Eine Passantin hat in der Nacht auf Donnerstag in Solothurn beobachtet, wie zwei Männer versucht haben, parkierte Autos zu öffnen. Umgehend rückten mehrere Polizeipatrouillen aus und konnten in der Folge zwei tatverdächtige Männer anhalten.
Bei der näheren Überprüfung der Männer kam mutmassliches Deliktsgut zum Vorschein. Beide wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
In Grenchen kam es am Donnerstagnachmittag zu einem Unfall, in welchem eine Lenkerin eines E-Bikes und eine Autolenkerin involviert waren.
Wegen unterschiedlichen Aussagen der Beteiligten sucht die Polizei Zeugen.
Ein Beispiel, warum Polizeikontrollen nötig sind. Im Verlauf dieser Woche haben wir im Rahmen einer Schwerverkehrskontrolle auf der Autobahn A1 einen portugiesischen Lastwagenlenker angehalten und dabei festgestellt, dass dessen Sicht durch die Frontscheibe sehr stark eingeschränkt war.
So geht es natürlich nicht – die Unfallgefahr ist bei einem derart eingeschränkten Blickfeld erheblich.
Die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) lanciert ihre neue Personalrekrutierungskampagne. Gesucht werden "Fachspezialisten/ innen Zoll und Grenzsicherheit". Das neue Berufsbild steht im Zentrum der digitalen Transformation der EZV zum Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) und ersetzt die bisherigen Berufe Zöllner/innen und Grenzwächter/innen.
Die neue Ausbildung startet Anfang August 2021.
An der jährlichen Verbandsprüfung der Polizeihunde in Lüterkofen sind die besten Solothurner Gespanne 2020 gesucht & gefunden worden.
Total 13 Hundeführer/innen zeigten in den Disziplinen Gebäudedurchsuchung, Patrouillendienst, Schutzdienst, Unterordnung und Wegrandsuche ihr Können.
In Oensingen hat sich am Samstagmittag eine Kollision zwischen einem Auto und einem Fahrrad ereignet. Dabei wurde der Fahrradlenker schwer verletzt.
Er musste mit einer Ambulanz in ein Spital gebracht werden.
Bei der Autobahnausfahrt Oensingen kollidierte am Samstagnachmittag ein Motorradfahrer mit der Ausfahrtstafel und verletzte sich dabei. Dem Unfall vorausgegangen war gemäss derzeitigen Erkenntnissen ein Spurwechsel eines parallel fahrenden Automobilisten.
Dieser setzte seine Fahrt fort. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Eine unbekannte Täterschaft hat am Freitagabend in Oensingen im Bereich des Autobahnzubringers Steine von einer Brücke auf vorbeifahrende Fahrzeuge geworfen.
Zwei Autos wurden dabei beschädigt. Verletzt wurde niemand.
In Neuendorf hat sich am Freitagnachmittag eine Kollision zwischen einem Motorrad und einem Lastwagen ereignet. Dabei zog sich der Lenker des Motorrades tödliche Verletzungen zu und verstarb noch auf der Unfallstelle.
Zur Klärung der Unfallursache wurde umgehend eine Untersuchung eingeleitet.
Im Verlauf der vergangenen Nacht ist ein derzeit unbekannter Fahrzeuglenker bei einem Kreisverkehr in Zuchwil in einen Kandelaber gefahren. Nach dem Vorfall hat sich der Verursacher von der Unfallstelle entfernt, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.
Die Polizei sucht Zeugen.
Eine unbekannte Täterschaft hat am vergangenen Wochenende den Sportplatz vor der Raiffeisenarena in Hägendorf beschädigt. Die Polizei geht davon aus, dass die Unbekannten mit Autos diverse Fahrmanöver auf dem Hartgummibelag vorgenommen haben.
Der entstandene Schaden beläuft sich auf mehrere 1'000 Franken.
Der November war bisher vor allem auf den Bergen unter Hochdruckeinfluss deutlich zu mild, aber auch im Flachland liegen wir trotz mindestens zeitweisem Nebel deutlich über der Norm.
Wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt, war der November bisher vor allem auf den Bergen deutlich zu mild.
