Am Sonntag, 03.11.2019, um 2140 Uhr, fuhr ein unbekannter dunkler Personenwagen mit deutschen Kontrollschilder einem von rechts kommenden Smart frontal in die Seite.
Ohne sich um den Schaden zu kümmern, bog der Personenwagen rechts in die Aeschenvorstadt ab und flüchtete in unbekannte Richtung.
In der Nacht auf Sonntag kam es in Sirnach auf der Terrasse eines Restaurants zu einem Brand.
Die Kantonspolizei Thurgau geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen.
In den frühen Morgenstunden des 3. Novembers 2019, kam es an der Friesstrasse 10 in Zürich Nord zu einer tätlichen Auseinandersetzung bei der ein Mann gravierend verletzt wurde.
Kurz nach 05:30 Uhr ging bei der Notrufnummer 117 der Stadtpolizei Zürich ein Hilferuf ein.
In der Nacht vom Samstag, 02.11.2019 auf Sonntag, 03.11.2019 wurde gleiche bei zwei Talstationen von Luftseilbahnen eingebrochen.
In Niederurnen verschafte sich eine unbekannte Täterschaft gewaltsam Zugang zum dortigen Kontrollraum der Luftseilbahn Niederurnen - Morgenholz.
Am Freitagnachmittag, 1. November 2019, hat die Stadtpolizei Zürich in einem Businesshotel am Letzigraben 154 einen toten Mann aufgefunden. Aufgrund der jetzigen Erkenntnisse wurde er Opfer eines Tötungsdelikts.
Stadt- und Kantonspolizei Zürich haben sofort eine Fahndung eingeleitet und Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Bremen. Aus unklaren Gründen hat ein unbekannter Täter eine 46-jährige Frau in einem Regionalexpress auf der Fahrt von Syke nach Bremen zu Boden gerissen und getreten.
Nach ersten Ermittlungen soll sich der Angriff im Regionalexpress 14068 ereignet haben.
Am Donnerstag gegen 10:45 Uhr entwendeten 2 weibliche Jugendliche am Außenständer eines Modegeschäftes Am Augustinerplatz in Konstanz zwei Jacken im Wert von 300 Euro.
Ein Mitarbeiter bemerkte den Diebstahl und verfolgte die beiden Tatverdächtigen bis zum Bahnhof. Gegen 11:00 Uhr sprach der Mitarbeiter auf Gleis 2 die Tatverdächtigen auf den Diebstahl an und forderte die Herausgabe der Jacken.
Husum. Am gestrigen Donnerstag gegen 12:00 Uhr wurde die Leitstelle der Bundespolizei von einem Mitarbeiter der deutschen Bahn darüber in Kenntnis gesetzt, dass im Gleisbereich des Husumer Bahnhofs ein verletzter Bussard liegen soll.
Eine in der Nähe befindliche Streife der Bundespolizei machte sich sofort auf die Suche und fand den am Flügel verletzten Greifvogel auch tatsächlich noch lebend im Gleisbereich (siehe Foto) vor.
Köln-Kalk. Die Polizei Köln fahndet nach zwei mutmaßlichen Räubern, die am späten Donnerstagabend (31. Oktober) in Köln-Kalk einen Mann (75) überfallen und dessen roten Ferrari entwendet haben sollen.
Der 75-Jährige wurde bei dem Überfall verletzt und ambulant in einer Klinik behandelt.
In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag, 31. Oktober / 1. November 2019, hatte die Stadtpolizei, nebst den Einsätzen mit Bezug zu Halloween, viel zu tun.
Nach Raubdelikten und Auseinandersetzungen sucht die Polizei Zeuginnen und Zeugen.
Wesenberg. Heute Morgen, gegen 07:00 Uhr ist es auf dem Betriebsgelände der SVG-Tanktelle in Wesenberg, Stubbendorfer Ring zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem LKW und einem Fußgänger gekommen, in dessen Folge der Fußgänger tödlich verletzt wurde.
Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge erfasste ein noch unbekannter Kraftfahrer im Rahmen eines Fahrmanövers im Bereich der Zufahrt mit einer MAN-Sattelzugmaschine einen Mann, welcher sich zeitgleich zu Fuß auf dem Gelände der Tankstelle bewegte.
Durch einen Feuerwerkskörper entstand am Donnerstagabend in Frauenfeld Sachschaden von mehreren tausend Franken. Eine Person musste zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Schwalm-Eder-Kreis. Die Staatsanwaltschaft Kassel ermittelt gemeinsam mit der bei der Regionalen Kriminalinspektion Schwalm-Eder in Homberg (Efze) angesiedelten Besonderen Aufbauorganisation (BAO) "Medicus" gegen eine 48 Jahre alte, zuletzt in Kiel wohnhafte Frau wegen des Verdachts des Totschlags, gefährlicher Körperverletzung, Urkundenfälschung, Betruges, Missbrauchs von Titeln und Verstoßes gegen das Heilpraktikergesetz (Ausübung der Heilkunde ohne Erlaubnis).
Sie war von Anfang November 2015 bis August 2018 in einem Krankenhaus im Schwalm-Eder-Kreis tätig.
Ein 31-jähriger Mann wurde am Mittwochabend auf dem Bahnhof Romanshorn von drei Personen angegriffen und schwer verletzt.
Die mutmasslichen Täter wurden durch die Kantonspolizei Thurgau festgenommen.
Ein unbekannter Täter hat in der Nacht auf Freitag (1.11.2019) in Langwiesen einen Tankstellenshop überfallen. Er hat die Flucht ohne Beute ergriffen.
Verletzt wurde niemand.
Am vergangenen Donnerstag, wurde die Fassadenverglasung des Schulzentrums Höchi durch eine unbekannte Täterschaft massiv beschädigt.
Die Polizei sucht nun Augenzeugen.
Am vergangenen Donnerstag, kollidierte eine unbekannte Autolenkerin nach einem Wendemanöver mit einem korrekt entgegenkommenden Auto.
Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhr diese weg.
Kreis Soest. Wer kennt diese Frau? Mit dieser Frage geht die Polizei im Kreis Soest nun an die Öffentlichkeit, nachdem ein Phantombild der Tatverdächtigen erstellt werden konnte.
Bereits am 15. Oktober 2019 kam es zum Anruf eines falschen Polizeibeamten, mit der Geschichte, dass es in der Nachbarschaft zu einem Einbruch gekommen sei und der Angerufene dazu bewegt werden konnte 30.000 Euro von seinem Konto für die Täter abzuheben.
Lage. Die Polizei fahndet nach einem sexuellen Übergriff mit einem Phantombild nach einem der Tatverdächtigen.
Eine 33-Jährige wurde nach ihren Angaben am Mittwoch, den 09.10.2019 zwischen 10 und 11 Uhr in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Lage von zwei Männern aufgesucht.
Hagen. Am Mittwoch, 30.10.2019, überquerte ein 81-Jähriger gegen 16:30 Uhr nach bisherigen Ermittlungen auf seinem Weg in einen Supermarkt den Geh- und Radweg auf der Eppenhauser Straße.
Plötzlich sprach ihn ein Fahrradfahrer in aggressivem Ton von hinten mit den Worten "Pass doch auf!" an.
Oberhausen. Gestern (30.10.) fuhr ein 10-jähriger Schüler auf seinem Fahrrad über die Diepenbruckstraße zum Unterricht.
Gegen 07:45 Uhr wurde er von einem weißen Klein-Pkw angefahren. Bei dem Sturz verletzte er sich leicht. Die blonde, zwischen 160 und 170 cm große Fahrerin entfernte sich nach einem kurzem Gespräch unerkannt von der Unfallstelle.
Hage. Am Donnerstagvormittag stellte eine Streifenwagenbesatzung der Norder Polizei gegen 9:15 Uhr eine größere, vermeintliche Blutlache auf der Küstenbahnstraße im Bereich Hage fest.
