In der Nacht auf Freitag hat sich in Landquart ein Selbstunfall ereignet. Ein Personenwagenlenker kollidierte alkoholisiert mit einer Verkehrsinsel.
Der 34-Jährige fuhr kurz vor 2 Uhr vom Falkniskreisel in Richtung Prättigau.
Gestern Abend geriet ein Auto von der Autobahn A2 bei Rothenburg, kollidierte mit einer Hecke und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Die Autofahrerin und ein fünfjähriges Kind blieben unverletzt.
In Samedan hat am Donnerstagabend eine Automobilistin eine Kollision verursacht und einen Mann touchiert.
Eine weitere zu Fuss gehende Person konnte kurz zuvor dem Auto ausweichen.
Am Donnerstag (10.11.2022), kurz vor 23:10 Uhr, ist es am Sevelerberg, aus bislang unbekannten Gründen, zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Der 44-jährige Mann wurde vom Rettungsdienst betreut und anschliessend ins Spital eingewiesen.
Cybergrooming - bezeichnet das gezielte Ansprechen von Minderjährigen über das Internet mit dem Ziel, sexuelle Kontakte zu knüpfen.
Fündig werden Pädosexuelle auf Social Media Plattformen oder auch in Online-Spielen, welche von Kindern und Jugendlichen gern und oft genutzt werden.
Ergänzend zum „normalen“ Zukunftstag sind wir angefragt worden, ob wir nicht noch einen spezifischen Einblick in den Arbeitsalltag einer Chefin geben könnten.
Sehr gerne hat unsere Stabchefin Alexandra Rychen diese Aufgabe übernommen und 16 Mädchen zu einem abwechslungsreichen Morgen bei uns empfangen.
Am gestrigen Zukunftstag durften wir über 40 Kinder bei uns begrüssen und ihnen einen Einblick in die Arbeit ihrer Mamis, Papis, Gottis und Göttis geben.
Beim Kriminaltechnischen Dienst ging es ab auf Spurensuche und zur Abgabe ihrer Fingerabdrücke.
Gestern durften wir im Rahmen des Nationaler Zukunftstag - Seitenwechsel für Mädchen und Jungs 2022 bei SRZ rund 40 junge Gäste willkommen heissen.
Mit einem fiktiven Notruf, einer kleinen Einsatzübung sowie dem anschliessenden Postenlauf konnten wir ihnen die Arbeit der Sanität und der Feuerwehr näherbringen.
120 Kinder und Jugendliche waren heute Teil eines erlebnisreichen Tages auf dem Attisholz-Areal.
Vielen herzlichen Dank allen Beteiligten und Mitwirkenden!
Eine 77-jährige Frau wurde gestern Abend in Sursee von einem Auto erfasst und erheblich verletzt.
Sie musste mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden.
Dass die Hochsaison für Dämmerungseinbrecher begonnen hat, zeigen über ein Dutzend Wohnungseinbrüche von Mittwoch- und Donnerstagabend.
Die Kantonspolizei mahnt zu Wachsamkeit.
Am 10.11.2022 war die Zukunft bei uns: 60 Kinder durften anlässlich des nationalen Zukunftstages bei uns Polizei-Luft schnuppern.
Auf dem Programm standen Veloparcours, Jugendpolizei, Radar, Schiessen, Alarmpikett, Sondereinheit und Social Media.
Die Kantonspolizei stellt im Wallis eine Zunahme dieses Phänomens fest. Von CEO-Betrug spricht man, wenn Betrüger die Identität eines Firmenleiters annehmen und Mitarbeitende der Finanzabteilung des Unternehmens per E-Mail anweisen, eine Zahlung auf das Konto der Kriminellen zu tätigen.
Die Beträge, die auf diese Weise ergaunert werden, sind beträchtlich.
Glück im Unglück: Im Emmental ist ein Esel in einen Schacht gestürzt. Wegen eines offenen Gullydeckels entdeckte ein Passant das Tier per Zufall.
Der aufmerksame Passant alarmierte umgehend die Feuerwehrnotrufzentrale FNZ118.
Bei einer Kollision von zwei Personenwagen sind am Donnerstagnachmittag (10.11.2022) in Unterengstringen drei Personen teilweise schwer verletzt worden.
Kurz vor 14.00 Uhr lenkte ein 71-jähriger Mann, mit einer 66-jährigen Beifahrerin, seinen Personenwagen auf der Zürcherstrasse Richtung Weiningen.
Am vergangenen Wochenende ist es in Biel zu zwei Überfällen auf Tankstellen gekommen. Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen konnte ein Zusammenhang zwischen den beiden Fällen hergestellt und ein mutmasslicher Täter identifiziert werden.
