Am Mittwochmorgen (28.09.2022), kurz vor 06:30 Uhr, ist es in Henau auf der Autobahn A1 gleich zu drei Auffahrkollisionen gekommen. Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen der Kollision, welche sich als letztes zwischen einem VW und einem BMW ereignete.
Am Mittwoch (28.09.2022), kurz nach 06:10 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Mofa gekommen.
Der 37-jährige unfallverursachende Fahrer war alkoholisiert.
Für den Bau der 2. Röhre Gotthard-Tunnel, welche den Tunnel Steglaui unterqueren wird, sind Baugrundverbesserungen erforderlich.
Die Bauhilfsmassnahmen (Injektionen zur Verfestigung von Lockergestein) werden im Tunnel Steglaui ausgeführt und bedingen die Sperrung der Fahrbahn Richtung Norden.
Mögt ihr euch noch an unseren Kunstwettbewerb „Ich sicher im Verkehr“ erinnern?
Die jüngeren Gewinnerkinder durften diese Woche mit auf Patrouille. Wer selbst mal am Steuer sitzen will, ab an unsere Infoabende für die Polizeischule.
Am Dienstag (27.09.2022) ist es in der Stadt St.Gallen zu vier Verkehrsunfällen gekommen. Bei einem Unfall wurde ein Motorradfahrer leicht verletzt, die anderen Beteiligten blieben unverletzt.
Insgesamt gab es einen hohen Sachschaden.
Am Mittwoch, 28.09.2022, 13.10 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Bilten ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 58-jährige Lenker eines Personenwagens war auf der Überholspur in Fahrtrichtung Chur unterwegs.
Am Mittwochmorgen ist es in einem Gästezimmer eines Einfamilienhauses in Lantsch/Lenz zu einem Küchenbrand gekommen.
Die Feuerwehr hatten den Brand rasch unter Kontrolle und gelöscht.
Am Dienstag, 27. September 2022, kurz nach 20.00 Uhr, hat ein Unbekannter einen Tankstellenshop an der Ecke Giornicostrasse/Reinacherstrasse überfallen.
Es wurde niemand verletzt.
Eine Autofahrerin ist auf der Autobahn ins Schleudern geraten und in die Leitplanke geprallt.
Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist beträchtlich.
Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat den vom Kanton Wallis am 19. August 2022 eingereichte Antrag um Regulierung des Wolfsrudels im Val d'Hérens abgelehnt.
Der Staat Wallis bedauert diesen Entscheid sowie die restriktive Auslegung des BAFU im aktuellen Zusammenhang mit der Ausbreitung des Wolfs.
Per 1. Oktober 2022 übernimmt Hptm Dominik Cassani die Hauptabteilung Planung & Einsatz der Polizei Basel-Landschaft.
Er tritt die Nachfolge von Beat Krattiger an, welcher Ende Jahr in Pension geht.
Anfangs Juni 2022 hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden an der Alpsteinstrasse in Herisau rund 6800 Hanfpflanzen im Auftrag der Staatsanwaltschaft sichergestellt (Polizei.news berichtete).
Zwischenzeitlich liegen der Staatsanwaltschaft die Analysen über den THC-Gehalt und die Ergebnisse der Ermittlungen vor.
Am Dienstagmorgen, 27. September 2022, kurz vor 11.00 Uhr, kam es in der Wahlenstrasse in Laufen BL bei einem Ueberholmanöver zwischen einem Personenwagen und einem Traktor zu einer seitlichen Kollision.
Personen wurden dabei keine verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Zwei von fünf Velofahrerinnen und Velofahrern tragen noch immer keinen Helm. Die Helmtragquote ist mit 56 % aber gegenüber dem Vorjahr (57 %) stabil geblieben, wie die BFU-Erhebung 2022 zum Verhalten im Strassenverkehr zeigt.
Die Quote hängt stark vom Zweck der Fahrt ab. Auf langsamen E-Bikes ist die Tragquote etwas höher (68 %). Die Erhebung zeigt zudem, dass zu wenige E-Bikes mit Licht am Tag fahren.
In Bonaduz wollte am Dienstagnachmittag ein Junge auf seinem Trottinett fahrend die Hauptstrasse überqueren.
Dabei wurde er von einem Auto erfasst und verletzt.
Jean-Claude Moix und Patrick Rey gingen vor Kurzem bei der Kantonspolizei Wallis in Pension. Die beiden leidenschaftlichen Musiker gründeten mit anderen Musikern eine Soul- und Jazz-Gruppe... die „SOJAZZ“. Sie erzählen uns mehr...
Jean-Claude Moix war als Chef der Abteilung Logistik im Stab der Kantonspolizei tätig. Patrick Rey arbeitete in der Abteilung Jugend und Sitte der Kantonspolizei. Beide gingen sie vor Kurzem in den Ruhestand.
Heute Morgen ereignete sich auf der Autobahn A14 in Inwil ein Verkehrsunfall. Beteiligt waren fünf Autos und ein Lastwagen. Eine Person wurde beim Unfall leicht verletzt und wird sich in ärztliche Behandlung begeben.
