Am Dienstagabend kam es in Romanshorn zu zwei Bränden. Die Kantonspolizei Thurgau geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen.
Kurz nach 17.45 Uhr entdeckte ein Passant einen brennenden Robidog-Behälter auf der Schlosswiese und schlug Alarm.
Am 21.11.2017, ca. 11.45 Uhr, wurde ein Mann in einer Liegenschaft in der Steinentorstrasse bei einer Auseinandersetzung durch Schussabgabe schwer verletzt (siehe Meldung vom 21.11.2017).
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass ein 59-Jähriger, in Begleitung seiner 30-jährigen Tochter, den späteren mutmasslichen Täter, einen 73-jährigen Mann, in einem Zimmer aufgesucht hatte.
Am 21.11.2017, kurz nach 20.30 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus in der Maulbeerstrasse zu einem Brandfall. Dabei wurden drei Erwachsene und zwei Kinder verletzt.
Anwohner alarmierten die Rettungsdienste aufgrund einer sehr starken Rauchentwicklung im Haus. Kurze Zeit später waren die Polizei und die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt vor Ort. Mit zwei Drehleitern rettete die Feuerwehr zwanzig Personen aus dem fünfstöckigem Mehrfamilienhaus und konnte anschliessend das Feuer löschen.
In der Nacht auf Dienstag, 21. November 2017, verunfallte im Kreis 3 ein VBZ-Linienbus. Vier Personen wurden leicht verletzt.
Die Stadtpolizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am Montagmittag wurde in Eschenbach ein Velofahrer angefahren. Der verantwortliche Autofahrer ist geflüchtet. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am Montag (20.11.17) wurde in Eschenbach (Kreisel Neuheim/Obedorf) um ca. 11.45 Uhr ein 10-jähriger Velofahrer von einem dunklen Auto von hinten angefahren. Der Knabe stürzte vor dem Auto zu Boden. Der Autofahrer setzte zurück, umfuhr den leicht Verletzten und flüchtete in Richtung Urswil.
Am Montagabend, 20.11.2017, kam es an Technikumstrasse zu einem Verkehrsunfall. Dabei entfernte sich eine unbekannte Person mit einem dunklen Personenwagen vom Unfallort. Die Polizei sucht Zeugen.
Nach derzeitigem Erkenntnisstand fuhr kurz vor 19 Uhr ein Mofafahrer auf der Technikumstrasse stadtauswärts. Bei der Einmündung der Turmhaldenstrasse überholte ihn ein dunkler Personenwagen mit Zürcher Kontrollschild und streifte das Pedal des Mofas.
Am frühen Sonntagmorgen, 19. November 2017, haben unbekannte Täter im Kreis 5 mehrere Container angezündet. Die Stadtpolizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Kurz vor 03.45 Uhr erhielt die Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich die Meldung, dass im Kreis 5 an der Heinrichstrasse, Höhe Haus Nr. 147, ein Container brenne.
F. C. M. Fernando, geb. 07.10.1985, wohnhaft in Granges-Paccot, geistig behindert, ist vermutlich am Sonntag, 19. November 2017, zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr in Payerne/VD in den Zug gestiegen und in Richtung Freiburg gefahren.
Signalement: Mann, 160-170 cm, korpulent, dunkelbraunes Haar, braune Augen. Er trägt eine schwarze Jacke, einen blauen Pullover, eine dunkelblaue Hose, graue Schuhe, einen schwarzen Rucksack sowie eine rechteckige Sehbrille. Seine Behinderung ist nicht besonders sichtbar.
In der Nacht auf Sonntag, 19. November 2017, kurz vor halb vier Uhr, ging auf der Einsatzzentrale der Kantonspolizei die Meldung ein, dass auf dem Bahnhofsareal Arth-Goldau ein Feuer ausgebrochen ist.
Die Feuerwehr der Gemeinde Arth stellte vor Ort fest, dass ein Abfalleimer und eine Bauabschrankung brennen. Die Einsatzkräfte konnten beide Kleinbrände rasch löschen. Es entstand ein mittlerer Sachschaden.
