Am frühen Samstagmorgen ist es in Chur zu einem Brand gekommen. Aufgrund der Rauchentwicklung und der Gefahr, dass der Brand übergreifen könnte, mussten mehrere dichtgebaute Häuser evakuiert werden.
Um 03.40 Uhr meldete eine Frau der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden, dass in der Wohnung in welcher sie sich aufhalte, ein Zimmer in Brand geraten sei.
Am Samstagmorgen (30.05.2020), kurz nach 07:10 Uhr, ist in einer Wohnung an der Grütstrasse ein Brand entdeckt worden. Zwei Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Der Sachschaden beläuft sich auf über 10‘000 Franken. Die Brandursache dürfte eine eingeschaltene Lampe sein, welche sich am Bett entzündete.
Am frühen Samstagmorgen (30.05.2020) kam es an der Bruderhöflistrasse in der Stadt Schaffhausen zu einem Folgebrand an einem Holzanbau eines Reiheneinfamilienhauses.
Durch die Feuerwehr der Stadt Schaffhausen konnte der Brand rasch gelöscht werden. Beim Brand wurden keine Personen verletzt, jedoch entstand Sachschaden.
Am späteren Freitagabend (29.05.2020) kam es an der Bruderhöflistrasse in der Stadt Schaffhausen zu einem Brand an einem Holzanbau eines Reiheneinfamilienhauses. Durch die Feuerwehr der Stadt Schaffhausen konnte der Brand rasch gelöscht werden.
Beim Brand wurden keine Personen verletzt, jedoch entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Anfang Januar 2020 ist in Eriswil ein Bauernhaus ausgebrannt. Ein unsachgemässer Umgang mit heisser Asche steht als Ursache im Vordergrund. Der Verursacher bleibt unklar.
Am 9. Januar 2020 ist in Eriswil ein Bauernhaus komplett niedergebrannt (vgl. Meldung vom 09. Januar 2020). Die nach dem Brand eingeleiteten Ermittlungen zur Brandursache sind nun abgeschlossen.
Dietzenbach. Am frühen Freitag, kurz nach Mitternacht, kam es in Dietzenbach zu einem Großeinsatz der Polizei. Anwohner hatten gegen Mitternacht einen Brand im Mespelbrunner Weg gemeldet. Als die ersten Kräfte der Feuerwehr und der Polizei eintrafen, wurden diese massiv mit Steinen beworfen.
Die Polizei forderte sofort weitere Unterstützung an, darunter auch einen Polizeihubschrauber. Wie die ersten Ermittlungen ergaben, waren Mülltonnen und ein Bagger offensichtlich in Brand gesetzt worden.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 28. / 29. Mai 2020, kurz nach 22.00 Uhr, kam es an der Düngerstrasse in Pratteln BL zu einem Brand in einer Chemiefirma. Eine Person wurde verletzt.
Um 22.24 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft die Meldung ein, wonach an der Düngerstrasse, bei einer Chemiefirma ein Brand ausgebrochen sei.
Beim Brand in einem nicht mehr bewohnten Einfamilienhaus ist am Donnerstagabend (28.5.2020) in Bauma ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 19 Uhr meldete ein Mann via Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich, dass in seinem Haus ein Brand ausgebrochen sei. Obwohl die schnell ausgerückte Feuerwehr den Brand rasch unter Kontrolle brachte, entstand am Haus ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken. Verletzt wurde niemand.
Am 28.05.2020, gegen 17.00 Uhr, kam es in Riehen an der Bäumlihofstrasse in einem Mehrfamilienhaus zu einem Brandfall. Es wurden keine Personen verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass der Brand im zweiten Stock in einer Wohnung der Liegenschaft ausgebrochen war und durch einen Anwohner gemeldet wurde.
Heute Nachmittag ist in Châtel-St-Denis ein Chalet abgebrannt. Ein Hubschrauber wurde eingesetzt, um den Feuerwehrleuten bei der Eindämmung der Brandes zu helfen.
Es wurde niemand verletzt. Eine Untersuchung ist im Gange.
Am 28.05.2020, gegen 17.00 Uhr, kam es in Riehen an der Bäumlihofstrasse in einem Mehrfamilienhaus zu einem Brandfall.
Es wurden keine Personen verletzt.
Am frühen Donnerstagmorgen hat in Chur ein Auto gebrannt. Das Auto wurde total zerstört.
Um 06.45 ging bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung eines Fahrzeugbrandes an der Haldensteinerstrasse in Chur ein.
Am Mittwoch geriet in Stettfurt eine Baumaschine in Brand. Ein Arbeiter wurde dabei leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Kurz nach 12.45 Uhr geriet auf der Hauptstrasse in Stettfurt eine Pneuradwalze in Brand.
