Die Berufsfeuerwehr intervenierte im vergangenen Jahr insgesamt 2‘243 Mal, was einem theoretischen Durchschnitt von rund 6.1 Einsätzen pro Tag entspricht. Bei 76 Ereignissen mussten zur Verstärkung der Einsatzmannschaften Teile der dienstfreien Wache und/oder der Nachtwache und des Brandcorps alarmmässig aufgeboten werden.
Die 670 Angehörigen der Zivilschutzorganisation Bern plus leisteten über 1‘800 Diensttage. Die Arbeiten des Quartieramts der Stadt Bern konzentrierten sich auf die Zivilschutzanlage an der Mingerstrasse und das Ausbildungsgelände im Riedbach.
Am Dienstag, 23.01.2018, ca. 16.30 Uhr, kam es in Linthal, Hauptstrasse zu einem Brand in einem angebauten Einfamilienhaus, wobei beträchtlicher Sachschaden entstand.
Ein Anwohner bemerkte, dass aus dem Erdgeschoss der benachbarten Liegenschaft schwarzer Rauch zu sehen sei. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Grosstal-Süd mit Unterstützung der Feuerwehr Kärpf inkl. Hubretter konnten durch die rasche Brandbekämpfung ein Übergreifen des Feuers auf die einseitig angebaute Liegenschaft Restaurant Hirschen verhindern.
Bei einem Dachstockbrand in einem Mehrfamilienhaus ist am Montagnachmittag (22.01.2018) in Winterthur ein Schaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Kurz nach Mitternacht hat sich im Bereich der Autobahnauffahrt Egerkingen in Richtung Luzern eine Kollision zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei geriet das Au-to des mutmasslichen Unfallverursachers in Brand. Verletzt wurde niemand.
Aus noch ungeklärten Gründen brannte am Samstagabend in einer Tiefgarage in Frauenfeld ein Auto.
In der Folge wurden über 50 Fahrzeuge beschädigt. Verletzt wurde niemand.
Am Samstagmorgen (20.10.2018), kurz nach 7 Uhr, ist in der Örtlichkeit Talwis, ein Gartenhaus abgebrannt.
Der Brand brach in einer Räucherkammer des Gartenhauses aus. Dieses befindet sich neben einem Schopf.
Am Freitagabend, 19. Januar 2018, kurz nach 22.30 Uhr, kam es auf dem Gelände einer Firma an der Hauptstrasse in Ziefen BL zu einer starken Rauchentwicklung.
Verletzt wurde niemand. Für Mensch und Umwelt bestand keine Gefahr.
Am Freitag, 19.01.2018, zirka 13:30 Uhr, hat die Kantonspolizei Nidwalden einen Notruf erhalten, dass in Hergiswil, Renggstrasse / Sendenberg ein Haus voller Rauch sei.
Der Sachschaden ist gross, verletzt wurde niemand.
Am Mittwoch (17.01.2018), um 12:30 Uhr, ist auf einem Parkplatz an der Bahnhofstrasse ein Auto in Brand geraten. Die Feuerwehr hatte die Flammen schnell unter Kontrolle.
Eine 55-jährige Frau fuhr von Romanshorn Richtung Muolen. Als sie das Auto dort auf einem Parkplatz abstellte, nahm sie Brandgeruch war, konnte jedoch nichts erkennen. Kurze Zeit später sah sie, wie Rauch aus dem Motorraum drang. Kurz darauf waren bereits Flammen zu erkennen.
In Balm bei Günsberg begann in der Nacht auf Mittwoch ein Autounterstand zu brennen. Das Schadenfeuer griff in der Folge auf ein parkiertes Auto über, welches vollständig ausbrannte.
Ebenfalls wurde eine Hausfassade in Mitleidenschaft gezogen. Verletzt wurde niemand.
In Niederbipp ist es am Mittwochmorgen in einem Einfamilienhaus zu einem Glimmbrand gekommen. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden.
Aufgrund des Einsatzes kam es zu Verkehrsbehinderungen.
Die Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg wird für den 24-jährigen Schweizer, der unter dringendem Verdacht steht, am Montag den Brand im ehemaligen Hotel Schützen in Laufenburg gelegt zu haben, drei Monate Untersuchungshaft beantragen (Polizei.news berichtete).
Der Beschuldigte hatte wenige Tage zuvor gedroht, das Gebäude "in die Luft zu sprengen".
Aus bislang ungeklärten Gründen kam es am Montagabend in Sirnach zu einem Schwelbrand in einem leerstehenden Reiheneinfamilienhaus.
Verletzt wurde niemand.
Bei einem Brand im ehemaligen Hotel Schützen wurden insgesamt sieben Personen verletzt. Brandstiftung steht im Vordergrund. Ein Tatverdächtiger wurde verhaftet.
