Bei einem Selbstunfall zwischen Nuglar und Gempen am Samstagabend hat sich ein Lieferwagen auf der Fahrbahn überschlagen.
Ein Alkoholtest beim Lenker fiel positiv aus.
Gestern Nachmittag ereignete sich auf der Autobahn A2 in Luzern eine Kollision zwischen zwei Autos. Grund war ein Ausweichmanöver nach einem Spurwechsel eines Personenwagens mit Solothurner Kontrollschildern.
Dieses Fahrzeug fuhr ohne anzuhalten weiter. Beim Unfall wurde eine Person leicht verletzt. Die Polizei sucht den unbekannten Autofahrer oder Zeugen.
Durch die anhaltende Trockenheit ist im Kanton Solothurn die Gefahr von Wald- und Flurbränden gross.
Die Windverhältnisse der letzten Tage haben die Brandgefahr zusätzlich verschärft. Nach einer Lagebeurteilung durch verschiedene kantonale Ämter gilt für den ganzen Kanton Solothurn im Wald, an den Waldrändern sowie an Fluss- und Seeufern ab sofort ein absolutes Feuerverbot.
Auf der Autobahn A5 bei Zuchwil in Richtung Zürich kam es am frühen Dienstagmorgen zu einem Autobrand. Der Fahrzeuglenker konnte das Auto rechtzeitig verlassen und blieb unverletzt.
Die Brandursache wird abgeklärt.
In Grenchen hat sich am Sonntagnachmittag ein Selbstunfall ereignet. Dabei kam ein Rollstuhlfahrer von der Strasse ab und kollidierte mit einer Lärmschutzwand.
Der Verunfallte wurde aufgrund des Verletzungsbildes mit einem Rettungshelikopter der Rega in ein Spital geflogen.
(Nachtrag zur Meldung vom 6. April 2020)Wie am Montag, 6. April 2020 gemeldet, kam es in Lohn-Ammannsegg in einem Einfamilienhaus zu einem Brand.
Die Brandursachenabklärungen durch die Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben in der Zwischenzeit ergeben, dass das Feuer auf einen technischen Defekt an einem am Stromkreis angeschlossenen elektronischen Gerät zurück zu führen ist.
Dank aufmerksamen Anwohnern ist es der Kantonspolizei Solothurn am späten Samstagabend in Olten gelungen, vier mutmassliche Einbrecher festzunehmen.
Die Polizei bittet die Bevölkerung, weiterhin wachsam zu sein und verdächtige Feststellungen umgehend zu melden.
In Kestenholz kam es am Samstagmittag zu einer Kollision zwischen einem E-Bike und einem Motorrad. Beide Lenker wurden dabei erheblich verletzt und mussten mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden.
Am Samstag, 11. April 2020, gegen 11.30 Uhr, war ein 76-jähriger Mann mit seinem E-Bike auf der Oensingerstrasse von Kestenholz herkommend in Richtung Oensingen unterwegs.
Am Freitagabend ist in Balsthal im Bereich der Swisscom Antenne oberhalb des Schloss Alt-Falkenstein ein grösseres Waldstück in Brand geraten.
Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang Zeugen und bittet die Bevölkerung, aufgrund der aktuell bestehenden erheblichen Waldbrandgefahr, im Umgang mit Feuer und Raucherwaren im Freien vorsichtig zu sein.
Im Kanton Solothurn ist die Zahl der polizeilich rapportierten Verkehrsunfälle gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Zahl der verletzen Personen ist trotz dieser Zunahme leicht, die Anzahl der Schwerverletzten sogar stark zurückgegangen.
Erfreulicherweise ist auch die Zahl der Verkehrstoten auf einem Rekordtief. Alle Daten finden sich unter polizei.so.ch.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle hat die Kantonspolizei Solothurn am Samstagabend zwei Autofahrer gemessen, die zu schnell unterwegs waren.
Beiden wurde der Führerausweis abgenommen.
In der Nacht auf Samstag ist in Olten ein Lagergebäude in Brand geraten.
Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere 10'000 Franken.
In Aedermannsdorf ist in der Nacht auf Samstag die Küche einer Bergwirtschaft in Brand geraten.
Die Anwohner konnten das Feuer weitgehend selber löschen. Eine Person erlitt eine Rauchgasvergiftung.
Am Donnerstagmorgen war ein Hundehalter mit seinen Hunden im Wald oberhalb von Riedholz unterwegs. Eines der beiden Tiere fand am Wegrand eine Wurst, in welcher eine Rasierklinge steckte.
Die Hündin frass davon und musste im Anschluss zum Tierarzt gebracht und dort operiert werden. Die Polizei bittet Hundehalter vorsichtig zu sein und sucht Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
In der vergangenen Woche wurden auch im Kanton Solothurn Briefe zugestellt, in denen eine angeblich gemeinnützige Stiftung zu Spenden für Corona-Betroffene aufruft. In dem Fall steckt Betrugsabsicht dahinter.
Andere Fälle sind im Kanton derzeit nicht bekannt, jedoch häufen sich landesweit Meldungen über Abzocker und Betrüger, die die aktuelle Situation schamlos ausnutzen. Die Polizei ruft zur Vorsicht auf.
Während den Frühlings- und Sommermonaten bringen zahlreiche Wildtiere ihren Nachwuchs zur Welt.
Damit weder die Mutter- noch Jungtiere in dieser sensiblen Zeit durch nicht unter Kontrolle des Führers oder der Führerin stehende Hunde gefährdet werden, gilt in den Solothurner Wäldern in der Zeit vom 1. April bis 31. Juli eine generelle Leinenpflicht.
Ausserhalb von Hochwald hat sich am Samstagnachmittag ein Kletterunfall ereignet. Ein junger Mann stürzte im Bereich Tannenfluh mehrere Meter in die Tiefe und zog sich dabei erhebliche Verletzungen zu.
Er wurde mit einem Rettungshelikopter der Rega in ein Spital geflogen.
Am Freitagabend kollidierte ein Fahrzeuglenker auf der Unterführungsstrasse in Olten mit einem Kandelaber. Er gab an, dass er einem Fahrradfahrer ausweichen musste.
Verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht Zeugen.
In Lüsslingen ist am Mittwochmittag ein neues Industriegebäude aus derzeit noch unbekannten Gründen in Brand geraten. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden dürfte beträchtlich sein, lässt sich derzeit aber noch nicht näher beziffern.
Am Mittwoch, 25. März 2020, um 12.18 Uhr, wurde der Kantonspolizei Solothurn gemeldet, dass im Industriegebiet von Lüsslingen ein Industriegebäude in Brand geraten sei.
Aufgrund der aktuellen Lage werden die Schalter der Polizeiposten Hägendorf, Trimbach und Mariastein für die Bürgerinnen und Bürger ab Donnerstag, 26. März 2020, bis auf Weiteres geschlossen.
Dies, weil auf diesen Posten die geforderten Hygienemassnahmen aufgrund der räumlichen Gegebenheiten schwierig umzusetzen sind. Die Versorgung der Bevölkerung ist trotz dieser Massnahme weiterhin gewährleistet.
In Olten ist am Montagabend ein überdeckter Gartenunterstand bei einem Brand komplett zerstört worden. Verletzt wurde niemand.
Die Brandursache ist derzeit noch nicht bekannt und wird durch Spezialisten untersucht.
An einem Standort der Solothurner Spitäler AG ist heute eine 90-jähriger Mann an den Folgen einer COVID-19 Infektion gestorben.
Der 90-jährige Mann aus dem Kanton Solothurn war bei der Solothurner Spitäler AG in Behandlung.
Im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle hat die Kantonspolizei Solothurn am Sonntagabend in Beinwil zwei Motorradfahrer gemessen, die viel zu schnell in Richtung Passwang unterwegs waren.
Beide werden nach den Bestimmungen über die Raserstrafnorm zur Anzeige gebracht.
