Unbekannte haben in der Nacht zum Freitag in einem Lagerraum der katholischen Kirche Steckborn eine Krippe angezündet. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Auskunftspersonen bemerkten gegen 8.30 Uhr eine beschädigte Eingangstür sowie Rauch im Gebäude.
In Walzenhausen kam es am Freitag, 9. Februar 2018, zu einem Brand eines abgelegenen Bauernhauses. Das Gebäude erlitt Totalschaden.
Personen und Tiere kamen nicht zu Schaden.
Am Donnerstagmorgen (08.02.2018) kurz nach 01:35 Uhr sind an der Neutalstrasse in Herblingen 2 Personenwagen komplett ausgebrannt. Die zur Brandbekämpfung aufgebotenen Wehrkräfte konnten das Feuer rasch unter Kontrolle bringen.
Es entstand erheblicher Sachschaden.
Am Montag, 29. Januar 2018, ist in Schönengrund bei einem Brand ein Doppelhaus Opfer der Flammen geworden (s. Meldung vom 29.01.2018).
Umfangreiche Ermittlungen ergeben erste Erkenntnisse zur Brandursache.
Die Person, welche am Sonntagabend, 4. Februar 2018, bei einem Wohnungsbrand ums Leben gekommen war, konnte in der Zwischenzeit identifiziert werden (Nachtrag zur Meldung vom 5. Februar 2018).
Bekanntlich kam es am Sonntagabend zu einem Wohnungsbrand an der Hildastrasse 15.
Am Montagabend (05.02.2018), kurz nach 22:15 Uhr, ist eine starke Rauchentwicklung in einer Holzschnitzellagerhalle an der Industriestrasse festgestellt worden.
Der Sachschaden aufgrund dieses Mottbrandes beläuft sich auf rund 1‘000 Franken.
Ein Grossaufgebot von Rettungskräften hat am frühen Dienstagmorgen, 6. Februar 2018, ein Brand eines freistehenden Einfamilienhauses in Wald ausgelöst. Eine Person musste mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital überführt werden.
Um 03.40 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass im Bärloch in Wald ein Haus brennen würde.
Ein Auto geriet am Montag in Neukirch-Egnach während der Fahrt in Brand. Es wurde niemand verletzt.
Ein 56-jähriger Autofahrer war kurz vor 10.30 Uhr auf der Bahnhofstrasse von Romanshorn in Richtung Neukirch-Egnach unterwegs. Gemäss seinen Angaben gegenüber der Kantonspolizei Thurgau nahm er während der Fahrt plötzlich Rauch aus dem Motorraum wahr. Nachdem er sein Auto abstellte und die Motorhaube öffnete, stand der Motorraum kurze Zeit später bereits in Vollbrand.
In einer Autotiefgarage ist ein Gerät in Brand geraten. Verletzt wurde niemand.
Am Montag (5. Februar 2018), kurz vor 12:00 Uhr, ist in einer Tiefgarage bei der Überbauung Suurstoffi in Rotkreuz ein Gerät zum Aufladen einer Autobatterie in Brand geraten. Das Feuer konnte durch den hauseigenen Sicherheitsdienst rasch gelöscht werden. Die Flammen führten jedoch zu einer starken Rauchentwicklung.
Bei einem Wohnungsbrand ist am frühen Montagmorgen (05.02.18) in Tann (Gemeinde Dürnten) ein Sachschaden von über hunderttausend Franken entstanden. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 00.30 Uhr ging in der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung die Meldung ein, wonach es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses brennen würde. Dank dem schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf die anderen Wohnungen verhindert werden.
Der Brand von vergangenem Mittwoch in einer Triesner Sägerei konnte geklärt werden. Ein Mitarbeiter war damit beschäftigt, Fichtenstämme mit einer gesteuerten Säge zu Balken zu schneiden.
Der Stamm war auf dem Rollwagen mittels Metallzangen befestigt. Beim Durchschieben des Wagens durch das Sägeblatt streifte dieses an einer Metallzange, wodurch ein Funkenflug entstand und das direkt darunterliegende Sägemehl entzündete.
