Am Freitag (04.11.2022) 12:15 Uhr, ist es im Kreisel Ring-/Salvatorenstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorkarren gekommen.
Dabei kippte das Fahrzeug und verlor die Ladung.
Unbestimmte Verletzungen hat sich am Freitagmittag, 4. November 2022, ein Lenker bei einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen in Reute zugezogen.
Ein 72-jähriger Lenker fuhr kurz vor 12.00 Uhr mit seinem Personenwagen von Mohren kommend in Richtung Altstätten.
Unbestimmte Verletzungen hat sich am Freitagmorgen, 4. November 2022, eine Motorradlenkerin bei einer Kollision mit einem Personenwagen in Speicher zugezogen.
Ein 81-jähriger Lenker fuhr um 08.45 Uhr mit seinem Personenwagen vom Kalabinth kommend in Richtung Hauptstrasse und wollte dort nach links in diese einbiegen. Zur gleichen fuhr eine Motorradlenkerin vom Bahnhof auf der Hauptstrasse in Richtung St. Gallen.
Wir führten eine grosse Verkehrskontrolle mit dem Touring Club Schweiz (TCS) sowie der City Garage durch.
Ich war ebenfalls dabei und habe diverse Fahrzeuge kontrolliert.
In der zweiten Hälfte November kann die Seestrasse im Klöntal tagsüber nur sehr eingeschränkt befahren werden.
Die Klöntalerstrasse muss infolge Bauarbeiten beim Vorder Ruestelchopf von Montag, 14. November 2022, bis voraussichtlich Freitag, 2. Dezember 2022, jeweils wochentags von 07.30–11.45 Uhr und von 13.15–16.30 Uhr im Abschnitt Rhodannenberg bis Vorauen gesperrt werden.
Am Freitagmorgen, 04. November 2022, um 10.00 Uhr, kollidierte ein Forstschlepper im Burenweg in Birsfelden BL mit einem Personenwagen.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Am 2. und 3. November 2022 haben in Eglisau die Diensthundeprüfungen des schweizerischen Polizeihundeführerverbands stattgefunden.
Es freut uns sehr, dass wir unseren beiden Teams Alexandra mit Fanan und Adrian mit Abrax zum 1. und 2. Rang mit 294 und 272 Punkten gratulieren dürfen.
Peter Aebi und sein Malinois „Ace“ gewinnen mit einem vorzüglichen Resultat die Hundeprüfung der Kantonspolizei Basel-Stadt und der Polizei Basel-Landschaft.
Der zweite Platz geht an Daniel Hagmann mit „Nemo“.
Am Freitag (04.11.2022), kurz vor 11:45 Uhr, ist es auf der Unterdorfstrasse zu einem Unfall zwischen einem Lieferwagen und einer 48-jährigen Fussgängerin gekommen.
Die Fussgängerin wurde dabei verletzt.
Die Vorbereitungsarbeiten für den Bau der beiden Lawinenschutzgalerien auf der Strasse zwischen Täsch und Zermatt haben diese Woche begonnen. Der Bau der eigentlichen Galerien wird ab 2025 beginnen.
Ziel ist es, die Sicherheit auf dieser besonders von Naturgefahren betroffenen Achse zu gewährleisten und die Erreichbarkeit des Ferienortes Zermatt sicherzustellen.
Am Freitagmittag ereignete sich in Kriens ein Verkehrsunfall mit zwei Verletzten. Die Ringstrasse musste vorübergehend gesperrt werden.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen, welche den Unfall beobachtet haben.
Für die Montage von Signaltafel wird die Normalspur zwischen Ostring und Wankdorf sowie die Ausfahrt Wankdorf während einer Nacht gesperrt. Auch die Ausfahrt Muri wird gesperrt.
Im Rahmen der Arbeiten zur Pannenstreifenumnutzung und zum Ausbau des Lärmschutzes werden diverse neue Signale versetzt.