Im Kanton Solothurn wurden 2019 insgesamt 18'140 Straftaten registriert, 925 (+5,4%) mehr als im Vorjahr. Während die Einbruchzahlen auf einen historischen Tiefstand gefallen sind, wurden 2019 mehr Gewaltstraftaten und Cyberdelikte verzeichnet.
Die Aufklärungsquote im Bereich des Strafgesetzbuches verbesserte sich erneut und erreichte den höchsten Wert seit 2008.
In Derendingen hat sich am Dienstag eine Frau von einem falschen Polizisten dazu überreden lassen, mehrere 1000 Franken an einem Ort zu deponieren.
Die echte Polizei warnt einmal mehr vor dieser Betrugsmasche.
In Lommiswil hat sich am Freitagmittag eine Kollision zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei hat sich eines der beteiligten Autos überschlagen. Verletzt wurde niemand.
Das Auto, welches am Donnerstagmorgen in Staad bei Grenchen in die Aare fuhr und kurz darauf unterging, konnte am Freitagmittag lokalisiert und schliesslich geborgen werden. Der mutmassliche Fahrzeuglenker befand sich im Auto, für ihn kam jede Hilfe zu spät. Hergang und Umstände bilden Gegenstand weiterer Abklärungen.
Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es bislang nicht.
Ein Passant hat am Donnerstagvormittag beobachtet, wie in Staad bei Grenchen ein Auto von einem Feldweg herkommend in die Aare gefahren und anschliessend gesunken ist.
Trotz umfangreichen Suchmassnahmen, durch Angehörige der Polizeikorps der Kantone Solothurn und Bern, konnte das Auto bis zur Stunde nicht lokalisiert werden. Die Suchaktion wird morgen Freitag intensiv weitergeführt.
Ein Autolenker, der trotz Entzug des Führerausweises und alkoholisiert am Steuer seines Autos sass, verursachte am Mittwochnachmittag eine Kollision. Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Ein 26-jähriger Schweizer fuhr gestern, Mittwoch 11. März 2020, kurz nach 16.45 Uhr auf der A1 in Richtung Zürich. Auf dem Gemeindegebiet von Walterswil/SO kollidierte dieser mit dem Heck des vorausfahrenden Autos.
Auf der Autobahn A1 bei Härkingen in Fahrtrichtung Zürich hat sich am Mittwochnachmitttag ein Selbstunfall ereignet. Dabei kippte ein Boot, welches auf einem Autoanhänger transportiert wurde, auf die Fahrbahn.
Die gesamte Fahrzeugkombination blockierte in der Folge sämtliche Fahrstreifen, was zu massiven Verkehrsbehinderungen führte. Verletzt wurde niemand.
Beim Viadukt in Wangen bei Olten hat ein Fahrzeug heute Vormittag eine Lichtsignalanlage umgefahren und sich anschliessend von der Unfallstelle entfernt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Im Zuge umfangreicher Ermittlungen hat Kantonspolizei Solothurn im Februar zwei Männer festgenommen, die mutmasslich mehrere Bijouterien überfallen haben.
Sie befinden sich in Untersuchungshaft.
Dank eines aufmerksamen Bürgers konnte die Kantonspolizei Solothurn in der Nacht auf Sonntag in Zuchwil einen mutmasslichen Einbrecher anhalten.
Die Polizei bittet die Bevölkerung, weiterhin wachsam zu sein und verdächtige Feststellungen umgehend zu melden.
In der Nacht auf Sonntag wurde in Grenchen ein Mann von zwei unbekannten Tätern bedroht und beraubt. Der Geschädigte wurde beim Vorfall nicht verletzt.
Die Polizei hat Ermittlungen zur Identität der Räuber aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Auf der Köllikerstrasse in Gretzenbach kam am späten Samstagabend ein Auto bei einem Selbstunfall von der Strasse ab, fing Feuer und brannte komplett aus. Zwei Personen wurden mittelschwer verletzt.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Zuchwil kam es in der Nacht auf Freitag zu einem Brand. Zwei Personen zogen sich leichte Verletzungen zu.
