Am frühen Montagabend ist in einem Mehrfamilienhaus in der Altstadt von Biel ein Feuer ausgebrochen. Im Zuge des Einsatzes wurde im Innern des Gebäudes eine leblose Person aufgefunden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zu den Umständen und zur Brandursache aufgenommen.
Am Montagnachmittag ist es auf der Autobahn bei Kirchberg zu einer Streifkollision gekommen. Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch Sachschaden.
Zur Klärung des Unfallhergangs werden Zeugen gesucht.
Am Montagnachmittag ist es zwischen Meiringen und Brienz zu einem schweren Selbstunfall gekommen.
Der Lenker verstarb noch auf der Unfallstelle. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen.
Die Berufsfeuerwehr Bern ist am Sonntagabend wegen eines Brandes in einem Einfamilienhaus nach Bremgarten bei Bern ausgerückt. Im Untergeschoss des Hauses entstand durch das Feuer erheblicher Sachschaden.
Verletzt wurde niemand.
Stadtpräsident Alec von Graffenried verurteilt die Angriffe auf Polizeimitarbeitende in der Nacht von Samstag auf Sonntag: "Gewalt und Angriffe gegen die Polizei sind nicht akzeptabel."
Er hoffe, dass die Verantwortlichen identifiziert und von der Justiz zur Rechenschaft gezogen werden.
Bei einem Einsatz im Zuge einer Liegenschaftsbesetzung sowie Sachbeschädigungen sind in der Nacht auf Sonntag in Bern sechs Mitarbeitende der Kantonspolizei Bern bei Angriffen verletzt worden. Zudem kam es zu einem Umzug von der Laupenstrasse auf die Schützenmatte, bei welchem ebenfalls Sachbeschädigungen verübt wurden.
Die Polizei musste Mittel einsetzen, zwei Personen wurden angehalten. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Am späten Freitagabend ist es in Frutigen zu einem Selbstunfall gekommen. Ein Autolenker wurde dabei verletzt.
Er wurde von Ersthelfern aus dem Fahrzeug befreit, durch eine Ambulanz vor Ort versorgt und danach per Helikopter in ein Spital geflogen. Der Unfall wird untersucht.
Am Freitagmittag ist in Bern Bümpliz ein Mann mit einer Schussverletzung aufgefunden worden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Bern hat am Donnerstagnachmittag eine mutmassliche Taschendiebin angehalten. Die Frau hatte in einem Bus in Bern ein Portemonnaie aus einem Rucksack entwendet.
Die Kantonspolizei Bern gibt zum Schutz vor Taschendieben Tipps ab.
Gewalt macht vor dem Alter nicht Halt. Dieses Tabu will die nationale Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ dieses Jahr vom 25. November bis 10. Dezember aufbrechen.
Die Fachstelle Häusliche Gewalt der Stadt Bern greift diesen Fokus auf und macht ihr Angebot in den Berner Quartieren zugänglich. Betroffene Frauen und Männer sowie Angehörige und Freunde können sich unverbindlich informieren oder eine Kurzberatung in Anspruch nehmen. Unterstützt wird die Fachstelle von der Pro Senectute Region Bern, den Grauen Panthern Bern und der Burgergemeinde Bern.
Uniform, Einsatzmittel, Büroartikel und vieles mehr: Für die tägliche Polizeiarbeit werden die verschiedensten Materialien benötigt. Der Fachbereich Logistik sorgt dafür, dass alle Mitarbeitende der Kantonspolizei Bern stets richtig ausgerüstet sind.
Ob für den Einsatz im Büro oder draussen auf der Strasse: Die Logistik der Kantonspolizei Bern beschafft, lagert, repariert, entsorgt oder liquidiert das gesamte benötigte Material für den Polizeidienst. Mit einem Team von derzeit 22 Personen stellt der Fachbereich sowohl für Polizistinnen und Polizisten wie auch für zivile Mitarbeitende die Ausrüstung sicher. So vielfältig wie die Arbeit der Kantonspolizei Bern sind auch das Sortiment und die Aufgaben des Fachbereichs.
Am Montag ist in Hani bei Reutigen ein Auto mit 106 km/h gemessen worden.
Erlaubt sind auf dem betreffenden Strassenabschnitt maximal 50 km/h. Der Lenker wird sich vor der Justiz zu verantworten haben.
Am Mittwoch hat ein Autolenker in Burgdorf versucht, sich einer Kontrolle zu entziehen. Nach einer Flucht per Auto und zu Fuss konnte der Mann schliesslich angehalten werden.
Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Mittwochmorgen hat sich in Niederbipp der Auflieger eines Sattelschleppers gelöst. Die Komposition blieb in der Folge stehen und blockierte die Strasse.
Der Verkehr wurde für gut zwei Stunden umgeleitet. Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden.
In seiner Sitzung vom 20. November 2019 hat der Bundesrat die Botschaft zum Bundesgesetz über Vorläuferstoffe für explosionsfähige Stoffe verabschiedet. Die Gesetzesänderungen erschweren den Zugang zu bestimmten chemischen Substanzen, die sich leicht zweckentfremden, für terroristische Zwecke missbrauchen lassen und gravierenden Schaden verursachen können.
Wer Produkte kaufen will, die solche Substanzen enthalten, braucht künftig eine Bewilligung von fedpol. Die neuen Bestimmungen erhöhen die Sicherheit der Schweiz.
Am Montagabend hat ein Unbekannter die Volg-Filiale in Kirchlindach überfallen. Der Mann bedrohte eine Angestellte und flüchtete mit Beute in unbekannte Richtung.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
In der Nacht auf Samstag haben Unbekannte in Bern zwei Männer tätlich angegangen und verletzt. Einer von ihnen musste sich zur ärztlichen Behandlung in ein Spital begeben.
Zur Klärung der Ereignisse werden Zeugen gesucht.
In der Nacht auf Samstag ist es in Utzigen zu einem Selbstunfall gekommen. Trotz sofortiger Rettungsmassnahmen verstarb der Lenker vor Ort.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass dem Unfall ein medizinisches Problem vorausging.
Am Mittwochabend ist es auf der Autobahn A1 bei Urtenen-Schönbühl zu einer Auffahrkollision mit drei involvierten Autos gekommen.
Zwei Lenkerinnen und ein Beifahrer wurden verletzt und ins Spital gefahren.
Am Mittwochnachmittag ist es auf der Autobahn A1 bei Lyssach zu einer Kollision zweier Lastwagen gekommen.
Ein Lenker wurde leicht verletzt und zur Kontrolle ins Spital gebracht. Es kam zu erheblichem Rückstau.
In der Nacht von Montag auf Dienstag hat die Feuerwehr im Stadtzentrum Biels mehrere brennende Container und weitere Objekte löschen müssen.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Montagmorgen ist es auf der A5 bei Twann-Tüscherz zu einem schweren Unfall zwischen zwei Autos und einem Lastwagen gekommen. Eine Lenkerin wurde schwer verletzt und durch eine Ambulanz ins Spital gebracht.
Weil die A5 komplett gesperrt und der Verkehr über das südliche Bielerseeufer umgeleitet werden mussten, kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Am Sonntag ist in einem Mehrfamilienhaus in Münsingen ein Brand ausgebrochen. Das Feuer konnte unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.
Eine Frau wurde beim Brand verletzt und per Ambulanz ins Spital gebracht.
Am Freitagabend ist es in Heimenschwand zu einem schweren Selbstunfall gekommen. Der Lenker wurde im Auto eingeklemmt.
Er verstarb noch auf der Unfallstelle. Ermittlungen zu Hergang und Ursache des Unfalls sind im Gang.
Am frühen Freitagmorgen ist in Thun im Bereich der Marktgasse ein Auto mit einem Schaufenster kollidiert. Unmittelbar danach kam es zu einem Brand. Es entstand Sachschaden.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Samstag findet in Bern das Fussballspiel BSC Young Boys gegen den FC St. Gallen statt. Im Grossraum Wankdorf ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen.
Am Montagnachmittag sind beim Bahnhofplatz in Thun ein Roller und ein Velo kollidiert. Die Velolenkerin wurde dabei leicht verletzt.
Zur Klärung des Unfallhergangs sucht die Kantonspolizei Bern Zeugen.
Die Meldung eines Wasserleitungsbruchs hat am Dienstagabend einen grösseren Einsatz von Mitarbeitenden der Berufsfeuerwehr Bern und von Energie Wasser Bern (ewb) ausgelöst: Betroffen waren das erste bis vierte Untergeschoss der Liegenschaft an der Effingerstrasse 20.
Ursache und Schadenhöhe sind noch nicht bekannt.
In der Nacht auf Dienstag ist im Untergässli in Biel ein schwer verletzter Mann aufgefunden worden.
Er wurde durch ein Ambulanzteam ins Spital gebracht. Zur Klärung der Ereignisse sucht die Kantonspolizei Bern Zeugen.
