Ein Lenker eines Traktors mit Anhänger touchierte am Montagabend in der Falkensteinerstrasse in Balsthal einen mit Marmorplatten eingefassten Stützpfeiler. Ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern, verliess er die Kollisionsstelle.
Die Kantonspolizei Solothurn sucht Zeugen.
Am Sonntag, 03.12.2017, zwischen 01.00 bis 14.30 Uhr, kam es bei der Kreuzung Bruderholzstrasse/Hochstrasse zu einem Verkehrsunfall. Dabei wurde ein korrekt parkierter Personenwagen (Blaue Zone, Höhe Bruderholzstrasse 31) durch ein unbekanntes Fahrzeug massiv beschädigt.
Der verursachende Lenker fuhr weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Am Montagnachmittag hat in Bern ein vermummter Mann eine Tankstelle überfallen. Er erbeutete Bargeld und flüchtete mit der Beute. Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
In der Nacht vom Freitag auf Samstag, 1./2. Dezember 2017, befuhr eine unbekannte Täterschaft mit einem Personenwagen die Fussballfelder am Nordring in Siebnen.
Dabei entstanden tiefe Spurrillen und der angerichtete Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken. Die Kantonspolizei Schwyz sucht Zeugen.
In der Nacht auf Sonntag, 3. Dezember 2017, kam es an der Seidenstrasse zu Sachbeschädigungen. An mehreren parkierten Autos wurden die Aussenrückspiegel abgeschlagen. Die Täterschaft ist unbekannt. Die Polizei sucht Zeugen.
Nach aktuellem Ermittlungsstand beschädigte die unbekannte Täterschaft, zwischen Samstagabend, 20.00 Uhr, und Sonntagvormittag, 11.00 Uhr, insgesamt 13 Fahrzeuge.
Am vergangenen Mittwoch, 22.11.2017, um ca. 10.15 Uhr, wurde eine Frau beim Voltaplatz von einem vorbeifahrenden Personenwagen auf dem Fussgängerstreifen angefahren und leicht verletzt.
Sowohl die Fussgängerin wie auch die Lenkerin des Personenwagens gaben an, für die Geh- respektive Fahrtrichtung Grünlicht gehabt zu haben.
Am Sonntagmorgen (03.12.2017) ging bei der Schaffhauser Polizei die Meldung ein, dass bei der Firma Hutter Dynamics AG in Schaffhausen mehrere Personenwagen aufgebrochen worden seien.
Durch die ausgerückten Polizeifunktionäre konnten schliesslich neun beschädigte Personenwagen eruiert werden. Bei sämtlichen Fahrzeugen waren die Fahrer-/ oder Beifahrerfenster aufgebrochen worden. Weiter waren aus den Fahrzeugen unterschiedlichste Elektronikteile, Lenkräder und weitere Fahrzeugteile professionell ausgebaut und entwendet worden. Die Schadenssumme beträgt mehrere CHF 10'000.-.
Am Samstag, 17.05 Uhr, fuhr ein 53-jähriger Autolenker in Herisau auf der St. Gallerstrasse in Richtung Umfahrungsstrasse.
Bei der Lichtsignalanlage beim Kreuzweg bremste er ab, da die Anzeige der Ampel auf Rot wechselte.
Auf dem Fussgängerstreifen wurde ein Knabe am Donnerstag von einem Auto angefahren. Das Kind verletzte sich.
Der Automobilist fuhr nach einem kurzen Halt weiter und wird gesucht.
Am Freitagabend den 01.12.2017 kam es bei der Poststelle Geuensee zu einem bewaffneten Raubüberfall. Die Postangestellten/-innen wurden dabei nicht verletzt und die Täterschaft konnte in unbekannte Richtung flüchten.
Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
In den vergangenen Tagen musste sich die Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft mit mehreren Fällen von Telefonbetrug befassen. Die unbekannten Täter gaben sich jeweils bei den Opfern als Polizisten aus dem Ausland aus. Es entstand bislang ein Schaden von mehreren tausend Franken.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass die unbekannten meist hochdeutsch sprechenden Täter telefonisch über eine gefälschte Rufnummer eine Verbindung aufbauten. Den Opfern erscheint beim Anruf eine offizielle Amtsnummer im Telefondisplay, zum Beispiel die Nummer der Polizeiwache Kannenfeld oder Clara.