Ein junger Mann wurde am Donnerstagvormittag angehalten.
Am Mittwochabend (09.11.2022) wurde eine 68-jährige Passantin beim Überqueren des Fussgängerstreifens trotz einer Vollbremse der Autofahrerin angefahren.
Die Fussgängerin verletzte sich dabei leicht, am Fahrzeug entstand ein geringer Sachschaden.
Am Mittwochabend (09.11.2022) fiel ein 25-jähriger Elektriker bei der Arbeit in einen Topf mit flüssigem Aluminium.
Die REGA flog den Mann anschliessend mit schweren Verletzungen ins Spital.
Der Beobachter rief im Sommer dazu auf, heikle Stellen auf Schulwegen zu melden. Das Echo war enorm. Die Auswertung der 585 gemeldeten Orte zeigt: Viele Eltern beschäftigen die gleichen Probleme, unabhängig davon, ob ihr Kind in Lonay VD oder Scuol GR zur Schule geht.
Auf einer interaktiven Karte können Leserinnen und Leser nun nachschauen, ob sich auch in ihrer Gemeinde ein gefährlicher Schulweg befindet.
Die Mitarbeitenden unseres Assistenzdienst Konsulatsschutz (AKS) sind für den völkerrechtlichen Schutz der konsularischen Einrichtungen auf dem Stadtgebiet zuständig – in Absprache mit der Bundespolizei fedpol.
64 solche Einrichtungen befinden sich auf dem Zürcher Stadtgebiet, wobei wir diese jeweils entsprechend der aktuellen Lagebeurteilung bewachen.
Am nationalen Zukunftstag 2022 begleiteten rund zwei Dutzend Schülerinnen und Schüler ihre Mutter oder ihren Vater zur Arbeit bei uns.
Dazu öffneten wir heute unsere Türen und liessen interessierte Mädchen und Jungen die Vielfalt des Polizeiberufes entdecken.
Das Präsidialdepartement und das Justiz- und Sicherheitsdepartement haben die angekündigte Sensibilisierungskampagne im Rahmen des Projekts „Halt Gewalt“ gestartet.
Das Ziel ist, in der Bevölkerung eine klare Haltung gegen Häusliche Gewalt zu etablieren und Hemmungen bei der Hilfeleistung abzubauen.
In Hägendorf wurde am Dienstagabend ein Jugendlicher von einer Gruppierung junger Personen tätlich angegriffen und beraubt.
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Personen, die Angaben zum Vorfall oder zur Täterschaft machen können.
Zwischen Dienstag, 08.11.2022 und Donnerstag, 10.11.2022,13.30h, wurde beim Bahnhof Nidfurn-Haslen von unbekannter Täterschaft vermutlich mit einer Eisenstange die Scheibe des Warenautomaten zerschlagen und diverse Artikel entwendet.
Die Kantonspolizei bittet um Hinweise zu dieser Tat unter Tel. 055 645 66 66.
Viele Seniorinnen und Senioren fahren bis ins hohe Alter Auto. Das ist eine Herausforderung für die Unfallprävention, weil ältere Personen bei Unfällen ein höheres Risiko für schwere und tödliche Verletzungen haben.
Gleichzeitig verursachen sie am Steuer überdurchschnittlich viele Unfälle. Mit dem soziodemografischen Wandel dürften die Unfallzahlen weiter steigen. Um nicht mehr fahrgeeignete ältere Personen zu identifizieren, setzt die Schweiz heute vor allem auf medizinische Kontrolluntersuchungen ab 75 Jahren. Die BFU erachtet andere Massnahmen als zielführender.
Am heutigen Zukunftstag durften wir über 150 Kindern die verschiedenen Bereiche der Stadtpolizei näherbringen.
An mehreren Posten konnten die Kids unter anderem ein Einsatzschiff begutachten, sich mit unserer Bike Police messen oder die gute Nase unserer Diensthunde erleben.
Zum heutigen Zukunftstag konnten wir bei uns im Polizeikommando über 60 Jungs und Mädels empfangen.
Diese haben Fahrzeuge und Einsatzmittel ganz aus der Nähe anschauen und einen Diensthund bei der Arbeit beobachtet.
Am Dienstag, 8. November 2022, war der Sportplatz Niedermatt in Wohlen im Kanton Aargau Schauplatz des grossen Kräftemessens zwischen Ungarn und der Schweizer Polizei-Fussballnationalmannschaft.
Die Eidgenossen gewannen das entscheidende Qualifikationsspiel und nehmen damit an der Endrunde der Europameisterschaft 2023 in England teil.
