Bei einer Hausdurchsuchung mit einem Beschuldigten haben Angehörige die Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit behindert, sie beschimpft und angegriffen.
Eine Polizistin wurde leicht verletzt. Zwei Personen wurden vorläufig festgenommen.
In einem aufwändigen Ermittlungsverfahren unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz hat die Kantonspolizei Schwyz einen 51-jährigen Schweizer als mutmasslichen Drogenhändler ermittelt.
Der im Kanton Zürich wohnhafte Mann ist geständig, in der Zeit von 2020 bis 2022 in mehreren Kantonen mit Betäubungsmittel gehandelt zu haben.
In Bivio ist am Sonntagnachmittag eine Autolenkerin neben die Strasse geraten. Dabei bohrte sich eine Schneelatte durch die Windschutzscheibe.
Die 18-Jährige fuhr gemeinsam mit einem Beifahrer auf der Julierstrasse von Bivio in Richtung Savognin.
Am Sonntagnachmittag (12.02.2023) fuhren ein 57-jähriger Vater und sein 14-jähriger Sohn mit sogenannt langsamen E-Bikes auf der Alten Schlatterstrasse talwärts.
Während dieser Fahrt kam es zur Kollision zwischen den beiden E-Bikes, worauf die beiden Lenker stürzten.
Am Samstagabend ereignete sich auf der Autobahn A2 bei Sempach ein tödlicher Verkehrsunfall. Ein 45-jähriger Motorradfahrer ist vor Ort verstorben.
Ein Autofahrer, welcher mutmasslich mit dem Unfall in Zusammenhang steht, wurde von der Luzerner Polizei festgenommen. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Sursee. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am Samstagnachmittag, den 11. Februar 2023, ereignete sich beim Lac de Taney ein Unfall beim Eistauchen. Eine Person kam dabei ums Leben.
Der Unfall ereignete sich gegen 15:00 Uhr auf dem zugefrorenen Lac de Taney auf dem Gemeindegebiet von Vouvry.
Während den närrischen Tagen kann es passieren, dass Kinder im Gedränge von ihren Begleitpersonen getrennt werden.
Die Luzerner Polizei gibt in diesem Jahr erstmals Armbänder für Kinder ab. So können Kinder und Begleitpersonen schneller wieder zusammengeführt werden.
Am Sonntag (12.02.2023), kurz nach 18:45 Uhr, ist im Veltur ein Brand entdeckt worden. Die Brandursache war vermutlich ein technischer Defekt an einem Tumbler im Keller.
Es entstand Sachschaden von rund 20'000 Franken.
Am Sonntag (12.02.2023), um 17:45 Uhr, ist es auf der Poststrasse bei der Thurbrücke zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Eine 81-jährige Autofahrerin war alkoholisiert unterwegs.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Sonntagabend (12.02.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Unterplattenstrasse eingebrochen.
Sie hat sich gewaltsam Zugang zum Haus verschafft und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Bei der Kantonspolizei Solothurn sind während den vergangenen Tagen vermehrt Meldungen im Zusammenhang mit „Telefon-Betrugsdelikten“ eingegangen.
Im Verlauf der eingeleiteten Ermittlungen ist es der Polizei gelungen, einen mutmasslichen Täter festzunehmen.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad ist am Sonntagabend (12.2.2023) in Glattbrugg (Gemeinde Opfikon) der Motorradfahrer schwer verletzt worden.
Etwa um 19.45 Uhr fuhr ein 45-jähriger Personenwagenlenker auf der Schaffhauserstrasse Richtung Zürich.
Im Alpenraum dominiert aktuell und die kommenden Tage Hochdruckeinfluss und sorgt für wenig Abwechslung im Wettergeschehen: Auf den Bergen viel Sonnenschein, in den Niederungen zeitweise Dunst oder Nebel.
Verkürzen Sie sich doch die Zeit bis zum nächsten spannenden Wetter mit unserem Meteo-Rätsel.
Am Sonntag, 12.02.2023, ca. 14.00 Uhr, ereignete sich in Glarus, Gartenstrasse, ein Brandfall mit Schadenfolge.
Mehrere Anrufer meldeten der Kantonalen Notrufzentrale praktisch zeitgleich, dass aus dem Dach eines Reihenhaus dringen würde.
Am Sonntagnachmittag ist es in Aarwangen zu einer Kollision zwischen einem Zug der Aare Seeland Mobil (ASM) und einem Auto gekommen. Alle vier Insassen des Autos wurden dabei verletzt.
Der Bahnverkehr war für mehrere Stunden unterbrochen und der Verkehr musste umgeleitet werden.