Am Donnerstagmorgen (30.11.2017) wurde an der Schönbüelstrasse ein Auto von einem unbekannten Fahrzeug touchiert. Die Lenkerin oder der Lenker entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Donnerstagmorgen kam es kurz vor 7 Uhr an der Schönbüelstrasse, Höhe Autobahnzubringer Richtung Zürich, zu einer Kollision zwischen zwei Autos.
In einem Waldgebiet zwischen dem Langernweg und der Tanngrabenstrasse in Oftringen haben Unbekannte ca. 70 Altreifen illegal im Wald entsorgt. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Am Mittwochnachmittag, 29. November 2017, vermutlich zwischen 16.00 Uhr und 17.30 Uhr, haben Unbekannte im Waldgebiet Oftringen oberhalb des Langernwegs auf einem Waldweg ca. 70 gebrauchte Reifen illegal entsorgt.
Auf der Aarauerstrasse in Olten hat sich am Mittwochabend ein Selbstunfall ereignet. Der Lenker musste zur Kontrolle in Spitalpflege gebracht werden, das Auto erlitt Totalschaden. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs sucht die Kantonspolizei Zeugen.
Am Mittwoch, 29. November 2017, um zirka 20.25 Uhr, kollidierte ein 21-jähriger Automobilist - von Starrkirch-Wil herkommend - auf der Aarauerstrasse in Olten mit einer Haus- und einer Gartenmauer, sowie einem parkierten Auto.
Ein Mann hat am Dienstagabend in Bern einen bewaffneten Raubüberfall auf einen Kiosk verübt. Verletzt wurde niemand. Der Unbekannte flüchtete mit der Beute. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Ein unbekannter Mann betrat am Dienstag, 28. November 2017, gegen 1835 Uhr, den Kiosk am Hirschengraben in Bern. In der Folge bedrohte er die Angestellte mit einer Faustfeuerwaffe und forderte die Herausgabe von Bargeld. Der Täter flüchtete schliesslich zu Fuss mit der Beute in unbekannte Richtung. Verletzt wurde niemand.
Vermisst wird seit Donnerstag, 28. September 2017 ab seinem Wohnort in Dielsdorf der 54-jährige Angelo Lovato.
Er verliess seinen Wohnort und kehrte bisher nicht zurück. Gemäss polizeilichen Ermittlungen wurde am Freitag, 6. Oktober nachweislich im Kanton Graubünden angetroffen. Seit diesem Zeitpunkt gibt es keine weiteren Anhaltspunkte über seinen Aufenthaltsort.
Am Mittwochabend fuhr der Lenker eines Personenwagens auf der Spitalstrasse einen Fussgänger bei einem Fussgängerstreifen an. Der Fussgänger verletzte sich dabei schwer. Der Autofahrer flüchtete vom Unfallort. Eine Stunde nach dem Unfall konnte in Zug ein verdächtiger Lenker angehalten werden.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Mittwoch, 29.11.2017, 08.15 Uhr, konnte durch eine Person beobachtet werden, wie ein vorbeifahrender Personenwagen an der Fasanenstrasse in Basel einem parkierten unbekannten Fahrzeug den Aussenspiegel abgefahren hatte.
Der Halter des Täterfahrzeuges konnte ausfindig gemacht werden, jedoch ersuchen wir den Halter des beschädigten Fahrzeuges sich bei der Verkehrspolizei Basel-Stadt zu melden.
Am Mittwoch, 29. November 2017, kurz vor 11.30 Uhr, wurde auf der Nauenstrasse in Laufen BL auf dem Fussgängerstreifen eine Frau von einem Personenwagen angefahren und leicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft wollte die 16-jährige Frau bei der Verzweigung Nauenstrasse/Schliffweg den Fussgängerstreifen überqueren.
In der Nacht vom Dienstag beschädigte ein unbekannter Fahrzeuglenker einen Inselschutzpfosten und verliess die Unfallstelle.
Ein noch unbekannter Fahrzeuglenker fuhr am 28.11.2017, um ca. 23:25 Uhr, mit einem Personenwagen der Marke „Toyota RAV4“ auf der Hauptstrasse „Landstrasse“ in Triesen in nördliche Richtung.
