2023), kurz vor 22 Uhr, ist an der Büchelstrasse ein Carport und ein Auto in Brand geraten. Verletzt wurde niemand.
Es entstand Sachschaden.
Die Wintersportsaison 2023/2024 im Oberwallis hat begonnen, und dies spiegelt sich auch in der gestiegenen Anzahl Rettungseinsätze der Air Zermatt wider.
Im Verlauf des letzten Wochenendes wurden die Rettungscrews der Air Zermatt zu insgesamt 19 Einsätzen gerufen, vor allem aufgrund von Unfällen auf den Skipisten, aber nicht nur.
Am Samstagmittag (16. Dezember 2023, kurz vor 13.00 Uhr) kam ein 18-jährigr Mann mit dem Auto von der Witwilerstrasse ab und fuhr damit gegen einen Baum.
Ein Drogenschnelltest fiel positiv aus.
Am Samstagabend (16. Dezember 2023, ca. 20:30 Uhr) fuhr eine alkoholisierte, 26-jährige Frau (0.54 mg/l) auf der Hauptstrasse in das Heck eines stehenden Autos.
Verletzt wurde niemand.
Am frühen Montagmorgen (18. Dezember 2023, kurz vor 03.00 Uhr) verursachte ein 24-jähriger Autofahrer in Schenkon auf der Autobahn A2 einen Selbstunfall.
Aus bisher unklaren Gründen kam er in Fahrtrichtung Norden von der Strasse ab und fuhr mit dem Auto eine Böschung hoch.
Nach einer Pause während der Coronapandemie hat die Zahl der alkoholbedingten Unfälle mit schweren Verletzungen oder Todesfolge neue Rekordhöhen erreicht.
2022 waren in der Schweiz 432 Unfälle zu beklagen – gegenüber 364 im Jahr 2021. 25 der Unfälle im Jahr 2022 waren tödlich, 2021 waren es 15. Im siebenten Jahr in Folge kam es in Genf zu den meisten schweren Unfällen wegen Alkohol am Steuer auf 10’000 Einwohner.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.