Die Berufsfeuerwehr Bern ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wegen eines automatischen Brandalarms in einem Hotel in die Innenstadt ausgerückt.
Die Einsatzkräfte stellten vor Ort starker Rauch in einem Zimmer fest. Das Feuer war bereits erloschen. Zwei Personen mussten wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
Die Ermittlungen zur Ursache des Brandes vom 27. Juli 2018 in einer Wohnung an der Herzogstrasse in Bern sind abgeschlossen. Demnach ist das Feuer auf menschliches Verschulden zurückzuführen.
Das Dezernat für Brände und Explosionen der Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen zum Brand vom Freitag, 27. Juli 2018, in einer Wohnung an der Herzogstrasse in Bern (s. Meldung vom 28. Juli 2018) abgeschlossen.
Um 07:18 Uhr wurde die Feuerwehr Stadt Luzern wegen eines Blitzeinschlag ins Dach des Wohnhauses an der Luzernerstrasse 50 in Luzern alarmiert. Beim Eintreffen der Rettungskräfte waren im Dach bereits Flammen zu sehen. Der Brand konnte im Dachstock begrenzt und eine Ausbreitung des Feuers auf die Wohnungen verhindert werden.
Personen kamen keine zu Schaden. Parallel dazu rückte die Feuerwehr wegen einem auf ein Haus gestürztem Baum aus. Bei diesem Ereignis wurde eine Person verletzt.
Am Dienstagmittag (07.08.2018), kurz nach 12:30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung erhalten, dass eine Böschung an der Säntisstrasse, in der Nähe der Autobahnunterführung der A53, brenne.
Die ausgerückte Feuerwehr brachte den Brand zwar rasch unter Kontrolle, trotzdem brannte aber eine Fläche von knapp 200 Quadratmetern ab. Die Brandursache ist unklar und wird durch das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen untersucht.
Am frühen Mittwochmorgen, 8. August 2018, wurden im Kreis 9 mehrere parkierte Fahrzeuge in Brand gesetzt. Die Stadtpolizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Kurz nach 03.00 Uhr wurde der Stadtpolizei Zürich gemeldet, dass auf einem Parkplatz vor der Liegenschaft Bernerstrasse Nord 202 mehrere Fahrzeuge brennen.
Am Dienstagnachmittag, 7. August 2018, 16:45 Uhr, musste die Feuerwehr Muotathal wegen einem Flächenbrand ins Gebiet Milchbüelen in Bisisthal ausrücken.
Ein Blitzschlag hatte eine Tanne in Brand gesetzt. Diese knickte und führte im steilen Gelände zu einem Flächenbrand von einigen Quadratmetern.
Am Dienstagabend kam es in Heimenhofen und Buchackern zu Bränden von Holzhaufen. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Kurz vor 16.30 Uhr war eine Autofahrerin von Heimenhofen in Richtung Donzhausen unterwegs und konnte ein Feuer im rechten Waldstück feststellen.
Vergangenen Sonntag brannte eine Siloanlage in Fendringen komplett aus. Die Brandursache ist geklärt.
Letzten Sonntag, 5. August 2018, wurde in Fendringen (Gemeinde Bösingen) eine Siloanlage Opfer von Flammen. Das Gebäude wurde komplett zerstört.
In der Nacht auf Dienstag hat in Attiswil ein Gartenhaus gebrannt. Verletzt wurde niemand. Im Rahmen der Ermittlungen werden Zeugen gesucht.
Am Dienstag, 7. August 2018, um 02.30 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, dass ein Gartenhaus bei einem Selbstpflückfeld an der Oltenstrasse bei Attiswil in Brand stehe.
Am Montagvormittag kam es gegen 11:50 Uhr zum Brand eines als Stallung genutzten Kleingebäudes auf dem Gelände einer Schrebergartenanlage zwischen der Ortslage Wetschewell und der Bundesautobahn 61.
Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte das Gebäude bereits in voller Ausdehnung, ebenso rund 100m² Strauchwerk, welches direkt an die Stallung angrenzte. Auf einem naheliegenden Stoppelfeld kam es während der Löschmassnahmen durch Funkenflug immer wieder zu kleineren Entstehungsbränden.
Die Feuerwehr Reichenburg musste am Montagabend, 6. August 2018, nach 18 Uhr, wegen einem Böschungsbrand bei der Autobahnzufahrt ausrücken.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren die beiden kleinen Feuer erloschen.
