Der seit Dienstag, 17.05.2022, als vermisst gemeldete 65-jährige Mann aus Muhen kehrte selbständig an den Wohnort zurück.
Kurz nach dem Mittag des 21.05.2022 kehrte der seit Dienstag als vermisst gemeldete 65-jährige Mann aus Muhen selbständig an seinen Wohnort zurück.
In der Nacht auf Samstag, 21. Mai 2022, hat eine derzeit unbekannte Täterschaft am Amthausquai in Olten einen Mann bestohlen und tätlich angegangen.
Die Polizei hat umgehend eine Fahndung nach der Täterschaft eingeleitet und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Gestern kontrollierte die Polizei in Romont einen Autofahrer, der unter Führerausweisentzug unterwegs war.
Am Freitag, 20. Mai 2022, gegen 16:30 Uhr, kontrollierte eine Patrouille der Kantonspolizei einen Autofahrer, der von Romont in Richtung Billens fuhr.
Die Kantonspolizei musste wegen einer unbewilligten Demonstration gegen den Anlass der SVP in der Güterstrasse Gummischrot einsetzen.
Heute Vormittag lud die SVP zu einem Anlass auf dem Meret-Oppenheimer-Platz ein. Im Vorfeld wurde zu einer Demonstration gegen diesen Anlass aufgerufen.
Am Samstagmorgen, 21. Mai 2022 gab es im Kreis 4 in Zürich eine Ausei-nandersetzung mit mehreren Personen. Der Streit eskalierte und endete mit einer durch Messerstiche schwer sowie einer leicht verletzten Person.
Die Stadtpolizei nahm in diesem Zusammenhang zwei junge Tatverdächtige fest.
Am Samstag, 21. Mai 2022 hat ein Unbekannter eine 33-jährige Frau in ihrer Wohnung an der Kraftstrasse beraubt und verletzt.
Den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt zufolge war der Täter in die Wohnung eingedrungen und hatte die Frau durch Geräusche geweckt. Er bedrohte sie mit einer Stichwaffe und ging sie tätlich an.
Bei der Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Auto wurden am Samstagmittag in Busswil fünf Personen verletzt, eine davon schwer. Sämtliche Personen mussten ins Spital gebracht werden.
Kurz vor 12 Uhr war eine 66-jähriger Lieferwagenfahrerin auf der Hubstrasse in Richtung Hauptstrasse unterwegs.
Im Verlauf einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern ist in der Nacht auf Samstag im Bereich der Flussbar in Olten einer der Beteiligten erheblich verletzt worden.
Der mutmassliche Täter konnte durch die Polizei angehalten werden. Zur Klärung des Hergangs und der Umstände sucht die Polizei Zeugen.
Bei einem Zusammenstoss mit einem Auto ist eine Fahrradlenkerin verletzt worden.
Weil widersprüchliche Aussagen zum Unfallhergang bestehen, sucht die Polizei Zeugen.
Am Freitag (20.05.2022), kurz vor 18:30 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Mofa gekommen. Dabei wurde der 14-jährige Mofafahrer unbestimmt verletzt.
Er wurde durch den Rettungsdienst betreut und ins Spital überführt.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagmorgen (21.05.2022) hat die Kantonspolizei St.Gallen fünf Verkehrsteilnehmende angehalten, die ihr Fahrzeug in Fahrunfähigem Zustand oder unter Alkoholeinfluss gelenkt hatten.
Zwei Männer mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Am Freitag (20.05.2022), gegen 19:30 Uhr, hat ein 67-jähriger Mann auf der Staatsstrasse einen Selbstunfall mit einem Quad verursacht.
Er wurde dabei leicht verletzt und durch den Rettungsdienst ins Spital verbracht.
Im Zeitraum zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (20.05.2022) ist in einen Geschäftsbetrieb an der Augrabenstrasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich über ein mutmasslich schräg gestelltes Fenster Zugang zu den Büroräumlichkeiten, durchsuchte diese und wuchtete mehrere Büromöbel auf.
