Zeugenaufrufe

Möhlin AG: Unter Alkoholeinfluss Selbstunfall verursacht - Zeugenaufruf

Im frühen Nachmittagsverkehr verursachte eine Automobilistin aus noch unbekannten Gründen einen Selbstunfall. Eine Person wurde dabei mittelschwer verletzt. Die Lenkerin musste ihren Führerausweis abgeben. Der Unfall ereignete sich am Dienstag, 22. September 2020, kurz nach 14.30 Uhr, in Möhlin.

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Polizei fahndet mit Foto nach Taschendieb

Hochfeld. Mit einer Öffentlichkeitsfahndung wendet sich die Polizei Duisburg an die Bevölkerung: Das Kriminalkommissariat 36 sucht einen Mann, der bereits am 19. Juli 2019 gegen 19 Uhr eine Handtasche aus einem offen stehenden Fenster eines geparkten Autos auf der Wanheimer Straße gestohlen hatte. Das Fahrzeug stand in Höhe der Liebfrauenstraße.

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Straßenraub - drei Täter werden gesucht

Hamburg-Eilbek. Die Polizei fahndet mit Fotos aus Überwachungskameras nach drei bislang unbekannten Tätern, die Mitte Februar in Eilbek gemeinsam einen jungen Mann beraubt haben sollen (Tatzeit: 15.02.2020, 01:55 Uhr; Tatort: Hamburg-Eilbek, Landwehr/Gehweg vor dem S-Bahnhof). Nach den bisherigen Erkenntnissen war der damals 20-jährige, alkoholisierte Geschädigte in einer S-Bahn der Linie S 1 zwischen den Haltestellen Reeperbahn und Landwehr von einer Frau und einem Mann, augenscheinlich ein Pärchen, auf seine hochwertige Armbanduhr der Marke Omega (Modell Seamaster 700) angesprochen worden.

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Lignières NE: Auto kollidiert mit Pferd - Zeugenaufruf

Am Sonntag, dem 20. September, um ca. 17.25 Uhr, fuhr am Steuer eines grauen Jeep Grand Cherokee ein 76-jähriger Einwohner von Ins auf der Strasse von Lignières nach Landeron. Bevor er die Abfahrt kurz vor dem Waldrand begann, wich er sich auf Höhe eines Reiters, der sich auf dem Grasstreifen rechts der Strasse bewegte, nach links aus.

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Zug überfährt Hemmschuh – Hinweise zu unbekannten Tätern erbeten

Kirchhain (Landkreis Marburg-Biedenkopf/Hessen). Bislang unbekannte Täter haben auf der Bahnstrecke Marburg - Kassel, in Höhe der Kleinstadt Kirchhain, einen sogenannten Hemmschuh auf die Schiene gelegt. Eine Regionalbahn erfasste das Hindernis am Samstag (19.09.) gegen 18:30 Uhr und stoppte den Zug kurzzeitig. Schäden entstanden keine.

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Karsten H. aus Burscheid bereits seit 7 Wochen vermisst

Burscheid. Bereits am 06.08. hat die Polizei RheinBerg um Mithilfe bei der Suche nach dem 57-jährigen Karsten H. aus Burscheid gebeten. Er verließ am frühen Morgen des 04.08. und somit vor nunmehr 7 Wochen das Haus und seine Familie in der Königsberger Straße in Burscheid und wurde letztmalig gegen 8 Uhr in Leichlingen an einer Tankstelle gesehen. An seiner Arbeitsstelle in Solingen kam er an diesem Tag nicht wie geplant an.

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Mitteldeutsche Regiobahn beschossen – Zeugen gesucht

Chemnitz/Zwickau. Beamte des Bundespolizeireviers am Chemnitzer Hauptbahnhof erhielten am 20.09.2020 gegen 00:30 Uhr die Information, dass die Regionalbahn auf der Fahrt von Chemnitz nach Zwickau im Zeitraum zwischen 22:25 und 23:25 Uhr durch unbekannte Täter beschossen und dadurch eine Seitenscheibe beschädigt wurde. Die Beschädigung wurde erst bei der Ankunft im Zwickauer Hauptbahnhof durch den Triebfahrzeugführer bemerkt.