Nach einer ersten Bewertung der Spurenlage war ein strafbarer Hintergrund und die schwere Verletzung eines Menschen nicht auszuschließen.
Am Samstag, 26. Oktober 2019 kollidierte ein unbekanntes Auto mit einer Fussgängerin welche stürzte.
Ohne sich um den Schaden zu kümmern fuhr das Auto weg.
Am Mittwochnachmittag, (30.10.2019) um ca.15.20 Uhr ist eine 72-jährige Fahrradlenkerin auf der Sandstrasse, Höhe Kupferschmiedeweg gestürzt. Bei diesem Sturz zog sie sich schwere Kopfverletzungen zu.
Die Fahrradlenkerin fuhr vom Meiersboden herkommend über die Sandstrasse in Richtung Stadtzentrum. Bei der Einmündung Kupferschmiedeweg stürzte die Frau aus noch ungeklärten Gründen und verletzte sich dabei schwer.
Die Öffentlichkeitsfahndung zum Angriff auf einen Extrazug in Herzogenbuchsee wird eingestellt. Im Zuge der Ermittlungen konnte Ende Oktober ein Mann identifiziert werden, der dringend verdächtigt wird, an den Ereignissen im August 2017 beteiligt gewesen zu sein.
Die polizeilichen Ermittlungen zu den noch nicht identifizierten Personen dauern weiter an.
Mittwoch, 30.10.2019 um ca. 1520 Uhr ereignete sich an der Meisengasse 6 in Basel ein Verkehrsunfall, wobei ein korrekt parkierter schwarzer BMW durch ein anderes Fahrzeug bei der Vorbeifahrt touchiert wurde.
Durch die Streifkollision wurde der parkierte BMW auf das angrenzende Trottoir geschoben und beschädigt.
Am Mittwoch, 30.10.2019 um ca. 0645 Uhr ereignete sich auf der Autobahn A2 Höhe St.Jakob (Km 5.2) in Fahrtrichtung Luzern / Zürich eine Streifkollision zwischen zwei Personenwagen.
Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens fuhren beide Fahrzeuglenker weiter und wechselten auf den rechten Fahrstreifen zur Ausfahrt Birsfelden.
Herne. Am 18.09., gegen 20.30 Uhr, kam es in Herne in einem Supermarkt Am Großmarkt 4 zu einem Diebstahl.
Ein noch unbekannter Krimineller entwendete dort ein hochwertiges E-Bike, indem er mit diesem durch einen Notausgang flüchtete.
Oberursel. Die Polizei sucht aktuell nach dem 36-jährigen afghanischen Staatsangehörigen Jamal SHEJAYE. Der Gesuchte ist verdächtig, am Mittwochvormittag in Oberursel seine Ehefrau sowie deren Mutter mit einem Messer verletzt zu haben.
Gegen 11.05 Uhr soll der Tatverdächtige die beiden Frauen in einer Asylunterkunft in der Hohemarkstraße angegriffen und schwer verletzt haben.
Kreuztal. Am Freitag, 25.10.2019, gegen 18:30 Uhr befand sich eine 22-jährige zu Fuß auf dem Radweg zwischen dem Kreuztaler Ortsteil Ferndorf und Kreuztal.
In Höhe einer kleinen Brücke, welche über den Fluß Ferndorf führt, wurde sie von einem Mann angesprochen und dann am Arm gepackt. Der Mann hatte seine Hose geöffnet und zwang die Frau gewaltsam zu Oralverkehr. Nach der Tat floh der Unbekannte in Richtung Leystraße.
Am Mittwochnachmittag (30.10.2019) kam es kurz nach 15:00 Uhr auf der Schaffhauserstrasse in Beringen zu einem Alleinunfall mit einem Personenwagen, welcher ungebremst mit der dortigen Verkehrsinsel und Signalisation kollidierte.
Am Mittwochnachmittag (30.10.2019) kurz nach 15:00 Uhr fuhr ein 21-jähriger Personenwagenlenker von Neuhausen am Rheinfall herkommend auf der Schaffhauserstrasse in Fahrtrichtung Löhningen.