Am Freitagvormittag, 20. Mai 2022, kurz vor 06.30 Uhr, wurde auf die Volg-Filiale in Frenkendorf BL ein Raubüberfall verübt. Verletzt wurde niemand.
Die unbekannte Täterschaft erbeutete mehrere tausend Franken. Die Polizei sucht Zeugen.
Ein 44-jähriger Motorradfahrer war kurz vor 17 Uhr auf der Weststrasse in Richtung Warth unterwegs und wollte nach links in die Nebenstrasse «Untere Auenfeld» abbiegen.
Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau bemerkte dies ein nachfolgender, 40-jähriger Lieferwagenfahrer zu spät und verursachte eine Auffahrkollision.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 21 vom 23.05.2022 bis zum 29.05.2022 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einem Fussgänger ist am Freitagnachmittag (20.5.2022) in Oberrieden der Fussgänger schwer verletzt worden.
Um 16.00 Uhr fuhr ein 72-jähriger Mann mit seinem Lieferwagen auf der Alten Landstrasse Richtung Thalwil. Auf Höhe der Bleierstrasse kam es zur Kollision mit einem 77-jährigen Passanten, der von links herkommend den Fussgängerstreifen überquerte.
Am Freitag, 20. Mai, um 17.10 Uhr, fuhr ein 57-jähriger Neuenburger auf einem Fahrrad den Chemin de la Boine in Neuenburg in südlicher Richtung hinunter.
Auf der Höhe des Gebäudes Nr. 55 fuhr ein 41-jähriger Neuenburger mit seinem Auto aus seinem Parkplatz heraus.
Am Freitagabend, 20. Mai 2022, kam es in der Zürcher Innenstadt zu einer unbewilligten Demonstration im Zusammenhang mit dem World Economic Forum (WEF).
In einschlägigen Foren wurde auf 20 Uhr zu einer unbewilligten Demonstration im Zusammenhang mit dem WEF aufgerufen.
Am Freitag, den 20. Mai 2022 um 13:30 Uhr fuhr ein Automobil, das von einem 61-jährigen Einwohner von Peseux gelenkt wurde, auf der Rue de Corcelles in Peseux.
Im Kreisel des Gemeindehauses prallte er mit seiner rechten Vorderseite gegen einen dort befindlichen Metallpfosten.
In Ménières kam es heute Samstag zu einem schweren Unfall. Ein Radfahrer lag bewusstlos am Strassenrand und verstarb noch am Unfallort.
Am Samstag, 21. Mai 2022, gegen 13:40 Uhr, wurde die Kantonspolizei darüber informiert, dass in Ménières, am Strassenrand der Route de Vesin, ein bewusstloser Radfahrer aufgefunden worden war.
Ein Insasse hat versucht, in einer Arrestzelle ein Feuer zu entfachen.
Es entstand starke Rauchentwicklung. Der Häftling musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital eingeliefert werden.
Am 20. Mai 2022 fand im Bieler Kongresshaus die fünfte Konferenz des Sicherheitsverbunds Schweiz (SVS) statt.
Fast 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Bund, Kantonen und Gemeinden, Politik und Wirtschaft diskutieren über für die Herausforderungen, die sich aus der Mobilität von Menschen, Gütern, aber auch von Daten und Dienstleistungen, für die Sicherheit der Bevölkerung ergeben. Bundesrätin Karin Keller-Sutter brachte zum Thema der Konferenz grundsätzliche Überlegungen aus Perspektive des EJPD ein.
In der JVA Pöschwies ist am Donnerstagmorgen (19. Mai 2022) ein Insasse reglos in seiner Zelle aufgefunden worden.
Der Arzt konnte nur noch den Tod des 54-Jährigen feststellen.
Aus noch unbekannten Gründen brannte am Freitagmittag in Aadorf ein Reiheneinfamilienhaus.
Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von rund 100'000 Franken.
Der neue Anhänger der Feuerwehr Oetwil am See wurde vorgängig vollflächig Lemon foliert und dann mit einem hochreflektierenden Band mit der Level 2 Technik beschriftet.
