Wien. Zwei bislang unbekannte Männer stehen im Verdacht, eine 17-Jährige in Wien-Brigittenau unter Androhung von Schlägen und dem "Abstechen" Bargeld im unteren dreistelligen Euro-Bereich geraubt zu haben [Vorfallszeit: 19.11.2019, 06:35 Uhr, Vorfallsort: 20., Maria-Restituta-Platz (nächst Eingang U-Bahnhalle "Handelskai")].
Im Zuge umfassender Erhebungen konnten Lichtbilder der mutmaßlichen Täter gesichert werden.
Wien. Zwischen dem Opfer und den beiden derzeit noch unbekannten Tätern kam es in einem Geschäftslokal zu einem vermeintlichen Kauf von mehreren hochpreisigen Uhren (Vorfallszeit: 12.06.2019, Vorfallsort: 1. Bezirk).
Dabei wurde mit BitCoins elektronisch bezahlt.
Am Montagnachmittag haben zwei Unbekannte beim Bahnhof in Wichtrach einen Mann beraubt und verletzt. Die Täter flüchteten mit Beute, als Passanten auf das Geschehen aufmerksam wurden.
Es werden Zeugen gesucht.
Bezirk Vöcklabruck. Zwei bislang unbekannte Täter sind verdächtig, am 21. Dezember 2019 gegen 3:25 Uhr vor einem Geldinstitut am Stadtplatz in Schwanenstadt einen 28-Jährigen aus dem Bezirk Vöcklabruck durch einen Beinfeger zu Sturz gebracht und auf ihn hingetreten zu haben.
Das Opfer erlitt Brüche und Bänderrisse am rechten Fuß und befindet sich seit dem Vorfall im Krankenstand.
Am Donnerstagabend, 30. Januar 2020, kurz nach 21.45 Uhr, überfiel eine unbekannte Täterschaft einen Tankstellenshop an der Grüngenstrasse in Bubendorf BL. Der Täter flüchtete anschliessend mit einer grösseren Menge Bargeld.
Die Polizei sucht Zeugen.
Vermisst wird seit Mittwochmittag, 29. Januar 2020, in [Name gelöscht] (47).
Nur in T-Shirt und Jeans bekleidet verliess [Name gelöscht] seinen Wohnort in Boswil zu Fuss in unbekannter Richtung.
Lübeck. Aus dem Südturm der Marienkirche zu Lübeck wurden von bisher unbekannten Tätern zwei ausrangierte, ältere Kirchenglocken entwendet.
Die beiden Glocken sind aus Bronze und haben einen geschätzten Materialwert von circa 1000.- Euro, sie sind in etwa 30 Zentimeter hoch und wiegen circa 19 bzw. 16 Kilogramm.
Am Mittwochabend ist ein Mann auf die Nordspur der Autobahn A13 gestürzt. Dort wurde er von einem Auto erfasst. Er erlag noch vor Ort seinen Verletzungen.
Um 19.07 Uhr ging die erste von mehreren Meldungen bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden ein.
Montag, 13.01.2020 um 2200 Uhr ereignete sich in Basel, an der Kanonengasse, ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen-Lenker und einem Fussgänger.
Als der Fussgänger die Fahrbahn über den Fussgängerstreifen überqueren wollte, fuhr ein unbekannter Fahrzeug-Lenker über den Fuss des Fussgängers.
Stadt Wels. Ein 70-Jähriger aus dem Bezirk Eferding befand sich am 29. Jänner 2020 kurz vor 21 Uhr in seinem Wagen auf einem Parkplatz am Flotzingerplatz.
Plötzlich öffneten zwei bislang unbekannte Täter die unversperrte Fahrertür und zerrten den Mann aus dem Wagen.
Ein Lieferwagen mit Anhänger überholte heute in Berikon einen Mofa-Fahrer. Dabei kam dieser zu Fall und verletzte sich.
Die genaue Unfallursache ist unklar, weshalb die Polizei Augenzeugen sucht.
