Endlich, es tut sich wieder was in der Wetterküche! Auf das gestrige „Fischbuffet“ folgte heute das Dessert in Form einer Kaltfront.
Klingt kulinarisch spannend, doch in Realität wich diese Euphorie schnell der Ernüchterung: Der Kaltfront ging über der Schweiz sprichwörtlich die Puste aus.
Am Montag, 31. Oktober 2022, ereigneten sich in der Stadt Solothurn zwischen 20.50 Uhr und 21.10 Uhr zwei Fälle, in welchen junge Männer von Unbekannten tätlich angegangen und bestohlen wurden.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Dienstagmorgen verursachte ein Autofahrer in Ermensee einen Selbstunfall. Der Mann zog sich dabei diverse Verletzungen zu.
Am Dienstagmorgen (1. November 2022, 04.30 Uhr) verursachte ein 51-jähriger Schweizer mit seinem Auto in Ermensee einen Selbstunfall.
Im Zusammenhang mit Halloween 2022 kam es auf dem ganzen Stadtgebiet zu rund 40 Einsätzen für die Stadtpolizei Zürich.
Am Montagabend, 31. Oktober 2022, verzeichnete die Stadtpolizei Zürich im Zusammenhang mit Halloween rund 40 Einsätze.
Am Donnerstag, 3. November 2022 findet zum sechszehnten Mal der „Tag des Lichts“ statt. In der dunklen Jahreszeit ist das Unfallrisiko auf der Strasse höher – insbesondere für Personen, die zu Fuss oder mit einem Zweirad unterwegs sind.
Die Zentralschweizer Polizeikorps unterstützen die Kampagne, die unter dem Motto „Nur wer leuchtet, wird rechtzeitig gesehen“ steht.
Polizei.news freut sich über eine Partnerschaft mit Burger King Schweiz als „Gold Sponsor 2022“.
Burger King Schweiz unterstützt die Polizei gerne bei ihrer wichtigen Arbeit – sei es bei Vermisstensuchen und Fahndungen, der Präventionsarbeit, Verkehrssicherheit oder vielem mehr.
Am Montag, 31. Oktober 2022, zwischen 18.00 und 18.15 Uhr, haben Unbekannte bei der Dreirosenbrücke zwei Männer verletzt. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den 26-jährigen und den 35-jährigen Verletzten ins Spital.
Die mutmasslichen Täter sind flüchtig.
Nach der Umstellung auf die Winterzeit nimmt die Zahl der Einbrüche tendenziell zu.
Dabei wird die früh einsetzende Dämmerung genutzt, um sich Zugang in Einfamilienhäuser und Wohnungen zu verschaffen.
Am Dienstag, 01. November 2022, gegen 02:30 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit Kontrollschildern aus Appenzell Ausserrhoden auf der Niederhofenstrasse von Süden in Richtung Norden.
Bei der Durchfahrt der markanten Wasserrinne im Gebiet Hofstettli schlug ihr Fahrzeug auf dem Boden auf.
Je schlechter die Sicht, desto wichtiger ist es, sich sichtbar zu machen: Das ist das Prinzip für mehr Sicherheit in der dunkleren Jahreszeit.
Darauf macht die BFU am Tag des Lichts vom 3. November gemeinsam mit ihren Partnern aufmerksam. Sie empfiehlt, helle Kleidung und reflektierende Elemente zu tragen sowie Lichter zu montieren. Für E-Bikes ist Letzteres seit diesem Jahr auch tagsüber gesetzlich vorgeschrieben.
Im Zusammenhang mit Halloween sind Patrouillen der Kantonspolizei Zürich sowie der Kommunalpolizeien am Montagabend und in der Nacht auf Dienstag (31.10/1.11.2022) rund fünfzig Mal ausgerückt.
Auf dem ganzen Kantonsgebiet sind Sachbeschädigungen, Ruhestörungen und Randalierer gemeldet worden.
