Am Dienstag (27.02.2018), kurz vor 8 Uhr, ist in einer Firma an der Rosenbergsaustrasse ein Brand ausgebrochen. Die Betriebsfeuerwehr und die Feuerwehr Au-Heerbrugg konnten diesen löschen.
Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Franken geschätzt.
Am Montagabend (26.02.2018), kurz nach 20:15 Uhr, ist an Werdenstrasse eine Gartenlaube in Vollbrand Brand geraten.
Verletzt wurde niemand, die zuständigen Feuerwehren konnten den Brand rasch löschen.
Am Montagabend ist in einem Hochhaus in Biel in einer Wohnung ein Brand ausgebrochen. Vier Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Die Brandursache wird untersucht.
Am Montagabend (26.02.2018) hat eine Frau an der Buchentalstrasse eine Pfanne auf der eingeschalteten Herdplatte vergessen. Folglich entstand eine Rauchentwicklung.
Verletzt wurde niemand. Die Berufsfeuerwehr St.Gallen musste die Liegenschaft auslüften.
Am Montagnachmittag, 26. Februar 2018, ist ein Stein/AR ein Kleintierstall abgebrannt.
Ein Huhn wurde Opfer der Flammen, Personen wurden keine verletzt.
Am Montagmorgen (26.02.2018), kurz nach 10:50 Uhr, ist in einer freistehenden Garage an der Lettenstrasse ein Brand ausgebrochen.
Die örtliche Feuerwehr rückte mit rund 35 Personen aus und brachte den Brand unter Kontrolle.
Am frühen Sonntagmorgen sind an der Bahnstrasse in Bern die Aussenzugänge zweier Wohnungen eines Mehrfamilienhauses in Brand geraten. Es steht Brandstiftung im Vordergrund.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Aus noch unbekannten Gründen geriet die mehrheitlich aus Holz bestehende Halle in Vollbrand.
Am Samstag, 24.02.2018, kurz nach 20:30 Uhr, ging bei der Kapo die Meldung über einen Brand an der Unterdorfstrasse 20 ein.
Am Freitag (23.02.2018), kurz nach 18 Uhr, ist auf der Autobahn A1, Fahrtrichtung St.Gallen, ein Auto bei einem Brand total zerstört worden.
Eine technische Ursache steht im Vordergrund.
Am Freitag (23.02.2018), kurz nach 11:45 Uhr, sind im Rheinvorland, Höhe Feldhof, auf einer Fläche von ca. 5x20 Metern, Wiesland und Büsche in Brand geraten.
Die zuständige Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Die Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon rückte am Mittwoch, 21. Februar 2018, nach 19.00 Uhr, wegen einem automatischen Brandalarm zu einem Geschäftshaus an die Churerstrasse nach Pfäffikon aus.
Die Einsatzkräfte fanden in einer Toilette einen brennenden Abfalleimer und löschten das Feuer.
Die Stützpunktfeuerwehr Einsiedeln musste am Mittwochabend, 21. Februar 2018, nach Willerzell ausrücken.
Um 21.45 Uhr bemerkte ein Hausbewohner an der Sulzelstrasse starken Rauch in der Küche und alarmierte die Feuerwehr.
Am 21.02.2018 gegen 22:00 Uhr, ist in einer Scheune an der Route des Condémines in Fey (Nendaz) ein Brand ausgebrochen. Personen sind nicht verletzt worden.
Die in der Scheune untergebrachten 15 Kühe sind gerettet worden.
Ein Senior wurde nach einem Brandausbruch in seinem Einfamilienhaus durch die Einatmung von Rauchgasen verletzt und musste in Spitalpflege verbracht werden.
Weshalb es zum Brand kam, klärt die Kantonspolizei nun ab.
Am Dienstagnachmittag (20.02.2018), kurz nach 15 Uhr, sind neben der Autobahn A13 mehrere Quadratmeter Wiesland in Brand geraten.