Mittwoch, 29. Januar 2020, ca. 06.30 Uhr, wurde auf Hohe der Peter Rot-Strasse 111 eine Radfahrerin von einem dunklen Kleinwagen mit Basel-Stadt Kontrollschilder beim Vorbeifahren gestreift, so dass diese zu Fall kam und sich dabei leichte Verletzungen zuzog.
Der oder die Personenwagenlenker/-in fuhr darauf ohne Reaktion zu zeigen in unbekannter Richtung weiter.
Am vergangenen Wochenende wurden an der Hasenmoosstrasse in Rothenburg mehrere Sachbeschädigungen begangen. Unbekannte versprayten eine Mauer entlang des Tanklagers mit diversen Schriftzügen.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am frühen Dienstagmorgen hat eine derzeit unbekannte Fahrzeuglenkerin auf der Industriestrasse in Olten einen Kandelaber beschädigt.
Nach der Kollision hat sich die Verursacherin von der Unfallstelle entfernt, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Die Polizei sucht Zeugen.
Heute Morgen musste ein vbl-Bus an der Obergrundstrasse in Luzern wegen eines unbekannten Personenwagens eine Vollbremsung einleiten.
Dabei kam eine Passagierin zu Fall und wurde mittelschwer verletzt. Die Polizei sucht den Zeugen.
In einem Ausgangslokal hat ein Mann mehrmals mit gefälschten Euro-Noten bezahlt. Er konnte ermittelt werden und muss sich nun vor der Staatsanwaltschaft verantworten.
In der Nacht auf Sonntag (26. Januar 2020) hat ein Mann in einem Ausgangslokal in der Stadt Zug gesamthaft 12 Mal mit einer gefälschten 50 Euro-Note seine Getränke bezahlt. Der Schwindel wurde zu später Stunde bei der Abrechnung festgestellt und der Polizei gemeldet.
Am 27.01.2020, gegen 17.00 Uhr, kam es in der Sekundarschule Bäumlihof, zu den drei Linden, zu einem Brandfall. Es wurden keine Personen verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass es in einem Raum für Naturwissenschaften zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung gekommen war.
Auf einem Bahnsteig des Neuenburger Bahnhofs kam es zu einer heftigen Schlägerei zwischen Fussballfans.
Die Neuenburger Polizei musste eingreifen, um mehrere Dutzend gewalttätige und überreizte Personen zu zerstreuen.
Am Samstagmorgen ist in Biel ein Mann von einem anderen Mann tätlich angegriffen und beraubt worden. Der Täter flüchtete mit Beute.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Essen-Stoppenberg: Am Sonntagabend, 19. Januar, versuchte ein Unbekannter eine Tankstelle an der Gelsenkirchener Straße zu überfallen. Mit den Händen in den Taschen seiner Jacke forderte er die Mitarbeiterin der Tankstelle auf, Geld herauszugeben.
Die Mitarbeiterin ließ sich davon aber nicht beeindrucken und der Unbekannte ergriff die Flucht.
Neunkirchen. Die 13-jährige Bianca R. ist am 23.01.2020 nach ihrem Ausgang nicht in ihre Jugendwohngruppe in Neunkirchen-Furpach zurückgekehrt.
Es liegen Erkenntnisse vor, dass sie sich im Raum Saarbrücken oder Neunkirchen aufhält.
Hofgeismar-Hümme (Landkreis Kassel). Wegen einer stark beschädigten Seitenscheibe konnte letzten Freitagabend, gegen 19 Uhr, eine Regiotram die Fahrt von Hümme nach Kassel nicht antreten und musste aus dem Verkehr genommen werden.
Ein Triebfahrzeugführer hatte beim Schichtwechsel die Beschädigung bemerkt und anschließend die Bundespolizei verständigt.
Am Sonntag brach in einem Lagerschuppen unweit der Bahnlinie in Frick ein Brand aus. Die Feuerwehr konnte den Brand bekämpfen. Personen kamen keine zu Schaden.
Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Am Samstagabend, 25. Januar 2020, wurde in der Industriezone "Fänn" ein Verkaufsgeschäft überfallen.
Ein unbekannter Mann betrat kurz nach 19:30 Uhr das Geschäft und forderte die Kassiererin auf, das in der Kasse liegende Geld in einen mitgebrachten schwarzen Sack zu verstauen.
In der Nacht von Freitag auf Samstag hat eine unbekannte Täterschaft mehrere Gebäude und Anlagen in Oberkirch versprayt.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen, welche die Vorfälle beobachtet haben.
Im Zeitraum vom 23.01.2020, ca. 20.00 Uhr bis 25.01.2020, ca. 12.00 Uhr, brach In den Weilmatten, Riehen, eine unbekannte Täterschaft in rund 30 Gartenhäuser im Familiengarten- Verein Weilmatten ein.
Die Täterschaft verschaffte sich Zutritt zum Areal, in dem sie das Eingangstor aufwuchtete.
Am Donnerstag ist eine Frau in Grosshöchstetten Opfer eines Enkeltrickbetrugs geworden. Der Täterschaft gelang es, bei einer Übergabe am Bahnhof mehrere zehntausend Franken zu erbeuten.
Es werden Zeugen gesucht.
Itingen BL / Autobahn A2. Am Mittwochnachmittag, 22. Januar 2020, kurz vor 15.00 Uhr, verursachte ein unbekannter Personenwagen auf der Autobahn A2, in Fahrtrichtung Basel, einen Verkehrsunfall.
Die Polizei sucht Zeugen.
Nach einer Streifkollision am Mittwochabend in Frauenfeld sucht die Kantonspolizei Thurgau Zeugen.
Kurz nach 17 Uhr war ein 64-jähriger Autofahrer auf der St. Gallerstrasse in Richtung Matzingen unterwegs.
Am Sonntagabend (19.1.20) wurde in Hittnau, Region Lätten, ein nicht mehr flugfähiger Turmfalke aufgefunden.
Die Untersuchung im Tierspital ergab, dass der geschützte Vogel mit einem Luftgewehr oder mit einer Luftpistole angeschossen worden war.
Hamburg-Eimsbüttel. Die Polizei fahndet mit Lichtbildern aus einer Überwachungskamera nach zwei bislang unbekannten Tätern, die Anfang August am Bahnhof Schlump eine fünfköpfige Gruppe unter anderem mit einem Gürtel und einer Glasflasche attackierten (Tatzeit: 04.08.2019, 04:36 Uhr Tatort: Hamburg-Eimsbüttel, U-Bahnhof Schlump).
Nach den bisherigen Erkenntnissen geriet die Gruppe der fünf Geschädigten (zur Tatzeit 17 bis 22 Jahre alt) auf dem Bahnsteig mit den beiden Tätern zunächst in einen verbalen Streit. Im weiteren Verlauf attackierten die Täter die fünf Männer dann mit einem Gürtel, einer Glasflasche und einer Glasscherbe.
Bochum-Wattenscheid. Als er die Scheine sah, griff er zu: Offenbar spontan hat ein Mann Geld vom Verkaufstresen eines Tabakladens in Wattenscheid genommen.
Ein Komplize deckte ihn. Dumm für das Duo: Eine Überwachungskamera hat alles gefilmt.
Essen. Mit einem Phantombild sucht die Polizei nach einem Unbekannten, der am Freitag, 17. Januar, eine Bäckerei an der Ahnewinkelstraße überfallen haben soll. Der Mann hatte dort eine Verkäuferin mit einer Schusswaffe bedroht und Bargeld gefordert.
Er erbeutete mehrere Hundert Euro.
Am Donnerstag, 23.01.2020, 16.20 Uhr, ereignete sich auf der Landstrasse in Netstal ein Verkehrsunfall.