Am Montagabend (06.08.2018), ist es zu zwei Bränden in Wäldern gekommen. Blitze schlugen in Bäume ein und lösten so die Brände aus. Ein Helikopter und die Feuerwehr verhinderten eine Brandausbreitung und konnten die Brände löschen.
Kurz vor 19:00 Uhr schlug ein Blitz in Baumwipfel im Bereich Hofen bei Libingen ein. Dadurch fing die trockene Umgebung Feuer. Die Feuerwehr Mosnang rückte aus und konnte den Brand löschen.
Am Montag (06.08.2018), gegen 14:45 Uhr, ist ein Stromverteiler einer Werkstatt an der Gewerbestrasse in Brand geraten. Die genaue Brandursache ist noch nicht bekannt.
Der entstandene Sachschaden beträgt rund 10'000 Franken.
Am Montag (06.08.2018) kam es im Menzlenwald aus noch unbekannten Gründen zu einem Waldbrand. Die Feuerwehr war schnell vor Ort und konnte den Brandherd löschen. Das Feuer breitete sich auf einer Fläche von zirka 100 Quadratmeter aus.
Eine Frau meldete der Berufsfeuerwehr St.Gallen am Montagnachmittag, um 14.30 Uhr, dass im Bereich Riethüsli Rauch aus dem Wald aufsteige. Die Feuerwehr und Polizei rückten sofort aus und konnten im Menzlenwald, nahe der Hochwachtstrasse, einen Waldbrand feststellen.
Gestern Abend kam es in einer Wohnung am Oberen Waldtor zu einem Zimmerbrand.
Ein Dreijähriger gelangte an das Feuerzeug seiner Mutter, dass er im Kinderzimmer an einem Kinderteppich ausprobierte. Er setzte sich nach seinen Versuchen zu seiner Mutter im Wohnzimmer aufs Sofa. Wenig später bemerkten die Mutter und ihr Lebensgefährte, dass Rauch unter der Tür des Kinderzimmers nach draussen drang.
Am Montagmorgen (06.08.2018), kurz vor 1 Uhr, ist ein Trockner in einem Mehrfamilienhaus an der Wilenstrasse in Brand geraten.
Im Vordergrund steht eine technische Ursache. Das Gebäude musste evakuiert werden.
Am Sonntag, 05. August 2018, 09.40 Uhr, meldete eine Fahrzeuglenkerin, dass sie mit ihrem Personenwagen von Filzbach in Richtung Talalpsee unterwegs sei und nun ihr Fahrzeugbrenne.
Unverzüglich wurde die Feuerwehr Kerenzen aufgeboten, welche rasch vor Ort war und den Brand löschen konnte.
Bei einem Brand einer Altliegenschaft in Bassersdorf ist am Samstagabend (4.8.2018) ein Sachschaden von mehreren 10‘000 Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am Freitagabend (03.08.2018), kurz vor Mitternacht, geriet eine Scheiterbeige in der Nähe der Verzweigung Schwammstrasse / Kobelwiesstrasse auf unbekannte Art und Weise in Brand.
Die örtliche Feuerwehr konnte das Feuer rasch unter Kontrolle bringen und löschen.
Am Freitagabend, 3. August 2018, meldeten mehrere Automobilisten kurz nach 20 Uhr, dass vor der Autobahnausfahrt Goldau in Fahrtrichtung Zug die Wiese neben der Fahrspur in Brand geraten sei.
Die ausgerückte Stützpunktfeuerwehr Schwyz hat den bereits selber wieder ausgegangenen Mottbrand zur Sicherheit noch mit Wasser gekühlt.
Am Freitag, 03. August 2018, ca. 13.25 Uhr kollidierte in Riedern, kurz nach dem ehemaligen Restaurant Edelweiss, ein Lastwagen mit einem über der Fahrbahn befindlichen Felsvorsprung.
Der vom Klöntal herkommende Lenker des Lastwagens konnte infolge des Gegenverkehrs nicht mehr ausweichen, worauf er mit der rechten Ecke des Kühlaufbaus mit dem Felsen kollidierte.
Am späten Donnerstagnachmittag, 2. August 2018, ist in Bäch an der Seestrasse ein Industriegebäude durch ein Feuer stark beschädigt worden.
Bei der Brandbekämpfung standen über 150 Einsatzkräfte von mehreren Feuerwehren, des Sanitäts-Ersteinsatzelementes Höfe, des Rettungsdienstes Lachen sowie vom Amt für Umweltschutz und der Kantonspolizei Schwyz im Einsatz.