In Winznau hat am späten Freitagabend ein Mann einen Einbruch in eine Garage verübt. Dabei ist er durch die Hausbewohner überrascht und folglich bis zum Eintreffen der Polizei zurückgehalten worden.
Am Freitagabend, 6. November 2020, kurz vor 23 Uhr, ging auf der Alarmzentrale der Kantonspolizei Solothurn die Meldung einer Frau aus Winznau ein, wonach sie in der Garage ihrer Liegenschaft einen Einbrecher überrascht habe.
Zwischen Fehren und Breitenbach hat sich am Dienstagmorgen ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Die Lenkerin musste durch die Feuerwehr Breitenbach geborgen werden.
Sie zog sich beim Unfall Verletzungen zu, die eine Einweisung mit der Ambulanz in ein Spital erforderlich machten.
Aktuell fällt alles Laub von den Bäumen.
Auf den Strassen ist dies eine zusätzliche Gefahr für alle Verkehrsteilnehmenden, denn nasses Laub wirkt wie ein Schmierfilm und die Reifen verlieren die Haftung.
Zwischen Oberdorf und Langendorf hat ein noch unbekannter Mann am Freitagabend eine Frau überfallen und einen sexuellen Übergriff versucht.
Die Frau flüchtete mit leichten Verletzungen. Die Polizei sucht Zeugen.
Bei Lostorf ist am Samstagmittag ein mit Gülle beladener Anhänger umgekippt. Die Stüsslingerstrasse war rund eine Stunde blockiert.
Verletzt wurde niemand.
Nach einer frontal-seitlichen Kollision in der Dorfstrasse in Fulenbach am Freitagnachmittag wurden zwei Personen ins Spital gebracht.
Sie wurden leicht verletzt.
Zwischen Gempen und Dornach hat sich am Donnerstag, 29. Oktober 2020, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Die Fahrzeuglenkerin wurde dabei leicht verletzt.
Am Donnerstag, 29. Oktober 2020, um zirka 13.10 Uhr, war eine Autofahrerin von Gempen herkommend auf der Dornachstrasse in Richtung Dornach unterwegs.
In Olten ist am frühen Sonntagmorgen, 25. Oktober 2020, ein Mann verletzt aufgefunden worden. Zur Klärung des Hergangs und der Umstände sucht die Polizei Zeugen.
Am Sonntag, 25. Oktober 2020, gegen 4.15 Uhr, wurde an der Dornacherstrasse in Olten, zwischen dem „Multipoint“ und dem „Gryffe“, ein Mann verletzt aufgefunden und folglich mit einer Ambulanz in ein Spital gebracht.
Zwischen Fulenbach und Härkingen hat am Donnerstagmorgen ein Automobilist die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren.
Im weiteren Verlauf ist er von der Strasse abgekommen und in einen Baum geprallt. Dabei hat er sich Verletzungen zugezogen, die eine Einweisung in ein Spital erforderlich machten.
Der vergangene Oktober war im Flachland verbreitet leicht zu kühl, in den Bergen war das Temperaturdefizit deutlich grösser.
Zudem war es überall teilweise deutlich zu nass und zu bewölkt.
Der Bundesrat hat an der Sitzung vom 28. Oktober 2020 weitere schweizweite Massnahmen gegen die schnelle Ausbreitung des Coronavirus ergriffen. Ziel ist, die Zahl der Kontakte unter den Menschen stark zu reduzieren. Discos und Tanzlokale werden geschlossen, Bars und Restaurants haben um 23 Uhr zu schliessen.
Alle Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen sowie sportliche und kulturelle Freizeitaktivitäten mit mehr als 15 Personen sind untersagt. Zudem wird die Maskenpflicht ausgeweitet.
Im Bereich der Autobahnausfahrt Wangen an der Aare in Fahrtrichtung Bern hat sich am Mittwochmorgen eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Der mutmassliche Unfallverursacher ist nach der Kollision einfach weitergefahren, ohne sich um die leicht verletzte Automobilistin und den angerichteten Schaden zu kümmern. Zur Ermittlung des verantwortlichen Fahrzeuglenkers sucht die Polizei Zeugen.