Am vergangenen Samstagmorgen wurde in Kriens ein Hund von einem Auto angefahren und getötet. Die Lenkerin mit einem weissen Range Rover fuhr weiter ohne anzuhalten. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am Samstagvormittag, 25.11.2017, 09:30 Uhr, war ein Hundebesitzer mit einem Mobs an der Gabeldingenstrasse unterwegs. Der frei laufende Hund wurde von einem in Richtung Luzern fahrenden weissen neueren Range Rover angefahren und getötet. Die Lenkerin des Autos fuhr weiter ohne anzuhalten. Bis jetzt konnte diese noch nicht ermittelt werden.
In Biel haben Unbekannte am Montagnachmittag aus einem Post-Fahrzeug mehrere Pakete entwendet. Der Täterschaft gelang mit der Beute die Flucht.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Letzte Nacht beschädigten unbekannte Vandalen mehrere Autos und schlugen Scheiben ein. Dabei richteten sie beträchtlichen Schaden an.
Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Am Montag, 27.11.2017, wurde in Ennenda und Niederurnen in Wohnhäuser eingebrochen.
Am Freuligerweg in Ennenda verschaffte sich eine unbekannte Täterschaft gewaltsam Zutritt zu einer Wohnung im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses. Das Schlafzimmer wurde durchsucht.
Bei der Kollision zwischen einer Fussgängerin und einem Auto in Wila ist am Montagnachmittag (27.11.2017) eine Frau schwer verletzt worden.
Um 15 Uhr fuhr eine 28-jährige Frau mit ihrem Wagen auf der Tösstalstrasse in Richtung Saland. Auf der Höhe der Liegenschaft Nummer 17 kam es aus noch ungeklärten Gründen zu einer Kollision mit einer 59-jährigen Fussgängerin, die sich auf dem Fussgängerstreifen befand. Die schwer verletzte Frau wurde mit einem Rettungswagen ins Spital gefahren.
Am Montag, 27. November 2017, verunfallte ein Fahrzeuglenker auf der Zeughausstrasse in Lachen.
Er fuhr um 13 Uhr von der Autobahn in Richtung Lachen, als er rechts von der Fahrbahn abkam und mit einer Signaltafel kollidierte. Der 21-Jährige blieb dabei unverletzt.
Am Freitag 24.11.2017 um ca. 10.45 Uhr hat sich in Schaffhausen an der Bachstrasse / Rheinuferstrasse eine Kollision zwischen einem weissen Opel Zafira und einem roten Opel Corsa ereignet.
Der Lenker des zweitgenannten Fahrzeuges entfernte sich daraufhin via Feuerthalerbrücke pflichtwidrig von der Unfallstelle.
Am Freitag (24.11.2017), kurz nach 15.15 Uhr, ist es an der Uznacherstrasse zu einem Unfall mit einem Auto gekommen. Eine Autofahrerin verlor die Kontrolle über ihr Auto und prallte in eine Böschung. Die 34-jährige Frau gab an, einem Auto ausgewichen zu sein.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Samstagmittag ist es in Lyss zu einem Unfall gekommen. Verletzt wurde niemand. Es entstand aber hoher Sachschaden.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Samstagabend ist in Interlaken ein Raubüberfall auf einen Kiosk verübt worden. Ein Unbekannter bedrohte eine Angestellte mit einer Waffe und flüchtete mit der Beute.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Donnerstag, 23. November 2017 hat sich bei der Einmündung Schlossmatte/Dorfstrasse in Ballwil eine Kollision ereugnet (siehe Zeugenaufruf vom 24. November 2017).
Der gesuchte Fahrzeuglenker hat sich bei der Polizei gemeldet.
Seit Freitag, 24. November 2017, vormittags, wird der 30-jährige Fessler Lukas vermisst. Fessler Lukas verliess am Freitag, 24. November 2017, um ca. 0700 Uhr seinen Aufenthaltsort in St. Urban / LU und ist seitdem vermisst.
Er ist zu Fuss oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs.
In einem Wohnquartier in Gerlafingen wurde gestern ein Kind von einem Auto erfasst und leicht verletzt.
Die Lenkerin entfernte sich von der Unfallstelle. Die Polizei sucht Zeugen.
