Die Verbreitung von Wohnmobilen in der Schweiz hat in den letzten Jahren stark zugenommen.
Dazu kommen zahlreiche Touristen aus dem Ausland, die mit ihren Fahrzeugen auf der Durchreise sind oder in der Schweiz Camping-Ferien machen. Diese Entwicklung macht sich auch auf den Raststätten bemerkbar, die von immer mehr Wohnmobilen und Wohnwagen-Gespannen angesteuert werden. Doch was für eine Infrastruktur und welche Ausstattung finden Camper auf den 58 Schweizer Raststätten vor?
Am Samstagnachmittag ist es oberhalb von Ilanz zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorradfahrer und einem Autolenker gekommen.
Der Töfffahrer hat sich dabei verletzt.
Die Unwetter der vergangenen zwei Wochenende haben zu Sperrungen im Nationalstrassennetz geführt.
Die A13 zwischen Lostallo und Mesocco, die seit dem 21. Juni gesperrt ist, kann morgen, 5. Juli 2024, um 05.00 Uhr wieder dem Verkehr übergeben werden. Der Simplonpass, der seit letztem Samstag aufgrund von Murgängen gesperrt ist, wird morgen um 18.00 Uhr wieder geöffnet.
Einige Fahrassistenzsysteme wie etwa der Spurhalteassistent sind bei vielen Neuwagen bereits vorhanden.
Per 7. Juli 2024 wird diese nächste Stufe sicherheitsrelevanter Vorschriften für alle neu in Verkehr gesetzten Personenwagen zur Pflicht. Der Touring Club Schweiz nennt die wichtigsten obligatorischen Einrichtungen, von denen manche für Autofahrerinnen und -fahrer zum Teil unsichtbar und verborgen funktionieren. Die Systeme dienen der Verkehrssicherheit, die Verantwortung bleibt jedoch bei Fahrerinnen und Fahrern.
Zwei Wochen nach den verheerenden Unwettern im Misox ist die Nationalstrasse A13 ab morgen Freitag, 5. Juli 2024, 5 Uhr wieder einspurig für den Verkehr freigegeben.
Die Kantonsstrasse H13 sowie die San-Bernardino-Passstrasse sind für den Nord-Süd-Verkehr bis Lostallo ebenfalls geöffnet.
In Chur ist es auf dem Parkplatzareal eines Geschäftshauses beim Kreisel Ring- / Rheinfelsstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Die Fahrt endet in zwei parkierten Fahrzeugen. Verletzt wurde niemand.
In Chur ist es im Kreisel Ring-/Wiesentalstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einer Fahrradfahrerin gekommen.
Die Fahrradfahrerin wurde dabei verletzt.
Mit gefälschten E-Mails im Namen von Domain-Registraren versuchen Cyberkriminelle, Inhaber einer Domain zur Preisgabe ihrer Kreditkartendaten zu verleiten.
Die Betrugsmasche
Aufgrund der Unwetter der vergangenen Wochenenden musste nach der A13 im Misox am Samstagnachmittag auch der Simplonpass zwischen der Passhöhe und Simplon-Dorf gesperrt werden.
Auch die A9 im Kanton Wallis war von Hochwasser betroffen und ist punktuell noch gesperrt. Die Sperrungen der A13 und des Simplon-Passes haben auch Einfluss auf die A2 am Gotthard. Das ASTRA hat heute zusätzliche Massnahmen beschlossen, um den Verkehr so verlässlich wie möglich abzuwickeln.
Am Montag ist im Val Trupchun auf Gemeindegebiet von S-chanf ein Kleinkind als vermisst gemeldet worden.
Es konnte bei einer gross angelegten Suchaktion wohlbehalten aufgefunden werden.
Das Amt für Justizvollzug macht sich fit für die kommenden Jahre.
Nach zahlreichen Neuerungen, einem grossen Zuwachs an Mitarbeitenden und der anstehenden Pension von Schlüsselpersonen sollen die Strukturen, Prozesse im Amt sowie die Mitwirkungsmöglichkeiten der Mitarbeitenden überprüft und wo nötig angepasst werden. Zusammen mit dem Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit geht das Amt diesen Schritt mit externer Unterstützung an.
Die Belagssanierung im Bereich des Anschluss Chur Süd auf der Hauptachse der A13 sowie die Instandsetzung der Unterführung Sommerau sind in vollem Gange.
