Am Donnerstagmorgen (16.02.2022) hat die Stadtpolizei Zürich das Koch-Areal kontrolliert und gesichert.
Nachdem die Besetzerinnen und Besetzer mit Lautsprecherdurchsagen zum Verlassen der Liegenschaften und des Areals aufgefordert worden waren, begann die Polizei kurz nach 8:00 Uhr mit der Kontrolle.
Am Donnerstag (16.02.2023) hat eine Frau am Hauptbahnhof St.Gallen gedroht, von einem Gebäude zu springen. Sie war psychisch in einem sehr schlechten Zustand und sprang nach rund einer Stunde ins Sprungkissen.
Die Frau blieb nach erster Einschätzung unverletzt.
Am Mittwochabend geriet ein Automobilist auf der Fahrt von Fideris kommend in Richtung Küblis über den Strassenrand hinaus und stürzte einen Abhang hinunter.
Der Fahrzeugführer wurde schwer verletzt.
Am Donnerstag, 16.02.2023, ca. 5:30 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 bei Mühlehorn ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 30-jährige Lenker eines Personenwagens fuhr auf der Autobahn A3 von Feldkirch herkommend in Fahrtrichtung Zürich.
Gestern, am späteren Nachmittag kam in der Stadt Freiburg zu einem Unfall mit einem Kind und einem Linienbus. Dabei verletzte sich ein 5-jähriger Knabe.
Die Kantonspolizei sucht Zeugen.
Heute Morgen ereignete sich auf der Brittnauerstrasse in Reiden, Ortsteil Mehlsecken, eine Kollision zwischen zwei Autos.
Eine Fahrzeuglenkerin verletzte sich beim Unfall und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Die Kapo Zürich zeigt dies mit einem historischen Foto.
So sahen die „angeschriebenen“ Patrouillenwagen der Kantonspolizei Zürich im den 1960er Jahren aus.
Am Samstagabend (11.02.2023) ist ein Motorradfahrer bei einem Unfall auf der A2 ums Leben gekommen. Kurz nach 18:45 fuhr ein 45-jähriger Motorradfahrer auf der A2 Richtung Süden.
Kurz vor der Ausfahrt Sempach bremste er sein Motorrad aus unklaren Gründen ab und stürzte dabei.
Die Bernstrasse in Dietikon und Urdorf ist im 1,3 km langen Abschnitt zwischen der Einmündung Bremgartnerstrasse und dem Autobahnanschluss Urdorf-Nord in einem schlechten Zustand. Sie muss deshalb umfassend instand gesetzt werden.
Der Regierungsrat hat dazu eine Ausgabe von rund 5,5 Millionen Franken bewilligt.
Am Samstag (11.02.2023) ist vor dem Spisermarkt ein blau-grünes dreirädriges E-Bike gestohlen worden.
Die 88-jährige rechtmässige Besitzerin hat eine gesundheitliche Beeinträchtigung und ist dringend ihr E-Bike angewiesen.
Der Regierungsrat beantragt dem Landrat, ein Postulat zur Beschleunigung der Revision des Jagdgesetzes als erledigt abzuschreiben.
Im August 2022 reichte die SVP-Landratsfraktion das Postulat „Regierungsrat muss beschleunigte Revision des eidgenössischen Jagdgesetzes einfordern“ ein.
Auf der Balsthalerstrasse in Mümliswil hat sich am Mittwochnachmittag ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Dabei wurde der Fahrzeuglenker leicht verletzt.
Am frühen Dienstagabend (14.02.2023) hat sich in Neuhausen am Rheinfall ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos ereignet.
Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen, die den Unfallhergang beobachten konnten.
In den vergangenen Tagen waren Telefonbetrüger aktiv. Ein Ehepaar übergab ihnen Bargeld und Goldvreneli im Wert von über 200'000 Franken.
Die Polizei ruft zur Vorsicht auf.
Am Mittwochabend, 15. Februar 2023, kurz vor 21.30 Uhr, kam es auf der Verzweigung Kantons-/Hauptstrasse in Bubendorf BL zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer BLT Komposition der Waldenburgerbahn.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Am Donnerstagmorgen, 16. Februar 2023, kontrollierte die Stadtpolizei Zürich das Koch-Areal. Eine Person wurde im Innern des Areals angetroffen und für weitere Abklärungen in eine Polizeiwache gebracht.