Eine Autofahrerin verunfallte am Donnerstagnachmittag auf der Autobahn A1 bei Sirnach und musste ins Spital gebracht werden.
Eine 43-jährige Autofahrerin war gegen 15.40 Uhr auf der Autobahn A1 in Richtung St. Gallen unterwegs.
Heute Mittag ist es bei der Einmündung Schlossmatte/Dorfstrasse in Ballwil zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen mit angekoppeltem Anhänger und einer Radfahrerin gekommen. Die Radfahrerin wurde dabei verletzt. Der unbekannte Lenker des Personenwagens fuhr anschliessend weiter.
Die Polizei sucht Zeugen.
Ein 11-jähriger Junge gab an, am 18. Oktober 2017 in Sursee von einem Auto angefahren worden zu sein (siehe Zeugenaufruf vom 18. Oktober 2017).
Ermittlungen haben ergeben, dass der Unfall nie stattgefunden hat und vorgetäuscht war.
Vermisst seit Mittwoch, 22. November 2017, zwischen 15h 00 und 16h 00, in Bulle, voraussichtlich von der Bushaltestelle an der Rue Château-d’En Bas KNOBEL Claire, geb. 22.10.1999, wohnhaft in Marsens
Signalement: Frau, 18 jährig, 170 cm, korpulent, braune mittellang-gewellte Haare, blau-grüne Augen, spricht französisch. Sie trägt einen bordeauxfarbenen Mantel, einen weissen Pullover, schwarze Jeans, braune Stiefel, sowie einen schwarzen Rucksack der Marke EASTPACK.
Ein unbekannter Fahrzeuglenker nötigt einen Verkehrsteilnehmer und überholt gefährlich. Am Montag, 20.11.2017, gegen 15.45 Uhr, auf der Landstrasse in Triesen, unmittelbar vor dem Verkehrsteiler beim südlichen Ortseingang wird ein Fahrzeuglenker vom Lenker eines VW Golf, Farbe schwarz, mit FL Kontrollschildern, mit Licht- und Fahrzeughupe bedrängt.
Anschliessend überholt der Lenker mit seinem Pw VW Golf das vor ihm fahrende Fahrzeug, wobei er die Sicherheitslinie und Sperrfläche mit stark überhöhter Geschwindigkeit überfährt. Die Fahrt setzt dieser mit hohem Tempo in Richtung Triesen fort.
Im Zeitraum von Sonntagabend (19.11.2017) bis Montagmorgen (20.11.2017) fanden im Raum Thayngen mehrere Diebstähle aus unverschlossenen Fahrzeugen statt. Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen dieser Vorfälle.
In der Zeitspanne von Sonntagabend (19.11.2017), ca. 24.00 Uhr, bis Montagmorgen (20.11.2017), ca. 05.15 Uhr, wurden im östlichen Ortsteil von Thayngen mehrere parkierte und unverschlossene Fahrzeuge durchwühlt. Dabei wurden verschiedene Wertgegenstände entwendet.
Bei einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen ist am Mittwochmorgen (22.11.2017) auf der A4 in Obfelden eine Person tödlich verletzt worden.
Kurz nach 08.00 Uhr kam es auf der Höhe der Raststätte Knonaueraumt in Fahrtrichtung Zürich zu einem Rückstau. Aus zurzeit noch ungeklärten Gründen kam es Stauende daraufhin zu einer massiven Auffahrkollision von drei Fahrzeugen.
In Thun ist am Dienstagmorgen ein Kind von einem Auto erfasst worden. Nachdem sich die Lenkerin nach dem Befinden erkundigt hatte, setzte sie ihre Fahrt fort. Das Kind wurde leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Bei einem Verkehrsunfall mit einem Personenwagen ist am Mittwochmorgen (22.11.2017) auf der A1 in Zürich der Lenker verletzt worden; es entstand grosser Sachschaden.
Kurz nach 09.30 Uhr fuhr ein 27-jähriger Mann mit seinem Wagen Richtung Winterthur.
Seit dem 20. November 2017, 17:45 Uhr, wird Carmen Barrero (17) aus Kriens LU vermisst.
Ihr Vater sucht verzweifelt nach ihr. Auf seiner Facebookseite bittet er um Unterstützung.
Am Dienstagabend kam es in Romanshorn zu zwei Bränden. Die Kantonspolizei Thurgau geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen.