Der Unfall führte zu Rückstau im Morgenverkehr.
Jedes Jahr herrscht Freude, auch wenn es um die Sicherheitsbilanz der Foire du Valais geht. Diese positiven Ergebnisse - die hoffentlich anhalten werden - sind das Ergebnis des Einsatzes von mehreren Partnern. Sie versuchen, "an alles zu denken", damit "alles rund läuft".
Eine Ausstellung dieser Art erfordert eine Organisation über mehrere Monate.
Die „Rallye“ für Motorradfahrer, organisiert von der Verkehrsprävention fand am Samstag, den 11. Juni 2022, im Oberwallis statt. Das Ziel des Tages: "Die Verkehrssicherheit auf spielerische und angenehme Weise entdecken, während man auf den schönen Strassen unseres Kantons fährt".
Rund 80 Motorradfahrer/innen hatten sich für diesen Anlass angemeldet. In Gruppen von zehn Personen fuhren sie auf den Strassen im Oberwallis und liessen sich an den verschiedenen Ständen, welche entlang der zirka 100 km langen Strecke für sie eingerichtet worden waren, beraten.
Vom 23. Juli bis zum 6. August 2022 fand im Goms das Pfadi Bundeslager (BuLa) unter dem Motto „mova“ statt. Ein Pfadilager, welches die Schweiz so noch nie gesehen hat. Rund 30'000 Pfadis besiedelten und bewegten das Goms.
Die Kantonspolizei sorgte in Zusammenarbeit mit den Organisatoren der Veranstaltung für die Sicherheit der Pfadis und der Helfer auf dem gesamten Lagerplatz. Bilder sprechen mehr als Worte – Bilder bewegen
Der Rückgang der Gletscher bringt vermehrt Dinge zum Vorschein, die lange Zeit als verschollen galten. Durch den überdurchschnittlich heissen Sommer und die damit verbundene, anhaltende Gletscherschmelze, wurden auch in diesem Jahr viele Entdeckungen gemacht.
Ein Rückblick auf die Arbeit der Kantonspolizei innerhalb der Kommunikation.
Am Dienstagnachmittag stiessen ausserhalb von Möhlin ein Auto und ein Rollerfahrer zusammen. Letzterer wurde verletzt.
Weil der Unfallhergang unklar ist, sucht die Polizei Augenzeugen.
Am Dienstagnachmittag stiess der Fahrer eines Elektro-Rollers in Villmergen mit einem Auto zusammen und wurde schwer verletzt.
Der Unfall ereignete sich am Dienstag, 27. September 2022, um 17.50 Uhr auf der Dorfmattenstrasse in Villmergen.
Bei einer Kollision mit einem Auto ist am Montagabend (26.09.2022) ein Velofahrer verletzt worden.
Eine 44-jährige Autofahrerin wollte kurz nach 18:15 Uhr von der Zürichstrasse nach links in die Schwerzgruebstrasse abbiegen.
Kommenden Sonntag findet die 88. Ausgabe des Murtenlaufs statt. Die Hauptstrasse Murten-Freiburg wird für den Verkehr gesperrt sein.
Die Polizei bittet die Verkehrsteilnehmer/innen, sich an die Signalisation zu halten.
Beim Brand einer Dachwohnung sind am Sonntag (25.09.2022) zwei Personen verletzt worden.
Der Brand an der Schmiedgasse wurde kurz nach 18:30 Uhr gemeldet.
Die Ermittlungen der Kantonspolizei Bern zum Brand einer Scheune in Achseten von Ende Juni haben ergeben, dass das Feuer aufgrund einer mechanischen Havarie beim Antrieb eines Heugebläses ausgebrochen war.
Die Ursache des Brandes, der am Donnerstag, 30 Juni 2022, in einer Scheune an der Labrunnenstrasse in Achseten (Gemeinde Frutigen) ausgebrochen war, ist geklärt (Polizei.news berichtete).
Gestern Abend brach in einer Scheune in Schüpfheim ein Brand aus. Verletzt wurde niemand.
Die Brandursache ist zurzeit unbekannt. Die Scheune wurde durch das Feuer vollständig zerstört.
In der Nacht auf Dienstag waren in drei benachbarten Gemeinden im Reusstal Diebe am Werk. Diese durchsuchten ein Dutzend Autos und erbeuteten mehrere Portemonnaies.
Die Polizei mahnt zu Vorsicht.
Bei einer Kollision zwischen vier Fahrzeugen ist am Dienstagmorgen (27.09.2022) eine Person schwer verletzt worden.
Ein 65-jähriger Mann fuhr kurz nach 6:30 Uhr mit seinem Motorkarren auf der Churzäglenstrasse Richtung Oberglatterstrasse. Im Bereich der Einmündung kam es zur Kollision mit einem Auto, das von Oberglatt Richtung Bachenbülach fuhr.
Im Gemeinderatsaal des Churer Rathauses sind am Dienstag, 27. September 2022, zwei Polizeischüler/-in nach ihrer zweijährigen Ausbildung zur Polizistin / zum Polizist befördert und vereidigt worden.