Am Sonntagvormittag (19.11.2017) ist ein 49-jähriger Mann in der Stadt Schaffhausen von einem unbekannten Mann tätlich angegangen und verletzt worden. Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen zum Vorfall.
Um ca. 09.15 Uhr am Sonntagvormittag (19.11.2017) wurde ein 49-jähriger Mann an der Münstergasse in der Stadt Schaffhausen von einem bislang unbekannten Mann angesprochen. Nachdem er an ihm vorbeigegangen war, packte er ihn und schlug ihn ins Gesicht. Anschliessend flüchtete der Täter in Richtung Kammgarn. Der verletzte Mann wurde durch eine ausgerückte Ambulanz betreut und in Spitalpflege gebracht.
Vor dem "Shell"-Kreisel wurde der Inselschutzpfosten durch einen unbekannten Verkehrsteilnehmer umgefahren.
In der Nacht auf Sonntag, 19. November 2017 fuhr ein Personenwagen auf der Wohlerstrasse in Richtung Bremgarten.
Am Samstagmorgen ist es auf der Rüeggisingerstrasse in Emmenbrücke zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Die Lenkerin eines Autos wurde beim Unfall verletzt.
Der Fahrer eines dunklen Audis flüchtete nach dem Unfall von der Unfallstelle. Die Polizei sucht Zeugen.
Bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen sind am frühen Sonntagmorgen (19.11.2017) in Dietikon der Personen leicht verletzt worden.
Ein mit drei Personen besetzter Personenwagen fuhr kurz nach Mitternacht auf der Bernstrasse Richtung Autobahnzufahrt Urdorf-Nord.
Am Samstag (18.11.2017), um zirka 18:25 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1, bei der Einfahrt St.Fiden Richtung Zürich, eine Strefkollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen mit Anhänger ereignet.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Eine unbekannte Täterschaft verschmierte auf dem Gemeindegebiet Birrwil unzählige Hausfassaden und Verkehrsschilder in der Nacht auf Samstag.
In der Nacht auf Samstag, 18. November 2017 verübte eine unbekannte Täterschaft in Birrwil mehrere Sachbeschädigungen.
Am Samstagabend, 18. November 2017, wurde ein Mann bei einem Streit im Kreis 12 tödlich verletzt.
Die Stadtpolizei Zürich leitete umgehend eine Fahndung nach einem tatverdächtigen unbekannten Mann ein und sucht Zeuginnen und Zeugen.
Auf der Hauptgasse in Härkingen kollidierte am Donnerstagabend ein Ambulanzfahrzeug mit einem Personenwagen. Zur Zeit der Kollision war das Fahrzeug nicht im Einsatz.
Aufgrund unterschiedlicher Aussagen sucht die Polizei Zeugen.
Am Donnerstagmorgen ist es auf der Bühlstrasse in Nottwil zu einer Kollision zwischen einem Radfahrer und einem Auto gekommen. Der Radfahrer wurde beim Unfall verletzt. Der Fahrer eines dunklen Porsches fuhr nach dem Unfall weiter, ohne seine Angaben zu hinterlassen.
Die Polizei sucht Zeugen.
Rettungsdienst und Polizei fanden am Dienstagabend in einer Wohnung in Döttingen einen schwer verletzten Mann. Noch ist unklar, was genau passierte.
Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Im Rahmen der Ermittlungen zum Tötungsdelikt in Suberg wurde am Donnerstag eine Person festgenommen. Ob und inwiefern der Mann eine Rolle im Zusammenhang mit der Tat spielt, wird untersucht. Die umfassenden Ermittlungen der Kantonspolizei Bern, so auch die Tatortarbeiten vor Ort, dauern weiter an.
Hinweise auf ein Einbruchsdelikt liegen derzeit keine vor.
Im Anschluss an das Fussballspiel des FCB gegen Thun vom 21.10.2017, ca. 21.00 Uhr, wurden zwei Männer im Alter von 29 und 56 Jahren von mehreren Personen angegriffen und verletzt.
Die beiden aus Berlin stammenden Besucher, Vater und Sohn, wurden nach Spielende von rund einem Dutzend Männer vor dem Stadion St. Jakob-Park in der Birsstrasse angegriffen und zu Boden geschlagen.