Ein 10-jähriger Junge überquerte den Fussgängerstreifen auf Höhe der reformierten Kirche. Dabei kam es zu einer Kollision mit einem vorbeifahrenden Auto.
Am Donnerstag, 23.01.2020, wurde im Lindengut in Glarus in ein Wohnhaus eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich in der Zeit zwischen 17.30 und 19.15 Uhr gewaltsam Zutritt zum Doppeleinfamilienhaus und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Im Zusammenhang mit einem Sprengstoffdelikt vom 2. September 2019 in der Innenstadt von Freiburg im Breisgau (D) ersucht das Polizeipräsidium Freiburg auf dem Rechtshilfeweg um Mithilfe der Schweizer Behörden.
Trotz Öffentlichkeitsfahndung sowie aufwendiger Flugblattaktion in Deutschland gingen lediglich spärliche Hinweise aus der Bevölkerung bei den Ermittlungsbehörden ein. Die Staatsanwaltschaft Freiburg (D) ent-schied daher, die Schweiz um Ausdehnung des Fahndungsbereichs zu ersuchen.
Saarbrücken. Am 03.10.2019 kam es in der Katharinenstraße in 66115 Saarbrücken zu einem Raubdelikt.
Die auf den Fotos abgelichtete Person soll die Saarbahn am Cottbuser Platz nach dem Geschädigten verlassen haben und diesem gefolgt sein.
Donnerstagmorgen hat sich in Lengnau ein Unfall zwischen einem Lieferwagen und einer Fussgängerin ereignet.
Die Frau begab sich in der Folge selbstständig ins Spital. Die Kantonspolizei Bern sucht im Rahmen der Ermittlungen Zeugen.
Kassel-Süd. Zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 59-jährigen Busfahrer und einer jungen fünfköpfigen Gruppe kam es in der Nacht auf den vergangenen Freitag (17.01.2020) an einer Haltestelle in der Kasseler Südstadt.
Nachdem es beim Einsteigen der Gruppe, die offenbar alkoholisiert war, zum Streit wegen deren Beförderung kam, wurde dem Busfahrer ins Gesicht gespuckt und er im weiteren Verlauf auch geschlagen und getreten.
Am Mittwoch (22.01.2020) ereigneten sich auf der Bergstrasse in Triesen zwei Verkehrsunfälle, bei denen jeweils Sachschaden entstand.
Zum Unfallhergang am Nachmittag werden Zeugen gesucht.
Bei der Kollision eines Autos mit einer Fussgängerin in Horgen ist am Mittwochabend (22.1.2020) eine junge Frau schwer verletzt worden.
Um 20.40 Uhr fuhr ein 68-jähriger Lenker mit seinem Wagen auf der Seestrasse in Richtung Zürich. Auf der Höhe der Liegenschaft Nummer 212 kollidierte das Auto mit einer 17-jährigen Fussgängerin, welche die Strasse im Bereich des Fussgängerstreifens überqueren wollte.
Am Mittwochmorgen hat ein Personenwagen bei einem Überholmanöver in der Schlachthofstrasse einen Roller touchiert. Der 39-jährige Rollerfahrer stürzte und zog sich beim Unfall Verletzungen zu. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte ihn in die Notaufnahme.
Der Fahrer des Autos entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den Verletzten oder den Schaden zu kümmern.
Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung. Neben der Überwachung der öffentlichen Ordnung übernimmt der Korps verschiedene Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger.
Unter dem Motto „schnell, freundlich, kompetent“ sind die Mitarbeitenden für die Sicherheit, Ruhe und Ordnung des Kantons zuständig. Die Polizistinnen und Polizisten setzen geltendes Recht durch und leisten dort Hilfe, wo sie benötigt wird.
Der Kommandant ist für die Führung des Korps zuständig. Ihm sind verschiedene Stabsabteilungen unterstellt, die für einen reibungslosen Ablauf der Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen sorgen. Aufgeteilt ist der Stab in folgende Bereiche: Kommunikation, Personelles und Recht.