Am Montagmittag ist in Burgdorf ein Mann von einem Zug erfasst und dabei tödlich verletzt worden. Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs und der Umstände wurden aufgenommen.
Der Unfall auf der Bahnlinie Kirchberg – Burgdorf ereignete sich am Montag 04. November 2019, kurz nach 1200 Uhr, im Bereich Kirchbergstrasse – Bachweg in Burgdorf.
Am Sonntagabend ist eine Frau bei einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen auf der Autobahn A16 bei Biel verletzt worden.
Der Strassenabschnitt musste für die Unfallarbeiten komplett gesperrt werden.
In der Nacht auf Samstag sind in Biel bei einer tätlichen Auseinandersetzung mehrere Personen verletzt worden. Ein Mann musste ins Spital gebracht werden.
Sechs mutmasslich Beteiligte wurden angehalten. Es werden Zeugen gesucht.
Am Samstagmittag sind in Huttwil bei einer Frontalkollision zweier Autos zwei Personen verletzt worden. Die Lenkerin des einen Autos musste aus dem Fahrzeug befreit und mit der Rega ins Spital geflogen werden.
Der Lenker des anderen Autos wurde mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Es kam zu Behinderungen des Strassen- und Bahnverkehrs.
In Meikirch sind am frühen Freitagmorgen zwei Autos kollidiert. Beide Lenkenden, eine Frau und ein Mann, wurden beim Unfall leicht verletzt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Die Kantonspolizei Bern untersucht den Unfall.
In der Nacht auf Freitag sind bei der Kantonspolizei Bern rund 50 Meldungen in Zusammenhang mit Halloween eingegangen. Die Mehrheit betraf Eierwürfe gegen Gebäude und Fahrzeuge. Die meisten Meldungen gingen aus der Region Biel ein.
Mehrere Dutzend Personen wurden kontrolliert.
Nach einem Brand an der Könizstrasse ist die Berufsfeuerwehr heute Freitagmorgen zu einer Kontrolle gerufen worden. Ein Bewohner hatte den Brand in der Nacht selber gelöscht.
Während der Bewohner unverletzt blieb, ist der Sachschaden gross und die Wohnung unbewohnbar.
Am Donnerstagvormittag ist es in Lütschental zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Reisecar gekommen. Der Autolenker wurde bei der Kollision eingeklemmt und schwer verletzt.
Er musste mit einem Helikopter in ein Spital geflogen werden. Sein Zustand ist kritisch.
Die Öffentlichkeitsfahndung zum Angriff auf einen Extrazug in Herzogenbuchsee wird eingestellt. Im Zuge der Ermittlungen konnte Ende Oktober ein Mann identifiziert werden, der dringend verdächtigt wird, an den Ereignissen im August 2017 beteiligt gewesen zu sein.
Die polizeilichen Ermittlungen zu den noch nicht identifizierten Personen dauern weiter an.
Der Regierungsrat des Kantons Bern hat den Bericht zum Postulat „Bedarfsabklärung für eine Notunterkunft für Mädchen und junge Frauen im Kanton Bern“ zuhanden des Grossen Rates verabschiedet. Der Regierungsrat kommt darin zum Schluss, dass der Bedarf für die Schaffung eines Mädchenhauses im Kanton Bern ausgewiesen ist.
Gleichzeitig werden die Strukturen der stationären Opferhilfelandschaft im Kanton Bern geprüft und wo möglich optimiert.
Während der 52-stündigen Übung werden die bestehenden Sicherheitsstrukturen und -prozesse der Schweiz im Falle einer lang anhaltenden terroristischen Bedrohung auf die Probe gestellt.
An der heutigen Medienkonferenz im Medienzentrum Bundeshaus stellte Bundesrätin Karin Keller-Sutter, begleitet von Regierungsrat Urs Hofmann, Präsident der KKJPD, und Christian Varone, Vizepräsident der KKPKS, sowie Hans-Jürg Käser, Leiter der Sicherheitsverbundsübung 2019 (SVU 19), die Rahmenbedingungen der vom 11. bis 13. November 2019 stattfindenden Stabsrahmenübung SVU 19 vor.
Mitte Oktober war in Moutier ein Auto mit einer Hausmauer kollidiert. Der Lenker und eine Mitfahrerin mussten aus dem Fahrzeug befreit und ins Spital geflogen werden.
Dort ist der Mann am Sonntag verstorben.