In den letzten rund 36 Stunden ist vor allem im Süden viel Niederschlag gefallen, örtlich gab es im Tessin bis nahe 100 Liter pro Quadratmeter.
Gleichzeitig fiel auf den Bergen viel Schnee, am meisten neben dem Tessin in Mittel- und Südbünden sowie im Oberengadin, hier gab es teilweise bis gegen 1 Meter Neuschnee.
Zwischen Hauenstein und Trimbach verlor am Montagnachmittag eine Automobilistin die Kontrolle über ihr Fahrzeug. In der Folge geriet sie von der Strasse ab und stürzte mehrere Meter die angrenzende Böschung hinunter. Die Fahrzeuglenkerin bleib unverletzt.
Infolge der Bergungsarbeiten musste die Hauptstrasse während 90 Minuten gesperrt werden.
Einbrüche verhindern – dies ist das Ziel der heute startenden Präventionskampagne zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität.
Die Kantonspolizei Solothurn führt diese bereits zum 6. Mal, zusammen mit diversen weiteren Kantonalen, Kommunalen und Städtischen Polizeikorps der Schweiz, durch. Die Kampagne dauert bis Ende Februar 2021.
Auf dem Reiherweg in Biberist verletzte sich am Sonntagmorgen, 25. Oktober 2020, eine E-Bike-Lenkerin bei einem Selbstunfall schwer.
Sie musste mit einem Helikopter in ein Spital geflogen werden.
In der Nacht auf Sonntag erreichten die Kantonale Alarmzentrale zwei ähnliche Meldungen: In Selzach hielten Hausbewohner zwei Männer fest, die sich unerlaubterweise Zutritt ins Haus verschafft hatten. In Bettlach stellte ein Mann eine fremde Person in seiner Wohnung fest. Diese konnte kurze Zeit später durch die Polizei angehalten werden.
Die drei Männer wurden für weitere Abklärungen vorläufig festgenommen.
Die Schweiz liegt heute Sonntag im Vorfeld einer markanten Kaltfront in einer föhnigen Südwestströmung.
Die Kaltfront zieht am Montag über uns hinweg und sorgt für teilweise kräftige Niederschläge und einen markanten Temperaturrückgang, in den Bergen erwartet uns eine ordentliche Portion Neuschnee.
Am Freitagnachmittag brannte in der Ausfahrt der Autobahn A5 in Zuchwil ein Lieferwagen. Verletzt wurde niemand.
Die Ursache dürfte auf einen technischen Defekt zurückzuführen sein.
Am Donnerstagabend geriet an einem Einfamilienhaus in Wolfwil ein Teil des Daches in Brand. Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstag, 22. Oktober 2020, gegen 20.15 Uhr, bemerkten die Bewohner eines Einfamilienhauses in Wolfwil einen Brand am Gebäude und riefen die Kantonale Alarmzentrale an.
In Subingen wurde am vergangenen Wochenende die 78-jährige Frau tot aufgefunden, welche seit dem 28. August 2020 in der Region vermisst wurde.
Es bestehen derzeit keine Hinweise auf eine Dritteinwirkung.
Auf der Autobahn A1 bei Oensingen ist in der Nacht auf Donnerstag ein Auto in das Heck eines Sattelschleppers geprallt und hat sich in der Folge überschlagen.
Der Autolenker wurde leicht verletzt.
Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen in Obergösgen wurde am Dienstagnachmittag ein Mann verletzt.
Die Polizei nahm den mutmasslichen Täter fest und hat entsprechende Ermittlungen aufgenommen.
Am frühen Montagmorgen versuchte eine unbekannte Täterschaft in Bellach einen Bankomaten zu sprengen.
Durch das sofortige Eintreffen der Polizei konnte das Vorhaben verhindert werden. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Eine derzeit unbekannte Täterschaft hat am Wochenende in der Fröschengasse in Härkingen einen Baustellencontainer beschädigt und diverse Objekte auf der Baustelle besprayt. Zur Ermittlung der Verursacher sucht die Polizei Zeugen.
Zwischen Freitagabend und Montagmorgen, 16.–19. Oktober 2020, verschaffte sich in Härkingen eine derzeit unbekannte Täterschaft auf der Grossbaustelle an der Fröschengasse, gegenüber dem Feuerwehrmagazin, Zutritt in einen Baustellencontainer.