Am vergangenen Wochenende, 3./4. Februar 2018, kam es in den Stadtkreisen 3 und 5 zu mehreren Brandstiftungen. Die Stadtpolizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am späten Samstagabend, 3. Februar 2018, kurz nach 23.00 Uhr, telefonierte ein Passant der Notrufnummer 117 und meldete, dass an der Strasse „Neue Hard 9“ ein Toi-Toi-WC brenne. Obwohl die Feuerwehr den Brand schnell gelöscht hatte, wurde das WC-Häuschen komplett zerstört. Auch das daneben liegende Gebäude wurde beschädigt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Bei einem Wohnungsbrand im Kreis 4 verstarb am Sonntagabend, 4. Februar 2018 eine Person. Die Identität und die Brandursache stehen zurzeit nicht fest. Es entstand ein Sachschaden von mehreren 100‘000 Franken.
Kurz nach 23.30 Uhr meldete ein Passant, dass es im fünfstöckigen Haus an der Hildastrasse 15 brenne. Beim Eintreffen von Schutz & Rettung und der Stadtpolizei Zürich stand die Wohnung im 4. Obergeschoss in Vollbrand.
Am frühen Sonntagmorgen brach in einem älteren Zweifamilienhaus in Engelberg ein Brand aus. Die Bewohner konnten das Haus selber verlassen.
Die Feuerwehr Engelberg brachte den Brand rasch unter Kontrolle, am Haus entstand jedoch erheblicher Sachschaden.
In der Nacht auf Samstag sind in Biel drei Roller durch einen Brand zerstört worden. Gemäss ersten Ermittlungen steht Brandstiftung als Ursache im Vordergrund.
Die Kantonspolizei sucht Zeugen.
In der Nacht zum Freitag wurde in Romanshorn Baustellenmaterial in Brand gesetzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Gegen 1 Uhr bemerkte eine Auskunftsperson einen Brand auf einer Baustelle eines Mehrfamilienhauses an der Bahnhofstrasse und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale. Die Feuerwehr Romanshorn war rasch vor Ort und löschte den Brand.
Die Ursache des Brandes in einem Mehrfamilienhaus in Thun von Anfang Januar ist geklärt. Das Feuer ist auf Fahrlässigkeit zurückzuführen.
Der Sachschaden beträgt mehrere hunderttausend Franken.
Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus ist am Donnerstagabend (1.2.2018) in Zollikon ein Sachschaden von über hunderttausend Franken entstanden. Personen wurden keine verletzt.
Kurz nach 22.30 Uhr ging die Meldung ein, dass es in einem Einfamilienhaus brennen würde. Die Feuerwehr rückte unverzüglich aus und löschte den Brand. Trotz des schnellen Löscheinsatzes entstand im Einfamilienhaus ein Sachschaden von über hunderttausend Franken.
Am Donnerstagmorgen kam es in einem Einfamilienhaus in Sirnach zu einem Brand. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 7.30 Uhr bemerkte ein Nachbar Rauch aus einem Einfamilienhaus und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale. Die Feuerwehr Sirnach war rasch vor Ort, löschte den Brand und entlüftete das Gebäude.
Am Mittwoch kam es in Triesen zu einem Brand im Industriegebiet. Um 17:13 Uhr wurde die Landespolizei betreffend eines Brandes im Industriegebiet Triesen alarmiert.
Zu diesem wurden die Freiwilligen Feuerwehren von Triesen, Balzers und Vaduz aufgeboten sowie die Samariter von Triesen und Balzers. Der Brand konnte durch das rasche Ausrücken der Feuerwehren unter Kontrolle gebracht werden.
Am Mittwochmorgen (31.01.2018), in der Zeit zwischen 09:10 Uhr und 09:45 Uhr, ist in der Rheinstrasse ein Auto in Brand geraten.
Die Feuerwehren hatten das Feuer rasch unter Kontrolle.