Demnächst werden die nächsten Umstellungen der Verkehrsführung ausgeführt.
Vom Freitag, 5. Juli bis Sonntag, 7. Juli 2024 findet der Engadin Radmarathon mit Start und Ziel in Zernez statt.
Wegen dieser Radsportveranstaltung muss mit Verkehrsbehinderungen und Wartezeiten gerechnet werden.
Bei einem Kreuzungsmanöver auf einem Feldweg oberhalb Conters i.P. stürzte ein Personenwagen eine steile Böschung hinunter.
Zwei Personen wurden dabei verletzt.
Um Sonntag-Mitternacht ist ein Personenwagenlenker auf der Fahrt von Laax nach Ilanz am Steuer eingeschlafen und verunfallt.
Es entstand hoher Sachschaden.
Über das vergangene Wochenende (28. – 30.06.2024) ist die Stadtpolizei Chur zu zahlreichen Einsätzen ausgerückt. Bei fünf Verkehrsunfällen verletzten sich zwei Lenker.
Bei Verkehrskontrollen wurden acht Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz festgestellt. Bei zwei Fahrzeuglenker wurde der Führerausweis direkt abgenommen.
Am Samstagnachmittag hat sich auf Gemeindegebiet von Ilanz ein Selbstunfall eines Zweiradfahrers zugetragen.
Der Lenker wurde dabei mittelschwer verletzt.
Am Freitagnachmittag ist am Silvrettahorn ein Alpinist beim Traversieren einer Schneeflanke abgestürzt.
Dieser zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Die Bauarbeiten zur Wiederherstellung der A13 zwischen Lostallo und Mesocco kommen sehr gut voran. Aufgrund des Baufortschritts strebt das ASTRA die Eröffnung der Baupiste am 5. Juli 2024, 12.00 Uhr, an.
Zudem konkretisiert das ASTRA bis am Montag die Lösungen für die verlässliche Abwicklung des Schwerverkehrs auf der A2 am Gotthard.
In Folge der Unwetterschäden in der Mesolcina vom vergangenen Wochenende sind die Autobahn A13 zwischen San Bernardino und Lostallo sowie die Kantonsstrasse zwischen San Bernardino und Grono bis auf weiteres für den Transitverkehr gesperrt.
Aufgrund des Ferienbeginns ist auf den Alternativrouten mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Sommerzeit ist Ferienzeit, sowohl in der Schweiz als auch in den Nachbarländern, und damit auch Zeit für unzählige Staus.
In den nächsten zwei Monaten wird das Verkehrsaufkommen wieder sehr hoch sein, was auch auf Schweizer Strassen zu langen Staus führen kann.
Auf der Pulvermühlestrasse in Chur ist es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad gekommen.
Der Motorradlenker verletzte sich dabei.
Die Bauarbeiten an der zerstörten A13 schreiten weiter voran. Neben den Arbeiten an der Moesa sowie den Schüttungsarbeiten für die Strasse werden erste Geotextilien und Gitter für die Ufersicherung ausgelegt.
Auf der Simplon-Route werden Bauarbeiten notwendig, um wegen der Murgänge die Galerie Engi zu verstärken. Eine erste Auswertung und Prognosen zeigen, dass die Sperrung der A13 insbesondere auf der A2 zu Mehrverkehr führen wird.
Am Donnerstag ist in Grono im Fluss Moesa eine tote Frau aufgefunden worden.
Es wird abgeklärt, ob es sich um eine der vermissten Personen (Polizei.news berichtete) handelt.
Die Instandsetzungsarbeiten in der Weströhre des Gotthard-Basistunnels sind auf Kurs. Als Nächstes folgen der Test- und Probebetrieb.
Gemäss aktueller Planung kann der Bahnbetrieb durch den längsten Eisenbahntunnel der Welt am 2. September 2024 wieder vollständig aufgenommen werden. Damit gelangen die Reisenden wieder in weniger als zwei Stunden von Zürich nach Lugano – und dies erstmals im Halbstundentakt.
Die Bestände des Schalenwilds konnten in den letzten Jahren weiter reduziert werden.
Verantwortlich dafür waren der hohe Jagddruck und der Einfluss der Grossraubtiere. Damit leistet die Jagd einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der in der Strategie „Lebensraum Wald-Wild 2021“ definierten Ziele.