Frankfurt-Ginnheim. Am Dienstag, den 15. Oktober 2019, gegen 03.10 Uhr, befand sich eine 59-jährige Frankfurterin zu Fuß unterwegs in der Kurhessenstraße.
In Höhe des Anwesens Nummer 125 trat ein bislang unbekannter Täter an sie heran und äußerte, Sex mit ihr haben zu wollen.
Lippstadt. Zwei bislang unbekannte Männer betraten am 12. September diesen Jahres, gemeinsam zwei Lebensmittelgeschäfte in der Otto-Hahn-Straße beziehungsweise der Curiestraße in Lippstadt.
Sie gaben vor, an den jeweiligen Kassen Bargeld wechseln zu wollen.
Hannover. Ein 43 Jahre alter Mann ist am Sonntagabend, 29.09.2019, lebensbedrohlich verletzt auf der Gorch-Fock-Straße in der List liegend aufgefunden worden (wir haben berichtet) und infolge seiner Verletzungen verstorben.
Die Polizei sucht jetzt nach einer Zeugin, die einen der Täter möglicherweise flüchten sah.
Rhede. Am Dienstagabend beobachteten Zeugen gegen 18.20 Uhr auf der Neustraße eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, bei der auch ein Baseballschläger eingesetzt wurde.
Drei Männer entfernten sich in einem Pkw, der anhand der Zeugenaussagen kurze Zeit später durch die Polizei angehalten werden konnte.
In Baar sind zwei junge Männer überfallen worden. Die Zuger Polizei hat sofort eine Fahndung eingeleitet und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Am Dienstagabend (29. Oktober 2019), zwischen 20:15 und 20:30 Uhr, sind in der Gemeinde Baar zwei Jugendliche von einer Gruppe von mehreren jungen Männern ausgeraubt worden.
Schwelm. Am Dienstagabend, 17:40 Uhr, erhielt die Polizei des Ennepe-Ruhr-Kreises einen Einsatz zu der Baustelle eines Moscheeneubaus in der Hattinger Straße in Schwelm.
Unbekannte Täter hatten eine Plastiktüte mit zwei Schweineköpfen und einer Schweinepfote an der Baustelle deponiert.
Am vergangenen Montag wurde eine Fahrradlenkerin von einem unbekannten Auto erfasst. Die Fahrradlenkerin stürzte und verletzte sich dabei.
Ohne sich um den Unfall zu kümmern fuhr das Auto weg.
Am Dienstag (29.10.2019), kurz vor 17:30 Uhr, ist ein 24-jähriger Mann auf dem Fussgängerstreifen der St.Gallerstrasse von einem unbekannten roten Auto mit europäischem Nummernschild angefahren worden.
Der Fahrer oder die Fahrerin des Autos ist nach dem Unfall weitergefahren. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Geldern. Am Freitag (25. Oktober 2019) sah eine Pferdebesitzerin, dass auf ihrer Koppel am Bommesweg zwei Unbekannte bei den Tieren standen.
Sie ging darauf nach draußen und sprach die beiden Personen an, die daraufhin die Flucht ergriffen.
Am Dienstag, 29. Oktober 2019, ca. 23’50 Uhr, versuchte eine derzeit unbekannte Täterschaft in einen Bäckereibetrieb beim Spielhof in Glarus einzubrechen.
Beim Versuch, durch die Haupteingangstüre in den Betrieb einzubrechen, wurde die Täterschaft durch einen Passanten gestört und ergriff die Flucht.
Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung. Neben der Überwachung der öffentlichen Ordnung übernimmt der Korps verschiedene Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger.
Unter dem Motto „schnell, freundlich, kompetent“ sind die Mitarbeitenden für die Sicherheit, Ruhe und Ordnung des Kantons zuständig. Die Polizistinnen und Polizisten setzen geltendes Recht durch und leisten dort Hilfe, wo sie benötigt wird.