In der Nacht auf Mittwoch ist in Herzogenbuchsee ein Schuppen komplett abgebrannt. Verletzt wurde dabei niemand. Die Lagerstrasse musste vorübergehend gesperrt werden. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Mittwoch, 31. Januar 2018, kurz vor 00.30 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass an der Lagerstrasse in Herzogenbuchsee ein Schuppen brenne. Die umgehend ausgerückten rund 60 Angehörigen der Feuerwehr Buchsi-Oenz konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen.
Am Dienstag (30.01.2018), kurz nach 11:30 Uhr, ist in einem Einfamilienhaus an der Tiefenackerstrasse ein Brand entdeckt worden. Die Heizung war in Brand geraten. Es entstand ein Sachschaden in unbekannter Höhe.
Die Brandursache ist noch nicht bekannt, eine technische Ursache steht im Vordergrund.
Kurz nach 15 Uhr ist im Dachstock eines Mehrfamilien- und Gewerbehauses im Stadtzürcher Kreis 7 ein Feuer ausgebrochen. Die Bewohnerinnen und Bewohner eines Teilbereichs der Liegenschaft mussten evakuiert werden.
Verletzte waren keine zu beklagen.
Am Dienstagmittag ist in Goldswil bei Interlaken in einem Einfamilienhaus ein Brand ausgebrochen. Eine Frau wurde mit der Ambulanz zur Kontrolle ins Spital gebracht. Ermittlungen zur Brandursache sind im Gang.
Die Meldung zum Brand in einem Einfamilienhaus am Güntschenacherweg in Goldswil bei Interlaken (Gemeinde Ringgenberg) ging bei der Kantonspolizei Bern am Dienstag, 30. Januar 2018, kurz nach 12.20 Uhr, ein.
Am Montag, 29. Januar 2018, kurz nach 03.00 Uhr, deponierten Unbekannte einen Brandsatz beim Türkischen Generalkonsulat im Stadtkreis 6. Verletzt wurde niemand, es entstand aber ein geringer Sachschaden.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am Montagabend, 29. Januar 2018, ist bei einem Brand in Schönengrund ein Doppelhaus Opfer der Flammen geworden. Das Gebäude erlitt Totalschaden, verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist noch unklar.
Kurz nach 20.35 Uhr ging auf der Kantonalen Notrufzentrale in St. Gallen die Meldung von einem Hausbrand bei der Örtlichkeit Wolfetschwendi 135 ein. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand der westliche Wohnteil, ein Haus im Rohbau, bereits in Vollbrand.
In La Punt Chamues-ch ist in der Nacht auf Montag im Dachstock eines Wohnhauses ein Brand ausgebrochen. Es entstand erheblicher Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Die Meldung über den Brand ging bei der Kantonspolizei Graubünden um 01.20 Uhr ein. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten die Hausbewohner den Brand mit Wassereimern bereits gelöscht.
Bei einem Fahrzeugbrand in einer Sammelgarage im Glattpark (Gemeindegebiet Opfikon) ist am späten Sonntagabend (28.1.2018) ein Sachschaden von über hunderttausend Franken entstanden.
Personen wurden nicht verletzt.
Am Sonntagnachmittag ist in Urtenen- Schönbühl in einem Mehrfamilienhaus ein Brand ausgebrochen. Dies führte zu einer starken Rauchentwicklung. Das Gebäude ist aktuell nicht mehr bewohnbar.
Die Meldung zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Solothurnstrasse in Urtenen-Schönbühl erreichte die Kantonspolizei Bern am Sonntag, 28. Januar 2018, kurz vor 15.00 Uhr.
An der Zugerstrasse in Baar gerieten ein Fahrzeug und zwei danebenstehende Abfallmulden in Brand. Fast zeitgleich musste die Feuerwehr wegen eines rauchenden Autos auf der Autobahn A4 in Rotkreuz ausrücken.
In beiden Fällen gab es keine Verletzten, es entstand jedoch Sachschaden.