In Obergösgen hat eine unbekannte Täterschaft in den vergangenen Wochen mehrere Objekte versprayt.
Für Hinweise, die zur Ermittlung der Täterschaft führen, hat die Gemeinde eine Belohnung von 500 Franken ausgesetzt.
Der Bundesrat hat an einer ausserordentlichen Sitzung am 18. Oktober 2020 mehrere, schweizweit gültige Massnahmen gegen den starken Anstieg der Infektionen mit dem Coronavirus ergriffen. Ab Montag, 19. Oktober, sind im öffentlichen Raum spontane Menschenansammlungen von mehr als 15 Personen verboten. In öffentlich zugänglichen Innenräumen muss eine Maske getragen werden. Eine Maskenpflicht gilt zudem in allen Bahnhöfen, Flughäfen und an Bus- und Tramhaltestellen. Er hat zudem Regeln für private Veranstaltungen mit mehr als 15 Personen aufgestellt. Ausserdem darf in Restaurants, Bars und Clubs nur im Sitzen konsumiert werden.
Nach Konsultation der Kantone hat der Bundesrat die "Covid-19-Verordnung besondere Lage" entsprechend angepasst. Darin ist neu auch die Empfehlung zum Homeoffice verankert.
Auf der Löchlistrasse in Däniken kam es am Freitagnachmittag zu einer Streifkollision. Der Lenker eines Lieferwagens verlor dadurch die Kontrolle über sein Fahrzeug und kippte auf die Seite.
Er zog sich dabei leichte Verletzungen zu und wurde für weitere Abklärungen in ein Spital gebracht. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
In einer Geschäftsliegenschaft in Solothurn ist am Montag eingebrochen worden. Nachdem eine Frau im Gebäude einen verdächtigen Mann feststellte und die Polizei informierte, sind umgehend mehrere Patrouillen vor Ort gegangen.
Es konnten zwei mutmassliche Täter festgenommen werden. Sie befinden sich in Haft.
Auf der Fulenbacherstrasse in Boningen verlor am Freitagmorgen ein Automobilist die Herrschaft über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem Baum.
Er zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Sein Auto musste abgeschleppt werden.
Beim Einbiegen in die Archstrasse erfasste am Donnerstagabend in Grenchen ein Autolenker einen Motorroller.
Die 17-jährige Lenkerin wurde dabei leicht verletzt und musste in ein Spital gebracht werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
In der Nacht auf Donnerstag hat die Kantonspolizei Solothurn in Zusammenarbeit mit dem Amt für Wirtschaft und Arbeit diverse Rotlicht-Etablissements in Olten und Wöschnau kontrolliert.
Mehrere Lokale mussten, wegen Missachtung von Covid-Massnahmen, vorübergehend geschlossen werden.
Die Polizei im Kanton Solothurn ist für die Sicherheit der Bevölkerung und die Abwehr von Gefahren zuständig.
Die Mitarbeitenden verhindern Straftaten oder klären Delikte auf. Dabei arbeitet die Kantonspolizei Solothurn bürgernah und vorausschauend und setzt auf viel Teamgeist. Grundlage für die Polizeiarbeit ist das Gesetz über die Kantonspolizei aus dem Jahr 1990.
Die Polizei in Solothurn definiert in einem eigenen Leitbild Visionen und Ziele. Demnach soll eine hohe Sicherheit für die Solothurner Bevölkerung zu jeder Zeit sichergestellt werden. Zudem steht eine professionelle Arbeit mit Entwicklungsmöglichkeiten für die Mitarbeitenden im Vordergrund. Jeder Mitarbeitende wird durch gezielte Aus- und Weiterbildungsmassnahmen individuell gefördert. Ein vertrauensvoller Umgang und ein gutes Betriebsklima sind dabei selbstverständlich.