Passanten bemerkten am Mittwoch, 27. Mai 2020, um 18 Uhr, dass aus einer Abbruchliegenschaft an der Industriestrasse in Brunnen Rauch drang. Die Feuerwehr Ingenbohl-Brunnen konnte das Feuer im Gebäudeinnern rasch lokalisieren und löschen.
Wie erste polizeiliche Ermittlungen ergaben, haben zwei Jugendliche im Gebäudeinnern mit dort befindlichem Material ein Feuer entfacht. Da das Abbruchgebäude aus Beton besteht, konnte dieses nicht in Brand geraten.
In einem Umbauobjekt in Möriken brach gestern Abend ein Glimmbrand aus, der für starken Rauch sorgte. Die Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern.
Betroffen war ein im Umbau befindliches Wohnhaus an der Dorfstrasse in Möriken. Passanten bemerkten am Mittwoch, 27. Mai 2020, um 20.45 Uhr Rauch, der aus den Dachfenstern drang. Sie alarmierten die Feuerwehr und betraten das unbewohnte Gebäude. Dabei stiessen sie im Dachgeschoss auf die Brandquelle und setzten einen Feuerlöscher ein.
Am Dienstagabend brannte es in einem Hochhaus an der Jupiterstrasse im Berner Murifeld. Das Feuer konnte rasch lokalisiert und gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.
Die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar.
Am frühen Mittwochabend (27.05.2020) ist ein Brand in einer Mulde beim Industrieareal Beringen Enge ausgebrochen. Personen wurden keine verletzt.
Am Mittwoch (27.05.2020), um ca. 19:40 Uhr, meldeten mehrere Passanten der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale der Schaffhauser Polizei eine Rauchsäule in der Beringer Enge. Beim Industrieareal am Engewaldweg konnten die ausgerückten Einsatzkräfte eine Baumulde vorfinden, deren Inhalt sich in Vollbrand befand.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch reagierten Feuerwehrleute auf einen Brand in einer Wohnung im 4. Stock eines Gebäudes in der Innenstadt von Vevey.
Die Wohnung war zum Zeitpunkt des Vorfalls leer.
Um 16:45 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich die Meldung eines Fahrzeugbrandes ein.
Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte der Feuerwehr Buchs-Dällikon brachten den Brand rasch unter Kontrolle. Es wurde niemand verletzt.
In der Überbauung „Hammergut“ ist die Fassade sowie das Dach eines Mehrfamilienhauses in Brand geraten. Rund 50 Personen mussten evakuiert werden. Der Schaden am Gebäude ist gross.
Am Mittwochmorgen (27. Mai 2020), kurz nach 07:15 Uhr, erreichte die Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung, dass es im Hammergut auf einem Balkon brenne. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte das Feuer bereits auf die Holzfassade übergegriffen.
Beim Brand eines Wohnhauses in Freienstein (Gemeindegebiet Freienstein-Teufen) sind am frühen Mittwochmorgen (27.5.2020) fünf Personen leicht verletzt worden.
Zudem ist ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Beim Brand auf einer Dachterrasse in Hombrechtikon ist am Dienstagnachmittag (26.5.2020) ein Sachschaden mehreren zehntausend Franken entstanden. Verletzt worden ist niemand.
Kurz nach 17.00 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung die Meldung eines Terrassenbrandes in einem Mehrfamilienhaus ein.
Am frühen Mittwochmorgen ereignete sich in einem Wohn- und Geschäftshaus in Emmenbrücke ein Wohnungsbrand. 33 Bewohner des Hauses mussten evakuiert werden. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beträgt rund 70 000 Franken.
Am Mittwoch, 27. Mai 2020, ca. 02:45 Uhr wurde an der Gerliswilstrasse 49 in Emmenbrücke im zweiten Obergeschoss eines Wohn- und Geschäftshauses ein Brand festgestellt.
Am Montagabend ist ein Wohnmobil in der Rofla Galerie ausgebrannt. Personen wurden nicht verletzt.
Ein 29-Jähriger fuhr gegen 20.45 Uhr mit einem knapp 40-jährigen Wohnmobil von Thusis kommend über die Autostrasse A13 in Richtung Süden.
In einem Wohn- und Geschäftshaus in Sursee brach gestern Abend im 7. Stock-werk ein Brand aus. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde niemand, zwei Katzen konnten jedoch nicht mehr gerettet werden.
Am Montag, 25. Mai 2020, ca. 19.30 Uhr, ist in einer Wohnung im 7. Stockwerk eines Wohn- und Geschäftshauses am Wassergraben in Sursee ein Brand ausgebrochen. Es entstand eine starke Rauchentwicklung.