Die Kontrolle verlief ohne Zwischenfälle.
Gestern Nachmittag geriet auf der Kantonsstrasse in Schachen ein Personenwagen in Brand. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden. Verletzt wurde niemand.
Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Am Mittwochnachmittag ist in Tschierv ein Forstarbeiter von einem unter Zug stehenden Stahlseil getroffen worden.
Er erlitt schwere Schulterverletzungen.
Heute geht sie offiziell los – die Fasnacht 2023. Bis am nächsten Mittwoch sind nicht nur ganz viele Fasnächtlerinnen und Fasnächtler unterwegs, sondern es finden im ganzen Kanton auch zahlreiche Umzüge statt.
Damit diese sicher über die Bühne gehen, werden Strassen gesperrt und Umleitungen eingerichtet.
Vorsicht! Es ist ein Fake-Account im Namen der Polizei Basel-Landschaft auf Instagram eröffnet worden.
Er unterscheidet sich optisch kaum von dem Echten.
Zusammen mit unseren Kollegen aus Basel-Stadt, Aargau, Solothurn und Bern, haben wir gestern den Schwerverkehr auf der Autobahn A2 kontrolliert.
Dabei wurden 48 Fahrzeuge einer Kontrolle unterzogen. Bei zwei Fahrzeugen wurden technische Mängel festgestellt.
Ein Einbrecher drang am Mittwochabend in ein Einfamilienhaus in Fischbach-Göslikon ein. Dank der Meldung eines Nachbarn konnte die Polizei den Täter nach kurzer Flucht festnehmen.
Tatort war ein Einfamilienhaus am Ahornweg in Fischbach- Göslikon. Einem Nachbar fiel am Mittwoch, 15. Februar 2023, um 18.45 Uhr ein Unbekannter auf, der mit einer Taschenlampe ums Haus schlich. Richtigerweise wählte der Beobachter sofort den Polizeinotruf 117.
Bei einer Kollision zwischen einem Tram und einem Personenwagen ist am Freitag (10.02.2023) eine Person verletzt worden.
Zum Unfall kam es kurz nach 14:00 Uhr auf der Rämistrasse. Das Tram der Linie 6 stiess im Bereich der Karl-Schmid-Strasse mit dem Personenwagen zusammen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Mittwochabend in Märwil einen alkoholisierten Lieferwagenfahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Die von der Kantonspolizei, am 5. September 2022, auf dem Corbassièregletscher, (Gemeindegebiet Val de Bagnes) gefundenen Knochenüberreste konnten zwischenzeitlich identifiziert werden.
Es handelt sich um einen Mann, welcher seit 1974 vermisst wird.
Am Mittwoch (15.02.2023), kurz nach 13 Uhr, hat sich auf der Bild ein Verkehrsunfall mit einem Auto ereignet. Ein 28-jähriger Autofahrer kam aus unbekannten Gründen von der Strasse ab und prallte gegen einen Baum.
Er wurde eher leicht verletzt.
Am Mittwoch (15.02.2023), zwischen 17 Uhr und 21:55 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Mehrfamilienhaus an der Leubergstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang zu einer Wohnung und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Am späten Mittwochabend, 15. Februar 2023, entfachten Besetzer/innen auf der Rautistrasse beim Koch-Areal ein grosses Feuer.
Da die Einsatzkräfte von Schutz & Rettung Zürich und der Stadtpolizei Zürich beim Löscheinsatz mit pyrotechnischen- und Wurfgegenständen angegriffen wurden, musste Gummischrot und Reizstoff eingesetzt werden.
Heute ist der offizielle Start der Fasnachtswoche, der sogenannte "Schmutzigä Dunnstig".
Auch bei uns ist etwas Fasnachtsstimmung aufgekommen. Auch während der Fasnachtzeit darf mit einem schweren Kopf nicht Auto gefahren werden. WER TRINKT, FÄHRT NICHT! Ebenfalls sind Spielzeugwaffen alle Jahre ein grosses Thema.