Am Montag, 15.01.2018, kurz nach 17 Uhr, ging die Meldung eines Brandes im ehemaligen Hotel Schützen bei der Kantonspolizei ein.
Am 15.01.2018, gegen 02.45 Uhr, kam es auf dem Areal des Familiengartenvereins Landauer, an der Landauerstrasse, zu einem Brandfall. Es wurden keine Personen verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass ein Anwohner bemerkte, dass ein Gartenhaus im Areal des FGV Landauer brannte. Daraufhin alarmierte er die Rettungsdienste. Bevor die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt eintraf, griff das Feuer auf ein benachbartes Gartenhaus über. Kurze Zeit später löschte die Feuerwehr die Brände. Beide Gartenhäuser brannten total ab.
Am Samstag kam es in Amriswil zum Brand eines Schrebergartenhauses, verletzt wurde niemand.
Ein Nachbar entdeckte den Brand beim Schrebergartenhaus im Leimathof kurz nach 12.15 Uhr und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale.
Am Samstagabend (13.01.2018), kurz nach 17:50 Uhr, hat an der Hubstrasse ein Balkon eines Mehrfamilienhauses gebrannt. Als Brandursache steht Brandstiftung im Vordergrund.
Der mutmassliche Täter wurde festgenommen.
Am Samstagmittag, 13. Januar 2018, feuerte die Bewohnerin einer Wohnung in Einsiedeln ihren Schwedenofen ein.
Im Verlauf des Nachmittags bemerkte sie, dass Rauch aus der Verschalung ober- halb des Ofenrohrs austrat.
In Fahrweid (Gemeinde Weiningen) ist am Donnerstagmorgen (11.01.2018) eine Wohnung vollständig ausgebrannt. Dabei wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Zürich erhielt kurz vor 7 Uhr von einem Nachbarn die Meldung, dass aus der unteren Wohnung Rauch austrete. Die Feuerwehren Weiningen, Unter- und Oberengstringen, ein Rettungswagen und die Kantonspolizei rückten unverzüglich aus.
Ein Brand in einem Lager- und Werkstattgebäude in Klingnau richtete gestern Abend grossen Schaden an. In Mitleidenschaft gezogen wurde auch eine Fischzucht, die sich im Gebäude befindet. Personen wurden nicht verletzt. Die Brandursache ist noch unklar.
Vom Brand betroffen war ein mehrstöckiges Gebäude im Klingnauer Gewerbegebiet an der Austrasse. Darin befanden sich Lager- und Werkstatträume sowie im Untergeschoss eine Fischzucht mit mehreren tausend Zander. Etliche Augenzeugen sahen am Mittwoch, 10.
Bei einem Autobrand in Romanshorn entstand am frühen Mittwochmorgen Sachschaden. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Mehrere Anwohner meldeten kurz nach 4.30 Uhr der Kantonalen Notrufzentrale, dass auf einem Parkplatz an der Löwenstrasse ein Auto brenne. Die Feuerwehr Romanshorn war rasch vor Ort und konnte den Brand löschen. Verletzt wurde niemand, am Auto entstand Totalschaden.
Am Dienstagmorgen, 9. Januar 2018, kam es im Apple Store an der Bahnhofstrasse wegen einem überhitzten Akku zu einer geringen Rauchentwicklung.
Diese konnte aufgrund der richtigen Reaktion des Personals sofort eingedämmt werden.
Am Montag (08.01.2018), kurz nach 13 Uhr ist in einem Wäschehaus eines Hotelbetriebs an der Wildhauserstrasse ein Brand entdeckt worden. Das Feuer war in einem Wäschekorb ausgebrochen. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.
Die Brandursache ist zurzeit unbekannt.
Am Montag, 08.01.2018, 05.00 Uhr, ereignete sich an der Sägestrasse in Bilten ein Brandfall.
Ein Bewohner des Mehrfamilienhauses stellte starke Rauchentwicklung fest.
Am 27. Dezember 2017 ist es in einem Einfamilienhaus in Meierskappel zu einem Brand gekommen. Beide Bewohner wurden ins Spital gefahren.
Die Brandursache ist auf ein Kerzengesteck zurückzuführen.
Am Sonntag (07.01.2018), kurz vor 17:45 Uhr, ist in einem Einfamilienhaus an der Gähwilerstrasse ein Brand entdeckt worden. Im Erdgeschoss stand eine Küche in Brand. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere 100‘000 Franken.
Das Haus ist zurzeit unbewohnbar. Die Brandursache ist unbekannt.
Am Sonntagnachmittag (07.01.2018) ist auf dem Dach einer Liegenschaft an der Rütistrasse ein Brand ausgebrochen.
Angehörige der sofort ausgerückten Feuerwehr Rapperswil-Jona konnten das Feuer rasch löschen.
