Bei einer Schwerverkehrskontrolle hat die Zuger Polizei ein ausländisches Sattelmotorfahrzeug aus dem Verkehr gezogen.
Der Chauffeur musste eine Bussenkaution hinterlegen und den Schaden beheben lassen.
Bei der Verzweigung Rotsee auf der Autobahn A2 bei Ebikon brannte heute Mittag ein Linienbus vollständig aus. Verletzt wurde niemand.
Die Autobahn A2 musste in Richtung Basel während mehrerer Stunden gesperrt werden.
Auf der Autobahn A1 bei Oberbuchsiten in Fahrtrichtung Bern hat sich am Donnerstagmorgen, 30. Juni 2022, eine Auffahrkollision mit Folgeunfall ereignet.
Insgesamt waren drei Fahrzeuge beteiligt. Dabei sind drei Fahrzeuglenker verletzt worden.
Der Diebstahl eines E-Trottinetts hatte einen Drogenfund zur Folge.
Der mutmassliche Drogenhändler wurde festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft.
Rund 320 Schülerinnen und Schüler haben an der diesjährigen Veloprüfung in Stans ihr Können im Strassenverkehr unter Beweis gestellt.
29 Kinder meisterten die gestellten Herausforderungen fehlerfrei.
Am Mittwoch (29.06.2022), kurz nach 22:15 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen gemeldet worden, dass an der Mythenstrasse soeben ein Einbruchversuch verübt worden sei. Die Täterschaft sei geflüchtet.
Im Zuge der sofortigen Fahndungsmassnahmen konnte daraufhin ein 43-jähriger Mann durch die Kantonspolizei St.Gallen festgenommen werden.
Heute Donnerstag, 30. Juni 2022, um ca. 08.00 Uhr, ereignete sich ein Arbeitsunfall auf einer Baustelle in Göschenen.
Ein Mann war damit beschäftigt, Revisionsarbeiten an einer Steinbrechmaschine durchzuführen, als er von einer schweren Kunststoffmatte getroffen und eingeklemmt wurde.
Bei einem Selbstunfall hat sich in der Nacht auf Donnerstag (30.06.2022) ein Personenwagenlenker in Urdorf tödliche Verletzungen zugezogen.
Am frühen Donnerstagmorgen wurde der Kantonspolizei ein 62 Jahre alter Mann als vermisst gemeldet. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmassnahmen konnte der Aufenthaltsort des Vermissten bis zum Morgen nicht eruiert werden.
Am Mittwochmorgen (29.06.2022) wurden an der Martinsbruggstrasse, Verzweigung Schaugentobelstrasse, Fahrzeugteile und Flurschäden in einer Wiese festgestellt. Es konnte niemand vor Ort angetroffen werden.
Die Stadtpolizei sucht nach Zeugen.
Am Donnerstagmorgen ist in Niederwangen bei Bern eine Velofahrerin von einem Auto erfasst und verletzt worden.
Ein Ambulanzteam brachte sie ins Spital. Der Unfall wird untersucht.
Bei einer Kollision zwischen zwei Autos wurden am Mittwochabend in Wilen bei Gottshaus zwei Personen verletzt.
Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Heute Morgen ereignete sich auf der Thorenbergstrasse in Malters eine Kollision zwischen einem Sattelmotorfahrzeug und einem Personenwagen.
Der Autofahrer wurde dabei verletzt und durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Am Mittwoch, 29.06.2022, kurz nach 17.00 Uhr, ereignete sich in Glarus ein Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge.
Der 57-jährige Lenker eines Personenwagens war auf der Gerichtshausstrasse in Richtung Kreuzung Burgstrasse unterwegs.
Gestern Morgen wurden die Kantonspolizei, die Feuerwehr und eine Ambulanz in Marly angefordert, nachdem drei Personen durch Ammoniakdämpfe beeinträchtigt worden waren.
Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung und es gab keine Umweltschäden. Eine Untersuchung ist im Gange.
Am Mittwochabend (29.06.2022) kam es zu einem Brand eines Gasgrills an der Rehetobelstrasse. Grund war ein losgelöster Schlauch an der Gasflasche unterhalb des Grills. Nebst der Polizei war auch die Berufsfeuerwehr St.Gallen sowie die Rettung vor Ort.
Beim Brand wurde niemand verletzt.
Am Mittwochabend ist in Interlaken ein Brand auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen.
Die ausgerückte Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Die Brandursache wird untersucht.
Am Mittwoch (29.06.2022), kurz vor 14:30 Uhr, ist es auf der Bahnhofstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Mann auf dem Fussgängerstreifen gekommen.
Der 65-jährige Fussgänger wurde dabei verletzt.
Am Mittwoch (29.06.2022), kurz nach 15:30 Uhr, ist es an der Rietstrasse zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen.
Der 64-Jährige zog sich dabei unbestimmte Verletzungen zu.
Am Mittwoch (29.06.2022), kurz nach 18:40 Uhr, hat sich im Kreuzungsbereich der Kriessernstrasse und Bahnhofstrasse ein Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad ereignet.
Die 25-jährige Motorradfahrerin verletzte sich dabei leicht.
Am Donnerstag (30.06.2022), kurz nach 05:35 Uhr, ist es im Bereich des Autobahnzubringers St. Margrethen zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 26-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt.
Seit dem 1. Juli 2021 betreibt der Kanton Solothurn eine eigene Beratungsstelle Opferhilfe. Die Bilanz nach dem ersten Jahr fällt positiv aus. Die Unterstützung von Opfern und ihren Angehörigen konnte gestärkt werden.
Die Dienstleistungen der Beratungsstelle werden rege genutzt.
Beim A6-Anschluss Lyss-Süd sind Belagsarbeiten vorgesehen. Sie betreffen die beiden Kreisel bei den Ein- und Ausfahrten.
