Zwischen Dienstagabend und Donnerstagmittag regnete es in weiten Teilen der Alpennordseite länger anhaltend und zum Teil ergiebig. Der Niederschlag fiel relativ gleichmässig, so dass glücklicherweise keine grösseren Überschwemmungen registriert wurden.
Im Gegenteil überwogen wohl die positiven Effekte des vielen Regens.
Mit der heutigen Standortbestimmung endet die Strukturierte Vorbereitung des BFL 2022/24.
Den angehenden Berufsfeuerwehrmännern wurden in den letzten vier Wochen die Grundlagen für ihre Ausbildung an der HFRB in Zürich mitgegeben.
Herzliche Gratulation! Gestern Abend wurden zwei Anwärterinnen und vier Anwärter zu Polizistinnen und Polizisten befördert.
Wir wünschen euch alles Gute und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Nach zwei anspruchsvollen Jahren haben Mitte September alle 14 Aspirantinnen und Aspiranten die Eidgenössische Berufsprüfung Polizistin/Polizist erfolgreich bestanden.
Wir gratulieren ganz herzlich!
Seit Beginn unseres Praxisjahres sind wir im ganzen Kanton Solothurn verteilt im Einsatz.
Als Klasse PS 21-1 treffen wir uns erst wieder für den Endspurt unserer Ausbildung: die Hauptprüfung. Bis dahin gehen wir in unseren kommandierten Regionen der Polizeiarbeit nach.
Die Einhaltung der angegebenen Höchstgeschwindigkeit, sowie das korrekte Anhalten an einer Verkehrsampel trägt viel zur Verkehrssicherheit in den Strassen Zürichs bei.
Darum führen wir automatische Verkehrskontrollen durch, besser bekannt als Blitzkästen. Ganze 241 555 934 Durchfahrten haben wir im Jahr 2021 kontrolliert, 478 905 davon waren zu schnell unterwegs, oder sind bei Rot über die Kreuzung gefahren.
Corsin ist Polizist und leidenschaftlicher Berggänger.
In seiner Funktion als Mitarbeiter der Alpinen Einsatzgruppe (AEG) kann er Hobby und Beruf verbinden.
Bei Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen oder Arbeitsunfällen muss jeder Handgriff sitzen.
Dank Einsatzübungen eignen sich Feuerwehr und Rettungsdienst Wissen im Vorgehen bei der Personenrettung an.
Vom 30. September bis 9. Oktober 2022 werden Tausende von Menschen die Foire du Valais in Martinach besuchen. Die Kantonspolizei sowie die Stadtpolizei von Martinach werden in der Messe aber auch rund um das Gelände präventiv und sichtbar präsent sein.
Die Foire du Valais setzt bei ihrer 62. Ausgabe auf leichte Mobilität. Ziel der Polizei wie auch aller anderen: Das Fest soll während dieser 10 Tage, die für unseren Kanton von grosser Bedeutung sind, schön und unbeschwert bleiben.
Am Montag, 26.09.2022, ca. 23:00 Uhr, ereignete sich in Basel, Duggingerhof, ein Verkehrsunfall. Ein Fussgänger überquerte die Strasse und wurde von einem Personenwagen angefahren.
Der Fussgänger stürzte dabei und verletzte sich. Nach der Kollision fuhr der/die Lenker/in einfach weiter - ohne sich um den verletzten Fussgänger zu kümmern.
Die Autofahrerin, die sich am 26. September nach der Kollision mit einem Auto in Roggwil vom Unfallort entfernt hatte, konnte dank Hinweisen ermittelt werden.
Der gesuchte und beschädigte "Mini" wurde im Kanton St. Gallen aufgefunden.
Am Mittwoch, 28. September 2022, wurde das erste rein elektrisch angetriebene Dienstfahrzeug unserer Fahrzeugflotte offiziell in Dienst gestellt.
Der VW ID4 GTX wird auf dem Polizeiposten Einsiedeln im Einsatz stehen.
Aktuell erhalten wir vermehrt Meldungen von Unternehmen, die ein Email erhalten haben, in dem behauptet wird, dass die Website des Unternehmens gehackt worden sei.