Die Solothurner Polizei versteht sich als innovative, flexible und moderne Organisation, die eine hohe Akzeptanz bei der Bevölkerung geniesst. Zahlreiche Standorte im Kanton sorgen dafür, dass die Einwohnerinnen und Einwohner überall von der Arbeit der gut ausgebildeten und motivierten Belegschaft profitieren. Im Jahr 2014 entstanden verschiedene Kurzfilme, bei denen die Polizei Solothurn in vier Folgen Einblicke in die Polizeiarbeit gibt. So geht es um Einsätze bei häuslicher Gewalt, Verkehrsunfällen, Einbruchdiebstählen und den Einsatz für die lokale Sicherheit.
Für die strategische, operative und personelle Ausrichtung der Polizei Solothurn ist das Polizeikommando zuständig. Dem Polizeikommandanten stehen Stabsabteilungen zur Seite, die für die Organisation und die Personalentwicklung zuständig sind. Auch die Medienarbeit und die Rechtsgeschäfte obliegen dem Stab ebenso wie verwaltungspolizeiliche Aufgaben. Zudem hält der Stab den Kontakt zum Bundesnachrichtendienst. Insgesamt sind die Stabsabteilungen für rund 500 Mitarbeitende zuständig.
Der Dienst für Aus- und Weiterbildung DAW
Zuständig für die Ausbildung und die Weiterbildungsmassnahmen im Korps ist der DAW. Die Mitarbeitenden der Abteilung begleiten die Polizeianwärterinnen und -anwärter während der Ausbildung an der Polizeischule in Hitzkirch und planen die einzelnen Ausbildungsblöcke der angehenden Polizistinnen und Polizisten.
Geht es um die Weiterbildung, kümmert der DAW sich unter anderem um die Kurse, das Schiesswesen und das Einsatzmitteltraining. Dazu arbeitet die Abteilung eng mit anderen Korps zusammen.
Die Personal- und Organisationsentwicklung der Polizei im Kanton Solothurn
Der psychologische Dienst unterstützt Mitarbeitende bei Problemen am Arbeitsplatz. Kommt es zu Burnout, Konflikten oder andern Schwierigkeiten, leiten die Experten geeignete Massnahmen ein. Zu den Aufgaben gehört auch die Schulung der Korpsangehörigen zu polizeipsychologischen Themen. Auch bei notfallpsychologischen Einsätzen sind die Mitarbeitenden des Diensts vor Ort.
Die Abteilung Kommunikation und Medien
Eine zeitgerechte und transparente Information ist die Hauptaufgabe der Bediensteten im Mediendienst der Polizei Solothurn. Die Abteilung informiert die Bevölkerung zeitnah über wichtige Ereignisse, sucht nach Vermissten oder Zeugen. Auch PR- und Werbemassnahmen sowie Ausstellungen und Präventionskampagnen liegen in der Verantwortung dieses Bereichs. Unter anderem übernehmen die Mitarbeitenden Besucherführungen und planen Aktionen des jährlichen Ferienpasses im Kanton.
Der Nachrichtendienst der Polizei Solothurn
Der Nachrichtendienst, kurz ND, im Kanton Solothurn steht in engem Kontakt mit dem Bundessicherheitsdienst BSD. Bei den Aufgaben geht es vor allem um die frühzeitige Erkennung von Extremismus, die Bekämpfung von Terrorismus und die Aufklärung von verbotenem Handel mit Waffen oder radioaktiven Materialien.
Rechtsdienst und Waffenbüro der Polizei im Kanton Solothurn
Juristische Anliegen von Korpsangehörigen oder der Bevölkerung und den Medien bearbeiten die Bediensteten des Rechtsdiensts. Auch wenn es um die juristische Unterstützung von Polizeiangehörigen geht, ist die Abteilung zuständig. Die Erarbeitung von Gesetzesvorlagen und Regierungsratbeschlüssen gehört ebenfalls zu den Aufgaben dieses Bereichs.
Rund um das Thema Waffen geht es im Waffenbüro der Polizei Solothurn. Die Abteilung prüft Anträge auf einen Waffenerwerb und unterstützt das Korps bei Kontrollen, Tatbestandsaufnahmen und anderen Aufgaben.