Kurz nach 17.45 Uhr entdeckte ein Passant einen brennenden Robidog-Behälter auf der Schlosswiese und schlug Alarm.
Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung. Neben der Überwachung der öffentlichen Ordnung übernimmt der Korps verschiedene Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger.
Unter dem Motto „schnell, freundlich, kompetent“ sind die Mitarbeitenden für die Sicherheit, Ruhe und Ordnung des Kantons zuständig. Die Polizistinnen und Polizisten setzen geltendes Recht durch und leisten dort Hilfe, wo sie benötigt wird.
Der Kommandant ist für die Führung des Korps zuständig. Ihm sind verschiedene Stabsabteilungen unterstellt, die für einen reibungslosen Ablauf der Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen sorgen. Aufgeteilt ist der Stab in folgende Bereiche: Kommunikation, Personelles und Recht.
Die Stabsabteilungen der Polizei im Kanton Schaffhausen
Der Bereich Kommunikation ist für die Medienarbeit der Schaffhauser Polizei zuständig. Die Mitarbeitenden informieren die Bevölkerung über polizeiliche Ereignisse und die Vorfälle im Kanton. Auch andere Aufgaben wie Präventionsarbeit oder Aktionen für Kinder gehören zu den Tätigkeiten dieser Abteilung.
Geht es um rechtliche Fragen, übernimmt der Rechtsdienst der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Bediensteten kümmern sich um sämtliche Rechtsfragen, die die öffentliche Sicherheit betreffen. Zudem ist die Abteilung für die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Rechtsetzungsprojekten zuständig. Der Rechtsdienst unterstützt die Regierung in allen Rechtsfragen rund um die Polizeigesetzgebung.
Der Bereich Personelles übernimmt sämtliche Aufgaben rund um das Personal der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Personalentwicklung und die Personalplanung gehören ebenso wie die Mitarbeiterbeurteilung und die Stellenausschreibung zu den Aufgaben der Mitarbeitenden. Die Bediensteten dieser Abteilung unterstützen Führungskräfte in allen Personalfragen.
Die Regionalpolizei in Kanton Schaffhausen
Direkt vor Ort arbeiten die Bediensteten der Regionalpolizei. Insgesamt sind etwa 55 uniformierte Korpsangehörige unterwegs, die für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig sind. Die Mitarbeitenden sind unverzüglich zur Stelle, wenn schnelles Handeln erforderlich ist. Es gibt Polizeistationen in Schaffhausen, Neuhausen am Rheinfall, Neunkirch, Thayingen und Stein am Rhein. Geht es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein ähnliches Ereignis, das sofortiges Eingreifen erfordert, sind die Regionalpolizeien zur Stelle. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die erste Aufnahme des Tatbestandes und die Betreuung der Beteiligten.
Die Sicherheitspolizei im Kanton Schaffhausen
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um Fach- und Einsatzfragen und die Aus- und Weiterbildung der Bediensteten. Die Abteilung übernimmt Einsätze bei ausserordentlichen Lagen und Grossereignissen. Die Sicherheitspolizei teilt sich dazu in verschiedene Fachbereiche auf, die sich nach den Tätigkeiten unterscheiden:
Aus- und Weiterbildung
Zentrale Dienste
Einsatz und Planung
Instruktion
Die Aus- und Weiterbildung kümmert sich um den Kontakt zur Ostschweizer Polizeischule und die Betreuung der dortigen Polizeischüler. Auch die Weiterbildung des Korps obliegt diesem Fachbereich, ebenso wie die Entwicklung von Ausbildungskonzepten. Auch bei Abkommandierungen in andere Bereiche ist dieser Bereich involviert.
Die Zentralen Diensten übernehmen, wenn es um Waffen, Sprengstoff oder private Sicherheitsdienste geht. Auf bei Arrestanttransporten ist der Bereich zuständig.
Die Gruppe Einsatz & Planung übernimmt die operative Leitung bei Einsätzen und ist für das Lagezentrum zuständig. Von hier aus werden Schwerpunktpatrouillen und Spezialeinsätze geplant.
Die Instruktion kümmert sich unter anderem um das Training der Bediensteten und sorgt beispielsweise für regelmässiges Schiesstraining oder Selbstverteidigung.