Der Kommandant der Stadtpolizei Chur, Ueli Caluori, konnte an der Beförderungs- und Vereidigungsfeier vom Dienstag, 27. September 2022, im Gemeinderatssaal zahlreiche Gäste begrüssen. Der amtierende Gemeinderatspräsident Jean-Pierre Menge war, wie auch weitere geladene Gäste, Partnerorganisationen und Familienangehörige anwesend.
Über den Lindenhof, vorbei an der St. Peterskirche über die Münsterbrücke Richtung Niederdorf.
Wer in den letzten Monaten zu Fuss in Zürich unterwegs war, ist eventuell unseren Mitarbeitenden auf Fusspatrouille oder auf dem Bike begegnet.
Zweimal Totalschaden bei seitlich-frontaler Kollision gestern Nachmittag (27. September 2022) in Alpnach.
Eine 44-jährige Autofahrerin verliess gestern Nachmittag in Alpnach die Autostrasse A8.
Bei einem Grossereignis müssen die Polizistinnen und Polizisten die Partnerorganisationen sowie ihre Aufgaben, Fähigkeiten und Mittel kennen.
Die Grundsätze der Führungs- und Schadensplatzorganisationen sowie die rechtlichen Grundlagen im Bevölkerungsschutz sind wichtige Faktoren bei der Bewältigung von Grossereignissen.
Sachschaden ist am Dienstagmorgen, 27. September 2022, bei einer Kollision zwischen zwei Personenwagen in Heiden entstanden.
Ein 45-jähriger Lenker wollte um 07.10 Uhr mit seinem Personenwagen von der Weidstrasse in die Gruberstrasse einbiegen.
Nach der Auseinandersetzung, die sich am Abend des 10. September 2022 in einer öffentlichen Einrichtung in der Stadt Sitten ereignete, konnten im Zuge der polizeilichen Ermittlungen sechs mutmassliche Täter in den Kantonen Waadt und Neuenburg angehalten und festgenommen werden.
Am Dienstagmorgen wurde in den Kantonen Waadt und Neuenburg eine gross angelegte Polizeiaktion durchgeführt, um die mutmasslichen Täter eines Angriffs zu verhaften, der sich am 10. September 2022 in der Walliser Hauptstadt ereignet hatte.
Von Montag (12.09.2022) bis Sonntag (25.09.2022) hat die Schaffhauser Polizei im Rahmen einer Kontrollaktion des Ostschweizer Polizeikonkordates auf dem ganzen Kantonsgebiet Kontrollen mit dem Schwerpunkt "keine Ablenkung am Steuer" durchgeführt.
Die Schaffhauser Polizei führte zwischen Montag (12.09.2022) und Sonntag (25.09.2022) auf dem gesamten Schaffhauser Kantonsgebiet zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten eine Kontrollaktion mit dem Schwerpunkt "keine Ablenkung am Steuer" im Rahmen einer koordinierten Aktion des Ostschweizer Polizeikonkordates durch.
Am Dienstag, den 27. September 2022, gegen 11:50 Uhr, ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der Hauptstrasse am Dorfeingang von Courfaivre in Courtételle.
Ein Autofahrer war am Steuer eines Personenwagens unterwegs.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, kam es heute kurz vor 17 Uhr zu einem Verkehrsunfall in Giubiasco.
Ein 66-jähriger Schweizer Autofahrer aus dem Raum Bellinzona war auf der Piazza Grande unterwegs.
Die bürgernahe Polizei in Cornavin wird am 27. September 2022 für eine ungefähre Dauer von 3 bis 4 Monaten umziehen. Sie wird Räumlichkeiten im 1. Stock im Ostflügel des Bahnhofs beziehen.
Während des Umzugs am 27. September 2022 wird der Empfang der Öffentlichkeit in der Polizeistation Pâquis gewährleistet.
Am Sonntag, den 25. September 2022, gegen 18:15 Uhr, wurde ein Radfahrer auf einer Nebenstrasse in der Gemeinde Chéserex Opfer eines Verkehrsunfalls.
Aufgrund seiner schweren Verletzungen schwebt er in Lebensgefahr. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Zwischen Mittwoch und Donnerstag wird eine stationäre Frontalzone ergiebige Niederschläge vom Unterwallis über das Chablais und die Freiburger Voralpen bis zum Berner Oberland bringen.
Eine Warnung der Stufe 3 für intensiven Dauerregen wurde für diese Gebiete herausgegeben.
Am Dienstag (27.09.2022), kurz nach 08:15 Uhr, ist in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Alten Jonastrasse ein Brand entdeckt worden. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen.
Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken. Die Brandursache ist nicht bekannt.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (27.09.2022), ist eine unbekannte Täterschaft in einen Kiosk auf der Aegetenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt in den Kiosk.
Die Kommunikationsabteilung der Kantonspolizei St.Gallen ist das ganze Jahr über, rund um die Uhr die erste Anlaufstelle für Medienschaffende.
Sie ist das Bindeglied zwischen der Polizei und der Öffentlichkeit. Die Mitarbeitenden stehen oft im Fokus. In einem Jahr kommen so spannende Zahlen zu Tage.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.