Die Bauarbeiten an der zerstörten A13 schreiten planmässig voran. Gemäss aktueller Einschätzung wird am 10. Juli 2024 eine Baupiste mit mindestens einer Fahrspur pro Richtung zur Verfügung stehen.
Weiter plant das ASTRA Massnahmen, um den Verkehr auf den Alternativrouten möglichst flüssig zu halten.
Am Sonntag, 30. Juni 2024 findet der 31. Dreiländergiro statt. Im Münstertal und im Unterengadin ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen und der Umbrailpass wird am Vormittag für jeglichen Verkehr gesperrt.
Ausgangs- und Endpunkt dieser Radsportveranstaltung liegen in Nauders (A), wo um 06.30 Uhr der Start in Richtung Stilfserjoch (I) erfolgt.
Seit Montag, 24. Juni 2024, laufen die Bauarbeiten an der zerstörten A13 im Misox. Ziel ist, dass im Juli eine Baupiste mit mindestens einer Fahrspur pro Richtung zur Verfügung steht. Die grossen Gesteinsmassen sowie ein Stromkabel zur regionalen Versorgung sind dabei eine Herausforderung.
Weiter setzt das ASTRA unterschiedliche Massnahmen um, damit der Verkehr auf den Alternativrouten möglichst flüssig gehalten werden kann.
Die Cyberkriminellen versenden gefälschte E-Mails im Namen der SWICA-Krankenkasse und behaupten, dass treue Kunden einen Anspruch auf eine Rückerstattung haben.
Neben dem Login zum persönlichen Krankenkassen-Portal haben es die Betrüger insbesondere auf die Kreditkartendaten abgesehen.
Seit der Gründung im Jahr 1896 gehören touristische Informationen zur DNA des Touring Club Schweiz.
Die Websites und Reiseführer des TCS werden jährlich mehrere Millionen Mal aufgerufen und erreichten während der Corona-Pandemie sogar Rekordzahlen.
Für Jugendliche und Schulen wurde ein neues Erklärvideo produziert, in dem erklärt wird, was Radikalisierung und Extremismus bedeuten und wie es dazu kommt.
Mehr dazu im Video.
16 Ganzjahresreifen wurden vom Touring Club Schweiz auf die Herausforderung getestet, ob sie bei sommerlichen 50 Grad Celsius Asphalttemperatur in Gefahrensituationen genauso standhalten wie bei Minusgraden und schneebedeckter Fahrbahn.
Ein guter Reifen muss einen möglichst kurzen Bremsweg und eine sichere Kontrolle über das Fahrzeug im Sommer wie im Winter gewährleisten.
Zwölf Menschen verunfallen täglich auf Schweizer Strassen schwer oder tödlich.
Besonders kritisch ist die Situation für jene, die zu Fuss oder mit dem Motorrad unterwegs sind.
Die Nationalstrasse A13 ist zwischen Lostallo und Mesocco seit Freitagabend, 21. Juni 2024, für den Verkehr gesperrt.
Grund dafür ist ein Unwetterschaden an der Strasse. Seit Samstag laufen die Aufräumarbeiten und seit heute Morgen ersten Arbeiten für die Instandsetzung.
Eine Unwetterlage am Freitagabend im Misox hat zu mindestens einer toten Person und weiteren Vermissten geführt.
Eine Person konnte lebend geborgen werden. Die Kantonspolizei Graubünden übergab die von ihr aufgebaute Einsatzorganisation am Montag an den regionalen Führungsstab.
Am Wochenende vom 28. bis 30. Juni 2024 wird in Davos das Radrennen ÖKK Bike Revolution durchgeführt.
In diesem Zusammenhang kommt es zu Verkehrsbehinderungen und Wartezeiten.
Die Polizei In Graubünden kümmert sich um die Sicherheit von Bürgerinnen und Bürgern, Feriengästen und anderen Besuchern des Kantons. Die Graubündener Polizei arbeitet besonders bürgernah und stellt den Menschen bei ihrer Tätigkeit stets in den Vordergrund.