In der Nacht auf Mittwoch sind in einem Einfamilienhaus in Suberg (Gemeinde Grossaffoltern) zwei Personen leblos aufgefunden worden. Nach aktuellen Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass der Mann und die Frau Opfer eines Tötungsdeliktes geworden sind.
Im Rahmen der laufenden umfangreichen Ermittlungen sucht die Kantonspolizei Bern Zeugen.
Am Dienstagabend fuhr ein Postauto durch Altbüron. Vor der Bushaltestelle Post querte ein Auto die Strassenkreuzung. In der Folge musste der Busschauffeur brüsk abbremsen. Von den Fahrgästen stürzte im Bus eine Frau und verletzte sich dabei.
Der Automobilist fuhr weiter ohne anzuhalten. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Seit Sonntagmittag (12.11.2017) wird die 40-jährige Anzhelika Sch. vermisst. Sie wohnt in Knonau ZH und hielt sich besuchsweise in Goldach auf. Die Frau wurde letztmals im Bereich der Hauptstrasse gesehen.
Frau Sch. ist 168 cm gross und hat mittellange, dunkle Haare.
Am Dienstag (14.11.2017), kurz vor 18:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung Meggenhus zu einem Verkehrsunfall gekommen. Das Unfallauto erlitt dabei einen Totalschaden. Durch den Unfall entstand ein Drittschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Auf der Walterswilerstrasse in Walterswil hat sich am Dienstagabend eine Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet. Dabei wurden drei Personen verletzt, zwei davon schwer.
Am Dienstag, 14. November 2017, zirka 19 Uhr, kam es auf der Walterswilerstrasse in Walterswil zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos. Gemäss derzeitigen Erkenntnissen war ein 36-jähriger Schweizer von Walterswil herkommend in Richtung Oftringen unterwegs.
Bei einem Einbruch in ein Lederwarengeschäft in Olten haben Unbekannte in der Nacht auf Dienstag diverse Markenartikel im Gesamtwert von mehreren 10‘000 Franken entwendet.
Zur Ermittlung der Täterschaft sucht die Polizei Zeugen.
Am frühen Montagabend ereignete sich auf der Renggstrasse zwischen Luzern und Kriens (Obernau) ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Autos.
Drei Personen wurden verletzt. Die Unfallursache ist unklar. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am späten Freitagabend, 10. November 2017, verübte ein bislang unbekannter Täter einen bewaffneten Raubüberfall auf einen Tankstellenshop an der Krummeneichstrasse in Pratteln (siehe Meldung vom 11. November 2017).
Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft veröffentlicht weiteres Bildmaterial, welches den Täter kurz vor der Begehung des Raubs zeigt.
Zu zwei Selbstunfällen von Fahrzeuglenkern kam es auf der ‚Rheinstrasse‘ in Nendeln, es entstand jeweils Sachschaden.
Eine Personenwagenlenkerin fuhr am Sonntagabend gegen 19.00 Uhr Richtung Eschen und bemerkte dabei eine Baustellenabsperrung zu spät. Die Lenkerin leitete ein Ausweichmanöver nach rechts ein, befuhr daraufhin den Grünstreifen sowie den Radweg und prallte schliesslich in einen Baum.
Am frühen Montagmorgen kam es zwischen Dagmersellen und Knutwil zu einem Verkehrsunfall.
Eine 16-jährige Rollerfahrerin wurde verletzt. Die Luzerner Poilzei sucht Zeugen.
Am frühen Montagmorgen, 13. November 2017, fuhren Unbekannte mit einem Lieferwagen rückwärts in ein Schaufenster einer Boutique im Kreis 1. In der Folge erbeuteten sie mehrere Uhren und flüchteten.
Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am Freitagabend um ca. 17.45 Uhr ereignete sich auf der Benderer Strasse zwischen Schaan und Bendern ein gefährliches Überholmanöver. Der Fahrer eines Personenwagens überholte von Schaan kommend in Fahrtrichtung Bendern mehrere Fahrzeuge, zuletzt einen LKW.