Am Sonntagvormittag wurde ein Stall in Cazis durch ein Feuer vollständig zerstört. Ein Grossaufgebot stand im Einsatz und die Ausbreitung des Feuers konnte verhindert werden.
Personen wurden keine verletzt.
Grace ist schon 5 Monate alt und darf als Übung mit Ihrer Polizeihundeführerin ein paar Stunden auf Patrouille.
Mit diesem Erinnerungsbild wünschen wir Ihnen einen schönen Sonntag.
Anlässlich von Verkehrskontrollen wurden am Samstag zwei Automobilisten mit sogenannten "Gucklöcher" angehalten.
Die Kantonspolizei mahnt, wer so fährt, gefährdet sich und andere im Strassenverkehr und macht sich zudem strafbar.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstag in Güttingen einen Raser aus dem Verkehr gezogen, der ausserorts mit 154 km/h unterwegs war.
Sei Führerausweis wurde eingezogen.
Ein von der Polizei gesuchter Mann hat bei seiner Verhaftung mit einer abgebrochenen Flasche einen Polizisten an der Hand verletzt.
Am Samstagabend (11. Februar 2023), kurz vor 17:45 Uhr, erkannte ein ziviler Polizist am Bahnhof Zug einen von der Polizei gesuchten Mann. Er folgte ihm in den abfahrenden Zug.
Am gestrigen Samstag konnten im Kanton Aargau fünf Schnellfahrer angehalten werden.
Zwei Fahrzeuglenker mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Gestern fuhr eine Autofahrerin auf der Autobahn A1 von Avenches in Richtung Murten. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass sie zum vierten Mal trotz Führerausweisentzug gefahren war.
Ihr Fahrzeug wurde beschlagnahmt.
Am Sonntag, 12.02.2023, ca. 04.00 Uhr, kam es in Glarus zu einem Selbstunfall mit Sachschadenfolge.
Eine zunächst unbekannte Lenkerschaft fuhr mit einem Personenwagen in allgemeine Richtung Norden. Bei der Verzweigung Bahnhofstrasse/Burgstrasse verlor diese die Herrschaft über das Fahrzeug, überquerte geradewegs eine Verkehrsinsel sowie das linksseitige Trottoir und prallte in eine Betonmauer.
Am Samstag (11.02.2023), kurz nach 15:20 Uhr, ist es auf der Au zu einem Unfall zwischen einem Kind auf einem Schneerutscher und einem Auto gekommen.
Das 3-jährige Kind wurde leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Samstag (11.02.2023), kurz nach 19:10 Uhr, ist es auf der Einfahrt zur Autobahn A13 zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Der 45-jährige Autofahrer war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Ein 5-jähriger Mitfahrer musste vom Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gefahren werden. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Samstag (11.02.2023), kurz vor 16:55 Uhr, ist es auf der Kriessernstrasse zu einem Zusammenstoss von zwei Autos gekommen. Eine 46-jährige Autofahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 17'000 Franken.
In der Zeit zwischen Samstagnachmittag und Samstagnacht (11.02.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Arvenweg eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zu den Räumlichkeiten und durchsuchte diese.
Am Samstagnachmittag gegen 15.00 Uhr trafen sich rund 400 Personen zu einer unbewilligten Demonstration bei der Elisabethenanlage. Nach einer Abmahnung der Polizei am Bankverein blieben rund 200 vermummte Demonstrierende übrig, die aktiv die Konfrontation mit der Polizei suchten. Es kam zu Gewalt und Sachbeschädigungen.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt musste Gummischrot, Reizstoff und Pfefferspray einsetzen.
Am Samstag, 11.02.23, ca. 14.40 Uhr, ereignet sich auf der Autobahn A3, Fahrrichtung Chur, Gemeindegebiet Benken, ein Verkehrsunfall zwischen drei Personenwagen.
Ein 28-jähriger Lenker bemerkte zu spät, dass das Auto vor ihm aufgrund des erhöten Verkehrsaufkommen abbremste und prallte diesem ins Heck.
Am Samstag, 11.02.2023, ca. 15.35 Uhr, ereignete sich in Mollis, Kerenzerbergstrasse, ein Selbstunfall eines Personenwagens mit Sachschadenfolge.
Ein 80-jähriger Lenker fuhr von Näfels kommend in Richtung Filzbach, als er aufgrund eines korrekt entgegenkommenden Fahrzeuges derart erschrak, dadurch zu weit nach rechts lenkte und in der Folge in einen Zaun prallte.
Am Samstagnachmittag kam es in Oberhof nach einem Überholmanöver zu einer Frontalkollision. Es wurde niemand verletzt.