So ist die Polizei in Graubünden organisiert
Dem Kommandanten unterstehen die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei Graubünden. Folgende Stabsabteilungen gibt es:
HR-Management
Dienste Polizeiführung
Kommunikation
Logistik
Darüber hinaus gliedern sich die Dienststellen des Korps wie folgt:
Regionalpolizei West
Regionalpolizei Ost
Verkehrspolizei
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Die Regionalpolizei im Kanton Graubünden
Die Bediensteten der Regionalpolizeidienststellen kümmern sich um die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung im Kanton. Sich selbst bezeichnet die Regionalpolizei als „Feuerwehr“, da die Mitarbeitenden immer dort vor Ort sind, wo schneller Einsatz gefragt ist. Das ist beispielsweise bei Unfällen, Hilfeleistungen oder Verbrechen der Fall.
Die uniformierten Polizistinnen und Polizisten sind rund um die Uhr auf Patrouille und dienen als Ansprechpartner für die Bevölkerung. Damit jederzeit und überall für Sicherheit gesorgt ist, teilen sich die Dienststellen in insgesamt vier Regionen auf: Rhein-Moesa, Surselva, Engiadina und Mittelbünden. Der jeweilige Regionalchef ist für die Führung zuständig. Rhein-Moesa und Surselva bilden zusammen die Region West, die Region Ost setzt sich aus Mittelbünden und Engiadina zusammen.
Die Verkehrspolizei der Polizei in Graubünden
Der Kanton Graubünden zeichnet sich durch besondere topographische Verhältnisse aus. Das Strassennetz führt zum Teil als Nord-Süd-Verbindung durch die Alpen und stellt besondere Anforderungen an die Verkehrspolizei.
Das Verkehrsnetz des Kantons ist sehr gut ausgebaut. Auch wenn die Mobilität stetig zunimmt, verzeichnet die Polizei Graubünden tendenzielle rückläufige Unfallzahlen. Die meisten Unfälle resultieren nach Angaben der Polizei aus überhöhter Geschwindigkeit und einer Missachtung des Vorfahrtsrechts. Oft passieren Unfälle durch Unachtsamkeit. Etwa 30 Prozent aller Unfälle sind sogenannte Selbstunfälle durch zu schnelles Fahren oder Fahren unter Alkoholeinfluss.
Die Verkehrspolizei wertet zur ständigen Verbesserung der Sicherheit die Unfälle aus und erkennt dadurch unter anderem Unfallschwerpunkte. Diese werden durch bauliche Massnahmen oder Signalanlagen entschärft.
Mit Schwerpunktkontrollen soll die Sicherheit auf den Strassen Graubündens verbessert werden. Darum führt die Verkehrspolizei in Kooperation mit den jeweiligen Regionalpolizeien regelmässige Schwerpunktaktionen auf den Strassen des Kantons durch.
Die Schwerverkehrskontrollzentren des Kantons übernehmen verkehrspolizeiliche Sonderaufgaben. Unter anderem überprüfen die Bediensteten die Arbeits- und Lenkzeiten sowie die Ruhezeiten der Fahrzeugführer und kontrollieren auch den Zustand der Fahrzeuge. Besonders wichtig sind die Checks der Ladungssicherung.
Die Verkehrstechnik kümmert sich um die Planung von Signalanlagen. Die Mitarbeitenden setzen die eidgenössischen und kantonalen Verordnungen um und sorgen für eine optimale Durchsetzung der Regelungen. Darüber hinaus übernehmen die Bediensteten der Verkehrstechnik die Aufsicht bei der Planung von Tankstellen, Parkplätzen oder Bushaltestellen. Auch bei Strassenbauprojekten und Orts- und Regionalplanungen wird die Dienststelle hinzugezogen.
In der Gruppe Verkehrsregelung übernehmen die Bediensteten die Strassensignalisation und prüfen örtliche Verkehrsregelungen, die von den Gemeinden geplant werden. Auch bei Baustellen, Grosskontrollen oder Umleitungen und Grossveranstaltungen ist diese Gruppe, die eng mit dem kantonalen Tiefbauamt zusammenarbeitet, zuständig.
Die Verkehrsadministration ist für die Bewirtschaftung von Verkehrsunfall- und Verkehrssachenrapporten zuständig. Auch die Bearbeitung von Ordnunsbussen fällt in den Bereich dieser Gruppe. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Dienst Finanzen sorgt für ein reibungsloses Controlling.
Eine Überprüfung von Verkehrsrapporten der Kantons- und Stadtpolizei Chur findet in der Verkehrsregistratur statt. Die Rapporte werden nach Prüfung an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.