Ein entgegenkommendes Fahrzeug musste dabei von der Fahrbahn auf den Fahrradweg ausweichen. Der Fahrer des überholenden Fahrzeuges kehrte kurze Zeit später um, um nach dem abgedrängten Fahrzeug zu sehen, welches er jedoch nicht mehr vorfand.
Am frühen Samstagabend hat sich in Madiswil ein Unfall mit fünf Autos ereignet. Eine Frau wurde dabei schwer verletzt und musste mit der Rega ins Spital geflogen werden. Vier leicht Verletzte wurden mit drei Ambulanzen ins Spital gebracht.
Die Kantonspolizei Bern untersucht den Unfallhergang und sucht Zeugen.
Ein unbekannter PW fuhr bei einem Stau auf die Fahrzeuge auf und schob diese ineinander.
Ohne sich um den Schaden zu kümmern, flüchtete der Lenker. Die Kapo sucht Zeugen.
Am Freitagabend, 10. November 2017, kam es in Zürich-Affoltern zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein gestürzter Motorradlenker von einem entgegenkommenden Fahrzeug erfasst und tödlich verletzt wurde.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am Donnerstagnachmittag ist in Bern ein Mann von drei Unbekannten überfallen worden. Er wurde dabei leicht verletzt. Der Täterschaft gelang es, mit der Beute zu fliehen. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Die Meldung zu einem Überfall an der Egelbergstrasse in Bern erreichte die Kantonspolizei Bern am Donnerstag, 9. November 2017, kurz vor 13.30 Uhr. Gemäss ersten Erkenntnissen war der Mann zu Fuss auf der Egelbergstrasse in Richtung Muristrasse unterwegs, als er von drei unbekannten Männern angesprochen wurde.
Ein Sattelschlepper mit vollem Benzintank machte sich selbständig. Es blieb glücklicherweise bei Sachschaden.
Am Freitag (10. November 2017), gegen 11:50 Uhr, stoppte ein Chauffeur seinen Lastwagen mit Auflieger an einer Tankstelle in Sihlbrugg. Als er ausstieg, setzte sich der Sattelschlepper, befüllt mit 24 Tonnen Benzin, plötzlich in Bewegung und rollte rund 70 Meter rückwärts.
Am frühen Freitagmorgen, 10. November 2017, stürzte im Kreis 6 ein Mann aus einem fahrenden VBZ-Bus. Dabei wurde er mittelschwer verletzt.
Die Stadtpolizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Bei einer Auffahrkollision von vier Fahrzeugen auf der A53 in Wangen bei Dübendorf ist am Donnerstagabend (9.11.2017) eine Person verletzt worden. Ein Fahrzeuglenker verliess die Unfallstelle, ohne sich um den Unfall zu kümmern.
Gegen 19.50 Uhr kam es auf der Autobahn Richtung Brüttisellen zu einem Rückstau. Vorerst wurden zwei Fahrzeuge abgebremst. Danach prallten kurz hintereinander zwei nachfolgende Autos in die sich jeweils vor ihnen befindenden Wagen. Die vier Fahrzeuge wurden ineinandergeschoben und zum Teil stark beschädigt.
Unbekannte Täter haben in der Nacht auf Freitag in Gstaad mit einem Auto eine Boutique aufgebrochen. Sie flüchteten mit Beute. Das mutmassliche Tatfahrzeug wurde später in Feutersoey aufgefunden. Es werden Zeugen gesucht.
Am Freitag, 10. November 2017, gegen 04.20 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, wonach ein Auto in den Eingangsbereich einer Boutique an der Palacestrasse in Gstaad (Gemeinde Saanen) gefahren sei. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen hatte eine unbekannte Täterschaft einen dunklen Audi mit Freiburger Kontrollschildern in den Eingangsbereich der Boutique gelenkt und dieses so eingeschlagen.
Am frühen Mittwochmorgen (08.11.2017) hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in eine Gewerbeliegenschaft in Neuhausen am Rheinfall verübt. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu dieser Straftat.
Zudem verweist sie auf die aktuelle Präventionskampagne „GEMEINSAM GEGEN EINBRECHER – Bei VERDACHT Tel. 117“.
Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung. Neben der Überwachung der öffentlichen Ordnung übernimmt der Korps verschiedene Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger.