Die zuständige Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Am frühen Mittwochmorgen, 21. Februar 2018, brannten im Kreis 5 zwei parkierte Fahrzeuge. Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden.
Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Beim Brand in einem Schrebergartenhaus in Diessenhofen entstand am Dienstag Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau feuerte ein 56-jähriger Mann am frühen Nachmittag den Ofen in seinem Schrebergartenhaus an der Schlattingerstrasse ein. Kurz nach 17 Uhr bemerkte ein Nachbar, dass das Dach des Gartenhauses in Brand geraten war und schlug Alarm.
Zwei Personen mussten nach einem Zimmerbrand ins Spital geführt werden. Die Kantonspolizei Aargau hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen.
Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.
Am Montag (19.2.2018) kam es an der Tigenbergstrasse zu einer starken Rauchentwicklung aufgrund eines Glimmbrandes in einer Sauna. Die Berufsfeuerwehr St.Gallen konnte den Brand löschen.
Verletzt wurde niemand, es entstand geringer Sachschaden an der Sauna.
Bei einem Brand einer leer stehenden Abbruchliegenschaft in Wädenswil ist in der Nacht auf Dienstag (20.2.2018) ein Sachschaden von mehreren 10‘000 Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Bei einem Verkehrsunfall in Sirnach entstand am frühen Montagmorgen Sachschaden.
Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein 20-jähriger Autofahrer kurz vor 6.45 Uhr auf der Büfelderstrasse in Richtung Sirnach unterwegs.
Die leblose Person, welche nach dem Brand eines Bauernhauses in Frutigen am Freitag aufgefunden worden war, ist identifiziert. Es handelt sich dabei um die seit dem Brand vermisste Frau.
Im Rahmen der Ermittlungen wurde in der Nacht auf Sonntag in Frankreich ein Mann angehalten. Gemäss aktuellen Erkenntnissen kann ein Delikt nicht ausgeschlossen werden.
Ende Januar 2018 wurde in Luzern ein Bienenhaus angezündet (s. Meldung vom 19.01.2018). Die Luzerner Polizei hat die drei Täter ermittelt und festgenommen.
Die drei Brandstifter haben am gleichen Abend ein Clubhaus aufgebrochen und verwüstet.
Am Samstagmittag (17.02.2018) geriet an der Industriestrasse eine Maschine in Brand. Die Angestellten konnten den Brand selber löschen.
Verletzt wurde niemand, jedoch entstand hoher Sachschaden.
Am Freitagnachmittag (16.02.2018) geriet an der Grütlistrasse ein Abluftrohr in Brand. Die Berufsfeuerwehr St.Gallen konnte den Mottbrand löschen.
Verletzt wurde niemand. Ob Sachschaden entstand, ist zurzeit noch unklar.
Im Bauernhaus in Frutigen, das am Donnerstag durch einen Brand zerstört worden war, ist im Laufe des Freitagnachmittags ein lebloser Körper aufgefunden worden.
Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Am Freitagmorgen (16.02.2018), um 11 Uhr, ist es an der Feldstrasse aus bisher unbekannten Gründen zu einem Brand in einer Garage gekommen.
Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen.
Am 11. Februar 2018 ist in einem Zweifamilienhaus in Schachen ein Brand ausgebrochen. Eine 88-jährige Bewohnerin kam dabei ums Leben.
Die Brandursache ist auf einen Heizteppich zurückzuführen.
Am Donnerstagnachmittag ist in Frutigen ein Bauernhaus in Brand geraten. Der Wohnbereich sowie der Ökonomieteil wurden durch das Feuer komplett zerstört. Der Aufenthaltsort der Bewohnerin ist aktuell nicht bekannt.
Zum Verbleib der Vermissten sowie zur Brandursache hat die Kantonspolizei Bern umfangreiche Ermittlungen aufgenommen.