Als Brandursache steht unvorsichtiger Umgang mit Raucherwaren im Vordergrund.
In der Eusebiuskirche in Grenchen haben Unbekannte am Dienstagnachmittag auf der Orgelempore eine Zeitung angezündet. Dadurch entstand am Mobiliar ein Schaden von mehreren 100 Franken.
Zum Durchlüften der Kirche standen Angehörige der Feuerwehr Grenchen im Einsatz.
Nach den Vorarbeiten im letzten Jahr starten nun bei der Gesamterneuerung der A1 Kirchberg – Kriegstetten die Hauptarbeiten. Diese Woche starten die ersten Arbeiten auf dem Pannenstreifen, danach wird schrittweise die Verkehrsführung für die erste Etappe der Hauptarbeiten eingerichtet.
Die A1 zwischen Kirchberg und Kriegstetten wird bis im Jahr 2021 umfassend erneuert.
Am Sonntagmittag ist auf der Autobahn A1 bei Oensingen in Richtung Bern ein Auto vollständig ausgebrannt.
Wegen des starken Rauchs musste die Autobahn kurzzeitig gesperrt werden. Verletzt wurde niemand.
In Zusammenhang mit den starken Windböen von Donnerstagabend sind auf der Alarmzentrale der Kantonspolizei Solothurn rund zwei Dutzend Meldungen eingegangen.
Auf der Autobahn A1 bei Oensingen kippte ein Sattelschlepper auf die Seite. Verletzt wurde niemand.
Auf der Bernstrasse in Biberist kam es am Mittwochabend zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Roller.
Dabei wurde der Rollerlenker leicht verletzt. Die Polizei hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang den Lenker des Lieferwagens, welcher sich nach der Kollision von der Unfallstelle entfernt hat.
In Büsserach ist am Mittwochabend eine Fussgängerin beim Überqueren der Breitenbachstrasse von einem Auto erfasst und verletzt worden.
Die Verunfallte musste mit einer Ambulanz in ein Spital gebracht werden.
Zwischen Mümliswil und Ramiswil hat am Mittwochnachmittag eine Autolenkerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und ist in ein entgegenkommendes Postauto geprallt.
Verletzt wurde niemand. Die Strasse blieb an der Stelle rund eine Stunde gesperrt.
Die Polizei im Kanton Solothurn ist für die Sicherheit der Bevölkerung und die Abwehr von Gefahren zuständig.
Die Mitarbeitenden verhindern Straftaten oder klären Delikte auf. Dabei arbeitet die Kantonspolizei Solothurn bürgernah und vorausschauend und setzt auf viel Teamgeist. Grundlage für die Polizeiarbeit ist das Gesetz über die Kantonspolizei aus dem Jahr 1990.
Die Polizei in Solothurn definiert in einem eigenen Leitbild Visionen und Ziele. Demnach soll eine hohe Sicherheit für die Solothurner Bevölkerung zu jeder Zeit sichergestellt werden. Zudem steht eine professionelle Arbeit mit Entwicklungsmöglichkeiten für die Mitarbeitenden im Vordergrund. Jeder Mitarbeitende wird durch gezielte Aus- und Weiterbildungsmassnahmen individuell gefördert. Ein vertrauensvoller Umgang und ein gutes Betriebsklima sind dabei selbstverständlich.
Die Solothurner Polizei versteht sich als innovative, flexible und moderne Organisation, die eine hohe Akzeptanz bei der Bevölkerung geniesst. Zahlreiche Standorte im Kanton sorgen dafür, dass die Einwohnerinnen und Einwohner überall von der Arbeit der gut ausgebildeten und motivierten Belegschaft profitieren. Im Jahr 2014 entstanden verschiedene Kurzfilme, bei denen die Polizei Solothurn in vier Folgen Einblicke in die Polizeiarbeit gibt. So geht es um Einsätze bei häuslicher Gewalt, Verkehrsunfällen, Einbruchdiebstählen und den Einsatz für die lokale Sicherheit.