Der Kommandant ist für die Führung des Korps zuständig. Ihm sind verschiedene Stabsabteilungen unterstellt, die für einen reibungslosen Ablauf der Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen sorgen. Aufgeteilt ist der Stab in folgende Bereiche: Kommunikation, Personelles und Recht.
Die Stabsabteilungen der Polizei im Kanton Schaffhausen
Der Bereich Kommunikation ist für die Medienarbeit der Schaffhauser Polizei zuständig. Die Mitarbeitenden informieren die Bevölkerung über polizeiliche Ereignisse und die Vorfälle im Kanton. Auch andere Aufgaben wie Präventionsarbeit oder Aktionen für Kinder gehören zu den Tätigkeiten dieser Abteilung.
Geht es um rechtliche Fragen, übernimmt der Rechtsdienst der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Bediensteten kümmern sich um sämtliche Rechtsfragen, die die öffentliche Sicherheit betreffen. Zudem ist die Abteilung für die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Rechtsetzungsprojekten zuständig. Der Rechtsdienst unterstützt die Regierung in allen Rechtsfragen rund um die Polizeigesetzgebung.
Der Bereich Personelles übernimmt sämtliche Aufgaben rund um das Personal der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Personalentwicklung und die Personalplanung gehören ebenso wie die Mitarbeiterbeurteilung und die Stellenausschreibung zu den Aufgaben der Mitarbeitenden. Die Bediensteten dieser Abteilung unterstützen Führungskräfte in allen Personalfragen.
Die Regionalpolizei in Kanton Schaffhausen
Direkt vor Ort arbeiten die Bediensteten der Regionalpolizei. Insgesamt sind etwa 55 uniformierte Korpsangehörige unterwegs, die für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig sind. Die Mitarbeitenden sind unverzüglich zur Stelle, wenn schnelles Handeln erforderlich ist. Es gibt Polizeistationen in Schaffhausen, Neuhausen am Rheinfall, Neunkirch, Thayingen und Stein am Rhein. Geht es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein ähnliches Ereignis, das sofortiges Eingreifen erfordert, sind die Regionalpolizeien zur Stelle. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die erste Aufnahme des Tatbestandes und die Betreuung der Beteiligten.
Die Sicherheitspolizei im Kanton Schaffhausen
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um Fach- und Einsatzfragen und die Aus- und Weiterbildung der Bediensteten. Die Abteilung übernimmt Einsätze bei ausserordentlichen Lagen und Grossereignissen. Die Sicherheitspolizei teilt sich dazu in verschiedene Fachbereiche auf, die sich nach den Tätigkeiten unterscheiden:
Aus- und Weiterbildung
Zentrale Dienste
Einsatz und Planung
Instruktion
Die Aus- und Weiterbildung kümmert sich um den Kontakt zur Ostschweizer Polizeischule und die Betreuung der dortigen Polizeischüler. Auch die Weiterbildung des Korps obliegt diesem Fachbereich, ebenso wie die Entwicklung von Ausbildungskonzepten. Auch bei Abkommandierungen in andere Bereiche ist dieser Bereich involviert.
Die Zentralen Diensten übernehmen, wenn es um Waffen, Sprengstoff oder private Sicherheitsdienste geht. Auf bei Arrestanttransporten ist der Bereich zuständig.
Die Gruppe Einsatz & Planung übernimmt die operative Leitung bei Einsätzen und ist für das Lagezentrum zuständig. Von hier aus werden Schwerpunktpatrouillen und Spezialeinsätze geplant.
Die Instruktion kümmert sich unter anderem um das Training der Bediensteten und sorgt beispielsweise für regelmässiges Schiesstraining oder Selbstverteidigung.
Zusätzlich zu den genannten Bereichen gibt es eine Interventionseinheit, die bei besonderen Gefährdungslagen übernimmt. Die Mitarbeitenden sind speziell ausgebildet und übernehmen besondere Aufgaben innerhalb des Korps.
Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Schaffhausen
Bei der Verkehrspolizei in Schaffhausen sind rund 50 Mitarbeitende tätig. Die Korpsangehörigen sind für die Sicherheit auf den Strassen und Gewässern des Kantons zuständig.