Am Dienstagabend ist es in Bern zu einer unbewilligten Demonstration gekommen. Als die Teilnehmenden im Bereich der diplomatischen Vertretungen in der Elfenau trotz vorgängiger Ansprache polizeiliche Absperrungen missachteten, mussten kurzzeitig Mittel eingesetzt werden.
Wegen des Demonstrationsumzugs kam es zwischenzeitlich zu Verkehrsbehinderungen.
Am Dienstagmorgen ist es zu einem Velo-Selbstunfall im Bereich des Einkaufszentrums Lyssbachpark in Lyss gekommen. Die Frau verletzte sich schwer. Sie wurde in ein Spital gebracht.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Dienstagmorgen ist es auf der Autobahn A12 in Bern zu mehreren Auffahrkollisionen gekommen. Eine Lenkerin wurde leicht verletzt.
Aufgrund der Unfallarbeiten und wegen Schaulustigen kam es zu Rückstau in beiden Richtungen.
Die Bundesanwaltschaft (BA), die Jugendanwaltschaft Winterthur und die Jugendanwaltschaft Bern haben heute zeitgleich an verschiedenen Orten in den Kantonen Zürich, Bern und Schaffhausen elf Hausdurchsuchungen durchgeführt.
Dies im Rahmen von Strafverfahren der beteiligten Behörden gegen insgesamt elf Beschuldigte. Im Einsatz standen nebst Vertretern der Jugendanwaltschaften und der Bundesanwaltschaft rund 100 Beamte von fedpol und der Kantonspolizeien Bern, Zürich und Schaffhausen.
Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.
Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.
Die Organisation der Polizei in Bern
Die Führung der Polizei in Bern obliegt dem Kommandanten, der dem Korps und den rund 2.500 Mitarbeitenden vorsteht. Die Kantonspolizei gliedert sich in vier verschiedene Regionalpolizeigebiete sowie für Abteilungen.
Die Regionalpolizeidienststellen im Überblick:
Regionalpolizei Seenland-Berner Jura
Regionalpolizei Mittelland-Emmental-Oberaargau
Regionalpolizei Berner Oberland
Regionalpolizei Bern
Die Abteilungen der Polizei im Detail:
Abteilung Ressourcen und Dienstleistungen
Abteilung Planung und Einsatz
Abteilung Technik
Kriminalabteilung
Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Die Kriminalabteilung übernimmt bei schweren Straftaten
Die Kriminalabteilung der Berner Polizei ist zuständig bei schweren Straftaten wie Kapitalverbrechen, Wirtschaftskriminalität oder bandenmässigen Einbruchdiebstählen. Die Bereiche Spezialfahndungen und Forensik unterstützen die Arbeit innerhalb der Abteilung. Die Spezialfahndungen übernehmen bei schweren Delikten und stehen mit besonderen Fachkenntnissen in digitaler Forensik, Observation oder Kriminalanalyse zur Verfügung. Die Forensik übernimmt die Untersuchung an Tatorten und wertet diese mit modernsten Technologien aus. Die Mitarbeitenden unterstützen bei der Rekonstruktion eines Tathergangs.
Die Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Innerhalb der Polizei im Kanton Bern gibt es in der Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention einen eigenen Bereich, der sich um Tierdelikte kümmert. Die Bediensteten übernehmen Aufgaben ausserdem bei Umweltkriminalität und sind für Arbeitssicherheit, Lärmakustik und Lasertechnik zuständig. Auch wenn es um Straftaten gegen Tier oder verlorene und gefundene Tiere geht, übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Fachstelle Umweltkriminalität spüren Umweltsünder auf und übernehmen bei illegal entsorgtem Abfall. Auch bei Gewässer-, Luft- oder Bodenverschmutzung sind die Kolleginnen und Kollegen dieser Abteilung vor Ort. Lärmbeschwerden oder Beschwerden über Laserquellen gehen die Mitarbeitenden ebenfalls auf den Grund.
Bei der Polizei im Kanton Bern arbeiten nicht nur Menschen, im Dienst sind zudem 60 Diensthunde, die verschiedene Aufgaben übernehmen. Dazu zählen die Suche nach gefährlichen Gegenständen, die Überwachung oder Sicherung und das Anhalten gefährlicher Personen. Die Vierbeiner sind auch bei der Suche nach Betäubungsmitteln, Sprengstoff oder Brandmitteln und Notengeld im Einsatz.