Für die strategische, operative und personelle Ausrichtung der Polizei Solothurn ist das Polizeikommando zuständig. Dem Polizeikommandanten stehen Stabsabteilungen zur Seite, die für die Organisation und die Personalentwicklung zuständig sind. Auch die Medienarbeit und die Rechtsgeschäfte obliegen dem Stab ebenso wie verwaltungspolizeiliche Aufgaben. Zudem hält der Stab den Kontakt zum Bundesnachrichtendienst. Insgesamt sind die Stabsabteilungen für rund 500 Mitarbeitende zuständig.
Der Dienst für Aus- und Weiterbildung DAW
Zuständig für die Ausbildung und die Weiterbildungsmassnahmen im Korps ist der DAW. Die Mitarbeitenden der Abteilung begleiten die Polizeianwärterinnen und -anwärter während der Ausbildung an der Polizeischule in Hitzkirch und planen die einzelnen Ausbildungsblöcke der angehenden Polizistinnen und Polizisten.
Geht es um die Weiterbildung, kümmert der DAW sich unter anderem um die Kurse, das Schiesswesen und das Einsatzmitteltraining. Dazu arbeitet die Abteilung eng mit anderen Korps zusammen.
Die Personal- und Organisationsentwicklung der Polizei im Kanton Solothurn
Der psychologische Dienst unterstützt Mitarbeitende bei Problemen am Arbeitsplatz. Kommt es zu Burnout, Konflikten oder andern Schwierigkeiten, leiten die Experten geeignete Massnahmen ein. Zu den Aufgaben gehört auch die Schulung der Korpsangehörigen zu polizeipsychologischen Themen. Auch bei notfallpsychologischen Einsätzen sind die Mitarbeitenden des Diensts vor Ort.
Die Abteilung Kommunikation und Medien
Eine zeitgerechte und transparente Information ist die Hauptaufgabe der Bediensteten im Mediendienst der Polizei Solothurn. Die Abteilung informiert die Bevölkerung zeitnah über wichtige Ereignisse, sucht nach Vermissten oder Zeugen. Auch PR- und Werbemassnahmen sowie Ausstellungen und Präventionskampagnen liegen in der Verantwortung dieses Bereichs. Unter anderem übernehmen die Mitarbeitenden Besucherführungen und planen Aktionen des jährlichen Ferienpasses im Kanton.
Der Nachrichtendienst der Polizei Solothurn
Der Nachrichtendienst, kurz ND, im Kanton Solothurn steht in engem Kontakt mit dem Bundessicherheitsdienst BSD. Bei den Aufgaben geht es vor allem um die frühzeitige Erkennung von Extremismus, die Bekämpfung von Terrorismus und die Aufklärung von verbotenem Handel mit Waffen oder radioaktiven Materialien.
Rechtsdienst und Waffenbüro der Polizei im Kanton Solothurn
Juristische Anliegen von Korpsangehörigen oder der Bevölkerung und den Medien bearbeiten die Bediensteten des Rechtsdiensts. Auch wenn es um die juristische Unterstützung von Polizeiangehörigen geht, ist die Abteilung zuständig. Die Erarbeitung von Gesetzesvorlagen und Regierungsratbeschlüssen gehört ebenfalls zu den Aufgaben dieses Bereichs.
Rund um das Thema Waffen geht es im Waffenbüro der Polizei Solothurn. Die Abteilung prüft Anträge auf einen Waffenerwerb und unterstützt das Korps bei Kontrollen, Tatbestandsaufnahmen und anderen Aufgaben.
Die Kriminalabteilung der Kantonspolizei Solothurn
Die Kriminalabteilung kümmert sich um die Bekämpfung der Kriminalität im Kanton Solothurn. Die Aufklärung von Straftaten und komplexe Ermittlungen gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Ziel ist eine hohe Aufklärungsquote bei Gewaltverbrechen. Die Kriminaltechnik unterstützt die Kriminalabteilung unter anderem mit der Sicherung von Spuren an Tatorten und der Auswertung von Beweismitteln. Mit der Ermittlungsunterstützung gibt es einen weiteren Bereich, der für die Kriminalabteilung verschiedene Aufgaben erledigt. Dazu zählen unter anderem die IT-Forensik, digitale Ermittlungen und die Analyse von Kriminaldaten. Auch das Erstellen von Lagebildern gehört zu den Tätigkeiten der Ermittlungsunterstützung.
