Am 13. Februar 2023 sind die 87 in der Türkei eingesetzten Spezialisten der Rettungskette Schweiz in die Schweiz zurückgekehrt.
Korpskommandant Thomas Süssli, der Chef der Armee, empfing die zum Team gehörenden rund 30 Angehörigen der Armee.
Am Dienstagmorgen ist in Belp ein Fussgänger von einem Auto erfasst worden. Der Mann wurde dabei schwer verletzt. Er wurde in kritischem Zustand ins Spital gebracht.
Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
Am Montagmorgen (13.02.2023), um 08:40 Uhr, ist an der Gräflibühlstrasse 2, im Freien, ein 49-jähriger Schweizer tot aufgefunden worden. Es handelt sich um ein Tötungsdelikt (Polizei.news berichtete).
Die Kantonspolizei St.Gallen bittet die Bevölkerung erneut um Hinweise.
Bei einem Gewerbegebäude in Rothenburg brach gestern Abend ein Brand aus. Die Brandursache ist noch unbekannt und ist Gegenstand der Ermittlungen der Luzerner Polizei.
Am Montag, 13. Februar 2023, 17:38 Uhr, wurde ein Brand bei einem Gewerbegebäude im Gebiet Stadtion-West in Rothenburg gemeldet.
Der Bucheggtunnel ist in den Nächten von Freitag, 17. Februar 2023, bis Samstag, 18. Februar 2023, sowie von Freitag, 24. Februar 2023, bis Samstag, 25. Februar 2023, jeweils von 21 bis 5 Uhr in beiden Richtungen für den Verkehr gesperrt.
Die Umleitung erfolgt via Bucheggplatz.
Erhebung von Ordnungsbussen.
Der Regierungsrat hat Josef Schuler, Martin Arnold, und Beat Brand, alle Bürglen, ermächtigt, bei Übertretungen von Verkehrsbeschränkungen auf den Güterstrassen der Wegbaugenossenschaft Acherberg, Bürglen, Ordnungsbussen zu erheben.
Am Montagmittag, 13. Februar 2023, nahm die Stadtpolizei Zürich einen mutmasslichen Drogenhändler fest und stellte über ein Kilogramm Heroin sowie weitere Betäubungsmittel und Bargeld sicher.
Kurz nach 12.30 Uhr kontrollierten Betäubungsmittelfahnder der Stadtpolizei Zürich beim Kreuzplatz einen Mann.
Am 13. Februar 2023 kam es bei der Abfahrt auf den Skiern von der „Grande-Chenalette“ zu einem Unfall. Ein Mann ist dabei tödlich verunglückt.
Eine Gruppe von fünf Personen bestieg die "Grande-Chenalette" (2890 m) oberhalb des Hospizes auf dem Grossen St. Bernhard. Bei der Abfahrt gegen 16:20 Uhr stürzte einer von ihnen aus bislang ungeklärten Gründen rund 300 Meter in die Tiefe.
Letzte Woche griff die Polizei in Stein eine Frau auf, die angab, zur Prostitution gezwungen von ihren Peinigern geflüchtet zu sein. Sie befindet sich inzwischen in sicherer Obhut.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Dienstag, 21. Februar 2023, starten die Bauarbeiten an der Strasse Oberdorf in Schänis im Abschnitt zwischen Post und Fuchswinkel. Das Tiefbauamt baut einen lärmarmen Strassenbelag ein.
Zudem werden der Fussgängerstreifen und die Bushaltestellen sicherer und behindertengerecht umgebaut. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juli 2023.
Montag, 13.02.2023, ca. 07:30 Uhr, kam es in Basel an der Margarethenstrasse 31 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und zwei E-Bikes.
Aus noch nicht geklärten Gründen kamen beide Personen auf dem Radstreifen zu Fall, als der Lieferwagen mit Anhänger die zwei E-Bikes überholte.
Freitag, 10.02.2023 gegen 14:45 Uhr ereignete sich in Basel, an der Verzweigung St. Alban-Anlage / Sevogelstrasse eine Kollision zwischen einem, zur Zeit nicht bekannten, Motorradfahrer und einer Radfahrerin.
Dabei missachtete der Motorradfahrer den Vortritt der korrekt fahrenden Radfahrerin und kollidierte mit dieser frontal.
Am Montag, 13.02.2023, kurz nach 18.30 Uhr, ereignete sich auf dem Kirchweg in Glarus ein Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge.
Die 57-jährige Lenkerin eines Personenwagens war in Glarus auf dem Kirchweg in nördlicher Richtung unterwegs.
