Am Samstag, 13. Mai 2017, kurz nach 13.10 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri die Meldung über einen Wohnungsbrand ein.
Die unverzüglich aufgebotene Feuerwehr Schattdorf konnte den Brand schnell löschen und ein weiteres Übergreifen des Feuers verhindern.
Am Donnerstagabend ist ein Wohnhaus in Niederried bei Interlaken in Brand geraten. Personen wurden nicht verletzt. Das Haus wurde durch das Feuer jedoch komplett zerstört. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Die Meldung zu einer starken Rauchentwicklung ging bei der Kantonspolizei Bern am Donnerstag, 11. Mai 2017, um etwa 1810 Uhr ein. Wie die daraufhin aufgebotenen Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei vor Ort feststellten, war der Brand in einem Wohnhaus an der Hauptstrasse in Niederried bei Interlaken ausgebrochen.
In Bendern kam es am Donnerstagmorgen zu einem Glimmbrand. Verletzt wurde niemand.
In einem Geschäftsobjekt fing um ca. 05:40 Uhr in einer Werkstatt ein mobiler Druckluftkompressor in Folge eines technischen Defekts Feuer. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste die Freiwillige Feuerwehr Gamprin aufgeboten werden.
In der Nacht auf Freitag, 14. April 2017 geriet in Wolfwil ein Fahrzeug in Brand (s. Meldung vom 14. April 2017). Im Zuge der Ermittlungen konnte in der Zwischenzeit der mutmassliche Täter eruiert werden.
In der Nacht auf Karfreitag, 14. April 2017, geriet in Wolfwil ein bereits aus dem Verkehr genommenes Fahrzeug in Brand. Aufgrund der in diesem Zusammenhang getätigten Ermittlungen konnte in der Zwischenzeit die verantwortliche Täterschaft ermittelt werden. Dabei handelt es sich um einen 18-jährigen Schweizer. Er ist geständig.
Am Dienstagabend, 9. Mai 2017, 20.00 Uhr, musste die Feuerwehr Wangen zu einem Fahrzeugbrand in die Aulen in Wangen ausrücken.
Aus bislang nicht geklärten Gründen war während der Fahrt in einem Personenwagen ein Brand ausgebrochen.
Am 10. Mai 2017 konnte das Opfer formell identifiziert werden. Es handelt es sich um einen 66-jährigen jährigen Walliser (s. Meldung vom 7. Mai 2017).
Am 7. Mai 2017 kurz nach 04:00, brach in einem Chalet in Vercorin ein Brand aus. Eine Person wurde dabei verletzt und eine verlor ihr Leben.
Am Dienstagmorgen (09.05.2017) hat sich in Ramsen ein Küchenbrand ereignet. Verletzt wurde dabei niemand. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Kurz nach 07.30 Uhr am Dienstagmorgen (09.05.2017) wurde der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale der Schaffhauser Polizei, wegen einer starken Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus im Dorfkern von Ramsen, Meldung erstattet.
Am Montag, 08. Mai 2017, kurz vor 13.00 Uhr, kam es in einem Kindergarten an der Hexmattstrasse in Pratteln zu einem Brandfall. Es entstand erheblicher Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Die entsprechende Meldung war um 13.00 Uhr in der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal eingegangen. Beim Eintreffen der Polizei Basel-Landschaft und der Feuerwehr drang bereits starker Rauch aus dem Gebäude. Die Feuerwehr konnte den Brand anschliessend schnell löschen.
Ein Reihenhaus mit 4 Wohnungen wurde durch den Brand einer Garage in Mitleidenschaft gezogen. Die Hausfassade kam in Brand und Fensterscheiben zerplatzten.
Am Sonntagmorgen, 07.05.2017, kurz vor halb 10 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Aargau eine Brandmeldung ein. Ein Bewohner am Eichenweg 2 in Mellingen teilte mit, dass eine Garage brennen würde. Die Feuerwehr Mellingen Regio rückte mit einem Grossaufgebot von 70 Feuerwehrleuten aus. Der Brand konnte sehr schnell gelöscht werden.