Die Stabsabteilungen der Polizei im Kanton Schaffhausen
Der Bereich Kommunikation ist für die Medienarbeit der Schaffhauser Polizei zuständig. Die Mitarbeitenden informieren die Bevölkerung über polizeiliche Ereignisse und die Vorfälle im Kanton. Auch andere Aufgaben wie Präventionsarbeit oder Aktionen für Kinder gehören zu den Tätigkeiten dieser Abteilung.
Geht es um rechtliche Fragen, übernimmt der Rechtsdienst der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Bediensteten kümmern sich um sämtliche Rechtsfragen, die die öffentliche Sicherheit betreffen. Zudem ist die Abteilung für die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Rechtsetzungsprojekten zuständig. Der Rechtsdienst unterstützt die Regierung in allen Rechtsfragen rund um die Polizeigesetzgebung.
Der Bereich Personelles übernimmt sämtliche Aufgaben rund um das Personal der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Personalentwicklung und die Personalplanung gehören ebenso wie die Mitarbeiterbeurteilung und die Stellenausschreibung zu den Aufgaben der Mitarbeitenden. Die Bediensteten dieser Abteilung unterstützen Führungskräfte in allen Personalfragen.
Die Regionalpolizei in Kanton Schaffhausen
Direkt vor Ort arbeiten die Bediensteten der Regionalpolizei. Insgesamt sind etwa 55 uniformierte Korpsangehörige unterwegs, die für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig sind. Die Mitarbeitenden sind unverzüglich zur Stelle, wenn schnelles Handeln erforderlich ist. Es gibt Polizeistationen in Schaffhausen, Neuhausen am Rheinfall, Neunkirch, Thayingen und Stein am Rhein. Geht es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein ähnliches Ereignis, das sofortiges Eingreifen erfordert, sind die Regionalpolizeien zur Stelle. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die erste Aufnahme des Tatbestandes und die Betreuung der Beteiligten.
Die Sicherheitspolizei im Kanton Schaffhausen
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um Fach- und Einsatzfragen und die Aus- und Weiterbildung der Bediensteten. Die Abteilung übernimmt Einsätze bei ausserordentlichen Lagen und Grossereignissen. Die Sicherheitspolizei teilt sich dazu in verschiedene Fachbereiche auf, die sich nach den Tätigkeiten unterscheiden:
Aus- und Weiterbildung
Zentrale Dienste
Einsatz und Planung
Instruktion
Die Aus- und Weiterbildung kümmert sich um den Kontakt zur Ostschweizer Polizeischule und die Betreuung der dortigen Polizeischüler. Auch die Weiterbildung des Korps obliegt diesem Fachbereich, ebenso wie die Entwicklung von Ausbildungskonzepten. Auch bei Abkommandierungen in andere Bereiche ist dieser Bereich involviert.
Die Zentralen Diensten übernehmen, wenn es um Waffen, Sprengstoff oder private Sicherheitsdienste geht. Auf bei Arrestanttransporten ist der Bereich zuständig.
Die Gruppe Einsatz & Planung übernimmt die operative Leitung bei Einsätzen und ist für das Lagezentrum zuständig. Von hier aus werden Schwerpunktpatrouillen und Spezialeinsätze geplant.
Die Instruktion kümmert sich unter anderem um das Training der Bediensteten und sorgt beispielsweise für regelmässiges Schiesstraining oder Selbstverteidigung.
Zusätzlich zu den genannten Bereichen gibt es eine Interventionseinheit, die bei besonderen Gefährdungslagen übernimmt. Die Mitarbeitenden sind speziell ausgebildet und übernehmen besondere Aufgaben innerhalb des Korps.
Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Schaffhausen
Bei der Verkehrspolizei in Schaffhausen sind rund 50 Mitarbeitende tätig. Die Korpsangehörigen sind für die Sicherheit auf den Strassen und Gewässern des Kantons zuständig.
