Bürgernah, innovativ und vorausschauend – unter dieser Prämisse arbeitet die Kantonspolizei Zürich im Dienste der Bevölkerung.
Um die Aufgaben effizient erledigen zu können, teilt sich die Kantonspolizei Zürich in fünf verschiedene Hauptabteilungen auf, die durch verschiedene Kommandobereiche, die im Hintergrund arbeiten, unterstützt werden.
Ein Mann auf einem Baukran hat die Einsatzkräfte stundenlang beschäftigt.
Der Mann ist am Montagabend auf den Kran gestiegen, hat Gegenstände heruntergeworfen und Feuer entfacht.
Im Zusammenhang mit der Brandserie im Wasseramt haben sich am Donnerstagabend Vertreter der Kantonspolizei Solothurn und der Gemeinden zu einem Austausch getroffen.
Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, keine Bürgerwehren zu bilden und verdächtige Beobachtungen umgehend zu melden.
Am Freitag (20.5.2022) sind im Fraumünster in Zürich 21 Polizeiaspirantinnen und Polizeiaspiranten (13 Männer / 8 Frauen) in feierlichem Rahmen durch den Sicherheitsdirektor vereidigt worden.
Regierungsrat Mario Fehr betonte, dass der Kanton Zürich ein hohes Sicherheitsniveau erreicht habe: „Das hat zu einem ganz entscheidenden Teil mit der Arbeit der Polizei, unserer Polizistinnen und Polizisten, zu tun.“ Er dankte daher den Vereidigten, „dass Sie sich entschlossen haben, den Polizeiberuf zu ergreifen.
Im Rahmen der Bauarbeiten zur Pannenstreifenumnutzung und zum Ausbau des Lärmschutzes auf der A6 Wankdorf – Muri wird auch der Sonnenhoftunnel saniert.
Nun wird an der Rauchtrennwand der Beton abgetragen.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmittag (19.05.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Kiosk an der Teufener Strasse eingebrochen.
Sie entwendete unter anderem Zigaretten, Lebensmittel und Bargeld.
In der Zeit zwischen Mittwoch (18.05.2022), 23:45 Uhr, und Donnerstag (19.05.2022), 00:30 Uhr, ist es in St.Gallen zu zwei Raubtatbeständen gekommen. An der Rosenbergstrasse ist ein 21-jähriger Mann überfallen worden.
Ein 16-jähriger in der Region wohnafter Somalier konnte angehalten werden. An der Turmgasse wurde bei einem bewaffneten Raubüberfall ein 26-jähriger Mann verletzt.
Am Donnerstag (19.05.2022), kurz nach 15:40 Uhr, ist ein Lieferwagen am Bahnhofplatz in Brand geraten. Die zuständige Feuerwehr konnte den Brand löschen.
Ein technischer Defekt steht als Brandursache im Vordergrund. Es wurde niemand verletzt.
Am Donnerstag (19.05.2022), um 16:50 Uhr, ist an der St.Gallerstrasse ein Auto gegen einen Fussgänger geprallt.
Der 18-jährige Fussgänger wurde dabei leicht verletzt.
Am Donnerstag (19.05.2022), um 23:40 Uhr, ist das Auto eines 27-jährigen Mannes gegen einen Randleitpfosten und anschliessend gegen einen Signalmasten geprallt.
Der Fahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitag (20.05.2022), um 04:35 Uhr, hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen einen Waldbrand festgestellt. Es brannte in unwegsamem Gelände.
Deshalb musste die Heli-Linth für die Löscharbeiten aufgeboten werden.
Am Freitag (20.05.2022), kurz nach 06:25 Uhr, sind an der Hauptstrasse ein Roller und ein Fussgänger zusammengeprallt. Der 69-jährige Fussgänger wurde dabei unbestimmt verletzt.
Er musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Am späteren Donnerstagnachmittag (19.05.2022) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Bei einem Unfall mit einem Lastwagen ist am Dienstagmorgen der Chauffeur unbestimmt verletzt worden.
Der 22-Jährige wollte den Kranlastwagen an einer Baustelle bei einem Stall entladen.
Der Staatsrat hat in seiner Sitzung vom 18. Mai 2022 Leutnant Adrienne Bellwald zur Chefin der Einheit Kommunikation & Prävention ernannt.
Die 44-Jährige aus Wiler ist damit die erste Frau im Stab der Kantonspolizei.
Heute Morgen ereignete sich auf der Autobahn A14 in Buchrain ein Selbstunfall eines Lastwagens.