Am Donnerstagnachmittag, 3. November 2022, ist ein Bergführer im Gebiet Zwüschetmythen in Schwyz abgestürzt.
Der Verunfallte musste von der Rettungsflugwacht in der Dunkelheit aus dem steilen Gelände geborgen und mit erheblichen Verletzungen in ein ausserkantonales Spital eingeliefert werden.
Ein Mann hat sich Ende September gefilmt, wie er während der Fahrt mit seinem Auto auf der Rückbank sitzt.
Das Auto fuhr während dieser Zeit autonom mit den entsprechenden Assistenzsystemen weiter. Der Mann stellte dieses Video in die Sozialen Medien. Er konnte ermittelt werden und wird an die zuständige Staatsanwaltschaft verzeigt.
Am Donnerstagabend, 3. November 2022, führte die Stadtpolizei Zürich in Zusammenarbeit mit dem Touring Club Schweiz (TCS) eine Kontrollaktion im Kreis 5 durch.
Zwischen 19 Uhr und 22 Uhr kontrollierten Mitarbeiter/innen der Stadtpolizei Zürich während einer Aktion zum nationalen „Tag des Lichts“ mit Schwerpunkt „Sicht und Licht“ 46 Fahrzeuge und ihre Lenker/innen.
Am Donnerstagabend kam es in der Stadt Luzern zu zwei Verkehrsunfällen, bei welchen zwei Personen verletzt wurden.
Die Unfälle führten zu Verkehrsbehinderungen im Abendverkehr.
Am Donnerstagabend geriet ein Teil eines Einfamilienhauses in Brand. Die Bewohnenden konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.
Es wurde niemand verletzt. Am Haus entstand hoher Sachschaden.
Nach zwei Einbrüchen sowie einem Diebstahl aus einem Fahrzeug in Amriswil konnte Ende Oktober ein 21-Jähriger Marokkaner festgenommen werden.
Beim ihm wurde Deliktsgut aufgefunden.
Am Donnerstagmittag (03.11.2022) ist eine Frau an der Lehnstrasse drei Mal von ihrem eigenen Fahrzeug überrollt worden.
Die 45-Jährige wurde schwer verletzt.
Polizei.news freut sich über eine Partnerschaft mit der Amboss Zürich AG als „Gold Sponsor 2020/2021/2022“.
Die Brauerei Amboss aus Zürich unterstützt die Polizei gerne bei ihrer wichtigen Arbeit – sei es bei Vermisstensuchen und Fahndungen, der Präventionsarbeit, Verkehrssicherheit oder vielem mehr.
Am frühen Freitagmorgen, 04.November 2022, kurz vor 04.00 Uhr, wurden durch eine unbekannte Täterschaft zwei Bankomaten an der Hauptstrasse in Aesch BL aufgebrochen. Personen wurden dabei keine verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Das kantonale Jagdgesetz von 1929 ist nicht mehr zeitgemäss. Das neue Jagdgesetz sorgt für einen modernen Arten- und Lebensraumschutz für die wildlebenden Säugetiere und Vögel.
Die Jagdausübung wird den heutigen Verhältnissen angepasst. Einige Neuerungen zum Schutz der Wildtiere betreffen auch die Bevölkerung. So dürfen Wildtiere nicht mehr gefüttert werden. Und im Frühling gilt neu eine Leinenpflicht für Hunde im Wald und am Waldrand.
Ein Mann, der sich zuvor in der Stadt Zug verdächtig verhalten hatte, wollte sich einer Polizeikontrolle entziehen.
Dabei warf er ein Fahrrad, welches er auf seiner Flucht benutzte, in Richtung einer Polizistin. Der Plan des Mannes ging jedoch nicht auf und er wurde festgenommen. Ein paar Stunden später wurden in Cham zwei weitere Männer ebenfalls verhaftet, weil sie in unverschlossene Autos eingestiegen sind.