Bei komplexen und zeitlich lang andauernden Verfahren übernimmt der Ermittlungsdienst, der ebenfalls zur Kriminalabteilung gehört. Tätig werden die Mitarbeitenden bei Tötungsdelikten, schweren Fällen von Betäubungsmittelhandel, Menschenhandel oder bei internationaler Rechtshilfe und Auslieferungen.
Die Fahndung setzt sich aus den Diensten Fahndung Ost und Fahndung West zusammen. Die Mitarbeitenden sind für Ermittlungsverfahren und die Beschaffung von Personen- und Sachbeweisen zuständig. Fälle wie Delikte gegen Leib und Leben, Vermögensdelikte und Vermisstenfälle fallen in den Verantwortungsbereich dieser Abteilung.
Auch die Jugendpolizei JUPO gehört zur Kriminalabteilung der Polizei Solothurn. Hier geht es um Delikte von Jugendlichen bis zu einem Alter von 18 Jahren sowie die Präventionsarbeit für diese Altersgruppe. Darum besuchen die Mitarbeitenden regelmässig Schulklassen und klären über Themen wie Cybermobbing auf. Bei der Prävention arbeitet die Polizei mit verschiedenen Beratungsstellen des Kantons zusammen. Zudem sind die Bediensteten bei Jugendtreffs und im öffentlichen Raum präsent und gehen gezielt auf die Jugendlichen zu. Vermisstenfälle bearbeitet die Jugendpolizei ebenfalls.
Der Dienst Observation ist der Kriminalabteilung zugeordnet. Die Mitarbeitenden beschaffen durch verdecktes Beobachten im öffentlichen Raum Beweise und Informationen, die für Ermittlungsverfahren von Belang sind.
Ermittlungen im Bereich der Wirtschaftskriminalität sind sehr zeitaufwändig. Der Dienst Wirtschaftsdelikte beschäftigt sich mit diesen Aufgaben, führt Finanzanalysen durch und klärt unter anderem Fälle von Vorschussbetrug oder ähnliche Delikte auf.
Die Sicherheitsabteilung der Polizei in Solothurn
Die Sicherheitsabteilung übernimmt die polizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Mitarbeitenden sind bei Gefahren und Notfällen sofort zur Stelle und sind auch für die verkehrspolizeiliche Spezialversorgung und die Verkehrsüberwachung. Auch präventive Aktionen und Präsens im Strassenverkehr zählen zu den Aufgaben. Durch die Präsenz im öffentlichen Raum verhindern die bediensteten Straftaten und stellen die Sicherheit der Bevölkerung sicher. Auch der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern gehört zur Arbeit der Sicherheitspolizei.
Teil der Sicherheitsabteilung ist die mobile Einsatzpolizei MEPO. Der Bereich setzt sich aus der mobilen Polizei, der Einsatzpolizei und der Einsatzplanung zusammen. Die mobile Polizei ist 24 Stunden täglich für die Notfallintervention im Kanton zuständig. Unter anderem leiten die Mitarbeitenden Sofortinterventionen bei bestimmten Ereignissen ein und übernehmen die Klärung des Sachverhalts bei polizeirelevanten Delikten. Die Einsatzpolizei ist an Brennpunkten vor Ort, um etwa die regionalen Polizeien bei Drogenrazzien oder Spezialeinsätzen zu unterstützen. Die Einsatzplanung verantwortet die Planung grösserer Einsätze und koordiniert Einsätze des Ordnungsdienstes und der Hundeführer.