Zusätzlich zu den genannten Bereichen gibt es eine Interventionseinheit, die bei besonderen Gefährdungslagen übernimmt. Die Mitarbeitenden sind speziell ausgebildet und übernehmen besondere Aufgaben innerhalb des Korps.
Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Schaffhausen
Bei der Verkehrspolizei in Schaffhausen sind rund 50 Mitarbeitende tätig. Die Korpsangehörigen sind für die Sicherheit auf den Strassen und Gewässern des Kantons zuständig.
Zwei Einsatzgruppen übernehmen die verkehrspolizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Kontrolle des Strassenverkehrs und die Planung besonderer Einsätze gehören zu den Aufgaben der Verkehrspolizei.
Die Spezialdienste innerhalb der Verkehrspolizei sind für den Schwerverkehr in der Schweiz verantwortlich. Unter anderem führen die Mitarbeitenden mobile Kontrollen durch und betreiben das Schwerverkehrskontrollzentrum beim Schaffhauser Güterbahnhof.
Die Mitarbeitenden setzen sich zudem für die Verkehrsinstruktion ein und schulen Kindergartenkinder und Schulkinder in puncto Verkehrssicherheit. Dabei gibt es neben dem theoretischen Unterricht zwei Verkehrsgärten in Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall, auf denen die Kinder praktische Erfahrungen unter Anleitung erwerben. Dazu kommen weitere praktische Übungen in den Gemeinden.
Geht es um Ordnungsbussen übernehmen die Bediensteten der Verkehrspolizei ebenfalls. Sie sind für die automatischen Verkehrsüberwachungsanlagen des Kantons zuständige und bearbeiten die Regelverstösse.
Die Wasserpolizei ist ebenfalls Teil der Verkehrspolizei. Die Korpsangehörigen übernehmen die Rettung und Bergung von Personen und Gegenständen auf den Gewässern des Kantons. Auch für die Durchsetzung wasserpolizeilicher Vorschriften sind die Bediensteten zuständig. In dem Bereich arbeiten Polizisten mit einer speziellen Ausbildung sowie Taucher und Bootsführer, die bei Bedarf angefordert werden. Die Schaffhauser Wasserpolizei verfügt über zwei professionell ausgestattete Einsatzboote.
Die Kriminalpolizei der Polizei Schaffhausen
Die Ermittlungen bei strafbaren Handlungen übernimmt die Kriminalpolizei. Die Bediensteten sind immer dann zuständig, wenn es sich um grosse und komplexe Fälle handelt. Zusätzlich unterstützt die Kriminalpolizei bei Bedarf auch andere Abteilungen.
Die Kriminalpolizei teilt sich in verschiedene Kommissariate auf:
Innenfahndung
Fahndung
Gewaltdelikte
Betäubungsmitteldelikte
Vermögensdelikte
Kriminaltechnik
Die Innenfahndung übernimmt die Fahndung und Suche nach vermissten und verdächtigen Personen. Zur Fahndung ausgeschriebenen Personen sucht das Kommissariat Fahndung. Zu den weiteren Aufgaben gehört auch die Überwachung verdächtiger Personen, Fahrzeugen oder Liegenschaften.
Das Kommissariat Gewaltdelikte ist bei Tötungsdelikten, Körperverletzungen oder anderen grösseren Vorfällen zuständig und übernimmt die Ermittlungen. Beim Kampf gegen illegalen Drogenhandel oder Heroinschmuggel wird das Kommissariat Betäubungsmitteldelikte tätig. Die Bediensteten sind auch im Kampf gegen neuartige Designerdrogen tätig.
Serienmässigen Einbruch, Betrugsfälle oder ähnliche Vorfälle bearbeitet das Kommissariat Vermögensdelikte. Auch bei Urkundenfälschung oder Betrugsfällen im Internetzahlungsverkehr schalten die Bediensteten sich ein.
Die Kriminaltechnik ist für die Spurensicherung und die Auswertung von Spuren zuständig. Erkennungsdienstliche Behandlungen wie das Nehmen von Fingerabdrücken ist ebenfalls Bestandteil der Arbeit dieses Kommissariats.