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Werthenstein LU: Nach Kollision mit Leitplanke weitergefahren – Zeugenaufruf

Am frühen Montagmorgen prallte ein unbekanntes Fahrzeug am Schwanderholzstutz gegen eine Leitplanke. Der unbekannte Fahrzeuglenker fuhr anschliessend weiter, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Dabei wurde die Fahrbahn stark mit auslaufenden Flüssigkeiten verschmutzt. Die Polizei sucht den unbekannten Fahrzeuglenker oder Zeugen des Unfalles.

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Osco TI: Mann bei Autounfall im unwegsamen Gelände gestorben

Die Kantonspolizei berichtet, dass heute kurz nach 10.30 Uhr die Anwesenheit eines umgestürzten Autos in einem unwegsamen Gebiet auf dem Gebiet von Osco, etwa 400 Meter von der darüberliegenden Strasse entfernt, der Gemeinsamen Alarmzentrale (CECAL) gemeldet wurde. An Ort und Stelle griffen Beamte der Kantonspolizei und REGA-Retter ein, die den Tod des Fahrers wegen schwerer Verletzungen nur beobachten konnten.

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Cugy FR: Einbrecher (15, 17, 18) fliehen in Rasermanier und werden verhaftet

Heute kurz nach Mittag haben Einbrecher in Morens in einem Fahrzeug die Flucht ergriffen. Während der Flucht hat der Lenker des flüchtigen Fahrzeugs mehrere schwere Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz begangen. Drei Personen konnten schliesslich durch Patrouillen der Kantonspolizeien Freiburg und Waadt in Cugy angehalten werden.

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Basel BS: Mann (43) von Unbekannten angegriffen und mittelschwer verletzt

Am 19.09.2020, ca. 14.00 Uhr, wurde an der Dornacherstrasse in der Cafe Cocktail Lounge Promenade ein 43-jähriger Mann angegriffen und verletzt. Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass sich der 43- Jährige im Lokal aufhielt und sich mit Unbekannten unterhielt.

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Porrentruy JU: Teenager verursachen Waldbrand und flüchten - Zeugenaufruf

Am Freitag, dem 18. September 2020, um 1930 Uhr, sind in Porrentruy, an einem Ort namens Cras Mouche, 100 Qm Wald an einem Steilhang abgebrannt. Das Feuer wurde durch Fahrlässigkeit von zwei Teenagern verursacht, die vor Ort gesehen wurden. Sie sind vom Tatort geflohen und wurden noch nicht verhaftet.

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19-Jähriger beraubt – Fahndung nach unbekanntem Täter

Bonn. Das Kriminalkommissariat 32 der Bonner Polizei bittet um Hinweise zu einem unbekannten Jugendlichen, der gemeinsam mit einem bereits identifizierten zweiten Tatverdächtigen einen 19-Jährigen am 26.05.2020 in Bad Godesberg beraubt haben soll. Die Tatverdächtigen und ihr späteres Opfer fuhren am Tattag gegen 14:00 Uhr zunächst in der Buslinie 613 von Mehlem in Richtung der Bad Godesberger Innenstadt und stiegen gemeinsam an der Haltestelle Otto-Kühne-Schule aus.

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Versuchter Raub auf Bahnsteig – Zeugen gesucht

Köln. Mit Bildern aus einer Überwachungskamera fahndet die Polizei Köln nach drei Räubern, die am 4. Juli (Samstag) versucht haben sollen, einen 23-Jährigen auf Gleis 10 im Kölner Hauptbahnhof zu überfallen. Gegen 23 Uhr sollen die Tatverdächtigen den Bergisch Gladbacher in einem Gespräch nach einer Zigarette gefragt haben.