Zwei Einsatzgruppen übernehmen die verkehrspolizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Kontrolle des Strassenverkehrs und die Planung besonderer Einsätze gehören zu den Aufgaben der Verkehrspolizei.
Die Spezialdienste innerhalb der Verkehrspolizei sind für den Schwerverkehr in der Schweiz verantwortlich. Unter anderem führen die Mitarbeitenden mobile Kontrollen durch und betreiben das Schwerverkehrskontrollzentrum beim Schaffhauser Güterbahnhof.
Die Mitarbeitenden setzen sich zudem für die Verkehrsinstruktion ein und schulen Kindergartenkinder und Schulkinder in puncto Verkehrssicherheit. Dabei gibt es neben dem theoretischen Unterricht zwei Verkehrsgärten in Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall, auf denen die Kinder praktische Erfahrungen unter Anleitung erwerben. Dazu kommen weitere praktische Übungen in den Gemeinden.
Geht es um Ordnungsbussen übernehmen die Bediensteten der Verkehrspolizei ebenfalls. Sie sind für die automatischen Verkehrsüberwachungsanlagen des Kantons zuständige und bearbeiten die Regelverstösse.
Die Wasserpolizei ist ebenfalls Teil der Verkehrspolizei. Die Korpsangehörigen übernehmen die Rettung und Bergung von Personen und Gegenständen auf den Gewässern des Kantons. Auch für die Durchsetzung wasserpolizeilicher Vorschriften sind die Bediensteten zuständig. In dem Bereich arbeiten Polizisten mit einer speziellen Ausbildung sowie Taucher und Bootsführer, die bei Bedarf angefordert werden. Die Schaffhauser Wasserpolizei verfügt über zwei professionell ausgestattete Einsatzboote.
Die Kriminalpolizei der Polizei Schaffhausen
Die Ermittlungen bei strafbaren Handlungen übernimmt die Kriminalpolizei. Die Bediensteten sind immer dann zuständig, wenn es sich um grosse und komplexe Fälle handelt. Zusätzlich unterstützt die Kriminalpolizei bei Bedarf auch andere Abteilungen.
Die Kriminalpolizei teilt sich in verschiedene Kommissariate auf:
Innenfahndung
Fahndung
Gewaltdelikte
Betäubungsmitteldelikte
Vermögensdelikte
Kriminaltechnik
Die Innenfahndung übernimmt die Fahndung und Suche nach vermissten und verdächtigen Personen. Zur Fahndung ausgeschriebenen Personen sucht das Kommissariat Fahndung. Zu den weiteren Aufgaben gehört auch die Überwachung verdächtiger Personen, Fahrzeugen oder Liegenschaften.
Das Kommissariat Gewaltdelikte ist bei Tötungsdelikten, Körperverletzungen oder anderen grösseren Vorfällen zuständig und übernimmt die Ermittlungen. Beim Kampf gegen illegalen Drogenhandel oder Heroinschmuggel wird das Kommissariat Betäubungsmitteldelikte tätig. Die Bediensteten sind auch im Kampf gegen neuartige Designerdrogen tätig.
Serienmässigen Einbruch, Betrugsfälle oder ähnliche Vorfälle bearbeitet das Kommissariat Vermögensdelikte. Auch bei Urkundenfälschung oder Betrugsfällen im Internetzahlungsverkehr schalten die Bediensteten sich ein.
Die Kriminaltechnik ist für die Spurensicherung und die Auswertung von Spuren zuständig. Erkennungsdienstliche Behandlungen wie das Nehmen von Fingerabdrücken ist ebenfalls Bestandteil der Arbeit dieses Kommissariats.
Nach Angaben der Polizei in Schaffhausen arbeiten die Korpsangehörigen der Kriminalpolizei vorwiegend in zivil. Wichtig für die Arbeit in diesem Bereich ist vor allem Durchsetzungsvermögen, das vor allem im Umgang mit gewaltbereiten Tätern gefragt ist. Bei traumatisierten Opfern sollten die Bediensteten sehr viel Fingerspitzengefühl beweisen.