Am Sonntagnachmittag hat ein Kellerbrand am Gryphenhübeliweg im Kirchenfeld erheblichen Schaden verursacht. Ein Knabe musste infolge Rauchgasinhalation von der Sanitätspolizei hospitalisiert werden. Die Brandursache ist Gegenstand einer polizeilichen Abklärung.
Am Sonntag, 7. Mai 2017, kurz vor 14.15 Uhr, wurde die Berufsfeuerwehr zu einer starken Rauchentwicklung aus dem Kellergeschoss am Gryphenhübeliweg 55 gerufen.
Am Samstag (06.05.2017), um 23 Uhr, brannte am Waldrand beim Hohlweg eine Waldhütte komplett ab.
Durch das Feuer wurde der angrenzende Wald ebenfalls in Mittleidenschaft gezogen. Verletzt wurde niemand.
In der Solothurner Weststadt ist am Freitagabend ein Stapel Holzschnitt in Brand geraten.
Eine Vorsatzhandlung im Vordergrund. Die Polizei sucht Zeugen.
In Triesenberg entzündete sich am Freitagnachmittag ein Giebeldach eines mehrstöckigen Hauses, verletzt wurde niemand.
Um ca. 13:15 Uhr kam es auf einem Ziegeldach im Bereich der installierten Photovoltaikanlage zu einer grossflächigen Brand- und Rauchentwicklung.
Vermutlich als Folge von Brandstiftung brach gestern Abend in einem Abfallcontainer ein Feuer aus. Die Feuerwehr löschte den Brand, bevor dieser auf den hölzernen Unterstand übergreifen konnte. Die Kantonspolizei ermittelt.
Der betroffene Abfallcontainer steht in einem frei zugänglichen Unterstand bei einer Wohnsiedlung an der Allmendstrasse in Turgi. Ein Passant bemerkte den Brand am Donnerstag, 4. Mai 2017, kurz nach 23 Uhr und alarmierte die Feuerwehr.
In der Nacht auf Donnerstag, 4. Mai 2017, ist in einem Maschinenenraum einer Wohnsiedlung in Wollerau ein Feuer ausgebrochen. Bewohner der Wohnüberbauung an der Altenbachstrasse bemerkten nach 02.30 Uhr starken Rauch und alarmierten die Feuerwehr.
Den Einsatzkräften der Feuerwehr Wollerau gelang es den Brand im Maschinenenraum des Personenliftes rasch zu löschen. Personen wurden keine verletzt. Im Brandraum und den umliegenden Zonen entstand beträchtlichder Brand- und Rauchschaden.
Gestern Nachmittag brach in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Ehrendingen ein Brand aus. Zwei Personen wurden durch die Ambulanz betreut.
Die Brandursache wird abgeklärt. In Rheinfelden brannte in einer Toilette eines Schulhauses die Handtuchrolle. Eine Person musste zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Sulgen musste am Mittwoch ein Bewohner mit der Rega ins Spital geflogen werden.
Kurz vor 14.45 Uhr bemerkte ein Anwohner eine starke Rauchentwicklung im Innern eines Mehrfamilienhauses an der Kradolfstrasse. Der Feuerwehrzweckverband Sulgen-Kradolf-Schönenberg war schnell vor Ort und entlüftete das Gebäude.
In Walzenhausen kam es am Samstagnachmittag, 29. April 2017, zu einem Dachstockbrand. Der Schaden wird auf mehrere hunderttausend Franken geschätzt. Die Brandursache konnte geklärt werden.
Am Samstagnachmittag, 13.40 Uhr, kam es in Walzenhausen Sonnenberg, bei einem Einfamilienhaus zu einem Dachstockbrand. Die alarmierten Feuerwehren konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde niemand.