Am Montag (13.02.2023), um 17:40 Uhr, meldete der Besitzer eines Mehrfamilienhauses einen Brand in seinem Haus an der St.Gallerstrasse. Zwei Bewohner mussten mit eher leichten Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Die Rettungskräfte sind mit einem Grossaufgebot vor Ort.
Gestern Morgen, um ca. 11:00 Uhr, kam es in Engelberg, auf der Engelbergerstrasse, im Bereich der Druckleitung, zu einem Verkehrsunfall.
Ein talwärts fahrender Motorradlenker geriet aus noch zu klärenden Gründen auf die Gegenfahrbahn.
Die Kantonspolizei Zürich hat am frühen Montagmorgen (13.2.2023) in Dübendorf zwei mutmassliche Sprayer festgenommen.
Kurz nach 3 Uhr meldete eine Anwohnerin der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich, dass sie beim Schulhaus Grüze zwei Sprayer beobachtet habe.
In der Zeit zwischen Samstag und Sonntag, 11./12. Februar 2023, ist es auf einem Grillplatz in Herisau zu Sachbeschädigungen gekommen. Es entstand Sachschaden.
Die Kantonspolizei bittet um Hinweise.
Am Samstag, 11. Februar 2023, gegen 13.00 Uhr, befuhr ein Sattelmotorfahrzeug mit Litauischen Kontrollschildern, welches mit orangen Gefahrguttafeln gekennzeichnet war, das Schwerverkehrszentrum in Erstfeld.
Nach der Zuweisung des Fahrzeugs in die Schwerverkehrskontrolle wurde festgestellt, dass das geladene Gefahrgut unter die Tunnelbeschränkung fällt und der Fahrer damit den Gotthard-Strassentunnel nicht hätte befahren dürfen.
Schnee kann stauben und glitzern, aber er kann auch nass und schwer am Boden liegen. Er kann körnig und hart sein und man kann durch ihn hindurchbrechen.
Wir geben anlässlich der Sportferien einen Überblick über die am häufigsten vorkommenden Schneearten.
Am Sonntag, den 12. Februar um 17:30, rückte die Feuerwehr Val-de-Ruz DPS 2 Centre an der Rue de Bellevue 8 in Fontainemelon zu einem Kaminbrand aus.
Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Am Sonntag, den 12. Februar um 20:50 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 22-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, auf der Rue du Parc in La Chaux-de-Fonds.
An der Kreuzung mit der Rue de la Fusion kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einer 31-jährigen Frau aus Neuenburg gelenkt wurde.
Am Sonntag, den 12. Februar um 21:15, rückte die Feuerwehr der DPS des Montagnes an der Rue Daniel-Jeanrichard 43 in La Chaux-de-Fonds aus, nachdem in einer Wohnung im 6. Stock ein Brand ausgebrochen war.
Der Brand war in der Küche einer Wohnung ausgebrochen.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, kam es heute kurz vor 15:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall in Caslano.
Nach einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, verlor eine 81-jährige Schweizer Autofahrerin, die in der Region wohnt, die Kontrolle über ihr Auto, möglicherweise aufgrund einer Krankheit, während sie auf der Kantonsstrasse in Richtung Ponte Tresa fuhr.
Am Sonntag, den 12. Februar, gegen 07:00 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 27-jährigen Neuenburger gesteuert wurde, auf der Rue de l'Ecluse in westlicher Richtung.
Auf Höhe der Hausnummer 48 kollidierte das Fahrzeug mit einem Zaun auf der Südseite der Fahrbahn.
Am Sonntag, 12. Februar, gegen 06:15 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 28-jährigen Einwohner von Dombresson gelenkt wurde, auf der N20 in Richtung La Chaux-de-Fonds.
Kurz nach der Ausfahrt Peseux kam das Fahrzeug nach links ab und prallte gegen den Randstein.
Am Sonntagnachmittag ist im Skigebiet Grüsch-Danusa ein Skifahrer gestürzt und ins Fangnetz geschleudert worden. Der Mann verstarb trotz Erster Hilfe vor Ort.
Der 52-Jährige fuhr als Vorderster einer Gruppe gegen 13.45 Uhr von der Bergstation Schwänzelegg in Richtung Mittelstation.
Am Freitagmorgen (10.02.2023) hat die Schaffhauser Polizei in Beringen und in Neuhausen am Rheinfall Kontrollen betreffend vereisten Fahrzeugscheiben durchgeführt.
