Auf einem Parkplatz beim Einkaufszentrum „Gäupark“ in Egerkingen ist am Samstagnachmittag, 10. Mai 2024, ein Lieferwagen vollständig ausgebrannt. Verletzt wurde niemand.
Die Brandursache wird durch die Polizei abgeklärt, ein technischer Defekt steht im Vordergrund.
Die Kantonspolizei Freiburg organisiert mit ihren Partnern drei Sensibilisierungstage für junge Motorradfahrer/innen (15-25 Jahre), die am 6., 20. und 27. Juni in Cormagens stattfinden werden.
Mehr Informationen hier.
Ein nächtliches Himmelswunder erreichte gestern auch den Kanton Thurgau.
Unsere Einsatzkräfte haben erfolgreich die Polarlichter auf diesen Bildern eingefangen.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle an der Staffelegg waren zwei Lenker so schnell, dass ihnen die Kantonspolizei den Führerausweis auf der Stelle abnahm.
Weiteren fünf droht der spätere Führerausweisentzug.
Bei einer Diebstahlsserie in Muri wurden mehrere E-Bikes entwendet. Dank Ortungsfunktion spürte die Kantonspolizei die Beute in einem Lieferwagen auf.
Zwei Verdächtige sind in Haft.
Bei der Kollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen wurde am Freitagnachmittag in Schweizersholz eine Person verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am 11.05.2024, kurz vor 04.00 Uhr, wurde ein 38-jähriger Mann am Goldbachweg in der Nähe des Anne Frank-Platzes Opfer eines Raubes.
Er wurde dabei leicht verletzt.
Im Zusammenhang mit dem Gewaltdelikt vom Samstag (04.05.2024) in Urdorf (Polizei.news berichtete) hat die Kantonspolizei Zürich einen Tatverdächtigen festgenommen.
Umfangreiche Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich haben am Freitagnachmittag (10.05.2024) zur Verhaftung eines dringend tatverdächtigen Jugendlichen geführt.
Auf der Luzernstrasse in Zuchwil hat sich in der Nacht auf Samstag, 11. Mai 2024, eine Kollision zwischen zwei Motorrädern ereignet.
Dabei wurde eine Mitfahrerin mittelschwer verletzt. Sie wurde nach der Erstbetreuung durch den Rettungsdienst mit einem Rettungshelikopter der Rega in ein Spital geflogen. Zur Klärung des Unfallhergangs und der Unfallursache sucht die Polizei Zeugen.
Am Freitag, 10.05.2024, 17:30 Uhr, kam es auf der Sandstrasse in Glarus zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 34-jähriger Lenker eines Personenwagens fuhr auf der Bankstrasse in Richtung Sandstrasse.
Am Freitag, den 10. Mai 2024, stürzte ein Mann in einem Couloir der Dents du Midi tödlich ab.
Gegen 12:30 Uhr war eine unbeteiligte Drittperson in den Dents du Midi unterwegs.
Am Samstag (11.05.2024), um 2:40 Uhr, ist in einen Smartphone-Shop an der Multergasse eingebrochen worden.
Mehrere Männer fuhren mit einem dunklen Auto vor dem Verkaufsgeschäft vor.
Am Freitag (10.05.2024), kurz vor 16:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Raubüberfall in einer Privatliegenschaft an der Haggenstrasse erhalten.
Ein 89-jähriger Mann war von einem unbekannten Täter ausgeraubt, geschlagen und verletzt worden. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Freitag (10.05.2024), um 17:10 Uhr, ist es auf Langäulistrasse, zu einer Auffahrkollision mit zwei beteiligten Autos gekommen.
Eine 42-jährige Autofahrerin war alkoholisiert unterwegs. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Freitag (10.05.2024), kurz nach 13 Uhr, ist es auf der Ebnaterstrasse zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 85-jähriger Mann kam mit seinem Auto von der Fahrbahn ab und es prallte in zwei Metallposten. Der Fahrer war alkoholisiert unterwegs.
Im Rahmen des Fussballspiels zwischen dem FC Luzern und GC ist es zu mehreren Sachbeschädigungen gekommen.
Zürcher Anhänger beschädigten mehrere vbl-Busse. Anhänger des FCL verschmierten zwei Hausfassaden sowie ein Polizeifahrzeug.
Der Regierungsrat hat den Auftrag für die Tiefbau- und Belagsarbeiten im Rahmen der Sanierung der Bahnhofstrasse in Egnach an die Alder-Zani AG aus Gossau SG vergeben.
Die Vergabesumme beträgt total 4'607'039 Franken, der Anteil des Kantons Thurgau beläuft sich auf 4'328'761 Franken.
Damit dein Ausgang gut ausgeht, ist es wichtig, auch mal nachzudenken.
Mit den Tipps, ganz nach dem Motto "You better think!" "Stay together!" und "Help if you can!", endet deine Partynacht ohne Schrecken.
Am Freitagnachmittag (10.05.2024), kurz nach 15.30 Uhr, wurde die Feuerwehr zum Brand in einem Gastrobetrieb an der Marktgasse in Appenzell gerufen.
Im dortigen Keller brannte es im Bereich einer elektrischen Abzweigdose.
Auf der Kasernenstrasse in Chur ist es Höhe Stadthallenplatz zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Kind und einem Personenwagen gekommen.
Das Kind verletzte sich dabei.
Am Donnerstag, 9. Mai 2024 erkannte eine Streifenwagenpatrouille der Stadtpolizei im Kreis 4 einen Mann wieder, der wegen eines Raubdelikts gesucht wurde. Er wurde verhaftet.