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Brutaler Angriff auf Jugendlichen (16) – Fahndungsaufruf

Köln. Mit Fotos aus einer Handykamera fahndet die Polizei Köln nach einem Jugendlichen, der am 20. Mai einen 16 Jahre alten Kölner im Stadtteil Müngersdorf brutal mit einem Stein verletzt haben soll. Hinweise zu dem unbekannten Mann und/oder zu seinem Aufenthaltsort nimmt das Kriminalkommissariat 53 der Polizei Köln (Telefon 0221 229-0 oder E-Mail poststelle.koeln@polizei.nrw.de) entgegen.

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Versuchter Mord an Ehefrau: Gefahndet wird nach Taqi Khan (52, Pakistaner)

Langen. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt und die Kriminalpolizei wenden sich mit der Veröffentlichung von zwei Bildern an die Bevölkerung und bitten um Mithilfe. Gefahndet wird nach dem 51 Jahre alten Taqi Khan. Dieser soll am Freitag, den 11. September 2020, in einem Mehrfamilienhaus in der Dieburger Straße versucht haben, seine von ihm getrenntlebende Ehefrau zu töten. Gegen 8.45 Uhr war die Frau, nachdem sie ihre Kinder zur Schule und in den Kindergarten gebracht hatte, in ihre Wohnung zurückkehrt.

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Werthenstein LU: Vier Personen bei Kollision zwischen zwei Autos verletzt

Am Donnerstag ereignete sich in auf der Kantonsstrasse in Werthenstein eine Kollision zwischen zwei Personenwagen. Vier Personen verletzten sich dabei und mussten mit drei Rettungswagen und einem Rettungshelikopter ins Spital gebracht werden. Die Strasse war für rund 2 ¼ Stunden gesperrt. Der Unfallhergang ist unklar. Die Polizei sucht Zeugen.

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Lugano TI: Weitere Verbrechen der Räuber vom 28. August aufgedeckt

In Bezug auf den Raubüberfall, der sich am Abend des 28. August in der Via Bossi in Lugano ereignete (Polizei.news berichtete hier und hier), geben die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei bekannt, dass im Rahmen der Ermittlungen gegen die inhaftierten Personen ein zweiter Vorfall ans Licht gekommen ist. In den Stunden vor den Verhaftungen waren zwei Minderjährige ins Visier genommen worden, die im Gebiet des Distrikts Maghetti zur Übergabe von Bargeld gezwungen wurden.

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Empfehlungen

Wappen des Kantons Schaffhausen



Die Polizei im Kanton Schaffhausen

Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung. Neben der Überwachung der öffentlichen Ordnung übernimmt der Korps verschiedene Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger.

Unter dem Motto „schnell, freundlich, kompetent“ sind die Mitarbeitenden für die Sicherheit, Ruhe und Ordnung des Kantons zuständig. Die Polizistinnen und Polizisten setzen geltendes Recht durch und leisten dort Hilfe, wo sie benötigt wird.

Der Kommandant ist für die Führung des Korps zuständig. Ihm sind verschiedene Stabsabteilungen unterstellt, die für einen reibungslosen Ablauf der Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen sorgen. Aufgeteilt ist der Stab in folgende Bereiche: Kommunikation, Personelles und Recht.


Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung.

Die Stabsabteilungen der Polizei im Kanton Schaffhausen

Der Bereich Kommunikation ist für die Medienarbeit der Schaffhauser Polizei zuständig. Die Mitarbeitenden informieren die Bevölkerung über polizeiliche Ereignisse und die Vorfälle im Kanton. Auch andere Aufgaben wie Präventionsarbeit oder Aktionen für Kinder gehören zu den Tätigkeiten dieser Abteilung.