Am Dienstagabend, 2. Mai 2017, kurz nach 18:30 Uhr, ist auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Einsiedeln ein Feuer ausgebrochen. Ein Hausbewohner bemerkte den Brand und begab sich sofort zur Wohnung.
Er konnte das Feuer vor dem Eintreffen der Stützpunktfeuerwehr Einsiedeln mit einer Giesskanne löschen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf einige hundert Franken.
Bei einem Brand in einer Recyclinganlage ist am frühen Dienstagabend (2.5.2017) in Rümlang ein Schaden von zirka einer Million Franken entstanden. Zwei Personen wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung hospitalisiert.
Gegen 16.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich die Meldung über einen Brandausbruch in der Recyclingfirma ein.
Die Kantonspolizei Aargau konnte klären, dass eine achtlos weggeworfene Zigarette am 22. April zum Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses geführt hatte. Einen Tag nach dem Brand meldete sich ein Mann bei der Kantonspolizei Aargau.
Dabei schilderte er, wie er am fraglichen Morgen vor dem betroffenen Gebäude eine Zigarette geraucht und diese danach auf dem Gitterrost des dortigen Lichtschachtes zertreten habe.
Beim Brand in einem Geräteschuppen ist am Montagabend (01.05.2017) in Winterthur (Dättnau) ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden. Verletzt wurde niemand.
Gegen 22.15 Uhr wurde der Stadtpolizei Winterthur ein Brand in einem Gewerbegebiet gemeldet. Das Feuer, welches in einem Geräteschuppen ausgebrochen war, wurde durch die Berufsfeuerwehr Winterthur und Angehörige der freiwilligen Feuerwehr Winterthur gelöscht.
Am frühen Montagabend ist es in Biel zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus gekommen. Mehrere Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Während der Löscharbeiten musste die Brüggstrasse komplett gesperrt werden. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und sucht Zeugen.
Die Ermittlungen zum Brand einer Maschinenhalle eines Bauernhofs in Ittigen von Anfang Februar sind abgeschlossen. Demnach hat die Überhitzung eines Boosters während des Ladevorgangs zum Brandausbruch geführt.
Am Samstag, 11. Februar 2017, wurde die Maschinenhalle eines Bauernhofs an der Längfeldstrasse in Ittigen durch einen Brand stark beschädigt (vgl. Meldung vom 11. Februar 2017).
Am Freitagabend, 28. April 2017, gegen 22.30 Uhr, kam es auf dem Rampenweg in Laufen zu einem Fahrzeugbrand. Verletzt wurde niemand.
Das Fahrzeug brannte komplett aus.
Am Freitag (28.04.2017), um 17:20 Uhr, ist ein 23-Jähriger mit dem Auto seines Bruders auf der Gasterstrasse unterwegs, als sich nach einem Geräusch Rauch im Fahrzeuginnern ausbreitete.
Der Fahrer hielt sofort an und verständigte die Rettungskräfte.
Heute Morgen brach in einem Zweifamilienhaus ein Brand aus, welcher beträchtlichen Sachschaden anrichtete.
Es wurde niemand verletzt. Die Brandursache wird nun abgeklärt.
In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Baslerstrasse in Allschwil BL kam es am Donnerstagmittag, 27.04.2017, gegen 12.30 Uhr, zu einem Küchenbrand. Verletzt wurde niemand. Es entstand beträchtlicher Sachschaden.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft war ein 15-jähriger Knabe damit beschäftigt gewesen, in einer Pfanne Öl zu erhitzen. Anschliessend ging er in sein Schlafzimmer.
Beim Brand im Zimmer eines Mehrfamilienhauses ist in Winterthur-Seen am Donnerstagmorgen (27.04.2017) ein Schaden von mehreren zehntausend Franken entstanden. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 10.00 Uhr meldete eine Frau, dass es in ihrer Wohnung in einem Zimmer brennen würde. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen alle Hausbewohner bereits im Freien.