Unter dem Motto „schnell, freundlich, kompetent“ sind die Mitarbeitenden für die Sicherheit, Ruhe und Ordnung des Kantons zuständig. Die Polizistinnen und Polizisten setzen geltendes Recht durch und leisten dort Hilfe, wo sie benötigt wird.
Der Kommandant ist für die Führung des Korps zuständig. Ihm sind verschiedene Stabsabteilungen unterstellt, die für einen reibungslosen Ablauf der Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen sorgen. Aufgeteilt ist der Stab in folgende Bereiche: Kommunikation, Personelles und Recht.
Die Stabsabteilungen der Polizei im Kanton Schaffhausen
Der Bereich Kommunikation ist für die Medienarbeit der Schaffhauser Polizei zuständig. Die Mitarbeitenden informieren die Bevölkerung über polizeiliche Ereignisse und die Vorfälle im Kanton. Auch andere Aufgaben wie Präventionsarbeit oder Aktionen für Kinder gehören zu den Tätigkeiten dieser Abteilung.
Geht es um rechtliche Fragen, übernimmt der Rechtsdienst der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Bediensteten kümmern sich um sämtliche Rechtsfragen, die die öffentliche Sicherheit betreffen. Zudem ist die Abteilung für die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Rechtsetzungsprojekten zuständig. Der Rechtsdienst unterstützt die Regierung in allen Rechtsfragen rund um die Polizeigesetzgebung.
Der Bereich Personelles übernimmt sämtliche Aufgaben rund um das Personal der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Personalentwicklung und die Personalplanung gehören ebenso wie die Mitarbeiterbeurteilung und die Stellenausschreibung zu den Aufgaben der Mitarbeitenden. Die Bediensteten dieser Abteilung unterstützen Führungskräfte in allen Personalfragen.
Die Regionalpolizei in Kanton Schaffhausen
Direkt vor Ort arbeiten die Bediensteten der Regionalpolizei. Insgesamt sind etwa 55 uniformierte Korpsangehörige unterwegs, die für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig sind. Die Mitarbeitenden sind unverzüglich zur Stelle, wenn schnelles Handeln erforderlich ist. Es gibt Polizeistationen in Schaffhausen, Neuhausen am Rheinfall, Neunkirch, Thayingen und Stein am Rhein. Geht es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein ähnliches Ereignis, das sofortiges Eingreifen erfordert, sind die Regionalpolizeien zur Stelle. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die erste Aufnahme des Tatbestandes und die Betreuung der Beteiligten.
Die Sicherheitspolizei im Kanton Schaffhausen
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um Fach- und Einsatzfragen und die Aus- und Weiterbildung der Bediensteten. Die Abteilung übernimmt Einsätze bei ausserordentlichen Lagen und Grossereignissen. Die Sicherheitspolizei teilt sich dazu in verschiedene Fachbereiche auf, die sich nach den Tätigkeiten unterscheiden:
Aus- und Weiterbildung
Zentrale Dienste
Einsatz und Planung
Instruktion
Die Aus- und Weiterbildung kümmert sich um den Kontakt zur Ostschweizer Polizeischule und die Betreuung der dortigen Polizeischüler. Auch die Weiterbildung des Korps obliegt diesem Fachbereich, ebenso wie die Entwicklung von Ausbildungskonzepten. Auch bei Abkommandierungen in andere Bereiche ist dieser Bereich involviert.
Die Zentralen Diensten übernehmen, wenn es um Waffen, Sprengstoff oder private Sicherheitsdienste geht. Auf bei Arrestanttransporten ist der Bereich zuständig.
Die Gruppe Einsatz & Planung übernimmt die operative Leitung bei Einsätzen und ist für das Lagezentrum zuständig. Von hier aus werden Schwerpunktpatrouillen und Spezialeinsätze geplant.
Die Instruktion kümmert sich unter anderem um das Training der Bediensteten und sorgt beispielsweise für regelmässiges Schiesstraining oder Selbstverteidigung.
Zusätzlich zu den genannten Bereichen gibt es eine Interventionseinheit, die bei besonderen Gefährdungslagen übernimmt. Die Mitarbeitenden sind speziell ausgebildet und übernehmen besondere Aufgaben innerhalb des Korps.
Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Schaffhausen
Bei der Verkehrspolizei in Schaffhausen sind rund 50 Mitarbeitende tätig. Die Korpsangehörigen sind für die Sicherheit auf den Strassen und Gewässern des Kantons zuständig.
Zwei Einsatzgruppen übernehmen die verkehrspolizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Kontrolle des Strassenverkehrs und die Planung besonderer Einsätze gehören zu den Aufgaben der Verkehrspolizei.
Die Spezialdienste innerhalb der Verkehrspolizei sind für den Schwerverkehr in der Schweiz verantwortlich. Unter anderem führen die Mitarbeitenden mobile Kontrollen durch und betreiben das Schwerverkehrskontrollzentrum beim Schaffhauser Güterbahnhof.
Die Mitarbeitenden setzen sich zudem für die Verkehrsinstruktion ein und schulen Kindergartenkinder und Schulkinder in puncto Verkehrssicherheit. Dabei gibt es neben dem theoretischen Unterricht zwei Verkehrsgärten in Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall, auf denen die Kinder praktische Erfahrungen unter Anleitung erwerben. Dazu kommen weitere praktische Übungen in den Gemeinden.
Geht es um Ordnungsbussen übernehmen die Bediensteten der Verkehrspolizei ebenfalls. Sie sind für die automatischen Verkehrsüberwachungsanlagen des Kantons zuständige und bearbeiten die Regelverstösse.
Die Wasserpolizei ist ebenfalls Teil der Verkehrspolizei. Die Korpsangehörigen übernehmen die Rettung und Bergung von Personen und Gegenständen auf den Gewässern des Kantons. Auch für die Durchsetzung wasserpolizeilicher Vorschriften sind die Bediensteten zuständig. In dem Bereich arbeiten Polizisten mit einer speziellen Ausbildung sowie Taucher und Bootsführer, die bei Bedarf angefordert werden. Die Schaffhauser Wasserpolizei verfügt über zwei professionell ausgestattete Einsatzboote.
Die Kriminalpolizei der Polizei Schaffhausen
Die Ermittlungen bei strafbaren Handlungen übernimmt die Kriminalpolizei. Die Bediensteten sind immer dann zuständig, wenn es sich um grosse und komplexe Fälle handelt. Zusätzlich unterstützt die Kriminalpolizei bei Bedarf auch andere Abteilungen.
Die Kriminalpolizei teilt sich in verschiedene Kommissariate auf:
Innenfahndung
Fahndung
Gewaltdelikte
Betäubungsmitteldelikte
Vermögensdelikte
Kriminaltechnik
Die Innenfahndung übernimmt die Fahndung und Suche nach vermissten und verdächtigen Personen. Zur Fahndung ausgeschriebenen Personen sucht das Kommissariat Fahndung. Zu den weiteren Aufgaben gehört auch die Überwachung verdächtiger Personen, Fahrzeugen oder Liegenschaften.
Das Kommissariat Gewaltdelikte ist bei Tötungsdelikten, Körperverletzungen oder anderen grösseren Vorfällen zuständig und übernimmt die Ermittlungen. Beim Kampf gegen illegalen Drogenhandel oder Heroinschmuggel wird das Kommissariat Betäubungsmitteldelikte tätig. Die Bediensteten sind auch im Kampf gegen neuartige Designerdrogen tätig.
Serienmässigen Einbruch, Betrugsfälle oder ähnliche Vorfälle bearbeitet das Kommissariat Vermögensdelikte. Auch bei Urkundenfälschung oder Betrugsfällen im Internetzahlungsverkehr schalten die Bediensteten sich ein.
Die Kriminaltechnik ist für die Spurensicherung und die Auswertung von Spuren zuständig. Erkennungsdienstliche Behandlungen wie das Nehmen von Fingerabdrücken ist ebenfalls Bestandteil der Arbeit dieses Kommissariats.