Der Chauffeur dürfte aufgrund eines gesundheitlichen Problems erst gegen die rechtsseitige Betonabgrenzung und anschliessend gegen einen vorbefahrenden Anhängerzug geprallt sein.
Am Donnerstagmorgen (19.05.2022) kam es zu einer Streifkollision zwischen einer Fussgängerin und einem Lastwagen. Die 14-Jährige verletzte sich dabei leicht. Die unbekannte Person am Steuer des Lastwagens entfernte sich von der Unfallstelle.
Die Stadtpolizei sucht nach Zeugen.
Die Kantonspolizei Bern hat unter der Leitung der Staatsanwaltschaft für besondere Aufgaben am Dienstag in einem umfangreichen Fall von Menschenhandel und Förderung der Prostitution eine grossangelegte Aktion durchgeführt.
Fünf beschuldigte Personen konnten angehalten werden.
In der Sommersession (30. Mai bis 17. Juni) stehen zahlreiche Vorlagen auf der Traktandenliste, die für die Städte von besonderem Interesse sind.
Der indirekte Gegenvorschlag zur Gletscherinitiative und eine Vorlage, um die Energieverluste im Gebäudebereich zu reduzieren, stehen klimapolitisch im Fokus, das Strassenverkehrsgesetz stellt Weichen für die städtische Verkehrspolitik.
Vermisst wird seit Dienstag, 17. Mai 2022, in Muhen Peter Scheurer (65).
Herr Scheurer ist 173 cm gross, schlank mit Bauchansatz, trug zuletzt wahrscheinlich sportliche Wanderkleidung und einen weissen Rucksack.
Die Führungsunterstützungsbasis der Armee betreibt die militärischen Radarstationen. Während des World Economic Forum in Davos sind diese rund um die Uhr bemannt.
Zudem schützen die Cyberexperten die Informatikinfrastruktur im Cyberraum.
In den Monaten Mai und Juni verstecken sich frisch geborene Rehkitze im hohen Gras und warten auf ihre Mutter.
Mäht ein Bauer in dieser Zeit die Wiese, kann es leider immer wieder zu gefährlichen Situationen für die Jungtiere kommen.
Unsere Polizeianwärter/-innen vom Lernverband durften kürzlich die Ordnungsdienst-Ausbildung absolvieren.
Ein Teil der Ausbildung umfasst das Üben von verschiedenen Formationen, die sowohl beim friedlichen wie auch beim unfriedlichen Ordnungsdienst eingesetzt werden.
Ein fahrunfähiger Autofahrer verursachte in der Nacht zum Freitag in Frauenfeld einen Selbstunfall.
Der Mann blieb unverletzt, musste aber seinen Führerausweis abgeben.
Am Dienstagabend gingen bei der Kantonspolizei Bern mehrere Meldungen ein, wonach ein Stall an der Fabrikstrasse brenne. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Stall in Vollbrand.
Die Ponys und Pferde konnten bereits in Sicherheit gebracht werden.
Am Donnerstagabend, 19. Mai 2022, gegen 17.30 Uhr, kam es in der Aeschstrasse in Ettingen BL zu einem Selbstunfall, wobei ein alkoholisierter SUV – Lenker im Strassengraben zum Stillstand kam.
Personen wurden beim Unfallgeschehen keine verletzt.
Bei einer Auffahrkollision zwischen drei Autos auf der Autostrasse A8 wurde eine Person leicht verletzt.
An den Fahrzeugen entstanden zum Teil beträchtliche Sachschäden. Die Mittelleitplanke wurde verschoben und musste repariert werden.
Am Freitag, 20. Mai 2022, um circa 03.50 Uhr, sind bei einem Selbstunfall auf der Riehenstrasse/Aeussere Baselstrasse ein Autolenker und die Beifahrerin verletzt worden. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte die Beiden ins Spital.
Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hat den Lenker wegen Verdachts auf ein Raserdelikt festgenommen.
Bei einem Streit unter drei Männern sind am späten Dienstagabend zwei von ihnen durch ein Messer verletzt worden.
Eine erste Polizeipatrouille fand vor Ort einen 48-Jährigen mit stark blutenden Verletzungen vor.
Am Donnerstag, 19. Mai 2022, kurz vor 13.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Lastwagens mit deutschen Kontrollschildern auf der Überholspur der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Nord.
Unmittelbar vor der Galerie Schöni beabsichtigte er auf die Normalspur zu wechseln.
Die Walliser Kantonspolizei gewährleistet eine ständige Präsenz auf dem gesamten Kantonsgebiet. Die Bahnhöfe und Züge sind von ihren Präventivaktionen nicht ausgenommen.