Ein Autofahrer wurde am Donnerstagabend beim einem Selbstunfall in Märwil leicht verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwoch (02.11.2022) am Flughafen Zürich zwei Drogenkuriere verhaftet und insgesamt rund 100 Kilogramm Khat sichergestellt.
Zwei Männer reisten von Johannesburg nach Zürich und beabsichtigten, weiter nach Frankfurt zu fliegen.
Polizei.news freut sich über eine Partnerschaft mit der Veltus AG als „Gold Sponsor 2021/2022“.
Die Veltus AG mit Sitz in Buchs SG unterstützt die Polizei gerne bei ihrer wichtigen Arbeit – sei es bei Vermisstensuchen und Fahndungen, der Präventionsarbeit, Einbruchschutz, Verkehrssicherheit oder vielem mehr.
Der zweite Teil der Sanierungs- und Sicherheitsarbeiten an der Bristenstrasse ist abgeschlossen. Termingerecht, unfallfrei und im finanziellen Rahmen.
Zwischen Mai und Oktober 2022 hat die Baudirektion Uri einen weiteren Teil der Bristenstrasse saniert. In der zweiten Etappe wurden zwischen Amsteg und St. Antoni für rund 1.8 Mio.
Rund 840 Mitarbeitende kümmern sich bei der Polizei im Kanton Luzern um die Sicherheit der Bevölkerung. Eine starke Vernetzung mit weiteren Institutionen unterstützt die effektive Arbeit der Polizei Luzern.
Die Bediensteten sind bei Unfällen, Delikten oder auch für die Verkehrsinstruktion in Schulen und Altersheimen, bei Streitigkeiten unter Nachbarn oder häuslicher Gewalt zur Stelle.
Der Zofinger Stadtrat vereidigte am 26. Oktober 2022 Polizistin Corina Wagner und Wachtmeister Sascha Waser.
Ressortvorsteherin Christiane Guyer hob an der Vereidigung besonders die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung hervor und wies darauf hin, dass bei jedem polizeilichen Handeln immer der Mensch im Vordergrund stehen muss. Gleichzeitig erinnerte sie daran, die verfassungsmässigen Verpflichtungen zu wahren und ohne Ansehen der Person, getreu nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln.
Vorgestern, kurz vor 12 Uhr, kam es in Alpnach auf dem Parkplatz der Überbauung Allmend zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autolenkerinnen.
Eine Autolenkerin beabsichtigte auf dem Parkplatz Allmend ein Parkfeld zu befahren, während gleichzeitig eine zweite Autolenkerin beabsichtigte das Parkplatzareal zu verlassen. Dabei kam es zu einer leichten Kollision zwischen den Autos. Es entstand lediglich Sachschaden (siehe Titelbild).
Am Donnerstag, 3. November 2022, kurz vor 16.00 Uhr, ist es in der Dreirosenanlage zwischen zwei Männern zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung gekommen.
Einer von ihnen erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass ihn die Sanität der Rettung Basel-Stadt ins Spital bringen musste. Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt nahm beide fest. In einem Fall droht ein Verfahren wegen versuchter Tötung, im anderen wegen Körperverletzung.
Anlässlich des 16. Nationalen Tag des Lichts hat die Schaffhauser Polizei am Donnerstag (03.11.2022), unter dem Motto "Mach dich sichtbar", im ganzen Kanton Schaffhausen Verkehrskontrollen durchgeführt.
Der TCS (Touring Club Schweiz) hat diese Kontrolltätigkeit mit Reparaturangeboten auf den Kontrollstellen unterstützt. Zusätzlich zu diesen Kontrollstellen wurde an einem Infostand auf dem Fronwagplatz in Schaffhausen Leuchtmittel an Fussgänger abgegeben.
In der Nacht auf Donnerstag ist in Gurzelen ein Autolenker bei einem Selbstunfall schwer verletzt worden. Er wurde mit der Rega ins Spital geflogen.
Der Unfall wird untersucht.
Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich beantragt dem Zwangsmassnahmengericht, gegen den Insassen B.K. Untersuchungshaft anzuordnen.
Sie legt ihm Delikte zur Last, die sich während der Haftzeit ereignet haben sollen. Die Staatsanwaltschaft reagiert damit auf einen Entscheid des Obergerichts, B.K. sei in den nächsten Tagen freizulassen.
Am Dienstagmorgen (01.11.2022), kurz nach 3:20 Uhr, hat die Einsatzzentrale der Stadtpolizei St.Gallen die Meldung von einem Verkehrsunfall auf dem Burggraben erhalten. Nach jetzigen Erkenntnissen stiess ein Auto mit mehreren Personen zusammen.
Zwei Männer im Alter von 20 und 25 Jahren wurden verletzt. Die vorerst unbekannte Person, die das Auto gelenkt hatte, beging Fahrerflucht.
Dieses Bild entstand wohl in den 1980er Jahren.
Grund des Sprungs des Seepolizisten dürfte eine Kontrolle des Ledischiffs auf dem Zürichsee gewesen sein.
Wer sich im Strassenverkehr sichtbar macht, kann das Unfallrisiko minimieren. Besonders in der dunklen Jahreszeit tragen geeignete Kleider und Ausrüstung entscheidend zur Sicherheit im Strassenverkehr bei.
Die Kantonspolizei Bern führt vermehrt Sensibilisierungsaktionen und Beleuchtungskontrollen durch und startet rund um den heutigen nationalen Tag des Lichts den Leuchtwestenwettbewerb bei den 4. und 5. Klassen im Kanton Bern.
Ein Jugendlicher hat am späten Dienstagnachmittag (1.11.2022) in Illnau (Gemeinde Illnau-Effretikon) einen 6-jährigen Jungen durch Fusstritte verletzt.
Kurz vor 18 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass ein 6-jähriger Junge verletzt nach Hause gekommen sei.
Wer hat dies nicht schon erlebt!? Plötzlich quasi aus dem Nichts erblickt man einen dunkel gekleideten Zweiradfahrer oder Fussgänger, oftmals ohne Licht. Solche Erlebnisse müssten nicht sein.
Der heutige Tag des Lichts soll euch daran erinnern, dass solche Momente vermieden werden können.
Dabei dreht sich alles um eure Sichtbarkeit im Strassenverkehr.
Wer leuchtet wird rechtzeitig gesehen. Mit gut sichtbaren Kleidern und reflektierenden Accessoires seid ihr auch im Dunkeln sicherer unterwegs.
Dem will unser Kommissariat Prävention entgegenwirken und hat im Jahr 2022 bis jetzt 90 Beratungen zum Thema Einbruchschutz durchgeführt.
Diese bieten wir der Stadtzürcher Bevölkerung kostenlos an und zeigen auf, wie man das Einbruchsrisiko wirksam reduzieren kann.
Heute (3.11.2022) findet die Fachtagung Bedrohungsmanagement zur Umsetzung der Istanbul-Konvention statt.
Die Istanbul-Konvention ist ein Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt.
Bei einem Selbstunfall hat sich am Donnerstagvormittag (03.11.2022) in Weiach ein Motorradlenker schwer verletzt.
Gegen 10.40 Uhr unternahm ein 26-jähriger Mann auf dem Areal einer Gewerbeliegenschaft eine Fahrt mit einem Motorrad.
Weil sie einem entgegenkommenden Lieferwagen ausweichen musste, prallte eine Autofahrerin am Donnerstagmorgen gegen eine Strassenlampe. Der Lieferwagen fuhr weiter und wird gesucht.
Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, 3. November 2022, um 7.50 Uhr auf der Schürbergstrasse in Gränichen.
Am Dienstag stiessen auf einer Kreuzung in Spreitenbach ein Lieferwagen und ein Auto zusammen.
Weil beide Beteiligten bei grüner Ampel gefahren sein wollen, sucht die Kantonspolizei Augenzeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.