Nach Angaben der Polizei in Schaffhausen arbeiten die Korpsangehörigen der Kriminalpolizei vorwiegend in zivil. Wichtig für die Arbeit in diesem Bereich ist vor allem Durchsetzungsvermögen, das vor allem im Umgang mit gewaltbereiten Tätern gefragt ist. Bei traumatisierten Opfern sollten die Bediensteten sehr viel Fingerspitzengefühl beweisen.
Die Kommandodienste der Polizei Schaffhausen
Die Kommandodienste sorgen im Hintergrund dafür, dass die Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen reibungslos funktioniert. Unter anderem übernimmt dieser Bereich den Betrieb der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale, die rund um die Uhr arbeitet. Auch die Verkehrsüberwachung und die Verkehrslenkung auf der Nationalstrasse A4 obliegt den Kommandodiensten. Die Technik und die Informatik der Polizei in Schaffhausen liegt in den Händen dieser Abteilung, auch das Sicherheitsfunknetz POLYCOM betreuen die Bediensteten. Als zentrale Administration erstellen die Kommandodienste Sach- und Fahrzeugfahndungen. Die Mitarbeitenden sind zudem für die Beschaffung, den Betrieb und den Unterhalt der Polizeifahrzeuge zuständig. Zudem obliegt die Uniformierung den Kommandodiensten ebenso wie die Beschaffung von Material und Ausrüstung. Auch das Fundbüro und einen Auskunfts- und Informationsschalter betreibt diese Abteilung. Das Rechnungsbüro der Kommandodienste ist für die Finanzen der Schaffhauser Polizei zuständig.
Die Sondergruppen der Polizei Schaffhausen
Bei der Schaffhauser Polizei gibt es verschiedene Sondergruppen, die besondere Aufgaben innerhalb des Korps übernehmen. Geht es um die Verhaftung gewalttätiger oder bewaffneter Personen, schaltet sich die Interventionseinheit ein. Die Bediensteten setzen den polizeilichen Auftrag auch unter hohen Anforderungen durch.
Zur Unterstützung der Interventionseinheit gibt es die Diensthundeführer, die beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder zum Aufspüren von Drogen gemeinsam mit ihren Hunden eingesetzt werden.
Auch die Wasserpolizei ist eine Sondergruppe der Schaffhauser Polizei, die sich um alle wasserpolizeilichen Belange im Kanton kümmert.
Die Ausbildung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen
Die Ausbildung erfolgt an der Polizeischule Ostschweiz. Insgesamt dauert die Grundausbildung zwei Jahre. Zunächst absolvieren die Polizeischüler die einjährige Polizeischule, danach erfolgt dann ein Praxisjahr mit einer Tätigkeit als Polizist oder Polizistin.
Vor einer Bewerbung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen ist ein Eignungstest notwendig. Der Test besteht aus einem sportlichen und einem theoretischen Teil. Wer den Test erfolgreich meistert, erhält ein Zertifikat, das eine Bewerbung bei der Polizei in Schaffhausen ermöglicht. Diese Bestätigung ist für zwei Jahre gültig. Bei Nichtbestehen des Eignungstests kann innerhalb eines Jahres ein weiterer Versuch unternommen werden. Danach ist nach einem nochmaligen Scheitern erst nach Ablauf von drei Jahren ein weiterer Eignungstest möglich.
Die Behörde wählt anhand der Bewerbungsunterlagen mögliche Anwärter aus und lädt zu einem Gruppen-Assessment ein. Anhand dieser Ergebnisse werden die geeigneten Bewerber ausgewählt. Die genauen Bedingungen für die Einstellung regelt die Polizei des Kantons im Personalgesetz und in der Personalverordnung.
Wissenswertes zum Kanton Schaffhausen
Der Kanton Schaffhausen hat rund 82’000 Einwohner. Die meisten Menschen leben im Hauptort Schaffhausen. Weitere grössere Orte sind Neuhausen am Rheinfall, Thayngen und Stein am Rhein. Wirtschaftlich ist Schaffhausen eng mit dem Nachbarkanton Zürich verbunden, zahlreiche bekannte Unternehmen haben sich in der Region angesiedelt. Mit dem Rheinfall bietet Schaffhausen eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Schweiz. Zudem ist der Kanton das grösste Rebbaubegiet in der Deutschschweiz. Zahlreiche Weine entstehen in der Region.