Am Montagabend (31. Oktober 2022) haben im Kanton Zug zahlreiche Personen, darunter hauptsächlich Kinder und Jugendliche, Halloween gefeiert. Dabei ist es zu einigen wenigen Sachbeschädigungen gekommen.
Die Einsatzkräfte führten zahlreiche Gespräche.
Am Montag, 31. Oktober 2022, gegen 15.30 Uhr, ereignete sich in Silenen, Ortsteil Intschi im Gebiet Ried ein Arbeitsunfall.
Ein 59-jähriger Mann war damit beschäftigt, mit einem Landwirtschaftlichen Motorkarren Mist auszubringen. Im steilen, unebenen Gelände rutsche die Maschine ab und überschlug sich.
Auf der Thalstrasse zwischen Balsthal und Laupersdorf kollidierte am Montagabend ein Auto frontal mit einem Baum.
Der Fahrzeuglenker wurde dabei verletzt.
Am 1. November 2022 wurden vor einer Diskothek in Sitten Schüsse abgefeuert. Sofort wurde ein grosses Polizeiaufgebot aufgestellt.
Die Ermittlungen sind noch im Gange.
Fast 50 Meldungen über Unfug erreichten die Kantonale Notrufzentale diese Nacht. Grössere Gruppierungen beschäftigen die Polizei.
In der Nacht auf Dienstag, 01. November 2022, mussten Polizeipatrouillen wegen beinahe 50 Meldungen im Zusammenhang mit Unfug, Sachbeschädigungen und Ruhestörungen ausrücken.
Am Montag (31.10.2022), kurz vor 9:45 Uhr, sind auf der Gasterstrasse, auf der Höhe eines Garagenbetriebs, zwei Autos zusammengestossen.
Eine 48-jährige Autofahrerin bog mit ihrem Auto nach links ab, wobei es zur Kollision mit einem Richtung Schänis fahrenden Auto eines 66-jährigen Mannes kam. Der Autofahrer wurde verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An beiden Autos entstand Totalschaden.
Am Montag (31.10.2022), kurz vor 15:15 Uhr, hat sich auf einem Fussgängerstreifen auf der St. Gallerstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Kind ereignet.
Das 4-jährige Kind wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte den Jungen ins Spital.
Am Dienstag (01.11.2022), kurz nach 3:15 Uhr, ist eine 22-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Sonnentalstrasse verunfallt. Gemäss eigenen Angaben ist sie während der Fahrt kurz eingenickt.
Eine bei ihr durchgeführte Atemalkoholmessung zeigte einen zu hohen Wert. Die Frau begab sich selbständig in ärztliche Kontrolle.
Gestern Morgen fand bei der Autobahnraststätte in Pratteln eine gemeinsame Car-Kontrolle mit Mitarbeitenden des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit statt.
Erfreulich, es gab keine grossen Beanstandungen.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Montagabend in Freidorf eine Fussgängerin schwer verletzt. Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Die Halloween-Aktivitäten verliefen am Montagabend und in der Nacht zum Dienstag aus Sicht der Kantonspolizei Thurgau ohne grössere Zwischenfälle.
Rund ein Dutzend Meldungen sind eingegangen.
Am Samstag (29.10.2022) hat die Stadtpolizei St.Gallen eine Vermisstmeldung veröffentlicht und die Bevölkerung um Mithilfe gebeten.
Am Montagabend wurde eine tote Person aufgefunden, wobei es sich um den 92-jährigen Vermissten handelt.
Anlässlich Halloween war die Kantonspolizei Schwyz am Montagabend, 31. Oktober 2022, bis nach Mitternacht auf dem ganzen Kantonsgebiet verstärkt präsent.
Um möglichen Sachbeschädigungen vorzubeugen, hat sie jugendliche Gruppierungen präventiv angesprochen und wo nötig kontrolliert.
Am Montagnachmittag, 31. Oktober 2022, wurde ein Bauer auf seinem Betrieb in Morschach, Läntigen, verletzt.