Am frühen Sonntagmorgen (07.01.2018) sind die Rettungskräfte zu einem Brand in einer Liegenschaft Im Dorf gerufen worden.
Bewohner des Zweiparteienhauses hörten um 4 Uhr einen Knall aus der anderen Wohnung und hielten Nachschau.
Am Freitagabend ist in einem Mehrfamilienhaus in Thun ein Brand ausgebrochen. Ein Mann wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht. Das Haus ist unbewohnbar.
Die Kantonspolizei Bern ermittelt zur Brandursache.
Am Samstagmorgen (06.01.2018) ist in einem Industriekomplex am Ebnatring in Schaffhausen ein Brand ausgebrochen. Die zur Brandbekämpfung aufgebotenen Wehrkräfte konnten das Feuer rasch unter Kontrolle bringen.
Es entstand erheblicher Sachschaden.
In der Nacht auf Freitag ist oberhalb Aeuja in Klosters ein Stall vollständig niedergebrannt. Die Feuerwehr musste zu einem speziellen Löschmittel greifen.
Am Montag ging kurz nach vier Uhr auf der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung ein, wonach in der Rüti oberhalb der Örtlichkeit Aeuja in Klosters, ein Maiensäss brenne.
Am Freitagmorgen (05.01.2018), um 09:15 Uhr, ist auf der Autobahn A1 ein Auto aus unbekannten Gründen in Brand geraten. Es konnte durch die örtliche Feuerwehr gelöscht werden.
Ein 41-jähriger Autofahrer war gemeinsam mit einem 64-jährigen Beifahrer und zwei Kindern von Buchs in Richtung Verzweigung Meggenhus unterwegs.
Am Donnerstag (04.01.2018), kurz vor 22:30 Uhr, ist an der Burststrasse ein Brand bei einem Schrebergartenhaus entdeckt worden. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen. Das Schrebergartenhaus wurde stark beschädigt.
Kurz vor 22:30 Uhr ging bei der Notrufzentrale eine Meldung über ein Feuer in einem Schrebergartenhaus ein. Beim Eintreffen der zuständigen Feuerwehr stand das Schrebergartenhaus in Vollbrand.
Am 04.01.2018, ca. 14.15 Uhr, kam es in einem Lebensmittelgeschäft an der Wettsteinallee zu einem Brandfall. Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Die Rettungsdienste wurden aufgrund eines Brandes im Lebensmittelgeschäft, welches sich in einem Mehrfamilienhaus befindet, alarmiert. Kurze Zeit später waren die Polizei und Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt vor Ort.
In der Nacht auf Donnerstag ist in Münsingen ein Mehrfamilienhaus in Brand geraten. Zwei Personen mussten über eine Leiter gerettet und zur Kontrolle ins Spital gebracht werden. Das alte Bauernhaus ist derzeit unbewohnbar. Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Der Brand an der Mühletalstrasse in Münsingen wurde der Regionalen Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern in der Nacht auf Donnerstag, 4. Januar 2018, kurz nach 00.05 Uhr, gemeldet.
Am 3. Januar 2018 jährt sich der Zusammenschluss der Rettungskräfte vom Flughafen und der Stadt Zürich zum zehnten Mal. Zu diesem Anlass informieren Richard Wolff, Vorsteher Sicherheitsdepartement, sowie die Direktion von Schutz & Rettung Zürich, über die Auswirkungen der Fusion.
Zudem wird die Inbetriebnahme des grössten Flugfeldlöschfahrzeugs Z8 gefeiert.
Am Dienstag (02.01.2018), kurz nach 15:45 Uhr, ist es an der Schalkhusenstrasse bei Schweissarbeiten zu einem Brand gekommen. Dabei verletzte sich ein 28-jähriger Mann leicht. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Durch den Brand entstand Sachschaden von über 100‘000 Franken.
Am Montag, 1. Januar 2018, musste die Stützpunktfeuerwehr Küssnacht kurz vor 21 Uhr in den Obstgarten in Merlischachen ausrücken.
Hausbewohner bemerkten, dass auf der Terrasse ein Brand ausgebrochen war, alarmierten die Feuerwehr und begannen das Feuer mit einem Gartenschlauch zu bekämpfen. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen, dennoch entstand an der Terrasse und der Hausfassade grosser Sachschaden.
Die Feuerwehr musste am Dienstagmorgen in Wuppenau einen Mottbrand löschen. Verletzt wurde niemand.
Bewohner des Einfamilienhauses bemerkten gegen 5.45 Uhr den Mottbrand im Wohnzimmer und schlugen Alarm. Die Feuerwehr am Nollen kam mit rund 35 Einsatzkräften vor Ort und konnte den Brand im Boden und in der Wand löschen. Der Sachschaden ist einige zehntausend Franken gross, verletzt wurde niemand.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.