Am 15.02.2018, gegen 21.45 Uhr, kam es auf dem Sportplatz der Schulanlage Bäumlihof, seitlich vom Gotenwegli, zu einem Brandfall. Es wurden keine Personen verletzt.
Es entstand jedoch beträchtlicher Sachschaden.
Am Donnerstagabend (15.02.2018), kurz vor 19 Uhr, ist in einer Garage am Weidweg ein Brand entdeckt worden. Die ausgerückte Feuerwehr fand eine in Vollbrand stehende Garage vor.
Das Feuer hatte auch bereits auf das Haus übergegriffen.
Am Donnerstag, 15.02.2018, kurz vor 12:00 Uhr, hat sich in Ennetmoos NW ein Brand ereignet.
Am Donnerstag, 15.02.2018, 11:47 Uhr, erhielt die Kantonspolizei Nidwalden telefonisch die Meldung einer Drittperson, wonach in einem Firmengebäude in Ennetmoos NW ein Kaminbrand ausgebrochen sei.
Am Donnerstagnachmittag ist in einem Carrosseriebetrieb in Muri bei Bern ein Brand ausgebrochen. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung.
Verletzt wurde dabei niemand. Die Brandursache wird untersucht.
Am Mittwochnachmittag kam es in der Feriensiedlung Tuass, Gemeinde Triesen, zu einem Brand. Eine Person erlitt eine leichte Rauchvergiftung.
Unterhalb von Tuass befeuerten vier Jugendliche in einer Ferienhütte und in dem angrenzenden Nebengebäude die sich dort befindlichen Holzöfen. Nach kurzer Zeit bemerkten sie, dass im Bereich des Kamins Rauch unterhalb der Blechabdeckung hervorquoll.
Ein Auto steht plötzlich in Vollbrand. Der Lenker kommt mit dem Schrecken davon.
Am Montagnachmittag (12. Februar 2018), kurz nach 16:30 Uhr, fuhr ein Autolenker von Oberägeri über die Ziegerhütte in Richtung Ratenpass.
In der Nacht auf Montag hat in Spiegel b. Bern ein Bagger gebrannt. Gemäss ersten Ermittlungen muss von Brandstiftung ausgegangen werden.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Nachdem ein abgestelltes Boot in Brand geraten war, rückten am Montagmorgen Feuerwehr und Polizei nach Reinach aus. Der Sachschaden durch den Brand ist beträchtlich. Personen wurden nicht verletzt. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache eingeleitet.
Die Feuerwehr-Alarmstelle 118 erhielt am Montagmorgen, 12. Februar 2018, kurz nach 06.00 Uhr die Meldung über einen Bootsbrand auf einem Firmenareal an der Aarauerstrasse in Reinach.
Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Kreuzlingen entstand am Sonntagabend Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Kurz nach 22.45 Uhr bemerkte die Bewohnerin in einem Zimmer ihrer Wohnung an der Konstanzerstrasse einen Brand. Sie konnte die Wohnung mit ihren Kindern verlassen, ein Besucher versuchte zunächst, das Feuer selbst zu löschen.
Am Samstag (10.02.2018), um 18:30 Uhr, ist an der Birkenstrasse ein Brand entdeckt worden.
Trotz schnellem Einsatz gelang es der Feuerwehr nicht, den Schopf zu retten.
Am Samstag (10.02.2018), um 16:25 Uhr, ist ein Auto auf der Fahrt von Widnau Richtung Au ausgebrannt.
Wegen der starken Rauchentwicklung und dem Einsatz der Feuerwehr, musste die Autobahn für kurze Zeit total gesperrt werden.
Am Freitag (09.02.2018) haben Bewohner in einem Mehrfamilienhaus an der Witenwisstrasse eine starke Rauchentwicklung entdeckt. Die Feuerwehr evakuierte das ganze Gebäude und löschte den Brand. Menschen kamen keine zu Schaden, jedoch überlebte eine Katze das Ereignis nicht.
Der Hergang wird durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei St.Gallen abgeklärt.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.