Die Kriminalabteilung der Kantonspolizei Solothurn
Die Kriminalabteilung kümmert sich um die Bekämpfung der Kriminalität im Kanton Solothurn. Die Aufklärung von Straftaten und komplexe Ermittlungen gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Ziel ist eine hohe Aufklärungsquote bei Gewaltverbrechen. Die Kriminaltechnik unterstützt die Kriminalabteilung unter anderem mit der Sicherung von Spuren an Tatorten und der Auswertung von Beweismitteln. Mit der Ermittlungsunterstützung gibt es einen weiteren Bereich, der für die Kriminalabteilung verschiedene Aufgaben erledigt. Dazu zählen unter anderem die IT-Forensik, digitale Ermittlungen und die Analyse von Kriminaldaten. Auch das Erstellen von Lagebildern gehört zu den Tätigkeiten der Ermittlungsunterstützung.
Bei komplexen und zeitlich lang andauernden Verfahren übernimmt der Ermittlungsdienst, der ebenfalls zur Kriminalabteilung gehört. Tätig werden die Mitarbeitenden bei Tötungsdelikten, schweren Fällen von Betäubungsmittelhandel, Menschenhandel oder bei internationaler Rechtshilfe und Auslieferungen.
Die Fahndung setzt sich aus den Diensten Fahndung Ost und Fahndung West zusammen. Die Mitarbeitenden sind für Ermittlungsverfahren und die Beschaffung von Personen- und Sachbeweisen zuständig. Fälle wie Delikte gegen Leib und Leben, Vermögensdelikte und Vermisstenfälle fallen in den Verantwortungsbereich dieser Abteilung.
Auch die Jugendpolizei JUPO gehört zur Kriminalabteilung der Polizei Solothurn. Hier geht es um Delikte von Jugendlichen bis zu einem Alter von 18 Jahren sowie die Präventionsarbeit für diese Altersgruppe. Darum besuchen die Mitarbeitenden regelmässig Schulklassen und klären über Themen wie Cybermobbing auf. Bei der Prävention arbeitet die Polizei mit verschiedenen Beratungsstellen des Kantons zusammen. Zudem sind die Bediensteten bei Jugendtreffs und im öffentlichen Raum präsent und gehen gezielt auf die Jugendlichen zu. Vermisstenfälle bearbeitet die Jugendpolizei ebenfalls.
Der Dienst Observation ist der Kriminalabteilung zugeordnet. Die Mitarbeitenden beschaffen durch verdecktes Beobachten im öffentlichen Raum Beweise und Informationen, die für Ermittlungsverfahren von Belang sind.
Ermittlungen im Bereich der Wirtschaftskriminalität sind sehr zeitaufwändig. Der Dienst Wirtschaftsdelikte beschäftigt sich mit diesen Aufgaben, führt Finanzanalysen durch und klärt unter anderem Fälle von Vorschussbetrug oder ähnliche Delikte auf.
Die Sicherheitsabteilung der Polizei in Solothurn
Die Sicherheitsabteilung übernimmt die polizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Mitarbeitenden sind bei Gefahren und Notfällen sofort zur Stelle und sind auch für die verkehrspolizeiliche Spezialversorgung und die Verkehrsüberwachung. Auch präventive Aktionen und Präsens im Strassenverkehr zählen zu den Aufgaben. Durch die Präsenz im öffentlichen Raum verhindern die bediensteten Straftaten und stellen die Sicherheit der Bevölkerung sicher. Auch der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern gehört zur Arbeit der Sicherheitspolizei.
Teil der Sicherheitsabteilung ist die mobile Einsatzpolizei MEPO. Der Bereich setzt sich aus der mobilen Polizei, der Einsatzpolizei und der Einsatzplanung zusammen. Die mobile Polizei ist 24 Stunden täglich für die Notfallintervention im Kanton zuständig. Unter anderem leiten die Mitarbeitenden Sofortinterventionen bei bestimmten Ereignissen ein und übernehmen die Klärung des Sachverhalts bei polizeirelevanten Delikten. Die Einsatzpolizei ist an Brennpunkten vor Ort, um etwa die regionalen Polizeien bei Drogenrazzien oder Spezialeinsätzen zu unterstützen. Die Einsatzplanung verantwortet die Planung grösserer Einsätze und koordiniert Einsätze des Ordnungsdienstes und der Hundeführer.