Geht es um rechtliche Fragen, übernimmt der Rechtsdienst der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Bediensteten kümmern sich um sämtliche Rechtsfragen, die die öffentliche Sicherheit betreffen. Zudem ist die Abteilung für die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Rechtsetzungsprojekten zuständig. Der Rechtsdienst unterstützt die Regierung in allen Rechtsfragen rund um die Polizeigesetzgebung.

Der Bereich Personelles übernimmt sämtliche Aufgaben rund um das Personal der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Personalentwicklung und die Personalplanung gehören ebenso wie die Mitarbeiterbeurteilung und die Stellenausschreibung zu den Aufgaben der Mitarbeitenden. Die Bediensteten dieser Abteilung unterstützen Führungskräfte in allen Personalfragen.

Die Regionalpolizei in Kanton Schaffhausen

Direkt vor Ort arbeiten die Bediensteten der Regionalpolizei. Insgesamt sind etwa 55 uniformierte Korpsangehörige unterwegs, die für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig sind. Die Mitarbeitenden sind unverzüglich zur Stelle, wenn schnelles Handeln erforderlich ist. Es gibt Polizeistationen in Schaffhausen, Neuhausen am Rheinfall, Neunkirch, Thayingen und Stein am Rhein. Geht es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein ähnliches Ereignis, das sofortiges Eingreifen erfordert, sind die Regionalpolizeien zur Stelle. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die erste Aufnahme des Tatbestandes und die Betreuung der Beteiligten.

Die Sicherheitspolizei im Kanton Schaffhausen

Die Sicherheitspolizei kümmert sich um Fach- und Einsatzfragen und die Aus- und Weiterbildung der Bediensteten. Die Abteilung übernimmt Einsätze bei ausserordentlichen Lagen und Grossereignissen. Die Sicherheitspolizei teilt sich dazu in verschiedene Fachbereiche auf, die sich nach den Tätigkeiten unterscheiden:

  • Aus- und Weiterbildung
  • Zentrale Dienste
  • Einsatz und Planung
  • Instruktion

Die Aus- und Weiterbildung kümmert sich um den Kontakt zur Ostschweizer Polizeischule und die Betreuung der dortigen Polizeischüler. Auch die Weiterbildung des Korps obliegt diesem Fachbereich, ebenso wie die Entwicklung von Ausbildungskonzepten. Auch bei Abkommandierungen in andere Bereiche ist dieser Bereich involviert.

Die Zentralen Diensten übernehmen, wenn es um Waffen, Sprengstoff oder private Sicherheitsdienste geht. Auf bei Arrestanttransporten ist der Bereich zuständig.

Die Gruppe Einsatz & Planung übernimmt die operative Leitung bei Einsätzen und ist für das Lagezentrum zuständig. Von hier aus werden Schwerpunktpatrouillen und Spezialeinsätze geplant.

Die Instruktion kümmert sich unter anderem um das Training der Bediensteten und sorgt beispielsweise für regelmässiges Schiesstraining oder Selbstverteidigung.

Zusätzlich zu den genannten Bereichen gibt es eine Interventionseinheit, die bei besonderen Gefährdungslagen übernimmt. Die Mitarbeitenden sind speziell ausgebildet und übernehmen besondere Aufgaben innerhalb des Korps.


Bei der Verkehrspolizei in Schaffhausen sind rund 50 Mitarbeitende tätig.

Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Schaffhausen

Bei der Verkehrspolizei in Schaffhausen sind rund 50 Mitarbeitende tätig. Die Korpsangehörigen sind für die Sicherheit auf den Strassen und Gewässern des Kantons zuständig.

Zwei Einsatzgruppen übernehmen die verkehrspolizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Kontrolle des Strassenverkehrs und die Planung besonderer Einsätze gehören zu den Aufgaben der Verkehrspolizei.

Die Spezialdienste innerhalb der Verkehrspolizei sind für den Schwerverkehr in der Schweiz verantwortlich. Unter anderem führen die Mitarbeitenden mobile Kontrollen durch und betreiben das Schwerverkehrskontrollzentrum beim Schaffhauser Güterbahnhof.