Der Anhänger wird als Hygieneanhänger für die schwarz/weiss Trennung genutzt, somit schützen wir (die Schweizer Blaulichtbeschrifter von ) auch die Gesundheit der einzelnen Feuerwehrleuten.
Am Freitagnachmittag, 20. Mai 2022, kam es im Kreis 4 zu einer Kollision zwischen einem Tram und einer Fahrradfahrerin. Die Frau erlitt schwere Verletzungen.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
Hunde verfügen über bis zu 200 Millionen Riechzellen. Somit erspüren die Fellnasen so einiges was von uns Menschen gar nicht wahrgenommen werden kann.
Regelmässige Trainings sind dabei von grosser Bedeutung. Wie z. B. beim gemeinsamen Training und gleichzeitigem Einsatz mit Hundeführerkollegen und -kolleginnen der Kapo Thurgau.
Am Donnerstag, 19. Mai 2022, wurde nach 15 Uhr ein Velofahrer in Pfäffikon bei einer Kollision mit einem Personenwagen leicht verletzt.
Der Elfjährige wechselte auf der Gwattstrasse von der rechten auf linke Strassenseite, um auf das dortige Trottoir zu gelangen.
Die kalten Monate sind definitiv passé und damit auch der theoretische Teil der Veloprüfung. Jetzt geht es um die Praxis.
Im ganzen Kanton sind 4. Klässler/innen auf den Strassen unterwegs und üben fleissig für die bevorstehende Prüfung.
Am Freitag, 20. Mai um 0230 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 26-jährigen Einwohner von Bôle gesteuert wurde, auf der A5 Fahrbahn Lausanne.
Auf der Ausfahrt Areuse kollidierte er mit einer Leitplanke und kam im Kreisel von Fochaux zum Stillstand.
Eine Privatperson hat am 12. Mai 2022 illegal dreissig Küken ins Tessin eingeführt. Die Vollzugsbehörden haben die Tiere am Folgetag eingeschläfert und zur Untersuchung ans Referenzlabor eingesendet.
Die Laborresultate ergaben Hinweise auf das Vorliegen des Virus der Newcastle-Krankheit.
Die Zahl der Wölfe im Wallis nimmt exponentiell zu. Seit der Rückkehr des Grossraubtiers im Jahr 1995 wurden auf dem Kantonsgebiet 114 Wölfe identifiziert.
Vor fünf Jahren betrug diese Anzahl noch 39. Als Antwort auf die Herausforderungen, welche die grosse Zunahme der Wolfspopulation mit sich bringt und dem damit verbundenen Druck auf die Berglandwirtschaft, baut der Staat Wallis nun seine Unterstützung für die Tierhalter aus und stellt zusätzlich eine Million Franken für den Herdenschutz zur Verfügung.
Die kantonale Wildhut hat im Rahmen der Abschussbewilligung, die Staatsrat Frédéric Favre diese Woche erteilt hat, am 20. Mai 2022 in der Region Schattenberge-Augstbord einen einzelnen Wolf erlegt.
Der Abschuss ist innerhalb des bewilligten Bereichs erfolgt.
Am Abend des 19. Mai 2022 wurde die Einsatzzentrale der Kantonspolizei über einen vermissten Wanderer informiert.
Nach der eingeleiteten Suchaktion welche die ganze Nacht dauerte, konnte nur noch eine leblose Person oberhalb Fully gefunden werden.
Heute Freitagvormittag, 20. Mai 2022, kurz vor 06.30 Uhr, wurde auf die Volg-Filiale in Frenkendorf BL ein Raubüberfall verübt. Verletzt wurde niemand. Die unbekannte Täterschaft erbeutete mehrere tausend Franken.
Die Polizei sucht Zeugen.
Bürgernah, innovativ und vorausschauend – unter dieser Prämisse arbeitet die Kantonspolizei Zürich im Dienste der Bevölkerung.
Um die Aufgaben effizient erledigen zu können, teilt sich die Kantonspolizei Zürich in fünf verschiedene Hauptabteilungen auf, die durch verschiedene Kommandobereiche, die im Hintergrund arbeiten, unterstützt werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.