Die Regionenpolizei im Kanton Solothurn
Das Kanton teilt sich in die fünf Regionen West, Mitte, Olten, Jura-Süd und Jura-Nord auf. Insgesamt gibt es 16 Polizeiposten, die von den jeweils zuständigen Regionenpolizeien betreut werden. An folgenden Orten gibt es Polizeiposten im Kanton Solothurn:
Grenchen
Biberist
Solothurn
Zuchwil
Derendingen
Breitenbach
Dornach
Mariastein
Egerkingen
Hägendorf
Balsthal
Oensingen
Olten
Olten-City
Trimbach
Dulliken
Schönenwerd
Zu den Aufgaben der Regionenpolizei und der Polizeiposten gehört insbesondere die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und der Verkehrssicherheit. Auch die Prävention und allgemeine Kontrollen sowie die Ermittlung der Täterschaft bei Vergehen und Verbrechen übernehmen die Polizeiposten. Ebenso klären die Korpsangehörigen Ereignissen wie Verkehrs- und Arbeitsunfälle auf und stehen als Ansprechpersonen für Menschen, die in Not geraten sind, zur Verfügung.
Die Regionenpolizei und die Polizeiposten in Solothurn sind auf den Strassen des Kantons präsent und erhöhen sie die objektiver Sicherheit und das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung. Darum gibt es immer wieder proaktive Massnahmen und eine aktive Polizeiarbeit. Wichtig sind der Polizei Solothurn n kleinere und niederschwellige Begebenheiten im öffentlichen Raum sowie ein regelmässiger Austausch mit der Bevölkerung. Durch gezielte Präsens soll die lokale Sicherheit gesteigert werden.
Die Verkehrstechnik ist Teil der Sicherheitsabteilung und für die Aufnahme und Bearbeitung von Verkehrsunfällen, Verkehrskontrollen und andere Massnahmen rund um die Verkehrslenkung zuständig.
Das kantonale Bedrohungsmanagement gehört zur Sicherheitsabteilung der Polizei Solothurn. Als erstes Kanton führte Solothurn im Jahr 2013 ein. Schwere Gewalttaten sollen durch das ämter- und institutionsübergreifend arbeitende Bedrohungsmanagement verhindert werden. Zudem soll der Bereich Gefährdungen durch einzelne Täter oder Personengruppen möglichst frühzeitig erkennen und mit geeigneten Massnahmen eingreifen. An das kantonale Bedrohungsmanagement angegliedert ist die Fachstelle Brückenbauer und Radikalisierung, die im Jahr 2019 ins Leben gerufen wurde. Nach Angaben der Polizei Solothurn besteht im Kanton ein grosser Bedarf am interkulturellen Austausch der im Kanton lebenden unterschiedlichen Ethnien. Die Polizei will daher mit der Fachstelle die Integration fördern und als kompetenter Ansprechpartner dienen.
Sondergruppen der Polizei Solothurn
Innerhalb der Kantonspolizei Solothurn gibt es verschiedene Sondergruppen, wie Hundeführer, Führungsgehilfen oder die Sondergruppe Schifffahrt, die verschiedenen spezifischen Aufgaben im Kanton übernehmen. Die Sondereinheit Falk ist dabei für die Durchsetzung von Zwangsmassnahmen, bei der normale Polizeieinsätze nicht ausreichend sind, zuständig. Wichtig für die Mitarbeit in dieser Einheit sind eine sehr gute körperliche Fitness und eine hohe Belastbarkeit. Die Bediensteten dieser Gruppe werden regelmässig weitergebildet.
Wissenswertes zum Kanton Solothurn
Der Kanton Solothurn hat rund 275’000 Einwohnerinnen und Einwohner. Grösster Ort des Kantons ist Olten mit mehr als 18’000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Im Hauptort Solothurn leben knapp 17’000 Menschen. Weitere grössere Gemeinden in Solothurn sind Grenchen, Zuchwil und Biberist. Der Kanton liegt zwischen den Kantonen Bern, Basel-Landschaft, Aargau und Jura und ist extrem verzweigt. Mit einer Dichte von 348 Einwohnerinnen und Einwohnern pro Quadratkilometer liegt Solothurn etwas über dem Schweizer Durchschnitt.