Während er gegen 16.10 Uhr einen Zaun öffnete, griff ihn ein Stier an und drückte ihn gegen die Stallwand.
Am gestrigen Nationalen Tag des Einbruchschutzes waren wir an vier verschiedenen Einkaufsstandorten präsent und haben die Bevölkerung darauf hingewiesen, wie sie uns bei der Einbruchsbekämpfung unterstützen kann.
Zusammen mit zahlreichen Polizistinnen und Polizisten hat auch Kommandant Damian Meier viele Gespräche mit der Bevölkerung geführt und dabei auf die bis Februar 2023 laufende Aktion "Bei Verdacht Tel. 117 - Gemeinsam gegen Einbruch" hingewiesen.
In der Montagnacht (31.10.2022) haben im Kanton St.Gallen hauptsächlich Kinder und Jugendliche Halloween gefeiert.
Die Kantonspolizei St.Gallen kann eine grundsätzlich positive Bilanz ziehen. Die meisten eingegangenen Meldungen betrafen Sachbeschädigungen durch Eierwürfe und einige Ruhestörungen.
An den vergangenen zwei Wochenenden ereigneten sich in Solothurn zwei Fälle, in denen Jugendliche von Unbekannten angegangen und bestohlen wurden.
Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Sonntag, 30. Oktober 2022, blitzte die Stadtpolizei Winterthur einen Fahrzeuglenker, der in Reutlingen mit 150 km/h statt der erlaubten 80 km/h unterwegs war.
Der Mann wurde gleichentags vorläufig festgenommen und musste sein Auto und seinen Führerausweis abgeben.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle hat die Kantonspolizei Zürich am Samstagnachmittag (29.10.2022) einen Raser gestoppt.
Der Mann war auf der alten Schaffhauserstrasse deutlich zu schnell unterwegs.
Heute organisieren die Schweizer Polizeikorps in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP) und Sicheres Wohnen Schweiz (SWS) den 8. nationalen Präventionstag gegen Einbrüche.
Ziel dieser nationalen Kampagne ist es, die Bevölkerung über die Risiken von Einbrüchen und insbesondere über geeignete Präventionsmassnahmen aufzuklären.
Beim Abstieg von der Tierberglihütte in Gadmen ist eine Frau am Sonntagnachmittag verunfallt. Sie konnte nur noch tot geborgen werden. Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs sind im Gange.
In diesem Zusammenhang werden Personen gesucht, die Angaben zum Unfall machen können.
Heute Morgen ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Mauensee ein Selbstunfall eines Sattelmotorfahrzeuges. Verletzt wurde niemand. Die Fahrzeugkombination blockierte die Kantonsstrasse. Diese war für rund drei Stunden gesperrt.
Am Montag, 31. Oktober 2022, kurz vor 07:00 Uhr fuhr ein Chauffeur mit seinem Sattelmotorfahrzeug von Sursee her in Richtung Mauensee.
Am Sonntagnachmittag, 30. Oktober 2022, um kurz nach 16.00 Uhr fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Autobahn A2 von Wassen in Richtung Amsteg.
Nach der Galerie Güetli kollidierte der 18-jährige Lenker aus noch unbekannten Gründen mit der Mittelleitplanke, wodurch das Fahrzeugheck ausbrach und es zu einer Frontalkollision mit der Leitplanke kam.
Am Abend des 30. Oktober 2022 konnte die kantonale Wildhut auf Gemeindegebiet von Vals einen männlichen Jungwolf des Wolfsrudels Wannaspitz erlegen. Bereits am 4. Oktober 2022 wurde ein weiblicher Jungwolf dieses Rudels erlegt.
Das Bundesamt für Umwelt hatte am 6. September 2022 den Abschuss eines Jungwolfs und am 28. Oktober 2022 den Abschuss von zwei weiteren Jungwölfen bewilligt.