Das Email scheint vom eigenen Mailkonto verschickt worden zu sein oder wurde über das Kontaktformular der betroffenen Website versendet.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega und der italienische Helikopterhersteller Leonardo haben den Kaufvertrag für drei neue, voll enteiste Rettungshelikopter des Typs AW169-FIPS aufgehoben, weil diese nicht gemäss den vertraglich vereinbarten Spezifikationen entwickelt werden konnten.
Die Auslieferung der drei Rettungshelikopter war für das Jahr 2023 vorgesehen.
Am kommenden Wochenende beginnen die Herbstferien und in einem Monat werden die Uhren wieder auf die Winterzeit gestellt: Leere Wohnungen und Häuser, aber auch das frühere Eindunkeln nutzen Einbrecherinnen und Einbrecher aus.
Die Kantonspolizei erinnert an einige Tipps, mit denen man sich gegen Einbrüche schützen kann.
Die Kantonspolizei Thurgau hat einen Raser aus dem Verkehr gezogen, der am 10. Juli in Horn innerorts mit 109 km/h unterwegs war.
Dem Motorradfahrer wurde der Führerausweis eingezogen.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Mittwochabend in Sirnach eine Auffahrkollision zwischen drei Autos. Verletzt wurde niemand.
Der 54-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Beim Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Motorrad wurde am Mittwoch in Hüttwilen ein Motorradfahrer mittelschwer verletzt.
Er musste ins Spital gebracht werden.
Gestern ereignete sich auf der Autobahn ein Selbstunfall eines Personenwagens. Dies führte zu Rückstau, worauf es im Tunnel Eich zu einem weiteren Unfall kam, an dem fünf Fahrzeuge beteiligt waren.
Zwei Personen wurden leicht verletzt, wovon eine durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren wurde. Aufgrund der Unfälle musste die Autobahn A2 für rund zwei Stunden gesperrt werden. Dies führte zu massiven Verkehrsbehinderungen und Rückstau.
Die positivste Veränderung vorweg: Gegenüber der „Aktion Schulbeginn“ 2021 mussten die Aargauer Regionalpolizeien in diesem Jahr deutlich weniger Autofahrerinnen und Autofahrer büssen, weil diese das Vortrittsrecht am Fussgängerstreifen missachtet haben.
Waren es 2021 noch 337 Lenkerinnen und Lenker, die sich gegenüber Fussgängern unkorrekt verhalten haben, wurden in den zwei Wochen vom 8. bis 19. August lediglich 19 Verstösse registriert. Die seit Jahren anhaltenden intensiven Bemühungen der Regionalpolizeien zur Verbesserung der Verkehrssicherheit von Schülerinnen und Schülern scheint Früchte zu tragen.
Am vergangenen Sonntagmorgen wurde eine Frau tot im Badezimmer ihrer Wohnung gefunden. Die Staatsanwaltschaft geht von einem Tötungsdelikt aus.
Am Montag konnte ein tatverdächtiger Mann festgenommen werden.
Am Mittwochmittag (28.09.2022) hat sich auf der Mühlenstrasse in der Stadt Schaffhausen ein Alleinunfall mit einem Lastwagen ereignet.
Es entstand Sachschaden. Personen wurden dabei keine verletzt.
Am Donnerstag (29.09.2022), um 01:05 Uhr, ist ein unbekannter weisser Renault Trafic in diverse Leitpfosten und in eine Signaltafel geprallt.
Der unbekannte fahrende Person verliess die Unfallstelle mit dem Lieferwagen ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 1'000 Franken. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Mittwoch (28.09.2022), kurz nach 12:10 Uhr, ist es auf der Rheinstrasse zu einer Streifkollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen.
Die 60-jährige unfallverursachende Autofahrerin war alkoholisiert.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (28.09.2022), ist eine unbekannte Täterschaft an der Bahnhofstrasse in ein Hotel eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt in das Hotel.
In der Zeit zwischen Dienstagnachmittag und Mittwochmorgen (28.09.2022), ist eine unbekannte Täterschaft an der Bahnhofstrasse in ein Restaurant eingebrochen.
Sie verschaffte sich über die Terrassentür gewaltsam Zutritt in das Restaurant.