Bei einem Einfamilienhaus in Solothurn ist am Donnerstagabend ein angebauter Geräteschuppen aus noch unbekannten Gründen in Brand geraten und in der Folge vollständig ausgebrannt.
Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist Gegenstand der eingeleiteten Untersuchungen.
Zwei Personen mussten nach einem Brand einer Parterre-Wohnung zur Kontrolle ins Spital geführt werden. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen eingeleitet.
In der Nacht auf Freitag, 03. August 2018, kurz nach 04.30 Uhr, ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung über einen Brandausbruch bei einem Mehrfamilienhaus in Niederwil ein.
Am Donnerstagnachmittag, 2. August 2018, ist in einem Industriegebäude an der Seestrasse in Bäch ein Feuer ausgebrochen.
Zur Brandbekämpfung stehen über 150 Einsatzkräfte von mehreren Feuerwehren, des Sanitätsersteinsatzelementes Höfe, des Rettungsdienstes Lachen sowie vom Amt für Umweltschutz und der Kantonspolizei Schwyz im Einsatz.
Am Mittwochabend ist in Maienfeld eine Maiensässhütte durch einen Brand vollständig zerstört worden. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 20 Uhr ging bei der Kantonspolizei Graubünden die Meldung ein, wonach bei der Örtlichkeit Hölzli eine kleinere Maiensässhütte brenne.
In der Nacht auf Donnerstag ist in Schüpfen ein leerstehender Altbau in Brand geraten. Es konnte nicht verhindert werden, dass das ehemalige Wohnhaus komplett niederbrannte.
Ermittlungen zur Ursache sind im Gang.
Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 1. August sind bei der Kantonspolizei Bern aus dem ganzen Kanton rund 80 Meldungen eingegangen.
Diese betrafen insbesondere Verstösse gegen lokale Feuerverbote sowie Ruhestörungen. Ein Mann wurde beim Abbrennen von Feuerwerk schwer an der Hand verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Zudem gab es mehrere lokale Kleinbrände.
Der Nationalfeiertag verlief im Kanton Thurgau ohne grössere Zwischenfälle. Wegen des Gewitters gingen rund 20 Schadensmeldungen ein.
Das totale Feuer- und Feuerwerksverbot im Kanton wurde mehrheitlich eingehalten. Seit Inkrafttreten am Montagnachmittag brachten die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau elf Personen zur Anzeige. Diese hatten trotz des Verbots Feuer oder Feuerwerk im Freien entzündet.
Am Mittwoch (01.08.2018), um 20:30 Uhr, hat ein Blitzeinschlag am Chatzensteig den Dachstock eines Wohnhauses in Brand gesetzt. Der Dachstock brannte komplett aus.
Es entstand hoher Sachschaden.
Am Mittwoch (01.08.2018), um 11:20 Uhr, ist ein Auto an der Lüsisstrasse in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Das Auto erlitt Totalschaden.
Am Dienstag, 31.07.2018, ca. 15.45 Uhr, ereignete sich im Berggebiet Aeugsten ein kleiner Flurbrand. Eine unbekannte Person hatte mutmasslich um die Mittagszeit im Wald ein Grillfeuer unter einer Baumgruppe entfacht.
Das Feuer wurde in der Folge unzureichend gelöscht und glimmte weiter. Aufgrund der Rauchentwicklung informierte eine Drittperson schliesslich die Feuerwehr. In der Folge konnte die Feuerwehr Glarus den Brand mit Hilfe eines Helikoptereinsatzes mit Wasser aus der Linth löschen.
Sachschaden von nahezu einer Million ist am späten Dienstagabend gegen 22.25 Uhr beim Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Gaienhofen entstanden, der vermutlich mutwillig gelegt worden war.
Eine Bewohnerin des Hofguts hatte noch rechtzeitig das Feuer unter ihrem Schlafzimmerfenster bemerkt, weshalb es ihr und weiteren Bewohnern sowie neun Feriengästen gelang, das Gebäude unverletzt zu verlassen.
Im Zusammenhang mit dem Brand in Röthenbach b. Herzogenbuchsee vom vergangenen Samstag steht ein menschliches Verschulden als Ursache im Vordergrund.
Zur Klärung der Umstände werden Zeugen gesucht.