Die Ermittlungen zum Brand in einem leerstehenden Fabrikgebäude in Lyss von Anfang November 2016 sind abgeschlossen. Die Brandursache ist auf menschliches Verschulden zurückzuführen.
Die polizeilichen Untersuchungen zum Brand in einem leerstehenden Fabrikgebäude in Lyss in der Nacht auf Dienstag, 1. November 2016, sind abgeschlossen (vgl. Zeugenaufruf vom 1. November 2016).
Am Mittwochmorgen, 26.04.2017, gegen 03:00 Uhr kam es in der Schrebergartenanlage in Sarnen, Birkenweg, zu einem Brandfall bei dem zwei Gartenhäuser niederbrannten. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden in noch unbestimmter Höhe.
Am frühen Mittwochmorgen wurde durch eine Anwohnerin der Birkenstrasse festgestellt, dass zwei Schrebergartenhäuser in Flammen standen.
Am Mittwochnachmittag kam es im Dach eines Einfamilienhauses in Hofstetten zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung. Verletzt wurde niemand.
Die Alarmzentrale erhielt am Mittwoch, 26. April 2017, gegen 16.45 Uhr mehrere Meldungen über ein brennendes Hausdach in Hofstetten. Vom Dachgeschoss her konnte eine starke Rauchentwicklung sowie Flammen in der Dachisolation festgestellt werden.
Am Mittwochmorgen, 26. April 2017, bemerkte ein Arbeiter beim Betreten eines Fabrikationsbetriebs an der Frauholzstrasse in Steinen um 5 Uhr eine Rauchentwicklung im Gebäude.
Die alarmierte Feuerwehr Steinen rückte mit 22 Angehörigen der Feuerwehr aus.
Im Keller eines Mehrfamilienhauses in Wildegg brach heute Morgen ein Brand aus. Wegen dichten Qualms musste die Feuerwehr die Bewohner evakuieren.
Fünf Personen wurden ins Spital gebracht.
Am Freitagnachmittag, 21. April 2017, ist in einem Mehrfamilienhaus in der Hofmatt in Pfäffikon ein Brand ausgebrochen.
Das Feuer breitete sich über den gesamten Dachstock aus.
Am Donnerstag (20.04.2017), um 17 Uhr, ist im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Mühletobelstrasse ein Brand ausgebrochen. Als Ursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Durch eine Auskunftsperson konnte beobachtet werden, wie der Brand im Bereich eines LED-Scheinwerfers mit Akku-Ladegerät ausbrach und eine starke Rauchentwicklung verursachte.
Gestern Abend entzündete ein Mann in einer Bar an der Bernstrasse eine brennbare Flüssigkeit. Zudem bedrohte er anwesende verbal. Der 34-jährige Mann konnte festgenommen werden.
Verletzt wurde niemand.
Die Ermittlungen zum Brand eines Mehrfamilienhauses Mitte März in Biel sind abgeschlossen. Die Identität der Frau, die leblos aufgefunden worden war, ist geklärt. Zudem liegen Erkenntnisse zur Todesursache vor.
Beim Brand eines Mehrfamilienhauses am Samstag, 18. März 2017, hatten die Einsatzkräfte während der Löscharbeiten im Innern des Gebäudes eine leblose Person aufgefunden (Polizei.news berichtete).
Am frühen Mittwochabend ereignete sich in einem Sägemehlsilo eines Holzverarbeitungsbetriebs in Wallbach eine Verpuffung. Dabei geriet die Aussenfassade des Silos in Brand.
Die Feuerwehr Unteres Fischingertal war mit einem Grossaufgebot vor Ort.
In der Nacht zum Donnerstag brannte in Bussnang das Ökonomiegebäude eines Hofes nieder. Personen wurde nicht verletzt.
Mehrere Kälber verendeten in den Flammen.
Auf dem Gelände einer Baustofffirma in Trimmis ist in der Nacht auf Donnerstag ein Brand ausgebrochen.
Eine Produktionshalle wurde zerstört und weitere Gebäudeteile stark beschädigt.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.