Die Kommandodienste der Polizei Schaffhausen
Die Kommandodienste sorgen im Hintergrund dafür, dass die Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen reibungslos funktioniert. Unter anderem übernimmt dieser Bereich den Betrieb der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale, die rund um die Uhr arbeitet. Auch die Verkehrsüberwachung und die Verkehrslenkung auf der Nationalstrasse A4 obliegt den Kommandodiensten. Die Technik und die Informatik der Polizei in Schaffhausen liegt in den Händen dieser Abteilung, auch das Sicherheitsfunknetz POLYCOM betreuen die Bediensteten. Als zentrale Administration erstellen die Kommandodienste Sach- und Fahrzeugfahndungen. Die Mitarbeitenden sind zudem für die Beschaffung, den Betrieb und den Unterhalt der Polizeifahrzeuge zuständig. Zudem obliegt die Uniformierung den Kommandodiensten ebenso wie die Beschaffung von Material und Ausrüstung. Auch das Fundbüro und einen Auskunfts- und Informationsschalter betreibt diese Abteilung. Das Rechnungsbüro der Kommandodienste ist für die Finanzen der Schaffhauser Polizei zuständig.
Die Sondergruppen der Polizei Schaffhausen
Bei der Schaffhauser Polizei gibt es verschiedene Sondergruppen, die besondere Aufgaben innerhalb des Korps übernehmen. Geht es um die Verhaftung gewalttätiger oder bewaffneter Personen, schaltet sich die Interventionseinheit ein. Die Bediensteten setzen den polizeilichen Auftrag auch unter hohen Anforderungen durch.
Zur Unterstützung der Interventionseinheit gibt es die Diensthundeführer, die beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder zum Aufspüren von Drogen gemeinsam mit ihren Hunden eingesetzt werden.
Auch die Wasserpolizei ist eine Sondergruppe der Schaffhauser Polizei, die sich um alle wasserpolizeilichen Belange im Kanton kümmert.
Die Ausbildung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen
Die Ausbildung erfolgt an der Polizeischule Ostschweiz. Insgesamt dauert die Grundausbildung zwei Jahre. Zunächst absolvieren die Polizeischüler die einjährige Polizeischule, danach erfolgt dann ein Praxisjahr mit einer Tätigkeit als Polizist oder Polizistin.
Vor einer Bewerbung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen ist ein Eignungstest notwendig. Der Test besteht aus einem sportlichen und einem theoretischen Teil. Wer den Test erfolgreich meistert, erhält ein Zertifikat, das eine Bewerbung bei der Polizei in Schaffhausen ermöglicht. Diese Bestätigung ist für zwei Jahre gültig. Bei Nichtbestehen des Eignungstests kann innerhalb eines Jahres ein weiterer Versuch unternommen werden. Danach ist nach einem nochmaligen Scheitern erst nach Ablauf von drei Jahren ein weiterer Eignungstest möglich.
Die Behörde wählt anhand der Bewerbungsunterlagen mögliche Anwärter aus und lädt zu einem Gruppen-Assessment ein. Anhand dieser Ergebnisse werden die geeigneten Bewerber ausgewählt. Die genauen Bedingungen für die Einstellung regelt die Polizei des Kantons im Personalgesetz und in der Personalverordnung.
Wissenswertes zum Kanton Schaffhausen
Der Kanton Schaffhausen hat rund 82’000 Einwohner. Die meisten Menschen leben im Hauptort Schaffhausen. Weitere grössere Orte sind Neuhausen am Rheinfall, Thayngen und Stein am Rhein. Wirtschaftlich ist Schaffhausen eng mit dem Nachbarkanton Zürich verbunden, zahlreiche bekannte Unternehmen haben sich in der Region angesiedelt. Mit dem Rheinfall bietet Schaffhausen eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Schweiz. Zudem ist der Kanton das grösste Rebbaubegiet in der Deutschschweiz. Zahlreiche Weine entstehen in der Region.