Telefonbetrüger, die sich als falsche Polizisten ausgeben, treiben weiterhin erfolgreich ihr Unwesen. Allein in diesem Monat erbeuteten die Kriminellen im Aargau über eine halbe Million Franken.
Die Kantonspolizei warnt abermals vor dieser Masche.
Maskiert und mit einer Pistole bewaffnet überfiel ein Unbekannter am Mittwochabend die ALDI-Filiale in Wohlen. Der Täter flüchtete ohne Beute und blieb trotz Fahndung verschwunden.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Mittwoch, 15. Februar 2023, zwischen 15.00 und ca. 15.25 Uhr, ist eine Frau beim Veloparking unter dem Centralbahnplatz Opfer eines Sexualdeliktes geworden.
Den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt zufolge hatte ein unbekannter Mann an der 46-jährigen Frau in der selbstreinigenden Toilettenanlage beim Veloparking unter dem Centralbahnplatz ein Sexualdelikt begangen.
Am Mittwoch, 15.02.2023, ca. 13:00 Uhr, ereignete sich auf der Schäniserstrasse in Bilten ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 52-jährige Lenker eines Personenwagens wollte von der Ausfahrt der Autobahn A3 nach links auf die Schäniserstrasse in Richtung Bilten abbiegen.
Am Mittwoch, 15. Februar, gegen 07:50 Uhr, fuhr ein Auto, das von einer 30-jährigen Einwohnerin von Sonvilier gesteuert wurde, auf der Avenue de Longueville in Colombier in westlicher Richtung.
Kurz nach der Kreuzung mit der Route de l'Arsenal kollidierte sie mit der Seitenleitplanke auf der rechten Seite der Fahrbahn.
Am 15.02.2023 gegen 15:45 Uhr ereignete sich auf der Route de La Tournelle in Courrendlin ein Verkehrsunfall, an dem eine Person auf einem Leichtmotorrad beteiligt war.
Aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, rutschte der Motorradfahrer auf einem vereisten Abschnitt der Fahrbahn aus und stürzte auf die Strasse.
Am Dienstag, 14. Februar 2023, gegen 18:00, fuhr ein Auto, das von einem 56-jährigen Einwohner von Marin gelenkt wurde, auf der A5, Fahrbahn Lausanne.
Auf der Höhe der Verzweigung Thielle kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das von einem 57-jährigen Neuenburger gelenkt wurde.
Am Dienstagabend und in der Nacht zum Mittwoch wurden in Müllheim durch eine unbekannte Täterschaft fünf Autos aufgebrochen.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Dienstagabend ist es in einem Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses in Thun zu einer Rauchentwicklung gekommen. Diese konnte durch die Feuerwehr rasch bekämpft werden.
Beim Zutritt zum Kellerabteil wurden zwei leblose Personen festgestellt. Mehrere Reptilien waren ebenfalls verendet, einige weitere Tiere konnten gerettet werden. Ermittlungen zu den Umständen sind im Gang, Hinweise auf eine Dritteinwirkung bestehen derzeit nicht.
In Rupperswil wurde am Mittwochmorgen eine 47-jährige Frau Opfer eines Tötungsdelikts.
Noch am Tatort nahm die Polizei ihren Ehemann unter dringendem Tatverdacht fest.
Die Kantonspolizei Zürich hat Podcast-Folgen über eine Auswahl der spannendsten Fälle der Zürcher Kriminalgeschichte produziert.
Seit 1902 betrieb die Kantonspolizei Zürich an ihrem Hauptsitz in der Polizeikaserne in Zürich ein Kriminalmuseum. Die Ausstellung von Exponaten wurde in der Anfangsphase als Teil der Ausbildung für die Polizeiaspiranten genutzt.
Am frühen Mittwochmorgen kam es an der Hauptstrasse in Oberbuchsiten im Dachstock eines unbewohnten Bauernhauses zu einem Brand. Verletzt wurde niemand.
Die Hauptstrasse musste für rund anderthalb Stunden gesperrt werden.
Am Dienstagabend, um Mitternacht, ist ein alkoholisierter Autofahrer bei der Autobahneinfahrt Baar in die Leitplanke und in mehrere Randleitpfosten geprallt.
Ohne sich um den Schaden zu kümmern, entfernte er sich von der Unfallstelle.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.