Das Radarbüro übernimmt bei Geschwindigkeitsvorfällen. Die Bilder und Daten werden hier weiter verarbeitet und Betroffenen als Ordnungsbussen zugestellt. Grössere Übertretungen werden zur weiteren Bearbeitung an das Gericht weitergeleitet.
Unter dem Motto „From Hero to Zero! Runter vom Gas“ informiert die Polizei in Graubünden über sicheres und umsichtiges Fahren. Unter anderem rät die Polizei zum Fahren mit an die Situation und dem Können angepassten Geschwindigkeit. Ein aufmerksames und konzentriertes Fahren sorgt für Sicherheit und vermeidet Unfälle. Dazu gibt es eine Infobroschüre, die zeigt, welche Folgen das Verursachen eines Verkehrsunfalls haben kann.
Die Kriminalpolizei im Kanton Graubünden
Die Kriminalpolizei ermittelt Täter von Straftaten und überstellt diese der Justiz. Bei der Polizei Graubünden sind 80 Bedienstete mit der Aufklärung von Straftaten beschäftigt. Die Polizei betont, dass auch durch Hinweise der Bevölkerung viele Taten aufgeklärt werden können.
Innerhalb der Kriminalpolizei gibt es sechs verschiedene Spezialdienste:
Kapitaldelikte/Fahrzeugfahndung
Brandermittlung/Sprengstoff/Unfälle Waffen und Feuerwerk
Wirtschaftsdelikte
Betäubungsmitteldelikte/Milieu/Sexualdelikte
Observation
Cybercrime
Der Spezialdienst Kapitaldelikte/Fahrzeugfahndung ermittelt bei Tötungsdelikten, Verbrechen wie Geiselnahme oder Entführung und Serienstraftaten wie Raub oder Einbruchdiebstahl und Betrug. Die Fahrzeugfahndung kümmert sich um Fahrzeugdiebstähle oder Versicherungsbetrug. Auch die Rückführung gestohlener Fahrzeuge aus dem Ausland liegt in den Händen dieses Dienstes.
Geht es darum, die Ursache eines Brandes oder einer Explosion zu ermitteln, übernimmt der Spezialdienst Brandermittlung. Auch wenn es um die Bewilligung zur Beschaffung und Lagerung von Sprengstoff geht, sind die Bediensteten zuständig.
Straftaten mit wirtschaftlichem Hintergrund klärt der Spezialdienst Wirtschaftsdelikte auf. Geht es um Veruntreuung, Urkundenfälschung oder Geldwäsche und ähnliche Straftaten, ist dieser Dienst zuständig.
Mit der Bekämpfung des illegalen Drogenhandels beschäftigen sich die Mitarbeitenden des Spezialdienstes Betäubungsmitteldelikte. Sie leisten zudem einen Beitrag zur Aufklärung und Verhinderung von Drogenkonsum.
Die Mitarbeitenden des Spezialdienstes Observation werden von allen anderen Polizeidienststellen im Kampf gegen die organisierte Kriminalität eingesetzt.
Straftaten im Internet klärt der Dienst Cybercrime auf. Auch die forensische Datensicherung und die Beweissicherung gehören zu den Aufgaben dieser Gruppe. Erfahrene Polizisten und Polizistinnen und Informatiker arbeiten in diesem Dienst eng zusammen.
Die Sicherheitspolizei der Polizei in Graubünden
Geht es um den Schutz von Personen, Sachen oder Veranstaltungen übernimmt die Sicherheitspolizei. Die Spezialeinheiten gehören ebenfalls zu dieser Abteilung des Korps:
Ordnungsdienst
Polizeigrenadiere
Hundeführer
Polizeiflugdienst
Alpinpolizei
Mobiles Einsatzelement
Verhandlungsgruppe
Bei einem Fussballspiel oder einer anderen Grossveranstaltung kümmert sich der Ordnungsdienst um die Sicherheit und sorgt für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung. Der Dienst ist auch für das Weltwirtschaftsforum in Davos zuständig.
Die Polizeigrenadiere arbeiten zum Schutz gefährdeter Personen oder übernehmen bei Geiselnahmen oder Erpressungen. Die Mitarbeitenden verfügen über eine Spezialausbildung, die das Verhalten in den besonderen Situationen schult.