Die Ursache des Brandes in Melchnau vom Mitte Mai ist geklärt. Das Feuer in der Werkstatt eines Einfamilienhauses ist auf eine technische Havarie an der elektrischen Hausinstallation zurückzuführen.
Die Ermittlungen des Dezernats Brände und Explosionen der Kantonspolizei Bern zum Brand in Melchnau vom 19. Mai 2020 (s. Meldung vom 20.05.2020) sind abgeschlossen.
Auf der Bielstrasse in Selzach wurde am Montagabend ein Motorradlenker bei einem Selbstunfall mittelschwer verletzt.
Sein Motorrad geriet dabei in Vollbrand und musste von der Feuerwehr gelöscht werden.
Am Montagabend (25.05.2020) ist in Grüningen beim Brand einer Scheune ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden. Verletzt worden ist niemand.
Kurz nach 21.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass eine Scheune brennen würde. Beim Eintreffen der sofort ausgerückten Feuerwehren stand das Gebäude bereits in Vollbrand.
Bei einem Brand im Dachstock eines Doppeleinfamilienhauses in Basadingen entstand am Montag Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Um 9 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass es im Dachstock eines Doppeleinfamilienhauses an der Klostergasse brennen würde. Die Feuerwehr Region Diessenhofen war rasch vor Ort und konnte den Brand löschen. Verletzt wurde niemand.
Beim Brand einer Dachwohnung ist in der Nacht auf Montag (25.05.2020) in Volketswil ein Sachschaden von über hunderttausend Franken entstanden. Verletzt worden ist niemand.
Kurz vor 4 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung die Meldung eines Dachstockbrandes in einem Mehrfamilienhaus ein.
Am Sonntagvormittag (24.05.2020), kurz vor 10:30 Uhr, ist im Buchental ein Auto während der Fahrt in Brand geraten.
Durch die Feuerwehr konnte der Brand gelöscht werden. Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am Sonntagnachmittag brannte es auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Ermatingen. Verletzt wurde niemand.
Um 16.15 Uhr bemerkte ein Anwohner eine starke Rauchentwicklung auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Schiffländestrasse und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale.
Am Sonntagnachmittag mussten Feuerwehr und Polizei wegen eine Rauchentwicklung in einer Wohnung in Biel ausrücken.
Eine Person musste mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden.
Beim Brand einer Lagerhalle ist in der Nacht auf Sonntag (24.05.2020) in Weiach ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
Am Samstag (23.05.2020), um 14:45 Uhr, ist auf dem Balkon einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Langgasse eine Gasflasche in Brand geraten.
Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Der entstandene Sachschaden ist hoch.
Beim Brand in einer Tiefgarage ist am frühen Samstagmorgen (23.05.2020) ein Schaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Zwar brachten die Einsatzkräfte das Feuer schnell unter Kontrolle, ein Fahrzeug brannte aber komplett aus.
Beim Brand eines Wohnhauses mit einem angebauten Scheuenteil haben sich am späten Samstagabend (23.05.2020) in Rüti die beiden Bewohner Brandverletzungen zugezogen.
Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere hunderttausend Franken geschätzt.
Dank sofortiger Alarmierung und besonnenem Verhalten der Angestellten des Ökohofs konnte grösserer Schaden verhindert werden.
Am Samstagmittag (23.05.2020) kurz vor 13.00 Uhr bemerkten Angestellte des Ökohofs in Appenzell seltsamen Geruch und kurz danach auch Rauch in der Entsorgungsmulde für brennbare Abfälle.
In der Nacht von Freitag auf Samstag, 22. / 23. Mai 2020, kurz nach 04.00 Uhr, kam es am Brändelistalweg in Bottmingen BL zu einem Fahrzeugbrand.
Verletzt wurde niemand. Der Personenwagen wurde beim Brand komplett zerstört.
Am Freitag (22.05.2020), um 17:40 Uhr, ist an der Uznacherstrasse ein Auto in Brand geraten. Als Brandursache steht eine technische Ursache im Vordergrund.
Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
Am Freitag (22.05.2020), kurz vor 22 Uhr, hat eine zuerst unbekannte Täterschaft eine Bauschuttmulde auf dem Roten Platz in Brand gesetzt. Im Rahmen einer schnell eingeleiteten Nahfandung konnten drei junge Männer im Alter zwischen 17 und 19 Jahre festgenommen werden.
Sie sind geständig.
Am Freitagabend, 22. Mai 2020, kurz nach 21.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Zuger Kontrollschildern auf der Autobahn A2 von Erstfeld in Richtung Schattdorf.
Kurz vor der Autobahnraststätte stellte er noch während der Fahrt Feuer im Motorenraum des Wagens fest.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.