Nach Angaben der Polizei in Schaffhausen arbeiten die Korpsangehörigen der Kriminalpolizei vorwiegend in zivil. Wichtig für die Arbeit in diesem Bereich ist vor allem Durchsetzungsvermögen, das vor allem im Umgang mit gewaltbereiten Tätern gefragt ist. Bei traumatisierten Opfern sollten die Bediensteten sehr viel Fingerspitzengefühl beweisen.
Die Kommandodienste der Polizei Schaffhausen
Die Kommandodienste sorgen im Hintergrund dafür, dass die Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen reibungslos funktioniert. Unter anderem übernimmt dieser Bereich den Betrieb der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale, die rund um die Uhr arbeitet. Auch die Verkehrsüberwachung und die Verkehrslenkung auf der Nationalstrasse A4 obliegt den Kommandodiensten. Die Technik und die Informatik der Polizei in Schaffhausen liegt in den Händen dieser Abteilung, auch das Sicherheitsfunknetz POLYCOM betreuen die Bediensteten. Als zentrale Administration erstellen die Kommandodienste Sach- und Fahrzeugfahndungen. Die Mitarbeitenden sind zudem für die Beschaffung, den Betrieb und den Unterhalt der Polizeifahrzeuge zuständig. Zudem obliegt die Uniformierung den Kommandodiensten ebenso wie die Beschaffung von Material und Ausrüstung. Auch das Fundbüro und einen Auskunfts- und Informationsschalter betreibt diese Abteilung. Das Rechnungsbüro der Kommandodienste ist für die Finanzen der Schaffhauser Polizei zuständig.
Die Sondergruppen der Polizei Schaffhausen
Bei der Schaffhauser Polizei gibt es verschiedene Sondergruppen, die besondere Aufgaben innerhalb des Korps übernehmen. Geht es um die Verhaftung gewalttätiger oder bewaffneter Personen, schaltet sich die Interventionseinheit ein. Die Bediensteten setzen den polizeilichen Auftrag auch unter hohen Anforderungen durch.
Zur Unterstützung der Interventionseinheit gibt es die Diensthundeführer, die beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder zum Aufspüren von Drogen gemeinsam mit ihren Hunden eingesetzt werden.
Auch die Wasserpolizei ist eine Sondergruppe der Schaffhauser Polizei, die sich um alle wasserpolizeilichen Belange im Kanton kümmert.
Die Ausbildung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen
Die Ausbildung erfolgt an der Polizeischule Ostschweiz. Insgesamt dauert die Grundausbildung zwei Jahre. Zunächst absolvieren die Polizeischüler die einjährige Polizeischule, danach erfolgt dann ein Praxisjahr mit einer Tätigkeit als Polizist oder Polizistin.
Vor einer Bewerbung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen ist ein Eignungstest notwendig. Der Test besteht aus einem sportlichen und einem theoretischen Teil. Wer den Test erfolgreich meistert, erhält ein Zertifikat, das eine Bewerbung bei der Polizei in Schaffhausen ermöglicht. Diese Bestätigung ist für zwei Jahre gültig. Bei Nichtbestehen des Eignungstests kann innerhalb eines Jahres ein weiterer Versuch unternommen werden. Danach ist nach einem nochmaligen Scheitern erst nach Ablauf von drei Jahren ein weiterer Eignungstest möglich.
Die Behörde wählt anhand der Bewerbungsunterlagen mögliche Anwärter aus und lädt zu einem Gruppen-Assessment ein. Anhand dieser Ergebnisse werden die geeigneten Bewerber ausgewählt. Die genauen Bedingungen für die Einstellung regelt die Polizei des Kantons im Personalgesetz und in der Personalverordnung.
Wissenswertes zum Kanton Schaffhausen
Der Kanton Schaffhausen hat rund 82’000 Einwohner. Die meisten Menschen leben im Hauptort Schaffhausen. Weitere grössere Orte sind Neuhausen am Rheinfall, Thayngen und Stein am Rhein. Wirtschaftlich ist Schaffhausen eng mit dem Nachbarkanton Zürich verbunden, zahlreiche bekannte Unternehmen haben sich in der Region angesiedelt. Mit dem Rheinfall bietet Schaffhausen eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Schweiz. Zudem ist der Kanton das grösste Rebbaubegiet in der Deutschschweiz. Zahlreiche Weine entstehen in der Region.