Neben Diensthunden verfügt die Polizei im Kanton Bern über einen Reiterzug, der aus 15 Reiterinnen und Reitern besteht, die gemeinsam mit ihren Pferden Sicherheitsaufgaben übernehmen. Nach Angaben der Polizei gibt es den Reiterzug bereits seit 1914. Die berittene Polizei ist vor allem in der Prävention, etwa bei der Verhinderung von Einbrüchen oder Diebstählen. Auch sicherheitspolizeiliche Aufgaben obliegen den Bediensteten ebenso wie die Suche nach Personen in unwegsamem Gelände.
Polizei in Bern sorgt für Sicherheit im Strassenverkehr
Die Polizei im Kanton Bern kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf im Verkehr. Die Mitarbeitenden prüfen, ob Verkehrsregeln eingehalten werden und sind bei einem Verkehrsunfall zur Stelle. Zudem übernehmen die Kolleginnen und Kollegen die Verkehrsinstruktion von Schulklassen und zeigen den Kindern, wie sie sich korrekt im Strassenverkehr verhalten. Die Verkehrsinstruktorinnen und Instruktoren führen zudem die Veloprüfungen mit Schulklassen durch. Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil und findet in der Regel in der 5. Klasse statt. Darüber hinaus kümmern die Mitarbeitenden sich um die Sicherheit auf den Schulwegen der Kinder.
Wichtige Hinweise gibt die Polizei Bern zum richtigen Verhalten bei einem Verkehrsunfall. Wer einen Unfall beobachtet, sollte sich zunächst einen Überblick verschaffen und am eigenen Fahrzeug Warnblinker und Abblendlicht einschalten. Zum eigenen Schutz sollte eine Warnweste getragen werden. Zudem ist ein Pannendreieck mindestens 50 Meter, wenn schnell gefahren wird 100 Meter von der Unfallstelle entfernt aufzustellen. Gab es Verletzte, sollte Erste Hilfe geleistet werden. Wichtig ist, die Rettungsdienste umgehend zu alarmieren. Handelt es sich um einen Unfall mit einem Wildtier, ist ebenfalls die Polizei zu kontaktieren. Ein angefahrenes Tier ist unter Umständen gefährlich, so dass Vorsicht geboten ist.
Sicherheit für die Berner Gewässer
Die Seepolizei der Kantonspolizei Bern ist für die Sicherheit auf den Gewässern im Kantonsgebiet zuständig. Die Bediensteten sind an insgesamt vier Standorten tätig und sorgen mit Patrouillen und Kontrollen für Ordnung. Zudem überwacht die See Polizei den öffentlichen Verkehr sowie Veranstaltungen auf den Gewässern.
Medienstelle der Polizei in Bern
Informationen über die Einsätze der Polizei verbreitet die Medienstelle regelmässig auf Deutsch und Französisch. Die Abteilung dient als Ansprechpartner für alle Medienschaffenden und stellt bei Bedarf Kontakte innerhalb der Polizeibehörde her.
Auf repräsentative Aufgaben übernimmt die Polizei in Bern. Seit 1983 gibt es eine eigene Ehrenformation, die mit den historischen Uniformen der Berner Milizinfantrie auftritt. Bei Anlässen wie Staatsbesuchen oder Festen tritt die Ehrenformation an.
Rund um die Uhr im Einsatz – die Notfallzentrale
Im Notfall sind die Mitarbeitenden der Polizei in Bern sofort für die Bevölkerung im Einsatz. Wer sofort dringend Hilfe benötigt, erhält unter den Notfallnummern 112 oder 117 direkt Unterstützung. Spezielle Rufnummern gibt es für Eltern, Kinder und Jugendliche oder auch für einen psychiatrischen Notfall. Auf der Internetseite der Polizei Bern finden Sie zudem die Kontakte für das Frauenhaus Bern oder die Opferhilfe. Bei einem Unfall oder einer Notsituation auf der Autobahn werden Sie über die Notrufsäulen direkt mit der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern verbunden.
Nicht immer ist ein persönlicher oder telefonischer Kontakt notwendig. Die Polizei in Bern bietet mit der Online Polizeiwache die Möglichkeit bequem über das Internet eine Anzeige zu erstatten. Informationen zu verschiedenen Themen sind ebenfalls über die Online Wache zu finden.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei Bern
Die Polizei Bern setzt sich für Prävention ein und sorgt dafür, dass es nicht zu Unfällen und Straftaten kommt. Die Bediensteten bieten daher Schulungen und Beratungen zu verschiedenen Themen an. So führen die Mitarbeitenden beispielsweise vor Ort eine Analyse zum Einbruchschutz durch. Für die Wohnbevölkerung und die Unternehmen des Kantons Bern stehen diese Termine zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es zum Thema „Zielgerichtete Gewalt“ Sicherheitsberatungen und Analysen für Behörden und Bildungseinrichtungen.