Am 30. September und 1. Oktober 2022 finden in St.Gallen Viehschauen statt.
Während dem Aufzug am Morgen und der Rückkehr zu den Höfen am Nachmittag ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Diesen Samstag findet auf dem Areal des Autobahnwerkhofs und des frisch sanierten Verkehrsstützpunkts Urdorf der Tag der offenen Tür statt.
Wir freuen uns auf Sie!
Am Samstag, 24. September 2022, standen im Rahmen des Sicherheitstags der Zivilschutz, die Stadtpolizei und die Feuerwehr für einen persönlichen Austausch zur Verfügung.
Interessierte Personen konnten Einblick in die Fahrzeuge nehmen, das ausgestellte Material begutachten und ausprobieren.
Die Genossenschaft Migros Aare erweitert ihre Logistikplattform Schönbühl. Dafür wurden unter anderem neue Brücken über die A6 gebaut.
Für die Montage von Signaltafeln kommt es nun zu verschiedenen Verkehrseinschränkungen.
Ist die Welt weniger sicher als früher? Oder ist heute das subjektive Empfinden einfach anders?
Fragen, die wohl viele Menschen beschäftigen und denen wir hier zumindest ein wenig auf den Grund gehen wollen.
Sachschaden ist am frühen Mittwochabend, 28. September 2022, bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen in Herisau entstanden.
Ein 39-jähriger Lenker fuhr kurz vor 18.15 Uhr mit seinem Personenwagen von Winkeln kommend auf der St. Gallerstrasse in Richtung Herisau.
Vorgestern Abend kam es gegen 20 Uhr auf der Autostrasse A8 Richtung Brünig kurz vor dem Tunnel Sachseln zur Kollision.
Ein ausländischer Autolenker nahm vor dem Tunnel Sachseln fälschlicherweise die Ausfahrt Sarnen Süd.
Gestern durfte die Gewinnerfamilie unserer Kapo Sommerchallenge ihren Preis einlösen: eine Fahrt auf dem Polizeiboot!
Bei Wind und Regen ging es auf den Rhein, aber das Wetter tat der Freude keinen Abbruch.
Dialog ist ein wichtiges Instrument bei der Polizeiarbeit. Nun hatte unser neues Dialogteam beim Fussballspiel Schweiz-Tschechien den ersten Einsatz.
Die Mitarbeitenden haben diverse Gespräche geführt und halfen bei Fragen oder Problemen weiter.
Am Mittwoch (28.09.2022) ist es um 18:55 Uhr im Kreisel Engadin- / Gäuggelistrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Roller und einem Lieferwagen gekommen.
Der Rollerfahrer wurde dabei verletzt.
Am späten Dienstagabend ist in Nidau ein Mann von zwei Unbekannten tätlich angegangen und beraubt worden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Bei einem Brand in einer Trocknungsanlage in Eschenz entstand am Mittwochmorgen Sachschaden. Es wurde niemand verletzt.
Kurz nach 9 Uhr bemerkte ein Mitarbeiter den Brand in der Trocknungsanlage an der Bahnhofstrasse und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale.
Am Mittwochnachmittag (28. September 2022) kam es im Kreis 4 in Zürich zu einem Brandereignis in einem Mehrfamilienhaus.
Einsatz der Berufsfeuerwehr (BF) und Sanität wegen eines Brands im Kreis 4: Die BF konnte das Feuer in einem Mehrfamilienhaus rasch löschen.
Die Schweiz befindet sich im Einflussbereich einer fast stationären Frontalzone welche zu starken Niederschlägen auf der Alpennordseite führt.
Neben den westlichen Alpen sind voraussichtlich auch Teile des Berner Mittellands von besonders ergiebigen Niederschlägen betroffen. Die Stufe 3 Warnung von gestern Dienstag wurde entsprechend um einige Regionen erweitert.
Am Mittwochmorgen (28.09.2022), kurz vor 06:30 Uhr, ist es in Henau auf der Autobahn A1 gleich zu drei Auffahrkollisionen gekommen. Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen der Kollision, welche sich als letztes zwischen einem VW und einem BMW ereignete.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.