Hunde werden für verschiedene Aufgaben bei der Polizei Graubünden eingesetzt. Das Aufspüren von Drogen oder die Suche nach Personen sowie der Schutz obliegen den Hundeführern und den Diensthunden. Die Vierbeiner begleiten die Hundeführer bei ihrer alltäglichen Arbeit.
Der Polizeiflugdienst koordiniert Einsätze aus der Luft, beobachtet und klärt auf. Auch verkehrspolizeiliche Aktionen unterstützt der Flugdienst mit dem Helikopter.
Bei Unfällen im Bergsport, beim Gleitschirmfliegen oder anderen Vorfällen in den Alpen übernehmen die Mitarbeitenden der Alpinpolizei. Auch wenn es bei Skiliften oder Bergbahnen zu Unfällen kommt, ist die Alpinpolizei zur Stelle.
Das Mobile Einsatzelement MEP arbeitet als Miliz-Spezialeinheit im gesamten Kanton. Besondere Schwerpunktaktionen werden durch diese Spezialabteilung durchgeführt.
Bei Konflikten übernehmen die Mitarbeitenden der Verhandlungsgruppe. Speziell ausgebildete Polizistinnen und Polizistinnen greifen bei Bedarf ein.
HR-Management der Polizei Graubünden
Das wichtigste Potential der Polizei in Graubünden sind die Mitarbeitenden. Die Abteilung HR unterstützt bei der Weiterbildung und Weiterbildung und steuert die Karriere der Korpsangehörigen. HR steht als Ansprechpartner in allen Personalbelangen zur Verfügung.
Bürgernahe Polizeiarbeit in Graubünden
Die Sicherheit der Bevölkerung steht für die Polizei Graubünden an erster Stelle. Wer sich für eine Ausbildung bei der Kantonspolizei interessiert, meldet sich zunächst zu einem Eignungstest für die Polizeischule an. Bei entsprechender Eignung werden die weiteren Schritte individuell mit den Bewerberinnen und Bewerbern abgestimmt.
Möglich sind Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen der Kantonspolizei. Der Dienst bei einer der Regionaldienststellen oder die Arbeit bei der Verkehrspolizei ist ebenso möglich, wie eine Tätigkeit in der Verbrechensaufklärung. Wo die Polizistinnen und Polizisten eingesetzt werden, hängt von der Kompetenz und den Fähigkeiten ab.
Für die Aufnahme in die Ausbildung sind verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen. Unter anderem gehören ein guter Leumund, ein Alter zwischen 20 und 35 Jahren und eine gute psychische und physische Verfassung zu den Bedingungen für den Polizeidienst.
Eine Ausbildung bei der Polizei Graubünden dauert zwei Jahre, in denen praktische und theoretische Kenntnisse vermittelt werden. Die Lehrgänge finden in der Polizeischule Tessin und der Polizeischule Ostschweiz statt. Nach einer ersten Ausbildungsphase an einer der Polizeischulen erfolgt eine praktische Tätigkeit im Korps der Polizei Graubünden.
Das Polizeimuseum der Polizei Graubünden
Im Polizeimuseum blickt die Kantonspolizei Graubünden auf eine über 200-jährige Geschichte zurück. Zu sehen sind historische Dokumente, Uniformen, Waffen oder Zeugnisse über aufsehenerregende Kriminalfälle. Wer sich für die Geschichte interessiert, kann sich im Rahmen einer Führung die Ausstellungsstücke des Polizeimuseums anschauen und dabei Wissenswertes erfahren. Eine vorherige Anmeldung zu einer Führung ist erforderlich. Zudem ist jeden ersten Dienstag des Monats für einen Besuch ohne Voranmeldung geöffnet.
Die Standorte der Polizei Graubünden
Die Kantonspolizei hat ihren Sitz Chur, verteilt über den Kanton gibt es verschiedene Polizeistützpunkte. Zudem verfügen die einzelnen Regionen über Kriminalstützpunkte sowie Verkehrsstützpunkte. Dazu kommen zwei Schwerverkehrskontrollzentren in Unterrealta und Mescolcina.
Wissenswertes zum Kanton Graubünden
Im Kanton Graubünden leben rund 198’000 Menschen. Der Kanton teilt sich in elf Bezirke auf, Hauptstadt des Kantons ist Chur. Weitere bekannte Orte sind Davos, Klosters, Seewies oder Trins.