Die Mitarbeitenden setzen sich zudem für die Verkehrsinstruktion ein und schulen Kindergartenkinder und Schulkinder in puncto Verkehrssicherheit. Dabei gibt es neben dem theoretischen Unterricht zwei Verkehrsgärten in Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall, auf denen die Kinder praktische Erfahrungen unter Anleitung erwerben. Dazu kommen weitere praktische Übungen in den Gemeinden.

Geht es um Ordnungsbussen übernehmen die Bediensteten der Verkehrspolizei ebenfalls. Sie sind für die automatischen Verkehrsüberwachungsanlagen des Kantons zuständige und bearbeiten die Regelverstösse.

Die Wasserpolizei ist ebenfalls Teil der Verkehrspolizei. Die Korpsangehörigen übernehmen die Rettung und Bergung von Personen und Gegenständen auf den Gewässern des Kantons. Auch für die Durchsetzung wasserpolizeilicher Vorschriften sind die Bediensteten zuständig. In dem Bereich arbeiten Polizisten mit einer speziellen Ausbildung sowie Taucher und Bootsführer, die bei Bedarf angefordert werden. Die Schaffhauser Wasserpolizei verfügt über zwei professionell ausgestattete Einsatzboote.

Die Kriminalpolizei der Polizei Schaffhausen

Die Ermittlungen bei strafbaren Handlungen übernimmt die Kriminalpolizei. Die Bediensteten sind immer dann zuständig, wenn es sich um grosse und komplexe Fälle handelt. Zusätzlich unterstützt die Kriminalpolizei bei Bedarf auch andere Abteilungen.

Die Kriminalpolizei teilt sich in verschiedene Kommissariate auf:

  • Innenfahndung
  • Fahndung
  • Gewaltdelikte
  • Betäubungsmitteldelikte
  • Vermögensdelikte
  • Kriminaltechnik

Die Innenfahndung übernimmt die Fahndung und Suche nach vermissten und verdächtigen Personen. Zur Fahndung ausgeschriebenen Personen sucht das Kommissariat Fahndung. Zu den weiteren Aufgaben gehört auch die Überwachung verdächtiger Personen, Fahrzeugen oder Liegenschaften.

Das Kommissariat Gewaltdelikte ist bei Tötungsdelikten, Körperverletzungen oder anderen grösseren Vorfällen zuständig und übernimmt die Ermittlungen. Beim Kampf gegen illegalen Drogenhandel oder Heroinschmuggel wird das Kommissariat Betäubungsmitteldelikte tätig. Die Bediensteten sind auch im Kampf gegen neuartige Designerdrogen tätig.

Serienmässigen Einbruch, Betrugsfälle oder ähnliche Vorfälle bearbeitet das Kommissariat Vermögensdelikte. Auch bei Urkundenfälschung oder Betrugsfällen im Internetzahlungsverkehr schalten die Bediensteten sich ein.

Die Kriminaltechnik ist für die Spurensicherung und die Auswertung von Spuren zuständig. Erkennungsdienstliche Behandlungen wie das Nehmen von Fingerabdrücken ist ebenfalls Bestandteil der Arbeit dieses Kommissariats.

Nach Angaben der Polizei in Schaffhausen arbeiten die Korpsangehörigen der Kriminalpolizei vorwiegend in zivil. Wichtig für die Arbeit in diesem Bereich ist vor allem Durchsetzungsvermögen, das vor allem im Umgang mit gewaltbereiten Tätern gefragt ist. Bei traumatisierten Opfern sollten die Bediensteten sehr viel Fingerspitzengefühl beweisen.