Während seines regulären Streifendienstes fiel einem Polizisten im Kreis 4 ein Mann auf, der grosse Ähnlichkeit mit einer gesuchten Person hatte.
In der Nacht auf Freitag, 10. Mai 2024, kollidierte ein PW-Lenker auf der Schlagstrasse beim Erlirank in Sattel mit einem Leitpfosten und einer Signalisationstafel.
Die unbekannte Person entfernte sich von der Unfallstelle, ohne den Schaden zu melden.
Am Freitag (10.05.2024), um 11:10 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 von St.Gallen in Richtung Buchs zu einer Auffahrkollision mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Eine 42-jährige Frau wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Auf der Dorfstrasse in Wangen bei Olten kam es am Freitagmorgen, 10. Mai 2024, zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Seniorenmobil.
Dabei zog sich die 91-jährige Lenkerin des Seniorenmobils schwere Verletzungen zu.
Am Freitag, 10.05.2024, ca. 09.15 Uhr, kam es in Glarus zu einem Auffahrunfall.
Eine Autolenkerin fuhr auf der Hauptstrasse und bemerkte bei der Spielhofkurve zu spät, dass ein vor ihr fahrendes Auto vor dem Fussgängerstreifen anhielt, um einer Fussgängerin den Vortritt zu gewähren.
Beim Bahnhof Richterswil ist es am Donnerstagabend (9.5.2024) zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen mehreren minderjährigen Asylsuchenden gekommen.
Eine Person wurde dabei mit einem Messer verletzt.
Am Freitagmorgen ist in Biel ein Studio in einem Mehrfamilienhaus in Brand geraten.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte das Feuer löschen. Trotz umgehender Rettungsmassnahmen ist ein Mann beim Brand verstorben. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen hat sich am Freitagmorgen (10.05.2024) in Dietlikon eine Personenwagenlenkerin zur Zeit unbekannte Verletzungen zugezogen.
Kurz nach 10 Uhr fuhr eine 70-jährige Frau mit ihrem Personenwagen in Richtung Einmündung Riedener/Loorenstrasse.
Am Mittwoch (8. Mai 2024, ca. 16:30 Uhr) geriet der Verkehr auf der Autobahn A2 im Tunnel Mariazell in Fahrtrichtung Süden ins Stocken.
Eine Autofahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem Lieferwagen vor ihr, welcher wiederum in das Auto davor geschoben wurde.
Auf der Mühlestrasse in Ermensee geriet am Mittwoch (8. Mai 2024, kurz vor Mitternacht) ein Autofahrer ins rechtsseitige Wiesland und kollidierte frontal mit einem Baum.
Der 20-jährige Lenker blieb unverletzt.
Ein Autofahrer fuhr am Donnerstag (9. Mai 2024, ca. 15:00 Uhr) auf der Autobahn A2 in Richtung Süden.
Bei der Ausfahrt Rothenburg verliess er die Autobahn.
Ein Autofahrer fuhr am Freitag (10. Mai 2024, ca. 08:45 Uhr) auf der Hellbühlerstrasse von Ruswil in Richtung Ziswil.
Im Bereich Inner Moos beabsichtigte er nach links in Richtung Breitweid abzubiegen.
Am Donnerstag (09.05.2024) ereignete sich an der Zürcher Strasse ein Verkehrsunfall.
Ein Autofahrer fuhr von der Autobahnausfahrt Winkeln in Richtung Zentrum. Bei einer Linkskurve kam das Fahrzeug ins Schleudern, und prallte gegen einen Elektroverteilkasten.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Mönchaltorf hat die Kantonspolizei Zürich am Donnerstagabend (9.5.2024) einen Raser festgenommen.
Der Mann war mit seinem Motorrad auf der Usterstrasse 71 km/h zu schnell unterwegs.
Dank mehreren Bürgermeldungen konnten zwei Männer festgenommen werden. Sie haben zuvor diverse Gegenstände aus unverschlossenen Autos entwendet.
In der Nacht auf Donnerstag (9. Mai 2024), um 04:00 Uhr, meldeten mehrere aufmerksame Bürgerinnen und Bürger der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei, dass bei der Weinbergstrasse in der Stadt Zug ein Fahrzeugalarm zu hören sei.
Eine Fussgängerin wurde am Donnerstag in Amriswil von einem Motorradfahrer angefahren.
Sie wurde mittelschwer verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Donnerstagabend in Romanshorn seinen Führerausweis abgeben.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten kurz vor 18.15 Uhr am Haldenweg einen Autofahrer.
Schon seit 70 Jahren absolvieren im Kanton Solothurn jährlich Tausende Kinder die Veloprüfung – durchgeführt von der Verkehrsinstruktion der Kapo Solothurn.
Wir wünschen allen Kindern der 4. Klasse gutes Gelingen und danken den Verkehrsteilnehmenden für ihre Rücksicht, wenn Kinder mit dem Velo unterwegs sind.
Aufgrund der hohen Nachfrage wurden seit drei Jahren kontinuierlich neue Parkplätze für die Zweiräder geschaffen.
Nicht weitergeführt wird hingegen das Pilotprojekt mit der Erhebung von Parkgebühren für Motos am Löwengraben.
Am frühen Freitagmorgen, 10. Mai 2024, kurz nach 02.30 Uhr, wurde durch eine unbekannte Täterschaft ein Geldautomat an der Witterswilerstrasse in Ettingen BL gesprengt.
Personen wurden dabei keine verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Donnerstag 9. Mai 2024 kurz vor 10:00 Uhr, ereignete sich auf der Belalp auf dem Gemeindegebiet Naters ein Tourenskiunfall.
Dabei kam eine Person ums Leben.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.