Geht es um Fragen der baulich-technischen Sicherheit, bietet die Polizei im Kanton Bern Informationsveranstaltungen an. Auch rund um den Schutz vor Diebstahl, Raub und Betrug gibt es entsprechende Veranstaltungen. Die Beratungen stellt die Polizei Bern nicht nur persönlich, sondern auch in elektronischer Form zur Verfügung. Zu verschiedenen Themen finden Interessierte Grundwissen auf der Webpräsenz der Polizei. Eltern haben Gelegenheit, sich über das sichere Velofahren und die Vorbereitung auf die Veloprüfung mit ihren Kindern vorzubereiten.
Kantonales Bedrohungsmanagement für die Sicherheit im Kanton
Unter der Führung der Polizei Bern arbeitet das Kantonale Bedrohungsmanagement. Verschiedene Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen. Die Kooperation soll dazu dienen, mögliche Gewaltspiralen vorzeitig zu durchbrechen. Zuständig ist die Fachstelle Bedrohungsmanagement in der Polizeibehörde Bern.
Die Fachstelle Alarmierung der Kantonspolizei ist Ansprechpartner für Feuerwehren, Zivilschutzorganisationen oder zivile Führungsorgane. Hier laufen zudem automatische Gefahrenmeldungen auf, die direkt an die Polizei weitergeleitet werden.
Bewilligungen für private Sicherheitsunternehmen
Private Sicherheitsunternehmen, die im Kanton Bern ihre Dienste anbieten möchten, benötigen bestimmte Bewilligungen. Die genauen Vorgaben stimmen die Unternehmen direkt mit der Berner Polizeibehörde ab. Unter anderem geht es im die Bewilligung verschiedener Sicherheitsdienstleistungen wie Zutrittskontrollen oder Sicherheitstransporten. Nicht jede Dienstleistung ist bewilligungspflichtig, genaue Auskünfte dazu erteilt die Polizei Bern.
Einblicke in die Berner Polizeiarbeit
In einem eigenen Blog gibt die Polizei Bern einen Einblick in den Polizeialltag. Beiträge über die vielfältigen Berufe sind hier ebenso zu lesen, wie unterhaltsame Geschichte, aus der Arbeit der Polizei. Zudem lesen Interessierte Wissenswertes rund um verschiedene Themen wie Sicherheit. Ein wichtiges Thema des Blogs ist der Schutz des eigenen Zuhauses.
Für Privatpersonen sind der Einbruchschutz sowie der Schutz vor Betrug von entscheidender Bedeutung. Die Polizei Bern gibt wichtige Tipps zur erfolgreichen Umsetzung eines Einbruchschutzes. Nach einer Sicherheitsberatung durch einen Bediensteten der Polizei gilt es, die Ratschläge umzusetzen. Die Polizei weist darauf hin, dass idealerweise zunächst mehrere Angebote seriöser Firmen eingeholt werden sollten. Bei Rückfragen stehen die Mitarbeitenden der Polizei gern für Fragen und Ratschläger zur Verfügung.
Lesenswert sind auch die Beiträge, die sich mit einer Ausbildung bei der Polizei in Bern beschäftigen. Die Kantonspolizei bietet die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungen zu absolvieren. Interessant sind Erfahrungsberichte von Bediensteten, wer sich für eine Arbeit bei der Polizei in Bern interessiert, bekommt hier Informationen aus erster Hand – es lohnt sich also, einmal in den Blog zu schauen und ein wenig zu stöbern!
Wissenswertes zum Kanton Bern
Im Kanton Bern leben mehr als 1’034’000 Menschen. Hauptort ist die schweizerische Hauptstadt Bern. Die Geschichte der Kantonspolizei geht zurück bis ins Jahr 1804, als der Landjägerkorps des Kantons Bern gegründet wurde. Die Landjäger waren zunächst vor allem für den Schutz der Grenzstationen zuständig und sollten Bettler und Landstreicher aus dem Stadtgebiet fernhalten. Wer sich für die Polizeiarbeit und die Geschichte und die Arbeit der Polizei im Kanton interessiert, schaut bei einer Führung hinter die Kulissen. Gruppen buchen auf Wunsch eine Führung durch das Kriminalmuseum der Stadt. Auch für Schulen, Heime oder Vereine und andere Gruppen gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Standorten eine Führung zu buchen.