Die Kommandodienste der Polizei Schaffhausen

Die Kommandodienste sorgen im Hintergrund dafür, dass die Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen reibungslos funktioniert. Unter anderem übernimmt dieser Bereich den Betrieb der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale, die rund um die Uhr arbeitet. Auch die Verkehrsüberwachung und die Verkehrslenkung auf der Nationalstrasse A4 obliegt den Kommandodiensten. Die Technik und die Informatik der Polizei in Schaffhausen liegt in den Händen dieser Abteilung, auch das Sicherheitsfunknetz POLYCOM betreuen die Bediensteten. Als zentrale Administration erstellen die Kommandodienste Sach- und Fahrzeugfahndungen. Die Mitarbeitenden sind zudem für die Beschaffung, den Betrieb und den Unterhalt der Polizeifahrzeuge zuständig. Zudem obliegt die Uniformierung den Kommandodiensten ebenso wie die Beschaffung von Material und Ausrüstung. Auch das Fundbüro und einen Auskunfts- und Informationsschalter betreibt diese Abteilung. Das Rechnungsbüro der Kommandodienste ist für die Finanzen der Schaffhauser Polizei zuständig.


Zur Unterstützung der Interventionseinheit gibt es die Diensthundeführer, die beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder zum Aufspüren von Drogen gemeinsam mit ihren Hunden eingesetzt werden.

Die Sondergruppen der Polizei Schaffhausen

Bei der Schaffhauser Polizei gibt es verschiedene Sondergruppen, die besondere Aufgaben innerhalb des Korps übernehmen. Geht es um die Verhaftung gewalttätiger oder bewaffneter Personen, schaltet sich die Interventionseinheit ein. Die Bediensteten setzen den polizeilichen Auftrag auch unter hohen Anforderungen durch.

Zur Unterstützung der Interventionseinheit gibt es die Diensthundeführer, die beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder zum Aufspüren von Drogen gemeinsam mit ihren Hunden eingesetzt werden.

Auch die Wasserpolizei ist eine Sondergruppe der Schaffhauser Polizei, die sich um alle wasserpolizeilichen Belange im Kanton kümmert.

Die Ausbildung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen

Die Ausbildung erfolgt an der Polizeischule Ostschweiz. Insgesamt dauert die Grundausbildung zwei Jahre. Zunächst absolvieren die Polizeischüler die einjährige Polizeischule, danach erfolgt dann ein Praxisjahr mit einer Tätigkeit als Polizist oder Polizistin.

Vor einer Bewerbung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen ist ein Eignungstest notwendig. Der Test besteht aus einem sportlichen und einem theoretischen Teil. Wer den Test erfolgreich meistert, erhält ein Zertifikat, das eine Bewerbung bei der Polizei in Schaffhausen ermöglicht. Diese Bestätigung ist für zwei Jahre gültig. Bei Nichtbestehen des Eignungstests kann innerhalb eines Jahres ein weiterer Versuch unternommen werden. Danach ist nach einem nochmaligen Scheitern erst nach Ablauf von drei Jahren ein weiterer Eignungstest möglich.

Die Behörde wählt anhand der Bewerbungsunterlagen mögliche Anwärter aus und lädt zu einem Gruppen-Assessment ein. Anhand dieser Ergebnisse werden die geeigneten Bewerber ausgewählt. Die genauen Bedingungen für die Einstellung regelt die Polizei des Kantons im Personalgesetz und in der Personalverordnung.



Wissenswertes zum Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen hat rund 82’000 Einwohner. Die meisten Menschen leben im Hauptort Schaffhausen. Weitere grössere Orte sind Neuhausen am Rheinfall, Thayngen und Stein am Rhein. Wirtschaftlich ist Schaffhausen eng mit dem Nachbarkanton Zürich verbunden, zahlreiche bekannte Unternehmen haben sich in der Region angesiedelt. Mit dem Rheinfall bietet Schaffhausen eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Schweiz. Zudem ist der Kanton das grösste Rebbaubegiet in der Deutschschweiz. Zahlreiche Weine entstehen in der Region.