Zwei Einsatzgruppen übernehmen die verkehrspolizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Kontrolle des Strassenverkehrs und die Planung besonderer Einsätze gehören zu den Aufgaben der Verkehrspolizei.
Die Spezialdienste innerhalb der Verkehrspolizei sind für den Schwerverkehr in der Schweiz verantwortlich. Unter anderem führen die Mitarbeitenden mobile Kontrollen durch und betreiben das Schwerverkehrskontrollzentrum beim Schaffhauser Güterbahnhof.
Die Mitarbeitenden setzen sich zudem für die Verkehrsinstruktion ein und schulen Kindergartenkinder und Schulkinder in puncto Verkehrssicherheit. Dabei gibt es neben dem theoretischen Unterricht zwei Verkehrsgärten in Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall, auf denen die Kinder praktische Erfahrungen unter Anleitung erwerben. Dazu kommen weitere praktische Übungen in den Gemeinden.
Geht es um Ordnungsbussen übernehmen die Bediensteten der Verkehrspolizei ebenfalls. Sie sind für die automatischen Verkehrsüberwachungsanlagen des Kantons zuständige und bearbeiten die Regelverstösse.
Die Wasserpolizei ist ebenfalls Teil der Verkehrspolizei. Die Korpsangehörigen übernehmen die Rettung und Bergung von Personen und Gegenständen auf den Gewässern des Kantons. Auch für die Durchsetzung wasserpolizeilicher Vorschriften sind die Bediensteten zuständig. In dem Bereich arbeiten Polizisten mit einer speziellen Ausbildung sowie Taucher und Bootsführer, die bei Bedarf angefordert werden. Die Schaffhauser Wasserpolizei verfügt über zwei professionell ausgestattete Einsatzboote.
Die Kriminalpolizei der Polizei Schaffhausen
Die Ermittlungen bei strafbaren Handlungen übernimmt die Kriminalpolizei. Die Bediensteten sind immer dann zuständig, wenn es sich um grosse und komplexe Fälle handelt. Zusätzlich unterstützt die Kriminalpolizei bei Bedarf auch andere Abteilungen.
Die Kriminalpolizei teilt sich in verschiedene Kommissariate auf:
Innenfahndung
Fahndung
Gewaltdelikte
Betäubungsmitteldelikte
Vermögensdelikte
Kriminaltechnik
Die Innenfahndung übernimmt die Fahndung und Suche nach vermissten und verdächtigen Personen. Zur Fahndung ausgeschriebenen Personen sucht das Kommissariat Fahndung. Zu den weiteren Aufgaben gehört auch die Überwachung verdächtiger Personen, Fahrzeugen oder Liegenschaften.
Das Kommissariat Gewaltdelikte ist bei Tötungsdelikten, Körperverletzungen oder anderen grösseren Vorfällen zuständig und übernimmt die Ermittlungen. Beim Kampf gegen illegalen Drogenhandel oder Heroinschmuggel wird das Kommissariat Betäubungsmitteldelikte tätig. Die Bediensteten sind auch im Kampf gegen neuartige Designerdrogen tätig.
Serienmässigen Einbruch, Betrugsfälle oder ähnliche Vorfälle bearbeitet das Kommissariat Vermögensdelikte. Auch bei Urkundenfälschung oder Betrugsfällen im Internetzahlungsverkehr schalten die Bediensteten sich ein.
Die Kriminaltechnik ist für die Spurensicherung und die Auswertung von Spuren zuständig. Erkennungsdienstliche Behandlungen wie das Nehmen von Fingerabdrücken ist ebenfalls Bestandteil der Arbeit dieses Kommissariats.
Nach Angaben der Polizei in Schaffhausen arbeiten die Korpsangehörigen der Kriminalpolizei vorwiegend in zivil. Wichtig für die Arbeit in diesem Bereich ist vor allem Durchsetzungsvermögen, das vor allem im Umgang mit gewaltbereiten Tätern gefragt ist. Bei traumatisierten Opfern sollten die Bediensteten sehr viel Fingerspitzengefühl beweisen.