Die Regionenpolizei im Kanton Solothurn
Das Kanton teilt sich in die fünf Regionen West, Mitte, Olten, Jura-Süd und Jura-Nord auf. Insgesamt gibt es 16 Polizeiposten, die von den jeweils zuständigen Regionenpolizeien betreut werden. An folgenden Orten gibt es Polizeiposten im Kanton Solothurn:
Grenchen
Biberist
Solothurn
Zuchwil
Derendingen
Breitenbach
Dornach
Mariastein
Egerkingen
Hägendorf
Balsthal
Oensingen
Olten
Olten-City
Trimbach
Dulliken
Schönenwerd
Zu den Aufgaben der Regionenpolizei und der Polizeiposten gehört insbesondere die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und der Verkehrssicherheit. Auch die Prävention und allgemeine Kontrollen sowie die Ermittlung der Täterschaft bei Vergehen und Verbrechen übernehmen die Polizeiposten. Ebenso klären die Korpsangehörigen Ereignissen wie Verkehrs- und Arbeitsunfälle auf und stehen als Ansprechpersonen für Menschen, die in Not geraten sind, zur Verfügung.
Die Regionenpolizei und die Polizeiposten in Solothurn sind auf den Strassen des Kantons präsent und erhöhen sie die objektiver Sicherheit und das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung. Darum gibt es immer wieder proaktive Massnahmen und eine aktive Polizeiarbeit. Wichtig sind der Polizei Solothurn n kleinere und niederschwellige Begebenheiten im öffentlichen Raum sowie ein regelmässiger Austausch mit der Bevölkerung. Durch gezielte Präsens soll die lokale Sicherheit gesteigert werden.
Die Verkehrstechnik ist Teil der Sicherheitsabteilung und für die Aufnahme und Bearbeitung von Verkehrsunfällen, Verkehrskontrollen und andere Massnahmen rund um die Verkehrslenkung zuständig.
Das kantonale Bedrohungsmanagement gehört zur Sicherheitsabteilung der Polizei Solothurn. Als erstes Kanton führte Solothurn im Jahr 2013 ein. Schwere Gewalttaten sollen durch das ämter- und institutionsübergreifend arbeitende Bedrohungsmanagement verhindert werden. Zudem soll der Bereich Gefährdungen durch einzelne Täter oder Personengruppen möglichst frühzeitig erkennen und mit geeigneten Massnahmen eingreifen. An das kantonale Bedrohungsmanagement angegliedert ist die Fachstelle Brückenbauer und Radikalisierung, die im Jahr 2019 ins Leben gerufen wurde. Nach Angaben der Polizei Solothurn besteht im Kanton ein grosser Bedarf am interkulturellen Austausch der im Kanton lebenden unterschiedlichen Ethnien. Die Polizei will daher mit der Fachstelle die Integration fördern und als kompetenter Ansprechpartner dienen.
Sondergruppen der Polizei Solothurn
Innerhalb der Kantonspolizei Solothurn gibt es verschiedene Sondergruppen, wie Hundeführer, Führungsgehilfen oder die Sondergruppe Schifffahrt, die verschiedenen spezifischen Aufgaben im Kanton übernehmen. Die Sondereinheit Falk ist dabei für die Durchsetzung von Zwangsmassnahmen, bei der normale Polizeieinsätze nicht ausreichend sind, zuständig. Wichtig für die Mitarbeit in dieser Einheit sind eine sehr gute körperliche Fitness und eine hohe Belastbarkeit. Die Bediensteten dieser Gruppe werden regelmässig weitergebildet.
Wissenswertes zum Kanton Solothurn
Der Kanton Solothurn hat rund 275’000 Einwohnerinnen und Einwohner. Grösster Ort des Kantons ist Olten mit mehr als 18’000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Im Hauptort Solothurn leben knapp 17’000 Menschen. Weitere grössere Gemeinden in Solothurn sind Grenchen, Zuchwil und Biberist. Der Kanton liegt zwischen den Kantonen Bern, Basel-Landschaft, Aargau und Jura und ist extrem verzweigt. Mit einer Dichte von 348 Einwohnerinnen und Einwohnern pro Quadratkilometer liegt Solothurn etwas über dem Schweizer Durchschnitt.