An den Fahrzeugen entstand beträchtlicher Sachschaden.
Am Samstagvormittag hat sich auf der Autobahn A1 bei Hindelbank eine Auffahrkollision ereignet. In den Unfall waren vier Fahrzeuge involviert.
Die Beifahrerin eines Autos wurde leicht verletzt.
Das Hoch Elisabeth wurde nahtlos von Hoch Feuka abgelöst.
Wobei, ganz ohne „Holperer“ war der Übergang nicht. Wir schauen, wo es geholpert hat und wie lange Hoch Feuka bleibt.
Heute Morgen, um ca. 06:45 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Obwalden die Meldung ein, wonach es auf einem überdachten Gartensitzplatz eines Einfamilienhauses in Wilen brenne.
Durch die aufgebotene Feuerwehr konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Die Interventionseinheit „Luchs“ kommt immer dann zum Einsatz, wenn ein hoher Gefährdungsgrad an Leib und Leben besteht und daher der Einsatz von speziell ausgerüsteten und ausgebildeten Polizisten nötig wird.
Bei rund 1'200 Einsätzen im Jahr (150 effektive Interventionseinsätze / Personenschutzeinsätze und 1'050 polizeiliche Unterstützungseinsätze) ist die Wahl der richtigen Taktik unabdingbar.
Heute bedanken wir uns bei unseren Kolleginnen und Kollegen der Einsatzleitzentrale.
Im 2022 haben sie, egal ob am frühen Morgen, am späten Abend oder in der Nacht, gesamthaft 17`522 Notrufe entgegengenommen und dafür gesorgt, dass ihr rasch die richtige Hilfe bekommen habt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitagnachmittag (10.2.2023) in Schlieren einen Autofahrer beim Missachten eines roten Lichtsignals beobachtet.
Der Unbekannte hat sich danach durch eine waghalsige Flucht der Kontrolle entzogen.
Ein Alkoholisierter Lenker hat einen Selbstunfall gebaut und fuhr mit beschädigtem Fahrzeug nach Hause.
In der Nacht zum Samstag (11. Februar 2022), kurz nach 03:00 Uhr, kollidierte ein 55-jähriger Automobilist in Hagendorn auf der Sinserstrasse mit einem Inselschutzpfosten. Trotz zersprungener Windschutzscheibe und nicht betriebssicheren Fahrzeug, fuhr er weiter an seinen Wohnort. Dort beschädigte er noch das Garagentor der Überbauung bevor er von einer Patrouille der Zuger Polizei kontrolliert wurde.
Am Donnerstag, 09.02.2023, ca. 09:30 Uhr, hat sich in Oberdorf NW, Wilgasse, ein Verkehrsunfall mit einem Teleskopstapler ereignet.
Der Fahrzeuglenker zog sich leichte Verletzungen zu, der Sachschaden ist beträchtlich.
Am Samstagmorgen kollidierte auf der Anglikerstrasse in Wohlen ein grauer Opel mit zwei Inselschutzpfosten. Anschliessend entfernte sich die lenkende Person mit dem Fahrzeug, ohne den Schaden zu melden.
Die Polizei sucht Augenzeugen.
Wusstest du, dass bei unserer Kantonalen Alarmzentrale täglich rund 850 Anrufe eingehen? Davon sind ungefähr 150 Notrufe.
Unter einem Dach vereint koordinieren und alarmieren bei uns Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr 24/7 an jedem Tag des Jahres.
Während den Sportferien zählen die Wintersportaktivitäten zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung.
Bitte beachtet die entsprechenden Verhaltensregeln.
Bei einem Brand in einer Wohnung fanden die Rettungskräfte heute diese Katze. Sie war alleine zu Hause und erlitt eine Rauchgas-Intoxikation.
Unsere beiden Rettungssanitäter versorgten die Katze mit Sauerstoff und übergaben sie schliesslich zur Weiterbetreuung an die Tierrettung.
Im Jahr 2022 wurden unter anderem auf der Moosstrasse, Langensandstrasse, Werftestrasse und Gibraltarstrasse diverse Massnahmen zur Förderung des Veloverkehrs umgesetzt.
Zudem konnten in der ganzen Stadt 22 Velo- und Mofaparkplätze mit Platz für rund 320 Velos/Mofas geschaffen werden.
Auf der Autobahn A1 bei Niederbipp in Fahrtrichtung Bern hat sich am Freitagnachmittag, 10. Februar 2023, eine Auffahrkollision mit zwei beteiligten Autos ereignet. Dabei haben sich drei Fahrzeuginsassen leichte Verletzungen zugezogen.
Beide Unfallautos erlitten Totalschaden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.