Die Kommandodienste der Polizei Schaffhausen
Die Kommandodienste sorgen im Hintergrund dafür, dass die Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen reibungslos funktioniert. Unter anderem übernimmt dieser Bereich den Betrieb der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale, die rund um die Uhr arbeitet. Auch die Verkehrsüberwachung und die Verkehrslenkung auf der Nationalstrasse A4 obliegt den Kommandodiensten. Die Technik und die Informatik der Polizei in Schaffhausen liegt in den Händen dieser Abteilung, auch das Sicherheitsfunknetz POLYCOM betreuen die Bediensteten. Als zentrale Administration erstellen die Kommandodienste Sach- und Fahrzeugfahndungen. Die Mitarbeitenden sind zudem für die Beschaffung, den Betrieb und den Unterhalt der Polizeifahrzeuge zuständig. Zudem obliegt die Uniformierung den Kommandodiensten ebenso wie die Beschaffung von Material und Ausrüstung. Auch das Fundbüro und einen Auskunfts- und Informationsschalter betreibt diese Abteilung. Das Rechnungsbüro der Kommandodienste ist für die Finanzen der Schaffhauser Polizei zuständig.
Die Sondergruppen der Polizei Schaffhausen
Bei der Schaffhauser Polizei gibt es verschiedene Sondergruppen, die besondere Aufgaben innerhalb des Korps übernehmen. Geht es um die Verhaftung gewalttätiger oder bewaffneter Personen, schaltet sich die Interventionseinheit ein. Die Bediensteten setzen den polizeilichen Auftrag auch unter hohen Anforderungen durch.
Zur Unterstützung der Interventionseinheit gibt es die Diensthundeführer, die beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder zum Aufspüren von Drogen gemeinsam mit ihren Hunden eingesetzt werden.
Auch die Wasserpolizei ist eine Sondergruppe der Schaffhauser Polizei, die sich um alle wasserpolizeilichen Belange im Kanton kümmert.
Die Ausbildung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen
Die Ausbildung erfolgt an der Polizeischule Ostschweiz. Insgesamt dauert die Grundausbildung zwei Jahre. Zunächst absolvieren die Polizeischüler die einjährige Polizeischule, danach erfolgt dann ein Praxisjahr mit einer Tätigkeit als Polizist oder Polizistin.
Vor einer Bewerbung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen ist ein Eignungstest notwendig. Der Test besteht aus einem sportlichen und einem theoretischen Teil. Wer den Test erfolgreich meistert, erhält ein Zertifikat, das eine Bewerbung bei der Polizei in Schaffhausen ermöglicht. Diese Bestätigung ist für zwei Jahre gültig. Bei Nichtbestehen des Eignungstests kann innerhalb eines Jahres ein weiterer Versuch unternommen werden. Danach ist nach einem nochmaligen Scheitern erst nach Ablauf von drei Jahren ein weiterer Eignungstest möglich.
Die Behörde wählt anhand der Bewerbungsunterlagen mögliche Anwärter aus und lädt zu einem Gruppen-Assessment ein. Anhand dieser Ergebnisse werden die geeigneten Bewerber ausgewählt. Die genauen Bedingungen für die Einstellung regelt die Polizei des Kantons im Personalgesetz und in der Personalverordnung.
Wissenswertes zum Kanton Schaffhausen
Der Kanton Schaffhausen hat rund 82’000 Einwohner. Die meisten Menschen leben im Hauptort Schaffhausen. Weitere grössere Orte sind Neuhausen am Rheinfall, Thayngen und Stein am Rhein. Wirtschaftlich ist Schaffhausen eng mit dem Nachbarkanton Zürich verbunden, zahlreiche bekannte Unternehmen haben sich in der Region angesiedelt. Mit dem Rheinfall bietet Schaffhausen eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Schweiz. Zudem ist der Kanton das grösste Rebbaubegiet in der Deutschschweiz. Zahlreiche Weine entstehen in der Region.