Die beiden Gleitschirmunfälle ereigneten sich unabhängig voneinander am Samstagnachmittag in Engelberg, Gebiet Brunni.
Eine 43-jährige Gleitschirmpilotin musste nach Startproblemen ihren Flug abbrechen und stürzte. Dabei wurde sie erheblich verletzt und mit der Rega in ein ausserkantonales Spital geflogen.
Nebst zahlreichen anderen Meldungen wurde sie zu drei Verkehrsunfällen und einer Widerhandlung gegen das Umweltschutzgesetz gerufen.
Am Freitagabend, kurz nach 18 Uhr, kam es in Sachseln, Brünigstrasse, zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos.
Am Montagmittag ist auf der Ofenbergstrasse in Zernez ein Motorradfahrer mit einer Mauer eingangs einer Galerie kollidiert.
Der Zweiradfahrer erlitt eine Fussverletzung.
Nur wer gut sichtbar ist, wird frühzeitig erkannt – und steigert damit die Sicherheit im Strassenverkehr. Gerade in der herbstlichen Dämmerung und Dunkelheit werden beleuchtete sowie mit Reflektoren ausgestattete Verkehrsteilnehmende deutlich früher erkannt.
Am 3. November 2022 findet der nationale "Tag des Lichts" statt, an welchem schweizweit auf die Problematik der mangelnden Sichtbarkeit eingegangen wird. Auch die Regionalpolizei Zofingen beteiligt sich mit gezielten Kontrollen an dieser Kampagne.
Am Sonntagabend zu später Stunde rettete die Air Zermatt in Zusammenarbeit mit der Rettungsstation Zermatt eine 15-jährige Engländerin. Sie verirrte sich im Gebiet Gornergrat und konnte erst nach einer stundenlangen Suche in tief dunkler Nacht zwischen dem Riffelhorn und Gornergletscher gefunden werden.
An einer äusserst exponierten Stelle rettete die Crew der Air Zermatt zusammen mit einem Rettungsspezialisten die Teenagerin mit der Winde aus ihrer misslichen Lage.
Das Verfahren der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft zur Untersuchung des Todesfalls eines Häftlings im Gefängnis Liestal von Anfang Juli 2022 hat ergeben, dass sich der 30-jährige Mann in seiner Zelle erhängt hatte. Da weder Hinweise auf eine Fremdeinwirkung noch auf eine Pflichtverletzung der den Häftling betreuenden Personen vorlagen, wurde die Untersuchung eingestellt.
Ebenfalls eingestellt wurde das Strafverfahren in Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt in Ziefen BL von Ende Februar 2022, in welches der Verstorbene als Beschuldigter involviert war.
Die Kantonspolizei Uri war am Samstag, 29. Oktober 2022, von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Einkaufscenter Urnertor sowie von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr im Shoppingcenter Tellpark mit einer Standaktion präsent und informierte die interessierte Bevölkerung insbesondere zu den Themen Einbruchschutz sowie Cyberkriminalität.
Der Stand wurde an beiden Orten rege besucht, die durch die Polizeiangehörigen vermittelten Informationen und Präventionstipps waren bei den Besuchern äusserst gefragt.
Am Sonntagnachmittag (30.10.2022), kurz vor 14:40 Uhr, hat ein unbekannter Mann versucht, einen Passanten bei der Verzweigung Weststrasse-Bedastrasse auszurauben. Um der Geldforderung Nachdruck zu verleihen, hielt der Unbekannte ein Messer in der Hand.
Das Opfer wehrte sich und verletzte sich dabei am Messer. Schliesslich flüchtete der Täter ohne Deliktsgut. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Montag (31.10.2022), kurz vor 9:50 Uhr, hat sich auf der Hauptstrasse zwischen Sargans und Trübbach ein Unfall mit zwei beteiligten Autos ereignet. Vier Personen mussten vom Rettungsdienst und einem Rettungshelikopter ins Spital gebracht werden.
Die beiden Autos erlitten Totalschaden. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.