Die letzte Aktion fand am 17. Mai 2022 im Unterwallis statt.
Am 16. und 17. Mai 2022 wurde in Sarnen die alljährliche Fahrradprüfung durchgeführt. Von den angetretenen 270 Fünftklässlerinnen und Fünftklässlern konnten, anhand der uns bisherig vorliegenden Resultate, 35 Schüler/innen die gesamte Fahrradprüfung inklusiv theoretischer Prüfung ohne Fehler absolvieren.
Die theoretische Prüfung fand im Vorfeld im Klassenzimmer statt.
Auf der Autobahn ist ein Fahrzeug von der Strasse abgekommen, in einen Wildzaun geprallt und zur Seite gekippt.
Der Lenker hatte ein Schutzengel und blieb unverletzt.
Die Schaffhauser Polizei hat einen 16-jährigen Jugendlichen ermittelt, der am Donnerstag (12.05.2022) kurz nach Mitternacht in Ramsen einen Autofahrer bestohlen hatte.
Der Autofahrer hatte den Jugendlichen zuvor nach Ramsen chauffiert, nachdem dieser am Bahnhof Schaffhausen einen Linienbus verpasst hatte.
Bei einem Brand in einer Entsorgungsanlage ist am Donnerstagnachmittag (19.05.2022) in Dielsdorf ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstagnachmittag, 19. Mai 2022, ist in Gersau ein Landwirt beim Heueinbringen verunfallt.
Der 63-jährige Landwirt war nach 14 Uhr mit dem Ladewagen beschäftigt Heu einzubringen.
Am Sonntag, den 15. Mai 2022, gegen 15:20 Uhr, wurde Daniel C, 40 Jahre alt, während einer Wanderung in Villars-sur-Ollon (Col de la Croix) vermisst [Polizei.news berichtete].
Er wurde um 14.30 Uhr auf dem DAR-Weg in Richtung Col du Pillon am Ort La Palanche gesichtet. Die von der Polizei durchgeführten Suchmassnahmen führten bislang nicht zum Auffinden des Mannes.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, kam es heute kurz vor 7:30 Uhr in Locarno in der Via San Jorio zu einem Brand in einem sechsstöckigen Gebäude.
Aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, brachen in einer Wohnung im fünften Stock des Gebäudes Flammen aus.
Am Mittwoch, den 18. Mai 2022, wurde ein Mann bewusstlos im Wasser in der Mitte des Lac des Taillères in La Brévine gefunden.
Das Opfer wurde von zwei Personen vor Ort schnell gerettet, anschliessend von den Rettungskräften versorgt und mit dem Helikopter ins CHUV geflogen. Er ist leider verstorben.
Am Mittwoch, den 18. Mai um 21:20 Uhr rückte die Feuerwehr der DPS Cortaillod zu einem Brand am chemin de la Plaine 5 in Colombier aus.
Aus einem Grund, den die Ermittlungen noch klären müssen, explodierte eine Sauerstoffflasche, wodurch ein Feuerball entstand.
Am Mittwoch, 18. Mai um 17:15 Uhr fuhr ein Elektrotrottinett, das von einer 51-jährigen Einwohnerin von La Chaux-de-Fonds gelenkt wurde, auf der Rue de la Tuilerie in La Chaux-de-Fonds in südwestlicher Richtung.
In einem Moment verlor die Fahrerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug und stürzte auf die Fahrbahn.
Am Donnerstagnachmittag (19.05.2022) hat sich in Beringen eine Auffahrkollision ereignet. Ein Autofahrer wurde dabei verletzt.
Die drei Unfallfahrzeuge mussten von einer privaten Bergungsfirma abtransportiert werden.
Am Donnerstag (19.05.2021), kurz nach 06:40 Uhr, ist in der Strafanstalt Saxerriet ein 39-jähriger Insasse tot aufgefunden worden.
Gemäss jetzigen Erkenntnissen steht eine natürliche Todesursache im Vordergrund.
Am Mittwoch (18.05.2022), kurz nach 12:15 Uhr, hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen einen rumänisches Sattelmotorfahrzeug zur Kontrolle angehalten.
Beim Sattelschlepper konnte unter anderem festgestellt werden, dass das Bremssystem nur noch eingeschränkt funktionierte.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (19.05.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Gärtnerei an der Mühlaustrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft brach die Eingangstüre der Gärtnerei gewaltsam auf und gelangte so in das Gebäude.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.