Am Donnerstag (10.11.2022), um 06:50 Uhr, ist es in Oberdorf zu einem Zusammenprall zwischen zwei Mofas gekommen. Beide Mofafahrerinnen wurden dabei leicht verletzt und mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren hundert Franken.
Ein unbekannter Mann hat am Dienstagmorgen (08.11.2022) in Rickenbach Sulz eine Teenagerin tätlich angegangen. Die Jugendliche blieb unverletzt.
Gegen 7.15 Uhr war eine 15-Jährige mit ihrem Fahrrad auf der Burgstrasse Richtung Dinharderstrasse unterwegs.
Bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen sind am Mittwochabend (9.11.2022) in Thalwil zwei Personen verletzt worden.
Ein 34-jähriger Mann fuhr kurz nach 21.30 Uhr mit seinem Personenwagen auf der Seestrasse Richtung Horgen.
Das Bedrohungs- und Risikomanagement (BRM) der Kantonspolizei St.Gallen ist im proaktiven Gewaltschutz im Kanton St.Gallen tätig. Risikopersonen und Bedrohungssituationen sollen frühzeitig erkannt, eingeschätzt und entschärft werden. Zielgerichtete, schwere Gewalt soll dadurch möglichst verhindert werden.
Das Bedrohungs- und Risikomanagement (BRM) der Kantonspolizei St.Gallen ist Anlaufstelle bei Bedrohungssituationen für Ämter, Behörden und Firmen sowie Ansprechpartner verschiedener Hilfsorganisationen wie Beratungsstellen, Frauenhäuser, etc.
Am frühen Mittwochabend (09.11.2022) ist in Wilchingen ein bewaffneter Raubüberfall auf ein Lebensmittelgeschäft verübt worden. Der unbekannte Täter hat mit einem grösseren Geldbetrag die Flucht mittels Motorrad ergriffen.
Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen.
Der Jugenddienst ist Ansprechpartner für Jugendliche, Eltern, Schulen, Behörden sowie Institutionen aus dem Jugendbereich.
Die Mitarbeitenden des Jugenddienstes führen und leiten Ermittlungen gegen jugendliche Straftäter und Straftäterinnen. Sie leisten Präventionsarbeit mittels Vorträgen an Schulen und an öffentlichen Anlässen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montag (7.11.2022) sowie am Dienstag (8.11.2022) am Flughafen Zürich zwei Drogenkuriere festgenommen.
Insgesamt wurden etwa 45 Kilogramm Khat sichergestellt und ein Kilogramm Kokain im Magen-Darm-Trakt eines sogenannten Bodypackers festgestellt.
Am Mittwochmittag, 09. November 2022, kurz nach 13.00 Uhr, ereignete sich in der Rünenbergerstrasse, Fahrtrichtung Gelterkinden, in Gelterkinden BL ein Selbstunfall wobei ein Personenwagen auf die Seite kippte.
Personen wurden keine verletzt.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig. Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Am frühen Mittwochnachmittag, 09. November 2022, kurz vor 13.30 Uhr, ereignete sich in der Verzweigung Zihlacker-/Birsigtalstrasse in Reinach BL eine Kollision zwischen zwei Personenwagen und einer Fussgängerin.
Zwei Personen wurden beim Unfallgeschehen verletzt.
Constanta P., 62-jährig, verliess am Mittwochvormittag, 9. November 2022, gegen 11:00 Uhr, die Wohnung ihrer Tochter in 3905 Saas-Almagell für einen Spaziergang in der Region. Sie wurde seither nicht mehr gesehen.
Signalement:
Im Feierabendverkehr ist es auf der Autobahn A14 zu drei Verkehrsunfällen gekommen. Zwei Personen wurden zur Kontrolle ins Spital eingeliefert.
Der erste Unfall ereignete sich Mittwochabend (10. November 2022), um 16:35 Uhr, zwischen der Verzweigung Rütihof und Gisikon (LU).
Der Bucheggtunnel ist in den Nächten von Montag, 14. November 2022, bis Samstag, 19. November 2022, jeweils von 22 bis 5 Uhr, in beiden Richtungen gesperrt.
Auch der Hirschwiesentunnel bleibt von Montag, 14. November 2022, bis Samstag, 19. November 2022, jeweils von 21 bis 5 Uhr, in beide Richtungen geschlossen.
Nachdem im Safiental bei Wolfsangriffen zum wiederholten Mal Schafe aus geschützten Herden gerissen wurden, konnte die kantonale Wildhut am Ort des letzten Rissereignisses einen adulten Wolfsrüden des Beverinrudels erlegen.
Das erlegte Tier wird nun mittels DNA-Analyse identifiziert.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.