Insgesamt mussten dabei 11 Personen verzeigt werden.
Am Montagmorgen, 13. Februar 2023, kurz nach 07.15 Uhr, ereignete sich in der Dorfstrasse in Hersberg BL ein Selbstunfall, wobei ein Personenwagen von der Strasse abkam und frontal mit einem Baum kollidierte.
Eine Person wurden dabei verletzt.
Am Samstag, den 11.02.2023 um 16:30 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 39-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, auf der Rue Louis-Joseph-Chevrolet in La Chaux-de-Fonds in östlicher Richtung.
Auf Höhe der Hausnummer 6A geriet sein Auto nach links und kollidierte mit zwei Pollern, die sich in der Mitte der Fahrbahn befanden.
Nach einer ruhigen Fussballzeit, die stark durch die Covid-19-Massnahmen geprägt war, fällt die Bilanz des Fussballjahres 2022 für die Kantonspolizei Basel-Stadt wieder umfangreicher aus.
Vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 musste die Kantonspolizei Basel-Stadt zehn Rayonverbote verhängen (2021: Null). Der FC Basel 1893 verhängte im letzten Jahr keine Stadionverbote, wie schon im Jahr davor.
Während eines Lotto-Matches kam es am Sonntagnachmittag, 12. Februar 2023, im Eventlokal „Luxory“ in Grenchen zu einem Raubversuch. Das Vorhaben misslang, worauf der Täter die Flucht ergriff und trotz unverzüglich eingeleiteter Fahndung unerkannt entkommen konnte.
Die Polizei hat umgehend Ermittlungen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Sonntagnachmittag sind in Cunter zwei Personen bei Arbeiten an einem Sonnenstoren verunfallt.
Eine der Personen verletzte sich mittelschwer, die andere zog sich leichte Verletzungen zu.
Am Montagmorgen (13.02.2023), um 08:40 Uhr, ist an der Gräflibühlstrasse 2, im Freien, ein 49-jähriger Schweizer tot aufgefunden worden. Es handelt sich um ein Tötungsdelikt.
Die Kantonspolizei St.Gallen bittet die Bevölkerung um Hinweise.
Wir erhielten Meldung von einer Dame, sie höre Wasser rauschen, könne aber nicht ausfindig machen, woher das Geräusch komme.
Die ausgerückte Patrouille konnte das Geräusch wenig später identifizieren: Es handelte sich um einen elektronischen Hornhautentferner, welcher in der Kommode unter dem Waschbecken im Badezimmer in einem Necessaire lag und sich auf unbekannte Art und Weise eingeschaltet hatte.
Der Countdown läuft und die Vorbereitungen der Stadt Luzern sind im vollen Gange.
Am Schmutzigen Donnerstag, 16. Februar beginnt mit dem Urknall und dem „Fötzaliräge“ die Fasnacht 2023.
Als durften wir das neue Patrouillenfahrzeug der Kantonspolizei Solothurn mit fluoreszierender Folie beschriften.
Das komplette Design wurde mit unserer Level 2.1-Technik digitalisiert.
Am Montagmorgen erfasste ein Lastwagen einen Fussgänger und schleuderte ihn gegen ein Auto. Der 17- Jährige wurde verletzt ins Spital gebracht.
Der Unfall ereignete sich am Montag, 13. Februar 2023, gegen 7.30 Uhr auf der Egliswilerstrasse in Seengen.
Am Sonntagabend (12.2.2023) sind im Hauptbahnhof Zürich zwei Frauen bei einem Gewaltdelikt durch einen Mann verletzt worden.
In den Nächten auf Samstag und auf Sonntag hat die Kantonspolizei Zürich über 140 Personenkontrollen durchgeführt und dabei neun Personen wegen diverser Vermögensdelikte und Widerhandlungen gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz verhaftet.
Nach einem Verkehrsunfall in Wagerswil hat die Kantonspolizei Thurgau am Sonntag einen alkoholisierten Autofahrer gestoppt.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen kollidierte ein Autofahrer gegen 17.30 Uhr an der Hauptstrasse mit einem Randleitpfosten und setzte die Fahrt fort.
Die Stadtpolizei Chur ist für die närrischen Tage vorbereitet.
Im Vordergrund steht die Sicherheit der Bevölkerung, der Fasnachts- und Verkehrsteilnehmenden.
Auf einem Parkplatz verlor ein Senior die Kontrolle über seinen Wagen, der anschliessend gegen zwei parkierte Autos und eine Treppe prallte.
Es blieb bei Sachschaden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.