Am Samstag, 27. Januar 2018, ca. 17.00 Uhr, wurde von unbekannter Täterschaft im Bahnhofgebäude Glarus die Holzstatue „Venus“ angezündet und begann durch Brandentwicklung im Innern der Statue in der Folge stark zu motten.
Die alarmierte Feuerwehr musste die Statue unter Mithilfe eines Forstwartes zersägen und abtransportieren, damit der Brand vollständig gelöscht werden konnte.
Am Samstagabend, 27.01.18, hat eine Patrouille der Kantonspolizei Schwyz auf einer Einsatzfahrt in einer anderen Angelegenheit gegen 22:55 Uhr zwischen Pfäffikon und Schindellegi einen Brand einer Remise festgestellt.
Unverzüglich wurde durch die Patrouille die Feuerwehr alarmiert und die Anwohner der beiden naheliegenden Gebäude geweckt und evakuiert.
Am Sonntag (28.01.2018), kurz nach 5 Uhr, sind die Einsatzkräfte wegen eines Brandes zu einer Firma an die Schäflistrasse ausgerückt. Der Brand beim überdachten Warenumschlagplatz konnte durch die zuständige Feuerwehr St.Margrethen gelöscht werden.
Die Brandursache ist noch unklar.
In einer Wohnung brach am Freitagabend ein Brand aus. Zwei Personen mussten mit einer leichten Rauchgasvergiftung ins Spital geführt werden.
Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen.
Um 16:35 Uhr wurde die Feuerwehr Stadt Luzern wegen eines Gebäudebrandes bei der Hundeschule an der Schwimmbadstrasse 5 in Reussbühl alarmiert. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand ein grosses Bienenhaus im Vollbrand. Der Brand konnte schnell gelöscht und der Übergriff des Feuers auf den angrenzenden Wald verhindert werden.
Mehrere Bienenvölker sind verbrannt. Personen kamen keine zu Schaden.
Die Ermittlungen zum Brand in einer Werkstatt in Dotzigen sind abgeschlossen. Die Brandursache ist auf unsachgemässes Lagern von ausgedienten Akkus zurückzuführen.
Die polizeilichen Untersuchungen zum Brand in einer Werkstatt im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Schulriederstrasse in Dotzigen vom Sonntag, 20. August 2017, sind abgeschlossen (vgl. Meldung vom selben Tag).
In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Christoph-Merian-Strasse in Münchenstein BL kam es am Freitagvormittag, 26. Januar 2018, kurz nach 09.30 Uhr, zu einem Küchenbrand.
Verletzt wurde niemand, es entstand erheblicher Sachschaden.
Bei einem Dachstockbrand in einem Riegelhaus ist am frühen Freitagmorgen (26.01.2028) in Dachsen ein Schaden von über hunderttausend Franken entstanden. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 01:30 Uhr gingen Meldungen ein, wonach aus dem Dach eines Bauernhauses Rauch dringen würde. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand der Dachstock in Vollbrand. Die Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Der Sachschaden am ausgebrannten Dachstock wird auf über hunderttausend Franken geschätzt.
Am Donnerstag (25.01.2018), kurz nach 10 Uhr, ist ein Brand in einem Bienenhaus beim Hasenberg entdeckt worden. Eine Auskunftsperson konnte diesen noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr löschen.
Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 15‘000 Franken.
Beim Brand in einem Mehrfamilienhaus sind am Donnerstagmittag (25.01.2018) in Winterthur-Töss drei Personen verletzt worden. Der Sachschaden wird auf über hunderttausend Franken geschätzt.
Kurz vor 12:00 Uhr gingen Meldungen ein, wonach ein Wohnhaus an der Wasserfuristrasse brennen würde. Beim Eintreffen der Rettungskräfte hatten alle Personen das brennende Haus bereits verlassen.
2017 hat die Einsatzleitzentrale 126 189 Anrufe über die Notrufnummern 118 (Feuerwehr) und 144 (Rettungsdienst) entgegengenommen.
Feuerwehr und Rettungsdienst von Schutz & Rettung Zürich leisteten insgesamt 42 430 Einsätze in ihren Einsatzgebieten.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.