In Roveredo ist es am Montag zu einem Flurbrand und in Pian San Giacomo zu je einem Blitzeinschlag in zwei Ferienhäuser gekommen. Personen wurden keine verletzt.
Am Montag um 16.20 Uhr stellte ein Mann in Roveredo an der Verbindungsstrasse nach Monte Laura einen kleinen Böschungsbrand fest. Er alarmierte die Feuerwehr.
In der Abluftanlage ist ein Feuer ausgebrochen. Dieses konnte mit vereinten Kräften gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.
Bei der Firma Pavatex an der Knonauerstrasse in Cham ist es am Montag (30. Juli 2018) zu einem Brand gekommen.
Am Montagnachmittag (30.07.2018) kam es in einer Autowerkstatt in Siblingen zu einem Vollbrand. Es entstand erheblicher Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Am Montagnachmittag (30.07.2018), bemerkte ein Anwohner gegen 15:00 Uhr, dass eine Autowerkstatt in Siblingen im Bereich "Im Staa" in Vollbrand steht. Daraufhin alarmierte er unmittelbar die Einsatzzentrale der Schaffhauser Polizei.
Ausdehnung der Allgemeinverfügung vom 26. Juli 2018:
Nach einer erneuten Lagebeurteilung durch verschiedene kantonale Ämter hat sich der Kanton Solothurn dazu entschlossen, das bereits verfügte Feuerwerksverbot auszudehnen. Ab sofort und bis auf Widerruf darf im ganzen Kanton Solothurn kein Feuerwerk abgebrannt werden, auch nicht im Siedlungsgebiet. Das bereits verfügte Feuerverbot bleibt unverändert bestehen.
Im Keller eines Mehrfamilienhauses ist ein Feuer ausgebrochen. Die Flammen konnten rasch gelöscht werden, verletzt wurde niemand.
Am Montagnachmittag (30. Juli 2018), kurz vor 14:00 Uhr, ging bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung ein, wonach es an der Sonnhaldenstrasse in der Gemeinde Hünenberg brenne.
Am 30. Juli 2018 um 10:20, brach in einem Gebäude in Fully ein Feuer aus. Drei Personen mussten mit Verdacht auf Rauchvergiftung hospitalisiert werden.
Nach dem Brandausbruch in einem Gebäudekomplex bestehend aus Wohn- und Geschäftsräumen gingen mehrere Anrufe bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei ein.
Am Abend geriet ein Gasgrill in Brand. Dieser konnte ins Freie gezogen werden, so dass das Haus nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde. Am Mittag brannte es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Der Brand brach im Bereich einer Kaffeemaschine aus.
Die Ursache ist noch unbekannt. Es wurde niemand verletzt.
Am Sonntag (29.07.2018), vor 22:50 Uhr, ist ein Schopf an der Zapfenstrasse in Brand geraten. Die genaue Brandursache wird abgeklärt.
Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.
Am Freitag 27.07.2018, um 14:40 Uhr, kam es in Schaan, östlich der Tennishalle, zu einem Brand der Böschung.
Dabei wurden ca. 60 Quadratmeter Wiesland verbrannt.
Am Samstagnachmittag kam es in einem Produktionsbetrieb in Bischofszell zu einer Rauchentwicklung, verletzt wurde niemand.
Kurz vor 12.45 Uhr erhielt die Kantonale Notrufzentrale die Meldung, dass es in einem Untergeschoss eines Produktionsbetriebs an der Industriestrasse zu einem Schwellbrand mit einer starken Rauchentwicklung gekommen sei.
Die Stadtpolizei Chur ist über das vergangene Wochenende zu 23 Einsätzen ausgerückt. Die Einsätze betrafen mehrere Hilfeleistungen, Betrunkene, Parkschaden, Brandalarme und Nachtruhestörungen.
Drei Verkehrsunfälle ereigneten sich übers Wochenende, wobei eine Person verletzt wurde. Zwei Fahrzeuglenker werden wegen Verfehlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz angezeigt. Ein Lenker war ohne entsprechende Führerausweiskategorie mit einem Motorrad unterwegs. Zwei angetrunkene Mofalenker mussten ihre Führerausweise abgeben.
Die Berufsfeuerwehr Bern ist in der Nacht von Freitag auf Samstag wegen eines Wohnungsbrandes ins Spitalackerquartier ausgerückt.
Sie lokalisierte den Brand in einer wegen Renovationsarbeiten zurzeit nicht bewohnten Wohnung. Das Feuer war rasch gelöscht. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.