Die Arbeiten führen zu mehreren nächtlichen Teilsperrungen des Anschlusses.
Am Mittwoch ereignete sich in Birr eine Frontalkollision. Drei Personen wurden verletzt und mussten ins Spital gebracht werden.
Die zuständige Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.
In diesem Monat wurden unsere Aspirantinnen und Aspiranten unter anderem zur Kontrolle des Schwerverkehrs eingesetzt.
Dabei prüften sie Fahrzeuglenkende und deren Fahrfähigkeiten sowie die Einhaltung der Arbeits- und Ruhezeitvorschriften.
Am Mittwochnachmittag, den 29. Juni 2022 ereignete sich innerorts Embd, am Orte genannt Äbnetschbiel, ein Verkehrsunfall. Ein landwirtschaftlicher Motorkarren kam dabei von der Strasse ab.
Der Fahrzeuglenker sowie seine Beifahrerin mussten hospitalisiert werden.
Am Montag, 11. Juli 2022 beginnt das Strassenkreisinspektorat Gossau mit der Sanierung der Wilerstrasse in Kirchberg. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis im September 2022.
Dabei werden zwischen dem Stelz und der Umfahrung Bazenheid Strassenarbeiten durchgeführt. Von Juli bis September müssen Verkehrsteilnehmende mit Behinderungen rechnen.
Am Mittwochnachmittag, 29. Juni 2022, stürzte ein Velofahrer in Zürich Nord und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Am Mittwochmorgen ist in Davos ein Forstarbeiter von einem Wurzelstock eingeklemmt worden. Der Mann erlitt mittelschwere Beinverletzungen.
Im Gebiet Podestatenalp in Davos waren Forstarbeiter mit der Aufbereitung von Sturmholz beschäftigt.
Gestern Mittag (29.06.2022) wurde eine Schildkröte an der Sonnenhalbstrasse in Appenzell gefunden.
Das Tier war im Freien unterwegs. Die Polizei hat die ausgebüxte Schildkröte zur Tierklinik Appenzell gebracht.
Am 26. Juni 2022 verbreiteten wir die Vermisstmeldung von Richard S.
Am 27. Juni 2022 wurde in Stalden im Bachbett der „Mattervispa“ eine leblose Person aufgefunden.
Der Gemeinderat hat das totalrevidierte Feuerwehrreglement der Stadt Bern zuhanden des Stadtrates verabschiedet. Im Zuge der Totalrevision soll auch eine Feuerwehrdienstpflicht beziehungsweise eine damit verbundene Ersatzabgabe eingeführt werden.
Gleichzeitig wird das 25-jährige Reglement den aktuellen Begebenheiten angepasst.
Für die bevorstehenden Deckbelagsarbeiten von Montag, 11. Juli 2022 bis Samstag, 16. Juli 2022 wird die Schützenstrasse K21.1 zwischen den beiden Kreiseln gesperrt.
Von Anfang März 2020 bis Juli 2021 wurden am oben erwähnten Streckenabschnitt umfangreiche Arbeiten ausgeführt.
Mittwoch, 29.06.2022 gegen 09:20 Uhr ereignete sich in Basel an der Verzweigung Missionsstrasse / Maiengasse auf Höhe der Tramhaltestelle der Linie 3 ein Verkehrsunfall zwischen einem dunklen Personenwagen und einer Fussgängerin, welche auf dem Trottoir ging.
Der nicht bekannte Personenwagen kam verbotenerweise aus der Maiengasse und touchierte die Fussgängerin auf der Trottoirüberfahrt, wodurch sie stürzte und sich verletzte.
Am Mittwoch, den 29. Juni 2022, gegen 2020 Uhr, ereignete sich in der Gemeinde Lajoux auf der Höhe des Ortes "Les Vacheries de Lajoux" ein tödlicher Verkehrsunfall.
Ein Verkehrsteilnehmer fuhr mit einem kleinen Lieferwagen von Le Prédame kommend in Richtung Lajoux. Auf der Höhe des Ortes "Les Vacheries de Lajoux" kam sein Fahrzeug aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, nach links ab.
Am Mittwoch, 29. Juni 2022, um 17:25, fuhr ein Fahrzeug, das von einem 22-jährigen Einwohner von La Brévine gelenkt wurde, auf der Kantonsstrasse in Richtung Buttes.
In der Ortschaft La Caroline setzte er zum Überholen eines Autos an.
Im Zusammenhang mit dem Unfall, der sich am 25.06.2022 kurz vor 15:00 Uhr in Maggia ereignete und in den ein 21-jähriger Autofahrer und ein 19-jähriger Motorradfahrer verwickelt waren, der an den Folgen seiner Verletzungen starb, sucht die Kantonspolizei Zeugen.
Personen, die Zeugen des Unfalls waren oder Erste Hilfe geleistet haben, werden gebeten, die Gemeinsame Warnzentrale unter der Nummer 0848 25 55 55 anzurufen.
Die Feierlichkeiten in der Abtei von Fleurier sind am Montagabend mit einer positiven Bilanz in Bezug auf die öffentliche Sicherheit und die Gesundheit zu Ende gegangen.
Während des gesamten Wochenendes herrschte eine sehr gute Feststimmung und keine besonderen Vorkommnisse auf dem Festgelände störten den Ablauf des Festes.
Am Mittwoch, den 29. Juni, ereignete sich in der Nacht auf der Autobahn A1 im Pomy-Tunnel zwischen Yverdon-les-Bains und Estavayer-le-Lac ein tödlicher Verkehrsunfall.
Ein alleinbeteiligter Autofahrer verlor die Kontrolle über sein Auto und krachte in eine Notrufnische. Er verstarb noch vor Ort.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.